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Gebr. Mann Verlag

 
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Textiles ralámuli [Nord-Mexico]. Hilos, caminos y el tejido de la vida. Estudios Indiana (6). Aguilera, Sabina. Hrsg.: Ibero-Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz, Berlin. Spanisch. 2016. 220 S. 25 Abb. 3 Karten. 24 x 18 cm. Pb. EUR 34,00. CHF 44,60 ISBN: 978-3-7861-2729-1 Gebr. Mann Verlag
Sabina Aguilera untersucht auf der Basis mehrerer Feldforschungsaufenthalte die Weberei bei den Tarahumara bzw. Ralámuli, einer indigenen Gruppe Nord-Mexikos. Herstellung und Gestaltung von Textilien stehen in Verbindung mit mündlichen Traditionen der Ralámuli zu Weltentstehung und Kosmologie. Die kunsthandwerklich erzeugten Textilien werden als Ausdrucksform des Weltbildes und der sozialen Erinnerung dieser indigenen Kultur verständlich.
Verglühte Träume: Werke junger Künstler – Opfer des Ersten Weltkriegs. Benno Berneis, Hans Fuglsang, Franz Henseler, Wilhelm Morgner, Franz Nölken, Otto Soltau, Hermann Stenner und Albert Weisgerber. Weimar, Friederike. Hrsg.: Gutbrod, Helga. 2016. 112 S. 89 Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 19,80. ISBN: 978-3-7861-2712-3 Gebr. Mann Verlag
Acht junge Künstler aus der Generation der jungen begeisterten Kriegsfreiwilligen erträumten sich eine Zukunft. Diese Träume spiegeln sich in ihren künstlerischen Werken: Sie malten Bilder vom Neuen Menschen, von Männern und Frauen, von einer allumfassenden kosmischen Einheit, vom Kämpfen und Siegen, von Leidenschaft und von Schönheit, von neuen künstlerischen Formen – verglühte Träume von Zukunft. Die herausragenden, aber dem Publikum heute nur wenig vertrauten Künstler ließen auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges ihr Leben – und hinterließen ein herausragendes Schaffen. Sie stammen aus allen Teilen Deutschlands, und stilistisch und inhaltlich verweisen sie in jeweils individueller Art und Weise auf die virulenten Themen ihrer Zeit. Ins Blickfeld gerückt wird eine Künstlergeneration, die ihren Weg aufgrund der Kriegsereignisse nie zu Ende gehen konnte.
Gastredner am Weimarer Bauhaus 1919–1925. Neue Bauhausbücher hrsg. vom Bauhaus-Archiv Berlin (4). Hrsg.: Bernhard, Peter; Beitr.: Ackermann, Ute; Beitr.: Bavaj, Riccardo; Beitr.: Bernhard, Peter; Beitr.: Bernhardt, Christoph; Beitr.: Bushart, Magdalena; Beitr.: Ganter, Martha; Beitr.: Georgen, Jeanpaul; Beitr.: Happle, Hardy; Beitr.: Linse, Ulrich; Beitr.: Ludewig, Peter; Beitr.: Nienhaus, Stefan; Beitr.: Röske, Thomas; Beitr.: Röthke, Ulrich; Beitr.: Schirren, Matthias; Beitr.: Schulz, Isabel; Beitr.: Stasny, Peter; Beitr.: Engelberg-Dockal, Eva von; Beitr.: Engelberg-Dockal, Eva von; Beitr.: Wahl, Volker; Beitr.: Warmburg, Joaquin Medina; Reihe Hrsg.: Bauhaus-Archiv Berlin. bauhausvorträge. 424 S. 120 z. T. fb. Abb. 25 x 18 cm. Gb. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2016. EUR 69,00. CHF 84,20 ISBN: 978-3-7861-2770-3 Gebr. Mann Verlag
Zahlreiche Gastvorträge am Bauhaus offenbaren die vielfältigen Beziehungen zwischen der Kunstschule und der zeitgenössischen Geisteswelt. Zu den Referenten zählten etwa Friedrich Nietzsche, Else Lasker-Schüler, Hans Prinzhorn, Hermann Graf Keyserling, Inayat Khan, Hedwig von Rohden, Kurt Schwitters, Igor Strawinsky, Bruno Taut, Gustav Wyneken, Hermann Ranke, Wilhelm Worringer und viele andere. Sie sprachen über Themen aus Architektur, Bildender Kunst, Kunstgeschichte, Literatur, Musik, Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Tanz, Typografie sowie Theater und Film. Der Band präsentiert die Gastvorträge am Weimarer Bauhaus im Einzelnen und gewährt so neue Einblicke in die bedeutendste Avantgardeschule des 20. Jahrhunderts.
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Neue Wege zu Hans Purrmann. Hrsg.: Billeter, Felix; Wagner, Christoph. 2016. 400 S. 330 meist fb. Abb. 29 x 22 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 96,40 ISBN: 978-3-7861-2776-5 Gebr. Mann Verlag
Der Maler Hans Purrmann (1880–1966), aus Speyer stammend und mit der Malerin Mathilde Vollmoeller verheiratet, arbeitete in den wichtigen Kunst- metropolen München, Berlin und Paris, später in Rom, Florenz und der italienischen Schweiz. So entwickelte er sich zu einem Künstler von europäischem Format. Die Ortswechsel waren für seine künstlerische Praxis bedeutsam und machten Purrmann zugleich zum Akteur in verschiedenartigen Kultur- und Künstlerkreisen. In 20 Beiträgen präsentieren renommierte Autorin- nen und Autoren in Zusammenarbeit mit der Hans Purrmann Stiftung und dem Purrmann-Archiv München neue Forschungen zu Leben und Werk des Malers und Grafikers. Es entsteht ein aktueller Überblick über alle Lebens- und Schaffensphasen des Künstlers.
Die Istanbuler Kunstakademie von ihrer Gründung bis heute. Moderne Kunst, Nationenbildung und Kulturtransfer in der Türkei. Altinoba, Buket. 2014. 490 S. 90 Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 69,00 CHF 88,80 ISBN: 978-3-7861-2731-4 Gebr. Mann Verlag
Das Buch erscheint im Mai 2015
An der Istanbuler Kunstakademie entwickelte sich die künstlerische Bildproduktion seit den Reformbestrebungen in der Spätphase des Osmanischen Staates zwischen den Polen Kontinuität und Moderne. Die Monografie verfolgt und analysiert diese Entwicklung bis in die Gegenwart. 1882 durch Osman Hamdi Bey gegründet, war die Kunsthochschule von Beginn an ein Ort des Kulturtransfers und wechselseitiger internationaler Austauschprozesse. Zeitweise kam ihr die Bedeutung einer Stätte der Nationenbildung zu. Dank türkischsprachiger Quellenforschung ist der deutschsprachigen Kunstgeschichte erstmals sowohl die Geschichte der Akademie als auch der Wandel in der Produktion und Darstellung der Kunst in der Türkei zugänglich.
Interferenzen zwischen moderner Kunst und Kunstwissenschaft. Neue Frankfurter Forschungen zur Kunst (18). Hrsg.: Aurenhammer, Hans; Prange, Regine; Beitr.: Aurenhammer, Hans; Behrs, Jan; Bushart, Magdalena; Jöchner, Cornelia; Lang, Karen; Levy, Evonne; Locher, Hubert; Mainberger, Sabine; Nakas, Kassandra; Nieslony, Magdalena; Prange, Regine; Puppo, Alessandro del; Schweinitz, Jörg; Seel, Martin; Vinzent, Jutta; Zeidler, Sebastian; Zitko, Hans; Müller, Kathrin. Das Problem der Form. Engl. ; Dtsch. 2016. 352 S. 78 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 96,40 ISBN: 978-3-7861-2771-0 Gebr. Mann Verlag
Wie stellte sich die noch junge Kunstwissenschaft den Provokationen der Kunst im frühen 20. Jahrhundert? Bestimmten diese auch die Perspektive auf die alte Kunst? Der Sammelband verfolgt diese Fragen nach dem Verhältnis von Kunst und Kunstwissenschaft in der Moderne. Im Zentrum steht die Diskussion um das ›Problem der Form‹, das den Formalismus der Kunsthistoriker mit der zeitgenössischen Kunst und ihrer Abkehr vom Naturalismus verbindet. Ergänzende Beiträge aus der Philosophie sowie der Literatur- und Filmwissenschaft zeigen, wie die Formdebatte nicht auf die Bildkünste beschränkt blieb.
Hans Aurenhammer ist Professor für Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Er forscht zur italienischen Kunst der Renaissance sowie zur Geschichte von Kunsttheorie und Kunstwissenschaft.
Regine Prange ist Professorin für Kunstgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Ihre Arbeitsgebiete sind Bildtheorie und -geschichte der Moderne, die Ästhetik des Spielfilms sowie die Fachgeschichte der Kunstgeschichte.
Die antiken Sarkophagreliefs / Die attischen Sarkophage. Zweiter Faszikel: Amazonomachie – Schlacht – Epinausimachie. Kintrup, Carola. 2016. 320 S. 14 Abb. und 104 Tafeln mit 704 Abb. 40 x 30 cm. Gb. EUR 128,00. CHF 156,20 ISBN: 978-3-7861-2755-0 Gebr. Mann Verlag
Die Bearbeitung der attischen Sarkophage mit Schlachtszenen (Amazonomachie-, Schlacht- und Epinausimachie-Sarkophage) präsentiert die zahlenmäßig größte Sammlung der attisch mythologischen Sarkophage. Die attischen Sarkophage nehmen den Rang einer Leitgattung für die griechische Plastik der Kaiserzeit ein. So bereichern die Ergebnisse, die zu den Entwicklungen bezüglich Tektonik, Ornamentik, Ikonografie und Stil nachzuweisen sind, in quantitativer und qualitativer Hinsicht die Kenntnisse kaiserzeitlich attischer Plastik; sie können als Basis zur Erforschung aller Gattungen der kaiserzeitlichen griechischen Plastik dienen.
Bruno Taut in Japan. Das Tagebuch. Dritter Band 1935–36. Hrsg.: Speidel, Manfred. 2016. 304 S. 141 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 59,00. CHF 72,00 ISBN: 978-3-7861-2703-1 Gebr. Mann Verlag
Im dritten Jahr seines Japanexils hat Bruno Taut ein passables Auskommen und erfährt verbreitete Anerkennung durch seine Bücher. Er stellt das Manuskript »Japans Kunst mit europäischen Augen gesehen« fertig; für die Villa Ôkura in Tôkyô entwickelt er Innenausstattung und klimagerechte Schutzdächer. Außerdem vollendet er die schönsten Innenräume seines gesamten Werkes, die Gesellschaftsräume der Hyûga-Villa in Atami. Im Mai 1935 führt ihn eine Rundreise von Kyôto zum Japanischen Meer und in den Norden. Dabei sammelte er Material für seinen wichtigsten Buchauftrag »Houses and People of Japan«.
Dennoch: Der dritte Band des Tagebuches entwickelt sich zu einem dramatischen Bericht: Der Exilant leidet am Klima; Heimweh und Todessehnsucht wechseln ab mit der Hoffnung auf die Zukunft, bis der erlösen- de Ruf in die Türkei den Aufenthalt in Japan beendet.
Im Mai 1935 macht Taut seine erste Rundreise von Kyotô bis zum äußersten Norden der Aomori-Präfektur. Dabei sammelt er Material für seinen wichtigsten Buchauftrag: „Houses and People of Japan", erschienen 1937. Bis heute ist es die umfassendste ethnografische Studie zur japanischen Architektur außerhalb Japans. Aus ihr extrahierte Taut 1936 auch sein großes theoretisches Werk „Architekturüberlegungen", die er 1938 in der Türkei als „Architekturlehre" vollendete. Der dritte Band des Tagebuches entwickelt sich zu einem dramatischen Bericht über Arbeit, Glück und Leiden: Der Exilant leidet am Klima; Heimweh und Todessehnsucht wechseln ab mit Hoffnung auf die Zukunft, bis der erlösende Ruf in die Türkei den dreieinhalbjährigen Aufenthalt in Japan beendet. Auf der Reise in die Türkei – über die Mandschurei und Peking – münden Tauts Aufzeichnungen in eine vernichtende Kritik an dem Gesicht der „Kulturmacht" Japan in den besetzten Ländern.
Handbuch zur Ausstellungspraxis von A bis Z. Pöhlmann, Wolfger. Berliner Schriften zur Museumskunde (RP555), Band: 5. 2006. 338 S., 213 Abb. 21 x 15 cm, Pb. EUR 59,00 CHF 73,90 ISBN: 978-3-7861-1692-9 Gebr. Mann Verlag
Wie stellt man eigentlich eine Ausstellung auf die Beine? Vom ersten Konzept über den Leihverkehr bis zur Vernissage ist das Nachschlagewerk für Ausstellungsmacher ein hilfreicher Begleiter. Von A bis Z werden alle wichtigen Aspekte nach Sachgebieten in alphabetischer Reihenfolge besprochen.
Alle wichtigen Aspekte werden nach Sachgebieten in alphabetischer Reihenfolge besprochen, wobei der Autor aus langjähriger eigener Erfahrung in der Praxis schöpft. Das Handbuch beschreibt alle Fragen der Ästhetik, der Organisation, der Konzeption und der Technik von Ausstellungen praxisnah. Es ist das nützliche Standardwerk für alle, die auf den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern mit Ausstellungen zu tun haben und bietet hilfreiche Informationen und Nachschlagemöglichkeiten für Museumsfachleute, Künstler, Sammler, Galeristen und alle, die Ausstellungen planen, organisieren oder beim Auf- und Abbau mithelfen.
Insgesamt bleibt ein großes Lob für diesen Band und vor allem für die immense Arbeit seines Autors, alle Fachinformationen in dieser übersichtlichen und wohl durchdachten Form bereit zu stellen. Das Handbuch sollte in jeder Museumsbibliothek stehen! [Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2009]
Blindheit in der Kunst. Darstellung und Metahorik. Otto Käfer. 460 S. 112 fb. u. 273 sw. Abb. 25 x 18 cm. Gb. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2016. EUR 69,00 CHF 84,20 ISBN: 978-3-7861-2758-1 Gebr. Mann Verlag
Wie gelang es Künstlern, Blindheit darzustellen? Welche Bedeutung vermitteln erblindete oder nicht sehende Menschen in der bildenden Kunst? Stets ruft Blindheit eine vielfältige Metaphorik auf: Sie ist Metapher des Anfangs, also der Geburt der Ideen und des geheimnisvollen Wissens, Kunst aus dem Schoß der Dunkelheit, ebenso aber auch die Metapher des Todes. Die Darstellungsweisen verändern sich im Laufe der Jahrhunderte. In seiner Gesamtheit kommt das Bildthema, breit verortet in der europäischen Kulturgeschichte, erstmals systematisch zur Darstellung: Der Autor hat eine Auswahl aus über 3.000 Werken getroffen, darunter Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie und Skulptur, von der römischen Katakombenmalerei bis heute.
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Handbuch Integriertes Schädlingsmanagement in Museen, Archiven und historischen Gebäuden. David Pinniger, Bill Landsberger, Pascal Querner und Adrian Meyer. 2016. 168 S., 150 meist fb. Abb. Pb. EUR 49,00 CHF 59,80 ISBN: 978-3-7861-2760-4 Gebr. Mann Verlag
Für museale Sammlungen und Archivalien stellen Insekten und Pilze eine ständige Bedrohung dar. Um der Zerstörung von Sammlungsgut vorzubeugen, steht mit der Integrierten Schädlingskontrolle (IPM) eine umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Methoden zur Verfügung. Das Handbuch bietet den Verantwortlichen in Museen und Archiven das ideale Rüstzeug, um ein IPM-Programm erfolgreich aufzubauen und langfristig durchzuführen.
Jahrbuch der Berliner Museen. Jahrbuch der Preussischen Kunstsammlungen. Neue Folge / Jahrbuch der Berliner Museen 55. Band (2013). Hrsg.: Staatliche Museen zu Berlin. 2016. 250 S. 180 z. T. fb. Abb. 29 x 24 cm. Gb. EUR 138,00. CHF 173,00 ISBN: 978-3-7861-2752-9 Gebr. Mann Verlag
Aus dem Inhalt:
K. H. von Stülpnagel: Böttcherei im alten Ägypten.
– C. Graml: IG I² 836
– Hekate als ein Produkt des 19. Jahrhunderts?
– B. Kreß: Some Drawings by Paul Lautensack and their Printed Sources.
– K. Kleinert und C. Laurenze-Landsberg: Das Gemälde »Susanna und
die beiden Alten« aus Rembrandts Werkstatt neu analysiert.
– M. Thimann Zeit und Ewigkeit bei Nicolas Poussin. Zur Bitte des Phaeton um den Sonnenwagen Apolls in der Berliner Gemäldegalerie.
– B. W. Lindemann: Böcklins Bäume. Nadelbäume in der Malerei.
– C. Keisch: Menzels »Chronos«-Allegorien.
– F. Forster-Hahn: Die weiße Jahrhundertausstellung 1906 in Berlin. Ausstellungsinszenierung und Meier-Graefes Entwicklungsgeschichte der modernen Kunst.
Behrens, Till; Lubberger, Andreas. Die Frankfurter Grüngürtel-Flussufer-Konzeption 1969–2012. Stadtplanung als Bürgertäuschung und Plagiat.2016. 312 S., 150 Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 29,00 CHF 40,90 ISBN: 978-3-7861-2679-9 Gebr. Mann Verlag
Auf der Basis lufthygienisch-meteorologischer Modelluntersuchungen entwickelte Till Behrens 1970/71 die »Stadtentwicklungskonzeption Grüngürtel mit grüner Mainquerspange, Museumsufer, Randbebauung und Verkehrsbündelung«. Die Hessische Landesregierung zeichnete sie als »Rahmengebendes Gesamtkonzept für Frankfurt« aus.
Engagierte Bürger brachten es bis zur Übernahme durch die Stadt. Politiker grenzten bei der Übernahme Bürger und Urheber aus und erreichten, dass derzeit weder ausreichender Urheberrechtsschutz für alternative Stadtplanungskonzepte besteht, noch Bürger solche realisieren können. Eine sinnvolle Umsetzung scheiterte dann zum Nachteil der Bürger an Kapitalinteressen und Selbstinszenierung der Politiker. Der Band dokumentiert in Wort und Bild den Versuch von Bürgern, ihre Stadt wieder zu einer Wohnstadt zu machen.
Bedingtheit der Malerei. Ivan Puni und die moderne Bildkritik. Nieslony, Magdalena. 2016. 300 S. 18 fb. und 62 sw-Abb. Gb. EUR 69,00. ISBN: 978-3-7861-2764-2 Gebr. Mann Verlag
Das Buch stellt erstmals den russischen kunsttheoretischen Diskurs der »Bedingtheit« (russisch: uslovnost’) der Malerei dar. Der zentrale Terminus Bedingtheit markiert die Opposition zur Vorstellung von der Natürlichkeit des bildlichen Ausdrucks. Eine zentrale Rolle in diesem Diskurs spielt das Werk von Ivan Puni (1892–1956), das innerhalb der russischen und westlichen Kunst und Kunsttheorie verortet wird. Es zeigt sich als Teil der modernen Reflexionen über die selbstkritische Dimension des Bildes und der Malerei, die bis in die aktuellen Debatten reichen.
Magdalena Nieslony ist Kunsthistorikerin. Sie forscht zu Kunst und Kunsttheorie der Moderne, insbesondere zur russischen Avantgarde und der amerikanischen Nachkriegskunst.
Körper Raum Oberfläche. Strukturen gebauten Raums und architektonische Raumbildung. Schubert, Karsten. 2016. 624 S. 380 Abb. Gb. EUR 79,00. ISBN: 978-3-7861-2754-3 Gebr. Mann Verlag
Wo sich das trennende Moment der Wand und das verbindende Moment der Öffnung begegnen, am Raumübergang, offenbart sich die Ausdrucksfähigkeit der Architektur. Das Buch geht dem Bedeutungspotenzial der sich am Übergang manifestierenden architektonischen Form nach. Eingeflochten werden ausgewählte Begrifflichkeiten der seit 1890 entwickelten Theorie des architektonischen Raumes. Hinzu kommen aus analytischen Betrachtungen abgeleitete diagrammatische Grafiken. So entsteht ein strukturelles Instrumentarium auf Grundlage der Logik architektonischer Raumbildung, das prinzipiell verallgemeinerbar ist und zur Beschreibung räumlicher Phänomene auch in anderen Wissenschaftsbereichen geeignet erscheint.
Karsten Schubert lebt und arbeitet als freier Architekt in Berlin. Architekturstudium in Kassel, Stuttgart und Zürich. Lehre an der Universität Karlsruhe. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Theorie des architektonischen Raums.
Architektur und Städtebau in Berlin zwischen 1933-1945. Planen und Bauen unter der Ägide der Stadtverwaltung. Schäche, Wolfgang. 1992. 656 S., 486 Abb. 20 Dokumente. 24 x 17 cm. Gb. EUR 34,80 CHF 44,50 ISBN: 978-3-7861-1178-8 Gebr. Mann Verlag
Architektur und Städtebau im Nationalsozialismus am Beispiel der Reichshauptstadt. Detailreiche Darstellung mit ausführlichem Katalog anhand von mehr als 100 Einzelbeispielen. Zahlreiche Pläne, historische und moderne Fotos.
Die Arbeit untersucht am Beispiel Berlins die Entwicklung von Architektur und Städtebau im Nationalsozialismus. Zentraler Gegenstand ist das Planen und Bauen, für das die Stadtverwaltung zuständig war. Die inhaltliche Konzentration auf diesen Forschungsgegenstand folgt u.a. einem Erkenntnisinteresse, das im besonderen die Kontinuitätsfrage problematisiert. Die Bauten und Planungen, die unter der Ägide der Stadtverwaltung entstanden, sind als Teil einer sich fortschreibenden Entwicklung zu begreifen, die sich, eingebettet in die Konventionen traditionalistischer Baukultur, zu Beginn des 20. Jahrhunderts herausbildete und in Teilen auch über das Jahr 1945 ihre modifizierte Gültigkeit behielt. Neben solchen theoriebildenden Erkenntnissen stellt die Veröffentlichung einen wichtigen stadtgeschichtlichen Beitrag dar, der zugleich ein Stück Grundlagenforschung bedeutet, indem hier eine umfassende Baugeschichte Berlin zu diesem Zeitabschnitt vorgelegt wird.
Texte aus dem Bezirk des Großen Tempels, XX. Keilschrifttexte aus Boghazköi. den Hout, Theo van. Hrsg.: Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. 2016. 30 S. 30 Tafeln. 35 x 25 cm. Pb. EUR 27,00. CHF 37,10 ISBN: 978-3-7861-2768-0 Gebr. Mann Verlag
Im 68. Heft werden die Keilschriftfragmente ediert, die in Bogazköy ausgegraben, aber ursprünglich nicht inventarisiert, sondern als „Studienmaterial“ ins Anadolu Medeniyetleri Müzesi in Ankara eingeliefert wurden. Die hier publizierten Fragmente E 990–1220 wurden 1967 bei den Nachgrabungen in den Räumen 8 (Treppenhaus), 10, 12–16 der Ostmagazine des Tempels I und in Raum 19 der Nordmagazine gefunden. Die Fragmente E 1221–1319 stammen sicherlich, zumindest großteils, aus dem alten Grabungsschutt vor den Ostmagazinen.
Theoriebildung und denkmalpflegerische Praxis beim Wiederaufbau von Schloss Charlottenburg. Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin (37). Steudtner, Katharina. "Wiederherstellen oder vollends vernichten?" 2016. 512 S. 119 fb. und 204 s/w-Abb. 17 x 24 cm. Leinen. EUR 69,00. CHF 88,80 ISBN: 978-3-7861-2734-5 Gebr. Mann Verlag
Das im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte barocke Schloss Charlottenburg in Berlin wurde 1946–1984 wieder hergestellt. Die Überlieferung bauzeitlicher Zustände wie auch späterer Umbauten und Umnutzungen floss in Entscheidungen bezüglich des Wiederaufbaus ein.
So lässt sich wiederum heute, aus den Archiven der Denkmalpflege, die Geschichte des Wiederaufbaus rekonstruieren: Anhand der Schlosskapelle und weiterer kurz umrissener Fallbeispiele arbeitet die Autorin Stationen praktischen denkmalpflegerischen Handelns und zugehöriger Theoriebildung heraus – vom anfangs tastenden Wiederaufbau bis hin zur immer stärkeren, teils rekonstruierenden, teils neuschöpferischen Vervollständigung. Mit umfangreichem Bild- und Archivmaterial und thematischen Kartierungen.
Katharina Steudtner studierte Architektur in Berlin, Landschaftsarchitektur in Èvora (Portugal) und Denkmalpflege in Cottbus. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bauforschung, Geschichte und Theorie der europäischen Baudenkmalpflege sowie Forschungs- und Denkmalpflegegeschichte an archäologischen Stätten des Mittelmeerraums.
Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2015. Hrsg. Werner Breunig und Uwe Schaper. 2016. 442 S., 158 z. T. fb. Abb. 16 x 24 cm. Gb. EUR 29,90 CHF 36,80 ISBN: 978-3-7861-2750-5 Gebr. Mann Verlag
Jahrbuch des Landesarchivs Berlin mit Beiträgen zum politischen und kulturellen Zeitgeschehen Berlins, mit regionalgeschichtlichen Beiträgen und Chroniken.
Katholische Bildertheologie der frühen Neuzeit. Studien zu Traktaten von Johannes Molanus, Gabriele Paleotti und anderen Autoren. Hecht, Christian. 2016. 608 S. 75 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 99,50 ISBN: 978-3-7861-2765-9 Gebr. Mann Verlag
Die katholische Bildertheologie der frühen Neuzeit war eine wesentliche Grundlage für die Kunstentwicklung dieser Epoche. Vom 16. Bis zum 18. Jahrhundert entstanden zahlreiche Schriften, in denen unterschiedlichste Autoren den überkommenen katholischen Bildgebrauch gegen die Angriffe der Reformation verteidigten. Die Inhalte dieser Schriften werden in diesem Band ausführlich dargelegt und analysiert, und es werden die Bezüge dieser Texte zur Praxis der Kunst aufgezeigt.
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