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Schnell & Steiner

 
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Maderna, Caterina /Götz-Mohr, Brita von: Schloß Erbach. 2007. 48 S., 40 fb. Abb. 21 x 15 cm. (Broschüren hist. Baudenkmäler 27) Pb EUR 6,90 ISBN: 3-7954-1998-0 Schnell & Steiner
Weißhaar-Kiem, Heide: Kunst im Landkreis Landsberg am Lech. Ill. v. Brandl, Anton. 2007. 64 S., 60 fb. Abb. Pb EUR 6,90 ISBN: 3-7954-1993-X Schnell & Steiner
Modrow, Bernd: Schloßpark Homburg vor der Höhe. 2007. 54 S., 40 fb. Abb. 21,00 x 15,00 cm. (Broschürenhist. Baudenkmäler 26) Pb. EUR 6,90 ISBN: 978-3-7954-1966-0 Schnell & Steiner
Hartmut Scholz. Sankt Sebald in Nürnberg. Meisterwerke der Glasmalerei, Band 3. 96 fb. und 80 sw. Abb., Br. 16 x 28 cm. EUR 12,90 ISBN: 978-3-7954-1846-5 Schnell & Steiner
In St. Sebald sind meisterliche Farbfenster erhalten: Dies gilt für die Erstausstattung um 1379 wie für die Erneuerung zentraler Stifterfenster nach 1500, die als stilbildende Zeugnisse Nürnberger Glasmalerei der Renaissance unter Mitwirkung des engsten Dürerkreises entstanden.
Die Bedeutung Nürnberger Glasmalerei zu Ende des 14. Jhs. gründet in einer beispiellosen Anzahl niedergelassener Meister, die ihre Fenster bis nach Thüringen, Schwaben und Altbayern exportierten. Albrecht Dürer prägte die Nürnberger Glasmalerei im frühen 16. Jh. maßgeblich - im Rahmen der großen Renovierungswelle in St. Sebald lieferte er selbst die Entwürfe für die Fenster der Bamberger Bischöfe, Kaiser Maximilians I. und des kaiserlichen Rats Melchior Pfinzing für den Stadtglaser Veit Hirsvogel. Mit der "Verneuung" des Imhoff-Fensters 1601 durch Jakob Sprüngli ist ein seltenes Zeugnis monumentaler Glasmalerei der Spätrenaissance erhalten geblieben.
Jöris, Olaf: Ganz Alt - die Archäologie des Eiszeitalters, umgesetzt von Otmar Alt. Wie bunt war die Vergangenheit wirklich? Eineungewöhnliche Gegenüberstellung von jägerischer Archäologie und zeitgenössischer Kunst. Hrsg. v. Gaudinzski-Windheuser,Sabine. 2007. 103 S., 145 sw. u. 60 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb EUR 18,00 ISBN: 978-3-7954-1855-7 Schnell & Steiner
Eine ungewöhnliche Gegenüberstellung von jägerischer Archäologie und zeitgenössischer Kunst Begleitbuch zu einer Ausstellung im Museum für die Archäologie des Eiszeitalters, Schloss Monrepos, Neuwied, vom 28.3.-31.10.2007 (Mainz 2007)
Dass unsere »graue Vorzeit« keineswegs moderat nuanciert zwischen Schwarz und Weiß war, ist jedem klar. Doch wie bunt war die Vergangenheit wirklich? GANZ ALT ist eine ungewöhnliche Gegenüberstellung von jägerischer Archäologie und zeitgenössischer Kunst, die beide zueinander in Wechselwirkung stellt. Der Künstler Otmar Alt thematisiert phantasievoll, farbenfroh, anspielungsreich und unterhaltsam Schwerpunktthemen aus unserer frühesten Vergangenheit. In seiner originellen, höchst individuellen Formensprache »transskribiert« Alt archäologische Themen in seine eigenen »Bildvokabeln«. Das Ergebnis ist ein beeindruckender 15-teiliger Bilderzyklus, in dem er die archäologischen Objekte ihrem ursprünglichen Kontext entreißt, sie zu neuen Szenen komponiert, oder sie in einem völlig anderen Zusammenhang kontextualisiert. Dadurch ergeben sich neue Betrachtungsebenen und Sichtweisen, die auch die zahlreichen Facharchäologen, die zu diesem Band beigetragen haben, inspirierten. So ist ein buntes Spek trum von Beiträgen entstanden, die ausgewählte Themen der Archäologie des Eiszeitalters aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten: ganz unzweifelhaft mit manch interessanter Einsicht!
Kulturelle Entdeckungen. Archäologische Denkmäler in Hessen. Hrsg. v.Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. 2007. 221 S., 39 sw. u. 99 fb. Abb., 90 Pläne und beigelegte Landkarte, mit 1 Kte. Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-1850-2 Schnell & Steiner
Menhire, Hügelgräber, Ruinen römischer Kastelle - die Vielfalt archäologischer Denkmäler in Hessen ist groß. Sie sind Zeugnisse Jahrtausende alter Menschheitsgeschichte von der Steinzeit bis zum frühen Mittelalter und faszinieren bis heute. Mithilfe zahlreicher Farbabbildungen, Zeichnungen und Lagepläne werden Aufbau, Bedeutung und Grabungsgeschichte der einzelnen Objekte anschaulich erklärt. Zusatzinformationen zu jedem Denkmal beschreiben den Anfahrtsweg, ein Glossar klärt über die wichtigsten Fachbegriffe auf. Ortsregister und Übersichtskarte erleichtern die Orientierung.
Hocquél, Wolfgang /Muessig, Jill L: Art Déco in Leipzig. 2007. 208 S., 48 sw. u. 176 fb. Abb. Pb EUR 34,90 ISBN: 978-3-7954-1852-6 Schnell & Steiner
Anders als Jugendstil und Bauhaus ist das Art Déco trotz seiner ungeheueren künstlerischen Vielfalt heute meist nur in Fachkreisen ein Begriff. Völlig zu unrecht, denn es handelt sich um einen äußerst innovativen Dekorationsstil, der alle Bereiche der angewandten Kunst - Kunsthandwerk, Architektur, Mode, Film, Buchgestaltung etc. - umfasste. Dem deutschen Art Déco in Leipzig widmet sich diese Publikation.
Die europäische Kunst zwischen den Weltkriegen war stark durch die französische Avantgarde sowie Design und Möbelbau inspiriert. Der daraus resultierende Dekorationsstil äußerte sich auch in der Leipziger Architektur: in Volkswohnbauten, der Bonifatiuskirche in Connewitz von Theo Berlage oder natürlich dem Grassimuseum von Zweck & Voigt ist das Art Déco auch heute noch im Alltag präsent. Neben Architektur werden Möbel, Plakate, Buchgestaltungen, Reklame, Schmuck, Textilien usw. vorgestellt und Zusammenhänge zwischen Kunsthandwerk, Industriedesign und Architektur aufgezeigt. Präsentiert werden hochkarätige Einzelobjekte und auch die große Sammlung des Grassimuseums. Üppig mit meist erstmals publizierten Abbildungen illustriert, ist der Band ein Augenschmaus. Die Auseinandersetzung mit der exotischen Dekorationsmode des Art Déco, die überraschend frisch und unverbraucht wirkt, eröffnet interessante Einblicke in die Ästhetik der Zeit zwischen 1920 und 1940. Diese Publikation präsentiert das Thema erstmals im Bezug einer deutschen Großstadt, womit die Verankerung des Stils im ganz normalen Alltag anschaulich wird. Reich illustrierter Band in prächtiger Ausgestattung mit über 250 eigens aufgenommenen Meisterfotografien Mit zahlreichen Exponaten aus dem berühmten Grassimuseum und einem bebilderten Katalog der Architekturen und Kunstwerke
Zum Autor
Dr. Wolfgang Hocquél ist seit 1979 in leitender Funktion in der Denkmalpflege beim Regierungspräsidium Leipzig tätig. Jill Luise Muessig ist freischaffende Diplomfotografin (HGB Leipzig) und Künstlerin. Sie lebt in Leipzig.
Barocke Gartenlust. Auf Spurensuche entlang der BarockStraße SaarPfalz. Hrsg. Stella Junker-Mielke. 2007. 176 S., 120 fb. Abb., 21 x 21 cm, Br. EUR 18,90 ISBN: 978-3-7954-1851-9 Schnell & Steiner
Dieser reich illustrierte Band lädt zur Erkundung der Vielzahl und Vielfalt von historischen Gärten entlang der BarockStraße SaarPfalz ein. Er führt in vier ehemalige Residenzstädte im Saarland und in Rheinland-Pfalz, zu Klostergärten, herrschaftlichen Jagdschlössern wie zu Landschaftsgärten der Frühindustriellen. Dabei wird die Geschichte der Gartenkunst vom Kräutergarten, Barockgarten bis zum englischen Landschaftsgarten hin lebendig.
Die Barockzeit war in Europa eine Epoche großer gartenkünstlerischer Schöpfungen. So auch im heutigen Saarland und im Südwesten von Rheinland-Pfalz. Viele der weltlichen und geistlichen Herrscher ließen sich Gärten nach französischem Vorbild anlegen und schufen sich ihr eigenes kleines Versailles. Mit Beginn der Aufklärung gegen Ende des 18. Jahrhunderts gewinnt die Gartengestaltung im Stil des englischen Landschaftsgartens an Bedeutung. Entlang der BarockStraße SaarPfalz gibt es auch heute noch Beispiele herausragender Gartenanlagen, wenngleich viele Anlagen durch die französischen Revolutionstruppen 1793 Verluste hinnehmen mussten. Die Autoren führen die Einzigartigkeit der Gärten vor Augen und vermitteln zugleich wesentliche Informationen zu Herrscherhäusern, Baumeistern und Gartenarchitekten. Die Reise führt zu Gärten von Schlössern und Landsitzen in Zweibrücken, Saarbrücken, Blieskastel, zu Klostergärten wie dem von Kloster Hornbach oder zu Parkanlage wie der des Schlosses der Familie Villeroy in Wallerfangen. Viele Kleinode, die noch im Verborgenen liegen - wie der Waldpark des Schlosses Karlsberg in Homburg/Saar oder der Forstgarten Karlsbrunn an der französischen Grenze - werden in diesem Band erschlossen.
Benediktinische Kunst. Kultur und Geschichte eines europäischen Erbes. Hrsg. v. Cassanelli, Roberto /López-Tello Garcia,Eduardo. 2007. 456 S., 420 fb. Abb. 32,50 x 24,00 cm. Pb EUR 89,00 ISBN: 978-3-7954-1943-1 Schnell & Steiner
Die Bedeutung des benediktinischen Erbes ist schier grenzenlos - Benedikt von Nursia ist ein Urvater der abendländischen Kultur. Seine Regel ist Grundlage des westlichen Mönchtums, von den benediktinischen Klöstern und Stiften ging die Evangelisierung und Kultivierung Europas aus, und ebendiese Klöster und Stifte sind Horte der Kunst und Kultur.
Benedikt hinterließ ein großes Erbe, das auch heute noch lebendig ist. Theologen, Historiker und Kunsthistoriker präsentieren in diesem Band viele verschiedene Aspekte seines Wirkens und v.a. der Folgen: Benediktinische Kunst und Architektur von den Anfängen bis ins 20. Jh. bilden den inhaltlichen und zeitlichen Rahmen. Von Subiaco und Montecassino aus verbreitete sich das benediktinische Mönchtum in alle Welt, durchlief in Mittelalter und Neuzeit Reformen, setzte aber stets dem jeweiligen Kunstschaffen seinen besonderen Stempel auf - oder könnten Sie sich z.B. barocke Kunst ohne die grandiosen Klosterkirchen von Melk, Weltenburg oder Einsiedeln vorstellen? Architektur, Malerei, Skulptur - Kenner der Materie erforschen in 35 Beiträgen Ikonographie und Spiritualtiät, die Kunst des Frühmittelalters oder Werke der Beuroner Schule wie auch das Benediktinische in den Orden von Cluny oder Cîteaux. Der St. Gallener Klostergrundriss wird ebenso präsentiert wie die Verbindung zwischen Ost- und Westkirche oder der benediktinischen Einfluss in der Kunst Englands, Spaniens und Brasiliens. Prächtige Illustrationen runden den umfassenden Band ab. Präsentiert die bedeutendsten Zeugnisse des benediktinischen Kulturerbes aus über 1500 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte Mit über 400 großformatigen Farbabbildungen und Illustrationen
St. Petri Brandenburg/Havel. Bauhistorische Untersuchungen. Hrsg. v. Reihlen, Helmut /Domstift Brandenburg. 2007. 168 S., 160 sw. u. 12 fb. Abb. 29,70 x 21,00 cm. (Schriften des Domstifts Brandenburg 4) Pb EUR 49,90 ISBN: 978-3-7954-2017-8 Schnell & Steiner
Die St. Petri Kapelle ist das zweite Kirchgebäude auf der Dominsel in der Stadt Brandenburg und markiert den topographischen Mittelpunkt der ehemaligen slawischen Wehrburg und den vermuteten Begräbnisort des letzten slawischen Fürsten. Das Buch dokumentiert die Ergebnisse der Bauforschung, die ein Team aus dem Büro des Dombaumeisters erarbeitet hat.
Mit seinen markanten, im Norden Deutschlands eher seltenen Zellengewölben dürfte die St. Petri Kapelle einen der schönsten Kirchenräume des Landes Brandenburg darstellen, der jedoch seit der Aufgabe der Nutzung als Pfarrkirche aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwunden ist. Zur Vorbereitung der demnächst anstehenden Restaurierung wurde die Kirche erstmalig systematisch und umfassend mit den Methoden der historischen Bauforschung untersucht. Dies erlaubte eine detaillierte Darstellung der Baugeschichte, deren wesentliche Phasen zwischen dem 13. und 17. Jh. liegen. Das Buch ist reich an Abbildungen, darunter sämtliche Zeichnungen des verformungsrechten Aufmasses und weiteres erstmals veröffentlichtes Bildmaterial.
Großmann, G Ulrich /Riedmann, Josef /Grebe, Anja: Schloss Buonconsiglio in Trient. 2007. 48 S., 5 sw. u. 60 fb. Abb. (Burgenführer 23) Gh EUR 6,90 ISBN: 978-3-7954-1958-5 Schnell & Steiner
Jahrbuch Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst. Hrsg. v. Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V..Hrsg. v. Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst. 2007. 224 S., 100 sw. Abb.. Pb EUR ISBN: 978-3-7954-1842-7 Schnell & Steiner
Der "Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e. V." besteht seit November 1918. Die Förderung der christlichen Kunst, Bildender Kunst wie Baukunst, war sein Anliegen in den Zeiten nach dem Ersten Weltkrieg - und ist es nach fast 90 Jahren immer noch. In enger Zusammenarbeit mit der "Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst" (DG), die von ihm unterstützt wird, wird dieses Ziel verfolgt.
Das neuste Jahrbuch 2004/2006 setzt die Dokumentation der Symposion-Reihe "Katholische Kirche und die zeitgenössische Kunst in Deutschland" fort: 2004 "Kunst in Ausstellung, in der Ausbildung und im Kirchenraum" (mit der Kath. Akademie Franz Hitze Haus, Münster), 2005 "Neue Andachtsbilder?" (mit der Kath. Akademie in Bayern, München) und 2006 "Zukunft des Kirchenbaus: Neubau - Umbau - Umnutzung" (mit der DG und der Kath. Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Stuttgart). Daneben stellt das Jahrbuch die geförderten Projekte vor. So konnten zahlreiche Ausstellungsprojekte realisiert werden wie die Reihe "Junge Kunst" im Diözesanmuseum Freising. Darüber hinaus werden zwei vom Verein geförderte Künstlerwettbewerbe ("Madonna - ein Marienbild für heute" und "Kreuz des 21. Jahrhunderts") präsentiert. Ankäufe zeitgenössischer Kunst und Lehraufträge für Sakralbau sind weiter Schwerpunkte wie auch der europäische Kirchenbau des 20. Jh., der in drei Publikationen präsentiert wurde. All diese Aktivitäten - hier dokumentiert - sind Zeichen für den Vermittlungsanspruch für christliche Kunst. Denn nur Vermittlung kann das Verständnis für Zeitgenössisches entwickeln. Dieser Band ist ein Beispiel dafür.
Burger, Daniel: Festungen in Bayern. 2007. 208 S., 128 fb. Abb., Pläne, Grundr. Pb EUR 16,90 ISBN: 978-3-7954-1844-1 Schnell & Steiner
In Bayern hat sich eine einzigartige Vielfalt an Festungen bewahrt, deren Architektur Beziehungen u.a. nach Italien, den Niederlanden und Frankreich aufweist. Die Militärbauwerke sind herausragende Monumente des technischen Fortschritts, in denen sich die jeweiligen Epochen von der Renaissance bis zum Klassizismus widerspiegeln. Der reich bebilderte Band stellt mehr als 20 Bauwerke vor und ordnet sie ihrem historischen Kontext zu.
Die große Zahl der im heutigen Bayern erhaltenen Festungen des 16. bis 19. Jh. ist das Resultat der vielen einst unabhängigen Territorien in Bayern, Franken und Schwaben. Deren Landesherren, Herzöge und Kurfürsten, Fürstbischöfe, Fürsten und Reichsstädte suchten ihr Land nach den jeweils modernsten Methoden zu sichern. Statt der veralteten Burgen und Stadtmauern wurden daher Artilleriefestungen errichtet. Aufgrund der ständigen Fortentwicklung der Militärtechnik musste man diese Bauwerke immer wieder modernisieren - oder aber sie für andere Zwecke nutzen. Das Buch stellt die wichtigsten Bauwerke in Wort und Bild vor: u. a. Würzburg mit der Festung Marienberg, die Festungen des Bamberger Bischofs zu Forchheim und Kronach, die Festung Lichtenau bei Ansbach, die Festungsruine Rothenberg bei Schnaittach, die Wülzburg bei Weißenburg, die Stadtbefestigungen von Nürnberg und Augsburg, die Festungswerke von Neuburg a. d. Donau, die einstige Befestigung Münchens und natürlich Ingolstadt, die große bayerische Landesfestung im Herzen des Landes. Die Festungen werden historisch eingeordnet, architektonische Beziehungen untereinander aufgezeigt und neben den erhaltenen Bauten auch verschwundene Teile vorgestellt. Reich illustrierte Gesamtüberblick zur Vielfalt der Festungsarchitektur in Bayern anhand bedeutender Anlagen Ausführliche Vorstellung von 20 Festungen mit Luft- und Bodenaufnahmen, Plänen und historischen Aufnahmen
Zum Autor
Dr. Daniel Burger studierte Geschichte und Germanistik (Dissertation über die Landesfestungen der Hohenzollern), arbeitete am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg und ist heute Archivar. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zur Landesgeschichte und Bauforschung mit Schwerpunkt Burgen und Festungen.
Lang, Claudia: Die Goldschmiedekunst der Beuroner Schule. Rückgriff und Aufbruch. 2007. 168 S., 71 fb. Abb. 28,00 x 21,00 cm. Pb EUR 69,00 ISBN: 978-3-7954-1945-5 Schnell & Steiner
Im Benediktinerkloster Beuron entstand um die Wende vom 19. zum 20. Jh. eine innovative Goldschmiedekunst. Die kaum bekannten Entwurfszeichnungen der Künstlermönche deuten auf Konstruktionen mit besonderer Intention hin. Die Autorin durchdringt diese Geheimnisse und wirft ein neues Licht auf die Beuroner Kunstschule mit ihrer Suche nach absoluten, als "göttlich“ charakterisierten Proportionsgesetzen.
Peter Lenz, der nachmalige P. Desiderius und Gründer der Beuroner Kunstschule, trat im Jahre 1872 als ausgebildeter Künstler in das Benediktinerkloster Beuron ein. Sein Bestreben war auf eine radikale Reform der christlichen Kunst gerichtet, mit der die bis dahin dominierenden nazarenischen und historistischen Tendenzen überwunden werden sollten. Durch intensive Beschäftigung mit v.a. ägyptischer Kunst und Architektur aus den Aufzeichnungen des Ägyptologen R. Lepsius fand Lenz bereits 1865 zu seinem auf strenger Abstraktion basierenden Stil. Er sah im Menschen als Krone der Schöpfung ideale, wahre, sozusagen göttliche Proportionsgesetze vorgegeben, die er in einem geometrisch begründeten und von ihm als absolut verbindlich ausgegebenen "Kanon“ festlegte. Diese "ästhetische Geometrie“ von Lenz kommt am Überzeugendsten in der Goldschmiedekunst zur Anwendung. Spannend ist der erstmals geführte Nachweis, dass die geometrischen Grundlagen seines "Kanons“ übereinstimmen mit den Proportionen zahlreicher Sakralbauten seit dem Alten Ägypten und dass diese "Tempelmaße“ letztendlich zur Grundlage für die Entwicklung der innovativen Beuroner Goldschmiedekunst wurden. Präsentiert faszinierende neue Erkenntnisse zur Proportionslehre Beurons Mit zahlreichen Abbildungen der Originalskizzen und optischer Darlegung der Proportionstheorie
Zum Autor
Dr. Claudia Lang promovierte bei Prof. Frank Büttner an der LMU München. Bei der Behandlung des Themas konnte sie die Wissenschaft mit ihren praktischen Erfahrungen in Goldschmiedewerkstätten kombinieren.
Burg Guttenberg. Hrsg. v. Großmann, G Ulrich /Häffner, Hans H. 2007. 48 S.. (Burgenführer 22) Gh. EUR 6,90 ISBN: 978-3-7954-1957-8 Schnell & Steiner
Franke, Arne: Hermannstadt/Sibiu. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch Stadt am Zibin. 2007. 48 S., 3 sw. u. 58 fb. Abb., 1 Grundriss, 1 Landkte - 24,00 x 17,00 cm. (Grosse Kunstf. 231) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-2004-8 Schnell & Steiner
Hermannstadt/Sibiu, als eine der schönsten Städte Siebenbürgens 2007 zusammen mit Luxemburg als Kulturhauptstadt Europas gefeiert, wartet mit ihrer vielschichtigen Historie und einem reichen Bestand an Monumenten auf, die die deutsche Vergangenheit einschließen. Der kunstgeschichtliche Stadtführer bietet umfassend illustrierte Rundgänge durch die Stadt am Zibin mit detaillierten Beschreibungen aller wichtigen Objekte.
Dieser Band aus der Reihe "Große Kunstführer" erscheint gleichzeitig als erster Band der neuen Reihe "Große Kunstführer in der Potsdamer Bibliothek östliches Europa", die in Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Kulturforum östliches Europa und dem Verlag Schnell & Steiner herausgegeben wird.
World Heritage. Hildesheim Cathedral an its treasures. Von Brandt, Michael /Kruse, Karl B /Schard-Wrede, Thomas /Höhl,Claudia /Meschede, Petra. Hrsg. v. Hildesheimer Domkapitels. 2007. 88 S., 100 fb. Abb. 27,00 x 21,00 cm. Pb EUR 14,90 ISBN: 978-3-7954-2003-1 Schnell & Steiner
Welterbe. Der Hildesheimer Dom und seine Schätze. Von Brandt, Michael /Kruse, Karl B /Schard-Wrede, Thomas /Höhl,Claudia /Meschede, Petra. Hrsg. v. Hildesheimer Domkapitel. 2007. 88 S., 100 fb. Abb. 27,00 x 21,00 cm. Pb EUR 14,90 ISBN: 978-3-7954-1923-3 Schnell & Steiner
Wer kennt ihn nicht - den Hildesheimer Dom, die Hauptkirche des rund 1200-jährigen Bistums Hildesheim mit der Bernwardstür, der Christussäule und dem sagenumwobenen Rosenstock. Seit 1985 zählt der Dom - gemeinsam mit der St. Michaeliskirche - zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Dass der Hildesheimer Dom trotz seiner Kriegszerstörungen den Rang eines Weltkulturerbes erlangte, ist in erster Linie der großen Zahl historischer Ausstattungsstücke zu verdanken. Zusammen mit St. Michael vermittelt er ein unmittelbares Verständnis für die Einrichtung romanischer Kirchen im christlichen Abendland. Weltberühmt sind die Bronzegüsse aus der Zeit Bischof Bernwards (993 - 1022): die Bernwardstür mit einer faszinierenden Zusammenschau der christlichen Heilsgeschichte, die Christussäule und das spätromanische Taufbecken mit umfassenden Bildzyklen. Der reich illustrierte Band bietet mit fundierten Erläuterungen einen Einblick in die Geschichte des Domes als Bischofs- und Hauptkirche des Bistums, veranschaulicht seine Bauentwicklung und führt die wertvolle Ausstattung vor Augen. Umfassende Darstellung einer der bedeutendsten Kirchenbauten der Romanik in Europa und seiner wertvollen Ausstattung
Höfische Kostbarkeiten in Thüringen. Historische Anlagen der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Beitr. v. Laß, Heiko/Paulus, Helmut E /Winghart, Stefan. Hrsg. v.Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. 2007. 119 S. 24,00 x 17,00 cm. (Grosse Kunstf. 232) Pb EUR 18,90 ISBN: 978-3-7954-1840-3 Schnell & Steiner
Mit Thüringens Geschichte sind die Namen berühmter Burgen und Klöster, Schlösser und Parkanlagen vom Mittelalter bis zum ausgehenden 19. Jh. verbunden. Nirgends sonst in Deutschland hat sich auf engstem Raum eine derart hohe Dichte an architektonisch und kunsthistorisch beachtenswerten Bauten und Gärten erhalten. 30 für die Geschichte Thüringens bedeutende "Kostbarkeiten" werden in diesem Band präsentiert.
Nach einer Einführung in den kulturgeschichtlichen Kontext und einer Einordnung in die Denkmallandschaft Thüringen werden 30 Anlagen in Einzelporträts vorgestellt. Zu ihnen gehören Klöster wie Paulinzella oder St. Peter und Paul in Erfurt, die im Mittelalter spirituelle Mittelpunkte Deutschlands waren. Unter den Burgen ragen jene heraus, die von mächtigen Fürsten erbaut wurden. Eine der bedeutendsten von ihnen ist Burg Weißensee (Runneburg) als Residenz der Landgrafen. Die zahlreichen Staaten Thüringens brachten Residenzschlösser von höchstem Rang hervor. Weimar, Gotha oder Rudolstadt künden mit prächtigen Innenräumen von der politischen Macht und dem künstlerischen Feinsinn der Fürsten. In den Residenzen war die Verwaltung des gesamten Staates untergebracht. Dienten Schlösser nur dem Vergnügen oder wurden von niederem Adel erbaut, waren sie deutlich kleiner, wie Molsdorf, Altenstein oder Heldburg. Die barocken Gärten wurden im 18. und 19. Jh. von bedeutenden Gartenkünstlern zu Landschaftsgärten umgestaltet. Der älteste Englische Garten auf dem Kontinent in Gotha oder der großräumige Park von Schloss Altenstein suchen ihresgleichen. 30 reich illustrierte Einzelporträts von "Kostbarkeiten" Thüringens aus Kunst und Geschichte Burgen und Klöster, Schlösser und Parkanlagen vom Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert
Sensburg, Martina: Die räumliche Organisation der Konzentration Ila von Gönnersdorf. Struktur und Dynamik einesmagdalénienzeitlichen Siedlungsbefundes am Mittelrhein. 2007. 231 S., 89 sw. u. 24 fb. Abb., Photopl. 30,00 x 21,00 cm. (Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums 69) Gb EUR 64,00 ISBN: 978-3-7954-1856-4 Schnell & Steiner
Der Magdalénien-Fundplatz Gönnersdorf repräsentiert einen der europaweit seltensten Siedlungsbefunde des späten Jungpaläolithikums. Sein außergewöhnlicher Erhaltungszustand ermöglicht ständig wachsende Erkenntnisse über die Lebensweise eiszeitlicher Jäger und Sammler. Das Buch behandelt die zentrale und zugleich fundreichste Konzentration IIa. Der Schwerpunkt der Analysen liegt v.a. auf einer Rekonstruktion der alltäglichen Aktivitäten der ehemaligen Bewohner. Hierzu wird die räumliche Beziehung latenter Fundverteilungen zu den evidenten Befunden, wie dem zentralen Behausungsgrundriss, den Gruben und den Feuerstellen, ausführlich diskutiert. Hieraus sowie aus den Zusammensetzungsanalysen ergeben sich entscheidende Hinweise, die zu der Entwicklung eines gänzlich neuen Besiedlungsmodells führen.
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