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Schnell & Steiner

 
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Städtische Kulte im Mittelalter. Hrsg.: Oberste, Jörg; Ehrich, Susanne. 280 S. 70 Abb. Abb., 70 Abb. , sw. 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,90. CHF 47,90 ISBN: 978-3-7954-2416-9 Schnell & Steiner
Das Kultgeschehen repräsentiert einen zentralen Aspekt des religiösen Lebens in der mittelalterlichen Stadt. Prozessionen, Wallfahrten und ritualisierte Zeremonien prägen und regeln das Miteinander sozialer Gruppen und zielen gleichzeitig auf die Heiligung städtischer Ordnung.
Der vorliegende Sammelband nähert sich dem Phänomen städtischer Kulte und Heiligkeitskonzeptionen in interdisziplinären und vergleichend angelegten Beiträgen. Die Aufsätze unternehmen dabei nicht nur Streifzüge durch das mittelalterliche Europa, sondern beziehen schlaglichtartig auch den außereuropäischen Raum mit ein: Themen sind u.a. die Regensburger Schutzheiligen und ihre Kultgesänge, Bilder und Rituale karitativer Einrichtungen in Rom, die Prager Reliquiensammlung Kaiser Karls IV., aber auch Prozessionsrituale im mittelalterlichen Japan. Die verbindende Leitfrage ist jeweils, welche Wechselwirkungen sich zwischen mittelalterlichen Kulten einerseits und städtischem Gemeinwesen, städtischer Topographie und Architektur andererseits ergeben. Das Spektrum reicht von den Geschichts-, Kunst- und Musikwissenschaften bis zur Judaistik.
Reich illustrierter Sammelband mit internationalen Beiträgen aus den Geschichts-, Kunst- und Musikwissenschaften sowie der Judaistik.
Neue Ansätze in der interdisziplinären Städteforschung.
Zum Autor
Autoren: Martin Bauch, John Bergsagel, Jörg Bölling, Vittoria Camelliti, Martin Clauss, Christoph Dartmann, Hans-Christoph Dittscheid, Roman Hankeln, Megumi Hasegawa, Philine Helas, Frank G. Hirschmann, Pavla Langer, Yvonne Northemann, Marco Rainini, Lucia Raspe, Olivier Richard, Paul Trio
Fülberth, Andreas. Tallinn/Reval. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt am Baltischen Meer. 48 S. 45 fb. Abb., 45 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 9,90. CHF 17,50 ISBN: 978-3-7954-2390-2 Schnell & Steiner
Estlands Hauptstadt Tallinn ist die älteste unter den Metropolen am Finnischen Meerbusen. Ihr Stadtbild erinnert noch immer an die große Zeit der Hanse. Der Kunstführer bietet einen reich bebilderten Stadtrundgang.
Der erst im frühen 20. Jahrhundert offiziell an die Stelle von »Reval« getretene Name »Tallinn« (Dänenstadt) geht auf das Jahr 1219 zurück, als Dänen den späteren Domberg eroberten. Wechselnde Fremdherrschaften prägten die Region. 1918 endlich unabhängig geworden, ging Estland ab 1944 im Sowjetimperium auf und erlangte erst fünf Jahrzehnte später seine Souveränität zurück. Längst gehört die von einer gut erhaltenen Wehrmauer umschlossene Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Goess-Enzenberg, Katrin. Tratzberg. Kasteel. Niederländisch. 32 S. 1 Grundriss, 22 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh. EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6871-2 Schnell & Steiner
Goess-Enzenberg, Katrin. A tiroli várkastély. Tratzberg. Ungarisch. 32 S. 1 Grundriss, 22 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh. EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6872-9 Schnell & Steiner
Goess-Enzenberg, Katrin. Tratzberg. El castillo de. Spanisch. 32 S. 1 Grundriss, 22 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh. EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6873-6 Schnell & Steiner
Biller, Thomas. Die Pfalz Wimpfen. Zeichnungen von Radt, Timm. 48 S. 50 fb. Abb., 50 fb. Abb. 21 x 14,8 cm. Gh. EUR 6,90. CHF 12,50 ISBN: 978-3-7954-2398-8 Schnell & Steiner
Die Pfalz in Wimpfen am Neckar war nach heutigem Wissen die größte Pfalz der Staufer in Deutschland und gehört zu den besterhaltenen Pfalzen jener Epoche, die als Höhepunkt des deutschen Mittelalters gilt.
Saalbau, Kapelle, drei Türme, zwei Wohnhäuser und große Teile der Ringmauer bieten, obwohl sie ab dem späten Mittelalter in die Stadt Wimpfen am Berg integriert und teils stark verändert wurden, noch immer ein besonders vollständiges und auch landschaftlich ansprechendes Bild einer staufischen Pfalz. Der reich bebilderte Burgenführer erläutert den Forschungsstand aufgrund der umfangreichen, aber sonst schwer erreichbaren wissenschaftlichen Literatur.
Vogt, Hans: Baden-Baden. Die alt-katholische Spitalkirche. Ill. v. Latocha, Norbert. 2009. 32 S., 1 sw. u. 25 fb. Abb., 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2751) Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6850-7 Schnell & Steiner
Jäger, Hans-Joachim. Die Dresdner Frauenkirche. Jahrbuch zu ihrer Geschichte und Gegenwart, Band 14. Hrsg.: Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche e.V., Gesellschaft; Hrsg.: Magirius, Heinrich. 2010. 240 S. 225 Abb., 155 fb. Abb., 24 x 20 cm Pb., EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2406-0 Schnell & Steiner
Der 14. Band enthält Beiträge zum geistig-kulturellen Leben in dem wiedererstandenen Gotteshaus, seiner Ausstrahlung sowie neue Erkenntnisse zur Kirchengeschichte wie auch zur kunst-, kultur- und baugeschichtlichen Stellung der Frauenkirche und ihres Umfelds.
Die Themen sind u.a. Überlegungen zur Bauwerkserhaltung in technologischer und denkmalpflegerischer Hinsicht, der Wiederaufbau des nach 1709 entstandenen British Hotel, der kunsthistorische Hintergrund der Entstehung des Dresdner Lutherdenkmals sowie die Vorbildwirkung der Frauenkirche für ein Wiederaufbauprojekt der 1760 kriegszerstörten Wittenberger Schlosskirche.
È tempo di viaggiare - Viaggiare nel tempo. alla scoperta di castelli, fortezze, giardini, monasteri e strutture architettoniche dell' antica Roma in Germania. Hrsg.: Facharbeitskreis Schlösser und Gärten in Deutschland, Facharbeitskreis. 3. Aufl. Italienisch. 2010. 296 S. 366 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 16,90 ISBN: 978-3-7954-2367-4 Schnell & Steiner
Etrusker in Berlin. Einführung in die neue Ausstellung der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin im Alten Museum. Hrsg.: Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, Antikensammlung. 2010. 160 S. 150 fb. Abb., 25 x 21 cm. Pb. EUR 19,90 ISBN: 978-3-7954-2427-5 Schnell & Steiner
Kunstwerke der Etrusker, des legendären Volkes aus Mittelitalien, werden ab dem 1. Juli 2010 wieder im Alten Museum in Berlin zu sehen sein. Das reich illustrierte Begleitbuch gibt einen anschaulichen Überblick über die etruskische Kultur und stellt bemerkenswerte Objekte der Berliner Antikensammlung vor.
Erstmals seit 1939 wird die weltbekannte Berliner etruskische Sammlung, eine der größten außerhalb Italiens, wieder dauerhaft ausgestellt. Der Begleitband zur neuen Ausstellung im Alten Museum gibt anhand des Berliner Bestandes - vollständige Grabbefunde und hervorragende Zeugnisse der etruskischen Kunstproduktion - spannende Einblicke in diese immer noch faszinierende Kultur des frühen Italiens: Geschichte, Architektur, Skulptur und Kleinkunst, Kult und Mythos sowie Schrift und Rezeption werden in informativen und reich bebilderten Artikeln dargestellt
Christian Gnilka, Stefan Heid, Rainer Riesner. Blutzeuge. Tod und Grab des Petrus in Rom. 2. Auflage. 198 S., 15 Abb., 13 x 21 cm, Br. EUR 16,90 CHF 19,40 ISBN: 978-3-7954-2414-5 Schnell & Steiner
Petrus gehört zu den wichtigsten Gestalten des Neuen Testaments. Er gilt neben Paulus als Mitbegründer der Kirche in Rom. Aber war er überhaupt je in Rom? Wieso schweigt das Neue Testament dazu? Haben Petrus und Paulus wirklich in Rom das Martyrium erlitten? Sind sie in Rom
begraben worden? Eine jahrhundertealte Streitfrage verlangt nach neuen Klärungen.
Wäre Petrus nie in Rom gewesen, wie neuerdings wieder behauptet wird, wäre das ein heftiger Schlag gegen das Papsttum, das sich doch gerade auf das Grab des Apostelfürsten und die Petrusnachfolge beruft. War da also gar nichts? Schon mutmaßt man über den größten Betrug in der Kirchengeschichte. Der Band will deshalb den alten Texten - dem Neuen Testament, dem 1. Clemensbrief, Tertullian und Cyprian - mit frischen Argumenten auf den Grund gehen. Eine Schlüsselstellung nimmt der Brief des Ignatius an die Christen in Rom ein, der sich als echt und aussagekräftig erweist. Gerade von hierher ergibt sich ein neuer, überraschender Zugang zur christlichen Märtyrerverehrung in ihrer frühesten Entwicklung.
So blieben Petrus und Paulus in Rom nicht allein: Mit den Verfolgungen unter den Kaisern Decius und Diokletian wuchs dort die Zahl der Blutzeugen beträchtlich. Der Besuch ihrer Gräber an den Jahrestagen wurde zum Markenzeichen römischer Liturgie. Neue Forschungen zur Klärung einer jahrhundertealten Streitfrage.
Zum Autor.
Prof. em. Dr. Christian Gnilka (Westf. Wilhelms - Universität Münster), Prof. Dr. Stefan Heid (Päpstliches Institut für Christliche Archäologie, Rom), Prof. Dr. Rainer Riesner (Technische Universität Dortmund)
Bargholz, Julia. Hamburg-Finkenwerder. St. Petrus. Kleine Kunstführer 2759. 2010. 32 S. 25 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh. EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6865-1 Schnell & Steiner
Fuchs, Friedrich. Der Dom St. Peter in Regensburg. Illustriert von Monheim, Florian. 2010. 256 S. 225 Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 39,90 ISBN: 978-3-7954-2412-1 Schnell & Steiner
Der Dom zu Regensburg ist der bedeutendste Großbau östlich des Rheins nach dem Schema der gotischen Kathedralen Frankreichs. Der gotische Bau steht im Mittelpunkt des Bandes, der die über 1200-jährige Geschichte der Bischofskirche darstellt. Zeitgeschichte, Theologie und Kunstgeschichte werden anschaulich verwoben.
Trotz einer Fülle an Publikationen zur Regensburger Kathedrale gibt es bislang kein Gesamtwerk, das den Weg dieses Baus von seiner Entstehung im 8. Jh. bis in die Gegenwart nachzeichnet. Das Buch präsentiert den aktuellen Forschungsstand in anschaulicher Form. Kunst- und Baugeschichte, Bautechnik, Glasgemälde und Bildhauerei, die Farbigkeit des Raumes und seine Ausstattung werden in einer ganzheitlichen Darstellung vor Augen geführt. Thematisiert sind die Umgestaltungen in der Barockzeit, die Vollendung des Dombaus und seiner Türme im 19. Jh. und die Gestaltungsmaßnahmen in jüngster Zeit.
Umfassende, fundierte Gesamtdarstellung des Regensburger Doms. Aktueller Forschungsstand - kompakt und reich illustriert mit Fotografien von Florian Monheim.
Zum Autor
Autor: Dr. Friedrich Fuchs, Kunsthistoriker, Restaurator und Bauforscher. Mitarbeiter am DFG-Projekt der Univ. Bamberg: »Der Regensburger Dom - Interdisziplinäres Modellprojekt zur Erforschung einer gotischen Kathedrale«.
800 Jahre Deutschordenskommende St. Ägid in Regensburg 1210-2010. Ausstellung vom 19. Juni bis 26. September 2010 in der Bischöflichen Zentralbibliothek Regensburg. 2010. Bischöfliches Zentralarchiv und Bischöfliche Zentralbibliothek Regensburg. Kataloge und Schriften 28. 150 S. 165 fb. u. 39 sw. Abb., 24 x 17 cm. EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2421-3 Schnell & Steiner
Der Ausstellungskatalog dokumentiert das Wirken des Deutschen Ordens in Regensburg von seiner Gründung durch Herzog Ludwig den Kelheimer 1210 bis zu seiner Auflösung im Jahr 1809.
Für die Folgezeit wird die Nutzung der Deutschordens-Kommendegebäude als Domizil des letzten Fürstabts des Klosters St. Emmeram, Coelestin Steiglehner, als städtische Schule, als Domkapitelsches Krankenhaus - zeitweise zusammen mit dem Evangelischen Krankenhaus unter einem Dach -, als Domkapitelsches Altenheim und ab 1978 wiederum als Altenheim in der Trägerschaft des Deutschen Ordens aufgezeigt. Ein Aufsatzteil beinhaltet u.a. Beiträge zu den Grabmälern in St. Ägid, zu innerhalb und außerhalb Regensburgs gelegenen Deutschordenskirchen und Kapellen der Kommende und zur Musik des Deutschen Ordens im Mittelalter. Der Katalogteil hält in Text und Bild die 2010 erarbeitete Ausstellung in der Bischöflichen Zentralbibliothek für die Nachwelt fest.
Städte, Höfe und Kulturtransfer. Studien zur Renaissance am Rhein. Hrs.: Hoppe, Stephan; Markschies, Alexander; Nußbaum, Norbert. 240 S., 70 Abb., 16 x 24 cm, Gb., EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-2387-2 Schnell & Steiner
Die Renaissance am Rhein wartet in vielen Aspekten noch auf ihre Entdeckung. Nach Jahren der Spezialforschung namhafter, international tätiger Experten vermittelt der reich illustrierte Sammelband die aktuellen Ergebnisse in bislang nicht erreichter Breite und Vielfalt. Er bietet einen unverzichtbaren Einstieg in das Thema.
Seit dem 15. Jahrhundert setzte am Rhein eine beeindruckende ökonomische, demographische und kulturelle Blüte ein, die jedoch bislang nur selten als epochales Phänomen gewürdigt worden ist. Die territoriale Kleinteiligkeit, die formale Vielfalt der künstlerischen Werke sowie die reiche Aufnahme von Anregungen und die Neuerungen haben lange Zeit eine integrale Sicht auf diese Zeit erschwert. Bis heute wirksame Umbrüche und Innovationen gerieten aus dem Blick.
In einer umfassenden Ausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn werden 2010 erstmals wieder Kunst und Geschichte dieser Epoche in einer aufwendigen Schau präsentiert. Der Sammelband bietet eine hervorragende Begleitung, in dem er die Neuerungen der Epoche am Rhein in großen Zusammenhängen und im europäischen Kontext darstellt. Thematisch spannt sich der Bogen von Humanismus und Konfessionalisierung bis zu Stadtkultur, Publizistik und Kulturtransfer.
Vorzüglich zur Begleitung der Ausstellung »Renaissance am Rhein«, LVR-LandesMuseum Bonn (16.09.2010-06.02.2011) geeignet.
Zentraler Beitrag zur Geschichte der Europäischen Renaissance
Zum Autor
Autoren/Herausgeber: Till Holger Borchert, Andreas Gormans, Hubertus Günther, Stefan Heinz, Stephan Hoppe, Krista De Jonge, Roland Krischel, André Krischer, Stephan Laux, Alexander Markschies, Harald Müller, Peter Noelke, Norbert Nußbaum, Wolfgang Schmid, Jeffrey Chipps Smith, Eva-Maria Schnurr, Andrea von Hülsen-Esch, Barbara Welzel
Eichinger, Josef. Teublitz. Kath. Pfarrkirche Herz Jesu. 20 S., 18 fb. Abb., 17 x 12 cm,. Gh. EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6878-1 Schnell & Steiner
Erhaltung von Kunst- und Kulturgut; Hrsg.: Verband; VDR-Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut; Heft 1/2010; 120 S.; Diagramme und Tabellen, 40 Abb., sw. 161 Abb., fb.; 29,7 x 21,0 cm; geheftet; EUR 34,90; CHF 54,90 ISBN: 978-3-7954-2378-0 Schnell & Steiner
Den Auftakt der aktuelle Ausgabe 1/2010 der „Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“ bildet ein Schwerpunkt zum Kölner Restauratorentag „Achtung Kunst! Erhaltung und Präsentation - ein unvereinbarer Gegensatz?“. Das Gemälde Neubrandenburg von Caspar David Friedrich, der Erhalt von Technischem Kulturgut und ein innovatives Verfahren zur Dekontamination von Holzobjekten bilden weitere Eckpunkte der Frühjahrsausgabe der Fachzeitschrift des VDR.
Drei Beiträge vom Restauratorentag, der im November 2009 stattfand, loten den jeweils passenden Ort zwischen Erhaltung und Präsentation aus: im begehbaren Museumsdepot, in den Vitrinen des wieder eingerichteten Grünen Gewölbe im Dresdner Residenzschloss und bei der Wiederherstellung einer immateriellen Installation von Yves Klein Le Vide in Krefeld. Das Gemälde Neubrandenburg von C. D. Friedrich wird kunsthistorisch und kunsttechnologisch betrachtet und gedeutet. Die Rückgewinnung der ursprünglichen Fassungsfarbigkeit eines Spätrenaissancealtars aus der Uckermark führt auch zu der Frage nach den ausführenden Künstlern und Handwerkern. Die verschiedenen Bedeutungsebenen, die bei der Restaurierung von Technischem Kulturgut zu berücksichtigen sind, werden anhand ganz unterschiedlicher Beispiele aus diesem noch relativ jungen Fach der Konservierung und Restaurierung präsentiert. Die Wiederherstellung der Raumfassung einiger Kabinette und des Majolikasaals im Neuen Museum in Berlin im Rahmen eines übergreifenden architektonischen Konzepts wird vorgestellt. Die Restaurierung der weitgehend zerstörten Tripel-Harfe von Giovanni Vettorazzo führte zu ihrer erneuten Präsentierbarkeit. Die Möglichkeiten und Grenzen des Laserverfahrens bei mit DDT und PCP dekontaminierten Holzobjekten werden im abschließenden Beitrag dargestellt. Drei Rezensionen zu aktuellen Fachpublikationen runden die VDR-Beiträge 1/2010 ab. Exklusive Fachbeiträge zu aktuellen Themen und Berichte über neueste Entwicklungen und Restaurierungsprojekte, jeweils mit zahlreichen, hochwertigen Farbabbildungen illustriert. Die Autoren aus dem In- und Ausland sind Restauratoren und Fachleute anderer wissenschaftlicher Disziplinen
Zeune, Joachim. Das Hohe Schloss in Füssen. Hrsg.: Wartburg-Gesellschaft Eisenach, Wartburg-Gesellschaft. 48 S. 21 x 14,8 cm. Gh. EUR 6,90 ISBN: 978-3-7954-2395-7 Schnell & Steiner
Das pittoresk über der historischen Altstadt thronende Hohe Schloss in Füssen ist nicht zuletzt aufgrund seiner großartigen frühen Illusionsmalereien ein verkanntes Kleinod der spätgotischen Profanarchitektur Deutschlands.
Das Hohe Schloss blickt infolge seiner bedeutenden strategischen Lage am Alpenausgang der ehemaligen Via Claudia Augusta auf eine bewegte Geschichte zurück, die sich auch in der Architektur spiegelt. Hervorgegangen aus einer widerrechtlich errichteten Burg gelangte es 1322 in den Besitz des Bistums Augsburg, das auch die Hoheit über die Stadt an sich zog. Insbesondere der Ausbau zwischen 1486 und 1506 verwandelte das Hohe Schloss in ein großartiges Burgschloss mit spektakulären Illusionsmalereien.
Der erste Führer zur Baugeschichte und Geschichte des Hohen Schlosses.
Buchmalerei der Renaissance in Regensburg. Berthold Furtmeyr und seine Zeit. 2010. 416 S. 28 x 24 cm. Gb EUR 39,00 ISBN: 978-3-7954-2313-1 Schnell & Steiner
Berthold Furtmeyr, 1470-1501 in Regensburg nachweisbar, zählt zu den bedeutendsten Buchmalern seiner Zeit. Mit ihm verbindet sich der Name des berühmten Albrecht Altdorfer, dessen Lehrer Furtmeyr vermutlich war. Erstmals wird sein bislang wenig bekanntes Werk umfassend erschlossen, im Kontext seiner Zeit dargestellt und aufwendig präsentiert. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse verbinden sich mit der Bewunderung für die schöpferische Kraft der Furtmeyrschen Bildwelt.
Über 200 Exponate internationaler und nationaler Leihgeber sowie aus den Beständen Regensburger Museen und Bibliotheken eröffnen einen neuen Blick auf Berthold Furtmeyr und seine Zeit in Regensburg. In jedem Bildmoment wird sein herausragendes Gespür für lebenssatte Darstellungen religiöser und profaner Themen deutlich. Im Spannungsfeld zwischen Tafelbild und Buchdruck steht die Buchmalerei in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Sie bildet das Medium, in welchem sich mitunter spezifische Text-Bild-Verhältnisse ausprägen, Gattungen sich verschränken und gegenseitig befruchten. Furtmeyrs Illustrationen stehen für ein Kunstverständnis, das sich im Übergang vom Spätmittelalter zur Renaissance grundlegend zu verändern beginnt: Dem großen Illustrator geht es um die Freude, die im Betrachten liegt. So verfolgt der Katalog zur Ausstellung ein doppeltes Ziel: eine Vorstellung von der zeitgenössischen Auffassung der Bilder zu vermitteln und darüber hinaus das sich wandelnde Verständnis von Kunst und ihrer Rezeption in der Zeit Furtmeyrs aufzuzeigen. Erste große Gesamtdarstellung des bedeutendsten Künstlers von Regensburg in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Ausstellung im Historischen Museum Regensburg vom 29. November 2010 bis 13. Februar 2011. Mehr zur Ausstellung unter www.regensburg.de/furtmeyr.
Gubelt, Griseldis. Ursula Luderer – Leben und Werk; Eine verfemte Malerin und Grafikerin; 2010. 264 S.; 238 fb. Abb., 238 Abb., fb.; 28 x 21 cm; Gb. EUR 59,00; CHF 91,90 ISBN: 978-3-7954-2388-9 Schnell & Steiner
Leben und Werk der ostdeutschen Malerin und Grafikerin Ursula Luderer sind bisher in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Erstmals wird nun ein Querschnitt ihres umfangreichen OEuvres gezeigt, dessen erstaunlicher Wandlungsreichtum durch eine stilistische Vielfalt gestalterischer Ausdrucksformen sowie die Lust am Experimentieren vor Augen tritt.
1952 wurde Ursula Luderer als freischaffende Malerin und Grafikerin in den Verband Bildender Künstler in der DDR aufgenommen. Nur sieben Jahre später erfolgte ihr Ausschluss, da sie eine sozialistisch- realistische Malweise ablehnte, aus den Quellen der Moderne schöpfte und so bereits früh ein eigenständiges künstlerisches Profil entwickeln konnte. Neben kirchlichen Entwurfsaufträgen, vorwiegend im Bereich der Glasmalerei, sind Zeichnung, Aquarell und Ölmalerei die wichtigsten Techniken ihres figürlich dominierten Schaffens, das von Formenstrenge, Dynamik und Farbintensität gekennzeichnet ist. Erst spät fand die Künstlerin zur abstrakten Malerei, was ihrer Neugier sowie ihrer experimentellen Arbeitsweise geschuldet ist.
So entstand in über 60 Jahren ein umfangreiches OEuvre, das von einer erstaunlichen Wandlungsvielfalt zeugt und der Öffentlichkeit hiermit erstmals zugänglich gemacht wird.
Neuentdeckung einer in der ehem. DDR verfemten Künstlerin, die unabhängig von ideologischen Vorgaben gearbeitet hat.
Zum Autor
Autorin: Griseldis Gubelt hat von 1994-2000 Philosophie, Neuere Deutsche Literatur und Geschichte sowie bis 2002 Kunstgeschichte studiert. 2009 hat sie ihre Promotion an der FU Berlin abgeschlossen. Derzeit arbeitet sie an der systematischen Erfassung des OEuvres Ursula Luderers und der Erstellung von Werkverzeichnissen einzelner Techniken.
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