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Schnell & Steiner

 
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Johannes Itten Tagebuch 1930. Beiträge zu einem Kontrapunkt der Bildenden Kunst.Hrsg. v. Wagner, Christoph. 2009. 208 S., 150 Duoton- zahlreiche teils fb. Abb. 29 x 24 cm. (Regensburger Studien zur Kunstgeschichte 13) Gb EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-2251-6 Schnell & Steiner
Die historisch-kritische und vollständige Ausgabe dieser von Itten 1930 an der Berliner Itten-Schule im Handabzug hergestellten, bibliophilen Publikation ermöglicht die Wiederentdeckung einer der bedeutenden kunsttheoretischen Schlüsselschriften der Klassischen Moderne. Die wissenschaftliche Erschließung durch den Kommentar und die Einführung Christoph Wagners wird von einer Transkription und einer vollständigen fotografischen Dokumentation in Duoton- und Farbdrucktafeln begleitet.
Johannes Itten entfaltet hier seine seit den Jahren am Weimarer Bauhaus entwickelte Kunst- und Farbenlehre: Ausgehend von den Elementarformen, den Formcharakteren, sind Kapitel u.a. dem Hell-Dunkel-Kontrast, den Proportionen, dem Goldenen Schnitt, den expressiven Formen, den Kontrastwirkungen, den Materialstudien, dem Rhythmus, dem "impressiven", "konstruktiven" und "expressiven" Gestalten, der Komposition, den Formkontrasten, der Gestaltung bewegter Objekte, den Landschaftsstudien, dem Studium des Kopfes, dem Aktstudium, den Raumproblemen in der Malerei oder seiner Vorstellung von den "subjektiven Farben" der Menschen gewidmet. Erstmals werden die umfangreichen und bislang unbekannten Kapitel zum Studium Alter Meister, zum Verhältnis von Kunst und Naturwissenschaften sowie zu Ittens Farbenlehre mit allen Abbildungstafeln zugänglich gemacht. Ein Standardwerk der Kunsttheorie der Klassischen Moderne
Hess, Günter: Der Tod des Seneca. Studien zur Kunst der Imagination in Texten und Bildern des 17. und18 Jahrhunderts. 2009. 368 S., 85 sw. u. 4 fb. Abb., 24 x 17 cm. (Jesuitica - Quellen u. Stud. z. Gesch., Kunst u. Lit. d. Gesellsch. Jesu im deutschspr.Raum 10) Gb EUR 59,00 ISBN: 978-3-7954-1249-4 Schnell & Steiner
Die Macht der Bilder in der Verbindung von Dichtung, Schauspiel und Predigt, von Gemälden und Druckgraphik ist das zentrale Thema des Sammelbandes. Er umfasst 13 Studien u.a. zum Werk der großen Autoren des Jesuitenordens in Bayern, zur damaligen Bedeutung der visuellen Medien wie zu der aus den geistlichen Übungen des Ignatius entwickelten Kunst der Imagination.
Ausgehend vom Historienbild des sterbenden Seneca von Rubens wird ein Spektrum der Interferenzen von Bildern und Texten verschiedener Gattungen zwischen Barock und Aufklärung analysiert: Probleme der Ikonographie und Tragödientheorie, die poetische Meditation berühmter Hochaltarbilder in Süddeutschland durch Jacob Balde, das Wechselspiel von literarischer Invention und Bilderfindung in Buchillustration und emblematischen Festzügen. Daneben kommen Pilotstudien zum Werk Jacob Bidermanns, seinen Epigrammen zu zeitgenössischer Druckgraphik oder seinem in ganz Europa verbreiteten Epos »Herodias« im Vergleich mit dem »Bethlehemitischen Kindermord« von Rubens zur Sprache. Die Handschriften zu seinem »Cenodoxus«, dessen legendäreMünchner Aufführung sich 2009 zum 400. Mal jährt, werden ebenso vorgestellt wie das emblematische System des »Castrum doloris« beim Leichenbegängnis Kaiser Karls VII. (1745) im Kontext der Funeralpredigten. Analyse des komplexen Wechselspiels von Text und Bild zwischen Barock und Aufklärung.
Zum Autor
Autor: Prof. Dr. Günter Hess, bis 2000 Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Würzburg mit den Schwerpunkten Humanismus- und Barockforschung
Kunst und Eros. Lovis Corinth zwischen Tradition und Moderne. Von Dittmann, Lorenz /Jehle, Oliver/Kliemann, Julian /Le Rider, Jacques /Schneemann, Peter J. /Springer, Peter /Traeger (t), Jörg /Wagner,Christoph /Zimmermann, Michael /Hrsg. v. Lorenz, Ulrike /Wagner, Christoph. 2009. 144 S. 24 x 17 cm. (Regensburger Studien zur Kunstgeschichte 8) Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2108-3 Schnell & Steiner
Die Beziehungen von Kunst und Eros gehören zu den archetypischen Leitmotiven der Kunstgeschichte. In diesem Feld vereinen sich ästhetische Passion, rauschhafter Genuss, Voyeurismus, Ekel und Verführung.
Die Beiträge dieses Bandes beleuchten ausgehend von der künstlerischen Deutung des Eros in der Malerei von Lovis Corinth eine reiche Tradition, die von Cecco da Caravaggio über die Spielformen des 19. Jhs. bis zur zeitgenössischen Kunst reicht. Mit Beiträgen von L. Dittmann (Saarbrücken), O. Jehle (Regensburg), J. Kliemann (Rom), J. Le Rider (Paris), U. Lorenz (Mannheim), P. Schneemann (Bern), P. Springer (Oldenburg), J. Traeger (+), Ch. Wagner (Regensburg) und M. Zimmermann (Eichstätt).
Neyses, Adolf: Die Baugeschichte der ehemaligen Reichsabtei St. Maximin bei Trier. Hrsg. v. Weber, Winfried. 2009. 292 S., 42 Farbtafeln, 4 Faltbeilagen, 2 Bände, 102 Abb. 30 x 23 cm. Gb iSch EUR 100,00 ISBN: 978-3-7954-2280-6 Schnell & Steiner
"die kayserlichen Zeichen". Die Reichskleinodien - Herrschaftszeichen des Heiligen Römischen Reiches.Von Reither, Hans /Weinfurter, Stefan /Pohlit, Peter /Keupp, Jan /Schober, Katharina. 2009. 96S., 50 fb. Abb., 21 x 15 cm. Gef EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-2002-4 Schnell & Steiner
"Die keyserlichen Zeychen«, so die Bezeichnung der Reichskleinodien im sog. Trifelsinventar, sind sprechende Zeugen eines bewegten Jahrtausends abendländischer Geschichte. Die Herrschaftszeichen des Heiligen Römischen Reiches werden seit über 200 Jahren in der Schatzkammer der Wiener Hofburg aufbewahrt und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren.
Für die Könige und Kaiser des Mittelalters und der frühen Neuzeit waren diese Zeichen, wie die Heilige Lanze, Reichskrone, -schwert und -kreuz, zum einen sichtbarer Ausdruck ihrer Autorität und richterlichen Gewalt, zum anderen ihrer politischen und zugleich sakralen Legitimation der von Gott verliehenen Herrschaft. Mit dem Ende des Alten Reiches imJahre 1806, besiegelt durch die Niederlegung der Reichskrone durch Franz II., hatten die Herrschaftsinsignien ihre Funktion verloren - sie wanderten ins Museum. Der reich illustrierte Band liefert mit Beiträgen namhafter Autoren eine fundierte »kurze« Geschichte der Reichskleinodien auf den Grundlagen der neuesten Forschung. Neben einer Beschreibung der einzelnen Insignien geht es um ihre repräsentative Funktion und ihren Bedeutungswandel im Spätmittelalter, um die unterschiedlichen Aufbewahrungsorte sowie die zahlreichen Nachbildungen der Neuzeit. Kompakte, reich bebilderte Darstellung eines zentralen Themas der mittelalterlichen Reichs- und Herrschaftsgeschichte Zum Autor
Autoren: Dr. Jan Keupp: Wiss. Mitarbeiter des DFG-Projekts »Die Hüllen des Selbst« am Hist. Seminar der LMU München; Peter Pohlit: Publikationen über Burgenarchitektur, Mitarbeiter beim Pfälzischen Burgenlexikon; Hans Reither: Verwalter der Reichsburg Trifels, Publikationen über Burgenarchitektur; Katharina Schober: Wiss. Mitarbeiterin im Cluster »Asia and Europe« der Universität Heidelberg; Prof. Dr. Stefan Weinfurter: Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte, Heidelberg
Heinrich Schliemanns - Sammlung trojanischer Altertümer. Hrsg. v. Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Stiftung. 2009. 112 S. 30 x 21 cm. Gb EUR 24,90 in Planung ISBN: 978-3-7954-2270-7 Schnell & Steiner
Bis heute ist Heinrich Schliemanns Bedeutung - Schatzgräber oder Pionier archäologischer Forschung - ebenso umstritten wie die Frage, ob die von ihm ausgegrabene Stadt tatsächlich das homerische Troja war. Das Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte besitzt weltweit die größte Sammlung von archäologischen Funden aus Schliemanns Grabungen in Troja, der sagenhaften Stadt des Dichters Homer.
Schliemann vermachte seine Ausgrabungsfunde testamentarisch seinem Herkunftsland "zu ewigem Besitz und ungetrennter Aufbewahrung in der Reichshauptstadt". Obwohl als Folge des Zweiten Weltkriegs von der Sowjetarmee Bestände der Trojasammlung, darunter die meisten Kostbarkeiten aus dem berühmten "Schatz des Priamos", in Berlin requiriert und bis heute nur zum Teil restituiert worden sind, lassen sich Schliemanns Grabungsergebnisse nur anhand der Berliner Kollektion umfassend darstellen.
Schliemanns "trojanische Altertümer" bilden einen der Höhepunkte in der Ausstellung des Neuen Museums auf der Berliner Museumsinsel. Der Katalog zur Ausstellung thematisiert die Person Heinrich Schliemanns, seine Grabungsmethoden und wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie das Schicksal der Berliner Trojasammlung. Berichtet wird über neueste Forschungsergebnisse zu den bedeutendsten Exponaten der Ausstellung, den über 4000 Jahre alten Silbergefäßen aus dem "Schatz des Priamos", und über die Weiterführung der Grabungen in Troja bis in die jüngste Zeit.
Totenhochzeit mit Kranz und Kronen. Zur Symbolik im Brauchtum des Ledigenbegräbnisses. Hrsg. v. Zentralinstitut und Museum für Sepulralkultur, Kassel, Kassel. 2009. 312 S., 248 fb. Abb., 23 x 23 cm. Gb EUR 24,80 ISBN: 978-3-7954-2272-1 Schnell & Steiner
Kronen und Kränze kennt man verschiedene: Herrscherkronen, Thorakronen, Erntekronen, Siegeskränze, Dichterkränze, Hochzeitskränze
Doch wer kennt schon Totenkronen und Totenkränze? Sie entstammen einem alten Brauch: der so genannten Totenhochzeit. Die Totenhochzeit wurzelt im archaischen Denken der unverzichtbaren Weitergabe des Lebens, was in christlicher Zeit in die ‚himmlische Hochzeit’ mündete, sobald eine unverheiratet verstorbene Person bestattet wurde. Entsprechend widmete man ihr eine Totenkrone mancherorts auch einen Kranz als Ersatz für die zu Lebzeiten nicht erhaltene Brautkrone. Und tatsächlich sahen die Totenkronen den Brautkronen oft zum Verwechseln ähnlich, vielfältig in der Form und bunt in der Gestaltung; so wird die Grenze zwischen Leben und Tod verwischt. Die Vorstellung von einer nachtodlichen Vermählung zählt zu den geheimnisvollsten Erscheinungen im Bestattungsbrauchtum.
Totenkronen, die sich seit dem 16. Jahrhundert erhalten haben, belegen, dass eine Vermählung der ledig Verstorbenen auch in der Neuzeit zu den gängigen Ritualen zählte. Noch in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden Totenkronen verwendet. Aber schon in den Jahrhunderten zuvor versuchten die Obrigkeiten, den ebenso abergläubischen wie kostspieligen Brauch durch Regulierungen und Verbote einzudämmen.
Der Totenkronenbrauch ist überregional belegt und war bei Protestanten wie Katholiken gleichermaßen üblich. Allerdings gab es in der Art der Ausübung regionale Unterschiede. So wurde dem Verstorbenen die Krone auf den Kopf gesetzt, in die Hand gegeben, auf einem Kissen vor dem Sarg hergetragen oder bis zur Grablegung darauf abgelegt. In Glaskästen und auf Konsolbrettern schmückten sie lange die Innenräume vieler Kirchen.
Dass der Totenkronenbrauch gemeinhin jedoch im ausgehenden 19. Jahrhundert seinem Ende entgegensteuerte, ist in aller Regel äußeren Umständen geschuldet So wurden die Totenkronen von Geistlichen vielfach als ‚Staubfänger’ deklariert bzw. im Zuge von Renovierungen aus dem Kirchenraum verbannt entsprechend schwand auch das Wissen um ihre Bedeutung.
Und weil kaum jemand mehr um jene Totenkronen und -kränze weiß, will dieser Band diese besonderen volkstümlichen Zeugnisse der Totenhochzeit in erster Linie mit Exponaten aus Hessen, Südniedersachsen, Thüringen, Franken und der Mark Brandenburg zeigen.
Tuchintarsien in Europa von 1500 bis heute / Inlaid Patchwork in Europe from 1500 to the Present. VonBruseberg, Gisela /Franzén, Mari-Louise /Falkenberg, Regine /Telek, Ulrike /Anders, Ines /Kügler, Martin/Rose, Clare /Gero, Annette /Joye, Lar /Jakob, Andreas /Herr, Ulrich /Arndt, Ursel /Hrsg. v.Neuland-Kitzerow, Dagmar /Karasek, Erika /Salwa, Joram. 2009. 328 S., 17 sw. u. 133 fb. Abb., 27 x 21 cm. Gb EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-2217-2 Schnell & Steiner
Als erste grundlegende Publikation zum Thema Tuchintarsien begleitet der aufwendig illustrierte Band die gleichnamige Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen Berlin. Anhand von 70 Objekten eröffnen sich ungewöhnlich farbenfrohe und facettenreiche Perspektiven auf Wanddekorationen und Haustextilien aus fünf Jahrhunderten.
In dieser Publikation werden erstmalig alle bislang bekannten Tuchintarsien aus Europa von 1500 bis heute erfasst und unter Verwendung von exquisitem Fotomaterial vorgestellt. Die Gemeinsamkeit jener Decken und z.T. großformatigen Wandbehänge besteht in ihrer technischen Herstellung: Aus Wolltuchresten werden die Schnittteile so zusammengesetzt, dass kunstvolle textile Bilder entstehen, die dem Vergleich mit bekannten Holzintarsien in jeder Hinsicht standhalten. Die Gestaltungsthemen bzw. -motive reichen von religiösen und ornamentalen Programmen bis hin zu Szenen aus der europäischen Geschichte. Sie eröffnen eine fantastische Bilderwelt, die sowohl das Fachpublikum, als auch Textilliebhaber/innen unmittelbar anspricht. Gleichzeitig bietet der Katalog das Potential für neue Forschungsansätze, um in die Geheimnisse der Herkunft, Herstellung und Nutzungszusammenhänge von Tuchintarsien einzudringen. Begleitband zur Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin vom 19.03.-5.07.2009. Mehr unter www.smb.spk-berlin.de
Zum Autor
Autoren: Ines Anders, Ursel Arndt, Gisela Bruseberg, Regine Falkenberg, Mari-Louise Franzén, Annette Gero, Ulrich Herr, Andreas Jakob, Salwa Joram, Lar Joye, Erika Karasek, Martin Kügler, Dagmar Neuland-Kitzerow, Clare Rose, Ulrike Telek
Bußmann, Kerstin: Orientalisierende Architektur in Italien. 1800 - 1940. 2009. 272 S., 208 sw. u. 24 fb. Abb., 208 sw. Abb., 24 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb EUR 69,00 ISBN: 978-3-7954-2201-1 Schnell & Steiner
Die Orientrezeption in der Architektur Westeuropas spiegelt die Faszination wider, die von den fremden Kulturen des Ostens ausging. Davon zeugt der reiche, bislang wenig beachtete Bestand orientalisierender Bauten Italiens aus dem Zeitraum 1800-1940. Die Begegnung mit der Formenwelt des Orients wird im unmittelbaren Kontext der geschichtlichen Situation gesehen.
Die gesellschaftlichen Entwicklungen Italiens in der Zeit von 1800 bis 1940 und die damit verbundenen Sehnsüchte, Unsicherheiten und Enttäuschungen lassen die Frage nach den Ursachen laut werden, die die Begegnung mit der Kultur und dem Mythos Orient verstärkte. Die Rezeption dokumentiert sich in rund 200 Bauten unterschiedlichster Bestimmung und beeindruckender Vielgestaltigkeit, in Villen, Bade- und Kuranlagen ebenso wie in Sakralbauten, Fabrikgebäuden oder Vergnügungsarchitekturen. Die Bezeichnung »orientalisch« vereint dabei verschiedenartige Einflüsse, von denen des maurischen Südspaniens, des osmanischen Reiches oder des Alten Ägyptens bis zu solchen aus dem Fernen Osten. Die materialreiche Untersuchung eröffnet neue Einsichten in ein besonderes Kapitel der italienischen Baukunst, das Ausdruck eines bis heute aktuellen, komplexen Spannungsverhältnisses zwischen Orient und Okzident ist. Die orientalisierende Baukunst der Halbinsel im historischen und kulturhistorischen Kontext des Zeitraums 1800-1940
Zum Autor
Autorin: Studium der Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Germanistik in Frankfurt am Main. Promotion in Kunstgeschichte bei Prof. Dr. Alessandro Nova. Langjährige Tätigkeit als Museumspädagogin. Forschungsschwerpunkte: Architekturgeschichte, Architektur des 19. und 20. Jhs., Gartenkunst, Bildhauerei, interkulturelle Prozesse.
Knöll, Stefanie: Großes Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur. Wörterbuch zur Sepulkralkultur Volkskundlich-kulturgeschichtlicher Teil: Von Abfallgrube bis Zwölftafelgesetz Bd. 2. Hrsg. v. Zentralinstitut für Sepulkralkultur, Kassel, Kassel /Überarb. v. Sörries, Reiner. 2009. 440 S., 142 sw. Abb., 24 x 17 cm. Gb EUR 59,00 ISBN: 978-3-7954-2282-0 Schnell & Steiner
Aus Anlass des 700. Geburtstags Konrads von Megenberg (1309-1374) würdigen das Bischöfliche Zentralarchiv und die Bischöfliche Zentralbibliothek erstmals in einer Ausstellung vom 27.08.-25.09.2009 Leben und Werk des Regensburger Domherrn, Dompfarrers und Gelehrten. Gezeigt werden dabei wertvolle Handschriften und Urkunden aus München, Augsburg, Trier, Regensburg und Wien.
Gleichzeitig gehört die Ausstellung zum Rahmenprogramm der Internationalen Tagung des Lehrstuhls für Ältere deutsche Literatur der Universität Regensburg und der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft e.V. in Verbindung mit der Stadt Regensburg und dem Verein für Regensburger Bistumsgeschichte vom 27. bis 29. August 2009 sowie des 79. Deutschen Archivtags vom 22. bis 25. September 2009 in Regensburg. Konrad von Megenberg war ein universeller Gelehrter, der sich mit Erklärungsversuchen der Ursachen des Erdbebens oder der Pest ebenso einen Namen machte wie mit kirchenrechtlichen Abhandlungen über Ehehindernisse oder die Grenzen der Regensburger Pfarreien. Am berühmtesten aber wurde sein >>Buch der Natur<<, die erste Naturgeschichte in deutscher Sprache.
Wittmann, A.: Bruck in der Oberpfalz. Kirchen. Ill. v. Eberts, Peter. 2009. 28 S., 18 fb. Abb., 18 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6818-7 Schnell & Steiner
Tillemann, Jan: Brügge. Sint-Jakobuskerk englisch. Ill. v. Lechtape, Andreas. 2009. 28 S., 1 Grundriss, 18 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6822-4 Schnell & Steiner
Tillemann, Jan: Brügge. Sint-Jakobuskerk französisch. Ill. v. Lechtape, Andreas. 2009. 28 S., 1 Grundriss, 18 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6823-1 Schnell & Steiner
Tillemann, Jan: Brügge. Sint-Jakobuskerk niederländisch. Ill. v. Lechtape, Andreas. 2009. 28 S., 1 Grundriss, 18 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6824-8 Schnell & Steiner
Tillemann, Jan: Brügge. Sint-Jakobuskerk. Ill. v. Lechtape, Andreas. 2009. 28 S., 1 Grundriss, 18 fb. Abb. 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6821-7 Schnell & Steiner
Als Hildegard noch nicht in Bingen war. Der Disibodenberg – Archäologie und Geschichte. Hrsg. v. Kluge-Pinsker, Antje. 2009. 160 S., 150 fb. Abb., 28 x 21 cm. Gb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2253-0 Schnell & Steiner
Der Disibodenberg ist die Heimat der Hildegard von Bingen. Hier verbrachte sie vierzig Jahre ihres Lebens. Insgesamt 20 Autoren aus der Archäologie, den Geschichtswissenschaften und der Kunstgeschichte fassen in diesem Band in allgemein verständlicher Form das Wissen über diesen Ort zusammen, der jeden seiner Besucher in seinen Bann zieht.
Hildegard von Bingen verbrachte fast vier Jahrzehnte ihres Lebens im Kloster auf dem Disibodenberg, der sich über dem Zusammenfluss von Nahe und Glan erhebt. Hier entstand zwischen 1141 und 1151 Hildegards erstes Hauptwerk - Scivias -, außerdem eine Lebensbeschreibung des Klostergründers, des Eremiten Disibod. Dieser, von der Lieblichkeit des Berges in Bann gezogen, soll sich einst mit drei Gefährten an diesem Ort niedergelassen haben. Noch heute übt der Disibodenberg, im 19. Jh. als Landschafts- und Ruinenpark gestaltet, auf seine Besucher große Faszination aus. Anders als man ihn heute wahrnimmt, war der Berg im Mittelalter kein abgelegener Ort, sondern politisches und wirtschaftliches Zentrum einer Landschaft. Davon geben sowohl die schriftliche Überlieferung als auch die Klosterruinen und die archäologischen Funde Zeugnis ab. Zwanzig Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Wissenschaften stellen in diesem Band das Wissen über diesen Ort zusammen. Reich illustriertes Sachbuch zur Archäologie und Geschichte des ehemaligen Klosters der Heiligen Hildegard
Zum Autor
Autoren: Stefan Albrecht, Cristina Bartz, Alison Beach, Walburg Boppert, Falko Daim, Franz Felten, Michael Herdick, Sonja Herzig, Andreas Jung, Stella Junker-Mielke, Antje Kluge-Pinsker, Ronald Knöchlein, Gabriele Mergenthaler, Eberhard Nikitsch, Regina Schäfer, Rainer Schreg, Juliane Schwoch, Christina Vossler, Katrin Wipfler, Sr. Maura Zátonyi
Jäger, Hans-Joachim: Die Dresdner Frauenkirche. Jahrbuch zu ihrer Geschichte und Gegenwart, Band 13. Hrsg. v. Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche e.V., Gesellschaft /Magirius, Heinrich /Redakt.: Stiftung Frauenkirche Dresden, Stiftung. 2009. 180 S. Pb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2264-6 Schnell & Steiner
Im 13. Band des Jahrbuchs »Die Dresdner Frauenkirche« kommen namhafte Theologen, Politiker und Musiker zu Wort. Ihre Beiträge sind der geistigen und geistlichen Ausstrahlung des wiederaufgebauten Gotteshauses gewidmet.
Das breite thematische Spektrum reicht unter anderem von der Uraufführung der Evangelienvesper von Siegfried Thiele und den Vasa sacra im Spiegel der unterschiedlichen Bedeutung der Frauenkirche über neue Forschungen zum Schöpfer des berühmten Altars, Johann Christian Feige d.Ä., sowie Betrachtungen zur Rampischen Straße am Neumarkt bis hin zur Entstehungsgeschichte des Lutherdenkmals vor der Frauenkirche.
Gille, Hermann: Frankfurt. Heilig Kreuz. 2009. 32 S., 16 fb. Abb., 17 x 12 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6808-8 Schnell & Steiner
Schubert, Ulrike: Frankfurt Höchst. St. Josef. 2009. 16 S., 12 fb. Abb., 17 x 12 cm. Gh EUR 2,50 ISBN: 978-3-7954-6827-9 Schnell & Steiner
Das Freiburger Münster. Von Faller /Mittmann /Zumbrink /Stopfel /Hrsg. v. Freiburger Münsterbauverein, Freiburger. 2009. 240 S., zahlr. Pläne, 160 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-1685-0 Schnell & Steiner
Das Freiburger Münster ist eine der bedeutendsten gotischen Kirchen Deutschlands und ein einzigartiges Kulturdenkmal. Vor allem sein filigraner Maßwerkturm beeindruckt bis heute Besucher aus aller Welt. Geschichte, Architektur und Vielfalt der künstlerischen Ausstattung werden in diesem reich bebilderten Band kenntnisreich und anschaulich präsentiert.
Das Freiburger Münster ist Stadtpfarrkirche und seit 1821/27 Bischofskirche der Erzdiözese Freiburg. Im Sammelband werden die wechselvolle Baugeschichte der Kathedrale bis in die heutige Zeit, Position und Funktion des Münsters innerhalb der Stadt sowie seine Außen- und Innenarchitektur dargestellt. Ein eigenes Kapitel ist der Ausstattung, so dem Hochaltar des Hans Baldung Grien, der Vielfalt der Glasmalereien, Skulpturen und Altäre, zudem der Glocken, Uhren und Orgel, gewidmet. Beiträge zur Münsterbauhütte und zum denkmalpflegerischen Umgang mit dem Bauwerk und seiner Ausstattung runden das umfassende Themenspektrum ab. Renommierte Autoren präsentieren in ihren Beiträgen die jüngsten Erkenntnisse zur Bau- und Kunstgeschichte des Freiburger Münsters, zahlreiche Neuaufnahmen, Pläne und neue 3D-Ansichten führen die Kirche in allen ihren Facetten vor Augen. Opulent illustrierte, vollständige Publikation zum Freiburger Münster mit zahlreichen Neuaufnahmen, Plänen und 3D-Ansichten
Zum Autor
Autoren: Rüdiger Becksmann, Yvonne Faller, Thomas Flum, Eberhard Grether, Christoph Hallermann, Hans W. Hubert, Clemens Joos, Peter Kalchthaler, Stefan King, Kurt Kramer, Bernd Mathias Kremer, Bernhard Laule, Guido Linke, Frank Löbbecke, Heike Mittmann, Hans Musch, Volker Osteneck, Johanna Quatmann, Wolfgang Stopfel, Dagmar Zimdars, Detlef Zinke, Stephanie Zumbrink
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