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Gebr. Mann Verlag

 
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Quijada, Mónica. De los cacicazgos a la ciudadanía. Sistemas políticos en la frontera, río de la plata, siglos XVIII-XX. Estudios Indiana (Band 3). Reihe Hrsg.: Ibero-Amerikanisches Institut Preußischer Kulturbesitz, Berlin. 2011. Spanisch. 450 S. 24 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 28,00. CHF 41,90 ISBN: 978-3-7861-2651-5 Gebr. Mann Verlag
Die Reihe »Estudios Indiana« (früher »Indiana Beihefte«) präsentiert in Monografien und Sammelbänden die Ergebnisse von Forschungen zu den indigenen und multiethnischen Gesellschaften und Kulturen Lateinamerikas und der Karibik in Vergangenheit und Gegenwart. Das Themenspektrum der Reihe umfasst alle Bereiche der amerikanistischen Studien einschließlich der Archäologie, der Ethnohistorie, der Kultur- und Sozialanthropologie sowie der Ethnolinguistik.
Das Verschwinden der Revolution in der Renovierung. Die Geschichte der Gropius-Siedlung Dessau-Törten. Hrsg.: Matz, Reinhard; Schwarting, Andreas. 2011. 160 S. 130 meist fb. Abb. 17 x 24 cm. Gb. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2011. EUR 29,00. CHF 42,90 ISBN: 978-3-7861-2646-1 Gebr. Mann Verlag
Die Siedlung Törten, durch Walter Gropius im Auftrag der Stadt Dessau 1926–28 errichtet, sollte Angehörigen der unteren Mittelschicht den Erwerb von Grund und Hauseigentum ermöglichen. Es entstanden 314 Häuser, die von ihren Besitzern schon bald nach dem Einzug ausgebaut und umgestaltet wurden.
In der Aufbruchsstimmung des Dessauer Bauhauses wurde in Törten versucht, die Prinzipien des Neuen Bauens zu industrialisieren und auf den preiswerten Massenwohnungsbau anzuwenden, was einer bautechnischen und wohnästhetischen Revolution gleichkam. Nach drei Staatssystemwechseln, diversen Baumoden und nicht zuletzt dem Aufkommen von Baumärkten ist von Gropius’ ästhetischem Minimalismus und der ursprünglichen Einheitlichkeit jedoch nicht viel übrig geblieben. Die Veränderungen der Häuser und Straßenzüge sind so weitreichend, dass ihre ursprüngliche Gestalt, der in sie eingewobene Zeitgeist und die mit ihr verknüpften Orientierungen nur noch zu erahnen sind. War für Gropius eine industrielle Erscheinung von Wohnbauten zeitgemäß und erstrebenswert, haben sich spätere öffentliche Maßgaben und private Wohnvorstellungen nachhaltig davon abgewandt. Das Buch nähert sich diesen baulichen Überformungen der Siedlung, indem es sie als authentische Lebensäußerungen thematisiert. Es beschreibt deren über 80-jährige Geschichte und zeigt sie in ihren individuellen Eigenarten, ohne den architekturhistorischen Hintergrund dieser prominenten Siedlung der Weimarer Republik aus den Augen zu verlieren.
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Dame, Thorsten. Elektropolis Berlin. Die Energie der Großstadt. Bauprogramme und Aushandlungsprozesse zur öffentlichen Elektrizitätsversorgung in Berlin. Die Bauwerke und Kunstdenkmäler von Berlin. Beihefte (34). Reihe Hrsg.: Landesdenkmalamt Berlin. 2011. 600 S. 374 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 89,00. CHF 125,00 ISBN: 978-3-7861-2642-3 Gebr. Mann Verlag
Berlins Aufstieg zur Elektropolis, der modernen elektrifizierten Stadt, und zum wichtigsten Unternehmensstandort der deutschen Elektrizitätswirtschaft begann Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine besondere Bedeutung hatte die öffentliche Elektrizitätsversorgung, die sich von einer Studiengesellschaft zu einem der weltweit leistungsfähigsten Unternehmen entwickelte.
Fischer, Ole W.Nietzsches Schatten. Henry van de Velde – von Philosophie zu Form. 2011. 368 S. 22 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 97,90 ISBN: 978-3-7861-2643-0 Gebr. Mann Verlag
Gibt es eine philosophische Architektur? – Wenn man Henry van de Velde folgt: Ja. Anhand seiner Texte und Werke lässt sich exemplarisch der Bogen künstlerischer Rezeption nachzeichnen: von den ästhetischen Aussagen Nietzsches über die Theorie des Künstlers bis hin zur gestalterischen Übersetzung.
Henry van de Velde (1863 –1957) liest Friedrich Nietzsche (1844 –1900) – nicht ohne Folgen: Spuren einer kreativen Auseinandersetzung finden sich im theoretischen, buchkünstlerischen und architektonischen Werk. Für den Maler van de Velde wurde die Lektüre Nietzsches zu einem Wendepunkt in seinem Schaffen. Mit dem Wechsel zu den angewandten Künsten und zur Architektur sowie mit der Berufung nach Weimar 1901 beginnt eine Folge von Nietzsche gewidmeten Arbeiten. Parallel zeigen bereits die frühen kunsttheoretischen Veröffentlichungen van de Veldes den Einfluss Nietzsches. Diese reflexive Beschäftigung steigert sich in der Weimarer Periode nach der Jahrhundertwende und bleibt wesentlich bis zur Niederschrift der Memoiren im Schweizer Exil der 1940er und 50er Jahre. Zentrale Fragestellung ist das Verhältnis von radikaler Philosophie, ästhetischer Theorie und künstlerischer Produktion. Durch eine vergleichende Gegenüberstellung der Schriften Nietzsches mit den theoretischen und künstlerischen Arbeiten van de Veldes wird exemplarisch der Prozess der Rezeption und Übertragung philosophischer Konzepte als programmatische Bedeutungsträger für Kunst, Architektur und Design in der frühen Moderne vorgestellt.
Taut, Bruno. Japans Kunst mit europäischen Augen gesehen. Hrsg.: Speidel, Manfred. 2011. 224 S. 125 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 59,00. CHF 83,90 ISBN: 978-3-7861-2647-8 Gebr. Mann Verlag
Bruno Taut eröffnet in diesem Buch die Weite und Tiefe der japanischen Kultur. Er betont die Bedeutung der traditionellen Malerei, der Plastik und des Kunstgewerbes Japans, verweist dabei in ausführlichen Analysen aber auch kritisch auf die gedankenlose Übernahme westlicher Einflüsse.
Bruno Tauts zweites Buch in der japanischen Emigration (1933–1936) ist eine Darstellung und Analyse der Künste Japans. Während sein erstes Buch »Nippon mit europäischen Augen gesehen« der Architektur gewidmet war, setzt sich das zweite Buch mit den Auswirkungen auseinander, welche die Übernahme der technischen Entwicklung und der ästhetischen Werte des »Westens« auf die noch lebendige Tradition der Künste Japans hatte. Taut schafft es, der japanischen Malerei, Plastik und Kunstgewerbe am Beispiel ausgewählter Künstler ihre bislang zu wenig erkannte Bedeutung zu geben und zugleich ihre Zukunftsfähigkeit aufzuweisen. Er kritisiert dabei nicht den Wandel des traditionellen Japans zur modernisierten technischen Zivilisation, wohl aber die unbedachte Übernahme ihrer Ergebnisse nach rein wirtschaftlichen Interessen. Künstler würden dabei zu Handlangern der Geschäftswelt degradiert, eingeschränkt in ihren Entscheidungen und Gedanken. Tauts Vision einer Reform und Weiterentwicklung der japanischen Kultur unter Rückbesinnung auf die eigene Tradition verwirklichte sich in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Architekten wie Kenzo Tange oder Kunio Maekawa, Designer wie Isamu Kenmochi oder Sori Yanagi erlangten weltweite Anerkennung. Sie alle haben Tauts vielfach aufgelegte Schriften gelesen.
Oakley, John H.Die antiken Sarkophagreliefs / Andere Mythen. IX. Band: Die Sarkophage Griechenlands und der Donauprovinzen, 1. Teil: Die attischen Sarkophage, 3. Faszikel. 2011. 110 S. 8 Abb. , u. 64 Taf. 186 Abb. 34 x 24 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 97,90 ISBN: 978-3-7861-2640-9 Gebr. Mann Verlag
Dieser Band stellt den reichen Bestand mythologischer Szenen auf Sarkophagen vor, die in Athen im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. gefertigt wurden. Behandelt werden 67 Stücke mit mehr als 30 verschiedenen Mythenbildern.
Mit diesem Band wird der dritte Faszikel vorgelegt (der erste von S. Rogge wurde 1995 publiziert, ein zweiter von C. Kintrup wird in Kürze folgen), der sich mit den römischen Sarkophagen beschäftigt, die in Athen während der Kaiserzeit produziert wurden. Die breite Palette von griechischen Mythen, die auf diesen Sarkophagen wiedergegeben sind und hier vorgestellt werden, umfasst u.a. Szenen mit Bellerophon, Helena, Herakles, Iphigeneia, Orestes, Odysseus, Oedipus, Opheltes, Orpheus, Pelops und Theseus. Die behandelten Sarkophage werden in einem ausführlichen Katalog sowie einem 64 Tafeln umfassenden Abbildungsteil detailliert dokumentiert. Ein besonderer Schwerpunkt wurde auf die Ikonographie der verschiedenen Szenen und ihre Interpretation im kaiserzeitlichen griechischen und römischen Kontext gelegt.
Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc. Studien und Texte zur Geschichte der Architekturtheorie (gta-Reihe). Hrsg.: Stiftung Bibliothek Werner Oechslin (Einsiedeln). Hrsg. Werner Oechslin. 2010 287 S., 140 Abb. 17 x 24 cm, Br. EUR 45,00 ISBN: 978-3-7861-2453-5 Gebr. Mann Verlag
The Stiftung Bibliothek Werner Oechslin organised an international colloquium about Viollet-le-Duc in August 2001. The results of this colloquium are presented in this publication.
In der Nachfolge zum Symposium über John Ruskin veranstaltete die Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln vom 24. bis 26. August 2001 ein internationales Kolloquium zu Viollet-le-Duc, dessen Akten in dieser Publikation vorgelegt werden.
Eugène Emmanuel Viollet-le-Duc (1814–1879) war nicht nur als Architekt und Restaurator tätig, sondern hinterließ auch ein reiches kunsttheoretisches Werk, das ebenso wie seine architektonischen Lösungen bereits auf die Zeitgenossen großen Einfluss ausübte.
Viollet-le-Ducs Schaffen, seine Haltung gegenüber der Gotik, seine Reisen, Schriften und Kontakte zu Zeitgenossen sowie schließlich die mitunter kontroverse Rezeption seines Werkes sind Thema der in diesem Buch versammelten Beiträge internationaler Fachautorinnen und -autoren. Mit Beiträgen von Barry Bergdoll, Martin Bressani, Michael Gnehm, Andreas Hauser, Peter Kurmann, Jean-Michel Leniaud, Robin Middleton, Werner Oechslin, Annunziata Maria Oteri, Susann Schlesinger, Gerard van Zeijl und Aron Vinegar.
Mit Beiträgen von:
Barry Bergdoll, Martin Bressani, Michael Gnehm, Andreas Hauser, Peter Kurmann, Jean-Michel Leniaud, Robin Middleton, Werner Oechslin, Annunziata Maria Oteri, Susann Schlesinger, Gerard van Zeijl und Aron Vinegar
Berlin in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Landesarchivs Berlin 2010. Hrsg. Uwe Schaper (Landesarchiv Berlin). 439 S., 108 Abb., dav. 18 fb. Gb. EUR 29,90 CHF 43,90 ISBN: 978-3-7861-2626-3 Gebr. Mann Verlag
Jahrbuch des Landesarchivs Berlin mit Beiträgen zur Geschichte sowie zum politischen und kulturellen Zeitgeschehen Berlins. Mit seinen regionalgeschichtlichen Beiträgen und Chroniken wendet sich das seit 1982 erscheinende Jahrbuch an Wissenschaftler und Studierende, Journalisten, Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker wie an historisch Interessierte vornehmlich im Raum Berlin-Brandenburg.
Aus dem Inhalt
U. van der Heyden und J. Kundler: Otto Friedrich von der Gröben. Abenteuerlustiger Reisender und Schriftsteller. – L. Demps: Marginalien zum Bau des Schauspielhauses. – R.-R. Targiel: Zur Geschichte des Berliner Fotoateliers L. Haase & Co. – P. Wagner: Ludwig Hoffmann und die Architektur der Berliner Leistungsverwaltung. – R. van Kampen: Eine Erinnerung an die Schriftstellerin Katharina Zitelmann. – H. H. Lembke: Schlachtensee Kliniken im »nervösen Zeitalter« und danach. – S. Heidemann: Das Abendmahlsgerät der Kirche am Stölpchensee. – U. Roeske: Warum die Landgemeinde Steglitz keine Stadt werden konnte. – T. Urban: Boris Pasternak in Berlin. – A. Hinz-Wessels, A. Ley und D. Schulze: Die in Brandenburg an der Havel ermordeten Berliner »Euthanasie«-Opfer. – W. Krauth: Die Bestände des Landesarchivs Berlin im Archiv des Internationalen Suchdienstes Bad Arolsen. – M. Luchterhandt: Die Berliner Überlieferung der NSDAP und ihrer Gliederungen. – G. Peters: Die Friedrich-Engels-Oberschule und das Reinickendorfer Volksbildungswesen 1945. – W. Breunig: Berlin-Chronik 2009. – S. Preuß: Das Theaterjahr 2009. Premieren der Berliner Bühnen. – U. Schaper: Jahresbericht 2009 des Landesarchivs Berlin. – R. Hansen: Nachruf auf Ilja Mieck (1932–2010)
Katharina Lippold. Berliner Terrakottakunst des 19. Jahrhunderts. 280 S., 181 Abb., dav. 20 fb. 17 x 24 cm, Gb., EUR 39,00 CHf 55,90 ISBN: 978-3-7861-2597-6 Gebr. Mann Verlag
Die Berliner Terrakotten des 19. Jahrhunderts bilden eine der schönsten und interessantesten Materialgruppen der Keramik, die – von Künstlern wie Schinkel und der Rauch-Schule entworfen sowie von den Firmen Feilner und March ausgeführt – internationales Renommee besitzen.
Mit der Terrakottakunst des 19. Jahrhunderts erlebte das Tonmaterial in Europa eine beachtliche Renaissance. Wesentlich trug dazu die Wiederbelebung der Backsteinarchitektur in Berlin durch Karl Friedrich Schinkel bei, der für das Dekor seiner Bauten klassizistische Tonornamente verwendete. Ihm folgten eine Vielzahl von Schülern wie Friedrich August Stüler und Martin Gropius mit weiteren Beispielen hochwertiger Baukeramik. So entwickelte sich Preußens Hauptstadt zu einem der bedeutendsten Zentren der Terrakottafertigung. Vor allem die Firmen Feilner, Gormann und March sorgten mit ihren Keramiken – nach Modellen der Rauch-Schule – für den hohen Standard, der sich mit Kunstwerken der klassischen Antike und der Renaissance messen kann. Aufträge aus dem preußischen Herrscherhaus wie von Friedrich Wilhelm IV. für die Bauten in Potsdam-Sanssouci sorgten für eine anhaltende Blütezeit. Das Buch beschreibt diese Entwicklung und unterstreicht die Besonderheiten der Berliner Terrakottakunst im Vergleich zu anderen deutschen und europäischen Keramikzentren.
Großstadt. Motor der Künste in der Moderne. Hrsg. Burcu Dogramaci. 2010. 298 S., 148 Abb., 16 fb. Tafeln, 28 Abb., 17 x 24 cm, Br. EUR 29,90 CHF 43,90 ISBN: 978-3-7861-2631-7 Gebr. Mann Verlag
Der interdisziplinäre Band widmet sich der Metropole als Laboratorium der künstlerischen Avantgarde und als zu gestaltender Raum seit dem späten 19. Jahrhundert bis in die 1940er Jahre. Die Großstadt erscheint dabei als Bezugspunkt für moderne Formen von Malerei und Fotografie, Städtebau und Design, Film und Theater, Mode und Musik.
Übergreifend für die bildenden Künste und ihre Nachbardisziplinen fand der urbane Raum Eingang in Werke und theoretische Reflexionen. Die Großstadt bildete sich dabei nicht nur körperlich in Werken ab, sondern Geschwindigkeit, Verkehr und Bebauung inspirierten auch zu neuen künstlerischen Ausdrucksweisen. Die Wahrnehmung von Großstadt übte große Anziehungskraft auf Künstler der Moderne aus; besonders faszinierten Motive wie Hochhäuser, Straßenschluchten, Verkehr und Fußgänger, Ladenzeilen und Kaufhäuser, Passagen und Cafés.
Aus dem Inhalt
Hubertus Kohle: Adolph Menzel in Berlin. – Christopher Balme: Stadt-Theater: Eine deutsche Heterotopie zwischen Provinz und Metropole. – Monika Faber: Fotografien der Stadt Wien 1850–60. – Gertrud Lehnert: Das Warenhaus als sinnliches Ereignis. – Renate Berger: Paula Modersohn-Becker und Paris. – Lisa Hanstein: Futurismus und Stadt. – Gerda Breuer: Großstadt und Signaletik. Gestalten des städtischen Raums in den 1920er Jahren. – Karin Wimmer: Der surreale Raum: Giorgio de Chirico in Paris. – Olaf Peters: Die Straße als transitorischer Ort im Werk von Dix, Grosz und Beckmann. – Burcu Dogramaci: Metropolen im Buch. Großstadtfotografie in den zwanziger und dreißiger Jahren. – Wolfgang Rathert: Die neue Musik und die Großstadt im 20. Jahrhundert. – Fabienne Liptay: Die Kamera fährt Achterbahn. Notizen zur Topik des Jahrmarkts in Hindle Wakes. – Ortrud Westheider: Das Bild der Stadt in der Malerei Edward Hoppers. – Martin Baumeister: Eine andere Moderne? Madrid in der Franco-Zeit. – Wolfgang Sonne: Die Planung der Großstadt als Stadtbaukunst. – Avinoam Shalem: Die Eroberung der Natur durch den Menschen: Nil-Szene, Abdel Hadi al-Gazzar und der Hohe Damm von Assuan. – Jörg Haspel: Großstadtdenkmale – das Erbe der Moderne in Berlin.
Brake, Michael. Die Reise zum Mittelpunkt Berlins. Bau der U55 zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor. Hrsg.: Berliner Verkehrsbetriebe. 160 S. 117 fb.Abb. 21 x 29.5 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 35,90 ISBN: 978-3-7861-2611-9 Gebr. Mann Verlag
Im August 2009 wird mitten im Berliner Zentrum eine neue U-Bahn-Linie eingeweiht. Ein eindrucksvolles Fotobuch über die Tunnel-Bauarbeiten für die kürzeste U-Bahn-Strecke der Hauptstadt.
Die U55 verbindet auf nur drei Stationen den neuen Hauptbahnhof mit dem Brandenburger Tor und unterquert dabei das Regierungsviertel. Immer wieder stieg Joachim Donath mit seiner Kamera zu den Arbeitern in den Tunnel hinab. In seinen Fotografien dokumentierte er Menschen, Maschinen und Dimensionen des finalen Bauabschnitts, der von der BVG als Bauherrin verantwortet wurde: Den Bahnhof am Brandenburger Tor. Hier, im tückischen Gemisch aus märkischem Sand und Grundwasser, kam ein aufwändiges Vereisungsverfahren zum Einsatz, bei dem großflächig der Untergrund gefroren wurde. Die Bilder dieses spektakulären Bauprojektes zeugen von einer einmaligen unterirdischen Mission im Herzen Berlins und erzählen die Geschichte von riesigen Bohrmaschinen, erfahrenen Spezialisten und der Heiligen Barbara als Schutzpatronin der Tunnelbauer. Zusammen mit dem Text von Michael Brake nimmt das Buch den Leser mit auf eine verständlich und lebendig geschriebene Reise durch die Stationen und Tunnel der U55, durch Planungsgeschichte und Bauverfahren.
Löhr, Hanns Christian. Der eiserne Sammler. Die Kollektion Hermann Göring - Kunst und Korruption im "Dritten Reich". 256 S. 159 Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 83,00 ISBN: 978-3-7861-2601-0 Gebr. Mann Verlag
In der aktuellen Debatte über Raubkunst standen lange die Opfer der nationalsozialistischen Beschlagnahmungen im Vordergrund. Das Buch »Der Eiserne Sammler « widmet sich einem Menschen, der maßgeblich für die Raubzüge im »Dritten Reich« verantwortlich war: Hermann Göring. Der »Reichsmarschall« baute eine Sammlung auf, die nach dem Krieg in seinem Landhaus »Carinhall« (nördlich von Berlin) gezeigt werden sollte. Sie bestand aus beschlagnahmten Objekten, aus Zwangsverkäufen und aus Erwerbungen aus dem Kunsthandel.
Roth, Fedor. Hermann Muthesius und die Idee der harmonischen Kultur. Kultur als Einheit des künsterlerischen Stils in allen Lebensäusserungen eines Volkes. Gb. EUR 29,00. CHF 49,90 ISBN: 978-3-7861-2330-9 Gebr. Mann Verlag
Untersucht werden die programmatischen Schriften von Hermann Muthesius, dem einflussreichen Mitbegründer des Deutschen Werkbundes, wobei Nietzsches Definition von Kultur als >Einheit des Künstlerischen Stils in allen Lebensäußerungen eines Volkes< als Ausgangs- und Leitthese vorangestellt wird.
Hermann Muthesius gehörte zu den herausragendsten und einflussreichsten Vertretern, Theoretikern, Organisatoren und Propagandisten der sog. Moderne in Architektur und Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Muthesius war nicht nur Architekt und preußischer Beamter, Mitbegründer des Deutschen Werkbundes und sein Wortführer bis 1914, sondern seine rund 500 Publikationen hatten maßgeblichen Einfluss auf den Übergang von dem, was wir heute als Jugendstil bezeichnen zur sog. Neuen Sachlichkeit. Die vorliegende Monographie unternimmt unabhängig vom Funktionalismusbegriff eine Gesamtdeutung des schriftstellerischen Werkes von Muthesius vor dem Hintergrund, seines bzw. Nietzsches Kulturbegriff: Es geht dabei um den Versuch, »zu jener »Einheit des künstlerischen Stils in allen Lebensäußerungen« zu kommen, die Friedrich Nietzsche einmal treffend als das eigentliche Wesen der Kultur eines Volkes bezeichnete.« Die vorliegende Arbeit zeichnet die Argumentation und Begrifflichkeit von Muthesius nach, belegt ihre Aussagen sehr genau durch Zitate aus seinem umfangreichen Werk und
bauhaus global. Hrsg.: Bauhaus-Archiv Berlin. 275 S. 80 Abb., davon 6 fb. 25 x 18 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 76,90 ISBN: 978-3-7861-2634-8 Gebr. Mann Verlag
Ausgehend von den Verbindungslinien, die durch emigrierte Bauhäusler vor allem in die USA und die Sowjetunion, aber auch nach Israel, China, Indien und in die Türkei gezogen wurden, stellen sich aus dem Blickwinkel des 21. Jahrhunderts neue Fragen zum kulturellen Export einer in Europa geschaffenen Avantgarde.
Das Bauhaus gab über Deutschland hinaus wichtige Impulse für das moderne Design und die funktionale Architektur. Entscheidender Faktor und zentraler Pfeiler für seine internationale Wirkung und Rezeption stellten aber nicht nur die Produkte dar. Denn die Ideen des Bauhauses fanden vor allem durch die in den 1930er Jahren erfolgte – meist erzwungene – Migration der Bauhäusler eine Verbreitung in aller Welt. 25 Autoren aus sechs verschiedenen Ländern präsentieren aktuelle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse zur globalen Bedeutung und Ausbreitung des Bauhauses, das 2009 sein neunzigstes Gründungsjubiläum feierte. Welche Konzepte Einfluss auf das Bauhaus selbst hatten und wie das Ideengut des Bauhauses insbesondere über seine internationale Schülerschaft als Multiplikatoren weitergegeben wurde, ist Gegenstand des ersten Teiles. Im zweiten Teil werden unter dem Stichwort »Migrant Bauhaus« die Bezüge und Netzwerke des Bauhauses thematisiert, die ihrerseits nach Deutschland zurückführten und in die Gründung der Bauhaus-Institutionen im geteilten Deutschland mündeten.
Jahrbuch der Berliner Museen. Jahrbuch der Preussischen Kunstsammlungen. Neue Folge / 52. Band (2010). Hrsg.: Staatliche Museen zu Berlin. 250 S. 180 Abb. , davon 40 fb. 23,5 x 30 cm. Gb. EUR 138,00. CHF 210,00 ISBN: 978-3-7861-2638-6 Gebr. Mann Verlag
Jahrbuch der Berliner Museen 2010 mit wissenschaftlichen Beiträgen zur Sammlungs- und Kunstgeschichte sowie den Jahresberichten 2009.
Aus dem Inhalt:
• »Wie ein Quadrat ohne Ecken?« – Yves Kleins Monochrome bleu IKB 49 und die Frage, ob monochrome Gemälde Bilder sind (Lars Blunck)
• Die »Alte Post« (Guido Hinterkeuser)
• Otto Ehrhardt im Museum für Fotografie der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin (Kristina Lowis)
• Ikonographische Beobachtungen zu Jacopo de’ Barbaris »Porträt eines Mannes« (Peter Lüdemann)
• Wilhelm Wachs »Allegorie. Stiftung der christlichen Kirche« (1827) Zur Karriere eines Bildes zwischen politischer und religiöser Restauration (Anselm Schubert)
• Die Graphik-Sammlung von Pierre de Corneillan im Berliner Kupferstichkabinett (Tania Tonelli)
• Die Sammlung Benoit Oppenheim (Matthias Weniger) • Zur Restaurierung einer Dürer-Büste von Christian Daniel Rauch (Alexandra Czarnecki)
Elmenhorst, Lucas. Kann man national bauen?. Die Architektur der Botschaften Indiens, der Schweiz und Großbritanniens in Berlin. 2010. 239 S. 54 Abb., davon 29 fb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 39,00. CHF 61,90 ISBN: 978-3-7861-2623-2 Gebr. Mann Verlag
Wie repräsentieren sich Staaten architektonisch in den Gastländern? Kann nationale Identität durch Botschaftsbauten ausgedrückt werden – und sind diese damit »architektonische Botschafter« ihrer Nationen?
Mit der Entscheidung für Berlin als künftigem gesamtdeutschen Regierungs- und Parlamentssitz begann Mitte der 1990er Jahre ein regelrechter Botschafts-Bauboom. In den traditionellen Botschaftsvierteln im Umfeld der Wilhelmstraße und südlich des Tiergartens entstand so eine »Straße der Nationen«, die dem Parcours der Länderpavillons auf den Weltausstellungen des 19. Jahrhunderts gleicht. Ähnlich diesen sollen sie nationale Bilder kommunizieren, obwohl sie allesamt im Formenvokabular einer internationalen zeitgenössischen Architektur errichtet sind. Lucas Elmenhorst untersucht beispielhaft die Berliner Botschaften Indiens (Architekten Léon Wohlhage Wernik), der Schweiz (Diener & Diener) und Großbritanniens (Michael Wilford & Partners) auf vermeintlich nationale Chiffrierungen. Er vergleicht diese architektonischen Repräsentationsstrategien mit denen der zeitgleich entstandenen Nationenpavillons der Expo 2000 in Hannover. Anhand der Kaiserlichdeutschen Botschaft in St. Petersburg (Peter Behrens) sowie der Botschaften Japans (Ludwig Moshamer) und der Tschechoslowakei (heute Tschechei, Vera Machoninóva) in Berlin gibt der Autor einen Überblick der historischen Entwicklung des Bautypus Botschaftsbau bis hin zur Berliner Republik.
Geyer, Christian M. Der Sinn für Kunst. Die Skulpturen Antonio Canovas für München. Neue Frankfurter Forschungen zur Kunst Band 11. Hrsg.: Kunstgeschichtliches Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2010. 488 S. 87 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 108,00 ISBN: 978-3-7861-2633-1 Gebr. Mann Verlag
Die quellenreiche Analyse von Auftrags- und Rezeptionsgeschichte der wenig beachteten Münchner Skulpturen Antonio Canovas geht der Frage nach, wie ein folgenreicher Wertewandel zur jähen Abwertung Canovas im nachnapoleonischen Deutschland führte.
Als Künstler von internationalem Renommée erhielt Antonio Canova (1752–1822) bedeutende Aufträge aus ganz Europa und den USA, aus Deutschland dagegen lediglich zwei. Kritik durch die Weimarer Klassizisten und Distanz auf Seiten der romantisch und national Gesinnten führten ab 1815 zu weitgehender Ablehnung des Künstlers in der öffentlichen Meinung. Die Studie macht Wechselbeziehungen von Künstler und Auftraggebern, Kritikern und Publikum in Deutschland sichtbar. Die Ergebnisse sind über den »Fall Canova« hinaus aufschlussreich: Sie erhellen Funktion und Einfluss solcher Wertungen und der hieran wesentlich beteiligten Kunstkritik und Kunstgeschichtsschreibung, der politischen Instrumentalisierung des Kunstsinns und des bürgerlichen Wertehimmels im frühen 19. Jahrhundert. Der Autor belegt die deutsche Canova-Rezeption anhand einer außergewöhnlichen Vielfalt von Kontexten und medialen Transformationen – von Grafik über Abgüsse und Gemmen bis hin zu Tafelschmuck. Indem die historische Diskurspatina von Canovas Werk entfernt wird, erstrahlen dessen subtile, in Deutschland weitgehend unbeachtete Qualitäten neu. So wird verständlich, warum ihm Ludwig I. sein künstlerisches Erweckungserlebnis verdankte und Jacob Burckhardt sein Werk als »Markstein einer neuen Welt« bezeichnete.
Stadt & Text. Zur Ideengeschichte der Stadt und des Städtebaus im Spiegel theoretischer Schriften (18.– 21. Jahrhundert). Hrsg.: Lampugnani, Vittorio M. Hrsg. Vittorio Magnago Lampugnani, Katia Frey und Eliana Perotti 2010. 160 S. 39 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 39,00. CHF 61,90
Erscheint im Februar 2011 ISBN: 978-3-7861-2613-3 Gebr. Mann Verlag
Der gebauten Realität der Stadt liegt immer ein theoretischer Diskurs zugrunde, der in Textform seinen Ausdruck findet. Dieser Ursprungsform städtebaulicher Planung in unterschiedlichen historischen Zusammenhängen spüren die interdisziplinären Aufsätze dieses Bandes nach.
Ausgehend von Schriften unterschiedlicher fachlicher Provenienz, die Gedanken und Theorien zur Stadt in ihrer physischen, sozialen, politischen und kulturellen Dimension näher beleuchten, werden Städtebaugeschichte und Städtebautheorie in enger Beziehung zu den benachbarten Wissenschaftsbereichen dargestellt. Als Quellentexte stehen diejenigen Schriften im Vordergrund, die sich programmatisch mit den konkreten städtebaulichen Vorstellungen, Formen, Strukturen, Funktionen und Bedingungen beschäftigen, welche der Stadt als Lebensraum des modernen Menschen zugrunde liegen. Die Autoren untersuchen den Zusammenhang zwischen Städtebau und theoretischen Schriften anhand unterschiedlicher Fragestellungen. Paradigmatische Themenkomplexe von der Antike bis heute – von Platons Idealstadtgedanken bis zur kriegsbedingten Vorstellung einer kybernetisch konzipierten Stadt – bieten den Anlass, die Reflexion über den Städtebau um den Aspekt seiner textspezifischen Bedingungen zu erweitern. Die Eingrenzung wichtiger Konzepte, Begriffe und Problemfelder wird durch eine vergleichende Textanalyse gewährleistet, die einen theoretischen Diskurs historisch und textkritisch nachzeichnet und auf dessen städtebauliche Tragweite hinweist.
Bröcker, Nicola. Kleinmachnow bei Berlin – Wohnen zwischen Stadt und Land 1920 –1945. 2010. 400 S. 500 Abb. , davon 100 fb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 39,00. CHF 61,90 ISBN: 978-3-7861-2629-4 Gebr. Mann Verlag
Die Brandenburgische Landgemeinde war in den 1920er und 30er Jahren ein begehrter Wohnvorort im Umland der Metropole Berlin. Seltene historische Fotografien ermöglichen einen einzigartigen Blick auf städtebauliche Genese, suburbanes Baugeschehen und Lebenswelten von Architekten, Bauherren und Bewohnern.
Vororte typisch Berliner Prägung entstanden zahlreich außerhalb der 1920 fixierten Stadtgrenze – doch keiner ist heute so bekannt wie Kleinmachnow. Dort hat sich eine beachtliche Anzahl qualitätvoller Einfamilienhäuser der 1920er und 30er Jahre erhalten, die zu den begehrtesten Immobilien der Region zählen. Durch ihre gestalterische Vielfalt und familienorientierte Funktionalität entsprechen sie auch heute den Idealvorstellungen eines individuellen Eigenheims. Das Buch offeriert das breite Spektrum des Wohnens an der städtischen Peripherie während Weimarer Republik und Nationalsozialismus.
Durch umfassendes historisches Bildmaterial überwiegend aus Privatbesitz wird die Vorortarchitektur in ihrem städtebaulichen Kontext eindrucksvoll wie kaum zuvor visualisiert. Die Akteure der suburbanen Stadtproduktion erfahren eine Würdigung, Lebenswege zeitgeschichtlich bedeutender Einwohner werden nachgezeichnet. Auf allen Ebenen offenbart sich eine ausgeprägte Verflechtung der randstädtischen Landgemeinde mit der Metropole. Sie ist heute ebenso prägend wie während der Hauptbesiedlungsphase des Ortes zwischen 1920 und 1945. Das Buch liefert einen wichtigen Beitrag zum suburbanen Städtebau der Bundesländer Berlin und Brandenburg.
In der Mitte Berlins. 200 Jahre Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität. Hrsg.: Bredekamp, Horst. 2010. 416 S. 80 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 76,90 ISBN: 978-3-7861-2630-0 Gebr. Mann Verlag
Das Fach Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin feiert im Jahr 2010 das Jubiläum seines 200-jährigen Bestehens – gemeinsam mit der Alma Mater. Die vorliegende Publikation bietet die erste zusammenfassende Geschichte des Faches in der Mitte Berlins von 1810 bis in die Gegenwart.
Auch das Fach Kunstgeschichte gehört zu jenen Disziplinen, die mit der Gründung der Berliner Universität im Jahre 1810 eine akademische Fundierung erhielten. Am Anfang stand Aloys Hirt, der – zugleich mit der Archäologie – das Fach Kunstgeschichte von der Antike bis in die Gegenwart vertrat. Akademische Lehrer wie Herman Grimm, der 1873 das erste autonome Ordinariat übernahm, sowie Heinrich Wölfflin, Adolph Goldschmidt, Wilhelm Pinder und Richard Hamann prägten das Fach weit über Berlin hinaus. Neben diesen herausragenden Protagonisten werden nicht minder auch die Außenseiter des Faches wie Heinrich Gustav Hotho und Rudolf Arnheim vorgestellt. Über die Zeit des Nationalsozialismus hinaus kommt die spannungsvolle Nachkriegszeit an der Humboldt-Universität zur Sprache, wobei insbesondere die für Berlin kennzeichnende Verbindung der universitären Kunstgeschichte mit der Institution des Museums sowie die für das Fach bedeutsamen Bildmedien der Kunstgeschichte erörtert werden. Die außerdem vorgelegten Ergebnisse der Erforschung des Studiums der Kunstgeschichte an der Friedrich-Wilhelms-Universität um 1900 ermöglichen eine erste Annäherung an das bislang am wenigsten erkannte Gebiet der Fach- und Universitätsgeschichte.
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