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Schnell & Steiner

 
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Blomenhofer, Josef /Huber, Gerald /Pfeilschifter, Georg: Ein Kind geborn. Ingolstädter Krippen aus drei Jahrhunderten. 2008. 160 S., 150 fb. Abb. 30 x 24 cm. Pb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2122-9 Schnell & Steiner
Ingolstadt an der Donau ist nicht nur eine moderne Industrie- und Universitätsstadt mit alten Wurzeln, sondern besitzt auch wenig bekannte "geistliche" Seiten, zu denen seine Weihnachtskrippen gehören. Ingolstadt ist gewissermaßen die "Wiege" der berühmten altbayerischen Krippenkultur. Ein bisher kaum bekanntes Stück bayerischer Krippenkultur Der Reichtum der Krippenstadt an der Donau erstmals in einem Bildband - ein neuer Blick auf bayerische Krippen-Weltgeschichte.
Ingolstadt ist eine der ersten Städte in Bayern, in der eine Weihnachtskrippe erwähnt ist. Die Stadt war ein Zentrum der Jesuiten, die sich in der Barockzeit zusammen mit dem bayerischen Fürstenhaus um die Verbreitung des Krippenbrauchs bemühten. Ingolstadt bietet Kunstwerke vom Renaissance-Christkindln aus dem Kloster Gnadenthal über bedeutende Barockkrippen bis hin zur modernen Künstlerkrippe. Den vom Katholischen Stadtdekanat Ingolstadt herausgegebenen, prächtigen Band gestalten die Bilder des Photographen Georg Pfeilschifter, welche detailliert die zum Teil lange vergessenen Kunstwerke dokumentieren. Der Rundfunkjournalist und Historiker Gerald Huber spannt einen weiten Bogen vom Ursprung der Idee der "Geburt des Kindes" bis zu den einzelnen Krippen-Künstlern. Domkapitular Josef Blomenhofer, langjähriger Ingolstädter Stadtdekan, führt mit einer theologischen Einleitung in das Weihnachtsgeheimnis ein.
Friedrich, Arndt /Burger, Michael: Kloster Haina. 2008. 48 S., 1 sw. u. 45 fb. Abb., Pläne 24 x 17 cm. (Grosse Kunstf. 237) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-2121-2 Schnell & Steiner
Das ehemalige Zisterzienserkloster Haina gehört zu den wichtigsten gotischen Klosteranlagen in Deutschland. Am Ende des Mittelalters zählte Haina zu den reichsten Klöstern in Hessen. Seine außergewöhnliche topografische Lage sowie die bedeutenden und gut erhaltenen Bauwerke ziehen kunstinteressierte Besucher aus ganz Europa in ihren Bann.
Während des rund 350-jährigen Bestehens der Abtei schufen die Mönche einen Klosterkomplex, der bis zur Säkularisation ein wichtiges geistiges Zentrum über die Region hinaus war. Die 1215-1330 errichtete Klosterkirche gilt als der früheste Bau der Gotik in Deutschland. Auch nach der Säkularisation blieben die Bauwerke als ein wertvolles Zeugnis der zisterziensischen Baukunst erhalten. Ergänzend zur Beschreibung der Bau- und Kunstgeschichte des Klosters von Arnd Friedrich führt Michael Burger vomForschungszentrumMittelalterliche Glasmalerei Corpus Vitrearum Deutschland die frisch restaurierten mittelalterlichen Glasfenster mit Blick auf die neusten Forschungsergebnisse vor Augen. Großer Kunstführer zur bedeutendsten gotischen Klosteranlage in Hessen
Al-Taie, Yvonne: Daniel Libeskind. Metaphern jüdischer Identität im Post-Shoah-Zeitalter. Einf. v. Wagner, Christoph. 2008. 160 S., 90 sw. Abb. 24 x 17 cm. (Regensburger Studien zur Kunstgeschichte 4) Gb EUR 39,90 ISBN: 978-3-7954-2090-1 Schnell & Steiner
Yvonne Al-Taie untersucht in Daniel Libeskinds Werk die Relevanz jüdischer Themen und Motive in ihrer ganzen Breite, ausgehend von Libeskinds erstem in Berlin realisierten Projekt, dem Jüdischen Museum.
Wie Yvonne Al-Taie aufweist, lässt Libeskinds Auseinandersetzung mit jüdischen Themen zwei Schwerpunkte erkennen: die Shoah als irreversibler Bruch innerhalb der jüdischen Geschichte und die Schrift als Garant der Kontinuität jüdischer Tradition. Libeskind greift dabei auf Werke Walter Benjamins, Paul Celans oder Jacques Derridas ebenso zurück wie auf mystisch-kabbalistische Zahlen- und Buchstabenspekulationen, mit deren Hilfe er seine architektonischenMetaphern jüdischer Identität entwickelt und in architektonische Formensprache überführt.
Steffens, Martin: Luthergedenkstätten im 19. Jahrhundert. Memoria - Repräsentation Denkmalpflege. Hrsg. v. Stiftung Wartburg. 2008. 400 S., 193 sw. u. 32 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb EUR 59,00 ISBN: 978-3-7954-2098-7 Schnell & Steiner
Ein Besuch der Orte, wo Martin Luther gelebt und gewirkt hat, ist oft auch eine Reise ins 19. Jh. Denn viele bedeutende Luthergedenkstätten wurden damals aufwendig umgestaltet und neu ausgestattet. Der reich illustrierte Band stellt vier zentrale Orte des Luthergedenkens in den Mittelpunkt: dasGeburts- und das Sterbehaus in Eisleben, die Wartburg und die Schlosskirche in Wittenberg.
Im 19. Jh. wurden viele Erinnerungsorte an das Wirken des Reformators architektonisch aufgewertetund im Innern museal umgestaltet. Luthers Leben wurde dabei durch geradezu theaterhafte Inszenierungen veranschaulicht und emotional nachvollziehbar gemacht. Zugleich bezog man das Reformationsgedenken auf die eigene Zeit und instrumentalisierte es für aktuelle gesellschaftliche Zwecke. Der Band vollzieht auf der Grundlage intensiver Archivstudien die Entwicklung dieser vier Lutherstätten seit dem 16. Jh. nach. Er zeigt die auf der Suche nach dem adäquaten >>Lutherstil<
Zum Autor
Martin Steffens promovierte 2006 über das vorgestellte Thema. Seit 2006 ist er Leiter des Projektes t27 in Berlin, seit 2008 künstlerischer Leiter des Kunst- und Kulturfestivals 48 Stunden Neukölln.
Parello, Daniel: Die Elisabethkirche in Marburg. 2008. 80 S., 20 sw. u. 65 fb. Abb. (Meisterwerke der Glasmalerei 4) Pb EUR 12,90 ISBN: 978-3-7954-2119-9 Schnell & Steiner
Die um 1250 entstandenen Figurenfenster der Marburger Elisabethkirche zählen zu den Meisterwerken deutscher Glasmalerei. Zusammen mit einer Anzahl jüngerer Fenster aus hochgotischer Zeit üben die Marburger Glasmalereien noch heute eine ungemeine Faszination aus.
Die thüringischen Landgrafen, die ein Zweckbündnis mit dem Deutschen Orden eingegangen waren, zogen aus Herkunft und Wirken ihrer Hausheiligen legitimatorischen Nutzen. In den Bildprogrammen werden die Ordensgeschichte mit franziskanischer Seelsorge und dem Krönungsanspruch der Thüringer geschickt verwoben. Bedeutend ist das kostbare Elisabethfenster mit dem ältesten Bildzyklus aus dem Leben der Heiligen, sowie die Reste eines Genesis- und Jungfrauenfensters, aber auch die Gruppe gotischer Glasmalereien aus den Fenstern der dynastischen Grablege der hessischen Landgrafen.
Narren-Masken-Karneval. Meisterwerke von Dürer bis Kubin aus der Düsseldorfer Graphiksammlung "Mensch und Tod". Von Cepl-Kaufmann, Gertrude /Knöll, Stefanie /Noack, Thorten /Oosterwijk, Sophie /Overdick, Michael /Schonlau, Anja /Seidler, Miriam. Hrsg. v. Knöll, Stefanie. 2008. 152 S., 75 sw. u. 10 fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb EUR 29,90 ISBN: 978-3-7954-2109-0 Schnell & Steiner
Dem engen Verhältnis von Narr, Karneval und Tod spürt dieses reich illustrierte Katalogbuch nach. Hierzu führt es eine beeindruckende Auswahl von 70 Werken namhafter Künstler wie Albrecht Dürer, Hans Holbein, Alfred Kubin und Alfred Rethel vor Augen. Den Grundlagen der Beziehung zwischen Narr und Tod und künstlerischen Ausformungen bis ins 21. Jh. widmen sich die Beiträge bekannter Autoren verschiedener Fachbereiche.
Die zentrale Figur des Karnevals, der Narr, war wegen der Worte des 53. Psalms: "Der Narr sprach in seinem Herzen: Es gibt keinen Gott" eng mit der theologischen Konzeption der Sünde verbunden. Narrheit galt als Synonym für Sündhaftigkeit und wurde durch die Verknüpfung von Sünde und Tod zugleich zum Sinnbild der Vergänglichkeit. Die Graphiksammlung "Mensch und Tod" ist die wohl umfassendste und qualitativ hochwertigste Graphiksammlung zu den Themen Sterben, Tod und Totentanz. Bei den 70 ausgewählten Werken, die sich auf den Karneval beziehen, handelt es sich sowohl um Druckgraphiken bekannter Künstler als auch um bislang unpublizierte Zeichnungen.
Erstmalig werden Darstellungen, die einen Zusammenhang zwischen Narren, Masken, Karneval und Tod herstellen, systematisch unter kunst-, literatur-, medizinhistorischen und kulturgeschichtlichen Fragestellungen untersucht und in ihren künstlerischen Ausformungen verfolgt. Reich illustriertes Kunstbuch zum Verhältnis von Narr, Karneval und Tod
Zum Autor
Gertrude Cepl-Kaufmann, Düsseldorf; Stefanie Knöll, Düsseldorf; Thorsten Noack, Düsseldorf; Sophie Oosterwijk, Leicester; Michael Overdick, Düsseldorf; Anja Schonlau, Frankfurt; Miriam Seidler, Düsseldorf
 Rezension lesen
Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen. Von Beyer, Andreas S /Diener, Pablo /Hähnel, Birgit /Maurer, Michael /Otterbeck, Christoph /Plagemann, Volker /Schmidt-Linsenhoff, Viktoria /Schneemann, Peter J /Warkne, Martin. Hrsg. v.Landesmuseum für Kunst und Kultugeschichte / Westfälisches Landesmuseum. 2008. 496 S., 570 fb. Abb. Pb EUR 34,90 ISBN: 978-3-7954-2088-8 Schnell & Steiner
Ob Albrecht Dürer in Venedig, Peter Paul Rubens in Mantua und Rom, August Macke und Paul Klee in Tunesien, Paul Gauguin auf Tahiti oder Vincent van Gogh in Paris - der Begleitband zur Ausstellung führt zu den Sehnsuchtsorten bedeutender Künstler von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert.
Reiseerlebnisse werden immer wieder als Auslöser für Wendepunkte in den Werken einzelner Künstler angesehen und gelten als wesentliche künstlerische Erfahrung. Die Suche nach Vorbildern, der Wunsch, die eigene Anschauung zur Grundlage der Darstellung zu machen, Sehnsucht, der Wunsch nach Selbstfindung oder handfeste wirtschaftliche Überlegungen - dies sind nur einige der möglichen Gründe, die Künstler in die Fremde aufbrechen ließen. Zum ersten Mal in der Kunst- und Kulturgeschichte wird das Phänomen der Künstlerreise durch über 400 bedeutende Kunstwerke umfassend beleuchtet. Der opulent illustrierte Band führt den Leser dabei durch Italien und Griechenland, den Orient, Süd und Nordamerika, von Paris und Skandinavien über die Alpen bis nach Asien und in die Südsee - jeweils aus der Sicht großer Künstler. Über 400 Meisterwerke der Kunstgeschichte mit einführenden Essays namhafter Kunsthistoriker. Begleitband zur Ausstellung im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster vom28.09.2008-11.01.2009
Zum Autor
Andreas S. Beyer, Basel; Pablo Diener, Mato Grosso/Brasilien; Birgit Hähnel, Osnabrück; Michael Maurer, Jena; Christoph Otterbeck, Marburg; Volker Plagemann; Hamburg; Viktoria Schmidt-Linsenhoff, Trier; Peter J. Schneemann, Bern; Martin Warnke, Hamburg
Repräsentationen der mittelalterlichen Stadt. Hrsg. v. Oberste, Jörg /Feistner, Edith. 2008. 250 S., 130 fb. Abb. 24 x 17 cm. (Forum Mittelalter Studien 4) Pb EUR 24,90 ISBN: 978-3-7954-2101-4 Schnell & Steiner
Städtische Zentren sind seit dem 12. Jahrhundert in Europa Orte eines sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Wandels. Die Heterogenität der innerstädtischen Rechtskreise, die Vielzahl und Variabilität sozialer Gruppen und die Dichte der städtischen Kommunikationsbeziehungensind Merkmale des urbanen Lebens und der urbanen Verfassung.
Vor dem Hintergrund dieser rechtlich-sozialen, aber auch institutionellen Konkurrenzen sind in allen städtischen Gemeinwesen des Mittelalters Identitätsbehauptungen zu finden. So stößt man bei der Erforschung des geschichtlichen Selbstverständnisses mittelalterlicher Städte und ihrer Bewohner auf vielschichtige Formen symbolischer, institutioneller und politischer Repräsentation, die in Städtechroniken und Urkunden, aber auch in Bauwerken und Bilddarstellungen wie Siegeln, Münzbildern oder Fresken zum Ausdruck kommen. Mit der Frage nach Repräsentationen der mittelalterlichen Stadt werden im vorliegenden Band zentrale Bereiche des städtischen Selbstbewusstseins und -verständnisses in interdisziplinärem Horizont und in vergleichender europäischer Perspektive erläutert. Facettenreicher Blick auf die mittelalterliche Stadt und die historische Selbstinszenierung ihrer Institutionen und ihrer Bürger. Erscheint als Band 4 der Reihe "Forum Mittelalter - Studien"
Zum Autor
Hans-Jürgen Becker, Regensburg; Dieter Blume, Jena; Wolfgang Brückle, Bern; Christoph Dartmann, Münster; Albert Dietl, Regensburg; Artur Dirmeier, Regensburg; Henrike Haug, Florenz; Theresia Heimerl, Graz; Karsten Igel, Münster; Bruno Klein, Dresden; Walburga Knorr, Regensburg; JörgOberste, Regensburg; Zita ºgota Pataki, Leipzig; Dietrich Poeck, Münster; Olivier Richard, Straßburg; Rosanna Sornicola, Neapel; Franziska Wenzel, Dresden; Ruth Wolff, Florenz
Spiegelfeld, Graf: Schloss Schenna. Engl. Ill. v. Brandl, Anton. 2008. 54 S., 3 sw. u. 40 fb. Abb. 21 x 14 cm. (Burgen 2e) Pb EUR 6,80 ISBN: 3-7954-2112-8 Schnell & Steiner
Spiegelfeld, Graf: Schloss Schenna. Ill. v. Brandl, Anton. 2008. 54 S., 3 sw. u. 40 fb. Abb. 21 x 14 cm.(Burgen 2 italienisch ) Pb EUR 6,80 ISBN: 3-7954-2041-5 Schnell & Steiner
Spiegelfeld: Schloss Schenna. Lebendige Vergangenheit entdecken. Ill. v. Brandl, Anton. 2008. 54 S., 3 sw. u. 40 fb. Abb. (Burgen 2) Pb EUR 6,80 ISBN: 978-3-7954-2040-6 Schnell & Steiner
Taufers ist mit seinen aufragenden Mauern, Wehrtürmen und Zugbrücken eine der größten und schönsten Ritterburgen Südtirols. Ihre zahlreichen Gemächer sind reich möbliert und mit Zirbenholztäfelungen und Kachelöfen ausgestattet.
Eindrucksvoll schildert der Historiker Alexander von Hohenbühel die Errichtung der Burg Taufers als Ergebnis einer spannenden geschichtlichen Entwicklung. Meisterhafte Zeichnungen von Loreno Confortini und Archivbilder ersten Ranges illustrieren die Baugeschichte. Zahlreiche hochwertige Abbildungen der Burg, ihrer Räumlichkeiten und ihres reichen sakralen Freskenschmucks vollenden die Darstellung. Das Südtiroler Burgeninstitut unterhält die Burg Taufers und die Trostburg im Eisacktal, letztere als "Südtiroler Burgenmuseum"!. Dieser Band erscheint als erster Band einer neuen vom Südtiroler Burgeninstitut begründeten Reihe von Burgenmonografien.
Rütting, Othmar: Soest. Nikolai-Kapelle. Ill. v. Lechtape, Andreas. 2008. 20 S., 14 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2702) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6766-7 Schnell & Steiner
Traeger, Jörg: Studien zur Renaissance. Einl. v. Wagner, Christoph. Hrsg. v. Wagner, Christoph. 2008. 352 S., zahlr., z.T. fb. Abb. 24 x 17 cm. (Regensburger Studien zur Kunstgeschichte 2) Gb EUR 59,00 ISBN: 3-7954-2096-2 Schnell & Steiner
Die vorliegende Publikation versammelt zentrale Beiträge Jörg Traegers zur Renaissance-Forschung. Seine frühen Studien - "Der Reitende Papst" sowie "Raffaels Stanza d'Eliodoro und ihr Bildprogramm" - sind bis heute Schlüsselwerke einer klassisch kunsthistorischen Werkanalyse.
Sie werden ergänzt um bislang schwer zugängliche Aufsätze zum Bamberger Reiter und zu Motiven der nordalpinen Renaissance. In seiner 1970 erstmals publizierten Dissertation zum Motiv des reitenden Papstes analysiert Jörg Traeger auf der Basis eines umfangreichen Quellen- und Bildmaterials die weit zurückreichende ikonographische Tradition dieses Bildmotivs.
Bosinski, Gerhard: Tierdarstellung von Gönnersdorf. Nachträge zu Mammut und Pferd sowie die übrigen Tierdarstellungen. 2008. 164 S., 108 fb. Abb., 170 sw. Taf., 3 fb. Taf. 30 x 21 cm. (Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums 72) Pb EUR 90,00 ISBN: 978-3-7954-2103-8 Schnell & Steiner
Auf den Schieferplatten des Fundorts Gönnersdorf wurden 275 Tierdarstellungen erkannt. Am häufigsten sind Pferd (79) und Mammut (76) abgebildet, denen bereits der fünfte Band der Schriftenreihe Gönnersdorf gewidmet war. Der vorliegende Band enthält neben einigen Nachträgen dazu vor allem die Beschreibung der Bilder von Nashörnern (17), Cerviden (16), Rindern (14), Steinböcken (8), Saiga-Antilopen (4), Bären (6) und Wölfen (3) sowie eines Löwen. Bemerkenswert sind die vielen Zeichnungen von Vögeln (22), besonders hervorzuheben die Darstellungen von Robben (13) und Meeresschildkröten (2). Hinzukommen Fische (4) und ein Frosch. Die Tiere sind lebendig und mit vielen Details wiedergegeben. Die unterschiedliche Verteilung der Bilder innerhalb des Fundplatzes - Mammut, Nashorn und Robben in Konzentration I, Pferde und Vögel vor allem in Konzentration IIa - spiegelt unterschiedliche Traditionen der aus verschiedenen Regionen stammenden Menschengruppen wider. Einige Kompositwesen, die es in der Natur niemals gab, entstammen der Vorstellungswelt der damaligen Menschen.
Tourismus und Denkmalpflege. Modelle im Kulturtourismus. Hrsg. v. Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. 2008. 220 S., 95 sw. u. 21 fb. Abb., Grundr. u. Lagepl. 29,70 x 21,00 cm. Pb EUR 34,90 ISBN: 978-3-7954-2099-4 Schnell & Steiner
Die Vorstellungen von Tourismusbranche und Denkmalpflege gehen zuweilen auseinander. So sieht der Tourismus seine Bedeutung als Wirtschaftsfaktor, während für die Denkmalpflege das Bewahrendes historischen Erbes an erster Stelle steht. Der Band zeigt Wege zur Verständigung auf, gibt Impulse für gemeinsame Strategien und führt Beispiele inhaltlicher Verknüpfung vor. Auf die Auseinandersetzung zwischen Bewahren und Vermarkten konzentriert sich das aktuelle Jahrbuch in einer Vielzahl von Aspekten. Kooperationen sind ein fruchtbarer Weg, Denkmale zu schützen und sie trotzdem einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vorgestellt werden erfolgreiche Beispiele aus ganz Deutschland: der obergermanisch-raetische Limes und das Kloster Maulbronn, Projekte aus dem Städtetourismus, z.B. Weimar, und aus dem Landesmarketing insbesondere der Länder Bayern, Sachsen und Thüringen. Ein grundlegendes Ziel ist eine Bewusstseinsänderung, die Touristen ihre Mitverantwortung für die Erhaltung des Kulturgutserkennen lassen soll. Weitere Beiträge des Bandes widmen sich Restaurierungsmaßnahmen an Burgruinen oder Einzelaspekten zu Thüringer Schlössern. Diskussion um Lösungsstrategien im spannungsvollen Verhältnis von Tourismus und Denkmalpflege
Zum Autor
Michael Albert, Anneliese Almasan, Hendrik Bärnighausen, Gerd Belk, Andreas Felchle, Manfred F. Fischer, Monika Forster, Bärbel Grönegres, Katja Heitmann, Georg Hilbert, Udo Hopf, Johann Philipp Jung, Lutz Krause, Heiko Lass, Hans-H. Neumann, Helmut-Eberhard Paulus, Egon Schallmayer, Maritta Schmal, Jürgen Schmude, Andrea Strietzel, Susanne Theunissen, Thomas Wöhler
Schuchardt, Günther: Dachsbeil, Wolf und Vogeltrage. Der Baubetrieb auf der mittelalterlichen Wartburg. 2008. 64 S., 32 sw. u. 33 fb. Abb. 21 x 13 cm. Pb EUR 7,90 ISBN: 978-3-7954-2107-6 Schnell & Steiner
Wie baute man im Mittelalter Burgen? Dieser Band beschreibt den Baubetrieb vor allem auf der Wartburg, stellt die daran Beteiligten und deren Werkzeuge vor, berichtet von Bauplanung und -organisation, Bautechnik sowie Material- und Transportaufwand.
Einleitend wird der Begriff "Burg" und dessen Bedeutung als Wohn- und Wehrfunktion vereinigendesarchitektonisches Ensemble erläutert. Ausführungen zum frühen Burgenbau folgen Angaben zu Klassifizierung, besitzrechtlichem Status und zur Entwicklung der Adelsburgen in ihrer Blütezeitzwischen 1150 und 1300. Geschichte und Baugeschichte derWartburg werden exemplarisch eingeflochten und wichtige weitere Burgen genannt. Anhand des Palas der Wartburg wird der mittelalterliche Burgenbaubetrieb ausführlich dargestellt und das mittelalterliche Messprinzip und dessen Hilfsmittel erläutert. Den Funktionen von Bauherr und Architekt folgt die Vorstellung der einzelnen Gewerke - Steinmetz, Zimmermann,Maurer, (Dach-)Decker und Schmied sowie der Hilfskräfte und der außerhalb der Burg in Steinbruch und Wald Tätigen. Exkurse befassen sich mit dem Niedergang des Burgenbaus, mit der Burgenromantik und der heutigen Burgenforschung, ein Glossar der wichtigsten Fachbegriffe und ein Literaturverzeichnis runden die Publikation ab. Grundlegender, reich illustrierter Zugang zum mittelalterlichen Baubetrieb und seiner Vielfalt
Zum Autor
Günther Schuchardt ist seit 1995 Burghauptmann der Wartburg und amtierender Direktor der Wartburg Stiftung. Er hat Kultur- und Kunstwissenschaft studiert und ist Diplom-Kulturwissenschaftler.
Wartburg Jahrbuch. 2006: Hrsg. v. Wartburg Stiftung. Eisenach. 2008. 200 S., 58 sw. Abb., 1 Skizze, 1 Plan, 1 Landkte, 3 Grundr., 1 Stammbaum 23 x 16 cm. Gb EUR 14,90 ISBN: 3-7954-2082-2 Schnell & Steiner
Wege für das Berliner Schloss /Humboldt-Forum. Wiederaufbau und Rekonstruktion zerstörter Residenzschlösser in Deutschland und Europa (1945-2077). Hrsg. v. Hinterkeuser, Guido. 2008. 248 S., 145 sw. u. 100 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 39,90 ISBN: 978-3-7954-2120-5 Schnell & Steiner
Die Planungen zur Teilrekonstruktion des Berliner Schlosses bzw. zum Bau des Humboldt-Forums laufen. Auf der Basis erfolgreicher und weniger gelungener Wiederaufbauprojekte nach 1945 diskutieren auf Einladung der Gesellschaft Berliner Schloss e.V. renommierte Kunsthistoriker und Historiker, Denkmalpfleger und Architekten, welche Gefahren die vorgesehene moderne Nutzunghinter den historischen Fassaden birgt. Präsentiert die Beiträge der gleichnamigen Tagung vom Mai 2007 in Berlin
Bis Ende 2008 wird ein internationaler Realisierungswettbewerb über die Ausgestaltung des Inneren entscheiden. Dabei bleibt die grundsätzliche Frage, inwieweit sich die vorgesehene moderne Nutzung als Humboldt-Forum, das u. a. die Sammlungen der außereuropäischen Kunst und Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin beherbergen soll, mit den barocken Fassaden Andreas Schlüters und Johann Friedrich Eosanders sinnvoll vereinbaren lässt. Vor allem nach 1945 mussten Fragen dieser Natur bei zahlreichen Wiederaufbauprojekten erörtert und gelöst werden, was erstaunlicherweise bislang nicht nur in der Berliner Debatte, sondern auch bei der geplanten Errichtung eines Landtagsschlosses in Potsdam kaum berücksichtigt wird. Dabei würde deutlich, dass heute gerade jene wiederaufgebauten Residenzschlösser die höchste Akzeptanz erfahren, deren aktuelle Funktion und Innenraumdisposition nicht im Gegensatz zu ihrer äußeren Gestalt und historischen Bedeutung stehen.
Zum Autor
Sid Auffarth, Vydas Dolinskas, Dankwart Guratzsch, Guido Hinterkeuser, Saskia Hüneke, Hans Kollhoff, Heinrich Magirius, Piotr Majewski, Jörg Meiner, Helmut-Eberhard Paulus, York Stuhlemmer, Matthias Staschull, Dirk Syndram, Franz Josef Talbot, Peter von Unruh, Wolfgang Wiese
Oettl, Barbara: Weiss. In der Kunst des 20. Jahrhunderts. Studien zur Kulturgeschichte einer Farbe. Hrsg. v. Wagner, Christoph. 2008. 352 S., 68 sw. Abb. 24 x 17 cm. (Regensburger Studien zur Kunstgeschichte 5) Gb EUR 59,00 ISBN: 978-3-7954-2092-5 Schnell & Steiner
Barbara Oettl untersucht die vielfältigen Gestaltungsperspektiven, die der Gebrauch der monochromen Farbe Weiss in der Kunst des 20. Jahrhunderts eröffnet. Ihre Fallstudien sind in eine weitgespannte Kulturgeschichte der Farbe Weiss eingebettet.
Am Beispiel von fünf Künstlern wird dem Phänomen der Farbe Weiss nachgespürt. Dabei untersucht Barbara Oettl die ikonologischen Belange und die psychologische Wirkung der Farbe. Kunsttheoretische Schlüsselschriften wie KasimirMalewitschs "Philosophie einer Unfarbe", Lucio Fontanas "Schnitt in die Unendlichkeit", Piero Manzonis "Kunst steht Kopf - Eine Neubewertung des weißen Werkes", Robert Rymans "What you see is what you see" oder Dan Flavins "Weiß aus der Steckdose" rücken damit in den Fokus.
Trapp, Eugen: Welterbe Regensburg. Ein kunst- und kulturgeschichtlicher Führer zur Altstadt Regensburg mit Stadtamhof. Beitr. v. Dallmeier, Lutz M. Hrsg. v. Stadt Regensburg/Kulturreferat. 2008. 265 S., 32 sw. u. 165 fb. Abb., 1 Lagepl., 1 Stadtpl., 10 Grundr. 21 x 14 cm. Pb EUR 12,90 ISBN: 978-3-7954-2064-2 Schnell & Steiner
Regensburg gilt als das "mittelalterliche Wunder Deutschlands". Überragt von der gotischen Kathedrale St. Peter entfaltet sich die größte original erhaltene mittelalterliche Großstadt in Deutschland. Die Gassen und Plätze der einstigen Handelsmetropole mit ihren Geschlechtertürmen, Kaufmanns- und Bürgerpalästen, das "Weltwunder" Steinerne Brücke und die mittelalterlichen Kirchen bilden auf nur 1,5 km2 ein einzigartiges Stadtensemble, das immer wieder zum Schauplatz europäischer Geschichte wurde.
Ausgehend vom römischen Legionslager Castra Regina wird der Leser in acht Rundgängen durch Regensburg geführt und so die mittelalterliche Stadtentwicklung nachvollziehbar dargestellt. Herzöge und Bischöfe, Kaufleute, Handwerker und Klöster beeinflussten das Bild der Stadt. Der Dom St.Peter, die Herzogspfalz, das Kloster St. Emmeram oder die Steinerne Brücke werden - wie auch die Bauten der Bürgerstadt - in ihrem historischen Kontext präsentiert. Architektur und Kunst aus Romanik und Gotik bilden den roten Faden bei den einzelnen kunst- und kulturgeschichtlichen Rundgängen. Aber auch Zeugnisse anderer Epochen werden behandelt, so dass sich ein nahezu vollständiges Bild der fast 2000-jährigen Stadtgeschichte ergibt. Dabei werden die vielfältigen Bezüge zur Geschichte Bayerns und des Hl. Römischen Reiches deutlich - Regensburg war seit dem frühen Mittelalter Ort von Reichsversammlungen und Sitz des Immerwährenden Reichstags (1663-1806). Der Band macht deutlich,warum die mittelalterliche Regensburger Stadtlandschaft beiderseits der Donau 2006 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Der offizielle kunst- und kulturgeschichtliche Welterbeführer zur Stadt- und Kunstgeschichte des mittelalterlichen Regensburgs. Acht Rundgänge präsentieren die Sehenswürdigkeiten und Hauptwerke der romanischen und gotischen Architektur.Mit aktuellen Fotografien, Übersichts- und Detailplänen sowie zusätzlichen Informationen zu den Regensburger Museen.
Zum Autor
Autor: Dr. Eugen Trapp ist Kunsthistoriker und seit vielen Jahren als Denkmalpfleger in Regensburg tätig. Als profunder Kenner der Stadtbaugeschichte war er der maßgebliche Verfasser des Antrags auf Aufnahme der Regensburger Altstadt in die Welterbeliste der UNESCO.
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