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Schnell & Steiner

 
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Die Nazarener in Rheinland-Pfalz. Hrsg.: Suhr, Norbert. 2011. 120 sw. u. 94 fb. Abb., 120 Abb., 94fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7954-2602-6 Schnell & Steiner
Noch immer wird verkannt, von welch grundlegender Bedeutung die Nazarener für die Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts sind. Der Katalog vermittelt erstmalig einen Überblick über das Wirken nazarenischer Künstler in Rheinland-Pfalz, das von überregionaler Tragweite ist. Zu den namhaften Vertretern gehören Ernst Deger, Peter Rittig, Joseph Anton Settegast und Philipp Veit.
Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung präsentiert zahlreiche Zeugnisse nazarenischer Kunst, die sich gerade in Rheinland-Pfalz in außerordentlicher Vielfalt erhalten haben. Im Spannungsfeld von drei Kunstschulen, der Düsseldorfer im Norden, der Münchner in der Pfalz und der Frankfurter Städelschule in Rheinhessen, wurden u. a. so prominente Projekte wie die Ausmalungen des Speyerer und Mainzer Doms sowie der Apollinariskirche bei Remagen umgesetzt. Das Landesmuseum Mainz gibt in seiner großen Jahresausstellung einen aufschlussreichen Einblick in die gesamte mediale und thematische Bandbreite dieser romantischen Kunstströmung. Gezeigt werden sakrale Staffeleibilder, Historiengemälde, Landschaftsstudien, Porträts sowie Zeichnungen und Druckgraphik. Weitere Höhepunkte der Ausstellung und des Begleitbandes sind frisch restaurierte Original-Fresken aus dem Speyerer Dom von Johann Schraudolph oder aus dem Haus Hayn in Trier von Johann Anton Ramboux sowie zum Teil bisher unpublizierte Entwürfe für Wandmalereien.
Katalog zur Nazarener-Ausstellung im Landesmuseum Mainz vom 10. Juni bis 25. November 2012
Quast, Dieter. Das merowingerzeitliche Reliquienkästchen aus Ennabeuren. Eine Studie zu den frühmittelalterlichen Reisereliquiaren und Chrismalia. Kataloge Vor- und Frühgeschichtlicher Altertümer (43). 2011. 84 sw. u. 44 fb. Abb., 84 Abb., 44fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 43,00. CHF 57,90 ISBN: 978-3-7954-2588-3 Schnell & Steiner
Zu den Charakteristika des mittelalterlichen Christentums gehört der Reliquienkult. Reliquien, für deren Aufbewahrung kunstvolle Behältnisse angefertigt wurden, heiligten jeden Altar. Doch nicht nur innerhalb der Kirchen fanden sie Verwendung, sondern auch im privaten Bereich. Selbst auf Reisen führten Geistliche Reliquiare mit sich, wie uns Schriftquellen berichten.
Eines der ältesten Exemplare wurde 1936 bei Umbauarbeiten im Altar der Kirche von Ennabeuren auf der Schwäbischen Alb entdeckt. Dieses kleine, komplett mit vergoldeten Pressblechen verzierte, hausförmige Kästchen aus der Mitte des 7. Jahrhunderts dient als Ausgangspunkt für den vorgelegten Katalog frühmittelalterlicher Reisereliquiare. Sie werden hier erstmals zusammengestellt und analysiert. Dabei stehen die Fragen nach Chronologie, Herkunft, Ornamentik und dem christlichen Bildprogramm im Vordergrund.
Seliges Lächeln, höllisches Gelächter. Das Lachen in Kunst und Kultur des Mittelalters. Hrsg.: Wilhelmy, Winfried. 2011. 150 fb. Abb., 150fb. Abb. 23 x 23 cm. Gb. EUR 25,95. CHF 36,50 ISBN: 978-3-7954-2583-8 Schnell & Steiner
Seit Umberto Ecos Roman »Der Name der Rose« ist bekannt, dass das Lachen im Mittelalter eine heikle, ja eine »brandgefährliche« Sache sein kann. Tatsächlich galt heftiges, maßloses oder - vor allem den Frauen zugeschriebenes - törichtes Lachen in den monastischen Kreisen des Früh- und Hochmittelalters als verwerflich und wurde oft mit einem höllischen Gelächter gleichgesetzt. Mit der Wiederentdeckung verschiedener Schriften des griechischen Philosophen Aristoteles setzte sich im 13. Jh. eine positivere Beurteilung des Lachens durch, bevor im Spätmittelalter das Weinen ungleich höher bewertet und das Lachen erneut verurteilt wurde.
Das mittelalterliche Lachen war noch nie Thema einer Ausstellung. Ausgehend von dem herzhaft lachenden Knaben aus dem Zug der Seligen (um 1239, vom sog. »Naumburger Meister«) sowie dem lachenden Christusknaben der sog. Fuststraßen-Madonna (um 1250), präsentiert das Mainzer Dommuseum herausragende Werke der Skulptur, der Buchmalerei sowie der frühen Druckkunst, die optisch opulent die hoch differenzierte mittelalterliche Welt des Lachens vorstellen. Umfassend kommen dabei die mittelalterlichen Autoren selbst zu Wort, die immer wieder diskutierten: Hat Christus gelacht, hat Maria gelächelt? Lachen Heilige, und wie drückt sich die Freude der Seligen im Paradies aus? Darf ein mittelalterlicher König lachen und bei welcher Gelegenheit ertönt das höllische Gelächter? Diesen Fragen geht die Ausstellung anhand von Kunstwerken herausragender Qualität nach, die vielfach bislang nur der Fachwelt bekannt waren. Am Ende der Präsentation weisen ein lachender Narr und das Lächeln der Verliebten den Weg zum Lachen in modernen Zeiten.
Begleitband zur Ausstellung »Seliges Lächeln, höllisches Gelächter« des Domund
Diözesanmuseums Mainz vom 27. April bis 16. September 2012
Erste umfassend bebilderte Publikation zum Thema Lächeln und Lachen in Darstellungen des Mittelalters.
architectura.Werke zur Architektur aus den Sammlungen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.Hrsg.: Albrecht, Uwe; Becker, Regina. 2011. 280 S. 250 sw. Abb. , 250 Abb. , sw. 27 x 21 cm. Pb. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7954-2582-1 Schnell & Steiner
Die Universitätsbibliothek Kiel besitzt einen beachtlichen Bestand zu Werken der Architektur. In diesem Bestand dominieren die Schriften zur angewandten Mathematik und Architekturtheorie des 17. und 18. Jahrhunderts, die überwiegend aus schleswig-holsteinischen Besitz stammen und bis in die Gegenwart reichen.
Seit ihrer Gründung 1665 wird in der Bibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ein beachtlicher Bestand an Werken zur Architektur gesammelt. Schon in seinen Anfängen war er bemerkenswert umfangreich und bildete seinen Schwerpunkt in Geometrie, Vermessungs-und Festungswesen. Der Katalog nimmt erstmals diesen Bestand und den der Fachbibliotheken der CAU auf und behandelt die Bereiche der Architektur in den Kapiteln »Theorie der Neuzeit«, »Stadtleben«, »Dekor«, »Geometrie und Perspektiv«, »Vermessung«, »Befestigung«, »Anschauung«, »Landleben« und »Theorie der Moderne«. Vertiefende Aufsätze zu exemplarischen Sujets von Regina Becker, Stefan Bürger, Jeroen Goudeau, Felix Lühning und Martin Pozsgai ergänzen ihn wissenschaftlich.
Heberer, Pia; Reuter, Ursula. Die SchUM-Gemeinden Speyer – Worms – Mainz. Auf dem Weg zum Welterbe. Hrsg. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Schriftleitung: Pia Heberer, Ursula Reuter. 288 S. zahlr, fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. Schnell & Steiner, Regensburg 2011. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7954-2594-4 Schnell & Steiner
Die drei jüdischen Zentren des mittleren Rheingebiets, Mainz, Worms und Speyer, sind seit dem Hochmittelalter unter dem Akronym SchUM (Schpira/Warmaisa/Magenza) bekannt. Die Ausstrahlung der SchUMStädte, die Bedeutung ihrer Gelehrten und Institutionen sowie die vielfältigen Traditionen, die sich mit ihnen verbinden, begründen den einzigartigen Rang dieser drei Gemeinden in der Kultur des deutschen und nordfranzösischen, des aschkenasischen Judentums.
Die SchUM-Städte vertraten eine gemeinsame Position in der Auslegungder Religionsgesetzte, die heute als Takkanot Schum bekannt sind. Diese Erlasse und die Talmudschulen genossen unter den Juden hohes Ansehen, weshalb die SchUM-Städte seit Anfang des 13. Jh. eine führende Rolle in der jüdischen Kultur Europas und im Austausch mit dem Christentum übernahmen. Bedeutende Überreste der materiellen Kultur der SchUM-Gemeinden sind heute noch vorhanden: der Judenhof in Speyer mit der Mikwe, der Synagogengarten in Worms oder der »Denkmalfriedhof« in Mainz. Sie sind so wichtig, dass das Land Rheinland-Pfalz sie aufgrund ihres »außergewöhnlichen universellen Werts« in die Welterbeliste der UNESCO aufnehmen lassen möchte.
Zur Planung und Konkretisierung dieses Vorhabens fand in Mainz eine internationale Tagung statt, bei der Experten aus verschiedenen Disziplinen aktuelle Forschungsfragen diskutierten. Geschichte und Kultur der SchUM-Gemeinden wurden hierbei im Kontext des aschkenasischen Judentums und in den Beziehungen zur christlichen Umwelt untersucht. Die Ergebnisse dieser Fachtagung werden in diesem Band vorgelegt.
Zudem erscheint ein Reiseführer mit Ausflugszielen zu den Kulturstätten des Judentums.
Die SchUM-Gemeinden Speyer – Worms – Mainz. Auf dem Weg zum Welterbe. Ausflugsziele zu den Kulturstätten des Judentums. Hrsg.: Generaldirektion Kulturelles Erbe, Generaldirektion. 2013. 100 S. zahlr. fb. Abb. 21 x 13 cm. Pb. EUR 14,95. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7954-2595-1 Schnell & Steiner
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Gottwals, Gernot. Frankfurt. Katharinenkirche.Illustriert von Latocha, Norbert. 2011. 32 S. 1 Grundriss, 3 Abb. , sw. 20 fb. Abb. 19 x 19 cm. Geh. EUR 5,00. ISBN: 978-3-7954-2561-6 Schnell & Steiner
Gerberding, Kirsten. Fürstenberg - Der Garten meiner Eltern. 2011. 224 S. 25 sw. u. 226 fb. Abb. , 25 Abb. , sw. 226 fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7954-2572-2 Schnell & Steiner
„Einen Garten betrachten ist Lesen, einen Garten schaffen ist schreiben“ - mit einfühlsamen Fotografien wird dem Leser Einblick gewährt in ein Gartenparadies, geschaffen von Adelheid und Jürgen Behmann. Dieser außergewöhnliche Garten entfaltet seinen Zauber erst nach und nach, betört mit Farben, mit Düften, mit ungewöhnlichen Pflanzenpaaren und durch seine eigenwillig komponierten „Räume“.
Es wird aufgezeigt, was Herzblut, Schaffenskraft und Passion in einem Gartenraum bewirken kann und was sich über die Zeit an Lebensfreude und Genuss am Geschaffenen verbindet. Durch die Jahreszeiten hindurch wird das Werk der beiden Gartenschöpfer, das verborgen hinter alten Gemäuern liegt, gewürdigt und dem interessierten Leser und Besucher geöffnet. Eine Reise in die Geschichte Fürstenbergs und dem kleinen Schloss im Weserbergland setzt den Garten in Kontext zu den vielen schönen historischen Anlagen entlang der Weser.
Herzstück dieses Buches ist die Fotografie. Der Blick durch die Kamera auf die Schönheit der Flora, die Liebe zum Detail, den wahren Moment der Blüte, die zarten Allianzen und Liebschaften der Blumen kann in den Fotos durch die vier Jahreszeiten hindurch entdeckt und genossen werden.
Geschichte(n) in Ton.Römische Architekturterrakotten. Hrsg.: Siebert, Anne Viola. Museum Kestnerianum (16). 2011. 144 S. 28 sw. u. 180 fb. Abb. , 28 Abb. , sw. 180 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7954-2579-1 Schnell & Steiner
August Kestner, Museumsstifter und Mitbegründer des Deutschen Archäologischen Instituts, trug als Sammler und Kenner rund 120 Exemplare dieser römischen Architekturterrakotten zusammen. Diese Reliefs werden nach der Sammlung von Gianpietro Campana als Campana-Reliefs bezeichnet und gehören in den Zeitraum vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis in das 1. Jahrhundert n. Chr. Die Sammlung Kestners ist bislang weitgehend unbekannt und wird hier erstmals vollständig veröffentlicht. Die Reliefs werden in Hinblick auf ihre Darstellungen untersucht und eingeordnet und in ihrem kulturhistorischen Zusammenhang erläutert.
Die Tonreliefs wurden mit der Zeit vornehmlich als Wandschmuck in Innenräumen verwendet, sowohl in den Landhäusern wie auch in den Stadtvillen der römischen Oberschicht. Sie zeigen eine Fülle an Bildmotiven: Götter- und Heroenmythen, kultische und dionysische Szenen sowie nicht mythologische Themen. Durch einen reich bebilderten Text- und Katalogteil wird das Interesse an dieser überaus spannenden und detailreichen Gattung der angewandten Kunst um die Zeitenwende geweckt und zu weiteren Forschungen angeregt.
Erstmalige Veröffentlichung der kompletten Architektur-Terrakotten-Sammlung des Museum August Kestner, Hannover
Ein reich bebilderter Text- und Katalogteil lädt Laien und Wissenschaftler gleichermaßen auf eine Entdeckungsreise durch »Die Geschichte(n) in Ton« ein
Ausstellung im Museum August Kestner vom 24. November 2011 bis zum 19. Februar 2012 in Hannover
Stutzinger, Dagmar. Griechen, Etrusker und Römer. Eine Kulturgeschichte der antiken Welt im Spiegel der Sammlungen des Archäologischen Museums Frankfurt. 496 S. 250 fb. Abb. , 250 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. Schnell & Steiner, Regensburg 2011. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7954-2510-4 Schnell & Steiner
Mit seiner Begeisterung für das Altertum und der daraus resultierenden Sammelleidenschaft legte das Frankfurter Bürgertum zu Beginn des 19. Jh. den Grundstein für den heutigen Bestand der Antikensammlung des Archäologischen Museums. Die Sammlung umfasst Objekte vor allem der Kleinkunst wie Bronzen, Gläser, Schmuck und Keramik. Darunter befinden sich zahlreiche bedeutende Stücke wie ein attisch rotfiguriger Krater mit einer Opferdarstellung oder eine bronzene römische Wasserauslaufuhr, aber auch Nachahmungen und Fälschungen, die ihrerseits ein interessantes Phänomen darstellen.
Neben den Griechen liegt ein weiterer Schwerpunkt auf den Etruskern und Italikern, insbesondere auf der Vielvölkerlandschaft Campanien. Ein besonderes Interesse gilt dem römischen Reich, das sich seit hellenistischer Zeit die Regionalkulturen einverleibte und in der späten Antike wieder entlassen musste. Die Einbeziehung antiker Schriftquellen dient der vertiefenden Interpretation der Artefakte.
Der Band präsentiert die in den vergangenen 200 Jahren zusammengetragene Sammlung klassischer Antiken des Archäologischen Museums Frankfurt und schließt auch die sonst im Magazin verborgenen Bestände ein.
Kompakter Überblick über die Antike und den Gegenstand der Klassischen Archäologie anhand der Sammlungen des Archäologischen Museums Frankfurt
Kompetenter Ausstellungsbegleiter mit Blick »hinter die Kulissen«
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Neues Schloss Meersburg 1712–2012.Die bewegte Geschichte der Residenz – Von den Fürstbischöfen bis heute.Hrsg.: Mueller, Carla. 2011. 240 S. 200 fb. Abb. , 200 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 24,95. CHF 35,50 ISBN: 978-3-7954-2596-8 Schnell & Steiner
Noch heute prägt die ehemalige Residenz der Fürstbischöfe von Konstanz die Stadt Meersburg am Bodensee. Das Neue Schloss, ein im Barock immens erweitertes Hof- und Gebäudeensemble, bildete das Zentrum des weltlichen Herrschaftsbereichs der Fürstbischöfe.
Erstmals wird die bewegte Geschichte von den Fürstbischöfen des 18.Jahrhunderts bis heute mit Blick auf die langjährige Baustelle, die Ausstattung des Staatsappartements und das Hofleben zusammen mit der Entwicklung der Stadt präsentiert. Die Beiträge reichen von archäologischen Untersuchungen über kunstund (kultur-)geschichtliche Themen zu soziologischen Beobachtungen am Hof und in der Stadt. Die Autoren des Buches erläutern anhand umfangreicher Schrift- und Bildquellen die Kontinuitäten und Veränderungen, die durch historische Zäsuren bedingt sind. Zu den behandelten Aspekten gehören die Rekonstruktion von Ausstattung und Mobiliar der Residenz, die Bedeutung des Fürstbistums im 18. Jahrhundert, die Auflösung des Hochstiftes, die Verlegung der Residenz nach Freiburg und das Schicksal des Schlosses bis heute. Der Band bietet ein visuelles Vergnügen und einen weit gefächerten Überblick über die letzten 300 Jahre.
Überblick über 300 Jahre Geschichte und Kultur des Neuen Schlosses Meersburg und zur Entwicklung der Stadt
Paulus, Helmut-Eberhard. Schloss und Garten Molsdorf. Graf Gotters Residenz der Aufklärung.Hrsg.: Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Stiftung. Große Kunstführer / Große Kunstführer der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (270). 2011. 112 S. 20 sw. u. 50 fb. Abb. , 20 Abb. , sw. 50 fb. Abb. 24 x 17 cm. geklebt. EUR 12,95. CHF 18,90 ISBN: 978-3-7954-2604-0 Schnell & Steiner
Schloss Molsdorf nahe Erfurt erlebte seine Glanzzeit im 18. Jahrhundert. Gustav Adolph von Gotter, ein auf der europäischen Bühne erfahrener Diplomat, ließ die einstige Wasserburg zum Schloss mit anspruchsvollem Raumprogramm und einer aufwändigen Gartenanlage umbauen.
Ausführlich stellt der Band Schloss Molsdorf als Residenz eines in den Reichsgrafenstand aufgestiegenen Diplomaten vor. Einen Schwerpunkt bilden die Innenräume, für deren Anlage und Ausstattung die repräsentativen Raumfolgen fürstlicher Residenzschlösser beispielgebend waren. Aber auch der ikonographische Bezug zum Garten wird umfassend erörtert. Nicht zuletzt aufgrund persönlicher Verbindungen zum österreichischen Kaiserhaus orientierte sich Gotter an Vorbildern wie dem Wiener Belvedere. Das Raumprogramm in Molsdorf, das die Architektur, den Garten und die Innenausstattung inhaltlich verknüpft, verdeutlicht die Nähe Gotters zu den geistigen Strömungen der Aufklärung.
Erste umfassende Darstellung des Schlossensembles unter Graf Gotter als ambitioniertes Zeugnis der Aufklärung
Dölling, Regine. Oppenheim. St. Katharinen. Illustriert von Latocha, Norbert. Grosse Kunstführer (208). 2. 2011. 64 S. 1 sw. u. 52 fb. Abb. , 1 Abb. , sw. 52 fb. Abb. 24 x 17 cm. geklebt. EUR 9,95. CHF 15,90 ISBN: 978-3-7954-2528-9 Schnell & Steiner
Gast, Uwe. Die Katharinenkirche in Oppenheim. Meisterwerke der Glasmalerei (5). 2011. 80 S. 10 sw. u. 79 fb. Abb. , 10 Abb. , sw. 79 fb. Abb. 28 x 16 cm. Pb. EUR 12,95. CHF 18,90 ISBN: 978-3-7954-2183-0 Schnell & Steiner
Die die Katharinenkirche in Oppenheim gehört zu den bedeutendsten Bauwerken in Deutschland. Auch mit ihren Glasmalereien aus dem Mittelalter sowie aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist Sie ein Werk ersten Ranges. Der Band stellt die faszinierende Farbverglasung der Kirche erstmals im Ganzen vor.
Die Zerstörung der Pfalz im Jahr 1689 hatte der Katharinenkirche in Oppenheim schwere Wunden geschlagen. Dass deren Farbverglasung aus dem 13.-15. Jahrhundert dennoch in großem Umfang erhalten ist, darunter so faszinierende Kompositionen wie das Stifterfenster im Ostchor und das Rosenfenster im Langhaus, ist den Wiederherstellungen des Baues im 19. und 20. Jahrhundert zu verdanken. Dabei wurden nicht nur die alten Glasmalereien gerettet, sondern auch Fenster mit neuen Inhalten geschaffen. Der Band zeigt die umfangreichen und wertvollen mittelalterlichen Glasbestände sowie modernen Fenster - beispielsweise des Westchors
Glatz, Joachim. Burg Rheinstein. Burgenführer (27). 2011. 48 S. 21 x 15 cm. geheftet. EUR 6,95. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7954-2484-8 Schnell & Steiner
Huber, Brigitte. Mainburg-London. Der Altbayer Johann Georg Scharf (1788-1860) als Bildchronist der Engl.en Hauptstadt. 2011. 128 S. 60 fb. Abb. , 60 fb. Abb. 26 x 23 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7954-2567-8 Schnell & Steiner
Johann Georg Scharf, geboren in Mainburg/Hallertau, wirkte in London erfolgreich als Illustrator naturwissenschaftlicher Werke. Nahezu unbekannt geblieben sind jedoch seine zahlreichen Skizzen des Londoner Alltagslebens in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seinerzeit kaum beachtet, sind sie heute von außerordentlichem dokumentarischen Wert.
1810 verließ Georg Scharf Bayern; sein Ziel war Frankreich. Doch bedingt durch die politischmilitärischen Ereignisse geriet der junge Künstler bald mitten ins Kriegsgeschehen. Nach der Schlacht bei Waterloo schloss er sich britischen Truppen an und folgte diesen Ende 1815 nach England. Obwohl Porträtmaler, spezialisierte sich Scharf auf wissenschaftliche Lithografien. Er arbeitete u.a. für die Forscher Richard Owen und Charles Darwin. Neben diesen Auftragsarbeiten skizzierte der Künstler unermüdlich in Londons Straßen. Minutiös beobachtete er die Modernisierung der Stadt und die arbeitende Bevölkerung - Handwerker, Straßenhändler, Dienstboten, Musikanten und Schausteller. Waren diese Motive zu Scharfs Zeit kaum geschätzt, so müssen sie heute als der bedeutendste Teil seines Werks gelten. 1845/47 besuchte Scharf noch einmal seine Heimat. In Mainburg, Regensburg und München entstanden Skizzen und Aquarelle, die wie die Londoner Blätter einzigartige Zeitdokumente sind.
Johann Georg Scharf schildert die Modernisierung der Metropole London und den mühsamen Alltag der kleinen Leute
Ein präfotografischer »Bildreporter« in London, Mainburg, München und Regensburg
Ausstellung im Hallertauer Heimat- und Hopfenmuseum, Mainburg vom 19. Mai - Ende Dezember 2012
Schmid Heer, Esther. Anton Sepp SJ (1655-1733) – Paraquarischer Blumengarten. Ein Bericht aus den südamerikanischen Jesuitenmissionen. Hrsg. und Einleitung von Esther Schmid Heer.Jesuitica - Quellen und Studien zu Geschichte, Kunst und Literatur der Gesellschaft Jesu im deutschsprachigen Raum (17). 2011. 216 S. 9 sw. u. 11 fb. Abb. , 9 Abb. , sw. 11 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 59,00. CHF 78,90 ISBN: 978-3-7954-2555-5 Schnell & Steiner
Die Missionen in Paraquaria, der Jesuitenprovinz Paraguay im 17. und 18. Jh., gehören zu den schon von Zeitgenossen viel beachteten und umstrittenen Unternehmungen der frühen Neuzeit. Einer der bekanntesten Paraguay-Missionare ist der Tiroler Jesuit Anton Sepp (1655-1733), der mehr als 40 Jahre an verschiedenen Orten in Paraquaria wirkte. Von ihm stammen die ersten deutschen Berichte aus den jesuitischen Missionen in Paraguay.
Zu diesen Berichten von Anton Sepp gehört der Paraquarische Blumengarten. Ausgehend von den Überfällen portugiesischer Sklavenjäger auf die Missionsdörfer (Reduktionen) der Anfangszeit berichtet der Text von der spektakulären, historisch belegten Flucht der GuaranÃ- in Begleitung von Jesuiten über Flüsse und Wasserfälle hinweg. Die Geschichten von fehlbarem und vorbildhaftem Verhalten, von wundersamer Errettung und transzendenter Erfahrung aus Paraquaria vergleicht der Autor mit Blumen, die beim Rundgang durch den Garten zu geistlichem Nutzen und eigener Anschauung zu pflücken sind.
Die in deutscher Sprache erstmalige Edition des Paraquarischen Blumengartens, welcher bisher nur handschriftlich überliefert war, erlaubt nun einen genaueren Blick auf den Text selbst. Die Edition bietet auch eine Einführung, die das Werk in den historischen Kontext des Autors und der frühneuzeitlichen Missionen der Jesuiten in Paraguay stellt. Erstmalige Edition des Paraquarischen Blumengartens in der deutschen Originalsprache des Manuskriptes
Materialgrundlage für weitere Forschungen zu den berühmten frühneuzeitlichen Paraguay-Missionen der Jesuiten und zu Anton Sepp SJ
Wehrens, Hans Georg. Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. ""Muos ich doch dran - und weis nit wan"". 2011. 192 S. 27 sw. u. 65 fb. Abb. , 27 Abb. , sw. 65 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7954-2563-0 Schnell & Steiner
Die dichteste Ansammlung von Totentanzdarstellungen in ganz Europa findet sich in den »historischen Landschaften« Elsass, Breisgau, Oberrhein und Hochrhein, Bodensee und Schwaben sowie im Schweizer Mittelland und im Tiroler Bezirk Reutte. Der reich bebilderte Band bietet eine Gesamtdarstellung dieses zentralen Themas in einem Verbreitungsgebiet, das sich mit dem alemannischen Sprachraum deckt.
Im Blickpunkt stehen die monumentalen und graphischen Totentänze vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit, außerdem die zum Teil noch älteren Darstellungen zu den überlieferten Totenlegenden »Die drei Lebenden und drei Toten« und »Die dankbaren Toten«. Was hat es mit den makabren Totentänzen auf sich? Aus welchen Textvorbildern und Bildideen sind sie entstanden? Welche Funktion hatten sie? Diesen Fragen geht der Autor nach und erfasst die bis heute überlieferten ca. 70 Beispiele in Hinblick auf Standort und Umgebung, Gestaltungsart und Erhaltungszustand, Künstler oder stilistische Zuordnung. Die begleitenden Verse werden in der ältesten bekannten Fassung wiedergegeben. Durch die systematische Erforschung der Darstellungen wird der Band zu einem wichtigen Baustein in der Totentanzforschung und liefert einen wichtigen Baustein für die Geschichte des alemannischen Raums im Spätmittelalter und darüber hinaus. Eine Übersichtskarte mit allen behandelten Totentänzen, eine ausführliche Bibliographie, Personen- und Ortsregister erschließen das Werk.
Bergelt, Wolf. Joachim Wagner (1690 - 1749). Orgelmacher. 2011. 704 S. 27 x 19 cm. Gb. EUR 96,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-7954-2562-3 Schnell & Steiner
Joachim Wagner (1690-1749), ein Zeitgenosse Johann Sebastian Bachs, war neben Silbermann einer der bedeutendsten Orgelbauer des 18. Jahrhunderts. Der vorliegende Band gibt auf dem Stand neuester Forschungen anschaulich und umfassend Antwort zu Person, Leben und Werken dieses Mannes.
Einer Einführung in Zeit, Leben und Person, in Werk und Kunst Joachim Wagners folgt die Vorstellung seiner über 50 bekannten Orgeln, die sich vor allem in der Landschaft Berlin-Brandenburg finden. Zu den namhaftesten zählt die Orgel im Dom St. Marien in Angermünde. Die Darstellung gibt Aufschluss über das einzigartige klangliche Konzept wie über innovative, z. T. auf Wagner zurückgehende technische Lösungen. Der Band bietet systematisch-chronologisch komplette Werkhistorien, sämtliche (z. T. rekonstruierte) Dispositionen, differenzierte Kennzeichnung erhaltener Originalsubstanz, aber auch Grundsätze zu Wagners Mensurgestaltung. Langjährige Forschungen haben zu grundlegend neuen Erkenntnissen geführt. Zudem werden bislang unbekannte Dokumente und Quellen zu Wagners Leben und Werk der Öffentlichkeit erschlossen. Aktuelle, eigens aufgenommene Fotografien höchster Qualität tragen dazu bei, mit diesem Standardwerk eine neue Wertschätzung für jene unvergleichliche klingende Kunst im Herzen Europas zu wecken.
Erste Gesamtdarstellung von Leben und Werk eines der bedeutendsten Orgelbauer des 18. Jahrhunderts im Kontext der Musikgeschichte
Neue Forschungsergebnisse erweitern das Wagner-Bild und führen zu überraschenden Einsichten in sein Werk
Wesentlicher Beitrag zur Orgeldenkmalpflege der Kulturlandschaft Berlin-Brandenburg
Bidlingmaier, Rolf. Das Stadtschloss in Wiesbaden. Residenz der Herzöge von Nassau. Ein Schlossbau zwischen Klassizismus und Historismus. 2011. 424 S. 175 sw. u. 400 fb. Abb. , 175 Abb. , sw. 400 fb. Abb. 31 x 24 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 129,00 ISBN: 978-3-7954-2429-9 Schnell & Steiner
Das Stadtschloss in Wiesbaden, heute Sitz des Hessischen Landtags, wurde 1837-1842 durch Georg Moller und Richard Goerz als Residenzschloss der nassauischen Herzöge erbaut. An der Gestaltung der Interieurs waren die Dekorationsmaler Ludwig und Friedrich Pose und der Möbelfabrikant Anton Bembé maßgeblich beteiligt. Die Innenräume zeigen Formen des späten Klassizismus, das Mobiliar hingegen bereits Elemente des Historismus. Besondere Bedeutung kommt den Räumlichkeiten deswegen zu, da die Raumausstattungen zeitgleich erbauter deutscher Residenzschlösser vielfach im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen sind.
Bei der Publikation handelt es sich um die erste fundierte wissenschaftliche Monographie über das Gebäude. Anhand zahlreicher, bislang unpublizierter Quellen konnte die Bau- und Nutzungsgeschichte sowie die Entstehung der einzelnen Räume und ihrer Ausstattung detailliert erforscht und der Anteil der einzelnen Architekten und Künstler gegeneinander abgegrenzt werden. Jeder Raum wird als eigenständiges Raumkunstwerk begriffen und in Text und Bild vorgestellt. Die wandfesten Dekorationen und das Mobiliar werden zu ihren Vorbildern in Bezug gesetzt und das Gebäude in den kunsthistorischen Kontext eingeordnet.
Historisches und aktuelles Bildmaterial, farbige Pläne und zahlreiche Fotografien laden zu einem Rundgang durch das Gebäude ein und verleihen der Arbeit den Charakter eines Bildbandes.
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