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Istanbuler Mitteilungen. Hrsg.: Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Istanbul. 2012. 444 S. 257 Abb., davon 11 in Farbe. 26 x 19 cm. Leinen. EUR 49,00. CHF 65,90 ISBN: 978-3-8030-1652-2 Wasmuth
Die Beiträge der Istanbuler Mitteilungen widmen sich Einzelaspekten der Forschungstätigkeit des Deutschen Archäologischen Instituts in der Türkei. Die Aufsätze befassen sich eingehend mit der Geschichte des Gastlandes bis in die osmanische Zeit und schließen archäologische Ausgrabungsberichte ein.
Inhalt des 61. Bandes: Meltem Dogan-Alparslan, Metin Alparslan: Wohnsitze und Hauptstädte der hethitischen Könige – Serdar Aybek, Boris Dreyer: Eine wehrhafte Stadt in späthellenistisch-römischer Zeit. Die Katapult-Arsenale der Stadt Metropolis (Ionien) – Burkhard Emme: Zur Rekonstruktion der kaiserzeitlichen Halle am Nordmarkt in Milet – Akın Ersoy, Sarp Alatepeli, Der Hafen von Smyrna: Die Sondierungsgrabungen in Kemeraltı und ihre Auswertung – Sevinç Günel: Ein Terrakotta-Modell aus Çine-Tepecik – Dieter Hertel: Das vorklassische Pergamon und sein Siedlungsprofil – Ergün Lafli, Eva Christof: Der kaiserzeitliche Tempel von Asartepe/Kimistene in der Chora des paphlagonischen Hadrianopolis. Ergebnisse der Prospektion von 2005 – Felix Pirson, Sarah Japp, Ute Kelp, Jan Nováek, Michael Schultz, Verena Stappmanns, Wolf-Rüdiger Teegen, Alexandra Wirsching: Der Tumulus auf dem Ilyastepe und die pergamenischen Grabhügel – Inge Uytterhoeven: Bathing in a "Western Style". Private Bath Complexes in Roman and Late Antique Asia Minor – Thomas Otten, Jane Evans, Angela Lamb, Gundula Müldner, Andrea Pirson, Wolf-Rüdiger Teegen: Ein frühbyzantinisches Waffengrab aus Pergamon. Interpretationsmöglichkeiten aus archäologischer und naturwissenschaftlicher Sicht. – Kurzmitteilung: Philipp Niewöhner, Walter Prochaska: Konstantinopolitanisches Formenrepertoire in Mazedonien. Zur Bischofskirche von Stobi und den Marmorbrüchen von Prilep – Anja Slawisch: Aus unruhigen Zeiten: Die „Ächtungsinschrift“ aus Milet, ein Erlass aus dem frühesten 5. Jahrhundert v. Chr.
Mangoldt, Hans von. Makedonische Grabarchitektur. Die Makedonischen Kammergräber und ihre Vorläufer. 2012. 712 S. 670 Abb. und 8 fb. Tafeln. 30 x 21 cm. Gb. EUR 110,00. CHF 149,00 ISBN: 978-3-8030-1064-3 Wasmuth
Seit der Entdeckung des sogenannten Philippsgrabs von Vergina in Nordgriechenland stehen die monumentalen Makedonischen Kammergräber im Zentrum archäologischer Forschungen. Der Fokus des Interesses war bisher allerdings vorwiegend auf einzelne Gräber oder bestimmte Fragestellungen ausgerichtet. Dieses Buch schafft nun endlich die wissenschaftlichen Grundlagen zur Beschäftigung mit diesem Grabtypus, seinen Vorläufern und seiner Entstehung. Die von Keilsteinen überwölbten Grabkammern traten im griechischen Raum in der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. in Makedonien unvermittelt auf. Um den Ursprung dieser revolutionären Gewölbetechnik zu ergründen, diskutiert der Autor auch Keilsteingewölbe in Ägypten und im Vorderen Orient.
Der Katalog umfasst 224 Gräber in Griechenland, der Türkei und auf Zypern einschließlich exemplarischer Vorläufer. Annähernd 50% wurden vom Autor persönlich erneut untersucht und beschrieben. Erstmalig lassen sich detaillierte Vergleiche und Entwicklungen erkennen. Das Hauptaugenmerk bei Beschreibung und Auswertung liegt auf der architektonischen Gestaltung der Monumente. Zeichnungen und Fotos ergänzen die Darstellungen, während Karten die Verbreitung der Sepulkralbauten in Makedonien und in den von Makedonen eroberten oder beeinflussten Gebieten illustrieren.
Auf der Grundlage der katalogisierten Gräber werden architekturgeschichtliche Entwicklungen in Griechenland und ihre Ausbreitung in der hellenistischen Welt aufgezeigt. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse gelingt es dem Autor erstmals, Schritt für Schritt die Errichtung eines Makedonischen Kammergrabs zu rekonstruieren.
Roos, Dorothea. Der Karlsruher Architekt Hermann Reinhard Alker. Bauten und Projekte 1921 bis 1958. 2011. 412 S. mit ca. 350 Abb. u. Plänen. 30 x 21 cm. EUR 49.00 ISBN: 978-3-8030-0745-2 Wasmuth
Die Monografie behandelt das Werk des Hochschullehrers und Architekten Hermann Reinhard Alker, der zu den wenigen Vertretern einer Neuen Sachlichkeit in der Architektur der 1920er Jahre in Baden zählt. Die meisten seiner Bauten entstanden zwischen 1924 und 1931, Jahre, in denen Alker nicht nur in Karlsruhe, sondern im gesamten südwestdeutschen Raum zahlreiche Bauvorhaben realisieren kann. Überregionale Aufmerksamkeit erlangte er dabei vor allem mit dem Tribünenbau des Hochschulstadions in Karlsruhe (1924–1930) und für seine Umgestaltung des Innenraums der Stiftskirche in Neustadt/Weinstraße (1928/29), zwei Projekte, die kurz nach Fertigstellung in Wasmuths Monatsheften für Baukunst publiziert werden. Besonders am Tribünenbau lässt sich Alkers Interesse an einem experimentellen Umgang mit neuen Werkstoffen und Bauweisen, das sein Werk durchzieht, exemplarisch betrachten – genannt sei etwa die kühne Kragdachkonstruktion oder die Oberflächenbearbeitung des Stampfbetonsockels des Baus, an dem zum ersten Mal in Deutschland eine Waschbetonfläche hergestellt wurde.
Peter Stein. Die altsüdarabischen Minuskelinschriften auf Holzstäbchen aus der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Band 1: Die Inschriften der mittel- und spätsabäischen Periode. Buch Epigraphische Forschungen auf der Arabischen Halbinsel 5. Hrsg.: Nebes, Norbert; Deutsches Archäologisches Institut, Orient-Abteilung. 2010. 956 S., Bd. 7 Abb, Bd. 170 Tafel. und 20 Falttaf. mit 770 Abb. 30 x 21 cm, Gb. EUR 125,00 EUR 199,00 ISBN: 978-3-8030-2200-4 Wasmuth
Die Existenz von Briefkorrespondenz und anderem Alltagsschrifttum im antiken Südarabien war lange Zeit völlig unbekannt. Erst vor wenigen Jahrzehnten sind im Jemen Schriftstücke zutage getreten, die nicht nur Briefe, sondern auch Wirtschaftsabrechnungen und juristische Urkunden, Orakelbescheide und Schreibübungen beinhalten und sich sowohl in Formular und Lexik als auch in Schreibmaterial und Schreibweise deutlich von den bis dato aus der Region bekannten Inschriften unterscheiden. Im Unterschied zu diesen zumeist in Stein gemeißelten sogenannten Monumentalinschriften sind die Alltagsdokumente in Holzstäbchen geritzt - das denkbar einfachste und stets verfügbare Schreibmaterial in den Bewässerungsoasen Südarabiens. Diese Schreibweise ist nicht nur im Rahmen der semitischen Epigraphik, sondern auch darüber hinaus in der gesamten antiken Welt ohne Beispiel.
Die überwiegende Mehrzahl der bislang bekannt gewordenen, mehrere tausend Exemplare zählenden beschrifteten Holzstäbchen stammt aus einem einzigen Fundort im nördlichen Jemen. Die Texte vermitteln damit einen einzigartigen Einblick in das öffentliche und private Leben einer südarabischen Stadt in vorislamischer Zeit (10. Jh. v. Chr. - 6. Jh. n. Chr.).
Die Bayerische Staatsbibliothek in München ist im Besitz von etwa 400 derartigen Inschriften. Diese Sammlung bietet nicht nur inhaltlich, sondern auch chronologisch einen repräsentativen Querschnitt des Materials. Die Hälfte dieses Bestands wird hier erstmals in bildlicher Dokumentation, Transkription, Übersetzung und ausführlicher Kommentierung veröffentlicht. Es handelt sich dabei um sabäische Texte aus der Zeit vom 4. Jh. v. Chr. bis in das frühe 6. Jh. n. Chr. (die zweite Hälfte mit den älteren Texten wird in absehbarer Zeit folgen). Erweitert um eine forschungsgeschichtliche und realienkundliche Einleitung und erschlossen durch umfangreiche Register stellt dieser Band die mit Abstand umfassendste Abhandlung zu den altsüdarabischen Alltagsdokumenten auf Holzstäbchen dar.
1 + 1 = 1. Teile und Ganzes. Hans Schmalscheidt. Beispiele und Prinzipien für anpassbaren Wohnungsbau. 2011. 180 S., 600 Abb. und Pläne. 21 30 cm, Gb. EUR 19,80 ISBN: 978-3-8030-0727-8 Wasmuth
Die Anforderungen eines jeden an Wohnungsgröße und Wohnungszuschnitt sind sehr unterschiedlich und hängen unter anderem von den materiellen Möglichkeiten, den Lebensgewohnheiten oder dem Klima ab. Doch sie verändern sich auch mit der Generationenentwicklung oder den Arbeitsverhältnissen. Der Zuschnitt einer Wohnung sollte also nicht völlig starr, unverrückbar festgelegt sein, sondern an wechselnde Bedürfnisse angepasst werden können.
In einer Zeit sich rasch wandelnder Nutzerwünsche bietet dieses Buch einen Beispielkatalog an Möglichkeiten, wie aus dem Zusammenschluss von zwei (oder mehr) unabhängigen Wohneinheiten eine größere als neues funktionierendes Ganzes gebildet werden kann und sich umgekehrt bei Bedarf zu große Wohnungen in unabhängige kleinere aufteilen lassen. Es geht hier also um das Koppeln bzw. Entkoppeln selbständiger unabhängiger Einheiten nach dem Prinzip 1 + 1 = 1 bzw. 1 - 1 = 2. Die ausgewählten Beispiele zeigen eine wohlüberlegte Mischung älterer und neuer Haus- und Wohnungstypen, zumal sich derzeit ältere Gebäude sogar oft besser dazu eignen, da sie funktional weniger festgelegt sind. Im Mittelpunkt steht der Grundriss und seine Kopplungsmöglichkeiten im Wohnungsbau. /
Hans Schmalscheidt, Architekt und em. Professor am Fachbereich Architektur und Stadtplanung der Universität Kassel, ist Autor diverser Publikationen zu Fragen der Wohnungs-, Haus- und Stadtplanung.
Kunst. SICHTEN Fünfzehn. Katalog zur Jahresausstellung 2011 des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt. 2011. 240 S. mit zahlr. meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 19,80. CHF 28,50 ISBN: 978-3-8030-0749-0 Wasmuth
Die Ausstellungsreihe "Sichten" ist eine offizielle Veranstaltung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt. Sie findet seit 1997 jährlich statt und hat sich inzwischen als Ausstellungsreihe überregional fest etabliert. Gezeigt werden herausragende Studienarbeiten der letzten zwei Semester, ausgesucht von einem studentischen Team des Fachbereichs Architektur. Präsentiert werden Entwürfe, Zeichnungen, Fotografien, Modelle und Filme.
Die Ausstellung begleitend erscheint vorliegender Katalog, der eine sehens- und lesenswerte Einführung in Arbeitsweisen und Visionen einer heranwachsenden Generation junger Architekt/innen bietet und die hohe Qualität studentischer Projekte veranschaulicht. War die erste "Sichten"-Veröffentlichung noch eine einfache Schwarz-Weiß-Broschüre, erscheint der aktuelle Katalog - wie die letzten Jahrgänge - in buntem Hochglanzdruck und zweisprachig. Mit der Erstauflage von 1500 Stück ist er zu einer beliebten Lektüre geworden und frühere Jahrgänge haben sich zu gesuchten Liebhaberstücken entwickelt.
Keramik Kosmos Japan - Die Sammlung Crueger / Ceramic Cosmos Japan - The Crueger Collection. Hrsg.: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin. Vowt.: Ruitenbeek, Klaas; Shinyo, Takahiro. Einltg. Crueger, Anneliese, Crueger, Wulf. Beitr.: Walter, Merle. Fotos von Naethe, Thomas. dtsch/Engl. 192 S., 422 fb. Abb. 26 x 22 cm, Gb. EUR 35,00 CHF 54,90 ISBN: 978-3-8030-3349-9 Wasmuth
Die Keramiktradition Japans zählt zu den ältesten und in ihrer gegenwärtigen Erscheinungsform zu den vielfältigsten und aufregendsten der Welt. Die Sammlung Crueger erschließt diesen regionalen, stilistischen und typologischen Reichtum mit über 400 Objekten von rund 340 unterschiedlichen Töpfern und Produktionsstätten aus den letzten drei Dekaden in enzyklopädischer Weise. Neben klassischen Utensilien für die Tee-Zeremonie, regionaler Gefäßkeramik und industriell hergestellter Alltagsware sind auch Keramik-Kunstwerke international beachteter zeitgenössischer Studiotöpfer und vom japanischen Staat benannter "lebender Nationalschätze" vertreten. Die in diesem Bestandskatalog erstmals vollständig und in Farbe reproduzierten Keramiken bestechen durch die Bandbreite der Gefäßformen, Glasuren, Dekortechniken und den hohen Standard der Ausführung. Der einzigartige Band wird allen Interessierten auf Jahre als nützliche Referenz und Handbuch dienen. /
Japanese ceramic tradition, one of the oldest, is today producing the most varied and exciting ceramics in the world. The Crueger collection is an encyclopaedic representation over the last three decades of this regional, stylistic and typological wealth, with over 400 examples from approximately 340 different potters and production plants. In addition to classical utensils for the tea ceremony, regional ceramic vessels and industrially produced items for daily use, there are also ceramic art works by internationally acclaimed contemporary studio artists and Japanese state designated "Living National Treasures". The ceramics in this inventory catalogue, presented for the first time completely and in colour, are breathtaking in the range of vessel shapes, glazes, decoration techniques and their high level of execution. This unique compilation will continue to serve all those who are interested in this subject as a useful reference and handbook for years. /
Anneliese und Wulf Crueger, beide Mikrobiologen, sammeln seit über 30 Jahren neben europäischer vor allem japanische Keramik der Gegenwart, wobei ihr Hauptinteresse stets auf der Entwicklung der heutigen japanischen Öfen mit ihren zum Teil jahrhundertealten Traditionen lag. Mit ihrem 2004 im Verlag erschienenen Buch Wege zur Japanischen Keramik. Tradition in der Gegenwart legten sie ein vielbeachtetes Grundlagenwerk zum Thema vor. / Thomas Naethe widmet sich neben seinen Arbeiten als Studiokeramiker, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt, seit den 1990er Jahren der Fotografie mit Schwerpunkt Keramik.
Kubus oder Kuppel. Moscheen – Perspektiven einer Bauaufgabe (Kulturtransfer #4). Hrsg.: Institut für Auslandsbeziehungen e.V. Bear.: Hammerbacher, Valérie; Welzbacher, Christian. Beitr.: Hammerbacher, Valérie; Hudovic, Alma; Khan, Hasan U.; Welzbacher, Christian. 2011. 144 S., 145 fb. Abb., 23 x 19 cm, Gb. EUR 24,80 CHF 35,50 ISBN: 978-3-8030-0751-3 Wasmuth
Das Katalogbuch zur Ausstellung in der ifa-Galerie Stuttgart vom 27.1. bis 1.4.2012 und in der ifa-Galerie Berlin vom 13.7. bis 30.9.2012. -
"Was macht eine Moschee zur Moschee? Das ist ganz einfach: eine Wand, die exakt nach Mekka ausgerichtet ist." Knapp und klar beschreibt der kuwaitische Planer und Architekturprofessor Omar Khattab die Charakteristik des muslimischen Gebetsplatzes. Für die Architektur der Moscheen gibt es zwar Traditionen und Bezüge, jedoch nur wenige ästhetische Gestaltungsvorschriften. Die Bauaufgabe kann immer wieder neu erdacht, erfunden, erbaut und von Künstlern in ihren Installationen, Objekten und Fotografien hinterfragt werden. Gestaltungsvariationen und Entwürfe von Moscheen zeigen die Ausstellung und das dazugehörige Katalogbuch in vier unterschiedlichen Sektionen: Unter dem Titel "Neue Wege" werden Bauten postkolonialer Staatengründungen in Indonesien und Pakistan ebenso verhandelt wie der Neubau von Gebetshäusern im durch Migration geprägten Europa. "Zeitgenossenschaft" thematisiert die Entwicklung einer eigenen Formensprache in Ankara, Dubai, Ramallah sowie Singapur und steht für den Ausdruck des "Euro-Islam" in Deutschland und den Niederlanden. In der Sektion "(Un)-Sichtbarkeit" werden Strategien vorgestellt, bei denen Planer sich mit dem Thema der Tarnarchitektur einerseits und der künstlerischen Irritation andererseits auseinandersetzen – von der Umnutzung über das Schweizer Minarett-Verbot bis zum Kunst-am-Bau-Projekt. Schließlich stellt der Bereich "Begegnungen" einen Bezug zu klassischen Bauformen, aber auch zur Öffnung hinsichtlich anderer Religionen her. Anhand zahlreicher Beispiele bilanziert die Ausstellung dadurch erstmals die jüngsten Entwicklungen einer Bauaufgabe, deren Meisterwerke Architekten und Gläubige noch heute herausfordern: von Penzberg und Kayseri bis Chittagong, von Albuquerque bis Algier.
Roads of Arabia.Archäologische Schätze aus Saudi-Arabien.Hrsg.: Franke, Ute; Gierlichs, Joachim. 2011. 240 S. 280 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 45. CHF 59,90 ISBN: 978-3-8030-3355-0 Wasmuth
Der Katalog zur Ausstellung im Pergamonmuseum vom 25. Januar bis 9. April 2012 mit spektakulären archäologischen Schätzen aus der Wüste Saudi-Arabiens.
Das archäologische Erbe Saudi-Arabiens wird gegenwärtig mit der Ausstellung "Roads of Arabia" in Europa präsentiert – nach Paris, Barcelona und St. Petersburg ab Januar 2012 auch in Berlin als einziger deutscher Station. Sie wird hier von der "Saudi Commission for Tourism and Antiquities" und dem Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Christian Wulff und des Königs von Saudi-Arabien, Abdullah ibn Abd al-Aziz.
Die Ausstellung bietet ein einmaliges kulturhistorisches Panorama der Arabischen Halbinsel. Gezeigt werden eindrucksvolle Zeugnisse der Vor- und Frühgeschichte sowie des antiken Saudi-Arabiens: erste Faustkeile, 6000 Jahre alte anthropomorphe Stelen, monumentale ägyptisierende Kolossalstatuen, bezaubernde Glas- und Metallarbeiten der römischen Antike sowie Objekte der Keramikrevolution der islamischen Frühzeit. Erstmals in Deutschland sind spektakuläre Objekte der Kaaba und der Stadtgeschichte von Mekka zu sehen.
Als roter Faden ziehen sich Handels- und Pilgerrouten durch Ausstellung und Katalog, entlang derer über Jahrtausende der kulturelle Austausch stattfand. Die Verortung der Arabischen Halbinsel zwischen den großen Kulturen (u.a. Mesopotamien und Ägypten) mit einem deutlichen Bezug zur römischen Antike sowie die Betonung des Handels als Motor dieses Austauschs – nicht nur entlang der Weihrauchstraße und den Hajj-Pilgerrouten – sind für die heute stark vereinfachende Diskussion um Kulturräume sehr wichtig: Kulturen greifen ineinander über, haben keine klaren Grenzen.
Roads of Arabia.Archeological Treasures From Saudi Arabia.Hrsg.: Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin; Hrsg.: Franke, Ute; Hrsg.: Gierlichs, Joachim. 2011. Engl. 240 S. 280 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 45,00. CHF 59,90 ISBN: 978-3-8030-3356-7 Wasmuth
Englischsprachige Ausgabe des Katalogs zur Ausstellung im Pergamonmuseum vom 25. Januar bis 9. April 2012 mit spektakulären archäologischen Schätzen aus der Wüste Saudi-Arabiens. Für die deutschsprachige Ausgabe siehe ISBN 978 3 8030 3355 0.
The catalogue for the exhibition in the Pergamon Museum from January 25 to April 9, 2012, with spectacular archeological treasures from the desert of Saudi Arabia.
After stops in Paris, Barcelona and St. Petersburg, beginning in January, 2012, the archaeological legacy of Saudi Arabia will now be shown in the exhibition "Roads of Arabia" in Berlin. It will be the only German station on the route. The exhibition is being organized by the "Saudi Commission for Tourism and Antiquities" and the Museum für Islamische Kunst of the Staatliche Museen zu Berlin under the patronage of the Federal President Christian Wulff and King Abdullah ibn Abd al-Aziz of Saudi Arabia.
The exhibition provides a unique cultural historical panorama of the Arabian Peninsula. Impressive witnesses of the pre and early history as well as the ancient history of Saudi Arabia: the first hand axes, 6000 year old anthropomorphic stele, monumental Egyptian giant statues, enchanting glass and metal works of Roman antiquity as well as objects of the ceramic revolution from the early history of Islam. Spectacular objects from the Kaaba and the city history of Mecca can be seen for the first time in Germany.
The cultural exchange which took place over millennia along the routes of trade and pilgrimage recurs as a theme in the exhibition and catalogue. The location of the Arabian peninsula between the great cultures (among others the Mesopotamian and Egyptian) with a clear reference to Roman antiquity as well as the emphasis of trade as the conveyor belt of this exchange – not just along the Incense Route and the Hajj pilgrim routes – are important for the current over simplification in the discussion about cultural regions: cultures overlap, and do not have clear boundaries.
Form Defining Strategies. Experimental Architectural Design. Hrsg.: Agkathidis, Asterios; Hrsg.: Hudert, Markus; Hrsg.: Schillig, Gabi; Beitr.: Agkathidis, Asterios; Beitr.: Bettum, Johan; Beitr.: Blaisse, Maria; Beitr.: Bramkamp, Anja; Beitr.: Hauschild, Moritz; Beitr.: Hudert, Markus; Beitr.: Katodrytis, George; Beitr.: Schillig, Gabi; Beitr.: Schwarz, Michael; Beitr.: Weinand, Yves. 3. veränderte Auflage. Engl. 2011. 126 S. 355 z.T. fb. Abb. 19 x 14 cm. Engl. Br. EUR 16,80. CHF 24,50 ISBN: 978-3-8030-0746-9 Wasmuth
This book examines experimental design methodologies in the field of architecture and their implementation in academic settings. Theoretical considerations by guest essayists and numerous examples of conceptual designs compliment our holistic approach to the subject matter.
The studies collected here emerged during a two day workshop in 2006 with architecture students at the Technical University of Darmstadt. Due to this short time frame, parameters such as functional specifications and local context were not considered. The models that emerged are organizational systems that have been developed through diagrammatic thinking and are therefore capable of representing processed data and strategies.
The starting point of the teaching concept was a divergence from the usual methods and ways of thinking, allowing for new, innovative solutions to emerge during the design process. The development of novel spatial modules, in coherence with material and structural considerations, was actively encouraged.
During the workshop various design techniques were applied that enabled the development of integrative spatial concepts. Geometry played an essential role here. Studies were later developed by following given rules, converting them into diagrams, then finally and perhaps most importantly, through the use of physical models.
Thereby the question of materiality becomes a crucial consideration: the characteristics of different materials that were used for the models did not just influence geometrical possibilities, but brought with them material specific effects, with which spatial qualities could be intensified, explored and organised.
This methodology is based on our conviction that working with physical models is indispensable even in today’s all-digital climate. Architects are able to explore unpredictable, unimagined, unexpected and exciting spatiality that can emerge organically during the design process. Novel, innovative spatial structures and systems are discovered and inform this process and subsequent decisions.
It becomes clear that the design process in architecture has to be understood as a conscious, sensible yet ambitious process to investigate and apply innovative notions of space to construction.
M. Hoffmann. living * emotion. Mathias Hoffmann Design. Beitr.: Friedrich, Barbara; Beitr.: Hesse, Friedrich; Beitr.: Hoffmann, Mathias. Dtsch, Engl. 2011. 336 S. 900 meist fb. Abb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 77,90 ISBN: 978-3-8030-3212-6 Wasmuth
Mathias Hoffmann (geb. 1954) ist einer der eher stillen, bescheiden auftretenden Stars im Design-Universum, kein von den Medien gehypter Designer mit den Allüren manch eines seiner berühmteren Kollegen. Doch hat der Sohn der renommierten deutschen Textildesignerin Gertrud Hoffmann ein Werk und Repertoire an Gestaltung vorzuweisen – darunter einige wohlbekannte Klassiker und Bestseller –, das seinesgleichen sucht. In seiner über 30-jährigen Tätigkeit hat er zahllose Sofas und Sessel für weltbekannte Marken wie u.a Rolf Benz, Brown Jordan, de Sede oder Gervasoni entworfen – ergänzt durch Stühle, Tische, Betten, Leuchten, Teppiche, Vasen und andere Wohnaccessoires sowie Kinder- und Outdoor-Möbel.
Hoffmann setzt bevorzugt langlebige, ökologisch positive oder recycelbare Materialien ein, seien diese natürlichen Ursprungs oder High-tech, und schafft dabei Werke, die im Zusammenspiel zwischen Material, Form, Verarbeitung, Farbe und Funktion eine gelungene Einheit bilden. Mit der Zuordnung von Skizze, Foto und Kurzbeschreibung versucht das Buch, dem Leser und Betrachter die Entstehung dieser Objekte nahezubringen und ihm Anregungen beim Einrichten der eigenen Wohnung zu geben.
Mathias Hoffmanns Motto heißt "Emotionen fürs Wohnen". Mit seinen Arbeiten hat er für ein modernes Wohnen, in dem man sich wirklich wohl fühlt, einen enormen Beitrag geleistet – auch ohne große Worte.
Meisse, Maximilian. Museumsinsel Berlin. Abb. von Meisse, Maximilian; Vorwort von Kollhoff, Hans. 2011. 104 S. 70 fb. Abb. 28 x 24 cm. Gb. EUR 29,80. CHF 40,90 ISBN: 978-3-8030-0748-3 Wasmuth
Sie ist einer der bekanntesten Orte Berlins: Die Museumsinsel im Zentrum der Metropole. Von der UNESCO 1999 zum Weltkulturerbe ernannt, stellt sie ein einzigartiges Museumsensemble dar, das neben seinen berühmten Kunstsammlungen auch mit seiner Architektur beeindruckt. Die Zahl der Publikationen über ihre einzelnen Museen und deren Kunstschätze ist groß. Was es bisher nicht gab, ist eine Dokumentation, die diesen prominenten Ort in seiner Gesamtheit zeigt, als einen Ort, der für sich genommen ein großes Kunstwerk darstellt.
Diese Tatsache bewog Maximilian Meisse dazu, an einer Fotografie-Reihe zu arbeiten, die das vielfältige Erscheinungsbild der Museumsinsel, ihre urbane Präsenz und ihre architektonische Einmaligkeit fotokünstlerisch untersucht.
Hans Kollhoff in seinem Vorwort: "Das ist nicht die Museumsinsel, wie wir sie kennen. Das ist ein Gegenentwurf. Maximilian Meisse zeigt uns den Ort nicht wie er ist, oder besser, wie wir ihn zu kennen glauben, sondern eine Vision, wie sie sein könnte – oder wie sie war. Er zeigt uns, dass was wir zu kennen vermeinen, nicht die Realität sein muss. (…) Völlig unbeeindruckt von der gewöhnlichen zeitgenössischen Rezeption, jedes Gebäude als ein Individuum zu sehen, losgelöst von seinen Nachbarn, mit eigener Geschichte und Problematik, wagt er eine Zusammenschau und schafft wie aus dem Nichts eine Berliner Stadtkrone, auf die die Expressionisten so versessen waren vor der großen Zerstörung. (…) Maximilian Meisse schafft mit der Kamera eine historische Architektur, die das latente Eigene aufzuspüren sucht, das verschüttete und vergessene ‚Spreeathen‘, das in der Museumsinsel immer noch oder besser wieder eine ganz überwältigende Präsenz zu entfalten beginnt, für den, der sich neugierig auf den Weg macht, diesen Kosmos zu entdecken."
Schmedding, Anne. Dieter Oesterlen. Tradition und zeitgemäßer Raum. 2011. 448 S. 390 Abb., davon 24 in fb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 77,90 ISBN: 978-3-8030-0744-5 Wasmuth
Erschienen in der Reihe "Forschungen zur Nachkriegsmoderne" des Fachgebiets Kunstgeschichte am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin hrsg. von Adrian von Buttlar.
Dieter Oesterlen (1911–1994) zählt zu den bedeutendsten Architekten der Nachkriegsepoche in Deutschland. Als einer der Begründer der "Braunschweiger Schule" ist er vor allem durch den besonderen Umgang mit im Krieg zerstörten Baudenkmalen bekannt geworden. Er ergänzte, überformte und "modernisierte" unter anderem Kirchen und Schlossbauten und zeigte so Wege jenseits der tabula rasa oder einer vermeintlich wahrhaftigen Rekonstruktion. Dabei war er dem Ziel einer Verbindung von traditioneller Form und moderner Nutzung zutiefst verpflichtet.
Diese Überzeugung dokumentieren auch seine Kirchenneubauten. Mit der Christuskirche in Bochum (1957–59) oder der Jesus-Christuskirche in Sennestadt (1962–66) schuf er eine Synthese von expressionistisch-kristallinen Formen und traditionellen Strukturen, die zu beeindruckenden, modernen, sakralen Räumen führte.
McCain, Alan; McCain, Evin Egeli. Pergamon. 2011. 64 S. 52 meist fb. Abb. 23 x 16 cm. Engl. Br. EUR 12,80. CHF 18,90 ISBN: 978-3-8030-3354-3 Wasmuth
Für eine kurze Zeitspanne voller Glanz sah es so aus, als könnte die Stadt Pergamon an Pracht und künstlerischer Bedeutung selbst mit Athen konkurrieren – in ihr sammelten sich die berühmtesten Architekten, Bildhauer und Geistesgrößen und die Bibliothek der Stadt soll damals 200.000 Bände umfasst haben. Von 281 bis 133 v. Chr. regierten von Pergamon aus fünf Generationen von Herrschern der Attaliden-Dynastie über Westanatolien bis hinunter zur Mittelmeerküste. Nach dem Tod von König Attalus III. wurde jedoch deutlich, dass er – ein einmaliger Vorgang in der Geschichte – sein Königtum an Rom vermacht hatte.
Die Stadt florierte weiter als medizinisches Zentrum, an dem die Menschen Heilung fanden, wurde später Bischofsitz und fand unter den sieben christlichen Gemeinden Kleinasiens in der Offenbarung des Johannes als diejenige Erwähnung, in der sich „Satans Thron“ befinde – wahrscheinlich eine Anspielung auf den Großen Altar, der heute im Pergamonmuseum in Berlin ausgestellt ist.
Das moderne türkische Bergama zieht heute tausende Besucher an, die wegen der angrenzenden antiken Stadt Pergamon in den bescheidenen kleinen Marktort nördlich der Stadt Izmir drängen. Dieses reich illustrierte Buch bietet eine Einführung in die Geschichte dieser antiken Stätte und ihre archäologischen Überreste.
Die Autoren: Evin Egeli McCain wurde in Bergama geboren. Die Absolventin des American Collegiate Institute in Izmir zählte über 25 Jahre zu den begehrtesten Reiseführern der Türkei. Ihr Ehemann, Alan McCain, ein pensionierter Englischlehrer und Lektor, stammt aus Wisconsin. Beide zählen zu den Spezialisten auf dem Gebiet der Kunstgeschichte und Religion im Allgemeinen und Anatoliens im Besonderen. Sie leben in einem Olivenhain in der Nähe von Izmir.
Rathaus Reutlingen. Bestandsaufnahme(n). Hrsg.: Vogt, Andreas; Hrsg.: Kulturamt der Stadt Reutlingen; Abb. von Hajdu, Rose; Abb. von Planck, Gottfried; Beitr.: Buttlar, Adrian von; Beitr.: Lederer, Arno. 2011. 88 S. 100 meist fb. Abb. 25 x 24 cm. Engl. Br. EUR 29,80. CHF 40,90 ISBN: 978-3-8030-0747-6 Wasmuth
Das Reutlinger Rathaus, von 1962 bis 1966 von den Stuttgarter Architekten Wilhelm Tiedje und Rudolf Volz erbaut, zählt zu den bedeutendsten Großbauten der 1960er Jahre in Baden-Württemberg. Die Fotografin Rose Hajdu (geb. 1956) zeigt in ihren Fotokunstwerken die zeitlose Qualität seiner Architektur. Ihr sensibler Blick auf das Betontragwerk und die Fensterflächen der Fassaden sowie auf die vielen Details der von Herta-Maria Witzemann (1909–1999) gestalteten Sitzungssäle der Foyers, Flure und Treppenhäuser beweist: Das Reutlinger Rathaus ist ein wichtiger, moderner Teil des baukünstlerischen Erbes des Landes Baden-Württemberg.
Historische Schwarzweiß-Aufnahmen des Fotografen Gottfried Planck (1930–2003), der den Bau im Jahr seiner Einweihung dokumentierte, setzen zu jenen Hajdus einen reizvollen Kontrast. So wird die zweifache fotografische Bestandsaufnahme im Abstand von fast 50 Jahren eines beispielhaften Zeugnisses der "Demokratie als Bauherr" (Adolf Arndt) zu einem eindrucksvollen Plädoyer für die Wertschätzung der "ungeliebten" Denkmale der Nachkriegsmoderne.
Weitmann, Pascal. Technik als Kunst. Automaten in der griechisch-römischen Antike und deren Rezeption in der frühen Neuzeit als Ideal der Kunst oder der Philosophie und Wirtschaft. 2011. 204 S. 160 Abb. auf 55 Tafeln. 30 x 21 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 50,90 ISBN: 978-3-8030-1061-2 Wasmuth
In der griechisch-römischen Antike wurden Kunst und Technik unter dem gleichen Begriff zusammengefasst, in der Neuzeit hat man sie geschieden. Die alten Automaten stehen auf der Grenze zwischen beiden – nach der Einordnung, insofern ihre ästhetischen Werte mit scheinbar handgreiflicher Nutzlosigkeit in aller Regel parallel gehen, nach der Zeit, insofern sie von einem Medium der Kunst schließlich zum Kinderspielzeug herabgesunken sind.
Die Geschichte der griechisch-römischen Automaten gewinnt weitgreifendes Interesse vor dem Hintergrund ihrer geistesgeschichtlichen Einbettung, in der Antike wie – noch stärker – in der Neuzeit. Es war also ein umfassender Neuansatz nötig, der sie von der archaischen Epoche bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts n. Chr. in den Blick nimmt.
Hatte die Antike den Automaten weitgehend zu imitativen, suggestiven oder repräsentativen Zwecken im Bereich der bildenden Kunst belassen, überwog in der Neuzeit zunehmend eine Abwendung davon, hin zu einer Mechanisierung in ökonomischen Zusammenhängen
Bologna. Hrsg.: Schröder, Uwe. Materialien zu Geschichte, Theorie und Entwurf architektonischer Räume. 2011. Deutsch;Italienisch. 100 S. zahlr. Abb. 21 x 13 cm. Pb. EUR 9,80. CHF 14,90 ISBN: 978-3-8030-0912-8 Wasmuth
Unter dem Titel Bologna stellt Band 3 der Reihe „Materialien zu Geschichte, Theorie und Entwurf architektonischer Räume“ die Konzeption der Raumentwurfslehre exemplarisch vor, die im Studienjahr 2009-2010 am Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung der Fakultät für Architektur der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und gleichlaufend im Rahmen einer Gastprofessur an der Facoltà di Architettura "Aldo Rossi" der Università di Bologna, Cede di Cesena, zur Herausgabe differenzierter Entwurfsaufgaben und –übungen unter Beteiligung von annähernd hundert deutschen und italienischen Studierenden unterschiedlicher Semester geführt hat. Auf der Grundlage einer raumanalytischen Betrachtung der historischen Kernstadt Bolognas setzen sich die Entwürfe an verschiedenen Standorten mit dem Thema Wohnen auseinander. Mit zahlreichen Abbildungen und erläuternden Texten nimmt der Band die Zusammenfassung der Ergebnisse auf und stellt einzelne Projekte näher vor.
Kurzbiographie des Herausgebers:
Uwe Schröder, geb. 1964 in Bonn, von 1986-1992 Architekturstudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, Aufbaustudium an der Kunstakademie Düsseldorf von 1992-1995, Meisterschüler; seit 1993 eigenes Büro in Bonn; von 2000-04 Lehraufträge in Bochum und Köln, 2004-08 Professur für Entwerfen und Architekturtheorie an der Fachhochschule Köln, seit 2008 Professor am Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung der RWTH Aachen, 2009-2010 Gastprofessor an der Università di Bologna, Facoltà di Architettura "Aldo Rossi".
Il volume 3 della collana "Materiali sulla storia, la teoria e il progetto degli spazi architettonici", intitolato Bologna, presenta in maniera esemplare la concezione di teoria della progettazione degli spazi, che nell'anno didattico 2009-2010 ha portato alla produzione di esercitazioni e di temi progettuali differenziati portati avanti in parallelo dall'Area didattico e di ricerca della Facoltà di Architettura della RWTH di Aquisgrana e dalla Facoltà di Architettura "Aldo Rossi" dell'Università di Bologna, Sede di Cesena, a cui hanno partecipato circa un centinaio di studenti italiani e tedeschi provenienti da diversi semestri. Sulla base di un'osservazione spaziale analitica del nucleo storico della città di Bologna, i progetti si confrontano in diverse localizzazioni con il tema dell'abitare. Con numerose illustrazioni e testi descrittivi il volume riesce a riassumere i risultati e a presentare in maniera dettagliata singoli progetti.
Breve biografia del curatore:
Uwe Schröder, nato nel 1964 a Bonn, dal 1986 al 1992 studia architettura alla RWTH di Aquisgrana, studio integrativo alla Kunstakademie Düsseldorf dal 1992 al 1995, in cui viene nominato Meisterschüler; nel 1993 apre uno studio d'architettura a Bonn; dal 2000 al 2004 ha diversi incarichi didattici a Bochum e a Colonia, dal 2004 al 2008 è professore di Progettazione e Teoria dell'architettura alla Fachhochschule di Colonia, dal 2008 è professore dell'Area didattica e di ricerca Formazione degli spazi della RWTH di Aquisgrana, nel 2009-2010 Visiting Professor all'Università di Bologna, Facoltà di Architettura "Aldo Rossi".
Images of the Body in Architecture.Anthropology and Built Space. Hrsg.: Wagner, Kirsten; Cepl, Jasper. 2011. Englisch. 360 S. 190 Abb. 24 x 16 cm. Gb. EUR 35,00. CHF 46,90 ISBN: 978-3-8030-0731-5 Wasmuth
Der Band „Images of the Body in Architecture. Anthropology and Built Space” thematisiert das Verhältnis zwischen dem menschlichen Körper und dem gebauten Raum, das die Architektur in Praxis und Theorie auf elementare Art und Weise bestimmt. Mit den drei Schwerpunkten zum anthropometrischen, physiologischen und disziplinierten Körper wird an die jüngere Körpergeschichte angeschlossen, deren Ergebnisse erst in Ansätzen auf die Architektur bezogen worden sind. Intendiert ist eine kritische Anthropologie der Architektur. Dabei wird zum einen nach den der Architektur historisch zugrunde liegenden Körperbildern gefragt, nach ihren Visualisierungen und ihrer Bedeutung für den gebauten Raum. Zum anderen wird die Architektur selbst als eine soziale Praxis betrachtet, die in ihrer Materialität und räumlichen Ordnung den Körper bedingt. Der Band versammelt Beiträge aus der Kulturwissenschaft, Architekturtheorie, Kunstgeschichte, Medizingeschichte, Soziologie und Philosophie.
The essays collected in this volume are intended to stimulate research in the anthropology of architecture on the basis of a critical history of the body and its cultural constructions. The analogy between architecture and the human body is rooted in the fundamental impact the latter has on ordering, symbolizing, and interpreting the world. Correspondingly, the metaphorical conceptualization of the built environment in terms of the human body was already practiced in early cultures and has determined architectural theory since antiquity. While the architectural treatises of early modern times vividly imagine anthropomorphic and anthropometric figures, they seem to be overcome by an architectural theory that is based on purely rational as well as mechanical laws. However, these figures were never totally abandoned, and Le Corbusier’s Modulor is only one, if not the most prominent example, for their ongoing reception and transformation in modern times. The human sciences of the 19th century played a significant role in this process. Physiology and psychology brought about not only new experimental devices for analyzing the human body and its physiological functions, but also new images of the body that directly went into aesthetics, art history, and architectural theory. This new understanding of the body had a large impact on the production and reception of modern architecture. Due to this background the arts eventually became anthropologically grounded.
With contributions by Tobias Cheung, Scott Drake, Günter Feuerstein, Tanja Jankowiak, Eckhard Leuschner, Harry Francis Mallgrave, Indra Kagis McEwen, Irene Nierhaus, Philipp Osten, Heleni Porfyriou, Paolo Sanvito, Christoph Schnoor, Sven-Olov Wallenstein, Frank Zöllner, Beatrix Zug-Rosenblatt, and others.
On the editors:
Kirsten Wagner is professor for cultural studies and communication science at the University of Applied Sciences in Bielefeld. She studied art history, German literature, sociology, and cultural studies in Braunschweig, Oldenburg, and Berlin. She received a PhD for a dissertation on the spatialization of knowledge in the computer era. From 2002 to 2010 she was a research fellow at the Institute for Cultural Studies at Humboldt-Universität zu Berlin. Her research focuses on images of the body in architecture, the theory and history of spatial knowledge organization, aesthetics and theories of perception in modernity, and the image of the city.
Jasper Cepl is assistant professor at the Technische Universität Berlin, where he has taught architectural theory since 2003. He studied architecture in Aachen and Berlin.
He is the author of Oswald Mathias Ungers. Eine intellektuelle Biographie (Cologne 2007), for which he received a PhD in 2006. Having published widely on the history and theory of architecture, he has also, among other things, edited a monograph on Hans Kollhoff in 2004 and the anthology Quellentexte zur Architekturtheorie (with Fritz Neumeyer) in 2002.
STADT BAUEN 3.Deutscher Städtebaupreis 2010. Hrsg.: Durth, Werner; Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung. 2011. 144 S. 284 meist fb. Abb. 24 x 21 cm. Pb. EUR 32,00. CHF 42,90 ISBN: 978-3-8030-0742-1 Wasmuth
Dieser Band der Reihe STADT BAUEN der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung dokumentiert den Deutschen Städtebaupreis 2010 und zeigt zugleich eine Leistungsbilanz der Stadtplanung in Deutschland unter den aktuellen Herausforderungen: Nicht der Neubau und die Erweiterung von Städten, sondern vor allem die Transformation, Umnutzung und Ergänzung des Bestands werden in Zukunft zentrale Aufgaben sein.
Der Sonderpreis 2010 war dem Thema „Stadt und Wissen“ gewidmet. Mehr denn je sind Wissen und Bildung nicht nur zu einem zentralen Faktor in der individuellen Lebensführung, sondern darüber hinaus zu einem kaum zu überschätzenden Ferment soziale Integration von Alt und Jung, Arm und Reich und nicht zuletzt auch von Deutschen und Migranten geworden. Mit Orten des Wissens und der Bildung verbinden wir heute nicht allein die klassischen Bildungsorte wie Schulen und Universitäten, sondern im Sinne des „lebenslangen Lernens“ auch Kindergärten, Vorschulen, Jugendhäuser, Volkshochschulen, Bibliotheken und Weiterbildungsstätten aller Art.
Neben beispielhaften Projekten sind in diesem Band auch die Vorträge und Gespräche im Rahmen der Fachtagung zum Sonderpreis dokumentiert.
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