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Elisabeth Sandmann

 
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Isabella Lechner. Wienerinnen, die lesen, sind gefährlich. 2012. 160 S., 50 sw. Abb., 19 x 13 cm, Gb. EUR 12,95 CHF 17,90 ISBN: 978-3-938045-72-5 Elisabeth Sandmann
Hinter der Fassade von Wiener Romantik, Kaiserwalzer und Kaffeehauskultur konnte sich eine avantgardistische Elite entwickeln, die in der Literatur, Kunst, Psychoanalyse, Wissenschaft und Politik Weltgeschichte schrieb. Doch während sich die Namen der Männer mühelos aufzählen lassen, kennt man kaum die Frauen, die durch ihr Wirken und Engagement als Ministerinnen, Journalistinnen, Künstlerinnen, Unternehmerinnen, Architektinnen oder Café- und Hotelbesitzerinnen tiefe Spuren in ihrer Stadt Wien hinterließen. Die Wiener Journalistin Isabella Lechner geht diesem Aspekt nach und beleuchtet mit Feinsinn, Humor und Wissen die Stellung der unangepassten und belesenen Wienerin in der jeweiligen Zeit.
Friedman, Donald. Malende Dichter. Vorwort von John Friedmann. Nachwort von John Updike. 272 S. 220 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. Elisabeth Sandmann Verlag, München 2012. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-938045-73-2 Elisabeth Sandmann
Die Tatsache, dass für viele Dichter und Schriftstellerinnen der tägliche Griff zu Pinsel, Farbe und Leinwand überlebensnotwendig war, ist wenig bekannt, und das, obwohl die Anzahl derer, die malten, ungewöhnlich hoch ist, darunter die klingendsten Namen der Weltliteratur. Der amerikanische Literaturwissenschaftler Donald Friedman zeigt in seinem einzigartigen Buch 220 Gemälde, Zeichnungen, Karikaturen, Collagen und Skizzen großer Schriftsteller wie Djuna Barnes, Pearl S. Buck, Charles Bukowski, Fjodor Dostojewski, Friedrich Dürrenmatt, Johann Wolfgang von Goethe, Günter Grass, Hermann Hesse, Franz Kafka, Carlo Levi, Henry Miller, Vladimir Nabokov, Marcel Proust, Art Spiegelman, Mark Twain, Tennessee Williams und vieler anderer. Nicht selten ermöglicht die Beschäftigung mit den Gemälden und Zeichnungen ein neues Verständnis im Hinblick auf Lebensumstände oder die literarische Deutung eines Werks. Und oft wird dabei der Blick ins Innerste einer Künstlerpersönlichkeit fast schonungslos freigelegt.
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Bollmann, Stefan. Frauen, die denken, sind gefährlich und stark. 2012. 28 x 21 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 35,50 ISBN: 978-3-938045-70-1 Elisabeth Sandmann
Die Vorstellung, dass Frauen einen Anspruch darauf erheben könnten, an intellektuellen Gesprächen teilzunehmen oder einfach nur ihre Meinung zu äußern, hat über Jahrhunderte Männer der Gesellschaft, in der Politik und in der Wissenschaft in Angst und Schrecken versetzt. Stefan Bollmann stellt in seinem neuen Buch 30 Frauen vor, die als Vordenkerinnen, Forscherinnen, Frauenrechtlerinnen oder Rebellinnen politische Systeme kritisierten, in männliche Wissensdomänen vorgedrungen sind oder bestehende Denkmodelle hinterfragt haben. Dabei wird sich als Fazit des Buchs herausstellen, dass Frauen, die denken und ihre Meinung mutig äußern, wie die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi aus Myanmar, noch immer ebenso gefährlich wie gefährdet sind. Und das, obwohl noch nie so viele Frauen weltweit gesellschaftlich und politisch aktiv waren wie heute. Stefan Bollmann erzählt in seinem Buch die Biografien weiblicher Vorbilder und starker Persönlichkeiten in seiner unverwechselbaren Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit.
Lanfranconi, Claudia. Legendäre Gastgeberinnen. Die Kunst des genussvollen Verwöhnens. 2012. 144 S., 150 Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 35,50 ISBN: 978-3-938045-69-5 Elisabeth Sandmann
Frauen gelten seit jeher als die sozial begabteren Wesen. Dies zeigt sich unter anderem auch in ihrer Leidenschaft, die sie über die Jahrhunderte als Gastgeberinnen entwickelt haben. Wer es extravagant liebte, bat Künstler und Literaten zu sich und stellte die Party unter ein Motto. Grandios beherrschten dies Luisa Casati und Marie-Hélène de Rothschild, wobei Erstere auch schon mal ganz auf Kleidung verzichtete, während die Gräfin auf surrealen Kopfschmuck bestand Claudia Lanfranconis Buch stellt uns legendäre Gastgeberinnen vor, die als Persönlichkeiten Biografien füllen. Dabei werden wir mitgenommen auf einen Streifzug zu französischen Salonièren und New Yorker Millionärinnen, geistreichen Künstlerinnen und glamourösen First Ladys. Entstanden ist ein Buch, dessen Fotomaterial und biografische Geschichten alles erfüllen, was zu einem Erfolgstitel gehört.
Löffler, Reinhold; Kühne, Ulrich. Ins Bild geschlichen. 2012. 144 S., 60 Abb., 23 x 16 cm. Pb. EUR 16,90. CHF 25,00 ISBN: 978-3-938045-71-8 Elisabeth Sandmann
Längst sind die Bildmontagen von Reinhold Löffler kein Geheimtipp mehr. Wer die Kombination aus geistreichem Spott und genialer Bildmanipulation liebt, wartet bereits sehnsüchtig auf einen neuen Band. Abermals wurden 60 Persönlichkeiten aus Politik, Fernsehen, Sport und der Welt des Adels so genial in die Werke alter Meister montiert, dass man meinen könnte, es hätte so manchen Unterhaltungsmoderator, Fußballer oder Politiker schon im 19. Jahrhundert gegeben.
Honegger, Andreas. Die Blumen der Frauen. Tugend und Laster, Liebe und Vergänglichkeit. Blumensymbolik in Gemälden aus 7 Jahrhunderten. 2011. 160 S. 28 x 21 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 37,90 ISBN: 978-3-938045-61-9 Elisabeth Sandmann
Wer seiner Angebeteten die falsche Blume überreichte, galt gesellschaftlich als bedauernswert. Die Symbolsprache der Blumen in Verbindung mit einer in der Malerei dargestellten Frau bot daher Anlass zu allerlei Spekulationen: Tugend, Laster, Liebe und Leidenschaft spiegeln sich darin wider. So führte das Veilchen im Hintergrund kein bedeutungsloses Schattendasein, die Akelei war nicht irgendein Hahnenfußgewächs, die rote Rose und die weiße Lilie hatten mehr zu bieten als nur ihren Duft, und die Tulpe war gar verantwortlich für den ersten internationalen Börsencrash im Jahr 1637 und steht daher nicht ganz zu Unrecht für Vergänglichkeit.
In „Die Blumen der Frauen“ deutet der Schweizer Autor Andreas Honegger diese geheimen Botschaften in Gemälden mit großem Wissen und hintergründigem Feinsinn. Gabriella Pape, die große Gartenkünstlerin aus Berlin, hat das Vorwort verfasst.
Mit Gemälden von Ghirlandaio, Botticelli, Rossetti, Degas, Manet, Renoir, Liebermann, Gauguin, Waterhouse, Larsson, Klimt u.v.a.
Bollmann, Stefan. Frauen, die lesen, sind gefährlich. 2011.144 S. 21 x 16 cm. Gb. EUR 12,95. CHF 20,50 ISBN: 978-3-938045-64-0 Elisabeth Sandmann
Lesende in einem Moment der Intimität zu zeigen, faszinierte Künstler aller Epochen. Doch bis Frauen erlaubt ist zu lesen, was sie möchten, dauert es viele Jahrhunderte. Zunächst dürfen sie sticken, beten, Kinder hüten und kochen. In dem Moment aber, indem sie das Lesen als Möglichkeit begreifen, die enge Welt des Heims mit der unbegrenzten Welt der Gedanken, der Phantasie, aber auch des Wissens einzutauschen, werden sie zur Bedrohung. Lesende Frauen konnten sich durch die entsprechende Lektüre Wissen und Erfahrungen aneignen, die ursprünglich nicht für sie bestimmt waren.
Diesem spannenden Kapitel der Lesegeschichte von Frauen geht Stefan Bollmann mit einem Blick fürs Detail nach. Die ausgewählten Gemälde, Zeichnungen und Fotografien werden in kurzen Begleittexten vorgestellt. Auf diese Weise erfährt die geschätzte Leserin oder der geneigte Betrachter mehr über einen Künstler, den Zeitgeist und eine ganze Epoche.
»Frauen, die lesen, sind gefährlich« funktioniert wie ein imaginäres Museum. Vor- und zurückblätternd kann darin flaniert, können Augenblicke erhascht und Zusammenhänge »ersehen« werden. Die Bilder stammen von bekannten wie noch (oder wieder) zu entdeckenden Künstlern.
Blisniewski, Thomas. Die Entdeckung der Frauen in der Renaissance. Herrscherinnen, Künstlerinnen, Lebedamen. 144 S. zahlr. fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. Elisabeth Sandmann Verlag, München 2011. EUR 19,95. CHF 30,50 ISBN: 978-3-938045-59-6 Elisabeth Sandmann
Thomas Blisniewski stellt uns mutige und talentierte Frauen vor, die sich politisch, gesellschaftlich oder künstlerisch engagierten und Männern wie Michelangelo auf Augenhöhe begegneten. „Die Entdeckung der Frauen in der Renaissance“ erzählt von Dichterinnen, Malerinnen, Musikerinnen, Fürstinnen, Mäzeninnen und Lebedamen. Mit den Frauen des 15. und 16. Jahrhunderts betraten selbstbewusste und erfolgreiche Künstlerinnen und Denkerinnen eine große Bühne. So ergänzen Bilder von Malerinnen wie Sofonisba Anguissola das Spektrum großer Künstler wie Botticelli, Dürer, Michelangelo, Tizian, Giorgione, Lucas Cranach d.Ä., Raffael, Holbein, Veronese u.v.a.
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Bollmann, Stefan. Frauen, die schreiben, leben gefährlich. 2011.144 S. 21 x 16 cm. Gb. EUR 12,95. CHF 20,50 ISBN: 978-3-938045-62-6 Elisabeth Sandmann
Frauen, die sich aus der Enge ihres Daseins in die Freiheit schreiben wollten, und sei es auch nur in der Fantasie, mussten meist schwer zu überwindende Widerstände, die ihnen Familie und Gesellschaft in den Weg legten, erst einmal beiseite räumen. Stefan Bollmann widmet sich in diesem Buch ungewöhnlichen und charakterstarken Autorinnen, die allesamt der unerschütterliche Glaube an die existentielle Bedeutung des Schreibens in ihrem Leben eint. Mit Porträts über Hildegard von Bingen, Jane Austen, Beatrix Potter, Colette, Virginia Woolf, Tania Blixen, Anna Achmatowa, Doris Lessing u.v.a.
Mayenburg, Ruth von. Hotel Lux. Die Menschenfalle. Mit Drehbuchnotizen von Heinrich Breloer. 2011. 400 S. 21 x 16 cm. Gb. EUR 19,95. CHF 28,50 ISBN: 978-3-938045-60-2 Elisabeth Sandmann
Am 27. Oktober 2011 startet Leander Haußmanns Film „Hotel Lux“ mit Michael „Bully“ Herbig in der Hauptrolle in den Kinos. Der Geschichte im Film steht die wahre Geschichte Ruth von Mayenburgs gegenüber, die sieben Jahre (1938 bis 1945) in dem internationalen Ghetto-Hotel Lux in Moskau lebte. Dabei lernte sie nicht nur dessen Bewohner, meist junge Kommunisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und ganz Europa kennen, sondern erlebte auch die stalinistischen Säuberungen hautnah mit. Die Neuausgabe ihres Buches wird ergänzt durch bislang unveröffentlichte Drehbuchnotizen des renommierten Filmemachers Heinrich Breloer, die dieser nach einer Reise mit Ruth von Mayenburg nach Moskau verfasst hat. „Hotel Lux. Die Menschenfalle“ erzählt die wahre Geschichte eines erschütternden Orts.
Blubacher, Thomas. Paradies in schwerer Zeit. Künstler und Denker im Exil in Pacific Palisades. 2011. 160 S. 25 x 20 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 43,50 ISBN: 978-3-938045-57-2 Elisabeth Sandmann
Großartige Künstler, Schriftsteller, Theatermacher, Musiker und Philosophen versuchten zwischen 1933 und 1945 im amerikanischen Exil in der Nähe von Hollywood neue Arbeitsmöglichkeiten zu finden. Erstaunlicherweise ließen sich viele in den der Region Pacific Palisades nieder, wo in den privaten Häusern mit Blick auf den Pazifischen Ozean ein reger Austausch über die Arbeit, das Leben und das Überleben stattfand. Doch nur wenigen gelang es in der Fremde an ihre berufliche Erfolge zu Hause anzuknüpfen, darunter Thomas Mann, Vicki Baum, Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Franz Werfel oder Salka Viertel. Die Anzahl derer, die scheiterten, wie der berühmte Regisseur Max Reinhardt, der Schriftsteller Alfred Döblin, der Schauspieler Marten Koslek oder auch der Historiker Heinrich Mann, war ungleich höher. Woher kamen die Arbeitsaufträge, und wie überstand man die entsetzliche Sorge um die Daheimgebliebenen? In welchen Häusern lebten die Exilanten, und wer wohnt heute darin? Die Antworten, die der Autor Thomas Blubacher gibt, verdichten sich zu einem spannenden Porträt deutscher Kultur im Exil. Dabei werden Individualität und Werk genauso brillant beschrieben wie das feine Netzwerk, dessen Fäden die Künstler untereinander in Beziehung setzte.
Sagner, Karin. Schöne Frauen. Von Haut und Haaren, Samt und Seife. Die gepflegte Frau in der Kunst. 2011. 160 S. 60 Abbildungen. 28 x 21 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 35,50 ISBN: 978-3-938045-53-4 Elisabeth Sandmann
Zu allen Zeiten gab es eine bestimmte Vorstellung von der Schönheit der Frau. Die einen liebten üppige Körper, die anderen schmale Silhouetten, und auch die Frage, ob rote, braune oder blonde Haare, ein gepuderter Teint oder gebräunte Haut, Natürlichkeit oder Make-up, gebadet oder parfümiert, erhitzte die Gemüter und trennte die Epochen. Was schön ist und warum, wie sich Schönheit durch kleine Hilfsmittel steigern ließ, welche Haarfrisuren wann à la mode waren, warum sich Frauen mit Puder die Haut ruinierten, sich in Pelz, Samt und Seide am liebsten im Spiegel sahen oder mit Lippenstift zu neuem Selbstbewusstsein gelangten, erklärt die Kunsthistorikerin Karin Sagner auf unterhaltsame und kenntnisreiche Weise. Das Panorama ihrer Bildergalerie belegt, dass Eitelkeit zwar ein Laster ist, aber eines, für das Frauen stets in Kauf genommen haben, nicht sofort in den Himmel zu kommen
Annegret Braun. Frauen auf dem Land. Eigenständige Landwirtinnen, stolze Sennerinnen, freiheitsuchende Sommerfrischler und viele andere – von damals bis heute. 160 S., 150 Abb., 21 x 28 cm, Gb. EUR 24,95 CHF 41,90 ISBN: 978-3-938045-48-0 Elisabeth Sandmann
Als das Wort »Multitasking« noch nicht erfunden war, arbeiteten Frauen auf dem Land rund um die Uhr, auf dem Feld, im Stall oder im Haus und ganz nebenbei bekamen sie eine Vielzahl an Kindern. Sie mussten nicht nur mit ihren Männern zurechtkommen, sondern auch mit den ebenfalls nicht immer einfachen Schwiegereltern. Damit mehrere Generationen harmonisch unter einem Dach leben konnten, war viel diplomatisches Geschick erforderlich. Das Leben auf dem Land zwischen Melkschemel, Feldarbeit und Hühnerstall bot aber auch überraschende berufliche Perspektiven, die einige Frauen für sich nutzen konnten. So schafften es manche Bäuerinnen, sich zur Hebamme, Schneiderin, Lehrerin oder sogar Landärztin ausbilden zu lassen, andere fingen an zu schreiben oder sahen in ihren vielseitigen Handarbeiten Ausgleich und Entspannung.
Heute sind die Bäuerinnen längst gut ausgebildet, selbstbewusst und in vielen Bereichen erfolgreich tätig. Dass sie als Biobäuerinnen, als Kürbisexpertinnen, Brotbäckerinnen oder als Schneiderinnen kleine oder größere Geschäftsideen verwirklichen konnten, zeigt, dass »Frauen auf dem Land« längst in der modernen Welt angekommen sind. Doch bei allen Veränderungen, die das Landleben und der Bauernstand in den letzten Jahrzehnten erfahren haben, noch immer sind die Frauen die wahren »Multitasking«-Talente, ohne die die Landwirtschaft nicht überleben könnte.
Annegret Braun lässt die Geschichte des Landlebens und der Frauen, die als einfach Mägde aber auch als wegweisende Agrarwissenschaftlerinnen ihre Spuren hinterlassen haben, wieder aufleben und führt uns durch 150 Jahre Landleben – von damals bis heute.
Die Autorin
Annegret Braun, geboren 1962 auf der Schwäbischen Alb, wuchs selbst auf dem Land als Bauerntochter zwischen Kühen und Katzen auf. Nach dem Abitur wollte sie etwas »Handfestes« machen, lernte deshalb Krankenschwester und arbeitete mehrere Jahre in der Chirurgie. Später studierte sie Volkskunde/Europäische Ethnologie, promovierte und schrieb ihre Doktorarbeit über Emanzipationsgeschichte. Heute ist sie Autorin und Lehrbeauftragte für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und lehrt über Frauen- und Familienforschung, Brauch- und Glücksforschung. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in der Nähe von München.
Stefan Bollmann. Frauen, die lesen, sind gefährlich und klug. 144 S., 60 fb. Abb., 21 x 28 cm, Gb. EUR 19,95 CHF 20,90 ISBN: 978-3-938045-40-4 Elisabeth Sandmann
Das erste Buch von Stefan Bollmann, »Frauen, die lesen, sind gefährlich«, hat den Nerv vieler Leserinnen getroffen, war monatelang auf der Bestsellerliste und wurde ein internationaler Erfolg. Dass die Geschichte weiblichen Lesens weiter erzählt werden muss, zeigt nun eindrucksvoll das neue Buch mit neuen Bildern und neuen Texten.
Frauen, die lesen, sind gefährlich – und klug, weil sie erkannt haben, dass der Zugang zu verbotenen Bibliotheken und unerreichbaren Büchern sie während der letzten Jahrhunderte einfach klüger gemacht hat. In diesem imaginären Museum mit herrlichen Bildern bekannter und unbekannter Meister, die auf unverwechselbare Weise von Stefan Bollmann unterhaltsam und kenntnisreich erklärt werden, begegnen wir Müßiggängerinnen, Verführerinnen, Vorleserinnen, Lebenskünstlerinnen, modernen Leserinnen und vielen anderen gefährlichen Frauen, die Maler und Malerinnen wie Velázquez, Ingres, Degas, Tissot, Liebermann, Caillebotte, Vallotton, de Lempicka, Hopper und vielen anderen.
Der Autor
Stefan Bollmann, geboren 1958, studierte Germanistik, Theaterwissenschaften, Geschichte und Philosophie. Er promovierte mit einer Arbeit über Thomas Mann. Er arbeitet als Lektor und Autor in München. 2005 und 2006 erschienen seine Bestseller »Frauen, die lesen, sind gefährlich« und »Frauen, die schreiben, leben gefährlich« im Elisabeth Sandmann Verlag sowie 2008 der Band »Briefe liebe ich, für Briefe lebe ich«.
Claudia Teibler. Münchnerinnen, die lesen, sind gefährlich. 160 S., 50 Abb., 12 x 18 cm, Gb. EUR 12,00 CHf 20,90 ISBN: 978-3-938045-50-3 Elisabeth Sandmann
Ob Literatur oder Kunst, in München und im bayerischen Voralpenland trafen sich all jene, die sich zur Boheme zählten und gerne auf Konventionen pfiffen. Meist wird bei ihrer Betrachtung das Augenmerk auf die Männer geworfen, dabei gibt es eine Vielzahl begabter Schriftstellerinnen, schillernder Salonièren, erfolgreicher Frauenrechtlerinnen und eigenwilliger Ehefrauen, die es verdient haben, endlich entdeckt zu werden. Claudia Teibler holt dieses Versäumnis nach und schildert anhand von 16 Frauenporträts die wilden und verwegenen Seiten Münchens.
Die Autorin
Claudia Teibler, Jahrgang 1967, leidenschaftliche Münchnerin von Geburt an, promovierte in Kunstgeschichte und kennt ihre Heimatstadt und deren Umland auch aus der beruflichen Perspektive bestens: Bevor sie begann, als Redakteurin und freie Autorin für Feuilletons und internationale Zeitschriften wie AD Architectural Digest zu arbeiten, volontierte sie beim Münchner Merkur. Sie ist verheiratet und hat drei Söhne. 2008 erschien ihr Buch »Warum Heiraten glücklich macht«, 2009 »Darf ich bitten. Von rauschenden Bällen, heißen Rhythmen und nimmermüden Füßen« im Elisabeth Sandmann Verlag.
Thomas Blisniewski (Hg.). Mütter, die im Bilde sind. Mütterporträts von berühmten Malern und Malerinnen. Rembrandt, Cézanne, Mary Cassatt, Van Gogh, Frida Kahlo. 160 S., 70 fb. Abb., 21 x 27 cm, Gb. Elisabeth Sandmann Verlag, München 2010, EUR 24,95 CHF 41,90 ISBN: 978-3-938045-52-7 Elisabeth Sandmann
Oftmals waren es die Mütter, die ihre Kinder dazu ermutigten, ihr Talent weiterzuentwickeln. Sie waren die erste Inspirationsquelle und nicht selten die erste Lehrerin. Der kleine Vincent van Gogh saß mit seiner Mutter, die selbst gerne zeichnete, auf dem Fußboden und malte. Auch Mary Cassatt, die großartige Impressionistin, hatte das Talent von ihrer Mutter geerbt, die eine eindrucksvolle Persönlichkeit gewesen sein muss und großen Wert auf eine solide Bildung all ihrer Kinder legte. Andy Warhol hatte eine besonders enge Beziehung zu seiner Mutter, sie arbeitete sogar manchmal gemeinsam mit ihm an Bildern. So vielschichtig und unterschiedlich die Beziehungen zwischen Müttern und ihren berühmten Söhnen oder Töchtern, so eindrucksvoll sind die Porträts, die die Künstler und Künstlerinnen von jenen Frauen anfertigten, die sie auf die Welt gebracht hatten.
Der Herausgeber
Thomas Blisniewski, geboren 1960, wurde 1992 nach dem Studium der Kunstgeschichte, klassischen und christlichen Archäologie und Philosophie mit einer Arbeit über die Ikonographie der Parzen promoviert. Nach Tätigkeiten in Denkmalpflege und am Museum ist er nun Wissenschaftler am Institut für Kunst und Kunst-theorie der Universität zu Köln. Seit 1995 Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen. Zahlreiche Publika-tionen. 2009 erschien sein Buch »Frauen, die den Faden in der Hand halten« im Elisabeth Sandmann Verlag.
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Reinhold Löffler/Ulrich Kühne. Ins Bild geschlichen. Die Promi-Galerie. 144. S. 60 fb. Abb., 16 x 23 cm Br. Elisabeth Sandmann Verlag, München 2010. EUR 16,90 CHF 28,90 ISBN: 978-3-938045-49-7 Elisabeth Sandmann
Der geistreiche Spott ist eine seltene und hohe Kunst. Mit Reinhold Löfflers Bildmontagen, begleitet von Ulrich Kühnes doppelbödigen Kommentaren, erreicht das Genre der Karikatur eine neue Meisterschaft. Den ersten Band haben wir seit Erscheinen im März 2008 vielfach neu aufgelegt, und er ist nicht zuletzt durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu einem richtigen Bestseller geworden.
Nunmehr sind in einem völlig neuen Buch mit neuen Bildern und Texten 60 Prominente neu ins Bild geschlichen, die wir aus Politik, Gesellschaft, Fernsehen, Sport, Adel und Klerus kennen und schätzen, aber so noch nie gesehen haben.
Die Autoren
Reinhold Löffler, geboren 1941, zeichnet seit 1980 Cartoons, die in vielen deutschen und ausländischen Tageszeitungen, Fachzeitschriften und in Schulbüchern veröffentlicht werden. Das charakteristische Merkmal bei seinen Zeichnungen war über viele Jahre hinweg eine immer wiederkehrende Figur ohne Augen, die mit den Problemen des Alltags konfrontiert wird. Für seine Bildmontagen sucht er nach geeigneten Gemälden alter Meister, aber auch gänzlich unbekannten Malern, in die er prominente Personen unserer Zeit schlüpfen lässt. Er lebt mit seiner Familie im mittelfränkischen Dinkelsbühl an der Romantischen Straße.
Der ambitionierte Kunsthistoriker Ulrich Kühne, geboren 1966, hat schon im Kindergarten angefangen, selbst zu malen, und schon damals wurde ihm prophezeit, dass ein Mensch mit seinen künstlerischen Talenten im Beruf des Kunstkritikers schneller zu Geld und Ruhm kommen werde. Nach ausgiebigen Lehrjahren in der in- und ausländischen Künstlerboheme hat er einige Bücher über Kunstgeschichte gelesen, arbeitet heute aber des Geldes wegen hauptsächlich als freischaffender Philosoph, wobei er ursprünglich Physik und Philosophie in Oxford studiert
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Lanfranconi, Claudia /Meiners, Antonia: Kluge Geschäftsfrauen. Ideen, die die Welt eroberten. 2010. 160 S. 27 x 21 cm. Gb EUR 24,95 ISBN: 978-3-938045-22-0 Elisabeth Sandmann
Als der Champagner noch nicht so selbstverständlich floss, Kleider kaum Platz zum Atmen ließen, es gute Cremes nur für feine Damen gab, Skihosen weder praktisch noch schön waren, das Wort Design noch nicht erfunden war und Generationen von Mädchen auf »ihre« Puppe warteten, machten sich Frauen mit einer bewundernswerten Entschlossenheit daran, Produkte zu entwickeln, die den Nerv der Zeit mit absoluter Präzision trafen. Dabei setzten sie sich über Tabus hinweg und brachen mit Konventionen, sie gestalteten und schneiderten und verschrieben sich mit Haut und Haaren ihrer Idee. Diese Frauen dachten nicht nur über Konzepte, Strategien und Personalführung nach, sie wurden Vorreiterinnen für das, was man heute Markenbildung nennt. Geld hatten diese klugen Geschäftsfrauen am Anfang meist sehr wenig, am Ende ihres Lebens aber waren sie nicht selten Chefinnen eines Weltkonzerns.
Lange Zeit bestand für Frauen die einzige Möglichkeit, ein finanziell unabhängiges Leben zu führen und berufliche Erfüllung zu finden in der Selbstständigkeit, denn auf eine anspruchsvolle Tätigkeit als Angestellte konnten die wenigsten hoffen. In einfachen Ateliers, Labors oder Werkstätten entwickelten Frauen Produkte und Vermarktungskonzepte, die von ihren Zeitgenossen mit Begeisterung aufgenommen wurden und größtenteils bis heute erfolgreich sind. So entstanden Weltmarken wie Chanel, Estée Lauder, Prada, Steiff und viele andere. Aber Frauen waren auch dann erfolgreich, wenn sie als Witwen plötzlich ins kalte Unternehmenswasser springen mussten, wie Madame Clicquot, die Hotelerbin Anna Sacher oder die Herausgeberin der Washington Post, Katharine Graham. Auch arbeiteten junge Designerinnen und kongeniale Ideengeberinnen auf Augenhöhe mit Männern wie Le Corbusier, Louis Cartier, Willy Bogner oder Hans Knoll. Claudia Lanfranconi und Antonia Meiners stellen 22 kluge Geschäftsfrauen vor, deren Lebensgeschichte Mut machen soll, die eigenen Ideen umzusetzen.
Marie Tussaud, Margarete Steiff, Brownie Wise, Beate Uhse, Aino Marsio Aalto, Maria Bogner, Florence Knoll, Barbe-Nicole Clicquot-Ponsardin, Anna Sacher, Coco Chanel, Aenne Burda, Miuccia Prada, Helena Rubinstein, Jeanne Toussaint, Estée Lauder, Patricia Urquiola u.v.a.
Nürnberger, Marc: Sanfte und mächtige Frauen aus China. Kaiserinnen, Künstlerinnen, Konkubinen. 2009. 160 S. 27,5 x 21 cm. Gb EUR 24,80 ISBN: 978-3-938045-41-1 Elisabeth Sandmann
Wenn wir über China nachdenken, fällt selbst Kennern wenig zur Geschichte und Alltagskultur von Frauen in diesem Land ein. Vor dem Hintergrund der großen Fremdheit Chinas scheint die Frage nach der Lebenswelt der Frauen oftmals nicht einmal aufzukeimen – selbst nicht oder nur schwer im eigenen Land. Dabei kann eine Kultur nur der verstehen, der versucht zu begreifen, wie Frauen früher gelebt haben und heute leben.
Marc Nürnberger, promovierter Sinologe, versucht eine Spurensuche in einem Land, dessen Kultur zu den ältesten der Welt zählt. In seinen Porträts zeichnet er die Lebenswege besonderer Frauen in ihrer Zeit und ihre spezifischen Hinterlassenschaften nach. Entstanden ist ein Buch über Kaiserinnen, Dichterinnen, Konkubinen, Meisterinnen der Tuschezeichnung, Göttinnen und Feen, Kriegerinnen, politisch aktive und gelehrte Frauen und große Schönheiten, das es weltweit so noch nicht gegeben hat.
Der Autor
Marc Nürnberger, geboren 1974, ist promovierter Sinologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sinologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 1998 ist er mit einer Chinesin verheiratet.
Adler, Laure: Endlose Liebe. Leidenschaftliche Frauen von Tizian bis Warhol. Übers. v. Bohelmann, Ulrike /Kuhn, Irène /Stamm, Ralf. 2009. 160 S. 27,5 x 20,5 cm. Gb EUR 24,80 ISBN: 978-3-938045-44-2 Elisabeth Sandmann
Die Liebe kann schön und dauerhaft sein, kurz und schmerzhaft, lang und schwer oder kurz und schön – es scheint, als gäbe es alle Spielarten. Und in der Tat zeigen die Gemälde, die sich mit den Mythologien, alten Religionen oder literarischen Quellen beschäftigen, wie intensiv sich die abendländische Kultur bis in die Gegenwart an dem Thema der Liebe gerieben hat.
Die Bilder sprechen von der glühenden Leidenschaft, der peinigenden Sehnsucht, der zerstörerischen Eifersucht oder der abgründigen Enttäuschung. Ideal und unvergänglich ist die Liebe nur in der Kunst, die ebenso rätselhafte wie starke, leidende und in den Tod treue Frauengestalten hervorgebracht hat: Daphne, Delilah, Ophelia, Medea oder Circe sind nur einige von jenen, in deren Umarmungen die großen Krieger und tapferen Helden dahinschmolzen.
Die Autorin
Laure Adler arbeitet als Journalistin, Historikerin und Schriftstellerin. Sie ist Autorin zahlreicher Werke, u.a. einer Biografie über Marguerite Duras (2000). Außerdem schrieb sie das Vorwort zu der höchst erfolgreichen fran-zösischen Ausgabe von Stefan Bollmanns »Frauen, die lesen, sind gefährlich« (2006) und »Frauen, die schreiben, leben gefährlich« (2007).
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