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Lars Müller Publishers GmbH

 
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Place and Displacement. Exhibiting Architecture. Hrsg.:Arrhenius, Thordis; Lending, Mari; Miller, Wallis; McGowan, Jérémie Michael. 2014. Engl. 256 S. 60 Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 40,00. CHF 48,00 ISBN: 978-3-03778-416-7 Lars Müller
Das Gebiet der Architektur – scheinbar unbeweglich und dauerhaft – bleibt in der Welt des modernen Sammelns und Ausstellens eine Herausforderung. Schon seit dem späten 18. Jahrhundert verschmelzen divergente Konventionen des Ausstellens mit eindringlich geführten Diskussionen darüber, wie Kulturgüter weitergegeben, verbreitet, geschätzt und bewertet werden sollen. Place and Displacement: Exhibiting Architecture untersucht historische und zeitgenössische Arten, Architektur auszustellen; seien es 1:1-Umsetzungen, Fragmente, Modelle oder zweidimensionale Darstellungen. Die Publikation geht Fragen der Zirkulation und der Zeithaftigkeit, Aspekten der Institutionalisierung und des Kanons, sowie dem Diskurs und der Politik des Ausstellens architektonscher Räume nach. In Essays wird die Mehrdeutigkeit der Architektur als Ausstellungsobjekt diskutiert. Beiträge von führenden Wissenschaftlern, die sich mit dem neuen Forschungsgebiet der Geschichte und Realisierung von Architekturausstellungen befassen, zeigen, wie zentral die Ausstellung für die Definition und Reinterpretation des Begriffs der Architektur und seiner Geschichte ist.
Presence — A Conversation at Cabaret Voltaire, Zurich. Hrsg.:Ursprung, Philip; Widrich, Mechtild;Berthold, Jürg. 2014. Engl. 256 S. 24 x 15 cm. EUR 25,00. CHF 30,00 ISBN: 978-3-03778-454-9 Lars Müller
Der Begriff «Präsenz» ist wieder in die Kunst-, Geistes- und Sozialwissenschaften zurückgekehrt. Die Teilnehmer eines experimentellen internationalen Symposiums haben im historischen Zürcher Cabaret Voltaire, der Wiege von Dada, die Gegenwart unter die Lupe genommen und dabei mit der akademischen Routine gebrochen. Dieses Buch ist denn auch keine gewöhnliche «Nach-Konferenz-Publikation», sondern ein theatraler Polylog mit zahlreichen Sprechern, voller Ideen und Personen, die sich neben und hinter der Bühne bewegen. Die Diskussion wurde transkribiert und lektoriert. Monologe – die üblichen Stellungnahmen oder Erklärungen wohl am ähnlichsten sind – wurden in die Konversation eingeflochten, um neue (Gegen-)Positionen zu verdeutlichen oder um dem Konzept von «Präsenz» eine performative Wende zu geben. Das Theaterhafte der lebendigen Diskussion wird nach Bühnenregeln verstärkt: Charaktere kommen und gehen, und Regieanweisungen spiegeln die räumliche Nähe zum Cabaret wider
Unter den Gesprächsteilnehmern: Elisabeth Bronfen, Hans Ulrich Gumbrecht, Michael Hampe, Mark Jarzombek, Amelia Jones, Tom Levin, Dieter Mersch, Rebecca Schneider, Peter Zumthor.
100 Jahre Schweizer Design. Hrsg.:Museum für Gestaltung Zürich; Brändle, Christian; Menzi, Renate; :Rüegg, Arthur. 2014. 352 S. 700 Abb. 32 x 22 cm. EUR 55,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-03778-440-2 Lars Müller
100 Jahre Schweizer Design bietet eine neue Perspektive auf das Designland Schweiz im Bereich Möbel- und Produktgestaltung. Das Buch stellt die wesentlichen Entwürfe der Designgeschichte in chronologischer Folge vor: von den regional verwurzelten Anfängen um 1900 bis in die global vernetzte Gegenwart. 30 Beiträge ausgewiesener Fachleute veranschaulichen die zeittypischen Themen in Text und Bild. Neben Entwurfsverfahren, Herstellungstechniken, Vertrieb und Rezeption wird auch die sich wandelnde Rolle der Designer als Mittler zwischen Form und Funktion, Unternehmer, Sozialarbeiter oder Markenarchitekt beleuchtet. Mit 100 Schlüsselwerken aus der Designsammlung des Zürcher Museums für Gestaltung, der weltweit grössten Sammlung zu Schweizer Design, präsentiert und diskutiert das Referenzwerk erstmals eine umfassende Schau der Schweizer Designleistungen zwischen Anonymität und Autorenkult.
Mit Beiträgen der Herausgeber und von Claude Enderle, Meret Ernst, Fredi Fischli, Hans Ulrich Gumbrecht, Sebastian Hackenschmidt, Christof Kübler, Peter Lepel, Claude Lichtenstein, Anne-Claire Schumacher, Christina Sonderegger, Klaus Spechtenhauser, Stanislaus von Moos, Sophie Wirth-Brentini.
SQM: The Quantified House. Thoughts and Discussions on the Square Meter, Biennale Interieur, Kortrijk 2014. Hrsg.:Space Caviar. 2014. Engl. 320 S. 200 Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 35,00. CHF 42,00 ISBN: 978-3-03778-453-2 Lars Müller
1968 fand die erste Interieur Designbiennale Kortrijk statt. Dies zu einem Zeitpunkt, in dem das Zuhause nicht nur ein wichtiges Untersuchungsgebiet und Betätigungsfeld für Architekten und Designern war, sondern auch als Ort für potentielle gesellschaftliche Veränderungen galt. Doch mit der Zeit verschwand das häusliche Umfeld mehr und mehr aus ihrer Agenda, parallel zur zunehmenden Ökonomisierung des Immobilienbesitzes. Wie es sich in der Finanzkrise von 2008 zeigte, war Hauseigentümerschaft im Verlauf der Zeit zu einem weiteren Mittel geworden, Einkommen zu generieren – gleichzeitig wurden jüngere Generationen auf unbestimmte Zeit vom Eigentumsmarkt ausgeschlossen. Der «Quadratmeter» kann als die grundlegende Einheit des neuen Zustands der «unsteten Häuslichkeit» gesehen werden. Die zunehmende Wichtigkeit indivualisierter Bewegungsfelder, neue soziale Muster und sich verändernde Familienmodelle tragen dazu bei, die Dinge, die uns umgeben, zu verändern. Diese Entwicklungen sind bis anhin jedoch weitgehend unerforscht. Indem es die verschiedenen Bedeutungen und die komplette Bandbreite des «Quadratmeters» aufzeigt, untersucht das Projekt, wie global wirkende Kräfte den Massstab des Heims verändern – sei es in grossen urbanen Dimensionen, sei es im Bezug auf die kleine Einheit der Möbel. Der Band SQM versammelt Beiträge von Architekten, Designern, Künstlern und Theoretikern und bringt die Diskussion über die Entwicklung des privaten Raums wieder in Schwung.
Ladislav Sutnar - Visual Design in Action. Hrsg.:Caduff, Reto; Heller, Steven. 2014. Engl. 188 S. 378 Abb. 32 x 22 cm. Gb. EUR 78,00. CHF 90,00 ISBN: 978-3-03778-424-2 Lars Müller
Sutnar gestaltete hervorragende Struktursyteme, in denen er komplexe industrielle Daten klar und verständlich machte. Dies brachte ihm einen Platz im Pantheon der Pioniere der Moderne ein und machte ihn zu einem der Visionäre des Informationsdesigns. Visual Design in Action ist eine Momentaufnahme aus Sutnars «Amerikanischer Periode» (1936-1976) und umfasst Grafik für Carr’s Department Store, Werbung für die Vera Neumann Company, den visuellen Auftritt von Addo-X und andere, erstaunlich zeitgemässe Designs. Sutnars bekannteste Arbeit ist das Redesign des gesamten Sweets Catalogue Service als dessen Artdirector. Weniger bekannt ist er für die Einführung der Klammer als typografische Lösung, um die Vorwahl vom Rest einer Telefonnummer zu unterscheiden. Visual Design in Action ist ein Zeugnis für die historische Relevanz des Modernismus und ein philosophischer Nachhall auf Sutnars Fokus auf die funktionelle Schönheit der totalen Klarheit. Dieser Reprint von Visual Design in Action (erstmals 1961 in limitierter Auflage erschienen) ist in Hinblick auf den Einfluss des Designs und des «Designdenkens» genauso relevant und treffend, wie es die Originalpublikation von 1961 war.
100 Years of Swiss Design. Hrsg.:Museum für Gestaltung Zürich; Brändle, Christian; Menzi, Renate; Rüegg, Arthur. 2014. Engl. 352 S. 32 x 22 cm. EUR 55,00. CHF 65,00 ISBN: 978-3-03778-441-9 Lars Müller
Thoughts on Designing Information. Gobert, Inge; Van Looveren, Johan. 2014. Engl. 192 S. 230 Abb. 29 x 22 cm. Br. EUR 25,00. CHF 30,00 ISBN: 978-3-03778-436-5 Lars Müller
Inge Gobert und Johan Van Looveren haben 18 international bekannte Designer interviewt. Alle Befragten sind im weiten Feld des Informationsdesigns aktiv: Also etwa im Interactive-, Editorial- und Environmental-Design, in der Datenvisualisierung, sowie der Signaletik, der Typo- und Kartografie. Der Band beinhaltet Überlegungen zum Betätigungsfeld und den Grenzen des Informationsdesigns, Arbeitsmethoden, Beziehungen zwischen Auftraggebern und Designern, Standpunkte, Träume und Enttäuschungen. Besondere Aufmerksamkeit wird der Frage gewidmet, wie zukünftige Informationsdesigner effektiv auf die Arbeit in einer Welt, in der permanenter Datenzugriff möglich ist, vorbereitet werden können.
Interviews mit Johannes Bergerhausen, Peter Crnokrak / The Luxury of Protest, Brendan Dawes, Rose Epple, Tim Fendley / Applied, Joost Grootens / Studio Joost Grootens, Fernando Gutiérrez / Studio Fernando Gutiérrez, Joe Malia / BERG, Joris Maltha / Catalogtree, Morag Myerscough /Studio Myerscough, Maria da Gandra & Maaike van Neck / MWMcreative, Mark Porter / Mark Porter Associates, Lizá Ramalho & Arthur Rebelo / R2, Andréas Uebele / Büro Uebele Visuelle Kommunikation, Gerlinde Schuller/The World as Flatland, Karsten Schmidt, Andrew Vande Moere, Marius Watz.
Elements of Venice. Foscari, Giulia. Vorwort von Koolhaas, Rem. 2014. Engl. 696 S. 17 x 12 cm. Pb. EUR 25,00. CHF 30,00 ISBN: 978-3-03778-429-7 Lars Müller
Der stets im Wandel begriffene Charakter Venedigs, einer Stadt, in der die meisten Gebäude im Lauf der Jahrhunderte, in Folge politischer und kultureller Entwicklungen und Umstürze, substantielle volumetrische und formale Veränderungen erfahren haben, werden in Elements of Venice anhand der Analyse einzelner Architekturelemente verdeutlicht. Dieser Band wurde als Forschungsprojekt parallel zu Fundamentals – der 14. Architekturbiennale Venedig, kuratiert von Rem Koolhaas – entwickelt. Er ermöglicht Erkenntnisse über venezianische Fassaden, Treppen, Korridore, Böden, Dachschrägen, Decken, Türen, Herdstellen, Fenster, Balkone und Wände. Als «Produkte nicht nur des Geistes, sondern auch gesellschaflicher Organisationsformen» werden die einzelnen Elemente aus ihrem pittoresken Kontext und aus dem Postkartenhaften Venedigs herausgelöst. Mit einer Kombination aus Collagen, Zeichnungen,
Fotografien, Gemälden, Filmstills und Zitaten wird der Leser an eine radikal neue Sicht auf Venedig herangeführt. Wie die Fotografie einer Camera obscura, die durch oft irrelevante Verzierungen hindurch, direkt auf das Skelett, also die einzelnen Elemente eines Gebäude sieht, ermöglicht dieser Guide, die fundamentalen Veränderungen besser zu verstehen, die Vendig in den vergangenen Jahrhunderten geformt haben. Die Stadt, die –zumindest in architektonischer Hinsicht – als auf Ewigkeit «eingefroren» erscheint, hat oft an vorderster Front mitgewirkt, wenn es darum ging, architektonische Konventionen zu hinterfragen. Dies sowohl in den Zeiten der Republik (bis 1797), in der gotische und an die Renaissance gemahnende Stile politische und ideologische Bedeutungsträger waren, als auch in den letzten zwei Jahrhunderten, während derer Venedig – trotz des hemmenden Leitspruchs «Com’era, dov era» («Wie es war, wo es war») – eine beispiellose städtebauliche Entwicklung durchlaufen hat.
Villa Monte - Schule der Kinder. Scheu, Rosemarie; Kool, Harry. Beitr.: Largo, Remo; Eichenberger, Ursula; Fotograf: Streuli, Beat. 2014. 240 S. 120 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 30,00. CHF 38,00 ISBN: 978-3-03778-452-5 Lars Müller
«Die Schule müsste der schönste Ort in jeder Stadt und in jedem Dorf sein, so schön, dass die Strafe für undisziplinierte Kinder darin bestünde, am nächsten Tag nicht in die Schule gehen zu dürfen.» Oscar Wildes Ausspruch wird in der Villa Monte, einer Privatschule im Schweizer Kanton Schwyz, zur gelebten Realität. Die Frage, was, wie und in welchem Tempo gelernt und gelehrt wird, findet hier eine simple Antwort: Die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen drei und siebzehn Jahren bestimmen selbst. Dieser Band vermittelt einen Einblick in den Alltag an einer der wenigen unterrichtsfreien Schulen Europas, verfolgt den Werdegang einstiger Schüler und dokumentiert mit Texten und Bildern dieses einzigartige pädagogische Konzept. In Gesprächen mit den Gründern der Schule, ehemaligen Schülerinnen und Schülern und Eltern betrachtet der Entwicklungsspezialist und Kinderarzt Remo Largo die Rahmenbedingungen, die den Kindern der Villa Monte das Recht auf Selbstbestimmung und -entwicklung überhaupt ermöglichen. Die dokumentarischen Texte der Journalistin Ursula Eichenberger und die fotografischen Essays des renommierten Fotokünstlers Beat Streuli vervollkommnen das Bild dieser aussergewöhnlichen Atmosphäre.
It has always been there, it has only grown stronger. Fotograf: Vogt, Christian. 2014. Engl. 160 S. 100 Abb. 17 x 24 cm. Gb. EUR 25,00. CHF 30,00 ISBN: 978-3-03778-455-6 Lars Müller
In den nunmehr 45 Jahren, während derer Christian Vogt sich mit Fotografie beschäftigt und auseinandergesetzt hat, fand er immer und immer wieder zu einer neuen Bildsprache. Auch in der Arbeit It has always been there, it has only grown stronger, die fast ausschliesslich aus einander gegenübergestellten Bildpaaren besteht, hinterfragt er das Verhältnis zwischen der sichtbaren Realität und ihrem fotografischen Abbild, zwischen Bild und Text, zwischen Schauen und Wissen. Er beschäftigt sich – bewusst auf Digitales verzichtend und teilweise mit einer Lochkamera fotografierend – mit dem «notwendigen Unsinn», mit sich vereinenden Gegensätzen und wahren und vermeintlichen Paradoxen, mit dem Einsicht nehmen genauso wie mit dem Offenlassen.
Young-Old. Urban Utopias of an Ageing Society. Simpson, Deane. 2014. Engl. 384 S. 250 Abb. 24 x 17 cm. EUR 40,00. CHF 48,00 ISBN: 978-3-03778-350-4 Lars Müller
In Young-Old werden architektonische und städtebauliche Veränderungen untersucht, die sich als Konsequenz einer der wichtigsten demografischen Entwicklungen unserer Zeit abzeichnen: Das Altern der Bevölkerung. In den verschiedenen Phasen und Kategorien des Alt-Seins wird die Gruppe, die als «die jungen Alten» bekannt ist, als ein signifikanter Nährboden identifiziert, auf dem experimentelle Formen der Engstirnigkeit und Eigenheit, des Kollektivs und der Gestaltung des Lebensumfelds gedeihen. In Young-Old werden latent vorhandene stadtplanerische und architektonische Neuerscheinungen aufgespürt, untersucht und in ihren realitätsfernen, durchaus auch emanzipatorischen Dimensionen sichtbar gemacht. Reich mit Zeichnungen, Plänen und Fotos ausgestattet, dokumentiert der Band eine ganze Bandbreite entsprechender Phänomene: Von den vollständig im Golf-Cart befahrbaren urbanen Landschaften, über die weltgrösste Alterssiedlung in Florida, bis zu den mononationalen urbanizaciones im «Altersheim Europas» an der Costa del Sol bis zur holländischen Themensiedlung Huis Ten Bosch im Süden Japans.
The Good Life. Perceptions of the Ordinary. Morrison, Jasper. 2014. Engl. 80 S. 37 Abb. 23 x 17 cm. Gb. EUR 20,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-03778-423-5 Lars Müller
Was genau ist es, das den Blick einfängt? Und weshalb? Welche Aussagekraft haben ein zerbrochener Blumentopf, zwei identische, nebeneinander gestellte Tische, ein Gartenschlauch, der um ein altes Autorad gewickelt ist? Der Britische Designer und Autor Jasper Morrisson entdeckt und erforscht in seiner Sammlung von Fotoessays scheinbar gewöhnliche Situationen und stellt sich die Geschichten vor, die sich hinter dem Alltäglichen verbergen.
Neue Grafik 1958 - 1965. Reprint. 18 Softcover-Bände im Schuber. 2014. 1184 und 48 S. EUR 160,00 CHF 200,00 ISBN: 978-3-03778-411-2 Lars Müller
Neue Grafik, die «Internationale Zeitschrift für Grafik und verwandte Gebiete», wurde vom Zürcher Gestalter Josef Müller-Brockmann initiiert und von einem Redaktionskollektiv, bestehend aus ihm, Richard Paul Lohse, Hans Neuburg und Carlo Vivarelli (LMNV), in 18 Nummern zwischen 1958 und 1965 veröffentlicht. Die Bände sind nun als hervorragender Faksimile-Nachdruck exklusiv bei Lars Müller Publishers erschienen.
Neue Grafik kann aus historischer Sicht als programmatische Plattform und wirksamstes publizistisches Organ der zu ihrer Zeit international massgeblichen Schweizer Grafik betrachtet werden. In der Zeitschrift wurde von den Protagonisten der Schweizer Schule beziehungsweise ihrer strengen Zürcher Fraktion ein fundamentaler Diskurs über die Grundlagen einer angesagten objektiven Kommunikation und einer konstruktiven Gestaltung geführt. Der Einfluss der Bewegung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Weltweit wurde die Schweizer Schule, auch «International Style» genannt, zum Vorbild.
Typography. My Way to Typography / Mein Weg zur Typographie. Weingart, Wolfgang. Übersetzt aus dem Deutschen: Schelbert, Catherine. 2014. Dtsch;Engl. 520 S. 600 Abb. 28 x 23 cm. Pb. EUR 40,00. CHF 50,00 ISBN: 978-3-03778-426-6 Lars Müller
Seit den Siebzigerjahren hat Weingart die internationale Entwicklung der Typografie massgeblich beeinflusst. Ende der Sechzigerjahre verlieh er der erstarrten Schweizer Typografie neue Impulse und manifestierte die Erneuerung in seinen eigenen Arbeiten, etwa für die Typographischen Monatsblätter TM. Unzählige Gestalter sind durch Weingarts Unterricht an der Schule für Gestaltung Basel durch seine Vorträge angeregt worden. In dem Buch zeigt er einen umfassenden Überblick über seine mehrheitlich unbekannten Arbeiten aus den vergangenen vierzig Jahren. Weingart hat das Buch exemplarisch gestaltet.
A5/06: HfG Ulm. Kurze Geschichte der Hochschule für Gestaltung. Hrsg.: Müller, Jens. 2014. Dtsch; Engl. 128 S. 21 x 15 cm. Pb. EUR 28,00 CHF 35,00 ISBN: 978-3-03778-413-6 Lars Müller
Die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm zählt zu den weltweit wichtigsten Einrichtungen des 20. Jahrhunderts für das Design der Moderne. Was Design heute bedeutet, kann ohne die Entwicklungen der HfG nicht verstanden werden. Das gilt nicht nur für die Gestaltung von Gerätschaften und Botschaften in vielfältigsten Ausprägungen, sondern auch für das Berufsbild des Designers, die Designausbildung an Hochschulen, die Methodenlehre und Designtheorie – angefangen bei dem Verhältnis zwischen Design und Wissenschaft bis zur Debatte über die Frage, in welcher Beziehung sich Design zur Kunst und zum Handwerk, zur Wirtschaft und zur Gesellschaft verhalten sollte. Diese ungeheure Wirkung der HfG ist umso erstaunlicher, wenn man in Betracht zieht, dass sie nur 15 Jahre bestanden hat, von 1953 bis 1968. In diesem Band wird die Geschichte der HfG Ulm verständlich erzählt und umfangreich bebildert. Er enthält eine kurze Überblicksdarstellung, die auch die Hintergründe jenseits der formalen Oberfläche verständlich macht. Denn die HfG wurde nicht gegründet, um ein ästhetisches Defizit zu beheben. Ihre Gründer Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher und Max Bill wollten vielmehr nach den schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und des Regimes der deutschen Nationalsozialisten zur Gestaltung einer neuen, besseren Gesellschaft beitragen.
A5/07: Rolf Müller. Geschichten, Systeme, Zeichen. Hrsg.: Müller, Jens. 2014. Dtsch; Engl. 128 S. 21 x 15 cm. Pb. EUR 28,00 CHF 35,00 ISBN: 978-3-03778-414-3 Lars Müller
Der vorliegende Band ist die erste Monografie über den Designer Rolf Müller, der vor allem durch seine visuelle Gestaltung der Olympischen Spiele in München 1972 bekannt geworden ist. Unter seinem Professor, Otl Aicher, wurde er als junger Absolvent der HfG Ulm mit diesem Projekt zum führenden Entwickler einer Arbeit, die im internationalen Design neue Massstäbe setzte. Parallel entstand das Büro Rolf Müller in München. Anhand ausgewählter Projekte wird die Mentalität und Methodik seiner Gestaltung dargestellt: Seit nahezu vier Jahrzehnten konzipiert und realisiert Rolf Müller visuelle Erscheinungsbilder, darunter Firmenidentitäten, Publikationen sowie Informations- und Orientierungssyteme. Zu den Projekten des Büros gehört die über viele Jahrzehnte geprägte visuelle Identität der Stadt Leverkusen, oder das in 39 Ausgaben erschienene Magazin HQ High Quality für die Firma Heidelberger Druckmaschinen. Als Geschichtenerzähler, Systemgestalter und Zeichensetzer hat Rolf Müller mit seinen Arbeiten Spuren in der internationalen Designgeschichte hinterlassen. Seine Haltung hat das Berufsverständnis heutiger Kommunikationsdesigner massgeblich mitgeprägt.
Poster Collection 26. Japan—Nippon. - Umfassender Überblick über japanische Plakatgestaltung der letzten sechzig Jahre - Hommage an die japanische Bildästhetik. Hrsg.: Museum für Gestaltung Zürich. Poster Collection . 2014. Engl.;Dtsch.. 96 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 28,00 CHF 38,50 ISBN: 978-3-03778-422-8 Lars Müller
Plakate verbreiteten sich in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg parallel zum raschen Wiederaufbau und wirtschaftlichen Aufschwung des Landes. Während sich die Plakatgestalter der ersten Generation noch an der westlichen Moderne orientierten und nach einer universalen, funktionalen Kommunikation suchten, knüpfte die folgende Generation ab den 1970er-Jahren immer bewusster an die eigene Bildtradition an und pflegten betont individuelle Ansätze. Dies geschah nicht zuletzt als Reaktion auf die Faszination des Westens für eine Plakatkultur mit ganz anderen Rahmenbedingungen und Argumenten. Bis heute funktioniert das japanische Plakat vor allem als hochästhetisches Indoor-Medium und Imagewerbung, die ein Selbstverständnis des Gestalters als Künstler voraussetzen.
Urban Hopes. Made in China by Steven Holl. Hrsg.: Kumpusch, Christoph a. 2014. Engl. 288 S. 30 x 24 cm. EUR 40,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03778-376-4 Lars Müller
Während der letzten zehn Jahre hat das Büro Steven Holl Architects zunehmend grössere und komplexere Bauaufgaben in China übernommen. Teil der Arbeit war es, dem vorherrschenden Kontext gerecht zu werden: Stadt, Infrastruktur,Überbevölkerung.Die im Buch gezeigten Projekte wagen eine ernsthafte Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Massstäben und der Dynamik zwischen Mikro- und Makro-Ebene. Ein Dazwischen, eine einfache Mischung gibt es nicht. Vielmehr eine Studie kontrastierender, ineinander verschachtelter Massstäbe, die der Tatsache Rechnung tragen, dass Stadtbewohner sich in ihrer Wahrnehmung jeden Tag zwangsläufig zwischen einer grossmassstäblichen und einer kleinteiligen Ebene hin- und herbewegen. Inhalt und Format des Buches spiegeln diesen Gegensatz wider. Grossformatige Abbildungen und Grafiken dokumentieren Steven Holls neuere Bauten in China, diese werden durch Essays und kritische Analysen jüngerer Architekturtheoretiker ergänzt.
Don’t Brand My Public Space. Hrsg.: Baur, Ruedi. 2013. Engl. 320 S. 24 x 17 cm. EUR 40,00. CHF 48,00 ISBN: 978-3-03778-348-1 Lars Müller
Don’t Brand My Public Space! leistet eine kritische Untersuchung der visuellen Strategien von Identitäts- und Brandingprogrammen politischer Räume. Ist es nicht an der Zeit, deren häufig banale Repräsentationen als Teil der Krise politischer Darstellungen zu betrachten? Im Kontext einer Renaissance xenophober Propaganda einerseits und der Degradierung von Orten zu reinen Marketingprodukten andererseits lässt sich verstärkt eine theatralische, nicht hinterfragte Produktion von Zeichen des Öffentlichen ausmachen. Texte zum Thema von Politikwissenschaftlern, Designern und Soziologen nehmen Bezug auf die drei visuellen Essays, die im Zentrum des Buches stehen: «Die auffällige Abwesenheit der Flagge der Erde» von Ruedi Baur, «Die Zuckerdiktatur» von Great Nation (Christian Rau und Lukas Weber) sowie «Marktplatz» von Maria Roszkowska. Die Publikation erscheint in Zusammenarbeit mit Civic City (HEAD Genève) sowie dem Forschungsprogramm «Écrire la ville» (Ensadlab, Paris).
Some Book. Graphic Expressions between Design and Art. Hrsg.: Völker, Sven. 2013. Dtsch/Engl 272 S. 199 Abb. 17 x 21 cm. Gb. EUR 30,00. CHF 40,00 ISBN: 978-3-03778-412-9 Lars Müller
Design oder Kunst, Designer oder Künstler – warum sollte man sich in eine dieser Schubladen zwängen lassen? Seit drei Jahren berichtet das Some Magazine der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle von der Schnittmenge dieser beiden Felder. Für die Publikation Some Book hat sich die Redaktion unter der Leitung von Sven Völker auf die Möglichkeiten grafischer Ausdrucksformen konzentriert. Neben den grossformatigen Zeichenmaschinen des Dänen Eske Rex präsentieren sie die experimentellen Teppichentwürfe mit Textilresten von Jürgen Dahlmann und setzen sich mit den Anfängen der Konzeptkunst des New Yorker Künstlers Lawrence Weiner auseinander. Textbeiträge von Magne Furuholmen, Liam Gillick, Eugen Gomringer, Ellen Lupton, László Moholy-Nagy, Michael Schirner, Sven Völker und Beat Wyss spannen einen weiten Bogen von der Entdeckung des Künstlers als soziale Figur im 13. Jahrhundert bis zu seinen vielfältigen Verstrickungen in die Popkultur der Gegenwart und machen deutlich, wie zahlreich und spannend die Perspektiven für Gestalter heute sind.
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