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Scheidegger & Spiess

 
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Cura, José: José Cura. Espontàneas Photography. Engl. 160 S., 90 Abb. 20 x 27 cm. Gb Scheidegger & Spiess, Zürich 2007. EUR 50,00 ISBN: 3-85881-193-9 Scheidegger & Spiess
José Cura wird von vielen Opernkennern als einer der besten Tenorstimmen des 21. Jahrhunderts betrachtet. Innerhalb von nur wenigen Jahren avancierte der Argentinier zu einem der begehrtesten Sänger an den großen Opernhäusern der Welt. José Cura überzeugt aber auch als Komponist und Dirigent. Und: Er fotografiert. Der Bildband «Espontáneas» präsentiert erstmals Fotografien, die Cura seit 1998 auf seinen Reisen rund um den Globus aufgenommen hat. Es sind stimmungsvolle Bilder, die soziale und ethische Fragen in den Blick rücken. Die Schwarzweiss-Fotos sind nach Motivkreisen wie Jugend, Freundschaft, Armut, Würde des Menschen oder Einsamkeit geordnet. Sie werden durch persönliche Texte von José Cura und zahlreichen Zitaten von Schriftstellern, Philosophen oder Wissenschaftlern ergänzt.
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Fleischeslust – oder die Lust an der Darstellung des Fleischlichen. Hrsg. Kathleen Bühler, Stiftung Bündner Kunstsammlung. Beitr. Beat Stutzer und Kathleen Bühler. Schriften zur Bündner Kunstsammlung 1. 2007. 84 S., 67 fb. Abb. 14,8 cm x 21 cm, Br. EUR 18,00 CHF 28,00 ISBN: 978-3-85881-208-7 Scheidegger & Spiess
Dieses attraktiv illustrierte Buch ist der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur (28.9.–18.11.2007). Anhand ausgewählter Kunstwerke präsentiert der Band die vielfältigen Facetten von kulinarischer und erotischer Fleischeslust und spürt der Faszination nach, die Künstlerinnen und Künstler mit der Darstellung von Haut, Fleisch und Körpern verbinden.
«Fleischeslust» ist ein vergnüglicher visueller Parcours über Fleischberge und Hautlandschaften und gründet auf kunsthistorischen Thesen über die Verwandlungskraft der Malerei. Präsentiert werden Kunstwerke von internationalen Grössen wie Yoko Ono, Bruce Nauman, Dieter Roth und Fischli/ Weiss, aber auch solche von jüngeren Schweizer Kunstschaffenden wie Hans Danuser oder Judith Albert. Dabei sind diverse künstlerische Disziplinen vertreten: Malerei, Skulptur, Fotografie, Video, Performance. Ein kurzer Essay begleitet jedes abgebildete Werk und thematisiert, wie der jeweilige Künstler mit dem Fleischlichen umgeht und was typisch für seine Arbeitsweise ist.
Forschen und Erfinden. Die Recherche mit Bildern in der zeitgenössischen Fotografie. Beitr. v. Lehmann, Ulrich /Seelig,Thomas. Hrsg. v. Seelig, Thomas /Fotomuseum Winterthur. 2007. 132 S., 200 fb. u. sw. Abb. 24 x 18 cm. Gb EUR 30,00 CHF 48,00 ISBN: 978-3-85881-198-1 Scheidegger & Spiess
Junge europäische Fotografinnen und Künstler im spielerischen Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst
In der Geschichte der Fotografie gab es schon immer Berührungspunkte zu anderen Sparten, von den Wissenschaften bis hin zur Trivialkultur. Diesen weiten Denkraum haben Künstlerinnen und Fotografen in den vergangenen Jahren vermehrt für ihre fotografische Praxis entdeckt. Auf den Spuren unterschiedlicher wissenschaftlicher Ansätze, aber befreit vom objektiven Gestus, nähern sich viele Künstler diesen Bild- und Forschungsfeldern – manchmal mit ausgiebigem Ernst, manchmal augenzwinkernd-fiktiv, oft mit dem Ziel, die Kriterien der Wahrheitsfindung und die wissenschaftlichen Modelle der Welt zu hinterfragen. Der Katalog präsentiert acht zeitgenössische Fotografinnen und Fotografen aus Europa und dem Libanon. In ihren Arbeiten spiegelt sich die Auseinandersetzung mit Recherchetypen und Formfindungen der Wissenschaft in besonders aufschlussreicher Weise. Dabei stehen biologische Forschungen im südamerikanischen Regenwald neben soziologischen, literarischen und historischen Fragestellungen, die Künstler nehmen polit- wie geisteswissenschaftliche Perspektiven ein oder imitieren sie.
Hinein in diesen Drachenschlund. Die Gotthardbahn in Literatur und Kunst. Vorw. v. Zenoni, Gerold. Hrsg. v. Häberli, Hans P. 2007. 336 S., 32 fb. u. sw. Abb. 21 x 14 cm. Pb EUR 22,00 CHF 34,00
Als Jubiläumsausgabe auch in Leinenband mit Schutzumschlag EUR 30,00 CHF 48,00 ISBN: 978-3-85881-189-9 Scheidegger & Spiess
Das vergnügliche Reisebuch im Taschenformat
Die Gotthardroute ist seit dem Mittelalter eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Europas. 1882 wurde der legendäre Eisenbahntunnel eröffnet. Zum 125. Geburtstag der Gotthardbahn zeigt dieses Lesebuch facettenreich in Wort und Bild, wie sich reisende Schriftsteller, Philosophen, Journalisten, Zeitkritiker, Tagebuchschreiber sowie Maler, Bildhauer und Fotografen mit der Gotthardbahn auseinandergesetzt haben. Unter den begeisterten Autoren und Autorinnen sind so bekannte Namen wie Franz Kafka, André Gide, Hermann Hesse, Colin Forbes, Cécile Lauber oder Karl May – und der Kabarettist Emil.
Das vergnügliche Buch versammelt über siebzig belletristische Zeugnisse vom Bau der Bahn bis zum Blick in die Zukunft. In den Texten und Kunstwerken wird die Gotthardbahn in ihrer ganzen Bandbreite präsentiert: vom Loblied auf die neue Zeit bis zur Kritik an ihr, von dramatischen Geschehnissen und witzigen Episoden über staunenswerte Reisebeschreibungen bis zu fantastischen Geschichten.
Mit Texten von K. Baedeker, Hermann Burger, Guido Ceronetti, Francesco Chiesa, Charles-Albert Cingria, Pietro De Marchi, Emil (Emil Steinberger), Alfred Escher, Robert Fäsi, Anna Felder, Colin Forbes, Max Frisch, André Gide, Hermann Hesse, Hans Rudolf Hilty, Thomas Hürlimann, Meinrad Inglin, Franz Kafka, Erwin Koch, Ernst Krenek, Cécile Lauber, Karl May, Conrad Ferdinand Meyer, Alberto Nessi, Friedrich Nietzsche, Giorgio Orelli, Boris Pasternak, Eugène Rambert, Erich Maria Remarque, Klaus Schädelin, Carl Spitteler, August Strindberg, Yoko Tawada, Attilia Fiorenza Venturini, Urs Widmer, Ernst Zahn und vielen anderen mehr.
Cornelia Hesse-Honegger. Art on Silk. Beitr.: Honegger, Gottfried. Betr. Cornelia Hesse-Honegger, Gottfried Honegger. Dtsch/Engl. 128 S., 115 fb. Abb. 31 x 26 cm. Gb Scheidegger & Spiess, Zürich 2007. EUR 48,00 CHF 78,00 ISBN: 978-3-85881-203-2 Scheidegger & Spiess
Die Schweizer Künstlerin Cornelia Hesse-Honegger ist seit den 1980er Jahren bekannt für ihre naturgetreuen Zeichnungen von Insekten und anderen Tieren, aber auch Pflanzen. Faszination und Respekt für die entomologische Welt haben sie dazu inspiriert, mit außergewöhnlicher Leidenschaft und Tiefe die mannigfaltigen Formen und Farben der Insekten und ihrer Umgebung zu dokumentieren.
Dieses Künstlerbuch zeigt einen besonderen Aspekt von Cornelia Hesse-Honeggers Schaffen: Viele ihrer betörenden Zeichnungen wurden in den vergangenen Jahren von den Schweizer Modehäusern Akris und Fabric Frontline für den Druck exklusiver Seidenstoffe verwendet. Und das luxuriöse und taktile Medium Seide passt perfekt zu den delikat ausgeführten Aquarellen und Skizzen.
Das Buch vereint nun die schönsten von Hesse-Honeggers Entwürfen und Seidenstoffen zu einem prächtigen Panorama.
Cornelia Hesse-Honegger, geboren 1944 in Zürich, ist Künstlerin und naturwissenschaftliche Zeichnerin. Sie arbeitete während 25 Jahren für das Zoologische Institut der Universität Zürich. Ihre Insekten-Bilder werden international in Museen und Galerien ausgestellt. Im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft sind sie Zeugnisse einer schönen und zugleich bedrohten Lebenswelt. Seit dem Atomunfall von Tschernobyl 1986 untersucht und malt die Künstlerin morphologisch geschädigte Insekten. Ab 1987 arbeitet sie auch mit den bekannten Modelabels Akris und Fabric Frontlines zusammen, die ihre Motive auf Stoffen und Kleidern verarbeiten.
Gottfried Honegger, geboren 1917 in Zürich, zählt zusammen mit Max Bill und Richard Paul Lohse zu den wichtigsten Vertretern der konkreten Kunst. 1958–60 lebte der Maler und Plastiker in New York, nach 1960 in Zürich und Paris. In den letzten Jahren realisierte er mit seiner Lebenspartnerin Sybil Albers-Barrier den Espace de l'Art Concret in Mouans-Sartoux bei Cannes. Honegger schuf viele Werke für den öffentlichen Raum und auch ein bedeutendes druckgrafisches Werk. 1996 wurde Gottfried Honegger mit der grössten künstlerischen Auszeichnung Frankreichs geehrt, der Ernennung zum Commandeur des Arts et des Lettres.
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Wiedemann, Pascale; Daniel Mettler. morbus infinitus und subkutan. Beitr. Kathleen Bühler, Gion Mathias Cavelty, Walter Reinhart, Ruth Schweikert, Beat Stutzer. Dtsch/Engl. 2 Bände (nicht einzeln erhältlich). 96 u. 88 S., je 35 fb. Abb., 16 x 24 cm. EUR 45,00 ISBN: 978-3-85881-206-3 Scheidegger & Spiess
Pascale Wiedemann, geboren 1966, hat seit Mitte der 1990er Jahre ein auch international stark beachtetes Werk aus Fotografien, Objekten und anderen Arbeiten geschaffen. Nach einer künstlerischen Pause tritt sie nun gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Architekten und Künstler Daniel Mettler, als Künstlerpaar wiedemann/mettler wieder auf die Bühne der Kunstszene.
«morbus infinitus» ist Standortbestimmung und Rückblick: Das Buch dokumentiert das künstlerische Schaffen von wiedemann/mettler in den letzten zwei Jahren – Fotografien, textile Objekte und Environments. «subkutan» geht auf eine Auftragsarbeit des Kantonsspitals Graubünden zurück und zeigt nächtliche Fotografien, die einen hintergründigen Blick werfen auf das Soziotop Krankenhaus und die schillernden Stimmungen, die darin herrschen.
Die beiden Bücher enthalten neben den Arbeiten kunstkritische Essays und zwei literarische Skizzen der bekannten Schweizer Autoren Ruth Schweikert und Gion Mathias Cavelty, die ausgehend vom künstlerischen Schaffen von wiedemann/mettler assoziationsreiche Texte geschaffen haben.
Mythes Suisses - Tell im Visier. Ein Blick in die Plakatsammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek. Beitr. v. Adam,Hubertus /Charbon, Rémy /Christen, Gabriela /Fries, Katia /Goldberg, Marcy /Hanke Knaus, Gabriella /Heuser, Mechthild/Lathion, Marie T /Weber, Ulrich /Wildbolz, Alexander /Wirtz, Irmgard M /Zimmermann, Christian von. Hrsg. v. Heuser, Mechthild/Wirtz, Irmgard M. 2007. 288 S., 200 auch fb. Abb. 23 x 17 cm. Ebr EUR 38,00 CHF 58,00 ISBN: 978-3-85881-202-5 Scheidegger & Spiess
Die Graphische Sammlung der Schweizerischen Nationalbibliothek besitzt eine umfassende Sammlung von Plakaten, die auf unterschiedlichste Weise mit dem schweizerischen Gründungsmythos um Wilhelm Tell spielen. Seit dem 19. Jahrhundert wurde Tell immer wieder als Identifikationsfigur wahr- und als Propagandainstrument in den Dienst genommen, oft für die Suissitude zum «icon» stilisiert.
Dieser Fundus an ernsthaften und komischen, kunstvollen und karikierenden, moralisierenden und politisierenden Plakaten wird in dem Beitrag von Mechthild Heuser vor dem Hintergrund von Schillers Wilhelm Tell nun zum ersten Mal aufgearbeitet. Weitere kunsthistorische Essays von Hubertus Adam und Gabriela Christen nähern sich dem Thema Tell sowie dem Mythos Schweiz allgemein, indem sie Malerei, Grafik, Architektur und Fotografie ins Visier nehmen.
Tell in der Literatur – von Schiller über Jeremias Gotthelf bis hin zu Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Gertrud Leutenegger, Charles-Albert Cingria oder Otto Marchi – wird genauso thematisiert wie Tell-Sprünge in der Volksmusik, aber auch Tells Besinnung auf der Couch des Psychoanalytikers.
Eduard Spelterini - Fotografien des Ballonpioniers. Beitr. v. Capus, Alex /Amelunxen, Hubertus von. Hrsg. v. Stadler, Hilar. 2007. 160 S., 120 sw. Abb. 28 x 34 cm. Gb EUR 65,00 CHF 98,00 ISBN: 978-3-85881-188-2 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Eduard Spelterini (1852–1931) war einer der bedeutendsten Ballonpioniere des ausgehenden 19. Jahrhunderts und europaweit bekannt. Besonders wichtig ist Spelterini bis heute, weil er seine Ballonfahrten seit 1893 für atemberaubende Luftaufnahmen nutzte. Und er war ein ungemein begabter Fotograf, der mit seiner Kamera die Alpen überflog, Schweizer Städte aufnahm, aber auch die Pyramiden von Giseh sowie Städte und Landschaften in Ägypten, im Orient und in Südafrika. Der Bildband versammelt erstmals seit 1928 die schönsten und spektakulärsten Luftaufnahmen, direkt ab den originalen Glasnegativen reproduziert. Der Schriftsteller Alex Capus zeichnet in einem biografischen Porträt die abenteuerliche Lebensgeschichte Spelterinis nach, der Fotohistoriker Hubertus von Amelunxen sowie zwei weitere Autoren beleuchten die Bedeutung seiner fotografischen und aviatischen Leistungen.
Buchvernissage
22. September 2007, 17 Uhr in der Ausstellung «Eduard Spelterini (1852–1931). Fotografien des Ballonpioniers» im Museum im Bellpark, Kriens mit Hilar Stadler (Leiter Museum im Bellpark), Thomas Kramer (Verlagsleiter Scheidegger & Spiess) und Martin Heller (Heller Enterprises)
Ausstellung
«Eduard Spelterini (1852–1931). Fotografien des Ballonpioniers» 18. August bis 11. November 2007 Museum im Bellpark, Kriens
«Die Fotografien, die Eduard Spelterini hinterliess, sind so atemberaubend wie das Leben, das er führte.» Das Magazin
«Ein faszinierender Bildband – die Trägheit des Ballons bleibt in den Bildern spürbar: schwer, voll beladen.» Rico Bandle, Blick
Alex Capus, geboren 1961, ist seit dem Erfolg seines Debütromans «Munzinger Pascha» (1997) einer der meistgelesenen Schriftsteller der Schweiz.
Thomas Kramer studierte Geschichte und Germanistik in Zürich, arbeitete danach vier Jahre als Filmhistoriker und Publizist in Wien. Autor und Herausgeber mehrerer Bücher zur Filmgeschichte und Architektur. 1998–2003 Redaktor und Musikkritiker beim Tages-Anzeiger, freier Autor, u. a. für die NZZ am Sonntag. 2005–2006 Leiter der Kulturredaktion der Weltwoche. Seit November 2006 Verlagsleiter von Scheidegger & Spiess.
Hilar Stadler leitet das Museum im Bellpark, Kriens, und ist als freier Kurator in den Bereichen Kunst, Fotografie und Architektur tätig.
Hubertus von Amelunxen, geboren 1958, ist Fotohistoriker, Medienwissenschafter und Rektor der École européenne supérieure de l’image, Angoulême / Poitiers.
Stephan Wottreng war Konservator am Verkehrshaus der Schweiz und ist Spezialist für Luftfahrt und Verkehr. Er arbeitet als Lehrer und Sachbuchautor.
Henry Wydler ist Vizedirektor, Sammlungsleiter sowie Konservator für Luft- und Raumfahrt am Verkehrshaus der Schweiz.
Eduard Spelterini (1852–1931) entdeckte 1879 seine Leidenschaft für den Luftballon. In der Folge bereiste er damit Europa, Asien, den Nahen Osten und Afrika und wurde eine internationale Berühmtheit.
Félix Vallotton. Idylle am Abgrund. Hrsg.: Becker, Christoph. 2007. 208 S., 120 fb. u. 30 sw. Abb. 27 x 22 cm. Gb EUR 50,00 ISBN: 978-3-85881-194-3 Scheidegger & Spiess
Der Künstler Félix Vallotton (1865–1925) war ein intelligenter Beobachter seiner Zeit. In Lausanne geboren, studierte er ab 1882 in Paris im Kreis der Künstlergruppe «Nabis», schrieb Theaterstücke und arbeitete als Illustrator für avantgardistische Zeitschriften. Schamvoll und schamlos waren seine Entblössungen, die Maskerade der porträtierten Modelle nicht selten befremdlich. Durch ironische und gesellschaftskritische Themen setzte sich Vallotton von seinen Zeitgenossen ab: Weder scheute er karikierende Anspielungen, noch wahrte er den Schein der bürgerlichen Idylle. Seine Kunst war indiskret und biswei- len von schwarzem Humor und beissendem Sarkasmus durchzogen. Die merkwürdigen Pointierungen machten Vallotton zu einem international beachteten Avantgardisten am Beginn der Moderne. Der reich bebilderte Katalog fokussiert auf Vallottons malerisches Werk aus allen Schaffensphasen und Gattungen. Die Autoren spüren in Essays und detaillierten Bildbeschreibungen den eigenwilligen Bildfindungen des Künstlers nach und gehen der irritierenden Künstlichkeit auf den Grund, die seine Gemälde prägen.
«Félix Vallotton» im Kunsthaus Zürich 5. Oktober 2007 – 13. Januar 2008
Christoph Becker, Studium der Kunstgeschichte in Stuttgart, Wien und München mit Spezialgebiet Kunst des 19. Jahrhunderts. 1995–2000 Kurator an der Staatsgalerie Stuttgart, seit 2000 Direktor des Kunsthaus Zürich.
Linda Schädler, Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Publizistik in Zürich. Seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin am Kunsthaus Zürich sowie freie Kunstkritikerin der «Neuen Zürcher Zeitung».
Félix Vallotton. Idyll on the Edge. Hrsg.: Becker, Christoph. 2007. 208 S., 120 fb. u. 30 sw. Abb. 27 x 22 cm. Gb EUR 50,00 ISBN: 3-85881-707-4 Scheidegger & Spiess
ZHdK A Future for the Arts. The Foundation of the Zurich University of the Arts. Beitr.: Binder, Ulrich u.v.a. Hrsg.: Schwarz, Hans P. 2007. 320 S., 300 fb. u. sw. Abb. 31 x 21 cm. Gb EUR 65,00 ISBN: 3-85881-709-0 Scheidegger & Spiess
ZHdK Den Künsten eine Zukunft. Publikation zur Gründung der Zürcher Hochschule der Künste. Beitr.: Binder, Ulrich u.v.a. Hrsg.: Schwarz, Hans P. 2007. 320 S., 300 fb. u. sw. Abb. 31 x 21 cm. Gb EUR 65,00 ISBN: 978-3-85881-200-1 Scheidegger & Spiess
Im August 2007 vereinigten sich die Kunsthochschulen der Sparten Musik, Bildende Kunst und Design, Theater, Film und Tanz zur Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Diese Publikation erzählt und reflektiert essayistisch die Geschichte der Kunstausbildung im Generellen, die Spezifika der einzelnen Disziplinen und zeichnet die Entwicklung der Studiengänge im 20. Jahrhundert nach. Zudem wird hier erstmals skizziert, wie die Visionen und der Alltag der ZHdK zusammenfinden sollen. Perspektiven aus den neu zusammengefassten Departementen werden durch eine opulente Bildfolge von Porträts und Werken bedeutender Absolventinnen und Absolventen ergänzt. Die performativen Künste vermitteln sich auf einer DVD und CD. So entsteht ein attraktiver und lehrreicher Blick in eine Domäne schweizerischer Kulturgeschichte von der Vergangenheit hin zur Gegenwart und prospektiv in die Zukunft.
Mit Beiträgen von Nicole Biermaier, Ulrich Binder/Ruedi Wyss, Corina Caduff, Elisabeth Danuser, Peter Danzeisen, Michael Eidenbenz, Urs Fanger, Daniel Fueter, Andrea Gleiniger, Bernhard Lehner, Oliver Matz, Matt
HR Giger The OEuvre Before Alien. Work 1961-1976. Hrsg.: Stutzer, Beat. 2007. 144 S., 100 fb. Abb. 26 x 20 cm. Ebr EUR 30,00 ISBN: 3-85881-708-2 Scheidegger & Spiess
HR Giger - Das Schaffen vor Alien. Werke 1961-1976. Hrsg.: Stutzer, Beat. Beitr. von Carlos Arenas, Fritz Billeter, Kathleen Bühler und Beat Stutzer 2007. 144 S., 100 fb. Abb. 26 x 20 cm. Ebr EUR 30,00 ISBN: 978-3-85881-195-0 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Künstler HR Giger ist ein weltweit erfolgreicher Designer, seit er 1979 das Monster und die speziellen Raumatmosphären für Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker «Alien» schuf. Weit weniger bekannt ist, dass Giger davor ein Shooting-Star der europäischen Kunstszene war, der international ausstellte und von Kunstmarktgrössen wie dem Warhol-Galeristen Bruno Bischofberger gesammelt wurde. Mit seinem Phantastischen Realismus nahm Giger eine der eigenständigsten Positionen in der Nachfolge des Surrealismus und in der Kunstszene der 1960er und 1970er Jahre ein. Erstmals wird das Frühwerk von HR Giger in einem Buch detailliert präsentiert. Der Katalog studiert Gigers Schaffen von den Ursprüngen her und ordnet es in eine Kunstgeschichte des Grauens ein. Das Spektrum reicht von frühen Zeichnungen über die ersten Werke in Spritzpistolentechnik bis zu beklemmenden Environments. Viele der im Buch gezeigten Werke Gigers waren noch nie oder sehr selten öffentlich zu sehen und treten in einen Dialog mit Arbeiten von Vorläufern wie Piranesi, Goya, Klinger, Ensor oder Füssli.
Paul Senn - Fotoreporter. Beitr. v. Baltzer, Nanni /Giger, Bernhard /Frehner, Matthias /Schürpf, Markus. Hrsg. v. Schürpf, Markus/Frehner, Matthias. 2007. 240 S., 184 sw. u. 35 fb. Abb. 27,5 x 23 cm. Gb EUR 50,00 CHF 78,00 ISBN: 978-3-85881-197-4 Scheidegger & Spiess
Erster umfassender Bildband aus dem Nachlass eines der wichtigsten Schweizer Fotografen
Der in Bern aufgewachsene Paul Senn (1901–1953) gilt bis heute als einer der bedeutendsten Fotografen der Schweiz. In den 1930er Jahren wurde er zum Pionier der Reportagefotografie, seine Aufnahmen erschienen im «Du», in Arnold Küblers «Zürcher Illustrierten», aber auch in internationalen Zeitschriften. Stets hatte Senn das Alltagsgeschehen im Blick, und viele seiner Aufnahmen sind zu Ikonen geworden. Seine Sujets reichen von Arbeiter-, Bauern- und Künstlerporträts über Landschaftsaufnahmen bis zu Beobachtungen aus dem spanischen Bürgerkrieg und zu Reisereportagen, die ihn nach 1945 durch das zerstörte Europa sowie nach Nordamerika führten.
Paul Senn wird im Kunstmuseum Bern nun die erste grosse Ausstellung seit 25 Jahren ausgerichtet. Der Katalog bietet die umfangreichste Auswahl an Fotografien, die je erschienen ist. Erstmals werden auch zahlreiche Farbaufnahmen aus den USA, Kanada und Mexiko publiziert, die bisher kaum zu sehen waren. Die Bilder werden ergänzt durch neue Essays zu den verschiedenen Aspekten von Senns Schaffen.

«Seine eindringliche Bildsprache prägte Schweizer Zeitschriften über 20 Jahre lang.» art
«Ein wunderschöner Katalog mit aufschlussreichen Texten.» Guido Kalberer, Tages-Anzeiger
«Es gibt einzelne Bilder, bei denen ganze Kinofilme verblassen. Diese Behauptung wird jede und jeder beim Blättern dieses Bildbandes staunend mit Kopfnicken bestätigen.» Urs Heinz Aerni, Zürich West
«Ein Titel, wissenschaftlich fundiert, ansprechend gestaltet und auch im Rückgriff auf faksimilierte Zeitschriften auf der Höhe der Zeit.» Photo Technik International
«Die Bilder sind wunderschön, die Botschaft ergreifend.» Koni Loepfe, P.S.
«Die Texte der Monografie werden ihrem Protagonisten und seinem Werk auf besondere Weise gerecht. Sie nähern sich dem Leben wie den Bildern vor dem Hintergrund ihrer Zeit, argumentieren zunächst historisch, bevor ästhetische Wertungen vorgenommen werden. Für eine Einschätzung von Autor und Werk sind also primär Kategorien massgebend, die sich aus dem Umfeld, in dem Senn gearbeitet hat, und den Umständen, unter denen er den Menschen begegnet ist, ergeben – und erst in zweiter Linie aus den gestalterischen Mitteln, die von ihm angewendet worden sind. Ein solcher Zugang unterscheidet sich angenehm von der üblichen fotohistorischen Literatur. Und auch die Diktion ist eine andere – sie kommt ohne die Stereotypen der Kunst- und Fotohistoriografie aus –, was das Lesevergnügen erhöht und die Ausführungen für einen größeren Kreis zugänglich macht.» Timm Starl, www.fotokritik.at
Nanni Baltzer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Lehr- und Forschungsstelle für Theorie und Geschichte der Fotografie am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich.
Matthias Frehner, geboren 1955 in Winterthur. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literatur und Klassischen Archäologie an der Universität Zürich. 1986–1988 Assistent am Kunsthistorischen Seminar der Universität Zürich. 1990 Promotion mit einer Dissertation über die Geschichte der Schweizer Eisenplastik. 1988–1996 Konservator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1990–1996 Sekretär der Gottfried-Keller-Stiftung. 1996–2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 2002 Direktor des Kunstmuseum Bern.
Markus Schürpf, Fotohistoriker, Leiter des Online-Lexikons «fotoBE» sowie des Paul Senn-Archivs und Kurator der Ausstellung im Kunstmuseum Bern.
Sophie Taeuber-Arp. Gestalterin, Architektin, Tänzerin. Beitr. v. Afuhs, Eva. Hrsg. v. Museum für Gestaltung Zürich. 2007. 72 S., 85 fb. u. sw. Abb. 27 x 22 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 978-3-85881-196-7 Scheidegger & Spiess
Neue Begegnungen mit einer faszinierenden und faszinierend vielseitigen Künstlerin
Die Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp (1889–1943) gehört zu den Pionierinnen der klassischen Avantgarde. Sie war bemerkenswert vielseitig begabt und vertrat mit ihrem weit gefassten künstlerischen Betätigungsfeld die universale Spannweite der modernen Bewegung: angewandte und freie Kunst, Tanz, Architektur, Inneneinrichtung sowie Lehrtätigkeit. Die reich illustrierte Monografie trägt dieser Vielseitigkeit Rechnung und stellt das gestalterische wie das architektonische OEuvre in den Vordergrund. Die Texte von Martin Heller, Eva Afuhs und Brigitte Maier beleuchten einzelne Aspekte ihres Wirkens; Arthur Rüegg skizziert, wie die Ausstellung im Zürcher Museum Bellerive angelegt war, um der Künstlerin gerecht zu werden.
Das wegweisende angewandte Werk Taeuber-Arps wird breit präsentiert, auch ihre selten gezeigten architektonischen Arbeiten sowie ihre Möbelkreationen werden vorgestellt. Daneben wird der neuste Stand der Forschung zu ihrem Schaffen erläutert, neue Fragen und Erkenntnisse kommen erstmals zur Sprache.
Expressionismus aus den Bergen. Ernst Ludwig Kirchner, Philipp Zuknecht, Jan Wiegers und die Gruppe Rot-Blau. Hrsg.: Vitali, Samuel. 256 S., 150 fb. 28 x 23 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, Zürich 2007. EUR 50,00 ISBN: 978-3-85881-190-5 Scheidegger & Spiess
Ernst Ludwig Kirchner lässt sich 1918 in Davos nieder, wo er in der ersten Hälfte der 1920er Jahre von verschiedenen jüngeren Künstlern aufgesucht wird. Die Auseinandersetzung mit dem bedeutenden Expressionisten in den Bergen inst prägend für den Deutschen Philipp Bauknecht, den Holländer Jan Wiegers und die Künstler der Basler Gruppe «Rot-Blau», Paul Camenisch, Albert Müller, Hermann Scherer. Die tiefen Freundschaften und heftigen Zerwürfnisse in der Gruppe um Kirchner hinterlassen deutliche Spuren in ihren Werken.
Zum ersten Mal wird in diesem Buch der Dialog zwischen dem Mentor Kirchner und seinen wichtigsten Künstlerfreunden systematisch untersucht. Die thematische Gliederung der Werke in Berglandschaften, Porträts, Skulpturen, Akte veranschaulicht ihre intensive Auseinanderstzung mit Kirchners Formensprache und Motivik und seinen Einfluss. Sie zeigt aber auch deutlich die jedem dieser Künstler eigene Schaffenskraft und ihre autonome Werkentwicklung als Maler, Bildhauser und Druckgrafiker.
Mit Beiträgen von Kathleen Bühler, Matthias Frehner, Wolfgang Henze, Roland Scotti, Peter Suter, Han Steenbruggen, Beat Stutzer, Samuel Vitali sowie dem kommentierten Text von Georg Schmidt «Gang durch die Winterthurer Kirchnerausstellung» (1924)
Die englische Ausgabe «Ernst Ludwig Kirchner and Friends» erschien ebenfalls im Verlag Scheidegger & Spiess.
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Ueli Berger. Arbeiten auf Papier 1967-2007. Zeichnungen, Fotografien, Druckgrafik, Objekte. Beitr. Frehner, Matthias 2007. 80 S., 45 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 978-3-85881-191-2 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Künstler Ueli Berger ist mit seinen Installationen und Interventionen im öffentlichen Raum seit den 1980er Jahren präsent: die Installation «Hommage an das Milchgässli» am Bahnhofsplatz in Bern (1982), der Glockenturm für die protestantische Kirche Savognin (1988) sowie in Zusammenarbeit mit Susi Berger die Projekte «Ring» im IMAX des Verkehrshauses Luzern (1989–1996) und «Hommage an Dieter Roth» in Basel (2000) sind Beispiele dafür. Neben Skulptur, Installation, Objekt und Video beschäftigt sich Ueli Berger auch mit Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie und Möbelentwurf.
Das Künstlerbuch stellt einen noch wenig beachteten Aspekt von Ueli Bergers Schaffen der letzten 40 Jahre ins Zentrum: Es zeigt einen Überblick über die autonomen Werke, Zeichnungen, Fotografien, Fotomontagen, Druckgrafiken wie auch über die Projektskizzen für Installationen. Die Vielfalt der Stile, Medien und Materialien ist charakteristisch für sein Werk. Im Fokus seines künstlerischen Interesses stehen nicht die Materialität, sondern andere Fragestellungen wie zum Beispiel die Wechselwirkung von Raum, Linie und Fläche, die er immer wieder neu untersucht.
Matthias Frehner, geboren 1955 in Winterthur. Studium der Kunstgeschichte, Deutschen Literatur und Klassischen Archäologie an der Universität Zürich. 1986–1988 Assistent am Kunsthistorischen Seminar der Universität Zürich. 1990 Promotion mit einer Dissertation über die Geschichte der Schweizer Eisenplastik. 1988–1996 Konservator der Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» in Winterthur. 1990–1996 Sekretär der Gottfried-Keller-Stiftung. 1996–2002 Kunstredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Seit 2002 Direktor des Kunstmuseum Bern.
Elisabeth Grossmann, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin, Publizistin
Claudine Metzger, wissenschaftliche Mitarbeiterin Kunstmuseum Bern
Ueli Berger, geboren 1937, lebt und arbeitet in Ersigen, Kanton Bern. 1959–64 Volontariate und Praktika bei verschiedenen Architekten. 1962 Heirat mit der Grafikerin Susi Wyss, seitdem projektbezogene Zusammenarbeit. 1982–86 Lehrauftrag für plastisches Gestalten, ETH Zürich. 1987–93 Lehrauftrag an der Fachklasse für freie Kunst, Schule für Gestaltung Bern. 2001–02 Lehrauftrag an der Ecole Cantonale d’Art du Valais (ECAV).
Der Mond ist gross wie ein Stecknadelkopf. Eine Einführung in Leben und Werk Alberto Giacomettis. Hrsg.: Giacometti, Silvio. 2., Aufl. 2007. 160 S., 100 fb. u. sw. Abb. 24 x 19 cm. Gb EUR 30,00 ISBN: 3-85881-192-0 Scheidegger & Spiess
Alberto Giacometti (1901–1966), im Bergell geboren und in Paris zu Weltruhm gekommen, ist einer der bedeutendsten Künstler der Moderne. «Der Mond ist so gross wie ein Stecknadelkopf» schildert Kindheit, Jugend und schöpferische Anfänge Giacomettis, untersucht seine Beziehung zu Italien, wohin er aufbricht, um die dortige Kunst zu studieren. Und beschreibt sein Pendeln zwischen der Grossstadt Paris, wo er mit den Existentialisten und Surrealisten verkehrte, und der herben Bündner Bergwelt. Neu entdeckte Fotografien zeigen den privaten Alberto auf Bergwanderungen im Kreis der Familie. Auch im Text wird Giacomettis Liebe zu den Bergen in ein neues Licht gerückt. Persönliche Anekdoten und Familienerinnerungen runden das Bild ab. Dieses Buch ist eine gut lesbare, gerade für Nichtspezialisten und ein jugendliches Publikum ausgezeichnet geeignete Einführung in Leben und Schaffen eines der grössten Künstler des 20. Jahrhunderts. Aber auch Giacometti-Kenner erfahren neue Facetten, die ihr Bild vom legendären Maler und Skulpteur erweitern.
Ernst Ludwig Kirchner - And His Friends. Expressionism From the Mountains. Hrsg.: Vitali, Samuel. 2007. 256 S., 150 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb EUR 50,00 ISBN: 3-85881-706-6 Scheidegger & Spiess
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