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Schnell & Steiner

 
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VDR-Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut. Heft 2/2005: 2006. 148 S., 40 sw. u. 130 fb. Abb. 29 x 21 cm. Gh, EUR 34,90 ISBN: 3-7954-1805-4 Schnell & Steiner
Mit 12 Beiträgen und drei Rezensionen spiegelt die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "VDR-Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut" den Anspruch, die Vielfalt der Restaurierungsfachgebiete zu repräsentieren und darüber hinaus restaurierungsgeschichtliche und kunsthistorische Fragestellungen aufzugreifen. Die "VDR-Beiträge " wenden sich an Fachleute aus Restaurierung und benachbarten Disziplinen sowie an interessierte Kenner.

Die aktuelle Ausgabe 2/2005 der VDR-Beiträge schlägt den fachlichen Bogen von archäologischen Vermessungsmethoden über Tafelbilder, Restaurierungsgeschichte, Maltechnik, Moderne Kunstobjekte bis hin zur Detoxifizierung. Schwerpunkte bilden mehrere Beiträge vom internationalen Kolloquium "Peter Paul Rubens - Technologie und Restaurierung", das im Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig stattfand, und von der im Kölner Museum Ludwig veranstalteten Fachtagung "Durch Rückschläge zum Erfolg" zu Restaurierungsproblemen bei modernen Kunstwerken. Drei Rezensionen zu aktuellen Publikationen über Schimmel, Textilfärberei und Jan van Eyck setzen den Schlusspunkt. Die "VDR-Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut" erscheinen halbjährlich und können im Abonnement bezogen werden. Die Beiträge stammen von Fachleuten, häufig Mitglieder im "Verband der Restauratoren", sowie von Autoren aus anderen Ländern. Ziel ist es, eine alle Restaurierungsgebiete umfassende Plattform für fachlichen Gedankenaustausch im zusammenwachsenden Europa zu bieten. Schwerpunkte der einzelnen Ausgaben bilden Berichte zu aktuellen Themen wie z. B. die verheerenden Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe in Sachsen (Heft 1/2004), Vorträge von den Fachtagungen (z. B. Mehr als Papier - Beyond Paper, Heft 2/2004) und neue Entwicklungen und Techniken der Restaurierung. Rezensionen über relevante Fachpublikationen schließen die einzelnen Hefte ab. - Exklusive Fachbeiträge zu aktuellen Themen aus allen Restaurierungsgebieten und Berichte über neueste Entwicklungen und interessante Restaurierungsprojekte, jeweils mit zahlreichen, hochwertigen Farbabbildungen illustriert - Die Autoren aus dem In- und Ausland sind Fachleute aus der restauratorischen Praxis und aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen - Weitere Informationen zum Verband der Restauratoren (VDR): www.restauratoren.de
Kebeck, Günther: Bild und Betrachter. Auf der Suche nach Eindeutigkeit. 2006. 345 S., 119 sw. u. 76 fb.Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 34,90 ISBN: 3-7954-1794-5 Schnell & Steiner
Bilder bestimmen unser modernes Leben - doch ihre Wahrnehmung unterscheidet sich grundlegend von der alltäglichen Umgebungswahrnehmung: Anhand zahlreicher bekannter Kunstwerke aus Malerei, Zeichnung und Fotografie zeigt der reich bebilderte Band die Prinzipien von Bildwahrnehmung und Bildbetrachtung auf. Hierzu liefern Neurowissenschaften und Kognitionspsychologie Erklärungen zum Zusammenspiel von Wahrnehmung, Wissen und Vorstellung.
Täglich werden wir mit neuen Bildern konfrontiert. Daher gewinnt die Analyse des Sehens von Bildern an Bedeutung. Wieso kann ein Bild etwas darstellen, was es selbst nicht ist? Warum erweitern wir mit Hilfe von Bildern nicht nur unser Wissen, sondern machen auch ästhetische Erfahrungen? Dieser Band zeigt die Gesetzmäßigkeiten der Bildbetrachtung auf und das Zusammenspiel von Wahrnehmung, Wissen und Vorstellung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der aktuellen neurowissenschaftlichen und kognitionspsychologischen Forschung. Zahlreiche Abbildungen - Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung und Fotografie - illustrieren die Argumentation. Der Leser findet hier alt- und weltbekannte Kunstwerke wieder, die nun "neu" gesehen werden. Als Beispiele seien nur Skizzen und Gemälde von Paul Cézanne, Pablo Picasso, C. D. Friedrich, Albrecht Dürer, Giotto, Mark Tobey oder Mark Rothko angeführt. Holbeins "Gesandte" in der Londoner National Gallery oder Monets "Impression Sonnenaufgang" im Pariser Musée Marmottan dienen wie auch andere Arbeiten der Auseinandersetzung mit Optik und Wahrnehmung. Ein ausführliches Glossar, Namens- und Abbildungsverzeichnisse sowie eine umfangreiche Literaturliste runden dieses Handbuch ab. - Wegen seiner übersichtlichen und systematischen Darstellung als Grundlagenwerk für Kognitions- wie Kunstwissenschaftler geeignet - Für den täglichen Umgang mit Bildern: Sammler, Museumsmitarbeiter und Kunstinteressierte - Mit ausführlichem Glossar sowie Namens- und Abbildungsregister
Zum Autor
Prof. Dr. Günther Kebeck lehrt am Psychologischen Institut IV der Universität Münster. Seine Schwerpunkte umfassen visuelle Wahrnehmung, visuelles Gedächtnis, kognitive Neurowissenschaften, Bildwahrnehmung und Grundlagen der Betrachtung von Kunstwerken.
Burg Lauf a. d. Pegnitz. Ein Bauwerk Kaiser Karls IV.. Hrsg. v.Wartburg-Gesellschaft /Grossmann, Ulrich /Häffner, Hans H.Redakt.: Burger, Daniel. 2006. 148 S., 103 sw. Abb. Pb EUR 29,90 ISBN: 3-7954-1824-0 Schnell & Steiner
Die Burg in Lauf an der Pegnitz (Bayern) wurde unter Kaiser Karl IV. zwischen 1355 und 1360 erbaut und ist eine der bedeutendsten spätmittelalterlichen Burgen Deutschlands. Der "Wappensaal" mit 112 in den Wänden eingemeißelten Wappen ist einzigartig in Europa und belegt die Zuordnung der Burg zum so genannten "Neuböhmen" Karls IV.

In zehn Beiträgen gehen deutsche und tschechische Forscher der Funktion der Burg Lauf und ihrer engen Beziehungen zu Böhmen, dem Kaiser und seinen Bauten u.a. in Prag und auf Burg Karlstein nach. Zum Forschungsstand der Burg in Lauf (Annekatrin Schultz unter Mitarbeit von Daniel Burger), Die Burg Karls IV. in Lauf als Mittelpunkt eines geplanten neuen Landes (Barbara Schock-Werner), Die Oberpfalz und die Burg Lauf in den territorial-dynastischen Plänen Karls IV. (Lenka Bobkovâ), Die Raumstruktur der Burg Karls IV. in Lauf (Daniel Burger und Michael Rykl), Ein Beitrag zur Funktion der Hofarkaden (Michael Rykl), Neue Erkenntnisse zum Laufer Wappensaal (Vladimir Ruzek), Die Residenzburg Lauf und ihre Beziehung zum Prager Veitsdom (Richard Nemec), Das Untertor zu Lauf als Bau Kaiser Karls IV. (Thomas Biller), Die Burg Lauf im Kontext der böhmischen Burgenarchitektur (Tomâs Durdík), Die Burg Lauf im 16.-19. Jahrhundert (Daniel Burger).
Grossmann, Ulrich: Burgen in Europa. 2005. 288 S., 2 sw. u. 225 fb. Abb., 65 fb. Grundrisse. 30 x 24 cm.Gb EUR 69,00 ISBN: 3-7954-1686-8 Schnell & Steiner
Burgen bestimmen die Kulturlandschaft in nahezu allen europäischen Ländern und zählen zu den meistbesuchten Ausflugs- und Reisezielen. Erstmals seit mehr als dreißig Jahren liegt mit "Burgen in Europa" ein instruktiv bebilderter Band vor, der einem großen Leserkreis umfassend Auskunft über die wichtigsten Bauten, die markanten Unterschiede in den jeweiligen Regionen Europas und über die dennoch vergleichbaren Entwicklungen im Laufe der Jahrhunderte gibt.
Warum entstanden Burgen? Was ist eine Burg? Welche Gesichtspunkte bestimmen ihren Bau? - In der Einführung, die dem Band vorangestellt ist, wird der Leser grundlegend und anschaulich an das Thema herangeführt und mit der Forschungssituation vertraut gemacht. In den daran anschließenden Kapiteln sind zunächst allgemein und dann regional die für die jeweilige Epoche wesentlichen Entwicklungen und die charakteristischen Ausformungen von Burganlagen in enger Verbindung von baugeschichtlicher und historischer Vergangenheit aufgezeigt: Der Burgenbau des 9. bis 11. Jahrhunderts - Die Adelsburg im 12. und 13. Jahrhundert - Die Burg im späten Mittelalter - Die Burg am Übergang zur Neuzeit. Bei den ausgewählten Beispielen handelt es sich in der Mehrzahl um gründlich erforschte Burgen, doch werden auch weniger bekannte, interessante Beispiele vorgestellt, mit denen sich immer wieder offene Fragen verbinden, die Anregungen für zukünftige Forschungen bieten. Das Buch weckt das Interesse am Thema, indem es im gesamteuropäischen Kontext - schwerpunktmäßig in Deutschland, Frankreich, England, Italien und Spanien, aber auch unter Einbeziehung von Ostmittel- und Osteuropa, Skandinavien oder Byzanz - Entwicklungen und Parallelen im Burgenbau nachvollziehen lässt. Es lädt den Leser zur Besichtigung von Burgen, zu eigenen Entdeckungen und Vergleichen ein.
Zum Autor
Prof. Dr. G. Ulrich Großmann ist Generaldirektor des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg und ausgewiesener Experte für den Themenbereich Burgen und Schlösser, was sich auch in einer Vielzahl von Publikationen dokumentiert.
Braun-Niehr, Beate: Das Brandenburger Evangelistar. Ill. v. Salge, Hans U. Hrsg. v. Reihlen, Helmut. 2005. 104 S.,7 sw. u. 39 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 19,90 ISBN: 3-7954-1698-1 Schnell & Steiner
Das Brandenburger Evangelistar wurde vor 800 Jahren für das Prämonstratenser-Domstift in Brandenburg an der Havel geschaffen, wo es noch heute - verschlossen im Tresor - als wertvoller Schatz gehütet wird. Im vorliegenden Band wird die reich mit Miniaturen ausgestattete Handschrift einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Brandenburger Evangelistar darf mit Recht als eines der Schlüsselwerke norddeutscher Buchmalerei aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts gelten. Es enthält die Evangelien-Lesungen für die Messen im Jahreskreis von Weihnachten bis zum Advent, für die Heiligengedenktage sowie für Votiv- und Totenmessen. Außerdem ist das Exultet aus der Feier der Osternacht mit seiner Melodie notiert. 18 ganzseitige Miniaturen, eine Zierseite und zahlreiche Initialen unterstreichen die Bedeutung, die dem Buch zukam, aus dem der Diakon das Wort Gottes verkündete. Ursprünglich war der Codex mit einem kostbaren Einband in Treibarbeit versehen, der aber leider seit 1945 verschollen ist. Die Miniaturen führen Ereignisse aus dem Leben Jesu von der Kindheitsgeschichte über die Passion und Ostern bis zu Auferstehung, Himmelfahrt und Pfingsten vor Augen. Zudem werden wichtige Heiligenfeste durch den buchmalerischen Schmuck ausgezeichnet, wobei die Patrone des Brandenburger Doms, Petrus und Paulus, in einer Darstellung der "Traditio legis" erscheinen. An der Herstellung des Buches waren mehrere Künstler beteiligt, die teils in der niedersächsischen Tradition arbeiteten, teils mit den damals modernen Strömungen französisch-englischer Buchkunst vertraut gewesen sein müssen. Die Studie bietet eine Einführung in die Funktion des Evangelistars im Gottesdienst, beleuchtet Aspekte seiner Herstellung und erläutert die Aussagen seiner Miniaturen, die alle in einem eigenen Farbtafel-Teil abgebildet werden. Zudem kann sich die Untersuchung auf Forschungsergebnisse der vergangenen Jahrzehnte stützen, die gegenüber der längst vergriffenen Teilfaksimile-Ausgabe wichtige neue Erkenntnisse gebracht haben. Es ist ein besonderes Anliegen der Autorin, die seit langem über mittelalterliche Handschrift arbeitet, diese kostbaren liturgischen Handschriften in ihren vielfältigen Facetten zu erschließen.
Rezensionen
"Alle Miniaturen und Initialen des Brandenburger Evangelistars werden in einem eigenen Tafelteil mit brillanter Qualität mit phantastisch leuchtenden Farben wiedergegeben - eine Augenweide für jeden Bewunderer mittelalterlicher Buchmalerei." Pax et gaudium Zum Autor
Dr. Beate Braun-Niehr ist Spezialistin für mittelalterliche Kunst und seit 1996 im DFG-Projekt zur Erschließung mittelalterlicher Handschriften an der Staatsbibliothek zu Berlin tätig.
Der Crac des Chevaliers. Die Baugeschichte einer Ordensburg der Kreuzfahrerzeit. [Syrien] Von Biller, Thomas /Burger, Daniel/ Grossmann, G Ulrich /Häffner, Hans H /Meyer, Werner /Boscardin, M Letizia /Radt, Timm /Schmitt, Reinhard. Ill. v. Zimmer,John. Redakt.: Biller, Thomas. 396 S., 270 sw. u. 37 fb. Abb., zahlr. Zeichn. u. Planbeil. 30 x 22 cm. Gb Schnell & Steiner, Regensburg 2006. EUR 86,00 ISBN: 3-7954-1810-0 Schnell & Steiner
Der Crac des Chevaliers im heutigen Syrien gilt als die Kreuzfahrerburg schlechthin - er ist die eindrucksvollste und besterhaltene Ordensburg im Vorderen Orient. Das Buch dokumentiert die Ergebnisse aufwendiger Untersuchungen, die ein Team von Bauforschern 1999-2003 vor Ort durchgeführt hat. Die zahlreichen neuen Erkenntnisse ergeben ein grundsätzlich verändertes Bild von der Bauentwicklung und den Funktionen der Burg der Johanniter.
Hauptgrund der besonderen Wertschätzung des Crac des Chevaliers ist der weit überdurchschnittliche Erhaltungszustand der Burg, die schon seit den 1930er Jahren Objekt der Denkmalpflege ist. Aus wissenschaftlicher Sicht ist der Crac die besterforschte unter den großen Kreuzfahrerburgen. Das 1934 erschienene Buch "Le Crac des Chevaliers - Etude historique et archéologique" von Paul Deschamps bestimmte bis heute nahezu ausschließlich das Verständnis der Burg. Das nun erscheinende Werk fasst die Untersuchungen zusammen, die Bauforscher der "Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern" seit 1999 auf dem Crac durchgeführt haben. Am Anfang des Projektes standen Einzelbeobachtungen, die deutlich machten, dass Deschamps die Aussagen der großartigen Bausubstanz keineswegs ausgeschöpft hatte. Eine systematische Analyse der Burg unter Einsatz der differenzierten Methoden heutiger Bauforschung erbrachte zunächst zahlreiche neue Erkenntnisse im Detail. Diese fügen sich zu einem grundsätzlich veränderten Gesamtbild, das nicht nur Aufschlüsse über die Bauentwicklung des Crac zwischen 1170 - ca. 1300 umfasst, sondern auch eine erste Interpretation der Funktionen seiner Innenräume, über die - abgesehen von der Kapelle und dem repräsentativen Saalbau - bisher wenig nachgedacht worden war. Zur Anschaulichkeit der Darstellung trägt das reiche, fast ausnahmslos erstmals veröffentlichte Bildmaterial bei, darunter Grundrisse, Zeichnungen sowie ein ne ues Gesamtaufmaß. - Gesamtdarstellung der bekanntesten Kreuzfahrerburg nach neuestem Kenntnisstand der historischen Bauforschung - Ergebnisse der Kampagnen 1999-2003, die mit Unterstützung der Abteilung Damaskus des Deutschen Archäologischen Instituts durchgeführt wurden
Zum Autor
Th. Biller, D. Burger, G. U. Großmann, H.-H. Häffner, W. Meyer, M.-L. Boscardin, T. Radt, R. Schmitt
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Der St. Marienthaler Psalter. Eine Prachthandschrift des 13. Jahrhunderts im Besitz der sächsischen ZisterzienserinnenabteiSt. Marienthal. Hrsg. v. Engelhart, Helmut. 2006. 96 S., 32 fb. Abb. 22 x 17 cm. Gb EUR 29,90 ISBN: 3-7954-1827-5 Schnell & Steiner
In der Klausurbibliothek des seit 1234 ununterbrochen bestehenden Zisterzienserinnenklosters St. Marienthal in Sachsen wird als kostbarster Schatz ein aufwendig ausgestatteter Psalter gehütet. Trotz seiner besonderen Bedeutung gehört er zu den wenig beachteten illuminierten Handschriften aus der Mitte des 13. Jhs. Dieser Band behandelt u.a. die teilweise ungewöhnliche Ikonographie der sieben Vollbilder des Psalters, die in prächtiger Wiedergabe und in Originalgröße vor Augen geführt werden.
Ursprünglich als privates Gebet- und Andachtsbuch konzipiert und erst später zum Gebrauch beim Stundengebet in einer klösterlichen Einrichtung umgerüstet, wurde der in einem fränkischen, vielleicht Bamberger Malatelier mit reichem Bild- und Initialschmuck versehene sogenannte St. Marienthaler Psalter für eine einflussreiche weltliche oder geistliche Persönlichkeit geschaffen. In der Auswahl der Texte - ein Kalendarium, die Gesamtheit aller 150 Psalmen in ihrer chronologischen Abfolge, die biblischen Cantica, eine Allerheiligenlitanei und ein Gebetsanhang mit weithin unbekannten Texten - wie auch in der Thematik ihres Bildschmucks repräsentiert die Handschrift den Typus eines mittelalterlichen Privatpsalteriums, wie es insbesondere zum Gebrauch hochgestellter Damen in Auftrag gegeben und zumeist auch in weiblicher Linie vererbt wurde. Der Band erläutert die Gebrauchssituation des Psalters, erschließt seine Text- und Bildgestalt und widmet sich insbesondere der teilweise ungewöhnlichen Ikonographie der sieben Vollbilder der Handschrift, die ebenso wie das zwölfteilige Kalendarium, die Folge der Schmuckinitialen am Beginn der Hauptabschnitte des Psaltertextes und Proben einzelner Textseiten in einem eigenen Farbtafelteil im Originalformat reproduziert werden. Die Untersuchung der Festeinträge im Kalender und der Anrufungen in der Allerheiligenlitanei ermöglicht die Eingrenzung des ursprünglichen Bestimmungsortes der Handschrift, während Vergleiche mit stilverwandten Handschriften nähere Aussagen über die Entstehung des Miniaturenschmucks in einer auf die Produktion illuminierter Handschriften spezialisierten Malwerkstätte im Umkreis des Komburger Psalters erlauben.

Hochwertige Reproduktion der sieben Vollbilder, des zwölfteiligen Kalendariums,der Schmuckinitialen und einzelner Textseiten in Originalgröße

Mit einem germanistischen Beitrag zur Erstedition und Kommentierung dreier bislang unbekannter mittelhochdeutscher Sangsprüche
Koci Montanari, Silvia: Die antiken Brücken von Rom. 2006. 80 S., 30 fb. Zeichn. u. historische Stiche. 19 x 12 cm. Pb EUR 12,90 ISBN: 3-7954-1814-3 Schnell & Steiner
Die antiken Brücken gehören zu den bedeutenden Monumenten der Stadt Rom doch in der Reiseliteratur erfährt man nur wenig über sie. Dieses mit historischen Stichen und Zeichnungen illustrierte Buch beschreibt die antiken Brücken von Rom und spürt geschichtlichen Ereignissen, Legenden,Traditionen und historischen Persönlichkeiten nach, die sich noch heute mit ihnen verbinden.
Der Geschichte der antiken Brücken von Rom nachzugehen, gleicht einer Entdeckungsreise durch die Jahrhunderte. Die Brücken, allen voran der heute längst verschwundene Pons Sublicius, standen am Beginn der römischen Stadtentwicklung und trugen maßgeblich zur späteren Gestalt der Stadt bei. Berücksichtigt werden hier auch die Brücken über den Tibernebenfluss Anio sowie jene aus dem 19. und 20. Jh. Nach einer Einführung werden Geschichte und Bedeutung der heute z. T. noch sichtbaren antiken Brücken in Einzelkapiteln vorgestellt:Der Bau der ersten Holzbrücke im 7. Jh. v.Chr., die Entstehung des Pons Aemilius als der ersten Steinbrücke (179 v. Chr.) und seine endgültige Zerstörung durch den Tiber am 24.Dez.1598,der Brückenschlag zur Tiberinsel durch die Pontes Fabricius und Cestius (62 u. 44 v. Chr.), die Entstehung des Pons Hadriani im 2. Jh. – heute als Engelsbrücke mit reichem Skulpturenschmuck Berninis bekannt oder der Sieg Kaisers Konstantin an der milvischen Brücke 312 n. Chr. sind nur einige der historischen Ereignisse, von denen dieser Band erzählt. Dabei wird deutlich, dass die antiken Brücken zu Recht zu den bedeutendsten Zeugnissen Roms gehören. Sie wurden nicht zuletzt durch die Päpste der Neuzeit immer wieder restauriert und Instand gehalten. Ihnen ist es somit zu verdanken,dass auch die Brücken als bedeutende Zeugnisse des antiken Rom bewahrt bleiben.

Zum Autor
Autorin: Silvia Koci Montanari studierte Architektur in Wien und Denkmalpflege in Rom. Sie lebt in Rom, ist freie Mitarbeiterin des L' Osservatore Romano und Autorin zahlreicher Publikationen u. a. zu Kirchen in Rom.
Der Kaiser im Berg. Die monumentale Grabanlage des Taizong (626-649). Hrsg. v. Zorn, Bettina /Jianlin, Zhang. 2006. 140 S., zahlr. fb. Abb., Zeichn. u. Pläne. 28 x 21 cm. Pb EUR 24,90 ISBN: 3-7954-1826-7 Schnell & Steiner
Xi´an - die alte Hauptstadt Chinas - beherbergt das Mausoleum des ersten chinesischen Kaisers Qin Shi Huangdi, der mit seiner Terrakottaarmee weltberühmt wurde. Seit wenigen Jahren finden auch am Grabmal des Kaisers Taizong Untersuchungen statt, die sensationelle neue Ergebnisse brachten. Die Grabanlage nutzte einen natürlichen Berg, der mit Prozessionswegen, Palast- und Toranlagen sowie mit diversen Höhlen für Beigaben und Nebengräber ausgestattet war.

Kaiser Taizong (626-649) ist heute berühmt für die sechs Stelen mit Pferdedarstellungen, die am Ende der Prozessionsstraße vor seinem Grabberg aufgestellt waren. Unter seiner Herrschaft zeigte sich China als weltoffen, Diplomatie und Handel über die Seidenstraße florierten und Xi´an - für 13 Dynastien die Hauptstadt Chinas - war die größte Stadt der Welt. Die Grabanlage des Kaisers erstreckt sich auf über 150 km2. Zu ihren oberirdischen Architekturen zählen Palast- und Toranlagen, die Prozessionsstraße mit Abbildern der Lieblingshengste des Kaisers und einer Skulpturengruppe von ausländischen Gesandten, rituelle Opferplätze sowie eine Gartenanlage. Außerdem sollen sich in den Berghängen Höhlen mit Holzvorbauten befunden haben. Etwa 200 Nebengräber befinden sich im Areal um das Kaisergrab, in denen Berater, Konkubinen, Söhne und Töchter des Kaisers sowie deren Gatten, zivile und militärische Beamte bestattet wurden. 2005 fanden geophysikalische Prospektionen im Bereich eines Palastes statt, in dem noch lange nach dem Tod des Kaisers der Tagesablauf eingehalten wurde. Das RGZM unterhält seit fast 15 Jahren in Xi´an gemeinsam mit dem Archäologischen Institut der Provinz Shaanxi ein archäologisches Restaurierungslabor. Archäologen und Restauratoren beider Institutionen restaurieren und bearbeiten hier gemeinsam Objekte bedeutender Fundkomplexe. Ausstellungshinweis zum Thema: "Xi'an - Kaiserliche Macht im Jenseits - Grabfunde und Tempelschätzeaus Chinas alter Hauptstadt" in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn vom 21.04. - 23.07.06 Mit sensationellen Ergebnissen chinesischer und deutscher Archäologen und Restauratoren zur monumentalen Grabanlage Zhaoling Erster Band der neuen Buchreihe des RGZM zur Archäologie mit faszinierenden Einblicken in die Geisteswelt des kaiserlichen Totenkultes in China.

Zum Autor
Herausgeber: Prof. Zhang Jianlin, Grabungsleiter am Mausoleum Zhaoling u. Abteilungsleiter für tangzeitliche Archäologie am Archäol. Institut der Provinz Shaanxi, China. Dr. Bettina Zorn, Leiterin des deutsch-chinesischen Kooperationsprojekts am RGZM, Spezialistin für chinesische Archäologie.
Lutz, Gerhard: Helmstedt, Kloster St. Marienberg. Ill. v. Salge, Hans U. 2005. 24 S., 16 fb. Abb. 17 x 12 cm. (Kleine Kunstf. 2609) Gh EUR 3,00 ISBN: 3-7954-6578-8 Schnell & Steiner
Hörsaal, Amt und Marktplatz. Forschung und Denkmalpflege im Rheinland - Festschrift für Udo Mainzer zum 60. Geburtstag.Hrsg. v. Sigurd Greven Stiftung. 2005. 280 S., 244 sw. Abb., zahlr. Zeichn. u. Grundrisse. 30 x 20 cm.(Sigurd Greven-Stud. 6) Gb EUR 39,90 ISBN: 3-7954-1766-X Schnell & Steiner
Dieser mit reichem Abbildungsmaterial versehene Band versammelt 20 Beiträge von Autoren aus drei Forschungsgenerationen und entstand als Festschrift zum 60. Geburtstag des Kölner Hochschullehrers und Direktors des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege, Udo Mainzer. Inhaltlich und zeitlich spannt sich der Bogen von archäologisch-baugeschichtlichen Forschungen über Architektur und Städtebau des 19. und 20. Jhs. bis hin zu didaktischen und theoretischen Fragestellungen, die anhand rheinischer Fallbeispiele diskutiert werden. Inhalt: Probleme der archäologisch-baugeschichtlichen Datierung von ländlichen Pfarrkirchen im Rheinland (G. Binding) / Architekturfragmente aus der mittelalterlichen Stiftsbebauung von St. Gereon in Köln (U. Verstegen) / Neue Beiträge zur Baugeschichte der Duisburger Stadtmauer (H. Mertens) / Architekturstil und Zeitbewusstsein in der Malerei Stefan Lochners (S. Hoppe) / Rheinische Arkadenhöfe des 16. Jhs. (N. Nußbaum) / Ein Stadtmodell von Wesel im Musée des Plans-Reliefs, Hôtel des Invalides, zu Paris (K. Freckmann) / Das Gefängnis in Aachen - Ein Nachruf (S. Braun) / Die erste Duisburger Stadterweiterung des 19. Jhs. Überlegungen zum Umgang mit einem städtebaulichen Denkmal (C. Euskirchen) / Wilhelm Kreis und Piranesi (W. Brönner) / Der Grenzlandring (M. Kieser) / Italianismus in der rheinischen Sakralarchitektur des 20. Jhs. (A. Baumerich) / Kinoräume der 1950er Jahre in Nordrhein-Westfalen (S. Lieb) / Die Duisburger Mercatorhalle (J. Rüter) / Köln und die Alweg-Bahn (U.-B. Sardemann) / De r Bonner Münsterplatz nach 1945 (A. MacNeille) / Bauen wider die Angst - Historismen um die Wende zum 21. Jh. (G. Escher) / Schule und Judenfriedhof (G. Ressel) / Rekonstruktionen historischer Gärten im Rheinland (U. Stevens) / Identität und Denkmalpflege (A. Roggatz) / Aus dem Häuschen: Denkmalpflege wird öffentlich (S. Cornelius). - Umfassendes Kompendium zu Forschung und Denkmalpflege im Rheinland - Mit einem umfassenden Schriften- und Schülerverzeichnis Udo Mainzers
Mit diesem Band liegt ein einmaliges Kompendium zu Forschung und Denkmalpflege im Rheinland vor. Denn der spannungsreiche inhaltliche Bogen, den Kunsthistoriker und Denkmalpfleger hier mit neuen Forschungsansätzen und -ergebnissen schlagen, spiegelt jene Verbindungsstränge zwischen akademischer Forschung und Lehre, Denkmalpflege und Baukultur, um die sich Udo Mainzer verdient gemacht hat.
Iconographia Christiana. Festschrift für Pater Gregor Martin Lechner OSB zum 65. Geburtstag. Hrsg. v. Andergassen, Leo/Telesko, Werner. 2005. 316 S., 146 sw. Abb., davon 39 Zeichn. 24 x 17 cm. Gb EUR 49,90 ISBN: 3-7954-1767-8 Schnell & Steiner
A.o. Univ.-Prof. P. Dr. Gregor Martin Lechner OSB (Stift Göttweig) feiert im September 2005 seinen 65. Geburtstag. Zu diesem Anlaß wird eine Festschrift erscheinen, die - mit von Freunden und Kollegen verfassten Beiträgen zur christlichen Ikonographie - auf die reiche wissenschaftliche Tätigkeit des Jubilars Bezug nimmt. Lechners Name ist untrennbar mit der Herausgabe des Standardwerkes zur christlichen Ikonographie, des "Lexikons der christlichen Ikonographie" (LCI), und seiner langjährigen Tätigkeit als Chefredakteur der Zeitschrift "das münster" verbunden.
Die Festschrift vereinigt Beiträge zum breiten Spektrum der christlichen Ikonographie von der Spätantike bis zum 19. Jahrhundert. Viele Themen kommen zur Sprache, die sich in der einen oder anderen Weise mit den zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen Professor Lechners berühren - darunter Fragen zur Kanonisationspropaganda (am Beispiel Papst Urbans V. in Italien), zur marianischen Ikonographie anhand der Entwicklung des Bildtyps Maria de Victoria im 17. Jahrhundert, zum Turiner Grabtuch, zu Neufunden im Å’uvre des Kremser Barockmalers Johann Martin Schmidt sowie zum Werk Franz Zollers. Mit Fragen der Visualisierung der Heilsgeschichte setzen sich Untersuchungen zum Bildprogramm der Fassade von San Marco in Venedig, zur Ikonographie barocker Monstranzen und zur Apfelsymbolik auseinander. Den Blick ins 19. Jahrhundert und das damit verbundene reiche "Nachleben" christlicher Ikonographie vertreten Aufsätze zu Wilhelm Busch allegorischer Jesuitenfabel von 1872 und zu den Transformationen barocker Marienfrömmigkeit in der österreichischen Kunst des 19. Jahrhunderts. Studien zur Kiliansikonographie, zur Buchmalerei mittelalterlicher Frauenklöster und zur Bedeutung des Salomonischen Tempels nehmen Hagiographie und Architekturikonologie, beides Hauptarb eitsgebiete des Jubilars, in den Blickpunkt. Auf die ostkirchliche Kunst bezieht sich ein Aufsatz zu byzantinischen Fresken des 16. Jahrhunderts, zur Spätantike ein Beitrag zu figürlichen Ritzdarstellungen auf Grabplatten in den Katakomben Roms. Abgerundet wird der reiche Sammelband durch die komplette Bibliographie Professor Lechners.
Schauplätze der Industriekultur in Bayern. Hrsg. v. Kraus,Werner. 2006. 304 S., 120 fb. Abb., 8 Ktn. 21 x 13 cm. Pb EUR 14,90 ISBN: 3-7954-1790-2 Schnell & Steiner
1835 startete die erste Eisenbahn in Bayern und läutete das Industriezeitalter ein: Der Band präsentiert erstmals über 100 Orte der Industriekultur wie Museen, Fabrikgebäude, Bergwerke, Eisenhütten, Wohnquartiere oder Kaufhäuser und stellt Industriezweige und Unternehmer vor, die ganze Regionen prägen sollten. Als kompaktes Handbuch zur Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte in Bayern besticht es durch 13 Themenrouten auch mit Reiseführerqualitäten.
Das Industriezeitalter, das bis zum Wirtschaftswunder um 1950 andauerte, führte zu weitreichenden Änderungen in allen Lebensbereichen: Wie lebten, wohnten und arbeiteten die Menschen in dieser Epoche? Welche herausragenden Unternehmer gab es in Bayern? Welche Erfindungen und Entdeckungen wurden hier gemacht? Der Band spürt diesen und weiteren Fragen zur Industriekultur nach und präsentiert hierzu in 13 Themenrouten die bedeutendsten Schauplätze der Industriekultur in ganz Bayern: Museen und Fabriken, Bergwerke, Salinen oder Eisenhütten, Wohnquartiere und Märkte, Bahnhöfe, öffentliche Bäder, Schlachthöfe oder Kaufhäuser. Auch vorgestellt werden Industriebereiche, die ganze Regionen geprägt haben, wie Salz und Bier in Oberbayern, Glas in Niederbayern, Eisen in der Oberpfalz, Textilien in Schwaben oder Porzellan in Oberfranken. Neben diesen Leitsektoren der industriellen Entwicklung treten auch kleinere Branchen ins Blickfeld, wie z. B. die leonische Industrie oder die Ziegeleien. Bei den Hammerwerken der Oberpfalz, den Brauereien Münchens oder den Salinen Oberbayerns geht der Blick bis ins Mittelalter zurück. Die Brücke zum 21. Jh. schlagen aktuelle Umnutzungen alter Industriebauten. Kurzporträts von Industriepionieren, Unternehmern und Forschern erschließen weitere Zusammenhänge. - 13 Themenrouten mit über 100 reich bebilderten Porträts der bedeutendsten Museen und Baudenkmäler - Von Rudolf Diesel bis Philipp Rosenthal, von Hans Glas bis Ernst Sachs - mit über 25 Porträts bedeutender Unternehmerpersönlichkeiten und Industriepioniere - Ausstellungshinweis zum Thema: "200 Jahre Franken in Bayern" im Museum Industriekultur Nürnberg vom 4.04. - 12.11.06 - "Bayerns Weg in die Moderne" im Deutschen Museum München vom 6.05. - 29.10.06
Zum Autor
Werner Kraus, Kunsthistoriker und Jurist, ist Kulturreferent im Verband der Bayerischen Bezirke und Autor zahlreicher Publikationen.

Beiträge von:
Von Siemen, H /Hilsenbeck, Renate /Schönewald /Jakob, Andreas /Hebestreit, Franz/Glaser, Silvia /Vorsatz, Petra /Schieber, Martin /Dippold, Günter /Erdmann, Thomas /Mertens, Rainer /Ruckdeschel, Wilhelm/Fiedler, Rembrant /Nomayo, Stephanie /Moser, Eva /Wagner, Matthias /Heinzelmann, Dorothee /Neubert, Hermann/Büllesbach, Susanne /Himmelsbach, Gerrit /Pichelmeier, Werner /Späth, Annette /Finger, Christian /Trost, Werner /Rieger, Udo/Mergenthaler, Markus /Fünfgelder, Konrad /Schneider, Erich /Murken, Jan D /Wagner, Ulrich /Baur, H /Scherbel /Eisch, Katharina/Schwarz, Helmut /Rettenbeck, Johann G /Kley, Stefan /Rühl, Karin /Murko, Matthias /Lorenz /Bedal, Konrad /Helm, Winfried/Ohm, Barbara /Seefelder, Maximilian /Richter, Helmut /Sobeck, Andreas /Söllner, Jürgen /Wolf, Helmut /Kubli, Renate/Zimmermann, Edith /Mehl, Wilhelm /Schaller, Michael /Hecht, Julia /Ehm, Rainer /May, Herbert /Knipping, Detlef /Meussdoerffer,Franz G /Kutzer, Eva M /Daum, Sigrid /Berwing-Wittl, Margit /Siemen, Alexandra /Scharf, Christine /Zehentmeier, Sabine /Loibl,Richard /Wirz, Ulrich /Simon, Gerlinde /Graf, Holger /Fassl, Peter /Haupt, Eva /Dillmann, Jürgen /Kuisle, Anita.
Das mittelalterliche Regensburg im Zentrum Europas. Hrsg. v. Feistner, Edith. 2005. 296 S., 60 sw. u. 40 fb. Abb., 2 Grundrisse. 24 x 17 cm. (Forum Mittelalter 1) Pb EUR 29,90 ISBN: 3-7954-1803-8 Schnell & Steiner
Im mittelalterlichen Regensburg kreuzten sich die europäischen Handelsströme. Hier verbanden sich Ost, West, Nord und Süd, hier wurden kulturelle Entwicklungen des europäischen Mittelalters ungewöhnlich früh wahrgenommen und innovativ weiter entwickelt. Zugleich gingen von der Donaustadt kulturelle Impulse nach ganz Europa aus. Die europäische Vernetzung der Kultur mittelalterlicher Städte wird am Beispiel Regensburgs damit in besonderer Weise deutlich.
"Das mittelalterliche Regensburg im Zentrum Europas" versammelt Beiträge der gleichlautenden fächerübergreifenden internationalen Tagung des Forum Mittelalter aus dem Herbst des Jahres 2004. Die Beiträge spannen einen großen Bogen vom frühen Mittelalter bis zur beginnenden Neuzeit und nehmen aus der Perspektive verschiedenster Disziplinen die Rolle Regensburgs als europäische Metropole in den Blick. Rechtsgeschichtliche und wirtschaftsgeschichtliche Aspekte werden dabei ebenso beleuchtet wie die politische Geschichte, die Kirchengeschichte, die Kunst- und Baugeschichte und die Literaturgeschichte. "Das mittelalterliche Regensburg im Zentrum Europas" ist der erste Tagungsband innerhalb der Reihe "Forum Mittelalter" und erscheint in der Unterreihe "Studien". Er ergänzt die bisher erschienenen Bände um eine umfangreiche interdisziplinäre Publikation zur eindrucksvollen europäischen Strahlkraft einer mittelalterlichen Metropole. - Regensburg als europäische Metropole des Mittelalters: Kunst, Geschichte, Wirtschaft, Politik - Aktuelle Ergebnisse der interdisziplinären und internationalen Tagung
Zum Autor
Peter Landau, Artur Dirmeier, Heinrich Wanderwitz, Andreas Angerstorfer, Marc Carel Schurr, Friedrich Fuchs, Peter Morsbach, Frank Shaw, Hermann Reidel, Isnard W. Frank OP, Rolf Schönberger, Edith Feistner, Reinhard Saller, Sonja Emmerling, Sylvie Stanovskâ, Vâclav Bok, Paul Mai, Rudolf Srâmek.
Perle der Renaissance. Das Isenburger Schloss in Offenbach am Main. Hrsg. v.PraeLudium. 2005. 96 S., 40 sw. u. 45 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 14,90 ISBN: 3-7954-1808-9 Schnell & Steiner
Das Isenburger Schloss gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Renaissance nördlich der Alpen. Dieser Band präsentiert das Renaissanceschloss in gänzlich neuem Licht: Die Ergebnisse der Forschungen vor Ort sowie der gründlichen Quellenstudien - v. a. in den Isenburgischen Archiven von Birstein und Büdingen sowie im Offenbacher Stadtarchiv - stellen das Wissen um das Baugeschehen und seine Hintergründe auf eine neue Grundlage.
Keine maßgebende Veröffentlichung über die Baukunst der Renaissance in Deutschland kann das Isenburger Schloss als eines der bedeutenden Bauwerke dieser Epoche diesseits der Alpen übergehen. Doch fehlte es bislang an einer umfassenden Publikation über das Bauwerk, dessen Bedeutung von einigen Kunsthistorikern sogar höher als die des Ottheinrichsbaus des Heidelberger Schloss eingeschätzt wird. Das Buch bietet einen historischen Überblick über die Baugeschichte und eine reich bebilderte Beschreibung der künstlerischen Ausführung. Der Leser wird über die Nutzung des Gebäudes von seinen Anfängen bis in die heutige Zeit informiert. Er wird in die politischen Ereignisse eingeführt, die sich mit dem Isenburger Schloss verbinden, und lernt außergewöhnliche Persönlichkeiten kennen, die das Leben und Handeln der Menschen in Offenbach zu ihrer Zeit unmittelbar beeinflusst haben. Tabellarische Übersichten und ein Stichwortverzeichnis erleichtern einen schnellen und umfassenden Überblick, Fachausdrücke werden im Glossar erläutert. -Umfassend illustrierte Darstellung eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser in Deutschland - Neueste Erkenntnisse zu Baugeschichte und künstlerischer Ausstattung.
Zum Autor
Leonore Blume, Dr. Klaus-Peter Decker und Hans-Georg Ruppel.
Bild und Botschaft III. Glaubenszeugen und Glaubenskünder auf Bildern der Alten Pinakothek München. Von Bogdahn, Martin/Frey, Jörg /Geis, Florian /Hildmann, Andreas /Menges, Astrid von /Nörr, Gerhard /Rohla, Jan /Thiel, Daniela. Hrsg. v. Metzsch,Friedrich A von. 2006. 96 S., 46 fb. Abb. 21 x 21 cm. Pb EUR 12,90 ISBN: 3-7954-1791-0 Schnell & Steiner
"Bild und Botschaft" lässt in der Betrachtung von 45 meisterhaften Gemälden die Kirchen- und Glaubensgeschichte des abendländischen Christentums von seinen Anfängen bis ins Mittelalter lebendig Gestalt gewinnen. In kunst-historisch-theologischen Bildbetrachtungen erschließt der Band Leben und Wirken von Aposteln, Märtyrern, Eremiten, Kirchenvätern und Ordensgründern in anschaulicher Weise.
Eindrucksvolle Gemälde berühmter Künstler wie Fra Angelico, Holbein, Dürer, Grünewald und El Greco oder Zurbarân werden dabei nicht nur in ihren ästhetischen und malerischen Qualitäten vor Augen geführt. Wie in den ersten beiden Bänden gehen Kunsthistoriker und Theologen gleichermaßen auf die künstlerische Inszenierung und die Botschaft des jeweiligen Bildes ein, wobei ihrer Interpretation aufschlussreiche Bibelstellen und Zitate, beispielsweise aus der Legenda aurea, zur Seite gestellt sind. In der Reihung der Themen entsteht der Eindruck eines Stafettenlaufs, der veranschaulicht, wie Evangelisten, Apostel, Einsiedler, Märtyrer, Kirchenfürsten, Gelehrte, Heerführer, Kaiser, Staatsbeamte, Ordensleute, Prediger - Männer wie Frauen - sich mit der Botschaft des Evangeliums identifizierten und sie in die Welt trugen, ohne Opfer und den Einsatz ihres Lebens zu scheuen. Nicht die Fülle der Legenden, sondern das, was Glaubenszeugen und Glaubenskünder durch ihre Überzeugungskraft bewirkt haben, wird hervorgehoben. Zwei Betrachtungen zur Wirkung und Bedeutung von Bildern als Ikonen, Andachts-, Gedenk- oder Erinnerungsbilder runden den Band ab. - Bildbetrachtungen von 45 berühmten Meisterwerken erschließen Leben und Werk großer Gestalten der Kirchen- und Glaubensgeschichte des Christentums: vom Evangelisten Lukas bis zum Heiligen Antonius von Padua - Bibelstellen und Zitate ergänzen die kunsthistorisch-theologischen Beschreibungen
Zum Autor
Dr. Friedrich-August von Metzsch ist Autor zahlreicher Publikationen zu Themen der christlichen Ikonographie und Begründer des Arbeitskreises Biblische Bildbetrachtungen
Maurer, Golo: Preußen am Tarpejischen Felsen - Chronik eines absehbaren Sturzes. Die Geschichte des Deutschen Kapitols in Rom 1817-1918. 2005. 316 S., 169 sw. Abb. 27 x 22 cm. Pb EUR 39,90 ISBN: 3-7954-1728-7 Schnell & Steiner
Vor genau 90 Jahren verließ nach dem Kriegseintritt Italiens der letzte deutsche Botschafter seinen Amtssitz auf dem Kapitol. Keiner seiner Nachfolger sollte dorthin zurückkehren. Der hoch über der Stadt gelegene Palazzo Caffarelli, von Preußen 1854 erworben, wurde kurz nach Kriegsende enteignet. Damit endete die fast 100-jährige kulturelle und politische Präsenz Preußens und Deutschlands auf dem Kapitol, die trotz ihrer Bedeutung heute fast in Vergessenheit geraten ist.
Die Geschichte des "Deutschen Kapitols" beginnt 1817 mit dem Entschluss des preußischen Botschaftssekretärs Bunsen, im verwahrlosten Palazzo Caffarelli auf dem Kapitol eine Wohnung zu mieten - zunächst der schönen Aussicht wegen. Die historische Bedeutung des Ortes blieb indes nicht ohne Wirkung: Hier, auf dem "heiligen Hügel" des antiken Rom, stand der Tempel des Jupiter Stator, hier endeten die Triumphzüge siegreicher Feldherren - aber auch glanzvolle Karrieren. Denn vom Staatsheiligtum zum Tarpejischen Felsen, wo echte oder vermeintliche Verräter in den Tod gestürzt wurden, waren es bekanntlich nur ein paar Schritte. Das alte Sprichwort behielt seine Gültigkeit auch für Preußen und das Reich. Der Aufstieg zur Großmacht spiegelt sich auf dem Kapitol ebenso wie der aus nationaler Hybris geborene Sturz. Dass man mit dem Palazzo Caffarelli nicht nur die Fundamente des Jupitertempels, sondern auch den Tarpejischen Felsen erworben hatte, ist symbolischer Ausdruck der absehbaren historischen Entwicklung, hatte doch auch das "erwachende" Italien im Kapitolshügel sein nationales Symbol gefunden. Der von Kaiser Wilhelm II. dort eingerichtete Thronsaal, das von Bunsen gegründete Deutsche Archäologische Institut, das protestantische Hospiz und die protestantische Kapelle wurden vor diesem Hintergrund als ein Sakrileg empfunden. Das Buch fasst Einzeluntersuchungen der Fachliteratur zusammen und entwirft ein kulturgeschichtliches Gesamtbild.
Scoti Peregrini in St. Jakob. 800 Jahre irisch-schottische Kultur in Regensburg. Hrsg. v.Bischöfliches Zentralarchiv und-bibliothek. 2005. 312 S., 52 sw. u. 200 fb. Abb. 24 x 17 cm. (Bisch. Zentralarchiv u. Bisch.Zentralbibl. Regensb. 21) Pb EUR 24,80 ISBN: 3-7954-1775-9 Schnell & Steiner
1075 gründete Marianus, Pilger von der grünen Insel, das Kloster Weih St. Peter südlich der damaligen Regensburger Stadtmauern. Die Anfänge sind von Legenden umrankt. Aus dieser kleinen Keimzelle erwuchs die Abtei St. Jakob, Mutterkloster für die irischen Niederlassungen u. a. in Würzburg, Erfurt und Wien. Sie war über Jahrhunderte bis zur Auflösung 1862 ein Zentrum der Bildung. Über 25.000 Werke umfasste die Bibliothek. Auf einem Ochsenkarren verlud der letzte Mönch von St. Jakob, Anselm Robertson, den wertvollen Teil des Archivs und der Bibliothek, um sie für ein Nachfolgekloster in Fort Augustus am schottischen Loch Ness zu bewahren. Nun kehrten anlässlich einer Ausstellung wertvolle Schätze aus Schottland für knapp drei Monate heim an ihren Entstehungsort. Urkunden und Graphiken, Reliquiare und Gemälde, Instrumente aus dem physikalischen Klosterkabinett und mittelalterliche Wiegendrucke gestalten ein Kaleidoskop der facettenreichen Geschichte - vom ersten Pilger des 11. Jhs. bis zur Kirche St. Jakob als Station des Jakobswegs im 21. Jh. Mit das Eindrucksvollste ist der Ausstellungsort: Gotteshaus und Kreuzgang der ehemaligen Schottenabtei. Für den deutsch- und englischsprachigen Katalog arbeiteten 24 Autoren aus Bayern und Schottland zusammen. Der prächtig bebilderte, handliche Band ist zugleich ein Grundlagenwerk zur Kultur und Geschichte der Schottenklöster am Beispiel der Mutterabtei St. Jakob. - Zeigt Raritäten aus bayerischen und schottischen Archiven und Museen - Aktueller Stand der Forschung zu den Schottenklöstern auf dem europäischen Kontinent - Ausstellung: "Scoti Peregrini in St. Jakob" in Regensburg, noch bis 3.02.06
Windorf, Wiebke: Sakrale Historienmalerei in St. Peter in Rom. Faktizität und Fiktionalität in der Altarbildausstattung unter Papst Urban VIII. (1623-1644). 2006. 256 S., 35 sw. u. 35 fb. Abb. 28 x 21 cm. Gb EUR 66,00 ISBN: 3-7954-1811-9 Schnell & Steiner
Papst Urban VIII., unter dem 1626 die neue Peterskirche geweiht wurde, gab auch die Ausstattung mit Altarbildern in Auftrag. Anhand dieser Altarbilder werden die aus den bildertheologischen Traktaten des 16. Jahrhunderts resultierenden Konsequenzen für das sakrale Historienbild überprüft. Dabei wird den Künstlern ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit bei ikonographischen und stilistischen Entscheidungen nachgewiesen.
Zu den namhaften Künstlern zählen Andrea Sacchi, Domenichino, Nicolas Poussin, Pietro da Cortona und Giovanni Lanfranco. Die Analyse von 15 Altarbildern, die fast alle eine Martyriums- oder Wunderszene zum Thema haben, bildet den Ausgangspunkt für die im Zentrum stehende Frage nach den Folgen des vor allem durch die Beschlüsse des Konzils von Trient über die Bilderverehrung (1563) geprägten bildertheologischen Diskurses. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Traktatautoren Johannes Molanus und Gabriele Paleotti gerichtet, die sich in ihren Schriften vornehmlich mit dem Wahrheitsgehalt eines sakralen Kunstwerks auseinander setzten - mit dem Verhältnis zwischen den schriftlich verankerten Fakten (der Faktizität) und den fiktiven, weil in der textlichen Vorlage nicht enthaltenen Daten (der Fiktionalität) eines Bilds. Die Untersuchung zeigt, dass die Bildertheologen die Fiktion als festen und manchmal für die Erschließung der Darstellung sogar unersetzlichen Bestandteil des sakralen Historienbilds akzeptierten. Die Konsequenzen für das sakrale Historienbild werden anhand des konkreten Ausstattungsbeispiels Neu-St. Peter geprüft. Entgegen gängiger Meinungen in der Forschungsliteratur wird nachgewiesen, dass die in den bildtheoretischen Abhandlungen gestellten Forderungen dem Künstler ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit bei ikonographischen und stilistischen Entscheidungen gewährten. Die Erkenntnisse sind im ausführlichen Bildteil nachvollziehbar. - Auswirkungen des bildertheologischen Diskurses in der Folge des Konzils von Trient auf die sakrale Historienmalerei im 17. Jahrhundert - Aufschlussreiche Erkenntnisse über die Eigenverantwortlichkeit der Künstler bei ikonographischen und stilistischen Entscheidungen - Untersuchung ausgewählter Altarbilder der Ausstattung von Neu-St. Peter
Zum Autor
Dr. Wiebke Windorf ist wiss. Angestellte am Kunsthist. Seminar der Uni Düsseldorf. Mit dieser Dissertation gewann sie den drupa-Preis 2005.
Echo. Studien zur Kunst- und Musikwissenschaft zum Gedenken an Helmut Schwämmlein. Von Augustyn, Wolfgang /Dietel,Gerhard /Gross, Dieter /Kraus-Hübner, Hans /Schwämmlein, Dorothee /Schwämmlein, Helmut /Osterkamp, Ernst /Möseneder,Karl /Tenhaef, Peter /Traeger, Jörg /Unger, Clemens /Wolf, Peter. Hrsg. v. Hiley, David /Schüssler, Gosbert. 2006. 176 S., 40 sw. u. 15 fb. Abb. 24 x 17 cm. (Regensburger Kulturleben 2) Gb. EUR 29,90 ISBN: 3-7954-1806-2 Schnell & Steiner
Kunstgeschichte und Musikwissenschaft - passt das zusammen? Sehr wohl, wie die vorliegende Gedenkschrift für Helmut Schwämmlein zeigt. Dieser war sowohl praktizierender Musiker und Musikpädagoge wie auch Kunsthistoriker, sein Wissen floss nicht nur in die regionale Grenzen schnell überschreitenden Aufführungen seiner MUSICA ANTIQUA AMBERGENSIS REGENSBURG.
Beiträge elf namhafter Autoren zu ausgewählten Themen der Musikwissenschaft und Kunstgeschichte spannen einen zeitlichen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart. Die Bedeutungswandlungen eines so ungewöhnlichen Instruments wie der Äolsharfe werden hier ebenso kenntnisreich erörtert wie das bereits im Altertum bekannte Motiv des "Schwanengesangs". Liturgische Gesänge des Mittelalters zu Ehren Regensburger Heiliger werden vorgestellt und in Umschrift zugänglich gemacht. Am Beispiel des Regensburger "Musikvereins" wird den frühen Zeugnissen historischer Aufführungspraxis nachgespürt. Die kulturgeschichtlich spannende Frage nach dem Kunsthistoriker als Künstler oder der ikonologische Blick auf die Gestalt des mythischen Sängers Orpheus sind ebenso thematisiert wie das Regensburger Werk des Komponisten und Kantors Andreas Raselius. Guido Renis hl. Cäcilia, Patronin der Musiker, fehlt genauso wenig wie eine Interpretation des aus dem US-amerikanischen Gedächtnis nicht mehr wegzudenkenden Gemäldes "The Old Violin" von William Michael Harnett. Dem zeichnerischen Werk einiger deutscher Künstler des 18. und frühen 19. Jhs. im Frankfurter Städel oder dem bildhauerischen Ideal in Thomas Manns "Der Tod in Venedig" widmen sich weitere Beiträge des Bandes, dessen Vielfalt beispielhaft ist. - Kenntnisreiche Studien zu exemplarischen Themen aus dem Bereich der Kunstgeschichte und Musikwissenschaft, die einen zeitlichen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart spannen.
Zum Autor
Prof. Dr. David Hiley lehrt Musikwissenschaft an der Universität Regensburg, v.a. Musik des Mittelalters. Prof. Dr. Gosbert Schüßler ist Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte und Christliche Archäologie der Universität Passau, Schwerpunkte: Kunst und Ikonographie der Frühen Neuzeit.
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