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Wasmuth Verlag

 
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Öffentliche Räume in den Blauen Städten Russlands. Entwicklungen, Status und Perspektiven, Funktionale und räumliche Anforderungen an die Erneuerung öffentlicher Räume in den neuen Industriestädten Sibiriens unter veränderten sozioökonomischen Bedingungen. Hrsg. v. Engel, Barbara. 1. Aufl. 2004. 304 S., 150 Duoton-Abbildungen, 21 x 28 cm. Pb., EUR 34,80 ISBN: 3-8030-0644-9 Wasmuth
Öffentliche Räume sind Indikatoren wesentlicher Entwicklungsperspektiven der Städte - in westlichen Industrieländern wie auch in Sibirien. Diese überraschend einfache, aber präzise Feststellung bildet die Kernthese dieser Untersuchung, die zwei thematische Linien aufgreift: die zur Zeit im internationalen Diskurs präsente Debatte um die Qualitäten öffentlicher Räume sowie die Auseinandersetzung um die Zukunftspotenziale sibirischer Industriestädte in der postsozialistischen Gesellschaft.
Quasi als Lehrbeispiel für den Umgang mit dem sozialistischen Erbe werden öffentliche Räume am Prototyp neue Industriestadt im Osten Russlands unter den gegenwärtigen Wandlungsprozessen in ihren gesellschaftspolitischen und kulturellen Bezügen und vor dem Hintergrund ihrer planungshistorischen Entwicklung analysiert. Mit einer differenzierten Darstellung der Problemlagen dieser Städte geht diese Studie der Frage nach, welche Funktionen öffentliche Räume in sibirischen Städten heute erfüllen müssen, ob durch ihre Umgestaltung wesentliche stadtstrukturelle Defizite behoben werden und sie damit wichtige Impulse für die gesamtstädtische Entwicklung setzen können.
Auf der Grundlage der Untersuchung konkreter stadträumlicher Situationen wird dabei eine Typisierung öffentlicher Räume entwickelt, die nicht nur für sibirische Städte von wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse ist, sondern auch für Stadtplanungsfragen im Kontext nationaler oder internationaler Transformationsprozesse z. B. in Südosteuropa und China herangezogen werden sollte.
Ein beispielhafter Forschungsbeitrag auf dem Gebiet der globalen, grenzüberschreitenden Aktionsbereiche der Stadtplanung!
Aus dem Inhalt:
Entwicklung einer Bewertungssystematik in Form von generellen städtebaulichen Kriterien und Anforderungsprofilen für öffentliche Räume; die Blauen (Industrie)Städte der ehemaligen Sowjetunion als sozialistische Stadtgründungen mit ihren Leitbildern und aktuellen Entwicklungsproblemen und -tendenzen; Profile der Städte Angarsk, Sajansk und Ust -Ilimsk; ihre Perspektiven.
Sichten 2004. Hrsg. v.Technische Universität Darmstadt, Fachbereich Architektur. 1. Aufl. 2004. 336 S., 600 z. T. fb. Abb. 21 x 21 cm. Pb., EUR 19,80 ISBN: 3-8030-0645-7 Wasmuth
Das Buch dokumentiert die studentisch organisierte jährliche Sichten-Ausstellung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt in der Centralstation Darmstadt und präsentiert so die aktuelle Sichtweise der Darmstädter Architekturlehre mit ihrer ganzen Vielschichtigkeit. Sichten zeigt, dass Architektur mehr ist als Konstruktion, Wohnungsbau und Städtebau. So spielen in Darmstadt auch Fotografie, Malerei, Kunstgeschichte und 3D-Visualisierung eine wichtige Rolle.
Ausgewählte Projekte des letzten Jahres geben einen facettenreichen Einblick in die Heterogenität und Bandbreite der Arbeitsansätze der Studenten, sie regen vielfach zur Diskussion an und verdeutlichen die Prozesshaftigkeit dieses Arbeitens.
Vorgestellt wird auch in diesem Jahr ein großes Spektrum von Entwürfen und Lösungsansätzen für architektonische Problemstellungen der Gebäude- und Stadtplanung sowie der Konstruktion und Technologie. Einen breiten Raum nimmt der Bereich Gestaltung und Darstellung ein, da künstlerische Kompetenz (neben der technischen und gesellschaftlichen) zu den wesentlichen Grundlagen der Bearbeitung eines komplexen architektonischen Entwurfs gehört.
Elf Essays von Professoren und Studenten vervollständigen das Bild dieser Fakultät und verdeutlichen die Besonderheiten des Darmstädter Modells in seiner Vielseitigkeit und Freiheit in der Ausbildung.
Eine Einführung in Arbeitsweisen und Visionen einer heranwachsenden Generation junger Architekten/innen. Aus dem Inhalt: Die historischen Grundlagen (Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Geschichte und Theorie der Architektur); Gestaltung und Darstellung (Informations- und Kommunikationstechnologie in der Architektur, Zeichnen, Malen und Grafik, plastisches und experimentelles Gestalten, Typografie und Druckverfahren); Konstruktion (Baugestaltung, Tragwerksentwicklung sowie Grundlagen, industrielle Methoden und Statik der Hochbaukonstruktion); Technologie (Gebäudetechnologie, energieeffizientes Bauen); Gebäudeplanung (Gebäudelehre, Raumgestaltung, Wohnungsbau); Stadtplanung (Regionalentwicklung, Stadt- und Siedlungsentwicklung, Freiraumplanung, Planen und Bauen in außereuropäischen Regionen).
Betz Architekten. Hrsg: Gottfried Knapp. 2. stark überarbeitete und erweiterte Auflage. Dtsch./engl. 172 S. 173 meist fb. Abb. und Plänen. 31 cm. Gb., EUR 48,- ISBN: 3-8030-0170-6 Wasmuth
Diese veränderte Neuauflage zeigt den aktuellen Stand der vielseitigen Tätigkeit des von Bea und Walther Betz in München begründeten Büros „Betz Architekten“, das großes Ansehen genießt. Von Moden weit gehend unberührt entstanden hier von den frühesten Arbeiten bis zu den großen jüngeren Projekten Bauten, die immer auch auf atmosphärische Qualitäten Wert gelegt haben, um Bauherren und Nutzern die Architektur auch sinnlich zu vermitteln. Oft bilden um einen Kernbereich angeordnete Gebäudeteile einen nach funktionalen Gesichtspunkten gestalteten Baukörper mit meist unregelmäßigem Grundriss, wobei ihn große klare Flächen zusammenschließen und zugleich charakterisieren. Dieses Prinzip verbindet sich mit markanten Bauformen zu einer Architektur selbstbewusster Zeichenhaftigkeit.
Bekanntester Bau der Architekten ist wohl der Gebäudekomplex der Hauptverwaltung der Hypo-Bank, der zu einem Münchner Wahrzeichen geworden ist. Hier verbinden sich Flachbau und ein scheinbar schwebender Hochhaustrakt mit den markanten Versorgungstürmen zu einer expressiven Unternehmensdarstellung. Neben weiteren Büro- und Verwaltungsbauten, so die Deutsche Botschaft in London, zählen Schul- und Hochschulgebäude, aber auch Wohnhäuser und -anlagen sowie Kulturbauten, wie z. B. das Kurgastzentrum in Bad Reichenhall, zu den Schwerpunkten der Arbeit des vielfach ausgezeichneten Büros.
Istanbuler Mitteilungen 53, 2003. 512 S. zahlr. Abb. 3 Falttafeln 26 cm. Gb., EUR 57,80 ISBN: 3-8030-1644-4 Wasmuth
Die Beiträge der Istanbuler Mitteilungen widmen sich Einzelaspekten der Forschungstätigkeit des Deutschen Archäologischen Instituts in der Türkei. Die Aufsätze befassen sich eingehend mit der Geschichte des Gastlandes bis in die osmanische Zeit und schließen archäologische Ausgrabungsberichte ein.

Aus dem Inhalt:
Nurettin Arslan, Goldbleche aus Tenedos; Nurettin Arslan – Nurten Sevinç, Die eisenzeitlichen Gräber von Tenedos; Neslihan Asutay, Zur Funktion der seitlichen Portikusgänge der Sehzade Camii und zur Frage ihrer byzantinischen Vorbilder; Ayse Baykal-Seeher – Jürgen Seeher, Götterbilder aus Babylonstein? Eine hethitische Gussform aus Bogazköy-Hattusa; Reinhard Bernbeck, Susan Pollock u. a., The Biography of an Early Halaf Village: Fistikli Höyük 1999–2000; Victoria Bulgakova, Das Konstantinopler Paradeisionkloster: Zur Frage der Lokalisierung; Hermann Genz, Früheisenzeitliche Keramik von Büyükkale in Bogazköy/Hattusa; Fahri Isik, Die Vergöttlichung der phrygischen Dynasten im Lichte ihrer Gräber; Klaus Junker, Meerwesen in Pergamon. Zur Deutung des Großen Frieses; Taner Korkut, Zur lykischen Badearchitektur im Lichte der Thermen von Patara; Recep Meriç, Excavations at Bademgedigi Tepe (Puranda) 1999–2002: A Preliminary Report; Wolfgang Radt, Carl Humann und Osman Handi Bey – zwei Gründerväter der Archäologie in der Türkei; Wulf Raeck u. a., Priene. Neue Forschungen an einem alten Grabungsort; Karl Strobel, Christoph Graeber u. a., Tavium (Büyüknefes, Provinz Yozgat) – Bericht über die Kampagnen 2000–2002; Martin Zimmermann, Hafen und Hinterland. Wege der Akkulturation an der lykischen Küste. Vorbericht über die Feldforschungen in den zentrallykischen Orten Tyberissos und Timiussa in den Jahren 1999–2001
Gemäldegalerie Alte Meister Kassel. 60 Meisterwerke. 2004. 128 S., 133 fb. Abb. 25 cm. Pb EUR 24,80 ISBN: 1-85759-348-0 Wasmuth
In Kassel hat sich eine bedeutende, international renommierte Gemäldesammlung der Barockzeit erhalten, die weit gehend auf eine einzelne Fürstenpersönlichkeit zurückzuführen ist: Landgraf Wilhelms VIII. von Hessen-Kassel (1682–1760) von überragender Kennerschaft und hohem Qualitätsgefühl geprägte Sammelleidenschaft haben sie nachhaltig geprägt. Statt durch eine gleichmäßige Darstellung der europäischen Malereigeschichte wird sie durch großartige Verdichtungen und Schwerpunkte bestimmt, insbesondere bei der niederländischen Barockmalerei.
Im Sommer 2000 wurden die Galerieräume im Schloss Wilhelmshöhe, das die Sammlung seit 1974 beherbergt, nach ihrer modernen Ansprüchen gemäßen völligen Neugestaltung durch den Architekten Stephan Braunfels wieder eröffnet, wobei den Höhepunkt der Präsentation der Gemälde das dritte Obergeschoss mit fünf Oberlichtsälen bildet, die den fünf flämischen und niederländischen Hauptmeistern des 17. Jahrhunderts gewidmet sind (Rubens, Van Dyck, Jordaens, Hals, Rembrandt). Der Florasaal im ersten Obergeschoss bildet mit seiner Ausstattung eine Reminiszenz an die Galerie Wilhelms VIII.

Aus dem Inhalt:
Altdeutsche Malerei 15./16. Jahrhundert: Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Albrecht Altdorfer, Martin Schaffner; Italienische Malerei 16./17. Jahrhundert: Giampietrino, Tizian, Giuseppe Cesari, Jacopo Negretti, Mattia Pretti, Marcantonio Franceschini, Antonio Bellucci; Ausstattungsmalerei des 17./18. Jahrhunderts im Florasaal: Adriaen van der Werff, Johann Heinrich Tischbein d. Ä., Jacob de Wit; Französische und Spanische Malerei des 17./18. Jahrhunderts: Simon Vouet, Nicolas Poussin, Nicolas de Largillière, Jusepe de Ribera, Bartolomé Esteban Murillo; Altniederländische Malerei 16. Jahrhundert: Jacob Cornelisz. van Oostsanen, Anthonis Mor, Martin van Heemskerck, Frans Floris, Joachim Beuckelaer; Holländische Malerei 17. Jahrhundert: Jan Miense Molenaer, Adriaen van Ostade, Philipps Wouwerman, Adriaen van de Velde, Pieter Claesz., Willem van Aelst, Jan Weenix, Jan Stehen, Jan Lievens, Frans Hals, Rembrandt, Govert Flinck; Flämische Malerei 17. Jahrhundert: Jan Brueghel d. Ä., Peter Paul Rubens, Jacob Jordaens, Anton van Dyck u. a.
Palästinensische Autonomiegebiete. Pilger, Sufis und Gelehrte. Islamische Kunst im Westjordanland und im Gazastreifen. Museum ohne Grenzen. 254 S., 216 fb. Abb. 25 Planskizzen. 22 cm. Pb. EUR 24,80 Englische Ausgabe: 3-8053-3344-7 ISBN: 3-8030-4101-5 Wasmuth
Unter der Herrschaft der Dynastien der Aijubiden, Mamluken und Osmanen kamen Pilger aus allen Teilen der muslimischen Welt nach Palästina, um die Heiligen Stätten des Islam zu besuchen. Dieses ständige Einwirken von unterschiedlichen Formen der Religiosität trug wesentlich zur Entwicklung des Sufismus bei, dessen Bestreben es ist, das Leben als ein harmonisches Zusammenspiel aus Philosophie, Religion, Spiritualität und Mystik zu gestalten. Der Grundgedanke der islamischen Architektur, dem Raum Form zu geben und durch die Gestaltung der Leere eine fast metaphysische Dimension zu erwirken, kann in den zahlreichen Madrasas, Zawijas und Ribats des heutigen Westjordanlands und Gazastreifens in selten ursprünglicher Form erlebt werden. Die größtenteils noch nicht restaurierten Bauwerke bezaubern den Besucher durch ihre Authentizität und Mystik.
Italien. Sizilien. Arabisch-normannische Kunst. Siziliens Kultur im Mittelalter. Museum ohne Grenzen. 328 S., 245 fb. Abb., 35 Planskizzen, 21 cm. Pb. Wasmuth, Tübingen 2004. EUR 24,80
Weitere Titel auf deutsch in dieser Reihe:
Palästinensische Autonomiegebiete. Pilger, Sufis und Gelehrte. Islamische Kunst im Westjordanland und im Gazastreifen. Museum ohne Grenzen. 254 S., 216 fb. Abb. 25 Planskizzen. 22 cm. Pb. EUR 24,80 ISBN 3-8030-4101-5 / Englische Ausgabe: 3-8053-3344-7
Tunesien. Ifriqiya. 13 Jahrhunderte Kunst und Architektur in Tunesien. 312 S., 230 fb. Abb., 15 Planskizzen, 15 x 21 cm. Pb, EUR 24,80 ISBN: 1-87404-451-1 ISBN: 3-8030-4102-3 Wasmuth
Unter den Fatimiden begann im 10. Jahrhundert eine 200-jährige Herrschaft islamischer Dynastien über Sizilien, deren vielfältiges kulturelles Erbe von den Architekten und Künstlern, die vom 11. bis 13. Jahrhundert im Auftrag der Normannenkönige in Sizilien Paläste, Kirchenbauten und Befestigungen errichteten, in einzigartiger, äußerst origineller Form aufgenommen und neu interpretiert wurde. Den künstlerischen Höhepunkt erlebt das normannische Sizilien unter Roger II., dessen Bestrebungen nach einer Neuinterpretation der islamischen Vorbilder vom Stauferkaiser Friedrich II. zur Apotheose geführt werden. Atemberaubende Küstenlandschaften sowie das bergige Landesinnere Siziliens bilden die großartige Kulisse dieser Ausstellungsstraße, deren 10 Routen die gesamte Insel durchqueren.

Aus dem Inhalt:
Palermo: Zisa, Cuba, Cubula, Torre Alfaina, Uscibene; Cappella dell’Incoronata, San Giovanni degli Eremiti, arab. Wasserleitung, Ponte dell’Ammiraglio, San Giovanni dei Lebbrosi, Schloss Favara oder Castello di Maredolce, Palazzo Reale, Cappella Palatina, Porta Mazara, Dom, Porta della Vittoria, Casa degli Artale, Santa Maria dell’Ammiraglio, San Cataldo, Santo Spirito, Santa Maria della Speranza, Santissima Trinità, Torre Mastra des Castello a mare; Monreale: Castellaccio, Dom, Kreuzgang, Kloster im Erzbischöflichen Palais; Altofonte: Palazzo Reale e Cappella di San Michele Arcangelo; Cefalà Diana: Hammam, Kastell; Mussomeli: Kastell; Racalmuto: Kastell, Castelluccio; Naro: Duomo Vecchio, Kastell; Agrigent: Viertel Terra Vecchia; Dom; Sciacca: Die Apsiden der Kathedrale, San Nicolò La Latina, Festung Mazzallaccar; Sambuca di Sicilia: arabisches Viertel; Mazara del Vallo: Kastell, Dom, San Nicolò lo Regale, Santa Maria dell’Alto; Castelvetrano: Santissima Trinità di Delia; Salemi: Kastell, arabisches Viertel; Segesta: Moschee; Trapani: Convento di Santa Maria dell’Annunziata; Erice: Dom, San Giuliano, Castello Normanno: Castellammare del Golfo: Castello; Alcamo: Castello di Monte Bonifato, Castello di Calatubo; Vicari: Cuba Ciprigna, Castello; Altavilla Milicia: Ponte Saraceno, San Michele; Caccamo: Castello, Duom; Campofelice di Roccella: Sakhrat al-Hadid: Cefalù: Dom, Waschhaus; Sperling: Castello normanno; Caronia: Castello; San Marco d’Alunzio: Chiesa del Santissimo Salvatore; Castello: Frazzanò: Abbazia di San Filippo di Demenna o di Fragalà; Rometta: Castello, Chiesa del Santissimo Salvatore; Messina: Santa Maria della Valle; Milisan Pietro: Chiesa basiliana di Santa Maria; Itàla: Chiesa di San Pietro; Forza d’Agrò: Chiesa dei Santi Pietro e Paolo; Taormina: Palazzo Corvaja, Badia Vecchia; Acicastello: Castello; Catania: Dom, Castello Ursino; Adrano: Castello Normanno, Ponte dei Saraceni; Paternò: Castello Normanno; Siracusa: Castello Maniace
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Wege zur Japanischen Keramik. Tradition in der Gegenwart. 2004. 320 S., 200 fb. Abb. 24 cm. Pb EUR 35,- ISBN: 3-8030-3308-X Wasmuth
Die Japanische Keramik der Gegenwart wird von Vielfalt und einem Nebeneinander von uralten Traditionen und modernen Einflüssen bestimmt. Viele „Öfen“, die nach japanischem Sprachgebrauch eine Werkstatt, aber auch ein Keramikgebiet mit mehreren hundert sein können, haben seit dem Mittelalter ihren lokalspezifischen Charakter bewahrt. Bestimmte Entwicklungen, wie unglasiertes und glasiertes Steinzeug der „Sechs Alten Öfen“ ab dem 12. Jahrhundert, Teekeramik ab dem 14. Jahrhundert, Porzellan ab dem 17. Jahrhundert und die mingei(Volkskunst)-Bewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, prägen noch heute die Arbeiten der Keramiker. Das Buch weist den Weg zum Verständnis der Entwicklung von 66 der wichtigsten japanischen Öfen vom Mittelalter bis zur Gegenwart und dokumentiert das heutige Erscheinungsbild anhand typischer Objekte. Charakteristische Exponate aus dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts belegen mit ihren jahrhundertealten überlieferten Formen und Oberflächen die ungebrochenen Traditionen der japanischen Keramikkunst und ihre Entwicklungstendenzen. Dabei ist ersichtlich, dass die japanische Ästhetik mit ihrer Wertschätzung von Asymmetrie und sparsamer Raumnutzung dem westlichen Kunstideal in Vielem entgegengesetzt ist. Auch die individuellen Arbeiten der heutigen Studiotöpfer stehen zwischen der Kontinuität der japanischen Keramiktradition und der Weiterentwicklung unter westlichen Einflüssen.
Zusätzlich ist das Buch, im doppelten Sinn der Bedeutung „Weg“, als Reisehandbuch für den an der Japanischen Keramik Interessierten gedacht. Neben einem ausführlichen Glossar bietet es Informationen über Anreise, Töpfervereinigungen, Töpfermärkte und Museen sowie Literatur zu den einzelnen Töpferorten. Zur leichteren Orientierung sind von Reisezielen, Organisationen und Museen zusätzlich die japanischen Schriftzeichen angegeben.

Zielgruppen:
Keramiker, Keramiksammler und -interessierte, Japanbegeisterte, Kunsthistoriker und -interessierte, Studienreisende
The Making of.. Uzilinga. Wohnen in Salzburg, Lesetagebuch eines Studentenwettbewerbs mit Realisierungsabsichten. Lesetagebuch eines Studentenwettbewerbs mit Realisierungsabsichten. Hrsg.: Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlage des Entwerfens der RWTH Aachen. 2004. 184 S., fb. Abb. 24 cm. Pb EUR 24,80 ISBN: 3-8030-0642-2 Wasmuth
Die Entwürfe zum „Wohnpark Uzilinga“ im Salzburger Stadtteil Itzling sind das Ergebnis eines Wettbewerbs, an dem 15 Studenten vom Lehrstuhl für Gebäudelehre und Grundlage des Entwerfens an der RWTH Aachen teilgenommen haben. Sie erarbeiteten innerhalb von 4 Monaten für den Projektentwickler Karl-Heinz Fürst von Kainz Immobilien 9 Vorschläge für die Bebauung der Pflanzmanngründe und neue Konzepte für den Wohnungsbau, von denen einer auch realisiert werden wird. In Form eines Lesetagebuchs dokumentiert das Buch den Entwurfsprozess und seine Ergebnisse, präsentiert die Akteure und die verschiedenen ‚Erzählstränge‘ des Making of … Die Journalistin Ute Woltron diskutiert mit einigen der Protagonisten: Karl-Heinz Fürst, dem Salzburger Stadtrat Johann Padutsch sowie den Aachener Projektleitern, Gerhard Wittfeld und Marcus Sporer, über die neue Allianz von Hochschule, Projektentwicklung und Stadt.

Zielgruppen:
Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner, Architekturstudenten, Architekturinteressierte
Jahrbuch Bau und Raum 2003 /2004. Annual Buildings and Regions 2003 /2004. Hrsg.: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. 2004. 160 S., 246 fb. Abb. 30 cm. Pb EUR 34,80 ISBN: 3-8030-0640-6 Wasmuth
Namhafte Architekten, Wissenschaftler und Städtebauer präsentieren in diesem sechsten Jahrbuch-Band aktuelle Projekte des Bundes aus den Bereichen Architektur, Kunst, Städtebau und Raumordnung. Einen Ausblick in die Zukunft erlauben diverse Wettbewerbsergebnisse. Die Autoren entwickeln aber auch Ideen zum Berliner Kulturforum – und leisten dabei zugleich einen Beitrag zur Diskussion um das „Hochhaus in der europäischen Stadt“ – und zum „Stadtrückbau“.

Aus dem Inhalt:
Berlin: Ausstellungshalle des Deutschen Historischen Museums von Pei, Schloss Bellevue, Kulturforum, Kunst im Auswärtigen Amt und im Verteidigungsministerium; Bonn: Umnutzung und Sanierung der ehemaligen Wirtschafts-, Außen- und Postministerien; Villa Massimo, Rom; Goethe-Institut, Alexandria; Deutsche Botschaften in Kiew, Warschau und Paris; Deutsche Schule, Genf u. a.
Gyjho Frank. Eine faszinierende Reise durch die Zeitgeschichte. 30 Jahre Kunst und Malerei. Beitr. Reinhardt, Uwe J. 2004. 96 S., fb. Abb. 29 cm. Gb EUR 24,80 ISBN: 3-8030-3307-1 Wasmuth
„Es gibt weder Materie noch Nichtmaterie, die nicht lebt. Und alles was lebt, kommuniziert. Kommunikation ist ein vielfältiges Weitergeben von Informationen. Kleinste Teilchen oder Galaxien – Organisches oder Nichtorganisches beinhaltend – erfreuen sich steten Austausches aller Möglichkeiten.“ Die Malerei des 1954 in Cottbus geborenen und in Biberach aufgewachsenen Künstlers Gyjho Frank ist ein Versuch, dieses Geheimnis der Evolution zu ergründen, leben wir doch in einer immer komplexer und vernetzter werdenden Welt. Seine visionären Bilder haben aber auch einen tiefen religiösen Aspekt. Monströser Traum, chimärische Realität, shakespearehafter Albtraum – die von Frank gewählten Metaphern sind extremer als alle anderen Sinnbilder unserer Zeit, denn sie bergen in sich eine einzigartige kulturelle Sprengkraft. Seine Bindung an das Neue und Technische bringt spürbar eine gewisse Kälte in seine Gemälde – trotz der scheinbar sommerlichen Farben, die bei näherer Betrachtung jedoch Passivität und Distanz bezeugen. Das ‚Vertraute‘ findet in diesen Bildern keinen Platz mehr. Häufig verarbeitet Gyjho Frank in seinen Bildern auch persönliche Eindrücke von seinen zahlreichen Reisen. Seit 1972 freischaffend ist er auf Ausstellungen in aller Welt vertreten. Viele seiner Gemälde befinden sich in öffentlichem und privatem Besitz.
In seinem neuesten Buch erwarten den Betrachter grandiose Malerei aus seinem 30-jährigen Schaffen, imposante Gemälde in Öl auf Leinwand, die einen unwillkürlich in ihren Bann ziehen. Die Dynamik, die seinen Schaffensstil kennzeichnet und sich durch sein ganzes Werk zieht, fasziniert und überrascht immer wieder. Interviews mit bekannten Persönlichkeiten, u. a. dem Oberbürgermeister von Filderstadt, Dr. Peter Blümlein, mit Dr. Achim Egner und der Familie Schrempp, über Frank und Informationen über ihn wechseln sich im Buch mit den Werken in gelungener Kombination ab.

Aus dem Inhalt:
des nachtfalters letzter gruß, 1977; licht der erkenntnis, 1980; back to magic words, 1985; sphinx, 1986; sumo chip, 1994; dna code, 2002; pixel processor, 2003; protein, 2004; micro world, 2004; nano waves, 2004
Call me Istanbul ist mein Name. Kunst und urbane Visionen einer Metapolis. Hrsg.: Roger Conover, Eda Cufer, Peter Weibel Texte: Hans Belting, Hande Birkalan, Roger Conover, Fulya Erdemci, Kenneth Cragg, Deniz Kandiyoti, Çaglar Keyder, Bernd Nicolai, Raymond Lifchez, Peter Weibel. 218 S., 170 fb. Abb., 23 cm. Pb. Wasmuth, Tübingen 2004. EUR 24,80 ISBN: 3-8030-0700-3 Wasmuth
Der eine Ausstellung im ZKM Karlsruhe begleitende Katalog bietet Gelegenheit, sich ein Bild von der Megastadt Istanbul zu machen – ein vielfältiges Bild, dessen Teile von türkischen Künstlern, Designern, Architekten, Schriftstellern, Musikern und Filmregisseuren entworfen werden. Sie zeigen, welch intensiven Dialog sie mit ihrer Stadt und deren urbaner Struktur führen, und ermöglichen die Begegnung mit einigen der Signale, die von dieser Megapolis ausgehen – einem Ort der Orte, der nie aufgehört hat, sich zu verändern. So wie Konstantinopel zu Istanbul wurde, wandeln sich hier Derwische zu Robotern, ein Minarett in einen Aufzug, Männer werden zu Frauen, Bauchtänzerinnen zu Computeranimationen, das nomadische Zelt zu einer technischen Metallkonstruktion und der fliegende Teppich zu einem erzählerischen Stilmittel.
Dabei entsteht jedoch nicht nur ein Abbild des realen Istanbul, hier spiegeln sich urbane Visionen von interkulturellen Lösungen für die Konflikte europäischer Städte und Metropolen von morgen. Denn „Istanbul“ kann auch als durchlässige Membran zwischen Raum und Zeit gesehen werden, eine Art transparenter Folie zwischen der Stadt am Bosporus der Gegenwart und dem Europa der Zukunft – und als ein Vorbild für die zukünftigen Multi-Städte Europas, dessen Charakteristikum ein flexibles und vibrierendes System ist.

Das Buch enthält darüber hinaus Beiträge von Experten zu spezifischen sozialen und urbanen, architektonischen und künstlerischen sowie sexuellen und religiösen Aspekten der türkischen Gesellschaft. Es erinnert auch daran, dass die Türkei zahlreichen jüdischen und nicht-jüdischen Wissenschaftlern und Künstlern aus Deutschland Asyl auf der Flucht vor den Nationalsozialisten bot. Hier konnten sie ihr Werk fortsetzen und hatten teil am Modernisierungsprozess des Landes. Man denke z. B. an die Architekten Bruno Taut und Martin Wagner oder an Hans Poelzig und andere Vertreter der deutschen Moderne. Die Kenntnis dieses Kompendiums sollte jeder Debatte um den EU-Beitritt der Türkei vorausgehen.

Beteiligte Künstler/innen:
Can Altay, Vahap Av5ar, Revan Barlas, Paolo Colombo und Michela Guberti, Ipek Duben, Cevdet Erek, Emre Erkal, Esra Ersen, Erik Göngrich, Genco Gülan, Halil Selçuk Guri5ik, Nicoline van Harskamp, Hüseyin Karagöz, Gülsün Karamustafa, Antal Lakner, Gérard Mermoz, Aydan Murtezaoglu, NOMAD, Füsun Onur, Anny und Sibel Öztürk, Oda Projesi, Fuat und Murat 7ahinler, Bülent 7angar, Sarkis, Sermin Sherif, Belmin Söylemez, Hale Tenger, Nazif Topçuoglu, Ertug Uçar und Statisticlal Workshop Team, xurban.net, Yogurt Technologies
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Über das Verschwinden der Bauten des Industriezeitalters. Lebenszyklen industrieller Baubestände und Methoden transdisziplinärer Forschung. Texte: Uta Hassler und Niklaus Kohler u. a. 2004. 270 S., 500 fb. Abb. 30 cm. Pb EUR 39,80 ISBN: 3-8030-0641-4 Wasmuth
In dieser Forschungsstudie zu den Lebenszyklen industrieller Baubestände werden Instrumente entwickelt, die es erlauben, langfristige Entwicklungen zu analysieren, zu beschreiben und vielleicht auch zu prognostizieren. In die Untersuchung wurden nicht nur die eigentlichen Industriebauten einbezogen, sondern, soweit dies möglich war, der gesamte Bau- und Infrastrukturbestand des Industrialisierungszeitalters. Denn nur über diesen umfassenden Blickwinkel ließ sich eine Vorstellung davon gewinnen, wie sich die beobachteten Beschleunigungsphänomene auswirken können, auch eine Ahnung von den Gefährdungen, die diese Prozesse auslösen.
Aus dem Inhalt:
Lebenszyklen und Verlustgeschwindigkeit (Zeit, Dauer, Wandel); Methoden transdisziplinärer Forschung und Modelle des Bestands; Lebensschicksale von einzelnen Bauten und Anlagen
Zielgruppen:
Architekten, Bauhistoriker, Stadt- und Landschaftsplaner, Wirtschaftswissenschaftler, Fachbibliotheken
Pergamonmuseum Berlin. Meisterwerke. Vorw. Heilmeyer, Wolf D. Beitr. Haase, Claus P 2004. 136 S., 125 fb. Abb. 25 cm. Gb EUR 29,80 ISBN: 3-8030-4026-4 Wasmuth
Das Berliner Pergamonmuseum ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Berlins und wird jedes Jahr von rund 800.000 Kunstfreunden aufgesucht: Es beherbergt das Vorderasiatische Museum, die Antikensammlung sowie das Museum für Islamische Kunst. Der vorliegende Band stellt in konzentrierter Form die wichtigsten Meisterwerke der drei Kulturkreise vor und zeigt sowohl die spektakulären Architektursäle wie zahlreiche Einzelobjekte in neuen, teils bisher kaum wahrgenommenen Detailansichten. Die Texte stammen durchweg von den Direktoren und Mitarbeiten der jeweiligen Museen und verbürgen somit höchste fachliche Kompetenz. Ein anregendes Layout, perspektivische Ansichten der Museumssäle sowie hervorragende Farbabbildungen tragen dazu bei, dass der Band sowohl zur Vorbereitung des Museumsbesuchs vor Ort als auch zum Nacherleben bestens geeignet ist. Dokumentiert sind auch die Meisterwerke aus der Antikensammlung im nahe gelegenen Alten Museum.
Aus dem Inhalt:
Antikensammlung: Pergamonaltar mit Gigantenkampf und Telephosfries, Orpheus- und Kentauren-Mosaik, Grabmäler, Medea-Sarkophag, Stelen, Statuen des Meleager, des Dornausziehers, eines Opferträgers, einer verwundeten Amazone, Thronende Göttin, der Knabe von Xanten, Kratere, Goldschmuck; Vorderasiatisches Museum: Prozessionsstraße und Ischtar-Tor von Babylon, Fassade des Inanna-Tempels, Statuetten, Stelen, Steinurkunden, Reliefs, Schmuck, Siegel; Islamisches Museum: Fassade des Palasts von Mschatta, Kuppeldach aus dem Palacio del Partal der Alhambra, Aleppo-Zimmer, Mihrabe, Koranständer, Korankästen, Prachtkorane, Albumblätter, Miniaturen, Teppiche, reich verzierte Kannen, Schalen und Teller.
Häuser aus Beton. Hrsg. Hassler, Uta. 2004. 216 S., zahlr. meist fb. Abb. 32 cm. Pb EUR 34,80 ISBN: 3-8030-0638-4 Wasmuth
Die Beiträge des Bandes gehen der Rolle des Betons seit dem Ende des 19. Jahrhunderts nach – von den Industrialisierungsutopien der Frühzeit bis zum Montagebau und den im Bestand existierenden Beton-Massen, deren Zukunft sie diskutieren. Die Fragen nach Gründen für die Durchsetzung des Baustoffs, seiner Erfolgsgeschichte und für den Paradigmenwechsel zurück zum Surrogat seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert werden aus der Perspektive kompetenter Wissenschaftler beantwortet.

Aus dem Inhalt:
Fakten, Daten und Geschichten zum Thema Beton, zusammengetragen von Ingenieuren und Architekten, Bauhistorikern und Geisteswissenschaftlern der RWTH Aachen und der Universität Dortmund; eine Entwicklungsgeschichte des Baustoffs: vom Stampfbeton bis zur Bauweise mit Betonfertigteilen.
Döhl, Dörte: Ludwig Hoffmann. Bauen für Berlin 1896-1924. 2004. 340 S., 200 Abb. 27 cm. Gb EUR 68,- ISBN: 3-8030-0629-5 Wasmuth
Mit rund 150 Bauprojekten gehört Ludwig Hoffmann (1852–1932), der fast drei Jahrzehnte lang das Amt des Stadtbaurats für Hochbau in Berlin inne hatte, zu den wichtigsten Architekten der Stadt. In einer Zeit, als die Kommunen eine zunehmend aktive Rolle im Bausektor einnahmen, umfassen seine Bauten, die einem ‚reformierten Historismus‘ zugeordnet werden können, ein ausgesprochen weites Spektrum an Bauaufgaben, die – wie Krankenhäuser, Schulen oder Volksbäder – auch die vielfältigen sozialen Bemühungen der Stadt widerspiegeln.
Die Autorin macht anhand einzelner Projekte die Interdependenz von Hoffmanns Werk und Amtsführung deutlich, in die auch die Wünsche und Vorstellungen Kaiser Wilhelms II. hineinwirkten.

Aus dem Inhalt:
Rudolf-Virchow-Krankenhaus; Krankenanstalten in Buch; Märkisches Museum; Stadthaus; Märchen- brunnen am städtischen Volkspark Friedrichshain; Schulen; Badeanstalten; Neubaupläne für ein königliches Opernhaus u. a.; Werkverzeichnis
Garleff, Jörn: Die Ecole des Beaux-Arts in Paris. Ein gebautes Architekturtraktat des 19. Jhs. 2003. 520 S., 300 Abb. 26 cm. Gb EUR 99,- ISBN: 3-8030-4025-6 Wasmuth
Dörhöfer, Kerstin: Pionierinnen der Architektur. Eine Baugeschichte der Moderne. 168 S., 125 Abb. 27 cm. Gb. EUR 29,80 ISBN: 3-8030-0639-2 Wasmuth
Die Autorin untersucht die Geschichte der ersten Architektinnen in Deutschland, ihres Werkes, das zwischen 1907 und 1949 entstanden ist, und seiner Überlieferung. Vom Kampf um die Zulassung zum Studium und den Diskussionen, ob sich Frauen für den Beruf überhaupt eigneten, führt die Untersuchung, deren Schwerpunkt Berlin bildet, zum Aufbruch der Moderne und zeigt, dass zur damaligen Avantgarde auch Frauen zählten und einen wichtigen Beitrag zu den Reformbewegungen leisteten. Mit Nationalsozialismus, Krieg und den ersten Wiederaufbauplanungen nach 1945 endet die Zeit dieser Pionierinnen.

Aus dem Inhalt:
Emilie Winkelmann, Elisabeth von Knobelsdorff, Grete Schröder-Zimmermann, Eileen Gray, Margarete Schütte-Lihotzky, Gertrud Lincke, Ella Briggs, Paul Maria Canthal, Stefanie Zwirn, Hildegard Dörge-Schröder, Gretel Norkauer, Gertrud Droste, Liselotte von Bonin, Lilly Reich, Marlene Poelzig, Martina Richter, Marie Frommer, Gerdy Troost, Marilene Hermann, Margot Weymann, Luise Seitz, Ludmilla Herzenstein u. a.

Zielgruppen:
ArchitektInnen, BauhistorikerInnen, Fachbibliotheken
Sichten 6. Jahresausstellung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt. Hrsg. Drucks, Nina. 2002. 448 S., 550 meist fb. Abb. 22 cm. Pb EUR 19,80 ISBN: 3-8030-0630-9 Wasmuth
Architekturführer Ulm/Neu-Ulm. Hrsg. v. Wetzig, Alexander 2003. 120 S., 200 Abb. 21 cm. Pb EUR 9,80 ISBN: 3-8030-0631-7 Wasmuth
Das von Richard Meier geplante Stadthaus am Ulmer Münsterplatz markiert zweifellos einen Höhepunkt in der Architekturlandschaft von Ulm / Neu-Ulm. Doch ist dieser viel beachtete Bau beileibe kein Einzelfall. Er steht in einer langen Reihe herausragender Bauten, deren Qualität den Vergleich mit den Metropolen nicht zu scheuen braucht. Tradition und Innovation liegen in der Doppelstadt seit jeher nahe beieinander – eine gute Basis, Bauherren für zukunftsweisende Architektur zu gewinnen. Die Bauten werden hier übersichtlich vorgestellt, Karten und weitere Informationen runden das Ganze ab.

Aus dem Inhalt: Stadthaus (Richard Meier), Universität 2 (Steidle und Partner)
Wallmeisterhaus (Karljosef Schattner), Sporthalle Ulm-Nord (Auer und Weber)
Zentralbibliothek Ulm (Gottfried Böhm), Altenwohnungen (Fink und Jocher)
Bahnhofsvordach (Jauss und Gaupp), Erweiterung Ulmer Museum (Johannes Manderscheid u. a.)
St. Johann Baptist (Dominikus Böhm), Siedlung Ochsensteige (Antoniol und Huber)
Hochschule für Gestaltung (Max Bill), Römer-Villa (Hugo Häring), Wieland-Villa (Richard Riemerschmidt), Pauluskirche (Theodor Fischer), Fachhochschule Ulm (Behnisch und Partner)
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