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Schnell & Steiner

 
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"de la Iglesia y Nikolaus, Anna-Laura; Martig, Charles. Sonja Töpfer. zu Staub. Illustriert von Berg, Reinhard; Hrsg.: Haßlberger, Bernhard; Jocher, Norbert; Knopp, Norbert; Kürzeder, Christoph; Reif, Markus. 2012. 48 S. 21 fb. Abb., 21 fb. Abb. 12,0 x 14,0 cm. geklebt. EUR 5,00. CHF 7,60" ISBN: 978-3-7954-2612-5 Schnell & Steiner
Franke, Arne. Hermannstadt/Sibiu. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt am Zibin. Große Kunstführer / Große Kunstführer / Potsdamer Bibliothek östliches Europa (231). 2011. 48 S. 1 Grundriss, 2 Karten, 3 Abb., 53 fb. Abb. 24 x 17,0 cm. gebunden. EUR 9,95. ISBN: 978-3-7954-2574-6 Schnell & Steiner
Hermannstadt/Sibiu, als eine der schönsten Städte Siebenbürgens 2007 zusammen mit Luxemburg als Kulturhauptstadt Europas gefeiert, wartet mit ihrer vielschichtigen Historie und einem reichen Bestand an Monumenten auf, die die deutsche Vergangenheit einschließen. Der kunstgeschichtliche Stadtführer bietet umfassend illustrierte Rundgänge durch die Stadt am Zibin mit detaillierten Beschreibungen aller wichtigen Objekte.
Ciglenecki, Marjeta. Maribor/Marburg an der Drau. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang. 2011. 48 S. 2 Karten, 4 Abb., 41 fb. Abb. 24 x 17,0 cm. gebunden. EUR 9,95. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7954-2504-3 Schnell & Steiner
Maribor/Marburg an der Drau ist Europäische Kulturhauptstadt 2012. Das künstlerische Spektrum der zweitgrößten Stadt Sloweniens reicht von der Gotik über Renaissance und Barock bis zu den Strömungen des 20. Jahrhunderts
Korn, Ulf-Dietrich; Löer, Ulrich; Ruhnau, Peter; Werntze, Annette. Soest St. Patrokli. Geschichte und Kunst. 2011. 156 S. 20 schw.-w. u. 110 farb. Abb., 20 Abb., 110 fb. Abb. 28,0 x 21,0 cm. gebunden. EUR 25,95. CHF 36,50 ISBN: 978-3-7954-2557-9 Schnell & Steiner
Die Propsteikirche St. Patrokli in Soest gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Romanik in Westfalen. Ihr 82 Meter hoher Turm prägt bis heute die Silhouette der Stadt, der monumentale Westbau mit seiner Dreiergruppe von Rundbögen und Blendarkaden zieht den Blick des Betrachters an, der sich der Soester Stadtmitte nähert.
Tölke, Dirk. Kirchenkunst in Aachens Mitte. Kirchen und sakrale Räume im Gebiet der Pfarrei Franziska von Aachen. Illustriert von Monheim, Florian. 2011. 48 S. 8 Grundrisse, 1 Abb., 59fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 9,95. CHF 14,90 ISBN: 978-3-7954-2522-7 Schnell & Steiner
Die neben dem Aachener Dom ältesten und neuesten Kirchen der Aachener Innenstadt gehören seit der Fusionierung 2010 zur Gemeinde Franziska von Aachen.
Der mit hervorragenden Abbildungen von Florian Monheim illustrierte Band stellt die interessante und abwechslungsreiche Kirchengeschichte dieser von Zerstörungen, Umbauten und bauhistorischen Entwicklungen geprägten Bauten vor. Im Zusammenhang mit der Raumwirkung wird auf die Wechselwirkungen mit der Liturgiereform und die sichtbaren Kunstwerke eingegangen. Daher werden auch weitere sakrale Räume im Gebiet der Pfarrei erwähnt. Pläne bieten Übersicht und Orientierung für Rundgänge.
Benedikt und die Welt der frühen Klöster. 2011. 28 x 24 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7954-2581-4 Schnell & Steiner
Benedikt von Nursia gilt als »Vater« des abendländischen Mönchtums. Nach seinen Klosterregeln leben bis heute Benediktiner auf der ganzen Welt. Ausgehend von der zentralen Rolle des Heiligen widmet sich die Mannheimer Ausstellung der Entstehung der Klöster im frühen Mittelalter. Kostbare Exponate geben Einblicke in die Klosterkultur und verdeutlichen die Rolle der Klöster für Bildung, Wirtschaft, Herrschaft und Kultur.
Der begleitende Katalog zeigt die einzigartige Bedeutung des benediktinischen Erbes für die abendländische Kultur anhand herausragender Handschriften, aufwändig gearbeiteter Textilien sowie Gold-und Silberschmiedearbeiten von Weltrang wie das berühmte Adelheidkreuz auf. Sie stammen vor allem aus dem Kloster St. Blasien im Schwarzwald, dessen Bestände im Zuge der Säkularisation in das Benediktinerkloster St. Paul im heutigen Kärnten gelangten. Die Reiss-Engelhorn-Museen holen diese hochkarätigen Stücke für kurze Zeit nach Deutschland zurück, ergänzt um weitere Objekte aus St. Paul, dem Bodenseegebiet und aus Montecassino, dem Mutterkloster der Benediktiner. Die Ausstellung wie der Begleitband verdeutlichen anschaulich, wie die Idee Europas ausgehend von seinen Klöstern Gestalt annahm.
Begleitband zur Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim vom 13. Mai 2012 bis 13. Januar 2013 anlässlich des 98. Deutschen Katholikentags (16. bis 20. Mai 2012)
Herausragende Exponate vergegenwärtigen die Welt der Klöster als kulturelle Netzwerke und Zentren geistigen Lebens
Botticelli in Hannover. Spätwerk und Werkstatt. NahSichten (1). 2011. 48 S. 20 x 15 cm. geklebt. EUR 6,95. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7954-2584-5 Schnell & Steiner
Sandro Botticelli (1444/45-1510) zählt zu den wenigen Alten Meistern, die beim Publikum den Status eines Superstars erreicht haben. Selbst Rembrandt oder Caravaggio muss er sich nicht mehr geschlagen geben, was öffentliche Aufmerksamkeit und Besucheransturm anbelangen.
In der Italiener-Sammlung des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover befinden sich zwei Gemälde, die mit dem Namen Botticelli bzw. der Botticelli-Werkstatt verbunden sind. Beide Bilder, eine Verkündigung an Maria und eine Anbetung des Kindes mit dem Johannesknaben, sind bislang in der Literatur nur am Rande behandelt worden und werden hier erstmals ausführlicher untersucht.
Im vorliegenden ersten Band der neuen Reihe NahSichten, die herausragende Exponate der Sammlung des Landesmuseums monographisch vorstellt und in einen breiteren Kontext einordnet, fragt der Autor nach Kriterien der Zuweisung an den Meister selbst oder an einen seiner Werkstattmitarbeiter und behandelt das Prinzip der Nachahmung von Stilformen, Motiven und Kompositionen. Zahlreiche Farbabbildungen und Detailaufnahmen runden die pointierte kunstgeschichtliche Gegenüberstellung zweier Meisterwerke ab.
Erste ausführliche Untersuchung der beiden Gemälde
Spannende Gegenüberstellung zweier Meisterwerke
Brohl, Elmar. Festungen in Hessen. Deutsche Festungen (2). 2011. 224 S., 62 sw. u. 167 fb. Abb. 21 x 13 cm. Pb. EUR 16,95. CHF 24,50 ISBN: 978-3-7954-2534-0 Schnell & Steiner
Mit der frühen Entwicklung des Festungsbaus in Hessen, der im Anschluss an den mittelalterlichen Burgenbau erfolgte, beschäftigt sich das vorliegende Buch. In dem reich bebilderten Band werden 20 solcher erhaltenen Anlagen in ihrem historischen Zusammenhang dargestellt.
Hessens reiche Burgenlandschaft ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass es hier auch Festungen gab, darunter ausgedehnte Anlagen wie Frankfurt, vor allem aber kleine wie Waldeck. Während die großen Flächenstaaten wie Bayern oder Preußen ihre Festungen bis 1914 modernisierten, endete in Hessen der Festungsbau im Wesentlichen mit dem Ende des 30-jährigen Krieges; denn die wenigsten der 50 selbständigen Territorien auf dem Gebiet des heutigen Hessens verfügten noch über die notwendigen Mittel für Verstärkungen. Infolgedessen gibt es hier eine große Zahl an Befestigungen, die die Entwicklung von Mauer-Turm-Anlagen des Mittelalters über die Rondelle bis zur Bastionierung zeigen. Diese sind an den kleineren Städten und Burgen erhalten geblieben, weil sie weder im 19. Jahrhundert geschleift, noch im letzten Krieg zerstört, noch nach dem Krieg für Stadterweiterungen abgebrochen wurden. Die Publikation zeigt Beispiele für Wasserfestungen wie Babenhausen oder Ziegenhain und für Bergfestungen wie Königstein oder Spangenberg.
Schmidts, Thomas. Akteure und Organisation der Handelsschifffahrt in den nordwestlichen Provinzen des Römischen Reiches. Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (97). 2011. 30 sw. u. 20 fb. Abb., 30 Abb., 20fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 45,00. CHF 59,90 ISBN: 978-3-7954-2585-2 Schnell & Steiner
In der Antike wurde der Warentransport, wann immer dies möglich war, über Wasserwege abgewickelt - so auch in den von Mittelmeer, Atlantik und Nordsee umgebenen nördlichen Provinzen des Römischen Reiches. Hier bot ein dichtes Netz von Flüssen ideale Voraussetzungen für die Binnenschifffahrt.
Eine Reihe von Akteuren der Handelsschifffahrt kennen wir aus Inschriften. In den nördlichen Provinzen handelt es sich überwiegend um Schiffseigner, die sich im Binnenland als nauta und an der gallischen Mittelmeerküste als navicularius bezeichnen. Die gallischen navicularii waren auch im westlichen Mittelmeerraum an Transporten zur Versorgung der Hauptstadt Rom beteiligt. Die Studie untersucht ausgehend vom Inschriftenbestand die mit der Handelsschifffahrt befassten Berufsgruppen und ihre Vereinigungen.
Giersbeck, Andrea Elisabeth. Christoph Hehl (1847-1911). Ein Kirchenbaumeister zwischen Dogmatismus und Emanzipation. Quellen und Studien zu Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim (5). 2011. 150 sw. u. 15 fb. Abb., 150 Abb., 15fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 76,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-7954-2471-8 Schnell & Steiner
Kaum ein anderer Kirchenbaumeister der zweiten Hälfte des 19. Jh. war so stark mit den Neugotikern der ersten Stunde verbunden wie Christoph Hehl (1847-1911). Als einer der bedeutendsten Vertreter der norddeutschen Sakralarchitektur entwickelte Hehl mit der Zeit eine eigene Formensprache. Zugleich blieb er bis zum Ende seines Lebens den Prinzipien seiner Lehrer und Vorbilder, den Verfechtern des mittelalterlichen Baustils, konsequent verpflichtet.
Christoph Hehl studierte an einer der wichtigsten Schulen, an denen die Neugotik gelehrt wurde, der sog. Kasseler Schule. Darüber hinaus wurde Hehl in den Architekturbüros der bedeutendsten englischen Architekten jener Zeit wie beispielsweise George Gilbert Scott (1811-1878) und Edward Welby Pugin (1834-1875) ausgebildet. Anhand von Skizzen und deren Erläuterungen wird erstmalig Hehls Englandaufenthalt am Ende der 1860er Jahre rekonstruiert und analysiert. Vor dem kirchenhistorischen respektive politischen Hintergrund, in dem die Auswirkungen des Kulturkampfes eine Rolle spielten, untersucht die Autorin die Sakralbautätigkeit Hehls im Bistum Hildesheim. Auch die von Hehl errichteten evangelischen Kirchen werden besprochen.
Gründliche Untersuchung des bedeutenden neugotischen Kirchenbaumeisters
Die katholische Sakralbautätigkeit im Spannungsfeld des Kulturkampfes exemplarisch am Beispiel des Diaspora-Bistums Hildesheim
Thon, Alex ander; Ulrich, Stefan; Wendt, Achim. Burgen im Hunsrück und an der Nahe. 2011. 21 x 15 cm. Br. EUR 12,90. CHF 20,50 ISBN: 978-3-7954-2493-0 Schnell & Steiner
Zwischen den Flüssen Mosel und Nahe birgt der Hunsrück als Teil des Rheinischen Schiefergebirges eine beträchtliche Anzahl von mittelalterlichen Wehranlagen, welche die Landschaft seit Jahrhunderten geprägt haben. Der Band bietet auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse einen aktuellen Überblick über die Burgen und ihre Entwicklung vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
In Einzelporträts von 28 ausgewählten Anlagen wird die ganze Vielfalt von Burgentypen in der Region vorgestellt. Dazu zählen die großartige Schmidtburg als Sitz der Emichonen und späteren Wildgrafen, das malerische Ensemble von Alter Burg und Neuem Schloss über Idar-Oberstein, Sponheim als Stammburg des gleichnamigen Grafengeschlechts, die reizvolle Wasserburg Baldenau, das auf schwindelerregenden Felsen gelegene Steinkallenfels und der nicht nur wegen seiner exponierten Lage faszinierende Koppenstein. Das Panorama veranschaulicht die Bedeutung und den hohen Reiz der Burgen im Hunsrück und an der Nahe. Auf der Grundlage einer Vielzahl von neuen Einzelergebnissen beschreiben die Autoren Geschichte und bauliche Entwicklung im Zusammenspiel mit aktuellen Luft- und Bodenaufnahmen, teilweise eigens neu erstellten Grundrissen sowie historischen Abbildungen. Eine Bibliographie, aktuelle touristische Hinweise und eine Übersichtskarte dienen zur umfassenden Orientierung und Reisevorbereitung.
Fundierter Überblick über die Burgenlandschaft Hunsrück und Nahe in 28 Einzelporträts
Reich illustriert, mit aktuellen Luft- und Bodenaufnahmen, Grundrissen und historischen Aufnahmen
Die Nazarener in Rheinland-Pfalz. Hrsg.: Suhr, Norbert. 2011. 120 sw. u. 94 fb. Abb., 120 Abb., 94fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7954-2602-6 Schnell & Steiner
Noch immer wird verkannt, von welch grundlegender Bedeutung die Nazarener für die Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts sind. Der Katalog vermittelt erstmalig einen Überblick über das Wirken nazarenischer Künstler in Rheinland-Pfalz, das von überregionaler Tragweite ist. Zu den namhaften Vertretern gehören Ernst Deger, Peter Rittig, Joseph Anton Settegast und Philipp Veit.
Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung präsentiert zahlreiche Zeugnisse nazarenischer Kunst, die sich gerade in Rheinland-Pfalz in außerordentlicher Vielfalt erhalten haben. Im Spannungsfeld von drei Kunstschulen, der Düsseldorfer im Norden, der Münchner in der Pfalz und der Frankfurter Städelschule in Rheinhessen, wurden u. a. so prominente Projekte wie die Ausmalungen des Speyerer und Mainzer Doms sowie der Apollinariskirche bei Remagen umgesetzt. Das Landesmuseum Mainz gibt in seiner großen Jahresausstellung einen aufschlussreichen Einblick in die gesamte mediale und thematische Bandbreite dieser romantischen Kunstströmung. Gezeigt werden sakrale Staffeleibilder, Historiengemälde, Landschaftsstudien, Porträts sowie Zeichnungen und Druckgraphik. Weitere Höhepunkte der Ausstellung und des Begleitbandes sind frisch restaurierte Original-Fresken aus dem Speyerer Dom von Johann Schraudolph oder aus dem Haus Hayn in Trier von Johann Anton Ramboux sowie zum Teil bisher unpublizierte Entwürfe für Wandmalereien.
Katalog zur Nazarener-Ausstellung im Landesmuseum Mainz vom 10. Juni bis 25. November 2012
Quast, Dieter. Das merowingerzeitliche Reliquienkästchen aus Ennabeuren. Eine Studie zu den frühmittelalterlichen Reisereliquiaren und Chrismalia. Kataloge Vor- und Frühgeschichtlicher Altertümer (43). 2011. 84 sw. u. 44 fb. Abb., 84 Abb., 44fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 43,00. CHF 57,90 ISBN: 978-3-7954-2588-3 Schnell & Steiner
Zu den Charakteristika des mittelalterlichen Christentums gehört der Reliquienkult. Reliquien, für deren Aufbewahrung kunstvolle Behältnisse angefertigt wurden, heiligten jeden Altar. Doch nicht nur innerhalb der Kirchen fanden sie Verwendung, sondern auch im privaten Bereich. Selbst auf Reisen führten Geistliche Reliquiare mit sich, wie uns Schriftquellen berichten.
Eines der ältesten Exemplare wurde 1936 bei Umbauarbeiten im Altar der Kirche von Ennabeuren auf der Schwäbischen Alb entdeckt. Dieses kleine, komplett mit vergoldeten Pressblechen verzierte, hausförmige Kästchen aus der Mitte des 7. Jahrhunderts dient als Ausgangspunkt für den vorgelegten Katalog frühmittelalterlicher Reisereliquiare. Sie werden hier erstmals zusammengestellt und analysiert. Dabei stehen die Fragen nach Chronologie, Herkunft, Ornamentik und dem christlichen Bildprogramm im Vordergrund.
Seliges Lächeln, höllisches Gelächter. Das Lachen in Kunst und Kultur des Mittelalters. Hrsg.: Wilhelmy, Winfried. 2011. 150 fb. Abb., 150fb. Abb. 23 x 23 cm. Gb. EUR 25,95. CHF 36,50 ISBN: 978-3-7954-2583-8 Schnell & Steiner
Seit Umberto Ecos Roman »Der Name der Rose« ist bekannt, dass das Lachen im Mittelalter eine heikle, ja eine »brandgefährliche« Sache sein kann. Tatsächlich galt heftiges, maßloses oder - vor allem den Frauen zugeschriebenes - törichtes Lachen in den monastischen Kreisen des Früh- und Hochmittelalters als verwerflich und wurde oft mit einem höllischen Gelächter gleichgesetzt. Mit der Wiederentdeckung verschiedener Schriften des griechischen Philosophen Aristoteles setzte sich im 13. Jh. eine positivere Beurteilung des Lachens durch, bevor im Spätmittelalter das Weinen ungleich höher bewertet und das Lachen erneut verurteilt wurde.
Das mittelalterliche Lachen war noch nie Thema einer Ausstellung. Ausgehend von dem herzhaft lachenden Knaben aus dem Zug der Seligen (um 1239, vom sog. »Naumburger Meister«) sowie dem lachenden Christusknaben der sog. Fuststraßen-Madonna (um 1250), präsentiert das Mainzer Dommuseum herausragende Werke der Skulptur, der Buchmalerei sowie der frühen Druckkunst, die optisch opulent die hoch differenzierte mittelalterliche Welt des Lachens vorstellen. Umfassend kommen dabei die mittelalterlichen Autoren selbst zu Wort, die immer wieder diskutierten: Hat Christus gelacht, hat Maria gelächelt? Lachen Heilige, und wie drückt sich die Freude der Seligen im Paradies aus? Darf ein mittelalterlicher König lachen und bei welcher Gelegenheit ertönt das höllische Gelächter? Diesen Fragen geht die Ausstellung anhand von Kunstwerken herausragender Qualität nach, die vielfach bislang nur der Fachwelt bekannt waren. Am Ende der Präsentation weisen ein lachender Narr und das Lächeln der Verliebten den Weg zum Lachen in modernen Zeiten.
Begleitband zur Ausstellung »Seliges Lächeln, höllisches Gelächter« des Domund
Diözesanmuseums Mainz vom 27. April bis 16. September 2012
Erste umfassend bebilderte Publikation zum Thema Lächeln und Lachen in Darstellungen des Mittelalters.
architectura.Werke zur Architektur aus den Sammlungen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.Hrsg.: Albrecht, Uwe; Becker, Regina. 2011. 280 S. 250 sw. Abb. , 250 Abb. , sw. 27 x 21 cm. Pb. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7954-2582-1 Schnell & Steiner
Die Universitätsbibliothek Kiel besitzt einen beachtlichen Bestand zu Werken der Architektur. In diesem Bestand dominieren die Schriften zur angewandten Mathematik und Architekturtheorie des 17. und 18. Jahrhunderts, die überwiegend aus schleswig-holsteinischen Besitz stammen und bis in die Gegenwart reichen.
Seit ihrer Gründung 1665 wird in der Bibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ein beachtlicher Bestand an Werken zur Architektur gesammelt. Schon in seinen Anfängen war er bemerkenswert umfangreich und bildete seinen Schwerpunkt in Geometrie, Vermessungs-und Festungswesen. Der Katalog nimmt erstmals diesen Bestand und den der Fachbibliotheken der CAU auf und behandelt die Bereiche der Architektur in den Kapiteln »Theorie der Neuzeit«, »Stadtleben«, »Dekor«, »Geometrie und Perspektiv«, »Vermessung«, »Befestigung«, »Anschauung«, »Landleben« und »Theorie der Moderne«. Vertiefende Aufsätze zu exemplarischen Sujets von Regina Becker, Stefan Bürger, Jeroen Goudeau, Felix Lühning und Martin Pozsgai ergänzen ihn wissenschaftlich.
Heberer, Pia; Reuter, Ursula. Die SchUM-Gemeinden Speyer – Worms – Mainz. Auf dem Weg zum Welterbe. Hrsg. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Schriftleitung: Pia Heberer, Ursula Reuter. 288 S. zahlr, fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. Schnell & Steiner, Regensburg 2011. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7954-2594-4 Schnell & Steiner
Die drei jüdischen Zentren des mittleren Rheingebiets, Mainz, Worms und Speyer, sind seit dem Hochmittelalter unter dem Akronym SchUM (Schpira/Warmaisa/Magenza) bekannt. Die Ausstrahlung der SchUMStädte, die Bedeutung ihrer Gelehrten und Institutionen sowie die vielfältigen Traditionen, die sich mit ihnen verbinden, begründen den einzigartigen Rang dieser drei Gemeinden in der Kultur des deutschen und nordfranzösischen, des aschkenasischen Judentums.
Die SchUM-Städte vertraten eine gemeinsame Position in der Auslegungder Religionsgesetzte, die heute als Takkanot Schum bekannt sind. Diese Erlasse und die Talmudschulen genossen unter den Juden hohes Ansehen, weshalb die SchUM-Städte seit Anfang des 13. Jh. eine führende Rolle in der jüdischen Kultur Europas und im Austausch mit dem Christentum übernahmen. Bedeutende Überreste der materiellen Kultur der SchUM-Gemeinden sind heute noch vorhanden: der Judenhof in Speyer mit der Mikwe, der Synagogengarten in Worms oder der »Denkmalfriedhof« in Mainz. Sie sind so wichtig, dass das Land Rheinland-Pfalz sie aufgrund ihres »außergewöhnlichen universellen Werts« in die Welterbeliste der UNESCO aufnehmen lassen möchte.
Zur Planung und Konkretisierung dieses Vorhabens fand in Mainz eine internationale Tagung statt, bei der Experten aus verschiedenen Disziplinen aktuelle Forschungsfragen diskutierten. Geschichte und Kultur der SchUM-Gemeinden wurden hierbei im Kontext des aschkenasischen Judentums und in den Beziehungen zur christlichen Umwelt untersucht. Die Ergebnisse dieser Fachtagung werden in diesem Band vorgelegt.
Zudem erscheint ein Reiseführer mit Ausflugszielen zu den Kulturstätten des Judentums.
Die SchUM-Gemeinden Speyer – Worms – Mainz. Auf dem Weg zum Welterbe. Ausflugsziele zu den Kulturstätten des Judentums. Hrsg.: Generaldirektion Kulturelles Erbe, Generaldirektion. 2013. 100 S. zahlr. fb. Abb. 21 x 13 cm. Pb. EUR 14,95. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7954-2595-1 Schnell & Steiner
Die drei jüdischen Zentren des mittleren Rheingebiets, Mainz, Worms und Speyer, sind seit dem Hochmittelalter unter dem Akronym SchUM (Schpira/Warmaisa/Magenza) bekannt. Die Ausstrahlung der SchUMStädte, die Bedeutung ihrer Gelehrten und Institutionen sowie die vielfältigen Traditionen, die sich mit ihnen verbinden, begründen den einzigartigen Rang dieser drei Gemeinden in der Kultur des deutschen und nordfranzösischen, des aschkenasischen Judentums.
Die SchUM-Städte vertraten eine gemeinsame Position in der Auslegungder Religionsgesetzte, die heute als Takkanot Schum bekannt sind. Diese Erlasse und die Talmudschulen genossen unter den Juden hohes Ansehen, weshalb die SchUM-Städte seit Anfang des 13. Jh. eine führende Rolle in der jüdischen Kultur Europas und im Austausch mit dem Christentum übernahmen. Bedeutende Überreste der materiellen Kultur der SchUM-Gemeinden sind heute noch vorhanden: der Judenhof in Speyer mit der Mikwe, der Synagogengarten in Worms oder der »Denkmalfriedhof« in Mainz. Sie sind so wichtig, dass das Land Rheinland-Pfalz sie aufgrund ihres »außergewöhnlichen universellen Werts« in die Welterbeliste der UNESCO aufnehmen lassen möchte.
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Gottwals, Gernot. Frankfurt. Katharinenkirche.Illustriert von Latocha, Norbert. 2011. 32 S. 1 Grundriss, 3 Abb. , sw. 20 fb. Abb. 19 x 19 cm. Geh. EUR 5,00. ISBN: 978-3-7954-2561-6 Schnell & Steiner
Gerberding, Kirsten. Fürstenberg - Der Garten meiner Eltern. 2011. 224 S. 25 sw. u. 226 fb. Abb. , 25 Abb. , sw. 226 fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 49,95. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7954-2572-2 Schnell & Steiner
„Einen Garten betrachten ist Lesen, einen Garten schaffen ist schreiben“ - mit einfühlsamen Fotografien wird dem Leser Einblick gewährt in ein Gartenparadies, geschaffen von Adelheid und Jürgen Behmann. Dieser außergewöhnliche Garten entfaltet seinen Zauber erst nach und nach, betört mit Farben, mit Düften, mit ungewöhnlichen Pflanzenpaaren und durch seine eigenwillig komponierten „Räume“.
Es wird aufgezeigt, was Herzblut, Schaffenskraft und Passion in einem Gartenraum bewirken kann und was sich über die Zeit an Lebensfreude und Genuss am Geschaffenen verbindet. Durch die Jahreszeiten hindurch wird das Werk der beiden Gartenschöpfer, das verborgen hinter alten Gemäuern liegt, gewürdigt und dem interessierten Leser und Besucher geöffnet. Eine Reise in die Geschichte Fürstenbergs und dem kleinen Schloss im Weserbergland setzt den Garten in Kontext zu den vielen schönen historischen Anlagen entlang der Weser.
Herzstück dieses Buches ist die Fotografie. Der Blick durch die Kamera auf die Schönheit der Flora, die Liebe zum Detail, den wahren Moment der Blüte, die zarten Allianzen und Liebschaften der Blumen kann in den Fotos durch die vier Jahreszeiten hindurch entdeckt und genossen werden.
Geschichte(n) in Ton.Römische Architekturterrakotten. Hrsg.: Siebert, Anne Viola. Museum Kestnerianum (16). 2011. 144 S. 28 sw. u. 180 fb. Abb. , 28 Abb. , sw. 180 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7954-2579-1 Schnell & Steiner
August Kestner, Museumsstifter und Mitbegründer des Deutschen Archäologischen Instituts, trug als Sammler und Kenner rund 120 Exemplare dieser römischen Architekturterrakotten zusammen. Diese Reliefs werden nach der Sammlung von Gianpietro Campana als Campana-Reliefs bezeichnet und gehören in den Zeitraum vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis in das 1. Jahrhundert n. Chr. Die Sammlung Kestners ist bislang weitgehend unbekannt und wird hier erstmals vollständig veröffentlicht. Die Reliefs werden in Hinblick auf ihre Darstellungen untersucht und eingeordnet und in ihrem kulturhistorischen Zusammenhang erläutert.
Die Tonreliefs wurden mit der Zeit vornehmlich als Wandschmuck in Innenräumen verwendet, sowohl in den Landhäusern wie auch in den Stadtvillen der römischen Oberschicht. Sie zeigen eine Fülle an Bildmotiven: Götter- und Heroenmythen, kultische und dionysische Szenen sowie nicht mythologische Themen. Durch einen reich bebilderten Text- und Katalogteil wird das Interesse an dieser überaus spannenden und detailreichen Gattung der angewandten Kunst um die Zeitenwende geweckt und zu weiteren Forschungen angeregt.
Erstmalige Veröffentlichung der kompletten Architektur-Terrakotten-Sammlung des Museum August Kestner, Hannover
Ein reich bebilderter Text- und Katalogteil lädt Laien und Wissenschaftler gleichermaßen auf eine Entdeckungsreise durch »Die Geschichte(n) in Ton« ein
Ausstellung im Museum August Kestner vom 24. November 2011 bis zum 19. Februar 2012 in Hannover
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