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Scheidegger & Spiess

 
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Antonio Calderara. 1903–1978. Die erste umfassende Monografie zum vielfältig inspirierten malerischen Werk Antonio Calderaras Erscheint zur Ausstellung «Antonio Calderara 1903–1978» im Kunstmuseum Winterthur (11. Februar bis 30. April 2017) . Hrsg.: Ciuccio, Simona; Kunstmuseum Winterthur; Beitr.: Ciuccio, Simona; Calderara, Antonio; Franz, Erich. Antonio Calderara. 2017. 192 S. 110 fb. Abb. 26 x 20 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-552-1 Scheidegger & Spiess
Antonio Calderara (1903–1978) lebte vor allem in Mailand und in Vacciago am Lago d’Orta. Nach einem Jahr des Studiums der Ingenieurwissenschaften am Mailänder Polytechnikum 1923–1924 wandte er sich seiner Leidenschaft, dem Malen, zu. Die wichtigsten künstlerischen Einflüsse erfuhr der Autodidakt durch die Konfrontation mit den Bildern von Piero della Francesca, sowie von Kasimir Malewitsch und Piet Mondrian. Als reifer Künstler entdeckte Calderara die Bildordnungen von Georges Seurat und Josef Albers. In ihrem Geist übertrug er die gegenständliche Welt in strenge Kompositionen, in harmonisch gefügte geometrische Flächen. Nicht die Gegenüberstellung von Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit interessierte Calderara, sondern die Vorstellung, das an Ort und Zeit Gebundene in den von ihm als «spazio mentale» bezeichneten Bildraum zu übersetzen.
Diese neue Monografie präsentiert Calderaras Schaffen erstmals seit Langem umfassend und reich illustriert.
Vierzig Jahre Gegenwart. Die Galerie Wilma Lock in St. Gallen. Hrsg.: Mack, Gerhard; Beitr.: Mendes Bürgi, Bernhard; Jolles, Claudia; Mack, Gerhard; Wäspe, Roland. 2017. 256 S. 200 meist fb. Abb. 29 x 23 cm. Gb. EUR 68,00. CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-542-2 Scheidegger & Spiess
Sie hat Roman Signer entdeckt, Imi Knoebel und Franz Erhard Walther hatten ihre ersten Schweizer Ausstellungen in ihrer St. Galler Galerie: Wilma Lock war viele Jahre die Betty Parsons der Schweizer Kunstszene. Als sie 1969 ihre Ausstellungsräume eröffnete, zeigte Harald Szeemann in der Kunsthalle Bern die wegweisende Ausstellung «When Attitudes Become Form». Junge Künstler entdeckten neue Materialien und experimentierten mit neuen Formen, die zeitgenössische Kunst erlebte einen internationalen Epochenwandel. Als Wilma Lock ihre Galerie 2009 schloss, hatte sich der Kunstmarkt zum globalen Investmentvehikel entwickelt.
Dieses Buch führt am Beispiel von Wilma Locks Ausstellungstätigkeit den kulturellen Aufbruch und die Veränderungen im Kunstmarkt von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart vor Augen. Ein Interview mit der Galeristin lässt ihre persönlichen Erfahrungen lebendig werden. Beiträge von Roland Wäspe und Claudia Jolles analysieren die Situation der Galerien und der Kunst in der Schweiz jener Jahrzehnte. Wichtige Künstler der Galerie äussern sich zur Bedeutung, die Wilma Lock für sie persönlich hatte. Zahlreiche Abbildungen und eine ausführliche Chronologie runden den Band ab.
Roland Iselin – Unguided Road Trip. Hrsg.: Olonetzky, Nadine; Beitr.: Olonetzky, Nadine. Dtsch; Engl. 2017. 196 S. 140 fb. Abb. 24 x 26 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-517-0 Scheidegger & Spiess
Bushaltestellen, Toilettenhäuschen, Briefkästen, Tankstellen: Beiläufig nehmen wir sie wahr, nutzen sie, vergessen sie sofort wieder. In der kleinen Schweiz ist die Landschaft gespickt mit Objekten, die bestimmten Zwecken dienen, mit Bänken, Schildern, Telefonzellen etwa. Das grosse Amerika ist unverbauter und viel weitläufiger, doch auch dort ist die Landschaft unter Druck, von Strassen durchschnitten und voller industriell gefertigter Gegenstände.
Der Fotograf Roland Iselin hat auf seinem Unguided Road Trip durch die Schweiz und durch Amerika, seine zweite Heimat, viele gemeinsame Motive gefunden: Kuhgatter, Schützenhäuser, Gedenkkreuze für Verkehrsopfer, Rastplätze. Und weil die Möblierung einer Landschaft nicht zufällig ist, ist sie auch Zeichen für den Zustand einer Gesellschaft. Über Iselins Bilder werden Werte und Ideale sowie der verhaltenssteuernde Charakter aller gestalteten Orte sichtbar.
Landschaftsradierungen. Katharina Anna Loidl. Hrsg.: Loidl, Katharina Anna; Beitr.: Weh, Vitus; Bianchi, Paolo. Dtsch; Engl. 2017. 64 S. 54 fb. Abb. 21 x 27 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-530-9 Scheidegger & Spiess
Die österreichische Künstlerin Katharina Anna Loidl, geboren 1978, hat für ihr Projekt «Landschaftsradierungen» Stahlstiche von Schweizer Alpenlandschaften aus den 1830er-Jahren zusammengetragen. Diese Drucke bearbeitete sie dann mit Gravurnadel und Stichel. Durch vorsichtiges Entfernen der Drucktinte löscht sie einzelne Bereiche der Landschaften vom Papier und ersetzt sie durch geometrische (Fremd-) Körper. Die Einfachheit dieser Formen sowie das Weglassen jeglicher architektonischer Details ermöglichen es dem Betrachter, sich industrielle Strukturen, Wohngebäude oder Sportanlagen als Ergänzungen oder aber Störfaktoren in der idyllischen Landschaft vorzustellen. Loidl verweist so auf aktuelle Diskurse zur Be- und Verbauung des Alpenraums sowie den Konflikt zwischen Nutzung und Erhaltung von Landschaften in einer globalisierten Welt. Ihre Werkreihe beschäftigt sich mit den Alpen und den Folgen, welche deren wirtschaftliche Nutzung mit sich bringt. Die Texte befassen sich mit dem sublimen, kristallinen Charakter von Loidls Arbeit und mit Aspekten der Romantik als Fundus, der Wahrnehmung von Landschaft und der Kunst der Wiederholung.
Roger Wehrli – Bilbao. Fotografien seit 1988. Beitr.: Wehrli, Roger / Zubiaur, Ibun. Dtsch, Engl, 160 S., 80 Abb. 24 x 17 cm. Gb. Scheidegger & Spieß, Zürich 2017. EUR 38,00 CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-535-4 Scheidegger & Spiess
Bilbao, die baskische Metropole, galt in den 1980er-Jahren noch als die wohl schmutzigste Stadt Spaniens. 1993 begann eine radikale Neuorientierung weg von der Industrie- und hin zur Dienstleistungs- und Kulturstadt. Architekten von Weltruf wie Santiago Calatrava, Norman Foster oder Frank O. Gehry wurden beauftragt, ikonische Bauwerke zu schaffen. Besonders Gehrys Guggenheim-Museum war als Aushängeschild des modernen Bilbao gedacht. Und tatsächlich gelang es, die Stadt zu einem neuen kulturellen Zentrum Spaniens aufblühen zu lassen – Bilbao hat die Chance seiner Krise genutzt. Die industrielle Vergangenheit ist jedoch nach wie vor sicht- und spürbar und verleiht dem Ort seinen eigentümlichen Charme.
Der Schweizer Fotograf Roger Wehrli hat zwischen 1988 und 2014 den Wandel und die Neuerfindung Bilbaos in einem Langzeitprojekt fotografisch dokumentiert. Seine Schwarz-Weiss-Bilder erzählen diese spannende und besondere Geschichte, die als Beispiel für viele andere Industriestädte Europas gelten kann.
Roger Wehrli, geboren 1965, lebt und arbeitet als freischaffender Fotograf im schweizerischen Baden. Sein Arbeitsschwerpunkt sind Reportagen und Dokumentationen sowie Porträts. Seine Fotografien erscheinen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, u.a. in «Neue Zürcher Zeitung», «Sonntagszeitung», «Der Bund», «Die Weltwoche», «Chrismon».
Ibon Zubiaur, geboren 1971 in Getxo bei Bilbao, lebt als Autor und Übersetzer in Berlin. 2008–2013 war er Leiter des Instituto Cervantes in München. Er übersetzte zahlreiche klassische und neuere deutsche Autoren ins Spanische. 2015 erschien sein Buch «Wie man Baske wird. Über die Erfindung einer exotischen Nation».
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Das Kloster Schönthal als Gesamtwerk, vorgestellt von John Schmid. Hrsg.: Schmid, John; Beitr.: Bachmann, Dieter; Magnaguagno, Guido; Rodewald, Raimund; Salathé, René; Schmid, John. Himmel, Erde, Kunst. 2017. 192 S. 227 meist fb. Abb. 25 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-370-1 Scheidegger & Spiess
Das ehemalige Kloster Schönthal im Kanton Basel-Landschaft, 1145 erstmals urkundlich erwähnt, wurde während der Reformation geplündert und verwüstet. Die Gebäude, einschliesslich der Klosterkirche, deren romanischem Westportal nationale Bedeutung zukommt, dienten danach während fast 500 Jahren profanen Zwecken. Die gesamte Anlage mitsamt Umschwung wurde 1986 von John Schmid erworben, über die Jahre sorgfältig restauriert und in einen der schönsten kulturellen Begegnungsorte der Schweiz verwandelt. Internationale und Schweizer Künstler haben für den zauberhaften Landschaftspark im Schönthal ortsspezifische Werke geschaffen. Zuvor machten sie sich jeweils mit dem Kloster, seiner Geschichte und der Landschaft vertraut. Derzeit säumen 31 Werke von 22 Künstlern die Wege und Pfade.
Dieses reichhaltig bebilderte Buch zeigt die Kunstwerke im Dialog mit der Natur und lässt die Entwicklung dieses besonderen Ortes während der letzten drei Jahrzehnte chronologisch in Wort und Bild Revue passieren. Die Beiträge von Dieter Bachmann, Guido Magnaguagno, Raimund Rodewald, René Salathé und John Schmid erläutern umfassend die Geschichte des Klosters von der Gründung bis heute und informieren über die Kunstwerke und über die besondere Schönheit der sie beherbergenden Kulturlandschaft.
Im Skulpturenpark des Klosters Schönthal sind Werke zu sehen von Ilan Averbuch, Hamish Black, Miriam Cahn, Tony Cragg, Martin Disler, Walter Fähndrich, Ian Hamilton Finlay, Nigel Hall, Nicola Hicks, Hans Josephsohn, Peter Kamm, Richard Long, Peter Nagel, David Nash, William Pye, Ulrich Rückriem, Roman Signer, Kurt Sigrist, Erik Steinbrecher, Gerda Steiner / Jörg Lenzlinger, Not Vital u.a.
Hans Josephsohn Skulpturen. Fotografien von Jürg Hassler. Hrsg.: Kesselhaus Josephsohn; Beitr.: Meinherz, Ulrich; Keel, Nina; Foto(s) von Hassler, Jürg. 2017. 96 S. 68 Abb. 23 x 17 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-548-4 Scheidegger & Spiess
Der Fotograf und Filmer Jürg Hassler, geboren 1938, beschäftigte sich über Jahre hinweg intensiv mit dem bildhauerischen Werk von Hans Josephsohn (1920–2012). Als Jugendlicher führte ihn sein Schulweg täglich am Atelier des Künstlers in Zürich vorbei, was Hasslers Interesse für die Arbeit des Bildhauers weckte. Nach der Matura begann Hassler bei Josephsohn als Assistent zu arbeiten und dabei das Handwerk der Bildhauerei zu erlernen. Nach einem Studium der Fotografie in Vevey und paralleler eigener bildhauerischer Tätigkeit realisierte Hassler 1977 den Film «Josephsohn – Stein des Anstosses» und fotografierte während vielen Jahren häufig in Josephsohns Atelier.
Dieses Buch zeigt eine Auswahl von Hasslers fast ausschliesslich in Schwarz-Weiss gemachten Aufnahmen, mehrheitlich mit einzelnen Skulpturen Josephsohns als Motiv, und es beleuchtet die Eigenheiten seiner Bildsprache. In seiner Einführung schreibt Ulrich Meinherz über das Auffinden von Hasslers Fotografien in Josephsohns Atelier ein Jahr nach dessen Tod. Und Nina Keels Essay beschreibt, in welchem Zusammenhang Hasslers Fotografien der Skulpturen entstanden sind.
Hans Josephsohn Sculptures . Photographs by Jürg Hassler. Hrsg.: Kesselhaus Josephsohn; Beiträge von Meinherz, Ulrich; Keel, Nina; Foto(s) von Hassler, Jürg. Engl. 2017. 96 S. 68 Abb. 23 x 17 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-796-9 Scheidegger & Spiess
Künstliche Paradiese. Hrsg.: Bündner Kunstmuseum Chur; Beitr.: Kunz, Stephan; Pohlen, Annelie; Tobler, Konrad. Anne Loch. 2017. 192 S. 100 fb. Abb. 26 x 22 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-547-7 Scheidegger & Spiess
Anne Loch (1946–2014) hat nach ihrer Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf und einem längeren Aufenthalt in Italien in den 1980er-Jahren grosse Beachtung als Malerin von Landschaften und Stillleben gefunden und wurde von wichtigen Galerien in Deutschland und in der Schweiz vertreten. 1988 zog sie sich für 14 Jahre nach Graubünden zurück, wo sie in Thusis eine neue Wahlheimat fand. Der Rückzug war radikal sowohl gegenüber dem Kunstbetrieb wie gegenüber der neuen Umgebung. Im Stillen schuf sie hier ein umfangreiches Werk, das sich mit der Natur, dem Bild der Landschaft in der Malerei und dem künstlichen Paradies in seiner ganzen zerbrechlichen Schönheit auseinandersetzt. Nach einem weiteren elfjährigen Aufenthalt in Deutschland kehrte sie 2013 erneut nach Graubünden zurück, wo sie ein Jahr später im Bergell verstarb.
Das Bündner Kunstmuseum Chur widmet Anne Loch nun erstmals eine umfassende Retrospektive. Diese gleichzeitig erscheinende Monografie ruft in Erinnerung, was durch den Rückzug in Vergessenheit geriet. Vor allem aber ermöglicht sie die Entdeckung eines immensen künstlerischen Werks, das bis heute kaum an die Öffentlichkeit gelangte.
Cinéma mon amour. Kino in der Kunst. Hrsg.: Schuppli, Madeleine; Aargauer Kunsthaus, Aarau; Beitr.: Afschar, Yasmin; Balsom, Erika; Billeter, Jenny; Cairns, Steven; Hediger, Vinzenz; Koenig, Simon; Schuppli, Madeleine. Dtsch; Engl. 2017. 224 S. 171 meist fb. Abb. 20 x 27 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-541-5 Scheidegger & Spiess
Das Medium Film spielt im Schaffen vieler zeitgenössischer Künstler eine wichtige Rolle. Sie gestalten damit nicht nur ihre Werke, sondern lassen sich auch vom Prozess und den Produktionsbedingungen von Filmen inspirieren. Umgekehrt hegen Filmschaffende ein besonderes Interesse für die bildende Kunst und ihre Schöpfer. Künstlerporträts, Biopics sowie Werkdokumentationen finden immer wieder ein grosses Publikum, und die Filme prägen auch die öffentliche Wahrnehmung von bildenden Künstlern.
«Cinéma mon amour» handelt von dieser wechselseitigen Faszination von Kunst und Film und knüpft damit an die gleichnamige Ausstellung im Aargauer Kunsthaus sowie das Filmprogramm «Art mon amour» an den Solothurner Filmtagen 2017 an. Das Buch präsentiert Werke internationaler Künstler, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Kino und Filmschaffen auseinandersetzen. Die Vielfalt der Medien, auf welche die Künstler zurückgreifen, zeigt, dass die Beschäftigung mit dem Thema weit über das eigentliche Genre hinausreicht: Zeichnung, Malerei, Fotografie und Skulptur sind ebenso vertreten wie Video- und Filmarbeiten. Dieses grosszügig bebilderte Buch spürt in sechs thematischen Schwerpunkten der Anziehung nach, die Film und Kino auf uns ausüben. Zeigt Werke von Martin Arnold, Fiona Banner, Marc Bauer, Pierre Bismuth, Candice Breitz, Janet Cardiff & George Bures Miller, collectif_fact, Stan Douglas, Thomas Galler, Christoph Girardet & Matthias Müller, Teresa Hubbard / Alexander Birchler, Samson Kambalu, Daniela Keiser, Julian Rosefeldt, Sam Taylor-Johnson, Mark Wallinger u.a.
Charlotte Perriand. Complete Works / Complete Works. Volume 3: 1956–1968. Barsac, Jacques. Vorwort von Bergdoll, Barry. Engl. 2017. 528 S. 484 fb. u. 303 sw. Abb. 31 x 23 cm. Gb. EUR 120,00. CHF 120,00 ISBN: 978-3-85881-748-8 Scheidegger & Spiess
Der dritte Band der bisher ausführlichsten Monografie über die herausragende französische Designerin Charlotte Perriand umfasst die Jahre 1956 bis 1968. Im Zentrum steht zum einen ihre Kooperation mit Steph Simon, der ihr zusammen mit Jean Prouvé die künstlerische Leitung seiner 1956 in Paris eröffneten Galerie für zeitgenössische Einrichtung überantwortete. Den zweiten Schwerpunkt bilden das von Perriand geschaffene Firmenimage für Air France und verschiedene von ihr gestaltete Reisebüros und Niederlassungen weltweit. Schliesslich widmet sich das Buch ausführlich Perriands bisher kaum bekannter Beteiligung an der Neueinrichtung des Palais des Nations in Genf, des europäischen Hauptsitzes der UN: die Entwürfe für einzelne Möbel, die Ausstattung ganzer Sitzungssäle und Salons, von denen viele bis heute in unveränderter Form genutzt werden.
Weiter dokumentiert der neue Band mit wiederum reichem Bildmaterial Perriands Ferienhaus im savoyischen Méribel sowie die ebenfalls bisher kaum publizierten Häuser des japanischen Botschafters in Paris und des Air-France-Direktors Jacques Martin in Rio de Janeiro sowie zahlreiche Möbelentwürfe der späten 1950er- und 1960er-Jahre.
Alfons Rohrer – Heimat. Ein Fotoalbum. Hrsg.: Anderhalden, Heinz; Beitr.: Clavadetscher, Martina; Henguely, Sylvie; Fotograf Rohrer, Alfons. Dtsch; Franz. 2017. 240 S. 240 fb. Abb. 23 x 17 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-539-2 Scheidegger & Spiess
Alfons Rohrer (1925–1998) war Wirt im Gasthaus «Bahnhof» in Sachseln, einer klassischen Schweizer Dorfbeiz. Zugleich war er auch ein begabter und unermüdlicher Fotograf, sodass sich in seinem Nachlass rund 14.000 Diapositive befinden. Nicht das künstlerische Bild war Rohrers Ziel, sondern das Festhalten von Eindrücken, Momenten und Situationen, vom Vergänglichen quasi für immer. Die Aufnahmen bezeugen seine Begeisterung für das Motiv, seine Freude über die jeweiligen Begegnungen und Ereignisse. Die gezeigten Posen sind aus einer anderen, einer prädigitalen Zeit, als man sich noch geehrt fühlte, ein Bild wert zu sein.
Die in diesem Buch zusammengetragenen Aufnahmen, Dokumente aus mehr als fünf Jahrzehnten eines Dorflebens, lösen beim Betrachter unmittelbar ein nostalgisches Gefühl aus und laden zur Auseinandersetzung mit der persönlichen Vergangenheit und den eigenen Erinnerungen ein.
Ferdinand Gehr. Die öffentlichen Aufträge. Hrsg.: Kunstmuseum Olten; Messmer, Dorothee; Herlach, Katja; Beitr.: Messmer, Dorothee; Wiederkehr, Lorenz; Zenklusen, Laetitia; Züger, Roland. 2016. 224 S. 265 meist fb. Abb. 27 x 21 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-533-0 Scheidegger & Spiess
Das Schaffen von Ferdinand Gehr (1896–1996) ist im öffentlichen Raum so präsent wie kaum ein anderes von einem Schweizer Künstlers des 20. Jahrhunderts. Dennoch ist der Schöpfer von mehr als sechzig Wand-, Decken, und Glasmalereien, Sgraffiti und Keramiken alleine für Kirchen, Schul- und Gemeindehäuser dem Publikum eigentlich nicht bekannt. Besonders Architekten der Schweizer Nachkriegsmoderne schätzten Gehrs reduzierte Formensprache und sein einmaliges Gespür für räumliche Zusammenhänge. Mit seiner Fähigkeit, sakrale Innenräume in Abstimmung mit der Architektur zu gestalten, schuf Gehr Arbeiten, die zum Herausragendsten zählen, was in der Schweiz in diesem Bereich in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht wurde.
Diese neue, reich bebilderte Monografie stellt nun erstmals Gehrs öffentliche Aufträge ins Zentrum. Die wichtigsten Werke in der Schweiz, Österreich, Deutschland und Portugal werden mit Fotografien des Architekten Marco Bakker dokumentiert Die Texte nähern sich Gehrs Œuvre aus historischer, architekturtheoretischer und kunstgeschichtlicher Perspektive und werden durch ein Werkverzeichnis seiner öffentlichen Aufträge komplettiert.
Erscheint zur Ausstellung «Ferdinand Gehr – Bauen an der Kunst» im Kunstmuseum Olten (27. November 2016 bis 26. Februar 2017).
Edvard Munch und die Familie Esche. Die Bildnisse, die Sammlung. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr. Klemm, Christian; Gloor, Lukas. 2016. 112 S. 47 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,00. CHF 19,00 ISBN: 978-3-85881-544-6 Scheidegger & Spiess
1905 malte Edvard Munch (1863–1944) sieben Bildnisse der Familie des Chemnitzer Textilindustriellen Herbert Esche. Fünf dieser Bilder befinden sich seit Längerem als Dauerleihgabe der Herbert Eugen Esche-Stiftung im Kunsthaus Zürich. 2016 konnte ein weiteres zentrales Werk der Gruppe, das Porträt der Mutter Hanni Esche – ein Meilenstein in der Entwicklung von Munchs stark farbigem reifem Stil –, erworben werden.
Entstanden sind die Gemälde für die berühmte Villa Esche, die der belgische Meister des Jugendstils Henry van de Velde 1903 für die Familie erbaut hatte. Das Buch präsentiert und erläutert Munchs Esche-Bildnisse und dokumentiert deren Platz in der Chemnitzer Villa fotografisch. Es illustriert zudem den Kontext der Familiensammlung, die ein für den avantgardistischen Geschmack um 1900 paradigmatisches Ensemble bildet, wie es sich nur selten erhalten hat.
Anton Reckziegel und die Frühzeit des Tourismusplakats. Erscheint zur Ausstellung «Reklamekunst und Reiseträume. Anton Reckziegel und die Frühzeit des Tourismusplakats» im Alpinen Museum der Schweiz in Bern (27. Januar bis 23. April 2017). Hrsg.: Alpines Museum der Schweiz; Beitr.: Kneubühl, Urs; Aerni, Agathon; Flückiger-Seiler, Roland; Hächler, Beat; Hirt-Tenger, Hans; Jaquet, Christian. Reklamekunst und Reiseträume. 2016. 160 S. 315 fb. Abb. 32 x 25 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-532-3 Scheidegger & Spiess
Anton Reckziegel, geboren 1865 im böhmischen Gablonz und an der Akademie in Graz zum Maler ausgebildet, war ab 1893 in der Schweiz tätig. 1909 kehrte er nach Österreich zurück, wo er zunächst in Wien und ab 1912 in Mödling bis zu seinem Tod 1936 als Landschaftsmaler arbeitete. Während seiner Schweizer Jahre wurde Reckziegel rasch zum bekanntesten Plakatmaler des Landes.
Reckziegels Motive zeigen eine Welt der elegant gekleideten Paare, der schnaubenden Dampfeisenbahnen, der prachtvollen Grand Hotels. Erstmals warben damals grosse, farbenprächtige Plakate und sorgfältig lithografierte Prospekte mit Panoramen für die neuerschlossenen Reiseziele. Das Versenden von Ansichtskarten wurde zum Volkssport. Reckziegel hat mit diesen Werbebildern die Vorstellungen von typisch schweizerischen Landschaften geprägt.
Dieses Buch stellt nun zum ersten Mal überhaupt Leben und Werk dieses Künstlers im Kontext der Belle Époque umfassend vor und zeichnet seinen Werdegang vom vielseitigen Kunstmaler zum ersten selbstständigen Werbegrafiker der Schweiz nach. Ebenso werden die Entwicklungen im Druckwesen, in der Kunst und im Tourismus im Vorfeld und während Reckziegels Zeit beleuchtet. Rund 300 Abbildungen entführen in die Frühzeit des touristischen Plakats und der Werbegrafik.
Gestalter und Innenarchitekt. Protagonist der Schweizer Wohnkultur. Protagonisten der Schweizer Wohnkultur (4). Hrsg.: Billing, Joan; Eberli, Samuel; Beitr.: Billing, Joan; Eberli, Samuel; Ernst, Meret; Furrer, Bernhard; Hanak, Michael; Lichtenstein, Claude; Nyberg, Juho; Raeber, Judith; Rüegg, Arthur; Zwicky, Stefan. Hans Eichenberger. 2016. 160 S. 300 meist fb. Abb. 32 x 24 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-521-7 Scheidegger & Spiess
Hans Eichenberger (*1926) prägte die Schweizer Wohnkultur vor allem in den 1950er- bis 1960er-Jahren, aber auch darüber hinaus. Anlässlich seines 90. Geburtstags präsentiert diese Monografie erstmals seit mehr als 30 Jahren sein Schaffen umfassend in Essays, objektbezogenen Texten sowie mit neu aufgenommenen, detailreichen Fotografien der Originalmöbel.
Nach einer Ausbildung zum Schreiner und Zeichner entwarf Eichenberger im eigenen Atelier in Bern Möbel für Röthlisberger Kollektion, de Sede, Strässle, die Swiss Design Collection, Wogg und andere Hersteller. Sein Werk ist gekennzeichnet durch die Verwendung von Metall, Leder und Kunststoff und umfasst unter anderem mehr als 50 Sitzmöbel wie den Sessel «HE-113» (1956) und den «Saffa-Stuhl» (1958). Als freischaffender Innenarchitekt richtete er beispielsweise die Genfer Filiale des Einrichtungshauses Teo Jakob, die Buchhandlung Stauffacher in Bern und zusammen mit der Architektengruppe Atelier 5 das Bistro und einen Laden in der Berner Siedlung Halen ein. Neben zahlreichen Schweizer Auszeichnungen wurde Eichenbergers Werk auch durch die Aufnahme einiger seiner Möbel in internationale Sammlungen wie die des Vitra Design Museums in Weil am Rhein oder des MoMA in New York geadelt.
Serge Fruehauf – Extra Normal. Hrsg.: Bader, Joerg; Abb. von Fruehauf, Serge; Vorwort von Stierli, Martino. Dtsch; Engl. ; Franz. 2016. 208 S. 177 fb. Abb. 20 x 23 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-527-9 Scheidegger & Spiess
Gibt es im Bauen und Planen ein Unbewusstsein? Diese Frage scheint Serge Fruehaufs Antriebsfeder für seine architekturfotografische Langzeitstudie Extra Normal gewesen zu sein. Der 1969 in Vevey geborene Fotograf hat in den letzten 20 Jahren ein Archiv mit mehr als 1000 Bildern absurder architektonischer Details zusammengetragen, die er alle mit einer analogen Fachkamera aufgenommen hat. Die Bestandsaufnahme des heute in Genf lebenden Künstlers folgt keinem wissenschaftlichen Anspruch. Auf sehr humorvolle und fast liebevolle Weise dokumentiert er die Irrungen und Wirrungen von Architekten, Planern sowie Bauingenieuren und -unternehmern des letzten halben Jahrhunderts, denen der Künstler im Stadtbild von Genf, Grenoble, Lyon oder Paris begegnet ist.
Nachdem Fruehaufs Archiv bereits mehrmals in Ausstellungen gezeigt wurde, u.a. im Centre de la Photographie in Genf, präsentiert diese neue Monografie nun mehr als 170 Aufnahmen erstmals in Buchform.
Alberto Giacometti – Druckgrafik. Die öffentliche Sammlung Gross in Sent. Meyer, Monique. Nachwort von Gross, Carlos. 2016. 156 S. 164 meist fb. Abb. 25 x 19 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-520-0 Scheidegger & Spiess
Der Gewölbekeller der Pensiun Aldier in Sent im Engadin beherbergt ein Museum, das die Sammlung des Hoteliers Carlos Gross dem Publikum zugänglich macht. Sie umfasst das nahezu komplette druckgrafische Werk Alberto Giacomettis (1901–1966): gut 100 Exponate, Lithografien und Radierungen, darunter sehr seltene Blätter. Einige der Lithografien sind skizzenhaft, denn oft genügten Giacometti wenige Umrisse, um das Gesehene eindeutig und für immer festzuhalten. Andere Blätter verdeutlichen den furiosen Strich des Künstlers, in unzähligen Linien auf die Druckplatte gebracht.
Dieses Buch bietet erstmals eine Übersicht eines wichtigen Teils von Giacomettis Schaffen, der in diesem Umfang nirgendwo sonst zu sehen ist. Die Kunsthistorikerin Monique Meyer ordnet die exquisite Sammlung in den Kontext seines OEuvres ein und geht auf verschiedene Motive und künstlerische Techniken ein. Abbildungen von Künstlerbüchern, die Giacometti überwiegend gemeinsam mit Pariser Künstlerkollegen geschaffen hat, runden den Band ab.
Alberto Giacometti – Material und Vision. Die Meisterwerke in Gips, Stein, Ton und Bronze. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Büttner, Philippe; Crescenzo, Casimiro Di; Grenier, Catherine; Haupt, Tobias; Klemm, Christian; Lentzsch, Franziska; Mürer, Kerstin; Zweifel, Stefan. 2016. 256 S. 215 meist fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-525-5 Scheidegger & Spiess
Fünfzig Jahre nach dem Tod Alberto Giacomettis (1901–1966) wirft dieses Buch neues Licht auf grundlegende Aspekte des Schaffens und die Arbeitsprozesse des weltbekannten Schweizers. Ausgangspunkt sind 75 kostbare Originalgipse aus dem Nachlass des Künstlers, die 2006 als Schenkung von Bruno und Odette Giacometti an die Alberto Giacometti-Stiftung im Kunsthaus Zürich gelangten, wissenschaftlich untersucht und sorgfältig restauriert wurden.
Gips als Arbeitsmaterial hatte für Giacometti grosse Bedeutung: Er erlaubte ihm, seine Objekte auf vielfältige Weise zu bemalen oder zu bearbeiten. Nicht wenige seiner Skulpturen existieren nur in einer Gipsversion. Anhand zahlreicher Meisterwerke aus allen Schaffensphasen stellt die neue Monografie den künstlerischen Umgang Giacomettis mit der Materialität seiner Werkstoffe in den Mittelpunkt und macht den schöpferischen Prozess eines Jahrhundertkünstlers erfahrbar. Die kostbaren und fragilen Gipse stehen dabei im Fokus. Einbezogen werden aber auch zahlreiche Skulpturen in anderen Materialien wie Plastilin, Stein, Ton, Holz und Bronze.
Alberto Giacometti – Beyond Bronze. Masterworks in Plaster and Other Materials. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Büttner, Philippe; Crescenzo, Casimiro Di; Grenier, Catherine; Haupt, Tobias; Klemm, Christian; Lentzsch, Franziska; Mürer, Kerstin; Zweifel, Stefan. Engl. 2016. 256 S. 215 meist fb. Abb. 27 x 22 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-785-3 Scheidegger & Spiess
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