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Dietrich Reimer Verlag

 
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Bessler, Gabriele: Wunderkammern. Weltmodelle von der Renaissance bis zur Kunst der Gegenwart. 2009. 251 S., 55 fb. und 92 s/w. Abb. 23 x 22 cm. Gb EUR 39,00 ISBN: 978-3-496-01402-7 Dietrich Reimer Verlag
Wunderkammern in der Renaissance, Schausammlungen und Kabinette im 18. Jahrhundert, Wunderkammern heute – Gabriele Beßler beschreibt die historischen Wunderkammern und zeigt, wie zeitgenössische Künstler darauf reagieren und Neues finden.
Wunderkammern waren nicht nur eine Art frühes Museum, sondern auch eine Art der Weltaneignung. In ihren frühen Ausprägungen des 16. Jahrhunderts fanden sich dort etwa Mechanismen zur Dechiffrierung von Naturgeheimnissen. Wie aber stellte sich das Verständnis von Welt dar und vor allem: wie und wodurch wurde es wahrgenommen? Gabriele Beßler nähert sich der Wunderkammer von einem ganzheitlichen Standpunkt aus. Sie geht der Frage nach, welche Rolle die Konstituierung des Raums einst spielte, um einzelne Gegenstände aus Kunst und Natur in einen Zusammenhang zu setzen. Auf diese Betrachtung der Wunderkammer als Wahrnehmungsphänomen folgt nicht nur der Blick auf Installationen und Environments des 20. Jahrhunderts, sondern auch die ausführliche Dokumentation der Stuttgarter Ausstellungsreihe „KunstRaum Wunderkammer“, bei der sich zeitgenössische KünstlerInnen in gut 30 Interpretationen mit der ‚Welt als Modell’ auseinander gesetzt haben. Historie und Moderne werden über das räumliche Wahrnehmen gleichsam kurzgeschlossen.
Der Anhang bietet einen Katalog der bedeutenden erhaltenen bzw. rekonstruierten Wunderkammern und Naturalienkabinette sowie der historischen Sammlungskerne.
Im Schatten von Berlin und Warschau. Adelssitze im Herzogtum Preußen und Nordpolen 1650-1850. Hrsg. v. Woldt, Isabella. 400 S., 20 fb. und 307 s/w-Abb. 27 x 21 cm. Gb Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2009. EUR 69,00 ISBN: 978-3-496-01410-2 Dietrich Reimer Verlag
Ländliche Adelssitze im heutigen Nordosten Polens (Ostpreußen, Oberland, Pomerellen und Nordmasovien) werden wiederentdeckt. Diese Publikation präsentiert die wichtigsten Landsitze, die 1650 bis 1850 entstanden sind, und führt in die nahezu unbekannte Geschichte alter preußischer (Dohna), polnischer (Krasiński) und litauischer (Pac) Adelsfamilien ein.
Bis zur Bildung des preußischen Königreiches war das Herzogtum Preußen Lehensgebiet von Polen-Litauen und lange politisch und kulturell mit der Adelsrepublik verbunden. Die Architektur der neuen Landsitze entstand deshalb unter wechselseitigen Einflüssen der Kunstzentren von Warschau, Berlin und Dresden. Autoren aus Polen und Deutschland untersuchen und erklären deren wenig bekannte und zugleich faszinierende Baugeschichte von der Entstehung bis zum aktuellen Zustand. Der Band präsentiert erstmals die gesellschaftlichen, kulturhistorischen und künstlerischen Zusammenhänge der Region. Vielleicht zum letzten Mal werden hier auch Bilder wesentlicher Bauwerke gezeigt, die sich heute teilweise in einem kompletten Verfallsprozess befinden.
Aus dem Inhalt
• Magnatenresidenzen im Herzogtum Preußen und die polnische Architektur der Wasa-Zeit
• T. van Gameren und die polnische, preußische und brandenburgische Architektur
• Groß Steinort (Sztynort)
• Eichmedien (Nakomiady)
• Schlodien (Gładysze)
• Dönhoffstädt (Drogosze)
• Finckenstein (Kamieniec Suski)
• Schlobitten (Słobity)
• Groß Bellschwitz (Bałoszyce)
• Ostrometzko
• Dowspuda – ein Schloss als freimaurerisch-patriotisches Denkmal
• Schloss Goßlershausen (Jabłonowo Pomorskie)
• Opinogóra im Kontext der europäischen Romantik
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Winkelmann, Rita: Max Beckmann Studien zur Farbe im Spätwerk. 2010. 560 S., 86 fb. und 24 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 79,00 ISBN: 978-3-496-01411-9 Dietrich Reimer Verlag
Das Werk von Max Beckmann (1884–1950) zeichnet sich durch eine meisterhafte Form- und Farbgestaltung aus – im Spätwerk reichhaltiger und virtuoser denn je. Rita Winkelmann entwickelt ein neues Verfahren, das die Maltechnik und den Farbgebrauch untersucht: die Farbanalytische Ikonographie.
Rita Winkelmann liefert erstmals Bildinterpretationen, die wesentlich die Farbgestaltung mit einbeziehen. Welche Informationen können wir zusätzlich aufgrund der Farbe über die Bilder erhalten?
Ihr neues Verfahren wird an Beckmanns Mutter mit spielendem Kind, Ruhende Frau mit Nelken und Quappi in Blau und Grau entwickelt und vorgestellt.
Dazu gehören:
• ausführliche Farbprotokolle unter Verwendung einer den Farben des Künstlers gemäßen Farbkarte
• Farbtheorien und Farbpsychologie, die auf die farbigen Gegenstände des Bildes angewandt werden (Form-Farbe-Analyse)
• Interpretationsmodelle aufgrund der bisherigen Betrachtungen
• die Einbeziehung der Persönlichkeit des Künstlers und sein Studium der »Geheimlehre « von Helena P. Blavatsky Die Autorin kann zeigen, wie die Farbe die Aussage der Form unterstreicht und erweitert. Sie zu übergehen, bedeutet in jedem Fall einen Aussageverlust. Ihre Methode kann für beliebige Kunstwerke und Künstler abgeleitet und angewendet werden.
Holzhey, Magdalena: Im Labor des Zeichners. Joseph Beuys und die Naturwissenschaft. 2009. 280 S., 10 fb. und 32 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 49,00 ISBN: 978-3-496-01412-6 Dietrich Reimer Verlag
Die Erfindung der Batterie, der elektrische Lichtbogen oder die Röntgenstrahlung: Im Werk von Joseph Beuys sind Bezüge auf physikalische Phänomene allgegenwärtig. Es steht damit exemplarisch für die Möglichkeit einer Verbindung von Kunst und Wissenschaft im 20. Jahrhundert.
Naturwissenschaft spielte eine zentrale Rolle für den Wissenschaftler/Künstler Joseph Beuys (1921–1986). Welche Methode entsteht daraus für seine künstlerische Arbeit? Die Verfasserin arbeitet systematisch Bezüge zu Phänomenen der klassischen Physik und Chemie heraus, die bei Beuys ab Mitte der 1950er Jahre zuerst in den Zeichnungen erscheinen und später in Aktionen und Installationen weiterentwickelt werden. Durch Analysen zahlreicher Zeichnungen und energiespezifischer Leitmotive wie Eurasienstab oder Hauptstrom kann sie zeigen, wie sich seine energetische Sicht der Natur auf konkrete Grundlagen zurückführen lässt. Beuys’ Wissenschaftsbegriff ist in der Tradition alternativer Wissenschaftsentwürfe von Goethe, Rudolf Steiner oder Rudolf Hauschka verortet. Sein Versuch einer Synthese von Kunst und Wissenschaft ist maßgeblich durch die Beschäftigung mit Werk und Denken Leonardo da Vincis beeinflusst, der für Beuys schon früh zu einer wichtigen Identifikationsfigur wurde.
Ausführlich bespricht die Autorin daher die Werkkomplexe: • der Giocondologie
• und der Zeichnungen zu Leonardos Codices Madrid
Selbmann, Rolf: Eine Kulturgeschichte des Fensters. von der Antike bis zur Moderne. 2009. 210 S., 124 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 35,00 ISBN: 978-3-496-01409-6 Dietrich Reimer Verlag
Fensterblicke faszinieren. Doch erst bei genauerem Hinsehen erkennen wir Muster, die Denkformen widerspiegeln, Wahrnehmungen durchsichtig machen oder Räume neu ausleuchten. Die Geschichte des Fensterblicks von der Antike bis in die Gegenwart ist zugleich eine Kulturgeschichte unserer Wahrnehmung.
Was sehen wir, wenn wir durch ein Fenster blicken? Vielleicht auch uns selbst. Die Geschichte solcher Blicke entpuppt sich als Kunst- und Kulturgeschichte von besonderer Ausdruckskraft. Sie enthüllt noch mehr: eine Kulturgeschichte der Menschheit. Fenster sind allgegenwärtig. Nicht zufällig entstammt das erste Fenster göttlichem Auftrag, arbeiten wir täglich mit Computerprogrammen, bei denen ein Fenster nach dem anderen aufgeht. Rolf Selbmann öffnet das Fenster für die unterschiedlichsten Aus-, Ein- und Durchblicke, die stets durch zahlreiche farbige Abbildungen veranschaulicht werden.
Aus dem Inhalt
• Fenster-Typologie: Der Fensterraum – Der Rahmen – Das Schaufenster
• Archäologie des Fensters: Erotik und Neugier – Licht – Fläche – Farbe – Sinnbilder
• Fensterperspektiven: Madonna am Fenster – Landschaft mit Fenster
• Fenster als Schwellenräume: Goethe am Fenster – »Gedichte sind gemalte Fensterscheiben«
• Frauen am Fenster: Das Fenster zur Morgenstunde – Sentimentale Fensterblicke
• Genaue Fensterblicke: Hypochonder am Dachfenster – »Öffne das Fenster – ich ersticke«
• »Zerstreutes Hinausschaun«: Fenstermysterien – Vibrierende Fensterscheiben
• Offene Fenster: Künstler am Fenster – Gläserne Leere – »Der Augenblick des Fensters«
Keramik aus Leidenschaft. Das Hetjens-Museum und seine Sammlungsgeschichte. Hrsg. v. Schöne, Sally. 2009. 200 S., 50 fb. und 50 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 19,90 ISBN: 978-3-496-01416-4 Dietrich Reimer Verlag
Nievers, Lena: Juan Muñoz. Das Verhältnis von Figur und Raum. 2009. 290 S., 17 fb. und 109 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 49,00 ISBN: 978-3-496-01415-7 Dietrich Reimer Verlag
Kim, Eunji: Nam June Paik. Videokunst in Museen. 2009. 360 S., 12 Farb- und 24 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 59,00 ISBN: 978-3-496-01413-3 Dietrich Reimer Verlag
Wahrheit und Wahrhaftigkeit. in der Kunst von der Neuzeit bis heute. Hrsg. v. Muhr, Stefanie. 2009. 280 S., 16 fb. und 96 sw-Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 49,00 ISBN: 978-3-496-01414-0 Dietrich Reimer Verlag
Springer, Peter: Voyeurismus in der Kunst. 2008. 450 S., 300 sw u. 8 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. Dietrich Reimer Verlag Berlin 2008. EUR 49,00 ISBN: 978-3-496-01390-7 Dietrich Reimer Verlag
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