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Schnell & Steiner

 
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Städtische Räume in der Vormoderne. Hrsg. v. Ehrich, Susanne /Oberste, Jörg. 2009. 208 S., 45 fb. Abb., 45 fb. Abb. 24 x 17 cm. (Forum Mittelalter Studien 5) Pb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2250-9 Schnell & Steiner
Jüngere kulturwissenschaftliche Ansätze haben die Reflexion über den Stadtraum neu angestoßen. Räume sind nicht nur Schauplätze des historischen Handelns, sondern sind selbst als soziale und symbolisch überformte Konstrukte Gegenstand historischer Prozesse. Der vorliegende Sammelband ist interdisziplinär und europäisch vergleichend angelegt.
Durch den Blick auf die Vielfalt städtischer Binnenräume, die Organisation von Stadt-Umland-Beziehungen oder die Funktionalität überregionaler Städtenetze ergeben sich neue und spannende Forschungsperspektiven für das mittelalterliche Städtewesen. Der Frage nach der Konstruktion von urbanen Räumen im Zeitraum zwischen 400 und 1600 wird zum einen auf der innerstädtischen Ebene nachgegangen - etwa, wenn die klösterliche Topographie von Toulouse, jüdische Räume in Regensburg oder der städtische Raum als literarisches Identifikationsmedium untersucht werden. Darüber hinaus treten auch mittelalterliche Metropolen wie Straßburg, Paris oder Basel und ihre kulturelle Ausstrahlung auf das Umland in den Blick. Nicht zuletzt geht es um die rechtlichen und politischen Bindungsfaktoren und -strategien innerhalb von Städtelandschaften. Neue methodische Ansätze: Reich illustrierter Sammelband zum europäischen Städtewesen mit internationalen Beiträgen aus Geschichte, Geographie, Kunstgeschichte, Musik-, Sprach- und Literaturwissenschaften
Zum Autor
Autoren: Bruno Boerner, Dresden; Albrecht Classen, Arizona; James Davis, Belfast; Rudolf Flotzinger, Graz; Katalin Gönczi, Magdeburg; Bettina Gröber, Regensburg; Karsten Igel, Münster; Gunnar Mikosch, Basel; Jörg Oberste, Regensburg; Anja Rathmann-Lutz, Basel; Maria Selig, Regensburg; Terry R. Slater, Birmingham; Marco Vencato, Basel; Gabriel Zeilinger, Kiel
Bisconti, Fabrizio /Nicolai, Vincenzo Fiocchi /Mazzoleni, Danilo: The christian catacombs of Rome. History, Decoration, Inscritions. 2009. 208 S., 1 Karte, 29 Pläne, 22 Abb., 128 fb. Abb. 28 x 24 cm. Pb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2212-7 Schnell & Steiner
Die römischen Katakomben können ohne Übertreibung als einer der beeindruckendsten, aussagekräftigsten und besterhaltenen Komplexe der gesamten antiken Welt bezeichnet werden. Mit diesem Buch liegt nunmehr eine umfassende Publikation zu den christlichen Katakomben Roms vor, die die aktuellen Ergebnisse der internationalen Katakombenforschung anschaulich und umfassend darlegt.
Drei ausgewiesene Experten, seit Jahrzehnten als Professoren an römischen Universitäten mit der Materie vertraut, befassen sich mit allen relevanten Fragen zu Topographie, Ikonographie und Epigraphik der Katakomben: Vincenzo Fiocchi Nicolai erörtert Ursprung und Entwicklung der Katakombenanlagen von ihrer Entstehung in severischer Zeit bis zu Aufgabe und Verfall im frühen Mittelalter. Von Fabrizio Bisconti stammen die Ausführungen zur prachtvollen Ausmalung der Katakomben, wobei besonders die heidnischen und christlichen Bildthemen und ihre wechselseitige Beeinflussung zur Sprache kommen. Danilo Mazzoleni befasst sich anhand ausgewählter Beispiele mit dem Inhalt der Grabinschriften, wobei er spannende Aufschlüsse zum Alltag der frühen Christen gewinnt, die den Leser durch ihre Unmittelbarkeit und zeitlose Lebensnähe in ihren Bann ziehen.
This book presents the Christian catacombs of Rome, based on the most recent scientific research. In particular, it focuses on their origins and development, their artistic decoration and the inscriptions found there. Three chapters, written by specialists of their respective fields, deal with the topography, iconography and epigraphy of the catacombs.Abundant illustrations document the current state of the catacombs following the extensive restorations of recent years and also incorporate the results of the latest excavations
Schatzkammer Thüringen. 2009. 200 S., zahlr. Abb., 21 x 21 cm, Pb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2186-1 Schnell & Steiner
In Thüringen entstand seit dem Mittelalter bis ins 19. Jh. hinein auf engem Raum ein dichtes Netz höfischer Residenzen wie sonst nirgends in Deutschland. Der Band führt den Glanz der kleinen Hofstaaten vor Augen, der sich insbesondere in der exquisiten Ausstattung und erlesenen Kunstsammlungen widerspiegelt.
In kurzen und reich bebilderten Texten wird das opulente Erbe höfischer Kultur in Thüringen vorgestellt. Dazu zählen der größte deutsche, während des Dreißigjährigen Kriegs begonnene Schlossneubau in Gotha mit dem ersten Englischen Garten auf dem Kontinent, die prunkvolle Ausstattung von Schloss Heidecksburg in Rudolstadt mit dem virtuosen Formen- und Farbenspiel des Rokoko oder das Sommerpalais in Greiz, eines der frühesten klassizistischen Bauten nach französischem Vorbild. Weitere Stationen sind das Residenzschloss Weimar, die Schlösser Altenburg und Schwarzburg, die Veste Heldburg, Schloss Elisabethenburg in Meiningen, Altenstein, Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden sowie die Schlösser Molsdorf und Sondershausen. Der prächtig illustrierte Band lädt ein, im fein gesponnenen Netz der Residenzen der dynastischen Geschichte der Wettiner, der Schwarzburger oder der Reußen nachzuspüren und macht Lust auf die Entdeckung von Schlössern, Kunstsammlungen und Gärten. Reich illustrierter und informativer Wegbegleiter zu 12 ausgesuchten Orten höfischer Kultur in Thüringen mit besonderem Akzent auf den Museen und Kunstsammlungen der einstigen Residenzen Zum Autor
Autoren: Dorothee Ahrendt, Christina Baum, Petra Dittmar, Dietger Hagner, Christa Hirschler, Roland Krischke, Uta Künzl, Nadja Kupsch, Eva Maria von Mâriâssy, Claudia Narr, Helmut-Eberhard Paulus, Ingrid Reißland, Angelika Schneider, Catrin Seidel, Achim Todenhöfer, Lutz Unbehaun, Axel Wirth
Lüders, Imke: Der Tod auf Samt & Seide. Todesdarstellungen auf liturgischen Textilien des 16. bis 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. 2009. 268 S., 117 sw. u. 82 fb. Abb., 27 x 21 cm. Pb EUR 28,50 ISBN: 978-3-7954-2265-3 Schnell & Steiner
Paramente mit Todesdarstellungen fanden seitens der textilhistorischen und ikonographischen Forschung bislang kaum Beachtung. Erstmalig wird dieser Denkmälerbestand nun am Beispiel von rund fünfzig erhaltenen Objekten systematisch vorgestellt.
Die Objektgruppen gliedern sich dabei in Totentänze, Skelettdarstellungen sowie Totenschädel und Gebeine. In der Deutung des Bildgegenstandes entfernt sich die Autorin von herkömmlichen mentalitäts- und kulturhistorischen Ansätzen, die die Todesdarstellung vorrangig als Zeichen der Lebensbedrohung und Vergänglichkeit verstehen - stattdessen verbindet sie bildliche Details mit konkreten biblischen Inhalten der katholischen Totenliturgie. Einerseits wird die Bedeutung des Memento mori im Zusammenhang mit der allgemeinen Verpflichtung des Christen zum Totendienst herausgestellt und andererseits die Auferstehungserwartung betont, die sich in der bildlichen Darstellung menschlicher Überreste ausdrückt. Die zentrale These von der »Läuterung des Leibes« im Grabe als Gegenpol zur Läuterung der Seele im Fegefeuer ermöglicht eine weitreichende Interpretation der Bilder des Todes in der sepulkralen Kunst und Kultur bis ins 19. Jh.
Glatz, Joachim: Trechtingshausen. Rheinstein. 2009. 28 S., 20 fb. Abb., 20 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2538sp) Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6805-7 Schnell & Steiner
Glatz, Joachim: Trechtingshausen. Rheinstein. 2009. 28 S., 20 fb. Abb., 20 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2538rus) Gh EUR 3,00 ISBN: 978-3-7954-6806-4 Schnell & Steiner
Das Neumünster zur Würzburg. Ill. v. Kneise, Ulrich /Beitr. v. Lenssen, Jürgen /Scheele, Paul-Werner /Hrsg. v. Lenssen, Jürgen. 2009. 200 S., 10 sw. u. 140 fb. Abb., 30 x 22 cm. Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2184-7 Schnell & Steiner
Das Würzburger Neumünster, nach dem Dom die bedeutendste Kirche des Bistums, konnte in über zweijähriger Restaurierung glanzvoll wiederhergestellt werden. Der mit vorzüglichen Fotografien ausgestattete Bildband führt das Neumünster in seiner erneuerten Gestalt und reichen Ausstattung vor Augen.
Am 24. Juni 2009 wird das Neumünster, legendärer Ort des Martyriums der Frankenapostel, wiedereröffnet. Die aufwendige Renovierung galt der Wiedergewinnung der barocken Gestalt des Innenraumes mit seinem Stuckkleid und dem Freskenzyklus. Die im Wesentlichen erhaltene Ausstattung mit Altären und einer Vielzahl von Kunstwerken wurde um Werke von bedeutenden zeitgenössischen Künstlern ergänzt. Der Band stellt in üppiger Bebilderung den Sakralraum und seine künstlerische Ausgestaltung vor, darunter viele Details, die dem Auge ansonsten verborgen bleiben. Eindrucksvolles Porträt des Würzburger Neumünsters mit Fotografien von künstlerischem Anspruch
Hajnalka Herold. RGZM, Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums. Herold: Zillingtal (Burgenland). 2009. 420 S., 97 Abb., 242 Farbtafeln, 1 Beilage, 21 x 30 cm, EUR 180,00 ISBN: 978-3-7954-2259-2 Schnell & Steiner
Für die frühmittelalterliche Siedlung von Zillingtal (7.-8. Jh. n.Chr.) interessierte bei der Bearbeitung der Siedlungsbefunde vor allem die Wiederverwendung der römischen Ruinen. Die Auswertung des Fundmaterials konzentriert sich auf die Keramik, die zusammen mit dem zugehörigen Gräberfeld untersucht wurde. Die Chronologie der Grabgefäße und die anthropologischen Daten der Bestatteten bilden die Basis für den dritten Schwerpunkt: die Analyse awarenzeitlicher Traditionen bei der Beigabe von Keramikgefäßen in die Gräber.
Alexander der Große und die Öffnung der Welt. Asiens Kulturen im Wandel. Hrsg. v. Wieczorek, Alfried/Hansen, Sven /Tellenbach, Michael. 2009. 500 S., 600 fb. Abb. 28,0 x 24,0 cm. Pb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2177-9 Schnell & Steiner
Der Begleitband zur großen Sonderausstellung führt auf den Spuren Alexanders des Großen nach Zentralasien. Essays namhafter Wissenschaftler und Abbildungen kostbarer Leihgaben aus internationalen Museen beleuchten die spannenden Begegnungen unterschiedlichster Kulturen vor dem Hintergrund des Alexanderzuges.
Kaum eine historische Gestalt hat dieMenschen so bewegt wie Alexander der Große (356-323 v. Chr.). Sein kurzes Leben, sein legendärer Feldzug durch das riesige Perserreich sowie sein Wirken und Nachwirken haben unzählige Geschichten und Legenden hervorgerufen. Der Band führt die eindrucksvolle Expansion des makedonischen Herrschers bis nach Zentralasien vor Augen. Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen setzen sich mit den nachhaltigen Folgen des Aufeinandertreffens altorientalischer und griechischer Traditionen für die zentralasiatischen Kulturenauseinander. Der umfangreiche Katalogteil veranschaulicht die Begegnungen anhand von rund 400Objekten. Neben kostbaren Exponaten aus den großen europäischen Sammlungen, wie dem Louvre, dem British Museum oder der Eremitage, gehören dazu vor allem auch Schätze aus Museen in Usbekistan, Tadschikistan und Afghanistan sowie neue Ausgrabungsfunde, von denen der größte Teilerstmals in Europa präsentiert wird.Reich bebilderter Begleitband zur Sonderausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museenin Mannheim vom 3.10.2009-21.02.2010
Deutsches Archäologisches Institut: Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts. RömischeAbteilung. Hrsg. v. Deutschen Archäologischen Instituts Rom, Deutschen. 440 S., zahlr. fb. Abb., 20 x 26,5 cm, Gb., EUR 65,50 ISBN: 978-3-7954-2206-6 Schnell & Steiner
Die jährlich erscheinende, in Fachkreisen als »Römische Mitteilungen« bekannte Reihe ist ein zentrales Forum der Altertumswissenschaft von internationalem Ruf mit hochkarätigen Beiträgen in Deutsch, Italienisch, Englisch und Französisch.
Der Schwerpunkt der Reihe liegt auf römischer Archäologie und auf den antiken Kulturen Italiens. Höchste fachliche Qualität der Beiträge kennzeichnet das Niveau der Bände. Die Reihe blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück, die mit den ersten Ausgaben der vom Vorgänger des Deutschen Archäologischen Instituts herausgegebenen Zeitschriften im Jahr 1829 beginnt.
Mangartz, Fritz: Römischer Basaltlava-Abbau zwischen Eifel und Rhein. 2008. 350 S. 30 x 21 cm. Pb EUR 39,90 ISBN: 978-3-7954-1859-5 Schnell & Steiner
Zwischen den Städten Andernach am Rhein und Mayen in der Eifel bestand bereits in der Antike eines der großen Abbaureviere für Basaltlava. Vor allem qualitätvolle Mühlsteine entwickelten sich in römischer Zeit zu regelrechten Exportschlagern. Sie fanden Abnehmer in Britannien ebenso wie im Voralpenland. Neue Ausgrabungen in den Mühlsteinbrüchen am Bellerberg-Vulkan ermöglichten eine detaillierte Rekonstruktion der Produktionsabläufe und zeigen eine hochgradige Arbeitsteilung. Eine Synthese aller vergleichbaren Abbaureviere in der Alten Welt rundet diese Studie ab.
Nesselrath, Christiane Denker: Bramante´s Spiral Staircase. Recent Restorations of the Vatican Museums. 2009. 100 S., 126 sw. Abb., 18 fb. Abb. (Recent Restorations of the Vatican Museums 2) Pb EUR 19,90 ISBN: 978-3-7954-2192-2 Schnell & Steiner
Stampfer, Helmut: Churburg. Wohnkultur und Rüstungen der Renaissance. Ill. v. Brandl, Anton. 2009. 72 S., 3 sw. Abb., 60 fb. Abb.. (Burgen des Südtiroler Burgeninstituts 5) Gef EUR 6,90 ISBN: 978-3-7954-2156-4 Schnell & Steiner
Stefan Demuth. Das Mythische in der Natur. Die Entstehung der Tier- und Planzenarten in der antiken Mythologie. 144 S., 90 Abb., 14 x 22,5 cm, Br. EUR 16,90 CHF 24,50 ISBN: 978-3-7954-2175-5 Schnell & Steiner
Flüchtend vor dem liebeshungrigen Apoll wird Daphne in den Lorbeer verwandelt. Lebt sie im Baum weiter oder ist der nur die Summe aus Wurzel, Spross und Blatt? Die Menschen der Antike kannten die Antwort. Auf höchst unterhaltsame Weise wird hier eine kulturhistorische Reise in die Natur unternommen.
Der heutige, z.T. hochtechnisierte Umgang mit der Natur entfremdet den Menschen immer mehr der eigenen Naturerfahrung. Der Autor präsentiert 45 antike Verwandlungssagen zu ausgewählten Tierund Pflanzenarten, von Adler bis Zikade und von Anemone bis Zypresse. So entsteht ein faszinierendes Bild des Zusammenspiels von mythologischer Weltdeutung und vermeintlich verifizierbarem Kosmos. Biologische Fakten und kulturhistorische Aspekte für jede Pflanze und jedes Tier ergeben gemeinsam mit dem Mythos ein Bild von der Natur, das den modernen Menschen wieder staunen lässt. Faszinierende Darstellung der oft erstaunlichen Übereinstimmung zwischen Mythos und Wissenschaft. Kulturhistorische Reise in die Naturerfahrung der Antike.
Women in power: Caterina and Maria de´Medici. The return to Florence of two Queens of France. Beitr. v.Acidini, V.C. /Auclair, V. /Bradburne, J. /Brejon de Lavergnée, A. /Capodieci, L. /Contini, R. /Gaehtgens, B./Innocenti, C. /Mamone, S. /Sframeli, M. /Vittet, J. /Hrsg. v. Innocenti, Clarice. 2009. 192 S., 7 sw. Abb., 128 fb. Abb. 29 x 24,5 cm. Pb EUR 39,90 ISBN: 978-3-7954-2198-4 Schnell & Steiner
In diesem Band geht es um die Macht der Bilder und darum, wie die bildliche Darstellung mächtiger Frauen von den beiden Medici-Königinnen von Frankreich zur Legitimierung ihrer Herrschaft genutzt wurde, und das zu einer Zeit, in der Frauen nur selten derartige Positionen einnahmen.
Katharina von Medici (1519-1589) gab Mitte des 16. Jhs. fünfzehn monumentale Wandteppiche in Auftrag, die unter Maria von Medici (1573-1642) zu Ende geführt wurden. Sie stellen Artemisia von Caria, die Witwe des Mausolos dar, die nach dem Tod ihres Mannes von 352 bis 350 v. Chr. regierte und die Insel Rhodos eroberte. Der Band beschäftigt sich mit den auf den Wandteppichen dargestellten Themen und dem Charakter der beiden Medici-Königinnen. Dabei greift er auf Porträts und Kunstwerke aus verschiedenen Florentiner Museen zurück, um die außerordentliche Verfeinerung ihres Lebenstils und ihres Mäzenatentums zu dokumentieren.
Howard, N. Shroyer: Die Toskana steht Kopf. Ein Schweinchen wirbelt durch ein berühmtes Fresko ausSiena. 2009. 48 S., zahlr. fb. Abb., 21,5 x 15,0 cm. Pb EUR 16,80 ISBN: 978-3-7954-2196-0 Schnell & Steiner
...Auf einem fernen Hügel ließ sich der Morgen recht gut an für Cinta. Er füllte seinen prächtigen schwarzen Leib mit vierzehn wurmstichigen Äpfeln, sechsundzwanzig matschigen Feigen, zehnfauligen Kartoffeln und den süßen Kernen von zwei Granatäpfeln...
Die Effekte des guten Regierens auf Stadt und Land, das spektakuläre Fresko, das Ambrogio Lorenzetti im 14. Jahrhundert in Sienas Palazzo Pubblico malte, zeigt auch ein Schwein auf dem Weg zum Markt. Es ist schwarz mit einem breiten weißen Streifen um die Leibesmitte, nämlich von der Art, die als Cinta Senese bekannt ist. In diesem Buch richtet das Schweinchen auf seinem Streifzug durch die Toskana allerlei Unheil an und verursacht ein Chaos beim fröhlichen Toben durch das Mittelalterliche Siena. Eine Kulturreise durch die Toskana für Kinder.
Jöris, Olaf: Der altpaläolithische Fundplatz Dmanisi (Georgien, Kaukasus). Archäologische Funde und Befunde des Liegenden Fundkomplexes im Kontext der Frühen Menschheitsentwicklung. 2009.216 S., 56 sw. Abb., 24 sw. Tab., 33 Taf., 8 Farbtaf., 3 Beilagen, 30 x 21 cm. (Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums 74) Pb EUR 60,00 ISBN: 978-3-7954-2140-3 Schnell & Steiner
Die georgische Ruinenstadt Dmanisi erregt als einer der bedeutendsten Fundplätze des Altpaläolithikums internationales Aufsehen. Die Entdeckung eines ersten, auf 1,8 Millionen Jahre datierten menschlichen Unterkiefers machte Dmanisi 1991 weltberühmt. Bestehende Modelle zur Ausbreitung des Frühen Menschen von Afrika nach Eurasien waren neu zu überdenken. Weitere bedeutende Fossilfunde im Kontext einer reichen Fauna folgten. Ihre Analyse erlaubt u.a. Rückschlüsse auf die Art der Landnutzung durch den Frühen Menschen
Stephan, Peter: Der vergessene Raum. Die dritte Dimension in der Fassadenarchitektur der frühen Neuzeit.Hrsg. v. Brandt, Michael /Dresken-Weiland, Jutta /Strocka, Volker-Michael. 2009. 570 S., 396 fb. Abb. 28,0 x 21,0 cm. Pb EUR 86,00 ISBN: 978-3-7954-2178-6 Schnell & Steiner
Die Raumhaltigkeit von Fassaden war ein wesentlicher Bestandteil frühneuzeitlicher Architektur. Sie bestimmte die formale Gestaltung, aber auch die Szenographie, Ikonographie und Nutzung von Bauwerken maßgeblich und setzte diese zu ihrer Umgebung überhaupt erst in Beziehung. Ab dem 19. Jh. in Vergessenheit geraten, soll sie nun wiederentdeckt werden.
Der Fassadenraum war in Renaissance, Barock und Klassizismus ein wichtiges Element architektonischen Gestaltens. Allerdings ging man schon im 19. Jh. dazu über, offene Fassaden aus Gründen des Witterungsschutzes, der Sicherheit oder der Platzgewinnung zu verglasen, zu vergittern oder gar zu vermauern. Damit waren aber die Gliederung und das proportionale Gefüge der Fassaden ebenso gestört wie ihr Verhältnis zum Inneren und zu ihrer Umgebung. Besonders augenfällige Beispiele sind hier der Damasushof des Vatikan, der Petersdom oder das Obere Belvedere in Wien. Die Kunstgeschichte hat der dritten Dimension von Fassaden nie die gebührende Beachtung geschenkt. Diese Studie ruft den Fassadenraum wieder als kunsthistorische Kategorie in Erinnerung und erfasst ihn systematisch, um so buchstäblich einen neuen Blick auf die Architektur der frühen Neuzeit zu eröffnen. Zahlreiche Beispiele »vergessener Räume« an bekannten Bauwerken in ganz Europa - eine Neubewertung der Fassade als eine wesentliche ästhetische, ikonographische und soziale Größe der frühneuzeitlichen Architektur
Zum Autor
Autor: Peter Stephan habilitierte sich mit dieser Untersuchung an der Phil. Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wo er seit 2006 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig ist. Die Habilitationsschrift wurde mit dem Wetzstein-Preis für Kunstgeschichte ausgezeichnet.
Fra Angelico and the Chapel of Nicholas V. Recent Restorations of the Vatican Museum. Von Venchi,Innocenzo /Colella L., Renate /Nesselrath, Arnold /Giantomassi, Carlo /Zari, Donatella. 2009. 208 S., 23 sw. u. 144 fb. Abb., 17 fb. Skizzen, (RecentRestorations of the Vatican Museums 3) Pb EUR 19,90 ISBN: 978-3-7954-2193-9 Schnell & Steiner
Heilmann, Birgit: Aus Heiltum wird Geschichte. Der Gandersheimer Kirchenschatz in nachreformatorischerZeit. Hrsg. v. Röckelein, Hedwig /Labusiak, Thomas. 2009. 144 S., 10 sw. Abb., 10 fb.Abb. 24 x 17 cm. (Studien zum Frauenstift Gandersheim und seinen Eigenklöstern 1) Gb EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-2169-4 Schnell & Steiner
Obwohl 1568 im niedersächsischen Kanonissenstift Gandersheim die Reformation eingeführt wurde, trennten sich die Stiftsdamen nicht von ihrem Kirchenschatz. Dieses unerwartete Verhalten wirft Fragen auf: Warum bewahrten die Stiftsdamen die religiösen Objekte aus mittelalterlicher Zeit? Wurden diese mit neuen Bedeutungen aufgeladen oder erhielten sie andere Funktionen? Die Gandersheimer Stiftsdamen trennten sich auch in lutherischer Zeit nicht von ihrem Kirchenschatz und ihren religiösen Kultobjekten, den Heiligenreliquien. Für die weitere Aufbewahrung der Überreste wurde Ende des 17. Jahrhunderts eigens ein beschrifteter Archivschrank angefertigt. Die Autorin wirft einen Blick auf die frühneuzeitliche Rezeptionsgeschichte der mittelalterlichen Objekte. Sie geht in drei Kapiteln dem Material-, Traditions- und Geschichtswert der mittelalterlichen Sakralgegenstände nach und analysiert die wechselnden Funktionen, die diesen in der Neuzeit zugeschrieben wurden. Ihre Ergebnisse basieren auf der qualitativen Auswertung von Schatzinventaren, Korrespondenzen und Stiftsprotokollen, rechtlichen Verordnungen und Verträgen sowie der Historiographie zum Stift Gandersheim vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Studie zum frühneuzeitlichen Umgang mit den überkommenen mittelalterlichen Kirchenschatzobjekten. Zum Autor Autorin: Birgit Heilmann promovierte über das Thema an der Universität Göttingen im Fach Geschichte. Seit 2006 war sie Doktorandin im Forschungsprojekt Frauenstift Gandersheim.
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