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Schnell & Steiner

 
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Nebgen, Christoph: Missionarsberufung nach Übersee. in drei Deutschen Provinzen der Gesellschaft Jesu im 17. und 18.Jahrhundert. 2007. 384 S., 15 sw. Abb. 24,00 x 17,00 cm. (Jesuitica - Quellen u. Stud. z. Gesch.,Kunst u. Lit. d. Gesellsch. Jesu im deutschspr. Raum 14) Gb EUR 56,00 ISBN: 978-3-7954-1942-4 Schnell & Steiner
Die Expansion in Übersee und die durch die Reformation ausgelöste Konfessionalisierung sind die prägenden Phänomene der frühneuzeitlichen europäischen Geschichte. Die rasch global wirkende Gesellschaft Jesu hat beide Prozesse verbunden und sich als Speerspitze der katholischen Reform profiliert. Für viele junge Männer war der Anreiz, als Indipetae in den Missionen Übersees zu wirken, entscheidend für den Eintritt in den Jesuitenorden.
Rund 22.000 Litterae Indipetarum - Bewerbungsschreiben für die überseeischen Missionen - aus dem 17. und 18. Jh. finden sich im römischen Zentralarchiv des Jesuitenordens. Der Band beschäftigt sich mit ca. 1.400 dieser Briefe, die 1612-1728 aus den beiden rheinischen Provinzen sowie der oberdeutschen Provinz nach Rom gesandt wurden. Zunächst werden die von Ordensleitung und staatlichen Organen in Spanien und Portugal reglementierten Zulassungsbedingungen beschrieben. Der Quellenkorpus wird hinsichtlich Alter, Herkunft und Erfolgsaussichten der Bewerber untersucht. Besonderes Augenmerk gilt der medialen Umsetzung des Übersee-Motivs und seiner selbstdefinitorischen Funktion für die Gesellschaft Jesu in Theater, Literatur und Malerei. Zudem werden die Briefe als Ego-Dokumente betrachtet, in denen die Missionsaspiranten ihre Qualifikationen vorstellen. Der von den Indipetae immer wieder gezogene Vergleich zwischen der konfessionell-gespaltenen europäischen Wirklichkeit und den imaginierten Bedingungen in den Missionsgebieten Übersees erlaubt einen Einblick in Mentalität und Selbstverständnis des Jesuitenordens.
Zum Autor
Dr. Christoph Nebgen studierte Katholische Theologie und Geschichte in Mainz und Rom und wurde über das vorgestellte Thema 2006 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz promoviert. Wissenschaftliche Mitarbeit im DFG-Projekt "Jesuiten zentraleuropäischer Provenienz in Ibero-Amerika im 17./18. Jahrhundert" (Mainz/Prof. Dr. Johannes Meier, 2001-2006).
Klimaveränderung und Kulturwandel in neolithischen Gesellschaften Mitteleuropas, 6700-2200 v. Chr.. Climate Variability andCulture Change in Neolithic Societies of Central Europe, 6700-2200 cal BC. Hrsg. v. Gronenborn, Detlef. 2006. VIII, 231 S., 79 sw. u. 2 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. Pb EUR 25,00 ISBN: 978-3-7954-1981-3 Schnell & Steiner
Klima und Klimawandel sind im letzten Jahrzehnt zu zentralen Themen einer weltumspannenden Diskussion geworden. Hintergrund dieser globalen Auseinandersetzung ist einmal die immer deutlicher werdende anthropogen beeinflußte Klimaveränderung der letzten dreißig Jahre, aber auch die damit zusammenhängende intensive Erforschung des Paläoklimas. Insbesondere das Holozän spielt im Fragenkomplex der Mensch/Kultur - Klima/Umwelt-Auseinandersetzungen eine wesentliche Rolle und ist in den letzten Jahren dementsprechend intensiv untersucht worden, in jüngerer Zeit auch wieder in der Prähistorischen Archäologie.
Der Band faßt Vorträge zusammen, die zu einem Arbeitstreffen Zusammenhängen zwischen klimatischer Entwicklung und kulturellen Wandlungsprozessen in neolithischen Gesellschaften Mitteleuropas im März 2004 am RGZM gehalten wurden. Eine Reihe von unterschiedlichen Disziplinen waren an diesem Treffen beteiligt - Bodenkunde, Dendrochronologie, Archäozoologie sowie Archäobotanik. Die einzelnen Kapitel diskutieren neben methodischen Aspekten (Klima als Überlieferungsfilter) auch kulturhistorische Aspekte wie etwa die möglichen Auswirkungen des sogenannten 6.2-Ereignisses auf die Neolithisierung im westlichen Eurasien oder aber die Konsequenzen von Klimaschwankungen während der mitteleuropäischen Bandkeramik auf ihre Ausbreitung und ihr Ende. Eine andere Gruppe von Beiträgen widmet sich dem klimabedingten Landschaftswandel in Norddeutschland und dessen Konsequenzen für die dort lebenden jungsteinzeitlichen Bauern. Die Beiträge sind in deutscher oder englischer Sprache mit jeweils anderssprachigen Zusammenfassungen verfaßt.
Kulturelle Entdeckungen Mittelhessen. Kreiß Gießen, Kreis Limburg-Weilburg, Kreis Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill Kreis, StadtGießen, Stadt Marburg. Hrsg. v.Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. 2007. 260 S., 223 fb. Abb. Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-1854-0 Schnell & Steiner
Mit diesem Band aus der Reihe „Kulturelle Entdeckungen“ wird der Reichtum und die Vielfalt von Sehenswürdigkeiten in den vier Landkreisen Gießen, Lahn-Dill, Limburg-Weilburg und Marburg-Biedenkopf anhand von über 200 Kultur- und Naturdenkmälern vorgestellt.
Von "A" wie Allendorf-Nordeck (Landkreis Gießen) bis "W" wie Wohratal-Wohra (Landkreis Marburg-Biedenkopf) werden in alphabetischer Reihenfolge und mit reicher Bebilderung auch Besonderheiten wie z.B. das Museum Anatonicum in Marburg (Kreis Marburg-Biedenkopf), die Grube Fortuna in Solms-Oberbiel (Lahn-Dill-Kreis), die gräfliche Bibliothek von Laubach (Kreis Gießen), der Kräutergarten in Bad Camberg (Kreis Limburg-Weilburg) vorgestellt. Durch die abwechslungsreiche Landschaft weist Mittelhessen eine Vielzahl an Denkmälern und wertvoller historischer Bausubstanz auf, die mit diesem Band leicht zu erkunden sind. Präsentiert über 200 Sehenswürdigkeiten in Einzeldarstellungen - mit praktischen Anfahrtsbeschreibungen und Übersichtskarte für eigene Entdeckungstouren!
Mühlsteinbrüche. Erforschung, Schutz und Inwertsetzung eines Kulturerbes europäischer Industrie (Antike 21. Jahrhundert). Internationales Kolloquium Grenoble 2005. Hrsg.: Belmont, Alain. 2007. 239 S., 158 sw. u. 24 fb. Abb. 30 x 21 cm. Pb EUR 40,00 ISBN: 978-3-7954-2012-3 Schnell & Steiner
Europa ohne Brot? Eine unmögliche Vorstellung. Getreide ist seit der Vorgeschichte wichtigstes Agrarprodukt der Alten Welt. Ebenso wenig ist Europa ohne Raub- und Mühlsteine vorstellbar: Bis in das 19. Jahrhundert brauchte man Mühlsteine, um Mehl für das Brot herzustellen. Mühlsteingewinnung und Mühlsteinhandel waren daher früh von entscheidender ökonomischer Wichtigkeit.
Der vorliegende Band vereinigt den Stand der Forschung zu diesen Themen. Fallbeispiele belegen die Anstrengungen, welche im alten Mühlsteinabbau unternommen wurden: vom extensiven Abbau im Neolithikum bis hin zu den ausgedehnten unterirdischen Brüchen der Neuzeit. Die wirtschaftliche Bedeutung besonders qualitätvoller Mühlengesteine spiegelt sich, spätestens seit der römischen Epoche, in einem europaweiten Handel wider. Ausgegebene Mühlsteinbrüche sind daher bedeutende Denkmäler, die Schutz und Inwertsetzung verdienen. Aktuelle Beispiele informieren hierzu zu laufenden Projekten.
Christopher Paudiß. 1630-1666. Der bayerische Rembrandt?. Beitr. v. Hahn, Sylvia /Roll, Carmen /Bauer-Empl, Regina/Demus, Klaus /Eichner, Sophie /Klessmann, Rüdiger /Leutner, Robert /Manuth, Volker /Poll-Frommel, Veronika /Riether, Achim/Schwarzenberger-Wurster, Monika /Vogel, Roland. Redakt.: Steiner, Peter. 2007. 336 S., 24 sw. u. 121 fb.Abb. 24,00 x 22,00 cm. (Ausst.-kat. /Diözesanmuseum f. christl. Kunst d. Erzbistums München u. Freising 44) Pb EUR 34,90 ISBN: 978-3-7954-1994-3 Schnell & Steiner
Nach einer Lehrzeit bei Rembrandt in Amsterdam suchte der Maler Aufträge an den fürstlichen Höfen in den vom Dreißigjährigen Krieg verwüsteten Ländern: über Stuttgart, 1656, Prag, Dresden,1659-60, Wien, Ungarn, Salzburg kam er an den Hof des Fürstbischofs von Freising, wo er als Hofmaler angestellt wurde, aber kaum verheiratet und sesshaft geworden, jung starb, aus Gram über einen verlorenen Künstlerwettbewerb, wie Joachim Sandrart berichtet. Das Freisinger Dommuseum wird mit dieser ersten monographischen Ausstellung den genialen Maler der Öffentlichkeit vorstellen und so ein neues Licht auf die deutsche Kunst des Barock werfen.
Seine in Europa verstreuten Gemälde bezeugen ein malerisches Genie und eine besondere Kunstauffassung. Der an den deutschen Höfen verbreiteten Vorliebe für Malerei im flämischen oder italienischen Stil setzte er das Kunstideal Rembrandts entgegen. In seinen ungewöhnlichen großen "Bauernhistorien" mit ihrem vor dunklem Grund scharf ins Licht gehobenen Menschen und Tieren deutet er rätselhafte Handlungen an und gibt der Armut Würde. Seine Stilleben beschränken sich meist auf armselige Gegenstände und Früchte; die aber sind so erlesen gemalt, dass sie ein geradezu mystisches Eigenleben entfalten. Seine Portraits und Bilder von heiligen Einsiedlern sind subtile malerische Zeugnisse eines Menschenbildes als "Wohnhaus grimmer Schmerzen, ein Irrlicht dieser Zeit und Schauplatz herber Angst", wie es in der Barockdichtung Andreas Gryphius zeichnet. Das Werk des Christopher Paudiß vermittelte zu seiner Zeit nach den Schrecken des dreißigjährigen Krieges zwischen dem evangelischen Norden Europas und dem katholischen Süden. Es kann heute zwischen Ost- und Westeuropa vermitteln, weil viele seiner Hauptwerke in Museen in Tschechien, Rumänien, Slowenien, Ungarn und Russland erhalten und ausgestellt sind. Sie werden nun zum ersten Mal in einem Museum versammelt und Radierungen seines Lehrers Rembrandt gegenübergestellt. Aufgrund seiner Qualität, seiner Thematik und Wanderschaft von Norddeutschland über die Niederlande nach Südosteuropa, Österreich und Bayern ist Christopher Paudiß eine Gestalt von internationalem Interesse. Große Ausstellung im Dommuseum Freising vom 30. März - 8. Juli 2007.
Mehr unter www.dommuseum-Freising.de
"Von den Rhönbewohnern" nach Peter Back. Regierung von Unterfranken in Zusammenwirken mit Wolfgang Brückner, Siegfried Wenisch und Erich Wimmer. Von Brückner, Wolfgang /Back, Peter /Wenisch, Siegfried /Wimmer, Erich. Hrsg.v.Regierung von Unterfranken. 64 S. 24,00 x 17,00 cm. Pb EUR ISBN: 978-3-7954-1839-7 Schnell & Steiner
Im Jahre 1817 schrieb der Oberelsbacher Kaplan Peter Back seine Beobachtungen über Lebensumstände, Tracht und Charakter der Bewohner einiger Ortschaften in der Hochrhön, wie z. B. Oberelsbach, Sondernau oder Bischofsheim, nieder. Seine Aufzeichnungen illustrierte er mit 19 ansprechenden, zumeist von ihm selbst angefertigten Aquarellen und fasste sie unter dem Titel "Darstellung einiger Portraits von den Rhönbewohnern" zusammen.
Der Große Kunstführer bringt erstmals eine vollständige Edition dieses kulturgeschichtlich einmaligen Dokuments aus dem frühen 19. Jahrhundert, das sich heute im Besitz der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V. befindet. Eine Transkription der Handschrift sowie begleitende Beiträge namhafter Forscher erschließen die sozialgeschichtliche Bedeutung des Buches im Kontext der frühen Rhön-Literatur und erläutern den ebenso aufklärerisch wie moralisierend geprägten Blick seines Verfassers auf eine einst sehr arme Mittelgebirgsregion.
Maderna, Caterina /Götz-Mohr, Brita von: Schloß Erbach. 2007. 48 S., 40 fb. Abb. 21,00 x 15,00 cm. (Broschürenhist. Baudenkmäler 27) Pb. EUR 6,90 ISBN: 978-3-7954-1998-1 Schnell & Steiner
Vogt, Mahand: Spangenhelme. Baldenheim und verwandte Typen. 2006. XII, 310 S., 108 Abb, 59 sw. u. 8 fb.Taf. 21,5 x 30 cm. (Kat. vor- u. frühgesch. Altertümer 39) Ln EUR 90,00 ISBN: 978-3-7954-2006-2 Schnell & Steiner
Die kleine Gruppe der frühmittelalterlichen Helme stößt seit Jahrzehnten auf reges Interesse in der archäologischen Forschung. Besonders die teilweise vergoldeten und reich verzierten Spangenhelme vom Typ Baldenheim wurden immer wieder diskutiert, fanden sie sich doch nördlich der Alpen zumeist in reich ausgestatteten Kriegergräbern des 5. und 6. Jahrhunderts.
Die großräumige Verbreitung dieser Helme von Nordafrika bis nach Gotland ließ aber bislang eine zusammenfassende Bearbeitung auf der Grundlage einer genauen Autopsie der Originalfunde unmöglich erscheinen. Wie wichtig sorgfältige Dokumentationen der verwendeten Punzen sowie vergleichende technische Untersuchungen zum Aufbau und zur Konstruktion gerade für Fragen der Herstellungszentren sind, belegt nun die vorliegende Gesamtaufnahme. Untersucht werden u.a. Datierung, Herkunft der Spangenhelmform sowie Ikonographie und Ikonologie der für den Helmschmuck verwendeten Darstellungen. Der umfangreiche Katalog umfasst die detaillierte Beschreibung aller bekannter Spangen-, Band- und Band-Spangen-Helme, ergänzt durch zahlreiche Zeichnungen und Photographien. Graphische Abrollungen aller weitgehend vollständig erhaltenen Helme im Maßstab 2:3 sind dem Buch als Beilagen beigefügt.
Kulturelle Entdeckungen Südhessen. Landkreis Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Odenwaldkreis, Offenbach,Städte Darmstadt und Offenbach. Hrsg. v.Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. 2., veränd. Aufl. 29.05.2007. 304 S., 14 sw. u. 319 fb. Abb., 1 Landkte. (Begegnungen mit dem Kulturerbe in Hessen 10) Pb EUR 9,90 ISBN: 978-3-7954-2013-0 Schnell & Steiner
Rott, Susanne: Burgen in Thüringen. Geschichte, Archäologie und Burgenforschung. Hrsg. v.Stiftung Thüringer Schlösser u.Gärten. 2007. 216 S., 115 sw. u. 20 fb. Abb. 29,70 x 21,00 cm. (Jahrbuch der Stiftung ThüringerSchlösser und Gärten 10) Pb EUR 34,90 ISBN: 978-3-7954-2008-6 Schnell & Steiner
Zinnenbekrönte Ritterburgen mit finsteren Verließen und Folterkammern sind eine Erfindung des 19. Jhs. Wie es um die Burgen, insbesondere in Thüringen, wirklich bestellt war, präsentiert in einem breiten kunsthistorischen, archäologischen und historischen Spektrum das aktuelle Jahrbuch der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.
Gezeichnet wird ein le bendiges Bild der mittelalterlichen Burg, die beileibe nicht nur umkämpfter Ort im Krieg, sondern v.a. Wohnsitz, Wirtschafts- und Verwaltungsmittelpunkt war. Der Bogen spannt sich vom frühen Mittelalter bis in die Neuzeit, von Burg Henneberg im Westen bis nach Ranis und den Anlagen jenseits der Saale im Osten Thüringens. Aktuelle Grabungen haben spannende und unerwartete Ergebnisse zu Tage gefördert, die nicht nur über das Aussehen der Burgen, sondern auch den Alltag ihrer Bewohner detailliert Auskunft geben. Der hohe Wohnkomfort auf den Burgen der mächtigen Dynasten, das technische Können der Spezialisten des Mittelalters versetzt noch heute in Erstaunen. Dabei war die Burg nicht nur fester Ort, sondern auch zeichenhaftes Monument der Landesherrschaft von hoher Symbolkraft. Umfassende Beiträge zur aktuellen Burgenforschung in Thüringen Lebendiges Mittelalter ohne Verklärung der Romantik
Via Romana am Rhein. Spuren der Römer in der Geschichte. Hrsg. v. Landschaftsverband Rheinland, Umweltamt. 2007. 224 S., 175 fb. Abb., 11 Ktn 21,00 x 13,00 cm. Pb EUR 14,90 ISBN: 978-3-7954-2014-7 Schnell & Steiner
Folgen Sie mit diesem Reisebuch den Römern auf ihren Wegen entlang des Rheins, von Bad Hönningen bis Nijmegen. Mit weit mehr als 100 Monumenten und Museen zeichnet der Band die Entwicklung der römischen Provinz in Germanien nach und zeigt, wie das Rheinland noch heute von der Antike geprägt ist. Übersichts- und Routenpläne, Zeittafeln, ein Glossar sowie ein Verzeichnis der Museen und Monumente laden zu eigenen Entdeckungstouren ein.
Kaum eine Zivilisation der Antike ist noch heute in unserem Alltag so präsent und übt eine derartige Faszination aus, wie die des römischen Volkes. Wir treten in seine Fußstapfen, wenn wir der Lebensader der römischen Provinz in Germanien, dem Rhein, folgen. Der Aufbau der Provinz ist durch die zahlreichen Monumente noch heute erfahrbar: Die Autoren folgen dem römischen Militär auf seinem Vormarsch ins linksrheinische Germanien, präsentieren Städtegründungen und führen verschiedene Aspekte des Alltagslebens und der römischen Kultur nachvollziehbar vor Augen. Die Monumente verweisen auch auf wichtige Bereiche unserer kulturellen Herkunft: Spiegeln sich Lage und Anordnung eines römischen Kastells auch im heutigen Stadtbild? Weisen Straßen- und Städtenamen auf die römische Tradition hin? Finden sich römische Altar- und Grabsteine heute in einer Stadtmauer, Kirche oder in einem Hof verbaut? Die Erschließung Germaniens hat sich nicht nur in Städten und Ortschaften manifestiert, sondern auch in der Landschaft selbst. Ernten wir noch heute römische Früchte? Befahren wir ein Jahrtausende altes Straßennetz? Erleben Sie auf der Via Romana nicht nur lebendige Geschichte, sondern echte Menschheitsgeschichte! Gesamtroute mit 10 Teilrouten, Informationen zu Monumenten und Museen sowie zahlreichen Exkursen zu Familien- und Kinderaktivitäten Mit Glossar, Epochenübersicht, Übersichts- und Teilplänen, Reisetipps, Adressen und einem Verzeichnis der Hauptdenkmäler und Museen
Zum Autor
Herausgeber: Der Landschaftsverband Rheinland erweitert mit diesem Band seine Reihe der Wander- und Reiseführer. Mit Beiträgen von Marianne Gechter, Sonja Schmutzler, Wilfried Maria Koch, Alexandra Kruse und Georg Mölich.
Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe. im Heiligen Römischen Reich 1648-1803. Mitwirkung (sonst.):Heydenreuter, Reinhard /Brodkorb, Clemens /Staufer, Heribert. Hrsg. v. Gatz, Erwin. 2007. 680 S., 26 sw. u.479 fb. Abb., 1 Landkarte 28,00 x 21,00 cm. Gb. EUR 128,00 ISBN: 978-3-7954-1637-9 Schnell & Steiner
Wappen entstanden im Mittelalter aus praktischen Gründen als farbige Kennung auf den Schilden. In der späten Reichskirche waren sie zu Herrschafts-, Hoheits-, Stifter- oder auch Eigentumszeichen geworden. Der vorliegende Band dokumentiert erstmals die farbigen Wappen aller Diözesanbischöfe und der Hochstifte von 1648 bis 1803.
Ursprünglich aus der Welt des Adels und ihrer Turniere erwachsen, wurden Wappen auch von nichtadeligen Korporationen und Institutionen verwandt. Da die Diözesanbischöfe der späten Reichskirche fast ausnahmslos aus der Adelsgesellschaft und z. T. aus regierenden Fürstenhäusern hervorgingen, enthalten ihre Wappen meist sowohl Elemente ihrer Familienwappen als auch der Wappen ihrer Hochstifte. Jede Translation auf ein anderes Bistum und jede Übernahme eines neuen Bistums veranlasste daher eine Neufassung des Wappens. Die ca. 500 Wappen sind nach historischen Quellen neu gezeichnet, heraldisch erklärt (blasoniert) und durch Personal-, Orts- und Motivregister erschlossen. Zu jedem Wappen gibt es Quellen- und Literaturnachweise. Die Wappen der Auftraggeber an zahlreichen Bauten und Kunstwerken wie auch auf Urkunden sind nicht nur eine Zier, sondern erleichtern den Zugang zu deren Einordnung. Der Band bildet somit einen wichtigen Beitrag zur Kultur der Reichskirche und ihrer geistlichen Führungsschicht. Nicht zuletzt empfiehlt er sich durch seine glänzende Ausstattung. 2002 erschien der fünfte Band des biographischen Lexikons der Bischöfe im Hl. Römischen Reich bzw. in den deutschsprachigen Ländern. Dieses Werk präsentiert in ca. 5500 Lebensbildern bzw. Biogrammen alle zwischen 1198 und 2001 amtierenden Diözesanbischöfe, seit der Frühen Neuzeit auch alle Weihbischöfe und Generalvikare im genannten Raum. 2003 legte Gatz einen Band über die Geschichte der Bistümer im Hl. Römischen Reich vor. Ein Band zur Bistumsgeschichte in den deutschsprachigen Ländern von der Säkularisation bis zur Gegenwart folgt 2005. Der vorliegende Wappenband schließt sich an diese Publikation an.
Zum Autor
Prof. Dr. Erwin Gatz ist Rektor des Campo Santo Teutonico, geschäftsführender Direktor des Römischen Institus der Görres-Gesellschaft und u. a. Herausgeber des Lexikons der Bischöfe der deutschsprachigen Länder.
Stampfer, Helmut /Steppan, Thomas: Die Romanische Wandmalerei in Tirol. 2007. 264 S. 150 fb. und 100 sw. Abb. 30 cm. EUR 79,- ISBN: 978-3-7954-1574-7 Schnell & Steiner
Die zahlreichen im "alten Tirol" erhaltenen romanischen Wandmalereien geben einen tiefen Einblick in die Bildwelt der Romanik. Sie zeugen von ihrer Bedeutungsschwere und Pracht, aber auch von künstlerischer Vielfalt. Das reich illustrierte Buch präsentiert erstmals den Gesamtbestand der Denkmäler der alpinen Kunstregion und ermöglicht eine klarere Vorstellung von der Entwicklung der romanischen Malerei in Mitteleuropa.
Das historische Tirol - inbegriffen ist das ehemalige "Welschtirol", die Provinz Trient - besitzt heute den dichtesten Bestand romanischer Fresken in Europa. An der wichtigen Alpenschleuse gelegen, in einer Zeit, als Europa durch die Kreuzzüge und das Pilgerwesen in Bewegung geriet, war "das Land im Gebirge" politisch bedeutend und verfügte über eine kulturelle Kapazität, die nicht zuletzt aus den zahlreichen Einflüssen des Nordens und Südens resultierte. Der fehlende Wohlstand späterer Zeiten schützte die Werke vor Zerstörung. Neben epochalen Hauptwerken wie den Malereien am Brixner Dombezirk, in der Krypta vom Kloster Marienberg, der Burgkapelle von Hocheppan oder im Johanniterhospiz von Taufers, die auf die Verbindungen zu süddeutschen Kunstzentren, zu Venedig, Sizilien und auf die Einflüsse der byzantinischen Malerei hinweisen, ergänzen zahlreiche Fresken einfacher Dorfkirchen das Bild der sakralen romanischen Monumentalmalerei. Hinzu kommen profane Werke, wie der bedeutende Ywain-Zyklus auf Burg Rodenegg. Seit 1928 ist keine umfassende Monographie zur romanischen Wandmalerei in Tirol erschienen. Die Zahl der bekannten Denkmäler hat sich seither annähernd verdoppelt. Erste umfassende Monographie zur Erforschung und Dokumentation der romanischen Fresken seit 1928 Reich illustrierter Kunstband zum dichtesten Bestand romanischer Wandmalerei in Europa
Zum Autor
Helmut Stampfer ist Leiter des Landesdenkmalamtes in Südtirol und Honorarprofessor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck. Thomas Steppan ist Professor am Institut für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck. Seine Forschungen gelten der byzantinischen und der hochmittelalterlichen Kunst.
1803 Wende in Europas Mitte. Kompaktkatalog zur Ausstellung. Hrsg.: Kulturreferat d. Stadt Regensburg. 2003. 88 S., 8 sw. u. 64 fb. Abb., 8 sw. u. 64 fb. Abb. 14,80 x 14,80 cm. Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-1625-6 Schnell & Steiner
Affeln. St. Lambertus und St. lucia, Altenaffeln. Ill. v. Lechtape, Andreas. Hrsg. Grote, Friedrich W. 2006. 28 S., 20 fb. Abb., Grundriss u. Zeittaf. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2642) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6643-1 Schnell & Steiner
Zehnder, Jean C: Arlesheim. Die Silbermannorgel im Dom zu. Ill. v. Stiele-Werdermann, F J. 2006. 20 S., 14 fb. Abb. - 17, 00 x 12,00 cm. (Kleine Kunstf. 2638) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6636-9 Schnell & Steiner
Modrow, Bernd: Bad Homburg vor der Höhe. Schloßpark. 2007. 54 S., 40 fb. Abb. 21 x 15 cm. (Broschüren hist. Baudenkmäler 26) Pb EUR 6,90 ISBN: 3-7954-1966-2 Schnell & Steiner
Matuschek, Oliver: Braunschweig. Burg Dankwarderode. Ill. v. Beyer, Constantin. 2006. 28 S., 20 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2625) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6608-3 Schnell & Steiner
Meißner, Jan: Schloß Bürresheim. Bildheft 1. Hrsg. v. Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz /Landesamt f. Denkmalpflege Rheinland-Pfalz /Landesmediezentrum Rheinland-Pfalz. 2006. 32 S., 41 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gh EUR 5,00 ISBN: 3-7954-1925-5 Schnell & Steiner
Großmann, G Ulrich /Riedmann, Josef /Grebe, Anja: Castello del Buoconsiglio in Trient. 2007. 48 S. (Burgenführer 23) Gh EUR 6,90 ISBN: 3-7954-1958-1 Schnell & Steiner
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