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Reichert, Dr. Ludwig Verlag

 
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Das Dipylon. Kerameikos (22). Gruben (†), Gottfried; Müller, Klaus. Hrsg.: Stroszeck, Jutta. 2018. 284 S. 15 Beilagen im Schuber, 435 Abb. 34 x 24 cm. EUR 110,00. ISBN: 978-3-95490-306-1 L, Reichert
Das Thriasische Tor – im Lauf der Zeit wurde hierfür die Bezeichnung ›Dipylon‹ gebräuchlich – war über sieben Jahrhunderte lang die größte Toranlage der Athener Stadtbefestigung. Es sicherte die Passage des ›Dromos‹, der Straßenanlage zwischen Agora und Akademie durch den Befestigungsring und bildete an dieser prominenten Stelle den repräsentativen Rahmen für diverse Feierlichkeiten der Stadt.
Das vorliegende Werk beruht im Wesentlichen auf den Untersuchungen der Dipylon-Ruine und ihres Areals in den 1960er Jahren. Diese brachten die seit 1872 einsetzenden Freilegungen des Tors zum Abschluss, konnten aber erst jetzt auf der Grundlage der bestehenden Manuskripte von Gottfried Gruben publiziert werden. Die Arbeiten stellen angesichts stark reduzierter baulicher und stratigraphischer Befunde eine Meisterleistung der Bauforschung dar, wobei Befundreste verschiedenster Kategorien (literarische Quellen, Straßenschichten, Grabenfüllungen, Kanäle, Vorwerke, Brunnenanlagen, Baubefunde, Spolien) berücksichtigt und in die Argumentationen mit einbezogen wurden. Durch systematische Dokumentation, Analysen, Diskussion und die gegenseitigen Abstimmungen ihrer Aussagenkraft führten sie zu überraschend weitreichenden und durchwegs plausiblen Resultaten. Die Toranlage kann in den wesentlichen Phasen ihres Bestehens – der Gründungsanlage aus der Zeit unmittelbar nach den Perserkriegen, den sukzessiven Umbauten im Lauf des 4. Jahrhunderts und den Ergänzungen der römischen Zeit – als geklärt gelten.
Der reiche und ausführliche Text wird durch eine große Fülle von Plandarstellungen (Grundrisse, Gebäude- und Geländeschnitte, Detailzeichnungen) ergänzt, die die Befunde in ihrer Komplexität anschaulich vor Augen führen und es dem Leser erleichtern, die Interpretationen und Diskussionen kritisch nachzuvollziehen.
Katalog der Skulpturen IV: Historische Reliefs. Monumenta Artis Romanae (MAR) (40). Überarbeitet von Fless, Friederike; Langer, Stephanie; Liverani, Paolo; Pfanner, Michael. Vatikanische Museen. Museo Gregoriano Profano ex Lateranense. 2018. 288 S. 94 Tafeln, 33 fb. Abb., 426 Abb. 30 x 21 cm. EUR 125,00. ISBN: 978-3-95490-307-8 L, Reichert
Im Gesamtbestand des Museo Gregoriano Profano sind die Historischen Reliefs mit 20 Denkmälern eine zahlenmäßig wenig umfangreiche aber überaus wichtige Gruppe. Sie umfasst neben kaum bekannten Stücken auch zentrale Werke der römischen Kunst wie die Reliefs von der „Ara der Vicomagistri“, die „Großen Cancelleria-Reliefs“ und den „Larenaltar vom Belvedere“, die in den letzten Jahrzehnten intensiv und oft kontrovers diskutiert worden sind. Auch weniger prominente Reliefs, die zum Teil wegen ihres Erhaltungszustandes schwierig zu deuten sind, erweisen sich durch die eingehenden Untersuchungen als aufschlussreiche Zeugnisse öffentlicher Monumente.
Katalog der Gräber 1-300. Band: Text. Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg (9). Höke, Benjamin; Gauß, Florian; Peek, Christina; Stelzner, Jörg. Lauchheim II.1. 2018. 724 S. 346 Tafeln, 1 Beilage, 517 fb. Abb. 30 x 21 cm. 2 Bände. EUR 99,00. ISBN: 978-3-95490-360-3 L, Reichert
Mit rund 1300 Gräbern aus dem Zeitraum vom späten 5. bis zum späten 6. Jahrhundert ist das Gräberfeld von Lauchheim (Ostalbkreis) bis heute der größte bekannte merowingerzeitliche Bestattungsplatz Süddeutschlands. Als Ergebnis eines Forschungsprojekts, das sich der Dokumentation und Auswertung der Gräber mit modernen Methoden und Technologien widmete, werden die Befunde und Funde aus Lauchheim in einem detaillierten Katalog mit umfangreichem Tafelteil vorgelegt und damit eine einzigartige Quelle der Frühmittelalterforschung der weiteren wissenschaftlichen Auswertung zugänglich gemacht. Der erste von insgesamt vier Teilbänden des Katalogs umfasst die Gräber 1–300.
Zum Kommunikationspotenzial von Bodenmosaiken für die Schaffung heiliger Räume. Spätantike - Frühes Christentum - Byzanz (45); Reihe B: Studien und Perspektiven. Watta, Sebastian. Sakrale Zonen im frühen Kirchenbau des Nahen Ostens. 2018. 416 S. 94 fb. Abb., 106 Abb. 32 x 23 cm. EUR 118,00. ISBN: 978-3-95490-342-9 L, Reichert
Angesichts des neutestamentlichen Standpunkts, wonach Gott nicht in Tempeln wohne, die von Menschenhand geschaffen wurden, ist es keineswegs selbstverständlich, dass Kirchen als Sakralbauten zu werten sind. Dennoch hat sich diese Vorstellung bereits früh etabliert. Davon zeugen Schriftquellen, aber auch Bodenmosaiken, die in ihrer Verbindung von Ornament, Bild und (In-)Schrift eine reiche Quellengrundlage für Fragen nach der Konstruktion und Wahrnehmung des heiligen Raums, seiner Parzellierung und Hierarchisierung bieten. Der regionale Schwerpunkt der Arbeit liegt hierbei auf den frühbyzantinischen bis umayyadenzeitlichen Kirchenbauten der Provincia Arabia, die einen Großteil des heutigen Jordanien einnahm. In der Analyse der Mosaiken im Kontext von Architektur, liturgischer Ausstattung und praktizierter Liturgie zeigen sich historische Vorstellungen vom heiligen Raum in ihrer ganzen Vielschichtigkeit.
The Sculptor’s Workshop. Aphrodisias (10). van Voorhis, Julie. Engl. 2018. 192 S. 253 Abb. 31 x 23 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-95490-268-2 L, Reichert
Carved marble was a major part of the economy of Roman cities. The material was supplied by local and regional quarries but little is known of the workshops in which the carving was carried out. The Sculptor’s Workshop at Aphrodisias is a uniquely well-preserved facility of this kind supplied by a nearby local quarry. The workshop was located behind the Council House in the centre of town, and when excavated in 1967-1969 it contained remarkable remains from a high-end sculpture business. The monograph offers a complete publication of the archaeology of the workshop itself and of the finds – they include a set of stone-carving tools, a large quantity of sculpture in various states of completion, well-preserved statues (both portraits and mythological figures), and several practice pieces carved by apprentice sculptors as part of their training.
Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg (5). Die Konstanzer Marktstätte im Mittelalter und in der Neuzeit. 2018. 456 S. 21 Beilagen, 28 Tafeln , 344 fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-95490-293-4 L, Reichert
Konstanz am Bodensee zählt zu den Städten Baden-Württembergs, die den Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt überstanden haben. Seit den frühen 1980er-Jahren ist seine Altstadt einer der Schwerpunkte der archäologischen Denkmalpflege des Landes. In diesem Band werden die umfangreichen Grabungen der Jahre 1989–1992 im Bereich der Marktstätte und Brotlaube vorgelegt, die sich durch eine außergewöhnliche Befunddichte und große Mengen an Fundmaterial auszeichnen. Neben der detaillierten Auswertung der Grabungsbefunde durch Marianne Dumitrache, bei der neben der Bebauung die mittelalterliche Landgewinnung, der Hafenbau und die neuzeitliche Marktplatznutzung im Mittelpunkt stehen, werden in Beiträgen von Dorothee Ade und Willy Groenman-van Waateringe die Funde vorgestellt. Ein Beitrag von Hansjörg Küster zur Archäobotanik rundet den Band ab.
Katalog der Gräber und übrigen Befunde. Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg (7). Das römische Gräberfeld von Stettfeld II. 2018. 336 S. 224 Tafeln, 1 Beilage, 266 Abb. 30 x 21 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-95490-356-6 L, Reichert
Von 1979 bis 1981 wurde in Stettfeld (Gem. Ubstadt-Weiher, Lkr. Karlsruhe) eines der größten römischen Gräberfelder ausgegraben. Bereits 1988 erschien der erste Band über das römische Gräberfeld, der die anthropologischen und osteologischen Untersuchungen behandelt und einen ersten Eindruck über die Bedeutung der römischen Nekropole vermittelte. Im vorliegenden zweiten Band werden erstmals die kompletten Grabensembles sowie die Befundsituationen der knapp 390 Gräber und anderen Fundstellen vorgelegt und somit für die weitere Forschung zugänglich gemacht.
Research in Syria, Lebanon, Jordan and Egypt. Münchner Beiträge zur Provinzialrömischen Archäologie (7). Hrsg.: Eger, Christoph; Mackensen, Michael. Death and Burial in the Near East from Roman to Islamic Times. Engl. 2018. 264 S. 290 z. T. fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 148,00. ISBN: 978-3-95490-317-7 L, Reichert
Aktuelle Ausgrabungs- und Forschungsergebnisse aus Jordanien, Syrien, dem Libanon und Ägypten zum Thema Tod und Bestattung von der römischen bis in die islamische Zeit bietet der siebte Band der Münchner Beiträge zur Provinzialrömischen Archäologie. Die Aufsätze gehen auf ein 2013 in Amman veranstaltetes deutsch-arabisches Kolloquium zurück. Erstmals konnten sich arabische und in der arabischen Welt tätige Wissenschaftler über vier Ländergrenzen hinweg über Grundzüge und Unterschiede in der Entwicklung des Totenrituals vornehmlich – aber nicht nur – aus archäologischer Perspektive austauschen. Dabei wurde über laufende oder jüngst erfolgte Ausgrabungen ebenso berichtet wie über die Aufarbeitung von Altgrabungen und zusammenfassende Studien zum lokalen oder regionalen Grabbrauch. Für den vorliegenden Band wurden neben zehn der in Amman gehaltenen Vorträgen auch fünf weitere Beiträge internationaler Wissenschaftler aufgenommen, die bei dem vom DAAD finanzierten Round Table nicht teilnehmen konnten.
Zu den prominenten Stätten, die im Band Erwähnung finden, gehören die wegen ihre monumentalen Grabbauten bekannten, im syrischen Bürgerkrieg fast vollständig zerstörten Nekropolen von Palmyra. Ihnen sind gleich zwei Beiträge gewidmet. Kaum weniger bekannt sind die hellenistischen und römischen Nekropolen Alexandriens, denen in einer vergleichenden Analyse zwei weiter südlich gelegene Nekropolen des römischen Ägypten zur Seite gestellt werden. Welche Rolle anthropologische Untersuchungen in der modernen Gräberarchäologie spielen, wird am Beispiel der Gräber im North Ridge Areal von Petra erläutert. Zu den weniger bekannten Fundplätzen gehört das Gräberfeld von Chisphin (Golan), das jedoch mit exzeptionellen Beigaben aus römischer Zeit aufwarten kann. Mit der Felskammernekropole von Khirbat Yajuz und dem Hypogäum in der Kirche von Quwaysmah, beide Jordanien, werden zwei wichtige Beispiele des in der Region bislang kaum aufgearbeiteten Phänomens der frühchristlichen Kirchengräber vorgestellt. Einblicke in das spätantike, koptische Totenritual Ägyptens gewähren sowohl die Friedhöfe in Qarara und Sharuna (Mittelägypten) als auch derjenige des großen St. Paulos Klosters im oberägyptischen Deir el-Bakhît (Theben-West). Zwei Beiträge widmen sich abschließend Fragen des islamischen Grabbrauchs und Totenrituals. Außer den Besonderheiten der fatimidischen Grabarchitektur stehen hierbei die modernen islamischen Bestattungspraktiken in Jordanien im Blickpunkt.
Die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diözesanmuseums von 1435 bis 1508. Die Deutschen Inschriften. Hrsg.: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz; Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.; Überarbeitet von Kern, Susanne. 2018. 172 S. 93 meist fb. Abb. 21 x 15 cm. EUR 14,00. ISBN: 978-3-95490-292-7 L, Reichert
Der Inschriftenbestand der Stadt Mainz aus nachrömischer Zeit gehört zu den wichtigsten in Deutschland. Das von den Herausgebern initiierte Projekt „Mainzer Inschriften“ will den Inschriftenbestand auf der Basis des 1958 in der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ veröffentlichten, aber längst vergriffenen Editionsbandes von Fritz V. Arens bearbeiten, ergänzen und in Teileditionen vorlegen. Die Grundlage für diesem und die bereits vorliegenden Bänden bildet die online unter www.inschriften.net veröffentlichte wissenschaftliche Neubearbeitung. Im 3. Band der Reihe werden nicht nur zahlreiche Klerikergrabplatten und die Grablege der Erzbischöfe behandelt, sondern auch einige interessante Grabmäler von Laien vorgestellt, die allesamt im Kreuzgang begraben wurden. Exkurse zu verschiedenen Themen sowie ein Glossar ergänzen die monographischen Texte.
Die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diözesanmuseums von 1509 bis 1626. Die Deutschen Inschriften. Kern, Susanne. Hrsg.: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz; Hrsg.: Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.; Verfasst mit Nikitsch, Eberhard J.; Oberweis, Michael. 2018. 176 S. 90 meist fb. Abb. 21 x 15 cm. EUR 14,00. ISBN: 978-3-95490-328-3 L, Reichert
Der Inschriftenbestand der Stadt Mainz aus nachrömischer Zeit gehört zu den wichtigsten in Deutschland. Das von den Herausgebern initiierte Projekt „Mainzer Inschriften“ will den Inschriftenbestand auf der Basis des 1958 in der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ veröffentlichten, aber längst vergriffenen Editionsbandes von Fritz V. Arens bearbeiten, ergänzen und in Teileditionen vorlegen. Die Grundlage für diesem und die bereits vorliegenden Bänden bildet die online unter www.inschriften.net veröffentlichte wissenschaftliche Neubearbeitung.
Das "Debrecener Pflanzen- und Tierbuch". Die illustrierte deutsche Ps.-Apuleius Handschrift Dtsch; Engl. Brecen R 459. Faksimile, Edition, Übersetzung und Kommentare. Polhill, Marian; Müller, Irmgard. Hrsg.: Groos, Arthur; Schnell, Bernhard. 2018. 384 S. 90 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-95490-270-5 L, Reichert
Das unter dem Namen des Apuleius überlieferte medizinisch-pharmakologische Handbuch ist das wichtigste Bindeglied zwischen den antiken und mittelalterlichen Kräuterbüchern. Die älteste Übersetzung in deutscher Sprache, das ‚Debrecener Pflanzen- und Tierbuch‘ aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts, wird hier erstmals ediert, ins Englische übersetzt und durch umfangreiche fachübergreifende Untersuchungen erschlossen.
San Vitale in Ravenna and Octogonal Churches in Late Antiquity. Spätantike - Frühes Christentum - Byzanz (44). Johnson, Mark J. Engl. 2018. 280 S. 90 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-95490-289-7 L, Reichert
Diese Schriftenreihe widmet sich speziell den Forschungen zur Christlichen Archäologie und Kunstgeschichte in spätantiker und frühchristlicher Zeit. Sie umfasst die gesamte Epoche der Spätantike bis zum frühen Mittelalter, im Bereich des byzantinischen Reiches auch darüber hinaus.
Die Reihe ist überkonfessionell und ohne Bindung an bestehende Institutionen, arbeitet jedoch mit der „Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie zur Erforschung spätantiker, frühmittelalterlicher und byzantinischer Kultur“ zusammen. Sie konzentriert sich vor allem auf die Kunstdenkmäler und versteht sich daher nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu schon bestehenden Reihen, die in der Regel nicht nur die materielle Hinterlassenschaft der alten Kirche, sondern stets auch literarische, theologische und philologische Themen behandeln.
Einer klareren Zuordnung und einer größeren Bandbreite der verschiedenen Disziplinen wegen wurden zwei Unterreihen eingerichtet:
Die Reihe A „Grundlagen und Monumente“ setzt sich schwerpunktmäßig mit einzelnen Denkmälern bzw. Denkmalgruppen im Sinne einer korpusartigen Erfassung der Denkmäler auseinander. In der Reihe B „Studien und Perspektiven“ werden einerseits Vorträge der Tagungen der „Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie“ publiziert, andererseits bietet sie ein Forum für Untersuchungen zu den verschiedensten Fragen aus dem Gebiet der spätantiken/byzantinischen Archäologie und Kunstgeschichte.
This book examines the octagonal churches of Late Antiquity from the origins of the type in the fourth century to its sixth-century culmination in its most famous example, the church of San Vitale in Ravenna. The buildings, limited in number and many overlooked in modern scholarship, served several functions including funerary oratory, martyrium, and cathedral, though most were martyr or memorial shrines. Beyond addressing questions of function, architectural design, structural solutions, chronology, literary sources, and possible symbolism are also studied.
Die Inschriften der Stadt Xanten. Düsseldorfer Reihe (9); Die Deutschen Inschriften (92). Ley, Paul. Verfasst mit Giersiepen, Helga. 2018. 512 S. 238 z. T. fb. Abb. 27 x 19 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-95490-144-9 L, Reichert
Der Band präsentiert in ca. 260 Katalognummern die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Inschriften der Stadt Xanten in ihren heutigen Grenzen. Der ganz überwiegende Teil des vielfältigen Bestandes steht in Verbindung mit dem Kanonikerstift St. Viktor und seiner Kirche. Dazu gehören Inschriften auf Reliquiaren, liturgischen Gefäßen oder den zahlreichen Textilien des Kirchenschatzes ebenso wie solche auf Altären, Glasfenstern und Glocken. Inschriften an Türen, Chorschranken und anderen Baugliedern geben einen Eindruck von baulichen Erweiterungen und Veränderungen des Domes und der Kanonikerkurien. Einzigartig ist der Bestand von über 40 Epitaphien des 15. bis 17. Jahrhunderts im Kreuzgang, die neben szenischen Darstellungen auch sprachlich anspruchsvolle und technisch hochwertig gearbeitete Inschriften tragen. Desweiteren enthält die Edition die Inschriften der ersten evangelischen Kirche in Xanten, der Pfarrkirchen in Wardt und Vynen sowie der im 15. Jahrhundert errichteten Wallfahrtskirche Marienbaum.
Geschichte des Archäologischen Museums der Universität Jena 1846-1962. Jenaer Archäologische Schriften (2). Richter, Heike. 2018. 320 S. 184 z. T. fb. Abb. 30 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-95490-155-5 L, Reichert
Das 1846 auf Initiative des Jenaer Professors Carl Wilhelm Goettling gegründete Archäologische Museum der Universität verdankt die meisten seiner griechischen Originale (besonders Vasen) der im selben Jahr erfolgten Schenkung des altenburgischen Herzogs Joseph, welcher Objekte aus dem Besitz des Antikensammlers und Archäologen Giovanni Pietro Campana in Rom stiftete. Hingegen bildeten den Hauptteil des Museumsbestandes über 600 Abgüsse antiker Skulpturen und Reliefs, die durch das Engagement von Universitätsprofessoren und Bürgern der Stadt Jena mit den Einnahmen der über 70 Jahre veranstalteten populärwissenschaftlichen Vorträge (den dafür initiierten sog. Rosenvorlesungen) finanziert wurden. Die Bedeutung des Museums, das der Einrichtung der Archäologie als selbständiges Fach an der Universität vorausging, spiegelt sich auch in dem eigens für die Aufstellung seiner Bestände entworfenen Flügel beim Bau des Universitätshauptgebäudes 1905-1908, dessen Räume ihm aber 1962 entzogen wurden. Diese facettenreiche Geschichte des Archäologischen Museums der Universität Jena wird hier erstmals zusammenfassend dargestellt und durch neu erschlossene Quellen und Fotos anschaulich belegt.
Der Bildhauer Arnold Hensler und die Fotografin Annie Hensler-Möring. Kunstgeschichte Wiesbaden (5). Hamm, Franz Josef; Kunstarche Wiesbaden e. V. Ein Künstlerpaar zwischen den Weltkriegen. 2018. 96 S. 156 z. T. fb. Abb. 21 x 22 cm. EUR 12,00. ISBN: 978-3-95490-312-2 L, Reichert
Die Reihe „Kunstgeschichte Wiesbaden“ stellt mit diesem Band das Werk eines Bildhauers vor das mit der Stadt Wiesbaden stark verbunden ist. Henslers reifes Werk „Die Quellnymphe“ steht in einer Grünanlage im Zentrum der Stadt. Die „Reisinger Brunnenanlage“ wurde von Henslers Freunden, dem Gartenarchitekten Friedrich Wilhelm Hirsch und dem Architekten Edmund Fabry, entworfen und 1932 eingeweiht. Es ist jene Verbindung von Parkanlage und sprudelndem Wasser, die das Trio Hirsch, Fabry, Hensler thematisieren wollten und die für die Stadt der warmen Quellen, an den Ausläufern des Taunus gelegen, charakteristisch ist. Aus Wiesbaden hatte Hensler schon einmal als junger Mann um 1914 einen Auftrag erhalten, nämlich am Schmuck der Kuppel im Oktogon des Museums in der Friedrich-Ebert-Allee mitzuarbeiten. Er schuf für vier Wandnischen schlanke Frauengestalten, die vollkommen weiß sich stark vom umgebenden, goldfarbenen Mosaik abheben. Auch bei diesen Skulpturen für das „Neue Museum Wiesbaden“ war das Thema die Bedeutung des Wassers. Eine Folge der Aufarbeitung der Archivalien ist ein neuer Einblick in die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. So zeigt das Buch die für die 20er Jahre charakteristische Gleichzeitigkeit der verschiedenen gesellschaftlichen Kreise. Auf der einen Seite die Reaktionen von Kirche und Staat auf die „Urkatastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts“ und auf der anderen Seite Mitglieder einer eleganten Gesellschaft im damaligen Kulturleben, die den Krieg überlebt hatten und neue ästhetische Visionen entwickelten. Da die Gemeinden vor die Aufgaben gestellt waren, die Gefallenen zu ehren und die Witwen und Waisen der Gefallenen zu versorgen, ist es nicht verwunderlich, dass eine große Zahl der Aufträge des Bildhauers Kriegerdenkmale, bzw. Ehrenmale für alle vom Krieg Betroffene, waren. Anders die Aufgabenstellung der Fotografin Annie Hensler-Möring, die in ihrem Atelier ihre vom Krieg unversehrten Kunden z. B. in mondäner Garderobe porträtierte. Die Not der Bevölkerung während der Rheinlandbesatzung und die sich steigernde Geldentwertung werden deutlich an Archivalien des Stadtarchivs Wiesbaden. Alle Werke der beiden Künstler aus den betreffenden Jahren sind in einem Katalog abgebildet.
Tei1: Südharzvorland, Saale-Elster-Region, Thüringer Wald. Corpus der römischen Funde im europäischen Barbaricum (D 8,1); Dtschland. Überarbeitet von Dusek (†), Sigrid; Becker, Matthias; Eberhardt, Ines; Grasselt, Thomas; Heising, Alexander; Künzel, Heike; Peschel, Karl; Schlapke, Mario; Seidel, Mathias; Verfasst mit Aichinger, Monika; Fischer (†), Karin; Kleinschmidt, Torsten; Klischies, Frank; Pauleweit, Anette. Freistaat Thüringen. 2017. 176 S. 113 fb. Abb. 30 x 22 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-95490-308-5 L, Reichert
Die erste Teillieferung „Freistaat Thüringen, Südharzvorland, Elbe-Elster-Region, Thüringer Wald“ des „Corpus der Römischen Funde im europäischen Barbaricum“ beinhaltet mit den Gräberfeldern von Großromstedt, Lkr. Weimarer Land, und Haßleben, Lkr. Sömmerda, dem Hortfund von Großbodungen, Lkr. Eichsfeld, sowie weiteren Fundkomplexen Schlüsselbefunde von europäischem Rang. Neben spektakulär mit römischen wie einheimischen Luxusgütern bzw. Statussymbolen ausgestatteten Grabfunden vermitteln die Fundaufkommen der Siedlungen einen Eindruck vom Gebrauch römischer Erzeugnisse in der Alltagskultur. So im Falle einer Siedlung bei Dienstedt, Ilm-Kreis, in deren Nachbarschaft das Körpergrab einer als „Fürstin“ bezeichneten Dame aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. geborgen werden konnte. Unabhängig von den besonderen Regeln unterliegenden Bestattungssitten werden damit Fragen der sozialen Stratifizierung der Gesellschaft und Selbstdarstellung von Eliten sowie der Akzeptanz oder Ablehnung römischer Erzeugnisse und Kulturtechniken sichtbar.
Die Inschriften der Stadt Ingolstadt. Die Deutschen Inschriften (99); Münchener Reihe (18). Steininger, Christine. 2017. 648 S. 186 z. T. fb. Abb. 27 x 19 cm. EUR 89,00. ISBN: 978-3-95490-254-5 L, Reichert
Ingolstadts Inschriftenlandschaft ist geprägt vom Dreiklang Herzogliche Beamtenschaft, Bürgerschaft und Universitätsangehörige. Der Inschriftenbestand setzt relativ spät im 14. Jahrhundert ein, der Schwerpunkt der Überlieferung liegt im 16. Jahrhundert. Im Vordergrund stehen Inschriften des Totengedenkens. Reich ist besonders der Bestand an Epitaphien. Herzogliche Verwaltungs- und Stiftungstätigkeit wird in der Ausstattung der Universitätskirche und den inschriftlichen Zeugnissen der Befestigungsanlage sichtbar. Denkmäler aus dem Umfeld der Universität zeigen interessante Zeugnisse der Latinität der frühen Neuzeit und zeigen eine frühe Differenzierung zwischen Universitätslehrern aus dem Laienstand und Mitgliedern des Klerus. Die Denkmäler stellen außerdem eine zusätzliche Quelle für Ingolstadts Rolle als Festung in der frühen Neuzeit dar. Zeugnisse aus den eingemeindeten Orten bieten zusätzlich einen Ausblick in das Umland.
Studien zur westgriechischen Altararchitektur im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. Sonderschriften des Deutschen Archäologischen Instituts Rom (21). Voigts, Clemens. Selinus VI. Die Altäre in den Stadtheiligtümern. 2017. 194 S. 242 z. T. fb. Abb. 34 x 25 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-95490-213-2 L, Reichert
Der Band befasst sich mit den monumentalen Brandopferaltären Selinunts. Die an der Südwestküste Siziliens gelegene griechische Kolonie erweist sich dabei als eine äußerst reichhaltige archäologische Stätte. Während griechische Altäre andernorts meist schlecht erhalten und deshalb nur wenig bekannt sind, finden sich in den Stadtheiligtümern Selinunts die Reste von neun großen Altarbauten aus dem 6. und 5. Jahrhundert v. Chr.
Die Altäre werden in detaillierten Bauaufnahmen dargestellt und zeichnerisch rekonstruiert. Ihre dichte zeitliche Abfolge wird genutzt, um die architektonische Entwicklung in archaischer und klassischer Zeit nachzuvollziehen: Von schlichten, aber großen Opfertischen hin zu aufwändig gestalteten Bauten, die mit dem Formenapparat der dorischen Ordnung geschmückt waren. Spuren von Umbauten, die minutiös beobachtet werden, ermöglichen zudem Rückschlüsse auf die Benutzungsweise, sodass erstmals ein anschauliches Bild von den Altären des griechischen Westens entsteht.
Die Ägyptenreise von Max und Otto Meyerhof im Winter 1900/01. Menschen – Reisen – Forschungen (3). Lehnert, Isolde. Zur Kur an den Nil. 2017. 280 S. 263 meist fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-95490-136-4 L, Reichert
„Zur Kur an den Nil“ ist die kommentierte Edition eines Reisetagebuchs vom Winter 1900/01 aus den Archivbeständen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo. Es stammt von dem deutsch-jüdischen Augenarzt und Orientalisten Max Meyerhof (1874-1945), der mit seinem jüngeren Verwandten Otto Meyerhof (1884-1951), dem späteren Nobelpreisträger für Medizin, aus gesundheitlichen Gründen für fünf Monate nach Ägypten reiste. Nach einem sechswöchigen Aufenthalt im damals renommierten Kur- und Badeort Heluan bei Kairo ging es über Luxor weiter nach Assuan. Neben den medizinischen Anwendungen blieb ausreichend Zeit, um neugierig in dieses fremdartige, so exotisch wirkende orientalische Umfeld einzutauchen. Das Tagebuch beschreibt das Gesehene und Erlebte in einem äußerst lebendigen und unterhaltsamen Stil, entspricht jedoch dem eurozentrischen Duktus jener Epoche, einer ambivalenten Mischung aus Faszination und (ab)wertender Distanz. Verglichen mit Zitaten aus zeitgenössischer Reiseliteratur, deren Ton von überheblich und geringschätzig bis hin zu deutlich rassistisch eingefärbten Äußerungen reicht, können Meyerhofs Bemerkungen eher als gemäßigt eingestuft werden. Sicher auch, weil ihm als Augenarzt die Zusammenhänge zwischen dem allgegenwärtigen Schmutz und den zahlreichen Augenleiden bewusst waren, die Ägypten für Jahrhunderte den Beinamen „Land der Blinden“ eintrugen. Er knüpft Kontakte zur einheimischen Ärzteschaft und wird sein weiteres Leben der Linderung dieser Plage widmen. Die diversen Reisebekanntschaften umfassen prominente Personen wie beispielsweise Karl Neufeld (1856-1918), der als Gefangener des Mahdi Schlagzeilen machte, oder Mohareb Todrous (ca. 1847-1937), den deutschen Konsularagenten und Antiquitätenhändler in Luxor. Durch seinen Vetter Wilhelm Spiegelberg (1870-1930) bringt Meyerhof nicht nur archäologisches Grundwissen mit, er kennt auch den Altmeister der Afrikanistik Georg Schweinfurth (1836-1925), der unter anderem das Wüstengebiet um Heluan kartographiert hat. Sie werden in eigenen Recherchekapiteln näher beleuchtet, ebenso wie der in Kairo ansässige Hoffotograf Paul Dittrich (1868-nach 1934), der deutsche Bierwirt August Gorff (1835-um 1902) und die beiden Stangenschen Reisebüros in Berlin, die als starke Konkurrenten von Thomas Cook das Land am Nil touristisch erschlossen. Bewusst populär-wissenschaftlich geschrieben verfolgt der reich illustrierte Band gleich zwei Ziele: altes Material aus vergangener Zeit mit „Infotainment“ zu neuem Leben zu erwecken und dabei zu zeigen, wie Ereignisse und Menschen – heute wie damals – miteinander verwoben sind. Umfangreiche Literatur- und Archivangaben sowie zwei Indices ermöglichen weitere Recherchen.
Petrie’s 1907/08 Dig Season Near Suhag. Part I: The photographic record. El-Sayed, Rafed. Studia Panopolitana (AAXYH78), Band 2. Engl. 2017. 80 S., 119 z. T. fb. Abb. 14 Tafeln. 30 x 21 cm. Br. EUR 19,95 ISBN: 978-3-95490-264-4 L, Reichert
Studia Panopolitana, Occasional Paper 2 ist der erste gedruckte Band der Studia Panopolitana. Gleichzeitig eröffnet er eine Serie von Beiträgen, die sich mit den Ausgrabungen des britischen Archäologen W. M. Flinders Petrie auf mehreren Fundplätzen nahe der Stadt Suhagˇ auf dem Westufer gegenüber von AHmim beschäftigt. Im Zentrum der Abhandlung stehen die heute im Petrie Museum of Egyptian Archaeology aufbewahrten Negative, die seit ihrer Anfertigung im Winter 1907/08 bis auf den heutigen Tag größtenteils unveröffentlicht geblieben sind.
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