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Schnell & Steiner

 
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Schloss Schlettau. 2013 Förderverein Schloss Schlettau e.V. Illustriert von Olaf, Martin. 34 S. 1 Gebäudeplan, 2 Zeichnungen, 24 fb. Abb. 17 x 12 cm. geh. EUR 3,00. CHF 4,90 ISBN: 978-3-7954-6964-1 Schnell & Steiner
Trier - Mainz - Rom. Stationen, Wirkungsfelder, Netzwerke. 2013 Hrsg.: Esposito, Anna; Ochs, Heidrun; Rettinger, Elmar; Sprenger, Kai-Michael. 480 S. 27 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 39,95. CHF 50,50 ISBN: 978-3-7954-2763-4 Schnell & Steiner
Der Titel der Festschrift für Michael Matheus, dem langjährigen Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom und Vorsitzenden des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. sowie Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere und Neuere Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte am Historischen Seminar der Universität Mainz, offenbart bereits das weite Betätigungsfeld des Jubilars.
Heilige Kapelle Altötting. Altmann, Lothar. Illustriert von Eberts, Peter. 2013. Engl. 46 S. 30 fb. Abb. 19 x 12 cm. EUR 3,50. CHF 5,50 ISBN: 978-3-7954-2735-1 Schnell & Steiner
Heilige Kapelle Altötting. Altmann, Lothar. Illustriert von Eberts, Peter. 2013. Italienisch. 46 S. 30 fb. Abb. 19 x 12 cm. Geh. EUR 3,50. CHF 5,50 ISBN: 978-3-7954-2736-8 Schnell & Steiner
Heilige Kapelle Altötting. Altmann, Lothar. Illustriert von Eberts, Peter. 2013. Polnisch. 19 x 12 cm. EUR 3,50. CHF 5,50 ISBN: 978-3-7954-2737-5 Schnell & Steiner
Aus einem Guss!. Ausgewählte Beiträge zur mittelalterlichen Kunst. Festschrift für Michael Brandt zum 65. Geburtstag. Hrsg.: Höhl, Claudia; Lutz, Gerhard. 2013. 226 Abb., 24 x 17 cm. EUR 49,95. CHF 62,90 ISBN: 978-3-7954-2772-6 Schnell & Steiner
Michael Brandt, langjähriger Direktor des Hildesheimer Dom-Museums, hat im Lauf seiner Karriere zahlreiche bahnbrechende Ausstellungen zur Kunst des Mittelalters initiiert, deren Bedeutung weit über die Grenzen Hildesheims hinausgehen, wie „Bernward von Hildesheim und das Zeitalter der Ottonen“ (1993) oder „Bild und Bestie: Hildesheimer Bronzekunst der Stauferzeit“ (2008).
Seine Beschäftigung mit mittelalterlicher Kunst entwickelte sich in seltener Konsequenz um die Denkmale und Objekte Hildesheims aus der Zeit zwischen der Wende des ersten Jahrtausends und dem Ende der staufischen Herrschaft in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Ein Schwerpunkt liegt auf den Werken der Goldschmiedekunst und - besonders in jüngerer Zeit - auf dem Bronzeguss.
Die jahrzehntelangen Forschungen zu den mittelalterlichen Ausstattungsstücken mündete zudem in eine vertiefte Auseinandersetzung mit den mittelalterlichen Kirchenbauten - hier vor allem Dom und St. Michael in Hildesheim - im Kontext ihrer Ausstattung. Viele seiner richtungsweisenden Arbeiten, die teilweise verstreut in Zeitschriften und Festschriften erschienen sind, werden in diesem Band neu und durch aktuelles Bildmaterial erweitert zugänglich gemacht.
Zusammenstellung der wichtigsten Aufsätze Michael Brandts anlässlich seines 65. Geburtstags
Grundlegende Beiträge zur Kunst und zum Kirchenbau des Mittelalters
Zum Autor
Dr. Claudia Höhl studierte Kunstgeschichte, Klassische und Christliche Archäologie sowie Mittelalterliche Geschichte an der Universität Bonn und der FU Berlin. 1994 promovierte sie zum Thema „Ottonische Buchmalerei in Prüm“ und ist seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dom-Museum Hildesheim.
Dr. Gerhard Lutz studierte an den Universitäten Freiburg/Brsg., Wien, Bamberg und der TU Berlin Kunstgeschichte, Mittelalterliche Geschichte, Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit sowie Ur- und Frühgeschichte. Seine Promotion (2001) trägt den Titel „Studien zu den sächsischen Kruzifixen der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts“. Seit 2001 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dom-Museum Hildesheim.
Die Bestattungsplätze des römischen Militärlagers und Civitas-Hauptortes NIDA. Frankfurt am Main-Heddernheim und -Praunheim), 2006/2011. Fasold, Peter. 2013. 22 sw. u. 17 fb. Abb., EUR 25,00. CHF 33,90 ISBN: 978-3-7954-2790-0 Schnell & Steiner
Die Bestattungsplätze des römischen Militärlagers und Civitas-Hauptortes NIDA.(Frankfurt am Main-Heddernheim und -Praunheim), 2006/2011. Fasold, Peter. 2013. 51 sw. Abb., EUR 25,00. CHF 33,90 ISBN: 978-3-7954-2791-7 Schnell & Steiner
Die Bestattungsplätze des römischen Militärlagers und Civitas-Hauptortes NIDA Frankfurt am Main-Heddernheim und -Praunheim), 2006/2011. Fasold, Peter. 2013. EUR 25,00. CHF 33,90 ISBN: 978-3-7954-2792-4 Schnell & Steiner
Bozen. Die Propsteipfarrkirche Maria Himmelfahrt. Stampfer, Helmut. Illustriert von Ochsenreiter, Augustin. 2013. 54 S. Grundriss, 39 fb. Abb. 17 x 12 cm. Geh. EUR 4,00. CHF 6,50 ISBN: 978-3-7954-6961-0 Schnell & Steiner
Der Cranach-Altar zu Neustadt an der Orla (1513). Unterzeichnung und malereische Ausführung. Maier, Sabine; Maier, Rüdiger. 2013. 100 sw. u. 50 fb. Abb., 30 x 21 cm. Pb. EUR 49,95. CHF 62,90 ISBN: 978-3-7954-2743-6 Schnell & Steiner
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der Cranach-Altar zu Neustadt an der Orla. Nicht nur die (vom Meister) mit graphischen Mitteln vorgegebene Bildkomposition auf dem Malgrund wird durch die MIRR sichtbar, auch die im weiteren Malprozess erfolgten Abweichungen oder gezielte Formkorrekturen können nachgewiesen werden. Die Bildentstehung erscheint als Arbeitsprozess. Ablesbar ist die auf Vorzeichnungen basierende Gestaltungsabsicht. Wegen der Handschriftlichkeit der Unterzeichnung lassen sich Individualstile identifizieren. Zudem sind alterungsbedingte Veränderungen des Malschichtgefüges erkennbar, was nicht zuletzt rezeptionsgeschichtlich von Bedeutung ist. Die Korrektur der Bildfindung im Entstehungsprozess liefert Indizien für Authentizität und die Anpassung an die veränderten künstlerischen Darstellungsformen der Renaissance.
Analyse ausgewählter Cranach-Altarwerke und ihrer Kompositionsentwicklung durch die Macro-Infrarot-Reflektographie
Forschungsbeitrag zur werktechnischen und künstlerischen Entstehung der Altäre sowie zu Arbeitsprozess und Organisation in der Wittenberger Cranach-Werkstatt
Zum Autor
Sabine Maier ist seit 1994 Professorin für künstlerische Grundlagen der Restaurierung, FH-Erfurt, Gründungsdekanin FB Restaurierung. Forschungsschwerpunkt: Bildgenerierung mittelalterlicher Tafelmalerei, historische Maltechniken. Rüdiger Maier, PD, Dr. rer. nat. et med. habil., ist seit 2004 in der Untersuchung zur Bildgenerierung spätgotischer Retabel mittels Infrarot-Reflektographie tätig (Datenerfassung, Softwareentwicklung, Bildbearbeitung).
Kirche und Kolleg der Jesuiten in Dillingen an der Donau. Studien zu den spätbarocken Bildprogrammen „UT IN NOMINE IESU OMNE GENU FLECTAT“. Schneider, Christine. 2013. 96 sw. u. 170 fb. Abb., 29 x 22 cm. Gb. EUR 76,00. CHF 95,50 ISBN: 978-3-7954-2731-3 Schnell & Steiner
In Dillingen a. d. Donau entstand 1563 die erste Jesuitenuniversität im deutschen Reich, die fortan die Bildungs- und Geistesgeschichte der katholischen Gebiete maßgeblich prägte. Im zweiten Drittel des 18. Jh. stattete der Orden die Kirche und das Kolleg mit repräsentativen Bildprogrammen aus, die hier erstmals umfassend untersucht und aufwendig bebildert vorgestellt werden.
Historienbilder, Allegorien und Embleme sind Teil dieser komplexen Bilderfindungen, die von den Jesuiten erdacht und mit den Mitteln der barocken Raumkunst realisiert wurden. Neben der Jesuitenkirche sind sie in insgesamt sieben Räumen des Kollegs erhalten. Dazu zählen z.B. ein Speisesaal, ein Bibliothekssaal, Treppenhäuser, eine Hauskapelle und ein Lehrsaal für die Experimentalphysik. Die ikonographische Bearbeitung dieser weitgehend unbekannten Bildprogramme bildet den Schwerpunkt des Bandes. Unter Einbeziehung des originalen Buchbestandes der Jesuitenuniversität entstehen dabei Einblicke in das weltweite Wirken des Ordens in seinen Missionsgebieten oder in den akademischen Lehrbetrieb, mit seinem Vorrang der theologischen Fakultät entsprechend der jesuitischen Studienordnung. Die Darlegung marianischer Glaubensgeheimnisse sowie die spirituelle Gottessuche auf der Grundlage der Geistlichen Übungen des Ordensgründers erweitern das Themenspektrum.
Bedeutender kunstwissenschaftlicher Beitrag zur Erforschung der Universitätslandschaft am Übergang von Spätbarock zur Aufklärung
Die Autorin verknüpft in ihrer Dissertation die Ergebnisse zur Ordensikonographie, Mariologie und Naturphilosophie innovativ mit Fragen zur Bildinvention und zum Bildgebrauch
Zum Autor
Dr. Christine Schneider studierte Kunstgeschichte und Chemie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Für ihre Dissertation erhielt sie den Wetzstein-Preis für Kunstgeschichte 2010. Seit 2012 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege tätig.
Eichstätt - Stadtansichten des 15. bis 19. Jahhunderts. Hrsg.: Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt; Redaktion: Grund, Claudia; Hartmann, Simone. 2013. 152 S., 93 fb. Abb., 24 x 29 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 26,90 ISBN: 978-3-7954-2747-4 Schnell & Steiner
Im Jahr 2013 feiert der berühmte „Hortus Eystettensis“ sein 400-jähriges Jubiläum. Dies gibt Anlass, sich nicht nur mit dem Garten selbst, sondern auch mit der Geschichte und dem Bild der Stadt zu beschäftigen. Das Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt präsentiert vom 18. Juli bis 3. November 2013 die Ausstellung „Eichstätt - Stadtansichten des 15. bis 19. Jahrhunderts“.
Der Begleitband versammelt sämtliche bekannten Gesamtansichten Eichstätts und die bedeutendsten Platzansichten in verschiedenen künstlerischen Techniken. Das zeitliche Spektrum reicht vom 15. bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Dabei wandelt sich das Aussehen der Stadt wie die Darstellungsweise grundlegend: Während die frühen Beispiele markante Gebäude in verhältnismäßig abstrakten Stadtgebilden zeigen, erreichen die späten Ansichten durch Vermessung topographische Genauigkeit und zeigen ein Bild der Stadt, wie es auch heute noch erfahrbar ist.
Die Publikation begleitet eine im Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt vom 18.7. bis 3.11.2013 präsentierte Sonderausstellung, die in Kooperation mit der Stadt Eichstätt, der Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt, dem Diözesanarchiv, dem Bischöflichen Seminar Eichstätt und dem Historischen Verein Eichstätt veranstaltet wird.
Katalog zur Sonderausstellung im Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt vom 17. Juli bis zum 3. November 2013
Abbildung aller bekannter Gesamtansichten und der bedeutendsten Platzansichten Eichstätts vom 15. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts
Zum Autor
Herausgeber: Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt
Redaktion: Dr. Claudia Grund ist seit 1998 Referentin für Kunst und Kultur beim Bischöflichen Ordinariat Eichstätt und Mitarbeiterin beim Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt
Dr. des. Simone Hartmann schloss ihr Kunstgeschichtsstudium 2006 mit einer Arbeit über Eichstätter Stadtansichten ab, seit September 2012 wiss. Volontärin am Domschatz- u. Diözesanmuseum Eichstätt.
Die Festungen des Deutschen Bundes 1815 - 1866. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung. 2013. 80 fb. Abb., 24 x 17 cm. Pb. EUR 24,90. CHF 33,90 ISBN: 978-3-7954-2753-5 Schnell & Steiner
Mit der Gründung des Deutschen Bundes im Jahr 1815 wurden die befestigten Städte Luxemburg, Mainz und Landau zu Bundesfestungen ernannt. 1841 beschloss die Bundesversammlung zudem den Ausbau von Rastatt und Ulm. Damit entstand eine aufwändige bauliche Sicherung der Westgrenze des Deutschen Bundes gegen Frankreich.
Die in Ulm und Neu-Ulm erhaltenen Teile der ehemaligen Bundesfestung sind beeindruckende Zeugnisse des Festungsbaus des 19. Jahrhunderts.
Anlass für die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung 2009 in Ulm und Neu-Ulm war das Jubiläum „150 Jahre Vollendung der Bundesfestung Ulm (1859-2009)“. Ausgehend vom Tagungsort wurde die ganze Bandbreite der Festungen des Deutschen Bundes in den Blick genommen (Landau, Luxemburg, Mainz, Rastatt und Ulm).
Die Beiträge bieten einen Überblick zum Thema, beschäftigen sich aber auch mit interessanten Detailfragen, wie der nach der Finanzierung der großflächigen Festungsanlagen oder der Verwendung von Wasser als Teil der ausgeklügelten Verteidigungssysteme.
Zum Autor
Änder Bruns, Matthias Burger, Peter Klein, Markus Theile, Klaus T. Weber
Festungen in Gärten - Gärten in Festungen. Ottersbach, Christina; Mende, Volker. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung. 2013. 100 fb. Abb., 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,90. CHF 38,90 ISBN: 978-3-7954-2754-2 Schnell & Steiner
Auf englischen Landsitzen in Hampshire trat das Phänomen der Kombination von Festungsbauwerken und herrschaftlichem Garten erstmals auf. In der Barockzeit legte man, wie in Paris, begehbare Kleinarchitekturen in Form von Gartenfestungen an. Das Beispiel Moritzburg zeigt, wie wehrhaft anmutende Inseln den Hintergrund für Hoffeste und nachgestellte Seeschlachten bildeten.
Derart inszeniert spielten Gartenfestungen über drei Jahrhunderte für die Alltagswelt einer vom Kriegertum durchdrungenen Adels- und Hofkultur eine wesentliche Rolle. Der Band 6 der Reihe „Festungsforschung“ versammelt Beiträge des internationalen Symposiums „Festungen in Gärten - Gärten in Festungen“, 2011 gemeinsam veranstaltet von der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, der Prinz-Albert-Gesellschaft e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Festungsforschung e.V. Die Aufsätze dokumentieren anschaulich die vielfältigen Beziehungen zwischen Gartenkunst und Fortifikation vom 17. bis 20. Jh. So übten sich z.B. Prinzen mit Anlagen wie in Rosenau oder Osborne House im Festungsbau. Schloss Rosenborg in Kopenhagen und die fränkische Burg Zwernitz verdeutlichen noch heute, wie Befestigung und Garten auch als Gesamtkunstwerk eine semantische und architektonische Einheit bilden konnten. Inkl. Kurzkatalog der bisher bekannten Gartenfestungen in den Gärten und Parks Europas von der iberischen Halbinsel bis nach Russland
Zum Autor
Jost Albert, Roxana Barth, Toby Beasley, Antje Brüning, Daniel Burger, Johannes Erichsen, Lieselotte Hanzl-Wachter, Margitta Hensel, Rainer Herzog, Sabine Heym, Peter Kristiansen, Peter O. Krückmann, Iris Lauterbach, Volker Mende, Christian Ottersbach, Hans-Jürgen Paech, Robert Williams, Gregor Willkommen
Franconofurd 2. Antiquarische und naturwissenschaftliche Untersuchungen zum spätmerowingischen Adelsgrab im Frankfurter Dom. Wamers, Egon. 2013. 256 S., 185 meist fb. Abb., 28 x 21 cm. EUR 34,95. CHF 44,90 ISBN: 978-3-7954-2762-7 Schnell & Steiner
Das Werk legt eine neue Gesamtanalyse aller Befunde und Einzelfunde aus dem rätselhaften birituellen Kinderdoppelgrab des frühen 8. Jahrhunderts aus dem Frankfurter Dom vor. Zahlreiche antiquarische und naturwissenschaftliche Spezialstudien werfen ein neues Licht auf diese singuläre Grablege aus der Frühgeschichte Frankfurts.
Die Publikation ist das Ergebnis mehrjähriger Forschungen zu dem wohl geheimnisvollsten und rätselhaftesten Grabfund der ausgehenden Merowingerzeit: dem birituellen Kinderdoppelgrab aus dem Frankfurter Dom. Befund und Topographie innerhalb des merowingischen Königshofes Franconofurd, antiquarische, materialkundliche und naturwissenschaftliche Detailanalysen aller Einzelobjekte, neue restauratorische Beobachtungen und Rekonstruktionen sowie 14C-Daten und Isotopenanalysen werden in zahlreichen Einzelbeiträgen unterschiedlicher Spezialisten vorgelegt. In der kulturhistorische Zusammenschau ergibt sich somit eine völlig neue, spektakuläre Deutung dieses singulären Grabfundes, der nicht nur für die frühe politische Geschichte Frankfurts von großer Bedeutung ist, sondern auch für die Religions- und Frömmigkeitsgeschichte an der Wende von der Merowinger- zur Karolingerzeit.
Gesamtanalyse aller Befunde und Einzelfunde aus dem rätselhaften Kinderdoppelgrab aus dem Frankfurter Dom
Spektakuläre Deutung mit neuen Einsichten in die frühe politische Geschichte Frankfurts und die Religions- und Frömmigkeitsgeschichte des beginnenden 8. Jahrhunderts
Zum Autor
Herausgeber: Prof. Dr. Egon Wamers, Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt und Professor am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Goethe-Universität Frankfurt, ist Frühmittelalter-Archäologie mit Forschungsschwerpunkten in der archäologie, Kultur- und Kunstgeschichte der Karolinger- und Wikingerzeit.
Koautoren: Dipl.-Rest. Roswitha Goedeker-Ciolek (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz), Prof. Dr. Pieter M. Grootes und Dr. Matthias Hüls (Leibniz Labor für Altersbestimmung und Isotopenforschung der Christian-Albrechts-Universität Kiel), Niklot Krohn (Institut für Archäologische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Sigrun Martins (Archäologisches Museum Frankfurt), Dipl.-Rest. Britt Nowak-Böck (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege Bamberg), Dr. Alexandra Pesch (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie, Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Schleswig), Prof. Dr. Göran Possnert (Tandem Laboratory, Universität Uppsala); Dr. Nils-Jörn Rehbach (Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dipl.-Rest. Ina Schneebauer-Meißner (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, München), Dr. Gerwulf Schneider (Arbeitsgruppe Archäometrie, Excellenzcluster 264 TOPOI, Freie Universität Berlin), Dr. Mike Schweissing (Staatsammlung für Anthropologie und Paläoanatomie, München); Dr. Florian Ströbele (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz)
Franconofurd I. Die Befunde de karolingisch-ottonischen Pfalz aus den Frankfurter Altstadtgrabungen 1953 - 1993, 2007. Wintergerst, Magnus. 2013. 28 sw. u. 27 fb. Abb., EUR 23,00. CHF 30,90 ISBN: 978-3-7954-2794-8 Schnell & Steiner
Herrschen - Leben - Repräsentieren. Residenzen im Fürstentum Osnabrück 1600 - 1800. Tauss, Susanne. Hrsg.: Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. 2013. 64 farb. Abb., 24 x 17 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 62,90 ISBN: 978-3-7954-2676-7 Schnell & Steiner
Der Ausnahmefall als die Regel? Was herrschaftliches Residieren und Hofhalten betrifft, weist das Fürstbistum Osnabrück zwischen 1600 und 1800 erstaunliche Merkmale auf - zumal nach 1650 bischöfliches Residieren nicht immer geistliches Residieren hieß.
Was bedeutet Residieren unter den Vorzeichen des Wechsels zwischen katholischen und protestantischen Fürstbischöfen? Welche Kontinuitäten und Brüche ergeben sich daraus? Diesen Fragen sowie vielen weiteren neuen Feldern widmet sich der vorliegende Band. Die seit 1650 gültige und im Alten Reich einmalige Regelung der alternierenden Sukzession führte im Hochstift Osnabrück zu ungewöhnlichen Lösungen. Sie reichen von Phasen fürstlicher Abwesenheit im Falle von Bischofskumulation oder Minderjährigkeit über den Umgang katholischer Landesherren mit dem nur zur Nutzung überlassenen Welfenschloss bis hin zu Säkularisierungsbestrebungen im 18. Jahrhundert. Doch auch die davorliegende Zeit bietet mit Blick auf Ausformungen von Residenz und Hofhaltung, auf Repräsentationswillen und -realität den Ausgangspunkt für ein beachtliches Bündel neuer Erkenntnisse und Einsichten in die Geschichte des Fürstbistums Osnabrück. Der Band bietet einen unverzichtbaren Baustein zur Kulturgeschichte des deutschen Nordwestens zwischen 1600 und 1800.
Anschaulich und reich bebildert präsentiert der Band für landeskundlich wie kulturell Entdeckungsfreudige die jüngsten Erkenntnisse zu 200 Jahren Herrschen, Leben, Hofhalten und Repräsentieren im einstigen Fürstbistum Osnabrück.
Zum Autor
Dr. Susanne Tauss (Osnabrück); PD Dr. Bettina Braun (Mainz), Dr. Gerd Dethlefs (Münster), Dr. Heike Düselder (Lüneburg), Dr. Stephanie Haberer (Osnabrück), Dipl.-Theol. Josef Herrmann (Bramsche), Wencke Hinz M. A. (Hannover), Dr. Jan Hirschbiegel (Göttingen/Kiel), Dr. Christian Hoffmann (Hannover),OStD Dr. Walter Jarecki (Rotenburg an der Wümme), Dr. Peter Königfeld (Hannover), Prof. Dr. Klaus Niehr (Osnabrück), Dr. Hermann Queckenstedt (Osnabrück), Heinrich Schepers M. A. (Osnabrück), Frauke Schulte Terboven M. A. (Warendorf), Prof. Dr. Siegrid Westphal (Osnabrück)
Gertrud von Helfta. Über das Vertrauen. Brem, Abtissin Hildegard. 2013. 20 S. 11 fb. Abb. 17 x 12 cm. Geh. EUR 3,00. CHF 4,90 ISBN: 978-3-7954-8069-1 Schnell & Steiner
Gräber mit Waffengabe der Mittel- und Spätlaténezeit in Kontinentaleuropa. Schneider-Panke, Tanja. 2013. 318 S. 86 fb. Abb., 30 x 21 cm. Gb. EUR 70,00. CHF 87,90 ISBN: 978-3-7954-2767-2 Schnell & Steiner
Die immer wieder faszinierenden Themen „Waffen“ und „Krieg“ haben auch in der archäologischen Forschung der letzten Jahrzehnte vermehrt Aufmerksamkeit gefunden. Jedoch fehlte eine groß angelegte Zusammenstellung der Waffen der Latènezeit. Hier sind erstmals alle mittel- und spätlatènezeitlichen Waffen aus Gräbern Kontinentaleuropas erfasst.
Die intensive Analyse von 1693 Gräbern mit Waffengabe zeigt die Eigenheiten und Traditionen ganz verschiedener Bestattungsgemeinschaften innerhalb des großen geographischen Raumes in Anlage und Ausstattung von Grablegen. Dabei wird jedoch deutlich, wie komplex der Umgang mit dem Tod ist. Es kann ein klarer Wandel des Rituals ausgemacht werden und insgesamt ergibt sich eine größere Vielzahl an Varietäten als erwartet
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