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Schnell & Steiner

 
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Humans, Enviroment and Chronology of the Late Glacial of the North Europeaan Plain. Proceedings of Workshop 14 (Commission CCCII) of the 15th U.I.S.P.P. Congress, Lisbon, Sepember 2006. Hrsg. v. Street, Martin. 2009. 208 S., 65 sw. u. 4 fb. Abb., 29,7 x 21 cm (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Tagungen 6) Gb EUR 48,00 ISBN: 978-3-7954-2353-7 Schnell & Steiner
The volume "Humans, environment and Chronology of the Late Glacial of the North European Plain" assembles papers presented during a workshop for the 15 th Congress of the Union International des Sciences Préhistoriques et Protohistoriques held in Lisbon in September 2006. The workshop was organised under the remit of U.I.S.P.P. Commission XXXII, which focuses on the "The Final Palaeolithic of the Great European Plain", and the present volume continues teh series of conference proceedings that have been published at reuglar intervals during the past decade. This most recent contribution underlines the geographical spread and chronological depth of research into this topic, with papers ranging from those in the British Isles to the eastern Baltic and from the Paris Basin to southern Scandinavia, and covering a period of time extending from the late Magdalenian to the early Mesolithic.
Alt, Otto: Hungen. Evangelische Stadtkirche. Ill. v. Lechtape, Andreas. 2009. 24 S., 1 Grundriss, 16 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2742) Gh EUR 2,50 ISBN: 978-3-7954-6834-7 Schnell & Steiner
Ingolstädter Psalter. Ein deutscher Psalter des Spätmittelalters aus der Universitätsbibliothek Heidelberg. Hrsg. v. Schönewald, Beatrix /Brandl, Ludwig. 2010. 448 S., 16 fb. Abb., 24 x 17 cm. Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2317-9 Schnell & Steiner
Der hier erstmals in einer Leseausgabe einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemachte, bisher unveröffentlichte Psalter ist 1438 von Herzog Ludwig dem Gebarteten in Auftrag gegeben worden. Der Psalter ist Teil einer für das Ingolstädter Münster gedachten liturgischen Ausstattung und ein bedeutendes Werk der deutschen Psalmendichtung.
Das Ingolstädter Münster, für das der Psalter geschaffen wurde, war seit 1425 Herrschaftskirche des Teilherzogtums Bayern-Ingolstadt (1392-1446). Die Heinrich von Langenstein zuzuschreibende deutsche Übersetzung war mehr als eine Hilfe zum Verstehen des lateinischen Textes. Sie lässt in ihrer Frische und Unmittelbarkeit nachempfinden, was es bedeutet hat, sich die Psalmen in deutscher Sprache zu eigen zu machen. Das Münster Zur Schönen Unserer Lieben Frau hat St. Stephan in Wien zum Vorbild. Mit der sog. »Ottheinrich-Bibel«, einer Armenbibel und dem vom gleichen Schreiber stammenden aufwendigen Kopialbuch der Stiftungen des Herzogs für diese Kirche bildet der Ingolstädter Psalter eine Einheit. Ihn kennzeichnet eine nahezu perfekte Klarheit der Schrift mit floralem Zierwerk, einer zurückhaltenden Gestaltung der Initialen. Prachtvoller in der Ausfertigung ist das dem Psalter vorgebundene Kalendarium. Erstveröffentlichung des Ingolstädter Psalters. Die kraftvolle Sprache der frühen deutschen Übersetzung spiegelt die Veränderungen in der Wahrnehmung der Liturgie wider.
Zum Autor
Dr. Siegfried Hofmann, 1960-1995 Leiter des Stadtarchivs und Stadtmuseums Ingolstadt, 1982-1995 Kulturreferent der Stadt. Zahlreiche Veröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Ingolstadt.
Kelten! Kelten? Keltische Spuren in Italien. Mosaiksteine – Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Hrsg. v. Schönfelder, Martin. 2010. 64 S., 170 fb. Abb., 30 x 21 cm. (Mosaiksteine. Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum 7) Gb EUR 18,00 ISBN: 978-3-7954-2354-4 Schnell & Steiner
Die keltischen Wanderungen und die dabei entstandenen Kontakte sind Gegenstand von Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum. Eine Kabinettausstellung soll die Kultur der Kelten und italischer Völkerschaften sowie deren Kontakte anhand reich ausgestatteter Kriegergräber beleuchten.
Norditalien übt eine große Faszination aus. Bereits im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. zieht Oberitalien Menschen aus dem Norden an. Über die Alpen kommen keltische Kriegerscharen und Heere, aber auch einzelne Söldner, angelockt von den Schätzen Italiens. Sie verbreiteten Angst, Schrecken und Verzweiflung, als sie im Jahr 387 v. Chr. Rom plündern. Bis ans Ende des 2. Jahrhunderts v. Chr. bleiben die Kelten in Italien archäologisch präsent. Einige Aspekte ihrer Kultur, wie z. B. Waffen und Helme, werden von den Etruskern übernommen, da sie deren Erzeugnissen überlegen sind. Durch das Zusammentreffen entstehen neue Kulturelemente, die besonders in Grabfunden fassbar werden. Eine Unterwerfung der Kelten in Oberitalien beginnt erst, nachdem die Römer sie 225 v. Chr. bei Telamon vernichtend geschlagen haben. Noch lange danach wurde das Bild der Kelten als "Barbar" gepflegt: von den Römern, die ein derartiges Fremdenbild für ihre eigene Identität benötigten, aber auch später von den Malern und Historikern des 19. Jahrhunderts.
Köln. St. Ursula. Ill. v. Lechtape, Andreas. 2009. 32 S., 1 Grundriss, 3 sw. Abb., 19 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2749) Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6847-7 Schnell & Steiner
Bilder Sachen Mentalitäten. Arbeitsfelder historischer Kulturwissenschaften. Wolfgang Brückner zum 80. Geburtstag. Hrsg. v. Alzheimer, Heidrun /Rausch, Fred G. /Reder, Klaus /Selheim, Claudia. 2010. 848 S., 100 fb. Abb., 24 x 17 cm. Gb EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-2323-0 Schnell & Steiner
Die Festschrift für Wolfgang Brückner ist ein breit angelegtes Kompendium des Faches Volkskunde/Europäische Ethnologie. 65 reich bebilderte Beiträge umspannen die wissenschaftliche Forschung von fast drei Generationen auf den Arbeitsfeldern universitärer und außeruniversitärer historischer Kulturwissenschaft.
Brücknerschüler sind heute gleichermaßen im akademischen Lehramt zu finden wie auch in vielfältigen Museums- und Verwaltungsfunktionen. Entsprechend facettenreich ist das Spektrum der Beiträge, die sich in sieben, für den Jubilar bezeichnende Themenkreise gliedern: Frömmigkeit und Konfession - Erzählforschung - Aufklärung als kulturelle Konstante - Materialien und Realien - Visuelle Kultur - Kulturelles Gedächtnis und Erinnerungsorte - Ritual und Zeichen. Jedes der reich bebilderten Kapitel gibt fundierte Einblicke in die von Wolfgang Brückner, 1973-1998 Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Philologie und Volkskunde der Universität Würzburg, wesentlich mitgeprägte kulturwissenschaftliche Forschungslandschaft in Deutschland. Über 60 Beiträge namhafter Vertreter der Europäischen Ethnologie bieten einen facettenreichen Einblick in die aktuelle Fachdiskussion. Themen aus visueller Anthropologie, Erinnerungskultur, Symbolforschung und Kunstgeschichte schlagen Brücken zu kulturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen.
Zum Autor
Herausgeber: Prof. Dr. Heidrun Alzheimer, Inhaberin des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie der Universität Bamberg - Fred G. Rausch, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie der Universität Bamberg - Prof. Dr. Klaus Reder, Bezirksheimatpfleger des Bezirks Unterfranken, Honorarprofessor für Volkskunde/Europäische Ethnologie an der Universität Würzburg - Dr. Claudia Selheim, Germanisches Nationalmuseum, Leiterin der Sammlungen Volkskunde, Spielzeug und Judaica.
Veldon, Timothy: Kunst im Leben der Kirche. Facetten einer 2000-jährigen Beziehung. 2010. 290 S., 91 fb. Abb., 24 x 17 cm. Gb EUR 34,90 ISBN: 978-3-7954-2359-9 Schnell & Steiner
Schon immer ist die Funktion der Kunst im Leben der Kirche von Päpsten und Theologen gefördert und bei Gelegenheit auch verteidigt worden. Bereits Gregor der Große beharrte auf dem geistlichen Sinn und Zweck der hl. Bilder und auf ihrer Bedeutung für die Seelsorge. Zuletzt haben auch Papst Johannes Paul II. und Benedikt XVI. bestätigt, dass die Kirche die Kunst braucht, um die Botschaft übermitteln zu können, die Christus ihr anvertraut hat.
Vor diesem Hintergrund entfaltet das vorliegende Buch den Weg der Kunst in der Erfahrung der Kirche. Es analysiert den Prozess der visuellen Formulierung von Botschaften und gibt dem Leser Hilfsmittel an die Hand, wie er mit diesen umgehen kann. Spiritualität und christliches Denken werden einbezogen. Das Buch erklärt die Gründe für die Aufeinanderfolge der Stile, indem einzelne emblematische Werke aus allen Epochen christlicher Kunst beleuchtet und in einen größeren Kontext eingeordnet werden. Das Buch ist in sieben untereinander verbundene Abschnitte gegliedert: Biblia pauperum, das sichtbare Wort, eine Zeichensprache, die menschliche Geschichte, der Kosmos, das Gebet, das vollständige Werk. Mit ausgewählten Werken aus allen Epochen der christlichen Kunst Kompetente und anschauliche Einführung in eine 2000-jährige gemeinsame Geschichte.
Zum Autor
Prof. Mons. Timothy Verdon ist Kunsthistoriker und Domherr der Kathedrale von Florenz. Er leitet das Büro für die »Katechese durch die Kunst« der Erzdiözese Florenz. Er ist darüber hinaus Präsident der Kommission für Ökumene und Interreligiösen Dialog der Florentiner Erzdiözese.
Capati, Massimiliano: Leonardo da Vinci. Eine biographische Reise durch sein malerisches Werk. 2010. 176 S., 118 fb. Abb., 24 x 17 cm. Pb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2339-1 Schnell & Steiner
Ingenieur, Wissenschaftler, Philosoph, Architekt und Maler - wie kein anderer verkörpert Leonardo da Vinci das Ideal des Universalgenies der Renaissancezeit. Doch gerade die Vielfältigkeit seiner Interessen veranlasste spätere Generationen dazu, ihn als Künstler zu unterschätzen.
Der vorliegende Band passiert auf der Basis der historischen und biographischen Daten in erzählerischer Form die Stationen des malerischen Werks Leonardos, von seiner ersten signierten Zeichnung 1475 bis zu den Lehrjahren in der Werkstatt Verrocchios, vom Interesse für die flämischen Vorbilder - deutlich zu sehen beim Porträt der Ginevra de’ Benci - bis zur formalen Vollkommenheit des Abendmahls und der Gioconda. Eine reiche Bebilderung veranschaulicht die Beschreibung der stilistischen Entwicklung.
Ludwig Lindenschmit d.Ä.. Begleitbuch zur Ausstellung aus Anlass seines 200. Geburtstages. Hrsg. v. Frey, Annette /Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Römisch-Germanisches. 2009. 70 S., 46 sw. Abb., 37 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. (Mosaiksteine. Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum 5) Gb EUR 18,00 ISBN: 978-3-7954-2315-5 Schnell & Steiner
Als einer der Ersten erkannte Lindenschmit die Wichtigkeit von Materialsammlungen als Grundlage für die noch junge Wissenschaft Archäolgie. Mit der Gründung des RGZM bekam er die Gelegenheit, eine solche Sammlung anzulegen. Er nutzte sie, und seiner Hartnäckigkeit und seinem Durchhaltevermögen ist es zu verdanken, dass das Institut die ersten Jahre überlebte.
International anerkannt und hoch geehrt, pflegte er einen regen Austausch mit den führenden Archäologen Europas und besonders mit dem französischen Kaiser Napoléon III., von dem er 1861 nach Paris eingeladen wurde, um beim Aufbau des Musée des Antiquités behilflich zu sein. Auch Lindenschmits Publikationen haben zu seiner Anerkennung beigetragen. Sie geben Einblick in das archäologische Wissen seiner Zeit. Die "Altertümer unserer heidnischen Vorzeit" z.B. basieren in erster Linie auf den Beständen des RGZM.
Ajbabin, Aleksandr /Chajredinova, Elzara: Das Gräberfeld beim Dorf Lucistoe. Band 1 Ausgrabungen der Jahre 1977, 1982-1984. 2010. 152 S., 213 z.T. fb. Tafeln 30 x 21 cm. (Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums 83) Gb EUR110,00 ISBN: 978-3-7954-2374-2 Schnell & Steiner
Müller, Nadine: Kunst & Marketing. Selbstvermarktung von Künstlern der Düsseldorfer Malerschule und das Düsseldorfer Vermarktungssystem 1826- 1860. 2010. 352 S., 15 Tabellen und Schaubilder, 25 sw. Abb., 7 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-7954-2342-1 Schnell & Steiner
Die Düsseldorfer Malerschule besaß im 19. Jahrhundert internationale Bekanntheit. Neben Berlin und München galt Düsseldorf lange als bedeutendes Kunstzentrum. Doch wie kam es dazu? Inwieweit ergriffen Künstler selbst für die Vermarktung ihrer Werke Initiative?
Erstmalig in der Erforschung des Kunstmarktes wird die Selbstvermarktung der Düsseldorfer Malerschüler mit Strukturierungszusammenhängen des Marketing untersucht. Umfangreiche Kooperationsmechanismen veranschaulichen die insgesamt professionell strukturierte Zusammenarbeit vieler Malerkollegen. Zudem beleuchtet die Studie für den Zeitraum 1826-60 eingehend die aufkommenden Düsseldorfer Kunsthändler als potentielle Geschäftspartner der Künstler. Exemplarisch werden anhand zahlreicher Quellen die Vermarktungsbemühungen der Künstler Adolph Schroedter (1805-75) und Robert Reinick (1805-52) analysiert. Die beiden Maler nutzten überraschend viele Elemente heutiger Marketing-Konzeptionen und besaßen ein klares Markenbewusstsein. So wurde Marketing als Managementansatz in einem weit gefassten Verständnis schon in jener Zeit realisiert. Die innovative Untersuchung zeigt deshalb eine in vielen Punkten bis heute andauernde Aktualität des damaligen ökonomischen Handelns der Künstler. Erstmalig werden Strukturierungszusammenhänge des Marketings zur Erforschung ökonomisch relevanten Handelns von Künstlern einer historischen Epoche herangezogen und erprobt.
Zum Autor
Nadine Müller ist wiss. Mitarbeiterin am Seminar für Kunstgeschichte der Universität Düsseldorf und betreut dort den Masterstudiengang mit Schwerpunkt Kunstvermittlung und das Forschungsprojekt ARTRESEARCH & Internationale Künstler- und Ausstellungsdatenbank.
Lechner, Gregor: Der Schnitzaltar des Meister von Mauer bei Melk. 2010. 64 S., 50 fb. Abb., 24 x 17 cm. (Grosse Kunstf. 254) Gb EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-2356-8 Schnell & Steiner
Anlässlich der 500-Jahrfeier dieses bedeutenden Schnitzaltares, der heute um 1509-18 datiert wird, erscheint dieser reich illustrierte Band.
Seit dem Jahr 1835 ist das ungefasste Schnitzwerk der kunsthistorischen Forschung bekannt, jedoch konnte das Rätsel um den Meister des Retabels bisher nicht gelöst werden. Einflüsse aus Passau mit der Kriechbaum-Werkstatt und schwäbische mit Daniel Mauch sind evident, doch sind bis heute Provenienz und Nähe zur Kunst von Veit Stoß nach Nürnberg ungeklärt. Die monographische Publikation bringt eine neue ikonographische Deutung und hilft nach langen Jahren eine spürbare Lücke in der skulpturalen Entwicklung der österreichischen Bildhauerkunst am Übergang von Spätgotik zur Renaissance zu schließen. Großer Kunstführer anlässlich der 500-Jahrfeier des Altares.
Ulrich, Stefan /Thon, Alexander: Burgen am unteren Mittelrhein. "... wie ein Monarch mitten in seinem Hofstaate thront". 2010. 176 S., 28 Grundrisse, 2 Übersichtspläne, 160 fb. Abb. 21 x 15 cm. Gef EUR 12,90 ISBN: 978-3-7954-2210-3 Schnell & Steiner
Auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse bietet der Band in 28 einzelporträts ausgewählter Anlagen einen aktuellen Überblick über die Burgen von Koblenz bis Bonn. Luft- und Bodenaufnahmen, Grundrisse sowie historische Abbildungen lassen ein eindrucksvolles Gesamtbild der Burgenwelt am unteren Mittelrhein entstehen.
Behandelt wird die ganze Vielfalt von Burgentypen. Dazu zählt Hammerstein als älteste Anlage und zeitweiser Hort der Reichsinsignien, hochmittelalterliche Gründungen wie Rheineck, die spätmittelalterlichen erzbischöflich kölnischen Stadtburgen in Linz und Andernach wie das erst 1401 erbaute Wernerseck in der Eifel. In den Seitentälern finden sich Altwied, Isenburg oder die Reichsburg Landskron. Mehrfach anzutreffen sind Schlösser, die die Stelle mittelalterlicher Wehranlagen eingenommen haben, wie Ahrenthal, Endenich oder Sinzig, während der Ehrenbreitstein im 19. Jh. zur monumentalen Festung ausgebaut wurde. Mit Drachenfels und Rolandseck liegen die neben der Loreley wohl wichtigsten Repräsentanten der Rheinromantik im behandelten Gebiet. Eine Bibliographie, aktuelle touristische Hinweise und eine Übersichtskarte dienen zur umfassenden Orientierung und Reisevorbereitung. Fundierter Überblick über die reizvolle Burgenlandschaft am unteren Mittelrhein von Koblenz bis Bonn. Ausführliche Vorstellung von 28 Anlagen mit aktuellen Luft- und Bodenaufnahmen, Grundrissen und historischen Darstellungen
Zum Autor
Die profilierten Burgenforscher Alexander Thon M.A. und Dr. Stefan Ulrich sind einem großen Publikum durch zahlreiche Publikationen bekannt.
Müller, Anne /Weinhold, Matthias: Felsenburgen der Sächsischen Schweiz. Neurathen, Winterstein, Arnstein. Hrsg. v. Großmann, G. Ulrich. 2010. 48 S.. (Burgenführer 23) Gh EUR 6,90 ISBN: 978-3-7954-2303-2 Schnell & Steiner
Neueder, Hans: Die barocken Fresken in Oberalteich. Beschreibung und Deutung einzigartiger Bilder in der ehemaligen Benediktiner- Abteikirche. 2010. 128 S., 60 fb. Abb., 28 x 21 cm. Gb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2331-5 Schnell & Steiner
1727-1730 ließ Abt Dominicus II. Perger anlässlich der bevorstehenden Jahrtausendfeier des Klosters die 1630 erbaute Abteikirche neu ausstatten. Joseph Anton Merz aus Straubing führte nach den genauen Angaben des Prälaten die umfangreichen Freskoarbeiten an den Gewölben aus, die zu den Spitzenleistungen süddeutscher Deckenmalereien gehören.
Der Freskenzyklus besteht aus den drei Fresken des Langhauses und 33 weiteren in den Seitenschiffen. Im Zentrum des Bildprogramms stehen neben der Gründungslegende und der Restauration des Klosters die Leistungen des Benediktinerordens: Er verbreitet und bewahrt die katholischen Glaubenswahrheiten, er vermittelt Kenntnisse in den Naturwissenschaften und in Musik, er verteidigt das Papsttum und kämpft gegen die Reformatoren. In ungewöhnlich drastischer Weise machen die Oberalteicher Fresken viele Positionen der Kontroverstheologie des 18. Jahrhunderts sichtbar.
Arie und Piet Lansbergen. Rotterdam München/Dachau 1944 - 1945. Die Tagebücher zweier niederländischer Zwangsarbeiter in Oberbayern. Vorw. v. Lansbergen, Els /Hrsg. v. Lansbergen, Michael. 2009. 24 x 17 cm. (Schriften d. Archivs d. Erzbistums München u. Freising 13) Kst EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-2330-8 Schnell & Steiner
Ritzinger, Alexander: Schlösser Parz. Der Papst im Roten Meer. Ill. v. Brandl, Anton. 2010. 64 S., 3 sw. u. 60 fb. Abb., (Kulturgut Oberösterreich 1) Gef EUR 6,90 ISBN: 978-3-7954-2327-8 Schnell & Steiner
Quast, Dieter: Wanderer zwischen den Welten. Die germanischen Prunkgräber von Stráze und Zakrów. Hrsg. v. Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Römisch-Germanisches. 2009. 64 S., 45 sw. u. 113 fb. Abb., 29,7 x 21 cm. (Mosaiksteine. Forschungen am Römisch-Germanischen Zentralmuseum 6) Gb EUR 18,00 ISBN: 978-3-7954-2316-2 Schnell & Steiner
Wanderer zwischen den Welten - das waren die großen, überregional agierenden Stammesverbände, die sich im 3. Jh. jenseits der Grenzen des Röm. Reiches im Zuge bedeutender politischer Veränderungen bildeten.
Die Beziehungen Roms zu den »Barbaren« waren häufig auch durch den Versuch geprägt, sie in die eigenen Interessen einzubinden. Die germanischen Eliten konnten dabei zu enormem Reichtum gelangen, der sich vor allem in ihren prunkvollen Grablegen spiegelt. Die Grabfunde aus Wroclaw-Zakrzów (Polen) und Krakovany-Stráze bei Piest'any (Slowakische Republik) befanden sich in den letzten Jahren zur Untersuchung in den Restaurierungswerkstätten des RGZM. Die Auswertung dieser zum Teil außergewöhnlichen Funde gibt spannende Einblicke in das Verhältnis der Germanen zu Rom. Der Begleitband zur Sonderausstellung »Wanderer zwischen den Welten« vom 10.09.2009 bis 10.01.2010 im römisch-Germanischen Zentralmuseum.
Te Deum laudamus. Die Regensburger Domorgel. Ill. v. Vogl, Michael /Hrsg. v. Domkapitel Regensburg, Domkapitel. 2009. 112 S., 72 fb. Abb., 28 x 23 cm. Gb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2328-5 Schnell & Steiner
Zum ersten Mal in ihrer über 700-jährigen Geschichte erhält die Regensburger Kathedrale St. Peter eine adäquate Orgel - zum Lob Gottes und zur Freude der Menschen. Die Regensburger Domorgel ist ein modernes Instrument des 21. Jahrhunderts, das für die Anforderungen der Liturgie einer Bischofskirche und die Realisierung geistlicher Konzerte mit den großen und kleinen Werken der Orgelliteratur gebaut wurde, ein Instrument, das sich behutsam in den bedeutenden gotischen Kathedralraum einfügt und sich zugleich selbstbewusst als Zeugnis unserer Zeit präsentiert.
Die Orgel selber hängt vor der Nordwand des Querhauses an nur vier 30 Millimeter starken Stahlseilen, die mit einer Trägerkonstruktion zwischen Gewölbedecken und Dachstuhl nahezu ohne Eingriffe in die historische Bausubstanz verbunden sind. Eine weitere Besonderheit der Regensburger Domorgel und zugleich eine Weltpremiere im Orgelbau ist der Zugangsweg für die Organisten: Er gelangt mit einem frei schwebenden Lift an den Spieltisch. Die von der österreichischen Firma Rieger Orgelbau geplante und gebaute Regensburger Domorgel verfügt über 80 klingende Register mit insgesamt 5871 Pfeifen, die sich auf vier Manuale und Pedal verteilen. Sie ist die derzeit größte und schwerste hängende Orgel, die auf den Grundlagen des klassischen Orgelbaus beruht, klangliche Eigenschaften der romantischen Orgel aufgreift und bewährte technische Errungenschaften des modernen Orgelbaus nicht ausgrenzt. Nach einer grundlegenden Darstellung der Geschichte der Orgeln im Regensburger Dom beschreibt der Band den Werdegang der neuen Orgel aus den verschiedenen Perspektiven von Musik, Denkmalpflege und Orgelbau. Großartige Bilder gewähren einen tiefen Einblick in das Entstehen der Regensburger Domorgel, ihre Vollendung und Segnung. Eingeleitet wird das Buch mit einem Aufsatz von Joseph Ratzinger/Papst Benedikt XVI. über die sogenannte Regensburger Tradition und die Liturgiereform.
Bauer-Spandl, Bettina: Regensburg. Oberer Katholischer Friedhof. 2009. 32 S., 24 fb. Abb., 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2758) Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6858-3 Schnell & Steiner
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