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Scheidegger & Spiess

 
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Zürcher Hochschule der Künste: Toni-Areal. Hrsg.: Schiller, Janine; Nill, Katharina; Zürcher Hochschule der Künste ZHdK; Beitr.: Escher, Felix; Meier, Thomas D.; Nill, Katharina; Passig, Kathrin; Schiller, Janine; Weber, Peter; Illustr.: Giezendanner, Ingo; Bearbeitet von Schiller, Janine. 2016. 200 S. 150 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-494-4 Scheidegger & Spiess
Aus der einst modernsten Grossmolkerei Europas ist eine Kunsthochschule geworden: Auf dem Toni-Areal in Zürich-West sind seit Herbst 2014 die Studierenden und Lehrenden der ZHdK zu Hause. Das Zürcher Architekturbüro EM2N hat die kolossale Gebäudestruktur beim Umbau zur Kunsthochschule bewahrt und die ehemalige «Joghurtfabrik» zu einer Stadt im Haus umgewandelt. Das neue Raumprogramm ist durchlässig und ermöglicht so eine zeitgemässe Lern- und Lehrumgebung, die sich – im Sinne der Wissensarchitektur – zum urbanen Umfeld öffnet. Ateliers, Büros, Konzert- und Hörsäle, Ausstellungsräume, Kino, Museum, Musikklub, Gastronomie und 100 Mietwohnungen liegen hier Tür an Tür.
Das Buch dokumentiert die Wandlung und beobachtet die Aneignung des Toni-Areals. Zahlreiche Fotografien und Pläne zeigen den Umbauprozess und das alltägliche Mit- und Nebeneinander unterschiedlicher Mentalitäten und Arbeitsweisen der Künste, des Designs und der Vermittlung.
Zürcher Hochschule der Künste – Toni-Areal. Hrsg.: Schiller, Janine; Nill, Katharina; Zürcher Hochschule der Künste ZHdK; Beitr.: Escher, Felix; Meier, Thomas D.; Nill, Katharina; Passig, Kathrin; Schiller, Janine; Weber, Peter; Illustr.: Giezendanner, Ingo; Bearbeitet von Schiller, Janine. Engl.. 2016. 200 S. 150 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-766-2 Scheidegger & Spiess
Werner Bischof. Standpunkt. Hrsg.: Bischof, Marco; Beitr.: Bischof, Marco; Ritchin, Fred. 320 S. 180 fb. u. 210 Duplex-Abb. 31 x 26 cm. Gb. Scheidegger & Spiess, 2016. EUR 77,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-508-8 Scheidegger & Spiess
2016 könnte der berühmte Schweizer Fotograf Werner Bischof (1916–1954) seinen 100. Geburtstag feiern. Zu diesem Anlass erscheint ein grosses Buch, das Leben und Schaffen des fotografischen Zeitzeugen aus einer neuen Perspektive erzählt: Erstmals werden neben vielen der weltbekannten Fotoikonen zahlreiche unveröffentlichte Aufnahmen, Zeichnungen, Briefe und Tagebucheinträge aus dem Nachlass präsentiert. Bischofs Lebensgeschichte, sein fotografisches Credo und die Reiseeindrücke werden somit in seinen eigenen Worten nacherzählt.
Werner Bischof begann als Studio- und Werbefotograf, wandte sich dann aber früh der Natur- und Dokumentarfotograf zu. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bereiste der 29-Jährige Süddeutschland, Frankreich sowie die Niederlande und dokumentierte die existenzielle Not, die ihm dort begegnete. 1949 wurden seine Aufnahmen erstmals in der Zeitschrift Life veröffentlicht, und Bischof trat der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Magnum Photos bei. Ab 1951 war er im Mittleren und im Fernen Osten unterwegs, wo er die Hungersnot in Bihar vor die Augen der Weltöffentlichkeit brachte und im Auftrag von Paris Match als Korrespondent über den Indochina-Krieg berichtete. 1953 machte er sich auf eine grosse Reise durch Nord- und Südamerika auf. Im Mai 1954 verunglückte er tödlich mit seinem Geländewagen in den peruanischen Anden.
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Kerbhölzer, Knochenschlitten, Kuhherden. Kostbarkeiten der Ethnografischen Sammlung des Alpinen Museums der Schweiz. Ein Postkartenbuch. Hrsg.: Alpines Museum der Schweiz; Beitr.: Beitl, Matthias; Bellwald, Werner; Carlen, Luzia; Kuhn, Konrad. 2016. 74 S. 52 meist fb. Abb. 17 x 12 cm. Gb. EUR 24,00. CHF 24,00 ISBN: 978-3-85881-501-9 Scheidegger & Spiess
Die «Alpine Volkskunde» war bereits im ersten Sammlungsprogramm des Alpinen Museums der Schweiz von 1903 als Interessengebiet aufgeführt. Eine ethnografische Abteilung konnte die junge Institution jedoch erst 1919 / 20 eröffnen, als sie von der österreichischen Ethnologin Eugenie Goldstern eine Schenkung von über 100 Alltagsgegenständen aus den Schweizer Alpentälern erhielt. Kollektionen aus privaten Beständen prägten auch weiterhin den Ausbau der volkskundlichen Sammlung. 1920 schenkte Pfarrer Lauterburg aus Saanen eine Spielzeugsammlung aus seiner Heimatregion. In den 1980er-Jahren gelangte eine umfangreiche Kerbholzkollektion aus dem Nachlass des Berner Rechtsprofessors Max Gmür als Dauerleihgabe ins Museum. Und 2014 konnte die «Tesselsammlung» des Futterbauwissenschaftlers und Ethnografen Friedrich Gottlieb Stebler als Schenkung von der ETH Zürich übernommen werden. Zahlreiche Kostbarkeiten mit überraschenden Geschichten – von Kerbhölzern, Knochenschlitten und Kuhherden – sind in diesem neuen Postkartenbuch des Alpinen Museums zu finden.
André Thomkins. Die Zürcher Jahre. Tanner, Paul. Hrsg.: Graphischen Sammlung ETH Zürich. Beitr.: Paul Tanner und Felix Philipp Ingold. 2016. 96 S. 70 fb. Abb. 27 x 21 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-509-5 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Künstler André Thomkins (1930–1985) begann 1976 im Zürcher Kupferdruckatelier von Peter Kneubühler eine Phase intensiver Arbeit mit diesem Medium. 1978 verlegte er auch seinen Wohnsitz nach Zürich, nachdem er ab 1954 in Essen gelebt hatte. Seine Kontakte in der Schweiz hatte er über die Jahre stets weiter gepflegt. Auch nach seinem erneuten Umzug nach München 1982 hielt er seine während der Zürcher Jahre geschlossenen Freundschaften aufrecht, bis zu seinem plötzlichen Tod 1985.
Paul Tanner ermöglicht in diesem neuen Buch nun erstmals einen Einblick in das Leben und Schaffen von André Thomkins während dessen Zürcher Jahre. Neben Betrachtungen zu den in dieser Zeit entstandenen Werken zeichnet er nach, welche Menschen für Thomkins besondere Bedeutung hatten: seine Ehefrau, die deutsche Künstlerin Eva Schnell, und seine späteren Lebensgefährtinnen Elisabeth Pfäfflin und Elly Förster; sein Freund Serge Stauffer und sein Schüler Christoph Gredinger sowie der Schriftsteller Felix Philipp Ingold und sein Künstlerkollege Rolf Winnewisser.
Visionäre der Moderne. Paul Scheerbart, Bruno Taut, Paul Goesch. Hrsg.: Berlinische Galerie; Beitr.: Lütgens, Annelie; Barkhofen, Eva-Maria; Hohnholz, Sabine; Musielski, Ralph. 2016. Dtsch; Engl. 184 S. 190 meist fb. Abb. 27 x 23 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-510-1 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch präsentiert Architekturvisionen, Zeichnungen und Texte dreier deutscher Visionäre in der Aufbruchsphase nach dem Ersten Weltkrieg. Der Schriftsteller, Dichter und Erfinder Paul Scheerbart (1863–1915) konnte den Architekten Bruno Taut (1880–1938) für seine Ideen, mit farbigem Glas zu bauen, begeistern. Paul Goesch (1885–1940), ausgebildeter Architekt, schuf Hunderte von phantastischen Zeichnungen. Er zählte zum berühmten Forum für utopisches Bauen «Die gläserne Kette», das 1919 von Taut ins Leben gerufen worden war.
Die expressive Kunst der jungen Weimarer Republik, deren Wirtschaft darniederlag, sollte sich aus den verschiedensten Quellen speisen, die Bauten gläsernen Grotten oder galaktischen Luftschlössern ähneln. «Träumer, Phantasten, Visionäre (…), das ist letzten Endes das, was wir wollen: die Utopie!», formulierte der Architekt Walter Gropius begeistert.
Diese erste vergleichende Publikation zum Schaffen der drei Visionäre der Moderne vereinigt rund achtzig, bisher noch nie gezeigte Aquarelle von Paul Goesch mit Zeichnungen und Texten Paul Scheerbarts, Bruno Tauts und weiterer Mitglieder der «Gläsernen Kette».
Dada Afrika. Dialog mit dem Fremden. Hrsg.: Burmeister, Ralf; Oberhofer, Michaela; Tisa Francini, Esther; Beitr.: Beltz, Johannes; Blake, Jody; Bolz, Peter; Burmeister, Ralf; Fleckner, Uwe; Guyer, Nanina; Kaufmann, Christian; Krupp, Walburga; Langer, Axel; Malefakis, Alexis; Mottas, François; Oberhofer, Michaela; Plisinier, Valentine; Smith, Kathryn; Thiérard, Hélène; Tisa Francini, Esther; Trinh, Jhanh; de Weerdt, Mona; White, Michael; van Wyk, Roger. 2016. 240 S. 200 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-507-1 Scheidegger & Spiess
Genese Dada. 100 Jahre Dada Zürich . Hrsg.: Arp Museum Bahnhof Rolandseck; Cabaret Voltaire; Beitr.: von Asten, Astrid; Ballweg, Tobias; Behrens, Nicola; Benndorf, Friedrich Kurt; Bezzola, Tobia; Böhringer, Hannes; Buchholz, Tanja; Cattapan, Katja; Erdogan, Hayat; Häusler, Jürgen; Kornhoff, Oliver; Kycek, Sylvie; Mattern, Jutta; Mersch, Dieter; Meyer, Raimund; Notz, Adrian; Pfaller, Robert; Robertson, Eric; Steiner, Juri; Steinkamp, Maike; de Weerdt, Mona; Zweifel, Stefan. 2016. 248 S. 136 fb. u. 31 sw. Abb. 26 x 19 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-492-0 Scheidegger & Spiess
Erscheint zur Ausstellung «Genese Dada. 100 Jahre Dada Zürich» im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen (14. Februar bis 10. Juli 2016). Engl. e Ausgabe: «Genesis Dada. 100 Years Dada Zürich» (ISBN 978-3-85881-767-9). Am 5. Februar 1916 eröffneten Hugo Ball und Emmy Hennings gemeinsam mit Marcel Janco, Tristan Tzara und Hans Arp in Zürich das Cabaret Voltaire, das mit seinem legendären Programm Geschichte schreiben sollte. Dies war die Geburtsstunde von Dada. Wenig später folgte eine kurze, aber ebenso bedeutsame Ära in der Galerie Dada in Zürich, in der unter der Ägide der Dadaisten insgesamt vier Ausstellungen entstanden. Die Dada-Entwicklung ist stark von der Polarität dieser beiden Orte geprägt, in denen jeweils eine sehr unterschiedliche Atmosphäre herrschte.
Diese umfassende Darstellung der Dada-Genese erscheint anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der revolutionären Kunstbewegung. Sie beleuchtet deren Anfangsjahre 1916 / 17 in Zürich im Kontext der damaligen Zeit. Mit Blick auf den zeitgeschichtlichen Hintergrund wird anhand relevanter Themen wie dem Ersten Weltkrieg, der Psychoanalyse oder der zeitgenössischen Kunstszene ergründet, auf welchem intellektuellen und gesellschaftlichen Nährboden sich Dada entwickeln konnte. Die Beiträge zeigen auf, wie Dada ein weltumspannendes Phänomen wurde, mit dem Künstler wie Joan Miró, Marcel Duchamp, Jean Cocteau oder Man Ray assoziiert waren und dessen Schlagkraft bis heute nichts an Aktualität eingebüsst hat.
"Dadaglobe Reconstructed. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Sudhalter, Adrian; Buchberg, Karl; Daffner, Lee Ann; Friedman, Samantha; Hug, Cathérine. 2016. 304 S. fb. Abb. Gb. EUR CHF 59,00" ISBN: 978-3-85881-499-9 Scheidegger & Spiess
Dadaglobe Reconstructed. Hrsg.: Zürich, Kunsthaus. Engl. 2016. 304 S. 396 meist fb. Abb. 27 x 20 cm. Gb. EUR CHF 75,00 ISBN: 978-3-85881-775-4 Scheidegger & Spiess
«Dadaglobe» war vom Initiator Tristan Tzara (1896–1963) als die Dada-Anthologie schlechthin gedacht. Geldmangel und organisatorische Schwierigkeiten liessen das Vorhaben jedoch scheitern. Wäre Dadaglobe 1921 tatsächlich veröffentlicht worden, hätten die mehr als 100 Kunstwerke und zahlreichen Texte von über 30 Künstlern aus sieben Ländern schon damals gezeigt, dass sich die zu Beginn eher nur regional bekannte Dada-Bewegung innert weniger Jahre zu einer weltweiten Kunstströmung entwickelt hatte. .
Mit «Dadaglobe Reconstructed» liegt das faszinierende Gesamtkunstwerk aus Bild und Text nun erstmals vor. Es beinhaltet Kunstwerke, die von den zur Mitwirkung eingeladenen Künstlern in den von Tzara aufgestellten Kategorien «Zeichnung», «Fotografie eines Kunstwerks», «Fotografisches Selbstporträt» und «Buchseitenentwurf» eingereicht wurden. Dazu kommen Gedichte und Prosa, die zahlreiche Künstler darüber hinaus an ihn schickten. Die nun vorliegende, auf jahrelanger umfassender Forschungsarbeit der amerikanischen Kunsthistorikerin Adrian Sudhalter basierende Zusammenführung dieser Werke wird begleitet von fachkundigen Essays, die Tzaras Konzept sowie die Geschichte von Dada und «Dadaglobe» auf dem neusten Stand der Forschung mit bahnbrechenden Erkenntnissen darstellen.
Genesis Dada. 100 Years of Dada Zurich. Hrsg.: Arp Museum Bahnhof Rolandseck; Cabaret Voltaire; Übersetzt von Wolfson, Michael. Engl. 2016. 180 S. 110 meist fb. Abb. 26 x 19 cm. Gb. EUR CHF 49,90 ISBN: 978-3-85881-767-9 Scheidegger & Spiess
Am 5. Februar 1916 eröffneten Hugo Ball und Emmy Hennings gemeinsam mit Marcel Janco, Tristan Tzara und Hans Arp in Zürich das Cabaret Voltaire, das mit seinem legendären Programm Geschichte schreiben sollte. Dies war die Geburtsstunde von Dada. Wenig später folgte eine kurze, aber ebenso bedeutsame Ära in der Galerie Dada in Zürich, in der unter der Ägide der Dadaisten insgesamt vier Ausstellungen entstanden. Die Dada-Entwicklung ist stark von der Polarität dieser beiden Orte geprägt, in denen jeweils eine sehr unterschiedliche Atmosphäre herrschte. .
Diese umfassende Darstellung der Dada-Genese erscheint anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der revolutionären Kunstbewegung. Sie beleuchtet deren Anfangsjahre 1916 / 17 in Zürich im Kontext der damaligen Zeit. Mit Blick auf den zeitgeschichtlichen Hintergrund wird anhand relevanter Themen wie dem Ersten Weltkrieg, der Psychoanalyse oder der zeitgenössischen Kunstszene ergründet, auf welchem intellektuellen und gesellschaftlichen Nährboden sich Dada entwickeln konnte. Die Beiträge zeigen auf, wie Dada ein weltumspannendes Phänomen wurde, mit dem Künstler wie Joan Miró, Marcel Duchamp, Jean Cocteau oder Man Ray assoziiert waren und dessen Schlagkraft bis heute nichts an Aktualität eingebüsst hat.
Peter Liechti – Dedications. Hrsg.: Gsponer, Jolanda; Beitr.: Liechti, Peter; Egger, Christoph; Gsponer, Jolanda. 2016. 184 S. 166 fb. Abb., 1 DVD. 22 x 16 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-500-2 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Filmemacher, Regisseur und Autor Peter Liechti (1951–2014) hat ein Werk von mehr als 20 Filmen geschaffen. Die meisten davon sind Dokumentar-, Musik- und Experimentalfilme. Für The Sound of Insects wurde er 2009 mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. .
Dedications, Liechtis letzter Film, blieb unvollendet. Seine schwere Krankheit bewog ihn, das ursprünglich als Trilogie geplante Projekt stark zu kürzen und dessen Fokus zu verändern: Er machte sein eigenes Sterben zum Thema und begann eine Widmung an das Leben. .
Das nun vorliegende Buch ist ein in sich geschlossener Teil eines insgesamt dreiteiligen multimedialen Projekts, mit dem Liechtis Partnerin Jolanda Gsponer zusammen mit einigen seiner Mitarbeitern die unvollendeten Dedications für die Nachwelt erhalten und zugänglich machen will. Es verbindet Liechtis während der Krankenhausaufenthalte verfasstes «Spital-Tagebuch» mit Auszügen seiner Reisenotizen und 165 ausgewählten Filmstills. Die beigefügte DVD enthält die 15-minütige Anfangssequenz des Films im Rohschnitt. Aus der von Peter Liechti hinterlassenen bruchstückhaften Auseinandersetzung mit seinem Leben und Tod ist posthum eine wunderbare Hommage an den Künstler geworden.
Hans Bellmann. Architekt und Produktgestalter. Protagonist der Schweizer Wohnkultur. Hrsg.: Billing, Joan; Eberli, Samuel; Beitr.: Billing, Joan; Eberli, Samuel; Koeberle, Susanna; Nyberg, Juho; Rüegg, Arthur. 2015. 144 S. 150 fb. u. sw. Abb., Pläne u. Skizzen. 32 x 25 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-485-2 Scheidegger & Spiess
Hans Bellmann (1911–1990) zählt zu den bedeutenden Protagonisten der Schweizer Wohnkultur und beeinflusste diese in den 1950er- und 1960er-Jahren massgeblich. Geprägt durch sein Studium am Bauhaus in Dessau und in Berlin und seine Arbeit bei Mies van der Rohe formulierte Bellmann in seinem eigenständigen und konsequenten Werk sinnbildlich die Wünsche an die Lebensentwürfe seiner Zeit. Der Schweizerische Werkbund honorierte diese Leistung mit einem Dutzend Auszeichnungen «Die Gute Form». Nach seiner Rückkehr in die Schweiz 1934 begann Hans Bellmann seine Kooperation mit der Firma Wohnbedarf AG. Als freischaffender Architekt und Entwerfer entwickelte er Möbel, baute Einfamilienhäuser, richtete Möbelgeschäfte ein und entwarf Industrieprodukte. Ausserdem war er als Dozent u. a. an der Kunstgewerbeschule Zürich und der Hochschule für Gestaltung in Ulm tätig.
Diese erste Monografie stellt die Arbeit von Hans Bellmann detailliert vor: mit einem einordnenden Essay sowie vielen neu erstellten Fotografien und Texten zu den einzelnen Objekten.
Die Reihe «Protagonisten der Schweizer Wohnkultur» birgt verborgene Schätze der Schweizer Designgeschichte und stellt diese mit sorgfältig aufgearbeiteten Büchern und Ausstellungen der Öffentlichkeit vor. Ziel ist, auf das kulturelle Designerbe aufmerksam zu machen und die Vernetzung von Fachspezialisten, Institutionen und Designinteressierten zu fördern. Bisher wurden folgende Gestalter vorgestellt: Alfred Altherr Junior, Klaus Vogt, Werner Max Moser, Jacob Müller.
Magie der Zeichen. 3000 Jahre chinesische Schiftkunst. Hrsg.: von Przychowski, Alexandra; Karlsson, Kim; Beitr.: Karlsson, Kim; von Przychowski, Alexandra; Schlombs, Adele; Ledderose, Lothar; Veit, Willibald; Rathman-Steinert, Uta; Lu, Lis Jung. 2015. 192 S. 201 fb. u. 9 schw.-w. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-468-5 Scheidegger & Spiess
Chinesische Schriftzeichen faszinieren: auch wer sie nicht lesen kann, spürt ihre magische Aura und lässt sich von ihrer abstrakten Schönheit begeistern. Dieses neue Buch erkundet die vielfältigen Bedeutungsebenen von Schrift und Kalligrafie in China und spannt dabei einen Bogen von den frühesten Schriftzeugnissen bis zur zeitgenössischen Kunst. Es vermittelt einen Einblick in das vielschichtige Wesen der chinesischen Kultur, deren Quintessenz seit den frühesten Anfängen und bis heute die Schrift und Schriftkunst ist.
Die Texte und zahlreichen Abbildungen erzählen Geschichten von magischen Botschaften an den Himmel und der Machtdemonstration auf Erden, von religiöser Hingabe und politischer Legitimation, von individueller Ausdruckskraft und subtiler Kritik.
Off / In Space. Beitr.: Giezendanner, Petra; Beitr.: Tobler, Konrad. Christian Grogg. 2015. 272 fb. Abb. S. 30 x 23 cm. Pb. EUR 77,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-471-5 Scheidegger & Spiess
Christian Grogg (geboren 1963) absolvierte zunächst eine Lehre als Hochbauzeichner, bevor er sich vollumfänglich der Kunst sowie der Raumgestaltung und dem Möbeldesign zuwandte. Dabei widmet er sich nicht selten „leisen“ Themen, spürt Verborgenes auf, bringt den Betrachter zum Staunen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Raum und Architektur, deren Funktion oder Konstruktion bildet das thematische Spannungsfeld seiner Arbeiten. Seine Kunstwerke sind komplex und bis ins Letzte durchdacht; seine Möbel sind kostbare Einzelstücke, von Grogg nicht nur konzipiert, sondern auch eigenhändig gebaut.
Diese erste Monografie zu Christian Groggs OEuvre ist als „Doppelalbum“ konzipiert. Reich bebildert zeigt der eine Teil sein künstlerisches Schaffen, der andere die von ihm entworfenen Räume und Möbel der vergangenen 20 Jahre. Die Essays veranschaulichen, wie sich die beiden Tätigkeitsfelder gegenseitig zuspielen, und beschreiben Groggs künstlerischen Werdegang.
Peter Hächler. Hrsg.: Hächler, Gabrielle; Schaschl, Sabine; Beitr.: Stierli, Martino; Schaschl, Sabine; Hächler, Eva; Hächler, Gabrielle. Dtsch; Engl. 2015. 96 S. 87 meist fb. Abb. 30 x 20 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-505-7 Scheidegger & Spiess
Peter Hächler (1922–1999) gehört zu den renommiertesten und formal radikalsten Bildhauern der Schweiz. Sein Œuvre zeichnet sich gleichermassen durch ein streng geometrisches Formenvokabular wie durch intuitive Verspieltheit aus. Nach über 20 Jahren erscheint nun wieder ein Buch über den Künstler, das sein Werk aus heutiger Perspektive würdigt. Hächlers Arbeiten bestechen durch ihre Materialvielfalt. Ab den 1970er-Jahren begann er, mit neuen, in der Industrie verwendeten Materialien zu experimentieren. So entstanden Grossplastiken aus Beton, Kunststoff, Eisenguss oder Chromstahl, die noch heute im öffentlichen Raum zu sehen sind. Viele dieser Arbeiten sind als architekturbezogene Kunst-am-Bau-Projekte entstanden.
Mehr als drei Dutzend von Hächlers Skulpturen sind für diese Monografie eigens neu fotografiert worden. Der Kunsthistoriker Martino Stierli stellt das Schaffen des Bildhauers in den Kontext der Schweizer Nachkriegskunst und die Kuratorin Sabine Schaschl geht im Gespräch mit Peter Hächlers Witwe und Tochter dessen Inspirationsquellen und Lebensumständen nach.
Das Jacobs Haus. Hrsg.: Buergel, Roger M.; Beitr.: Lima, Zeuler R.; Meier-Rust, Kathrin; Prinz, Sophia; Tschanz, Martin; Vogel, Felix; Zangger, Andreas. Dtsch; Engl. 2015. 188 S. 38 fb. u. 71 sw. Abb. 31 x 25 cm. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-504-0 Scheidegger & Spiess
Das Jacobs Haus im Zürcher Seefeld ist der Sitz der Jacobs Foundation und des Johann Jacobs Museums. Die herrschaftliche Villa, deren Räume und Garten einen wunderschönen Ausblick auf die Seepromenade und den Zürichsee bieten, war im Jahr 1913 von Otto Honegger als repräsentatives Wohnhaus für einen Ingenieur und Politiker erbaut worden. Seit den 1980er-Jahren gehört das Haus der ursprünglich aus Bremen stammenden Kaffeehandels-Dynastie Jacobs.
In den vergangenen Jahren ist das Haus von den Basler ArchitektenMiller & Maranta beherzt umgebaut worden. Mit dem architektonischen Eingriff geht auch eine konzeptionelle Neuausrichtung des Hauses einher: Unter der Leitung des früheren documenta-Leiters Roger M. Buergel widmet sich das Jacobs Museum in vielfältiger Weise den kulturellen Mischformen, die sich entlang der globalen Handelswege herausbilden.
Das attraktiv bebilderte und in thematische Kapitel gegliederte Buch stellt das Jacobs Haus, seinen Garten sowie den Umbau genauso vor wie die Ausstellungsprogrammatik des Johann Jacobs Museums und die verschiedenen Förderschwerpunkte der international im Bereich der Kinder- und Jugendentwicklung tätigen Jacobs Foundation.
Ricco Wassmer 1915-1972. Catalogue raisonné der Gemälde und Objekte. Wasmer, Marc-Joachim. Hrsg.: Kunstmuseum Bern. 2015. 464 S. 720 meist 500 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-486-9 Scheidegger & Spiess
Mit surreal wirkenden Arrangements schuf der Schweizer Künstler Ricco Wassmer (eigentlich Erich Hans Wassmer, 1915–1972) ein einzigartiges Werk zwischen Naiver Malerei, Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus. Sein Werdegang ist eng mit den „heroischen Jahren“ der Berner Kunst verwoben, doch von Anfang an war er ein Grenzgänger und Aussenseiter, der sich durch rätselhafte Bilder mitteilte. Als Autodidakt entschied er sich für die gegenständliche Ideenkunst, mit der er seine existenziellen Fragen in allegorischen Kompositionen umkreiste. Das verlorene Kinderparadies, schlanke Jungen, Matrosensujets, Segelschiffe, Stillleben, Hommagen und die Sehnsucht nach der Ferne sind die zentralen Themen seines OEuvres.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Ricco Wassmer erscheint dieses umfassend kommentierte Werkverzeichnis mit reich illustrierter Biografie und einführenden Essays. Viele der rund 540 Arbeiten werden hier erstmals publiziert. Weil die Kamera dem Künstler nicht nur Ersatz für das Modellstudium bedeutete, sondern ab den 1950er-Jahren einen wachsenden Stellenwert einnahm, wird auch ein spezieller Fokus auf die Wechselwirkung von Malerei und Fotografie gerichtet.
Glanzlichter. Meisterwerke aus der Graphischen Sammlung und dem Fotoarchiv der Zentralbibliothek Zürich. Hrsg.: Zentralbibliothek Zürich; Beitr.: Dieterich, Barbara; Hesse, Jochen; Weber, Bruno; Vorwort von Bliggenstorfer, Susanna. 2015. 120 S. 49 fb. Abb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-491-3 Scheidegger & Spiess
In den Beständen der Zentralbibliothek Zürich befindet sich eine der bedeutendsten landeskundlichen und kulturhistorischen Bilddokumentationen der Schweiz. Dieser wenig bekannte Schatz umfasst rund eine Million Zeichnungen, Druckgrafiken, Ansichtskarten, Fotografien, Gemälde und Skulpturen aus sieben Jahrhunderten. Er reicht von Tobias Stimmer, dem Meister des Renaissance-Holzschnitts, über Salomon Gessner, Universalgelehrter des 18. Jahrhunderts, bis zu wenig bekannten Gemälden des Dichters Gottfried Keller (1819–1890) und zu Gegenwartskünstlern wie Warja Lavater und Gottfried Honegger.
Die neue Publikation zeigt eine Auswahl von mehr als hundert exemplarischen Kunstwerken aus der Graphischen Sammlung und dem Fotoarchiv, darunter herausragende Ansichten und Porträts, die mit eigenen Beiträgen gewürdigt werden. Neben diesen beiden Säulen der Sammlung, deren Entstehungsgeschichte ein separater Text erzählt, werden auch kleinere thematische Sammlungsbereiche vorgestellt. Bildbeispiele erlauben einen Blick auf Kunstwerke, die sonst sicher im Depot verwahrt und so dem Blick des interessierten Publikums entzogen sind.
Yann Mingard – Grundlinie. Fotografische Ermittlung Neuenburg 2015. Hrsg.: Bibliothèque de la Ville von La-Chaux-de-Fonds; Beitr.: Herschdofer, Nathalie; Béguin, Thierry; Hainard, François; Vorwort von Humair, Jacques-André. 2015. 136 S. 75 fb. Abb. 24 x 32 cm. Dtsch; Franz. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-497-5 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Fotograf und ausgebildete Gartenbauer Yann Mingard (geboren 1973) arbeitet seit 2001 an fotografischen Langzeitprojekten. Er setzt sich darin mit Fragen nach Territorien, Zugehörigkeiten und Identitäten auseinander. Seine neueste Arbeit – entstanden im Rahmen des Projekts «Enquête photographique neuchâteloise» der Stadtbibliothek La Chaux-de-Fonds – führte ihn in den Westschweizer Kanton Neuenburg. Mobilität und Infrastruktur, aber auch der gesellschaftliche Zusammenhalt verändern sich in dieser Region seit einigen Jahren tiefgreifend.
Mingard macht es sich zur Aufgabe, Spuren dieser Entwicklungen fotografisch zu hinterfragen. Er folgt der Trasse des Projekts «TransRun», einem Expressbahnprojekt zwischen den beiden städtischen Ballungsräumen des Kantons, Neuenburg und La Chaux-de-Fonds, das 2012 in einem Referendum von der Bevölkerung abgelehnt wurde.
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