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Scheidegger & Spiess

 
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Bröhan, Nicole. Schweizer Kunstsammler und ihre Leidenschaft. Ein Museumsführer. 2012. 20 x 14 cm. EUR 29,00 ISBN: 978-3-85881-353-4 Scheidegger & Spiess
Ob zu Malerei, Skulptur oder Kunsthandwerk – im 19. und 20. Jahrhundert hat die Schweiz bemerkenswerte Kunstsammlungen hervorgebracht. Nicole Bröhan nimmt sich in dieser neuen Publikation den Persönlichkeiten an, die hinter öffentlichen Privatsammlungen und Schenkungen an Museen stehen. Entstanden sind 35 Porträts ganz unterschiedlicher Kunstsammlerinnen und Kunstsammler – von passionierten Laien, Kunsthändlern, verantwortungsbewussten Erben, Künstlern oder privaten Kunsthistorikern. Vorgestellt werden Sammler, die es zu internationaler Anerkennung gebracht haben wie Ernst Beyeler, Emil Bührle oder Eberhard W. Kornfeld, aber auch leidenschaftliche Kunstliebhaberinnen, die zurückhaltend im Hintergrund agierten.
Die Texte sind biografisch aufgebaut und werfen ein Licht auf den familiären Hintergrund der Porträtierten und ihre Beweggründe. Der Sammlungsschwerpunkt wird ebenso beleuchtet wie die Ausstellungssituation in Schweizer Museen, wie sie sich den Besuchern heute präsentiert. Dieser Kunstführer über Schweizer Sammlerinnen- und Sammler-Persönlichkeiten ist der erste seiner Art. Geografisch gegliedert vermittelt er einen Überblick über die Standorte der bedeutendsten öffentlich zugänglichen Kunstsammlungen in der Schweiz und porträtiert deren Besitzer und Stifterinnen.
Schürpf, Markus; Kneubühl, Urs. Jules Beck – Der erste Schweizer Hochgebirgsfotograf. Hrsg.:Schweizerisches Alpines Museum. 2012. 200 fb. u. 100 sw. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 66,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-343-5 Scheidegger & Spiess
Spektakuläre Bergpanoramen und Ansichten von Gletschern, frühe Schutzhütten des Schweizer Alpen-Clubs SAC sowie einmalige Dokumente zu Fotoalpinismus und Landschaftswandel: Jules Beck (1825–1904) gehört zu den Pionieren, die sich mit Steigeisen und Kamera ins Hochgebirge wagten, um, wie er sagte, «die glanzvolle und einzig schöne Firnenwelt ins Flachland hinunter zu zaubern». 1867 fotografierte er als Erster auf dem höchsten Berg der Schweiz, der Dufourspitze.
Jules Beck vermachte sein in der Fotogeschichte einzigartiges Archiv dem Alpinen Museum der Schweiz (ALPS), das diese Monografie über sein Lebenswerk herausgibt. Mit rund 300 Fotografien und ausführlichen Texten zu Jules Becks Leben und Werk von Urs Kneubühl, Geograf und langjähriger Direktor des ALPS, und Markus Schürpf, Fotohistoriker. Und mit zahlreichen Originalzitaten dieses Wegbereiters der modernen alpinen Fotografie.
«Wie manchem Alpenclub ist sind meine Bilder liebe Erinnerungen an die durchstreifte Welt des Hochgebirges.» Jules Beck
Rüegg, Arthur. Le Corbusier. Möbel und Interieurs 1905–1965. . Mitwirkung (sonst.): Spechtenhauser, Klaus. . 2012. 416 S.. 554 fb. u. 313 sw. Abb.. 30 x 24 cm. Gb.. EUR 160,00. CHF 180,00 ISBN: 978-3-85881-345-9 Scheidegger & Spiess
Le Corbusier (1887–1965) ist als Architekt und Möbelgestalter weltbekannt. Der würfelförmige Ledersessel LC4 von 1928 und die 1929 entworfene Liege LC2 gehören zu den Klassikern der Moderne. Während zu Le Corbusiers Architektur und zu den Möbeln aus den späten 1920er-Jahren viele Publikationen vorliegen, ist keine einzige zu seinem Gesamtschaffen als Möbeldesigner und Gestalter von Inneneinrichtungen erschienen. Nun schliesst der opulente Band «Le Corbusier – Möbel und Interieurs 1905–1965» diese Lücke. Arthur Rüegg hat in jahrelanger Arbeit den kommentierten Werkkatalog sämtlicher auffindbarer Möbelentwürfe erarbeitet und bringt die Interieurs und Einrichtungsgegenstände in Bild und präziser Textbeschreibung zur Darstellung.
Der vollständige Werkkatalog mit rund 340 Objekten wird ergänzt durch reich illustrierte Essays, die die verschiedenen Phasen von Le Corbusiers Möbelentwürfen abdecken: vom Frühwerk über die berühmten Entwürfe aus den 1920er- und 1930er- Jahren bis zu den auf das Minimalste reduzierten späteren Möbeln. Auch die Zusammenarbeit mit Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand wird detailliert behandelt.
Das umfassende Kompendium zum Schaffen Le Corbusiers als Innenarchitekt und Designer ist für Architekten, Kunsthistorikerinnen, Möbelfachleute und Designinteressierte unverzichtbar. Es dokumentiert sämtliche eruierbaren Möbelentwürfe und Interieurs in einem kommentierten Werkkatalog. Berücksichtigt sind vor allem mobile, auf eine Serienherstellung hin konzipierte Elemente, in Ausnahmefällen aber auch fest mit der architektonischen Hülle verbundene Einbauten von prototypischem Charakter. Da all diese Stücke innerhalb von konkreten Projekten entstanden, werden die zusammengehörigen Gruppen jeweils mit einer Kurzbeschreibung des Kontexts eingeleitet. Der Catalogue raisonné umfasst rund 340 Einträge.
Englische Ausgabe: «Le Corbusier – Furniture and Interiors 1905–1965», ISBN 978-3-85881-728-0
Französische Ausgabe: «Le Corbusier – Meubles et Intérieurs 1905–1965», ISBN 978-3-85881-729-7
Pozarek, Vaclav. Vaclav Pozarek – Library of Sculpture. Beir.: Beiträge von Kunz, Stephan / Wechsler, Max. 2 Bände. 128 S., 60 fb. (2 sw. Abb. Text im separaten Beiheft. 28 S., geh.) 2012. 33 x 24 cm, Gb. EUR 48,00 CHF 54,00 ISBN: 978-3-85881-354-1 Scheidegger & Spiess
Der in Bern lebende Künstler Vaclav Pozarek, geboren 1940, ist vor allem durch sein skulpturales Werk bekannt geworden. Dieses verbindet konstruktivistische und konzeptuelle Elemente mit einem Bezugssystem, das die allzu strenge Logik und Systematik spielerisch auflöst. Weniger bekannt ist sein großartiges Archiv über Bildhauerei von der Antike bis zur Gegenwart, das nicht nur die eigene Kunst, sondern die skulpturale Arbeit überhaupt in einen größeren Rahmen stellt. Nun wird Pozareks «Library of Sculptures» (LOS) im Bündner Kunstmuseum Chur erstmals eine eigene Ausstellung gewidmet.
Das dazu erscheinende Buch zeigt rund 60 charakteristische Köpfe aus der Geschichte der Bildhauerei; in Vaclav Pozareks radikal subjektiver Sichtung. Ein Beiheft mit Bildern und Essays liefert die Hintergründe zu seiner Künstlerbibliothek, die aus dem Buchbestand und dem fotografischen Archiv über Skulpturen besteht, die er über viele Jahre zusammengetragen hat. Die weiträumige Bibliothek mit ihren Möbeln wird dokumentiert; dazu kommen eigene Arbeiten sowie Modelle und Zeichnungen zu einem fiktiven Gebäude und einer imaginären Institution, die sich ganz der Bildhauerei widmet.
Félix Vallotton – Dessins. Hrsg.: Schwarz, Dieter; Hrsg.: Vögele, Christoph; Beitr.: Ducrey, Marina; Beitr.: Fehlmann, Marc; Beitr.: Radrizzani, Dominique; Beitr.: Schwarz, Dieter; Beitr.: Vögele, Christoph.Französisch. 2012.130 farb. u. 20 swAbb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 55,00 ISBN: 978-3-85881-730-3 Scheidegger & Spiess
Félix Vallotton (1865–1925) a fait récemment l’objet de plusieurs grandes rétrospectives qui ont mis l’accent sur l’œuvre peint, parfois aussi sur ses célèbres gravures. Pour la première fois dans ce livre sont présentés les travaux sur papier. Il s’agit en grande partie de dessins indépendants, mais il s’y trouve aussi un nombre appréciable d’études pour des peintures, des gravures ou des illustrations. Les cent trente feuilles réunies ici, et dont beaucoup sont encore inédites, permettent de présenter toutes les phases de création de l’artiste et tous les genres qu’il a pratiqués. Les nus, les paysages et les natures mortes occupent dans cet ensemble une place particulièrement importante.
Das Architekturmodell. Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie. Hrsg.: Elser, Oliver; Schmal, Peter Cachola; Beitr.: Bausch, Petra; Bühler, Dirk; Demarez-Bandeh, Marilena; Elser, Oliver; Fankhänel, Teresa; Heindl, Gabu; Kasprzyk, Paulina; Kutschke, Adela; Michel, Markus; Pflugmann, Myriam; Robnik, Drehli; Sachsse, Rolf; Schmal, Peter Cachola; Stein, Franziska; Stöneberg, Michael; Sturm, Philipp; Ursprung, Philip; Wagner-Conzelmann, Sandra; Weber, Christiane; Weyck, Michael. Deutsch;Englisch. 360 S. 562 fb. u. 186 sw.Abb.. 30 x 24 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2012. EUR 65,00. CHF 75,00 ISBN: 978-3-85881-346-6 Scheidegger & Spiess
Modelle sind eines der wichtigsten und sinnlichsten Elemente im architektonischen Gestaltungs-, Entscheidungs- und Bauprozess. Doch sie sind weit mehr als das. Oft sind sie kleine Kunstwerke mit einer eigenen Identität, sind Werkzeug, Fetisch, kleine Utopie. Vielfach dürfen sie unmittelbarer den Visionen der Architekten folgen, während der fertige Bau der Machbarkeit Tribut zollen muss.
Da erstaunt es, dass es bisher keine grosse vergleichende Überblicksausstellung zum Thema Architekturmodelle im 20. und 21. Jahrhundert gab. Nun hat sich das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main zum Ziel gesetzt, das Architekturmodell als eigenständiges Darstellungs- und Entwurfsmedium systematisch zu erforschen. Zum ersten Mal seit fast zehn Jahren werden wieder alle vier DAM-Etagen einer einzigen Ausstellung gewidmet. Und das begleitende Buch verspricht, grosse internationale Beachtung zu finden.
Rund hundert Architekturmodelle werden neu fotografiert und eingehend vorgestellt, dazu kommen thematische Essays internationaler Experten. Die gezeigten Modelle stammen aus der Sammlung des DAM sowie von hochrangigen Leihgebern wie dem MoMA in New York, dem FRAC Centre Orléans, dem Deutschen Museum München oder direkt von heute tätigen Architekten.
Zu den Höhepunkten des Buches zählen Modelle von Ludwig Mies van der Rohe,
Frei Otto, Rem Koolhaas, Peter Eisenman oder Peter Zumthor.
Ausstellungspublikation DAM Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt a.M. (25. Mai bis 16. September 2012)
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Beltz, Johannes; Mallebrein, Cornelia. Elefanten, schaukelnde Götter und Tänzer in Trance. Bronzekunst aus dem heutigen Indien. DE / 49019900. Abb. von Wolfsberger, Rainer; Vorwort von Lutz, Albert. 2012. 144 S., 450 fb. Abb.. 30 x 23 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 44,00 ISBN: 978-3-85881-356-5 Scheidegger & Spiess
Das Museum Rietberg Zürich besitzt seit einigen Jahren eine hochstehende Sammlung zeitgenössischer Bronzeskulpturen aus dem Bastar-Gebiet. Dieses liegt in der Mitte Indiens und wird noch heute mehrheitlich von den sogenannten «Ureinwohnern» oder Adivasis bewohnt. Das vorliegende Buch ist die erste deutschsprachige Monografie zu diesem Thema und richtet sich an Kunst- und Indieninteressierte. Sie zeigt ungewöhnliche, kraftvolle und stark stilisierte Kunstwerke aus der heutigen Zeit – diese erzählen von mächtigen Göttern und ihren Stellvertretern auf Erden in Trance, den «lebenden Gottheiten». Vorgestellt wird eine unbekannte, eigenständige, noch lebendige Kultur, die allerdings durch den Einfluss der Moderne starken Veränderungen unterworfen ist.
Das Buch dokumentiert anhand von erstmals publiziertem Bildmaterial die Vielfalt der Bronzen, ihre Stilmerkmale und ikonografischen Details. Daneben steht eine Reportage, die mit Porträts von Giessern, Priestern und sakralen Tänzern den soziokulturellen Hintergrund der Skulpturen beleuchtet und zeigt, wie diese hergestellt und verwendet werden. Die Analysen basieren auf der jahrzehntelangen Forschungsarbeit von Cornelia Mallebrein zur ländlichen und tribalen Kunst Mittelindiens. Die einzigartigen Fotos von Ritualen, Festen und Tänzern in Trance geben seltene Einblicke in diese bei uns kaum bekannte Welt.
Chavín – Die Ankunft der Götter in den Anden. DE / 49019900. Hrsg.: Fux, Peter; Beitr.: Alva Meneses, Ignacio; Alva, Walter; Bischof, Henning; Fuchs, Peter; Fux, Peter; Isla, Johny; Kaulicke, Peter; Lumbreras, Luis G.; Mesía, Christian; Onuki, Yoshio; Reindel, Markus; Rick, John. 2012. 200 fb. u. 80 sw. Abb.30 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 66,00 ISBN: 978-3-85881-365-7 Scheidegger & Spiess
Die Kultur Perus gehört zu den ältesten weltweit. Neuste archäologische Entdeckungen zeigen, dass die Gesellschaften in den Zentralanden bereits im 4. Jahrtausend v.Chr. monumentale Zeremonialbauten errichteten. Seit seiner Entdeckung gilt Chavín als Hauptort der andinen Mutterkultur; er prägte im 2. und 1. Jahrtausend v.Chr. das dortige Leben. Der Tempel von Chavín de Huántar – seit 1985 Unesco-Weltkulturerbe – folgte in seiner mehrkammerigen Anlage einer raffinierten räumlichen und raumatmosphärischen Choreografie, die das Erleben stark beeinflusste. Die Steinskulpturen des Tempels zeigen rätselhafte Mischwesen, und im Inneren haust die Figur der andinen Hauptgottheit.
Das Museum Rietberg Zürich kann nun in enger Zusammenarbeit mit Peru die erste Chavín-Ausstellung überhaupt realisieren. Das vorliegende Buch, entstanden in Kooperation mit weltweit führenden Archäologen, präsentiert deren vielfältige Erkenntnisse sowie zahllose unveröffentlichte Bilder von Skulpturen, Grabinventaren und Fundobjekten der Öffentlichkeit zum ersten Mal.
Englische Ausgabe: «Chavín – When the Gods Arrived in the Andes», ISBN 978-3-85881-731-0.
Erscheint zur Ausstellung im Museum Rietberg, Zürich (24. November 2012 bis 10. März 2013).
Chavín – When the Gods Arrived in the Andes. DE / 49019900. Hrsg.: Fux, Peter; Beitr.: Alva Meneses, Ignacio; Alva, Walter; Bischof, Henning; Fuchs, Peter; Fux, Peter; Isla, Johny; Kaulicke, Peter; Lumbreras, Luis G.; Mesía, Christian; Onuki, Yoshio; Reindel, Markus; Rick, John. 2012. Englisch. 200 fb. u. 80 sw.Abb.. 30 x 23 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 66,00 ISBN: 978-3-85881-731-0 Scheidegger & Spiess
Die Kultur Perus gehört zu den ältesten weltweit. Neuste archäologische Entdeckungen zeigen, dass die Gesellschaften in den Zentralanden bereits im 4. Jahrtausend v.Chr. monumentale Zeremonialbauten errichteten. Seit seiner Entdeckung gilt Chavín als Hauptort der andinen Mutterkultur; er prägte im 2. und 1. Jahrtausend v.Chr. das dortige Leben. Der Tempel von Chavín de Huántar – seit 1985 Unesco-Weltkulturerbe – folgte in seiner mehrkammerigen Anlage einer raffinierten räumlichen und raumatmosphärischen Choreografie, die das Erleben stark beeinflusste. Die Steinskulpturen des Tempels zeigen rätselhafte Mischwesen, und im Inneren haust die Figur der andinen Hauptgottheit.
Das Museum Rietberg Zürich kann nun in enger Zusammenarbeit mit Peru die erste Chavín-Ausstellung überhaupt realisieren. Das vorliegende Buch, entstanden in Kooperation mit weltweit führenden Archäologen, präsentiert deren vielfältige Erkenntnisse sowie zahllose unveröffentlichte Bilder von Skulpturen, Grabinventaren und Fundobjekten der Öffentlichkeit zum ersten Mal.
Englische Ausgabe von «Chavín: Perus geheimnisvoller Anden-Tempel», ISBN 978-3-85881-365-7
Säen, ernten, glücklich sein. Kunst im öffentlichen Raum – Eine Ausstellung im Fontanapark, Chur. CH / 49019900. Hrsg.: ART-PUBLIC Chur; Fasciati, Luciano; Rampa, Nicole; Beitr.: Del Buono, Zora; Hager, Guido; Gadient, Hansjörg; Olonetzky, Nadine; Rampa, Nicole; Fasciati, Luciano; Abb. von Feiner, Ralph. 2012. 48 fb.Abb.. 27 x 20 cm. Pb. EUR 30. CHF 35,00 ISBN: 978-3-85881-361-9 Scheidegger & Spiess
Der Fontanapark ist ein beliebter Volksgarten im Herzen von Chur. Benannt nach dem Freiheitshelden Benedikt Fontana (ca.1450–1499), wurde der um 1730 angelegte, mehrmals umgestaltete Park 2006 vom Landschaftsarchitekten Guido Hager in die barocke Form zurückgeführt und mit Rosen- und Kräuterbepflanzung neu interpretiert. Im Sommer 2012 wird der Fontanapark zu einem Ort der Kunst: Skulpturen des renommierten Bildhauers Hans Josephsohn bilden den Ausgangspunkt der Ausstellung. Derzeit vielbeachtete Schweizer Kunstschaffende greifen in speziell für den Park entwickelten Installationen Motive aus der Gartenkunst auf – das mythische Arkadien etwa, die Züchtung von Pflanzen oder das Zusammenspiel von Natur und Kunst. Die Kunstwerke beziehen die Parkbesucher mit ein, die sich beim Spazieren, Plaudern oder Spielen erholen.
Der Beitrag von Judith Albert fliesst als mehrseitiges Bildinsert in die Publikation ein. Diese präsentiert reich bebildert die Skulpturen in Bild und Text und schlägt in mehreren Essays Brücken zur Geschichte des Parks, zur Gartenkultur und zur zeitgenössischen Kunst. Das Buch ist ausserdem ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Kunst im öffentlichen Raum.
Die Schönheit des Augenblicks. Frauen im japanischen Holzdruck. DE / 49019900. Hrsg.: Epprecht, Katharina; Beitr.: Eichman, Shawn; Epprecht, Katharina; Kakinuma, Marie; Marks, Andreas; Morland, Carol; Szostak, John. 2012. Deutsch;Englisch. 140 fb. Abb.. 30 x 23 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 44,00 ISBN: 978-3-85881-357-2 Scheidegger & Spiess
In Japan um 1800, während der Blütezeit des Farbholzschnitts, erfüllte ein gewöhnlicher Druck eine ähnliche Funktion wie die moderne Gebrauchsgrafik. Doch bald – vor allem wegen der Begeisterung westlicher Kunstliebhaber für die raffinierten Kompositionen – erlangten einzelne Entwürfe Weltruhm. Die Faszination für diese typisch japanische Kunstform ist bis heute ungebrochen. Dank ihrer formalen Prägnanz und grafischen Eleganz ist sie zudem eine nicht versiegende Inspirationsquelle für Designer und Künstler.
Ein wesentliches Element des japanischen Holzdrucks – den man unter dem Begriff «ukiyo-e» (Bilder der fliessenden, vergänglichen Welt) zusammenfasst – ist es, den flüchtigen Augenblick einzufangen. In der Gattung der «bijinga» (Bilder schöner Frauen) wird den Frauen in Momentaufnahmen voll unwiederbringlichem Zauber gehuldigt. Der anmutige Blick einer selbstbewussten Schönheit oder die Intimität einer nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Situation stimulierte die Holzschnittkünstler zu Meisterwerken.
Der Ausstellungskatalog des Museum Rietberg Zürich zeigt rund 100 Frauen-Darstellungen der bekanntesten Holzschnittkünstler Japans. Darunter auch aufwendig mit Glimmergrund veredelte Blätter, die schon damals sehr kostspielig und begehrt waren. Die Werke stammen hauptsächlich aus der berühmten Sammlung des Romanciers James A. Michener (1907–1997), die sich heute im Honolulu Museum of Art befindet.
Erscheint zur Ausstellung im Museum Rietberg, Zürich (7. Juli bis 14 Oktober 2012).
Verena Loewensberg 1912–1986. Werkmonografie und Katalog der Gemälde. Hrsg.: Coray Loewensberg, Henriette; Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA; Beitr.: Grossmann, Elisabeth; Vorwort von Coray Loewensberg, Henriette; Bearbeitet von Holliger, Renate. 2012. 268 S. 162 fb. u. 36 sw.Abb.. 30 x 23 cm. Gb. EUR 87,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-355-8 Scheidegger & Spiess
Unter den Zürcher Konkreten zeichnete sich Verena Loewensberg (1912–1986) durch ihre undogmatische Haltung aus – getreu ihrem Ausspruch: «Ich habe keine Theorie; ich bin darauf angewiesen, dass mir etwas einfällt.» Ihre Bilder gehen von individuellen Erfindungen aus, welche die strengen Gesetzmässigkeiten nicht in den Vordergrund stellen. Loewensberg untersuchte formale Einfälle und erfand Variationen, die sich oft weit vom konstruktiven Ausgangspunkt entfernten; mit ihrem unkonventionellen Einsatz der Farbe brach sie die Bildlogik auf. Aus heutiger Sicht sind gerade diese Variabilität und Freiheit im Ausdruck die bestechendsten Eigenschaften ihres Werks. Die Kunsthistorikerin und langjährige Konservatorin des Haus Konstruktiv, Elisabeth Grossmann, beleuchtet im reich bebilderten Haupttext Loewensbergs künstlerischen Werdegang und würdigt das Werk in Rang und kunsthistorischer Nachwirkung. Der Œuvrekatalog präsentiert sämtliche Gemälde in Farbe, mit detaillierten Bildangaben sowie den wichtigsten Literatur- und Ausstellungsdaten. Ein Referenzwerk zu Loewensbergs Schaffen.
Das Buch erscheint zur Retrospektive im Kunstmuseum Winterthur, 12. Mai bis 5. August 2012.
Elisabeth Grossmann, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Publizistin.
Beyeler, Ernst. Leidenschaftlich für die Kunst. Gespräche mit Christophe Mory. Beitr.: Mory, Christophe; Vorwort von Keller, Sam. 2012. 1212 S. 24 fb. u. 36 sw.Abb.. 22 x 14 cm. Leinen. EUR 32. CHF 38,00 ISBN: 978-3-85881-366-4 Scheidegger & Spiess
Als Kunsthändler, Sammler und Vermittler war Ernst Beyeler, geboren 1921, sechs Jahr-zehnte lang eine prägende Figur der internationalen Kunstszene. Im Frühjahr 2010 ist der Galerist und Museumsgründer verstorben, sein Tod markiert das Ende einer Epoche. Zum Andenken an Ernst Beyelers Person und Wirken erscheint das Buch mit Christophe Morys Gesprächen mit Beyeler nun in einer überarbeiteten, erweiterten und neu bebilderten Neuausgabe.
Ernst Beyeler schildert seinen Weg vom Antiquariatsbuchhändler zum renommierten Kunsthändler, durch dessen Hände herausragende Werke der klassischen Moderne gegangen sind und der Basel zu einem Zentrum des internationalen Kunsthandels machte. Er erzählt von den Sammlern, aber vor allem von den Begegnungen mit Künstlern, die er ausstellte, allen voran Pablo Picasso und Alberto Giacometti. Ausführlich ist die Rede von seiner eigenen Sammlung mit Schwerpunkt Kunst des 20. Jahrhunderts, die Beyeler zusammen mit seiner Frau Hildy in eine Stiftung einbrachte. Das 1997 eröffnete Museum der Fondation Beyeler in Riehen ist mit den bedeutenden Ausstel-lungen nicht mehr aus der internationalen Museumslandschaft wegzudenken.
Guadalupe Ruiz – Bogotá D.C.. CH / 49019900. Hrsg.: Bader, Joerg; Abb. von Ruiz, Guadalupe; Beitr.: Bader, Joerg. 2012. Englisch;Französisch;Spanisch;Deutsch. 148 S. 120 fb. Abb., fb. Faltbeilage (Format DIN A3). 16 x 24 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 42,00 ISBN: 978-3-85881-351-0 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch präsentiert eine Fotoserie der Künstlerin Guadalupe Ruiz (*1978 in Bogotá), die seit Mitte der 1990er-Jahre in der Schweiz lebt und nach einer Ausbildung an der Ecole Cantonale d’art de Lausanne (1998–2002) und der Zürcher Hochschule der Künste (2004–2006) ihre Fotografien bereits in zahlreichen Ausstellungen zeigte. In sechs Stadtvierteln ihrer Geburtsstadt – sie entsprechen je einer Steuerklasse und sind für eine soziale Schicht repräsentativ – hat Ruiz Häuser, Interieurs, Möbel und persönliche Gegenstände fotografiert. Mit soziokultureller Tiefenschärfe dokumentieren die 120 ebenso subtilen wie provokanten Bilder die Spuren der Bewohner und damit die wirtschaftlichen Unterschiede und kulturellen Parallelen.
Begleitet von einem Essay des Fotospezialisten Joerg Bader und ergänzt mit einem beigelegten Stadtplan von Bogotá, auf dem die sechs Bezirke verortet und die Standorte der jeweiligen Fotografien aufgeschlüsselt sind, lieferbar Ruiz‘ Buch eine aussergewöhnliche Ikonografie des Alltäglichen.
Joerg Bader (*1955, Zürich), Direktor des Centre de la photographie Genève und Herausgeber mehrerer Kataloge.
Görlich, Ulrich; Wandeler, Meret. Auf Gemeindegebiet. Schlieren – Oberengadin. Fotografien zum räumlichen Wandel im Mittelland und in den Alpen seit 1945. DE / 49019900. 2012. Englisch;Deutsch. 150 farb.u. 100 sw.Abb.. 33 x 24 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-347-3 Scheidegger & Spiess
«Auf Gemeindegebiet» ist eine visuelle Geschichte der Raum- und Siedlungsentwicklung in der Schweiz seit 1945. Es zeigt anhand von 230 Fotografien mit ergänzenden Essays zwei Beispiele: Schlieren – eine typische Zürcher Vorortsgemeinde, die sich vom Bauerndorf zur Industriestadt entwickelte – und das Oberengadin um St.Moritz, die weltbekannte Tourismusdestination in den Bündner Alpen.
Das Buch schöpft aus einem Bildbestand, der zuvor noch nie erforscht wurde: 4000 Gebrauchsfotografien aus den Archiven von Baufirmen, Gemeindeämtern, Amateurfotografen, Postkartenverlagen, Lokalzeitungen und Kulturarchiven, die die Autoren in einem Forschungsprojekt der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK (Institut für Gegenwartskunste IFCAR) systematisch gesichtet haben. Für diesen Band haben sie zwei Bildstrecken zusammengestellt, die sich chronologisch durch das Buch ziehen: stets in der oberen Seitenhälfte ein Bild von Schlieren und in der unteren eines aus dem Oberengadin. Das Konzept enthüllt vielfältige Bezüge, Diskrepanzen und Parallelen zwischen den beiden Gebieten. So macht es den Verlauf der Zeit sichtbar und zeigt, wie die räumliche Entwicklung manchmal synchron, manchmal aber auch ganz unterschiedlich verlaufen ist. Und offenbart damit, wie sehr sich beide Gegenden verändert haben. Ein Essay analysiert den Urbanisierungsprozess in der Schweiz seit 1945.
Suter, Hugo; Steinmann, Martin. Hugo Suter – Skulpturen aus der Spitzbodenkarrette. 30 fb. u. 30 sw.Abb.. 27 x 22 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2012. EUR 52,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-362-6 Scheidegger & Spiess
Der am Hallwilersee lebende Künstler Hugo Suter (geboren 1943 in Aarau) ist ein Solitär in der Schweizer Gegenwartskunst: Mit Scharfsinn und feinem Humor erkundet er in Gemälden, Zeichnungen, Fotografien und Objekten die Relativität jeder Wahrnehmung, die Auswirkung des Kontexts und des Betrachtungsstandpunkts auf das Verständnis eines Gegenstands. Ab 2003 begann Suter, in einer Spitzbodenkarrette – der spezifisch helvetischen Variante der Schubkarre – Skulpturen aus Beton zu giessen und diese als Ensembles zu gruppieren.
Dieses Buch zeigt die so poetisch-stimmungsvoll wie technisch-konstruktiv anmutenden Betonobjekte an verschiedenen Orten – zum Beispiel in einem Bach, einem Kohlfeld im Winter, auf einer Baustelle, in einem Keller – und macht damit ihr assoziationsreiches Potenzial deutlich, das sich je nach Standort wandelt. Ein ausführliches Gespräch von Martin Steinmann und Hugo Suter kreist um die vielfältigen Bedeutungsebenen und die Konnotationen, die den Skulpturen zugrunde liegen. Mit Fotografien wird ihr Produktionsprozess veranschaulicht. Als Zugabe präsentiert dieses Buch eine wissenschaftliche Biografie der Spitzbodenkarrette, die in der Schweiz erfunden, patentiert und produziert wurde – und immer noch wird.
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Weidmann, Ruedi. Swissair Souvenirs. Das Fotoarchiv der Swissair. Hrsg.: Gasser, Michael; Graf, Nicole. 2012. Englisch;Deutsch. 170 sw.Abb., 130 fb. Abb.. 26 x 20 cm. Gb. EUR 52,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-359-6 Scheidegger & Spiess
Als die Swissair 1931 gegründet wurde – unter anderem vom Schweizer Flugpionier und Fotografen Walter Mittelholzer –, hob der helvetische Nationalstolz ab. Die Fluggesellschaft mit dem weissen Kreuz auf rotem Grund wurde nach dem Grounding von 2001 endgültig zum Mythos. Während der siebzig Jahre ihres Bestehens verwandte sie viel Sorgfalt darauf, Menschen und Maschinen, den Betrieb an Bord und am Boden sowie die Sicht aus dem Flugzeug zu dokumentieren. Die Fotografen der Swissair bzw. ihrer Vorgängerfirmen rückten den Alltag der Fluglinie ins Bild – Flotte und Flugplätze, Piloten und Stewardessen, die Alpen und ferne Destinationen, Passagiere, Verpflegung, Werkstätten und Technik. Ein einmaliger Bilderschatz!
«Swissair Souvenirs» präsentiert die schönsten Fotografien aus diesem Bestand des Bildarchivs der ETH-Bibliothek mit einem Text des Historikers Ruedi Weidmann zur Geschichte der Fotografie bei der Swissair. Die für Werbung und Pressearbeit erstellten Fotografien prägten das Bild der Swissair als Inbegriff der Eleganz des Fliegens entscheidend mit. «Swissair Souvenirs» ist die reich illustrierte Hommage an den Mythos Swissair.
André Thomkins – Lackskins. DE / 49019900. Hrsg.: Kunz, Stephan; Streckel, Dagmar; Beitr.: Caspari, Carlheinz; Spoerri, Daniel; Thomkins, André; Einführung von Kunz, Stephan. 2012. Deutsch;Englisch. 160 S. 92 fb. u. 6 sw.Abb.. 23 x 17 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 44,00 ISBN: 978-3-85881-364-0 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Zeichner und Wortkünstler André Thomkins (1930–1985), der den grössten Teil seines Lebens in Deutschland lebte und arbeitete, beherrschte die klassischen Bildmedien wie wenig andere. Er experimentierte gleichzeitig mit verschiedenen neuen Techniken und Materialien. Der als «Meister des Nebensächlichen, des Tangentialen, des Anekdotischen» (Art on Paper, New York) bekannte Künstler entwickelte ab Mitte der 1950er-Jahre eine ungewöhnliche Technik: die «Lackskins». Die mit Lack auf Wasser gemalten Bilder, die auf ebenso berauschende wie kühle Weise Spontaneität mit Berechnung kombinieren und in ihrer Technik und Wirkung einmalig sind, nehmen die chromatisch abstrakte Malerei jüngerer Generationen vorweg.
Dieses Buch zeigt diese grossartige Werkgruppe erstmals umfassend, überrascht mit neuen Facetten von Thomkins Kunst und ermöglicht damit einen neuen Zugang zu diesem faszinierenden Werk. Das Buch erscheint zur Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, 26. Mai bis 26. August 2012
Stephan Kunz, geboren 1962, ist seit Herbst 2011 Direktor am Bündner Kunstmuseum Chur. Zuvor war er Kurator und stellvertretender Direktor des Aargauer Kunsthauses.
Dagmar Streckel, Kunsthistorikerin. Betreut den Nachlass von André Thomkins im Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz
Alisa LaGamma, Helden Afrikas, Ein neuer Blick auf die Kunst. Hrsg. , Museum Rietberg Zürich, 304 S., 284 meist fb. Abb. 29 x 22 cm, Gb. Verlag Scheidegger & Spiess AG, Zürich, 2012, EUR 54,00 CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-348-0 Scheidegger & Spiess
In den höchsten Tönen wird derzeit eine Schau im Metropolitan Museum, New York, gelobt: «Wenn Sie denken, afrikanische Kunst sei nicht so Ihr Ding, dann gibt es jetzt eine Ausstellung, die Ihre Meinung ändern könnte. Sie ist so schön anzuschauen, wie es eine Ausstellung nur sein kann», schreibt etwa die New York Times. Ab Februar 2012 wird die vielgepriesene Ausstellung im Zürcher Museum Rietberg gezeigt, und dazu erscheint das begleitende Buch auf Deutsch. Helden präsentiert Skulpturen von Herrschern und anderen prägenden Persönlichkeiten aus mehr als acht Jahrhunderten und räumt mit zahlreichen falschen Vorstellungen auf, die – gerade in Europa – über die afrikanische Kunst grassieren. Zum Beispiel mit der, Naturalismus sei eine exklusiv europäische Erfindung gewesen. Die Skulpturen aus Terrakotta, Holz und Elfenbein stammen aus acht Regionen in West- und Zentralafrika und datieren vom 12. bis ins frühe 20. Jahrhundert. Sie sind das materielle Vermächtnis längst vergangener, vorkolonialer Zeiten. Und sie begeistern durch die Motivik, durch stilistische Vorzüge wie durch ihre Vielfalt. Zudem bieten die Kunstwerke Gelegenheit, mehr über wichtige historische Persönlichkeiten zu erfahren, und ermöglichen Einsichten in die verborgenen Bedeutungen, die hinter diesen grossartigen Skulpturen stehen.
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Kunstvermittlung in Transformation. Perspektiven und Ergebnisse eines Forschungsprojektes. Hrsg: Settele, Bernadett, Mörsch, Carmen; Anderegg, Elfi; Baum, Jacqueline; Florenz, Beate; Jakob, Ursula; Kudorfer, Susanne; Landkammer, Nora; Lang, Christoph; Lüber, Heinrich; microsillions; Paroni, Emilio; Gavranić, Cynthia. Beiträge von Baumann, Helen; Berger, Ba; Dal Molin, Gioia; Fröhlicher, Lea; Herbold, Kathrin; Hormain, Maéva; Janett, Madlaina; König, Susanne; Martin, Eva Maria; Moser, Simone; Polania, Felipe; Pütz, Joline; Sauter, Susanne; Suter Prasad Raja, Rahel; Unger, Amanda; Wolf, Julia; Erdede, Niştiman. 2012. 336 S, 36 fb. u. 82 sw. Abb., 3 Grafiken, 1 DVD. 22 x 16 cm, Pb., EUR 40,00 CHF 42,00 ISBN: 978-3-85881-340-4 Scheidegger & Spiess
Die Kunstvermittlung befindet sich in einem tiefgreifendenWandel: Das Berufsfeld expandiert und verändert die Anforderungen an Professionalität und Feldkompetenz der Akteurinnen und Akteure. Zugleich hat im Zuge des «Educational Turn in Curating» eine Diskussion eingesetzt über die transformativen Potenziale der Kunstvermittlung und über die verändernden Effekte sowohl auf die Beteiligten als auch auf die Institutionen, in denen sie sich ereignet.
«Kunstvermittlung in Transformation» – hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt der Kunsthochschulen in Basel, Bern, Luzern und Zürich – präsentiert transdisziplinäre Analyseverfahren und Fallstudien. Modellprojekte an fünf Museen werden aus der Sicht von zwei Dutzend Schreibenden aus dem Berufsfeld, der Forschung und der Lehre beschrieben und analysiert. Der vielstimmige Band stellt die Ergebnisse in Form von Texten, Bildern und einem künstlerischen Video dar, auf der beiliegenden DVD sind zudem dokumentarischeMaterialien aus Forschung und Vermittlung versammelt, die zum Ausgangspunkt weiterer Analysen werden können. Überdies lädt der Sammelband zur Übertragung der Studien auf andere vermittlerische Kontexte und damit zum Weiterarbeiten ein.
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