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Scheidegger & Spiess

 
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Visionäre der Moderne. Paul Scheerbart, Bruno Taut, Paul Goesch. Hrsg.: Berlinische Galerie; Beitr.: Lütgens, Annelie; Barkhofen, Eva-Maria; Hohnholz, Sabine; Musielski, Ralph. 2016. Dtsch; Engl. 184 S. 190 meist fb. Abb. 27 x 23 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-510-1 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch präsentiert Architekturvisionen, Zeichnungen und Texte dreier deutscher Visionäre in der Aufbruchsphase nach dem Ersten Weltkrieg. Der Schriftsteller, Dichter und Erfinder Paul Scheerbart (1863–1915) konnte den Architekten Bruno Taut (1880–1938) für seine Ideen, mit farbigem Glas zu bauen, begeistern. Paul Goesch (1885–1940), ausgebildeter Architekt, schuf Hunderte von phantastischen Zeichnungen. Er zählte zum berühmten Forum für utopisches Bauen «Die gläserne Kette», das 1919 von Taut ins Leben gerufen worden war.
Die expressive Kunst der jungen Weimarer Republik, deren Wirtschaft darniederlag, sollte sich aus den verschiedensten Quellen speisen, die Bauten gläsernen Grotten oder galaktischen Luftschlössern ähneln. «Träumer, Phantasten, Visionäre (…), das ist letzten Endes das, was wir wollen: die Utopie!», formulierte der Architekt Walter Gropius begeistert.
Diese erste vergleichende Publikation zum Schaffen der drei Visionäre der Moderne vereinigt rund achtzig, bisher noch nie gezeigte Aquarelle von Paul Goesch mit Zeichnungen und Texten Paul Scheerbarts, Bruno Tauts und weiterer Mitglieder der «Gläsernen Kette».
Dada Afrika. Dialog mit dem Fremden. Hrsg.: Burmeister, Ralf; Oberhofer, Michaela; Tisa Francini, Esther; Beitr.: Beltz, Johannes; Blake, Jody; Bolz, Peter; Burmeister, Ralf; Fleckner, Uwe; Guyer, Nanina; Kaufmann, Christian; Krupp, Walburga; Langer, Axel; Malefakis, Alexis; Mottas, François; Oberhofer, Michaela; Plisinier, Valentine; Smith, Kathryn; Thiérard, Hélène; Tisa Francini, Esther; Trinh, Jhanh; de Weerdt, Mona; White, Michael; van Wyk, Roger. 2016. 240 S. 200 fb. Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-507-1 Scheidegger & Spiess
Genese Dada. 100 Jahre Dada Zürich . Hrsg.: Arp Museum Bahnhof Rolandseck; Cabaret Voltaire; Beitr.: von Asten, Astrid; Ballweg, Tobias; Behrens, Nicola; Benndorf, Friedrich Kurt; Bezzola, Tobia; Böhringer, Hannes; Buchholz, Tanja; Cattapan, Katja; Erdogan, Hayat; Häusler, Jürgen; Kornhoff, Oliver; Kycek, Sylvie; Mattern, Jutta; Mersch, Dieter; Meyer, Raimund; Notz, Adrian; Pfaller, Robert; Robertson, Eric; Steiner, Juri; Steinkamp, Maike; de Weerdt, Mona; Zweifel, Stefan. 2016. 248 S. 136 fb. u. 31 sw. Abb. 26 x 19 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-492-0 Scheidegger & Spiess
Erscheint zur Ausstellung «Genese Dada. 100 Jahre Dada Zürich» im Arp Museum Bahnhof Rolandseck, Remagen (14. Februar bis 10. Juli 2016). Engl. e Ausgabe: «Genesis Dada. 100 Years Dada Zürich» (ISBN 978-3-85881-767-9). Am 5. Februar 1916 eröffneten Hugo Ball und Emmy Hennings gemeinsam mit Marcel Janco, Tristan Tzara und Hans Arp in Zürich das Cabaret Voltaire, das mit seinem legendären Programm Geschichte schreiben sollte. Dies war die Geburtsstunde von Dada. Wenig später folgte eine kurze, aber ebenso bedeutsame Ära in der Galerie Dada in Zürich, in der unter der Ägide der Dadaisten insgesamt vier Ausstellungen entstanden. Die Dada-Entwicklung ist stark von der Polarität dieser beiden Orte geprägt, in denen jeweils eine sehr unterschiedliche Atmosphäre herrschte.
Diese umfassende Darstellung der Dada-Genese erscheint anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der revolutionären Kunstbewegung. Sie beleuchtet deren Anfangsjahre 1916 / 17 in Zürich im Kontext der damaligen Zeit. Mit Blick auf den zeitgeschichtlichen Hintergrund wird anhand relevanter Themen wie dem Ersten Weltkrieg, der Psychoanalyse oder der zeitgenössischen Kunstszene ergründet, auf welchem intellektuellen und gesellschaftlichen Nährboden sich Dada entwickeln konnte. Die Beiträge zeigen auf, wie Dada ein weltumspannendes Phänomen wurde, mit dem Künstler wie Joan Miró, Marcel Duchamp, Jean Cocteau oder Man Ray assoziiert waren und dessen Schlagkraft bis heute nichts an Aktualität eingebüsst hat.
"Dadaglobe Reconstructed. Hrsg.: Kunsthaus Zürich; Beitr.: Sudhalter, Adrian; Buchberg, Karl; Daffner, Lee Ann; Friedman, Samantha; Hug, Cathérine. 2016. 304 S. fb. Abb. Gb. EUR CHF 59,00" ISBN: 978-3-85881-499-9 Scheidegger & Spiess
Dadaglobe Reconstructed. Hrsg.: Zürich, Kunsthaus. Engl. 2016. 304 S. 396 meist fb. Abb. 27 x 20 cm. Gb. EUR CHF 75,00 ISBN: 978-3-85881-775-4 Scheidegger & Spiess
«Dadaglobe» war vom Initiator Tristan Tzara (1896–1963) als die Dada-Anthologie schlechthin gedacht. Geldmangel und organisatorische Schwierigkeiten liessen das Vorhaben jedoch scheitern. Wäre Dadaglobe 1921 tatsächlich veröffentlicht worden, hätten die mehr als 100 Kunstwerke und zahlreichen Texte von über 30 Künstlern aus sieben Ländern schon damals gezeigt, dass sich die zu Beginn eher nur regional bekannte Dada-Bewegung innert weniger Jahre zu einer weltweiten Kunstströmung entwickelt hatte. .
Mit «Dadaglobe Reconstructed» liegt das faszinierende Gesamtkunstwerk aus Bild und Text nun erstmals vor. Es beinhaltet Kunstwerke, die von den zur Mitwirkung eingeladenen Künstlern in den von Tzara aufgestellten Kategorien «Zeichnung», «Fotografie eines Kunstwerks», «Fotografisches Selbstporträt» und «Buchseitenentwurf» eingereicht wurden. Dazu kommen Gedichte und Prosa, die zahlreiche Künstler darüber hinaus an ihn schickten. Die nun vorliegende, auf jahrelanger umfassender Forschungsarbeit der amerikanischen Kunsthistorikerin Adrian Sudhalter basierende Zusammenführung dieser Werke wird begleitet von fachkundigen Essays, die Tzaras Konzept sowie die Geschichte von Dada und «Dadaglobe» auf dem neusten Stand der Forschung mit bahnbrechenden Erkenntnissen darstellen.
Genesis Dada. 100 Years of Dada Zurich. Hrsg.: Arp Museum Bahnhof Rolandseck; Cabaret Voltaire; Übersetzt von Wolfson, Michael. Engl. 2016. 180 S. 110 meist fb. Abb. 26 x 19 cm. Gb. EUR CHF 49,90 ISBN: 978-3-85881-767-9 Scheidegger & Spiess
Am 5. Februar 1916 eröffneten Hugo Ball und Emmy Hennings gemeinsam mit Marcel Janco, Tristan Tzara und Hans Arp in Zürich das Cabaret Voltaire, das mit seinem legendären Programm Geschichte schreiben sollte. Dies war die Geburtsstunde von Dada. Wenig später folgte eine kurze, aber ebenso bedeutsame Ära in der Galerie Dada in Zürich, in der unter der Ägide der Dadaisten insgesamt vier Ausstellungen entstanden. Die Dada-Entwicklung ist stark von der Polarität dieser beiden Orte geprägt, in denen jeweils eine sehr unterschiedliche Atmosphäre herrschte. .
Diese umfassende Darstellung der Dada-Genese erscheint anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der revolutionären Kunstbewegung. Sie beleuchtet deren Anfangsjahre 1916 / 17 in Zürich im Kontext der damaligen Zeit. Mit Blick auf den zeitgeschichtlichen Hintergrund wird anhand relevanter Themen wie dem Ersten Weltkrieg, der Psychoanalyse oder der zeitgenössischen Kunstszene ergründet, auf welchem intellektuellen und gesellschaftlichen Nährboden sich Dada entwickeln konnte. Die Beiträge zeigen auf, wie Dada ein weltumspannendes Phänomen wurde, mit dem Künstler wie Joan Miró, Marcel Duchamp, Jean Cocteau oder Man Ray assoziiert waren und dessen Schlagkraft bis heute nichts an Aktualität eingebüsst hat.
Peter Liechti – Dedications. Hrsg.: Gsponer, Jolanda; Beitr.: Liechti, Peter; Egger, Christoph; Gsponer, Jolanda. 2016. 184 S. 166 fb. Abb., 1 DVD. 22 x 16 cm. Pb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-500-2 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Filmemacher, Regisseur und Autor Peter Liechti (1951–2014) hat ein Werk von mehr als 20 Filmen geschaffen. Die meisten davon sind Dokumentar-, Musik- und Experimentalfilme. Für The Sound of Insects wurde er 2009 mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. .
Dedications, Liechtis letzter Film, blieb unvollendet. Seine schwere Krankheit bewog ihn, das ursprünglich als Trilogie geplante Projekt stark zu kürzen und dessen Fokus zu verändern: Er machte sein eigenes Sterben zum Thema und begann eine Widmung an das Leben. .
Das nun vorliegende Buch ist ein in sich geschlossener Teil eines insgesamt dreiteiligen multimedialen Projekts, mit dem Liechtis Partnerin Jolanda Gsponer zusammen mit einigen seiner Mitarbeitern die unvollendeten Dedications für die Nachwelt erhalten und zugänglich machen will. Es verbindet Liechtis während der Krankenhausaufenthalte verfasstes «Spital-Tagebuch» mit Auszügen seiner Reisenotizen und 165 ausgewählten Filmstills. Die beigefügte DVD enthält die 15-minütige Anfangssequenz des Films im Rohschnitt. Aus der von Peter Liechti hinterlassenen bruchstückhaften Auseinandersetzung mit seinem Leben und Tod ist posthum eine wunderbare Hommage an den Künstler geworden.
Hans Bellmann. Architekt und Produktgestalter. Protagonist der Schweizer Wohnkultur. Hrsg.: Billing, Joan; Eberli, Samuel; Beitr.: Billing, Joan; Eberli, Samuel; Koeberle, Susanna; Nyberg, Juho; Rüegg, Arthur. 2015. 144 S. 150 fb. u. sw. Abb., Pläne u. Skizzen. 32 x 25 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-485-2 Scheidegger & Spiess
Hans Bellmann (1911–1990) zählt zu den bedeutenden Protagonisten der Schweizer Wohnkultur und beeinflusste diese in den 1950er- und 1960er-Jahren massgeblich. Geprägt durch sein Studium am Bauhaus in Dessau und in Berlin und seine Arbeit bei Mies van der Rohe formulierte Bellmann in seinem eigenständigen und konsequenten Werk sinnbildlich die Wünsche an die Lebensentwürfe seiner Zeit. Der Schweizerische Werkbund honorierte diese Leistung mit einem Dutzend Auszeichnungen «Die Gute Form». Nach seiner Rückkehr in die Schweiz 1934 begann Hans Bellmann seine Kooperation mit der Firma Wohnbedarf AG. Als freischaffender Architekt und Entwerfer entwickelte er Möbel, baute Einfamilienhäuser, richtete Möbelgeschäfte ein und entwarf Industrieprodukte. Ausserdem war er als Dozent u. a. an der Kunstgewerbeschule Zürich und der Hochschule für Gestaltung in Ulm tätig.
Diese erste Monografie stellt die Arbeit von Hans Bellmann detailliert vor: mit einem einordnenden Essay sowie vielen neu erstellten Fotografien und Texten zu den einzelnen Objekten.
Die Reihe «Protagonisten der Schweizer Wohnkultur» birgt verborgene Schätze der Schweizer Designgeschichte und stellt diese mit sorgfältig aufgearbeiteten Büchern und Ausstellungen der Öffentlichkeit vor. Ziel ist, auf das kulturelle Designerbe aufmerksam zu machen und die Vernetzung von Fachspezialisten, Institutionen und Designinteressierten zu fördern. Bisher wurden folgende Gestalter vorgestellt: Alfred Altherr Junior, Klaus Vogt, Werner Max Moser, Jacob Müller.
Magie der Zeichen. 3000 Jahre chinesische Schiftkunst. Hrsg.: von Przychowski, Alexandra; Karlsson, Kim; Beitr.: Karlsson, Kim; von Przychowski, Alexandra; Schlombs, Adele; Ledderose, Lothar; Veit, Willibald; Rathman-Steinert, Uta; Lu, Lis Jung. 2015. 192 S. 201 fb. u. 9 schw.-w. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-468-5 Scheidegger & Spiess
Chinesische Schriftzeichen faszinieren: auch wer sie nicht lesen kann, spürt ihre magische Aura und lässt sich von ihrer abstrakten Schönheit begeistern. Dieses neue Buch erkundet die vielfältigen Bedeutungsebenen von Schrift und Kalligrafie in China und spannt dabei einen Bogen von den frühesten Schriftzeugnissen bis zur zeitgenössischen Kunst. Es vermittelt einen Einblick in das vielschichtige Wesen der chinesischen Kultur, deren Quintessenz seit den frühesten Anfängen und bis heute die Schrift und Schriftkunst ist.
Die Texte und zahlreichen Abbildungen erzählen Geschichten von magischen Botschaften an den Himmel und der Machtdemonstration auf Erden, von religiöser Hingabe und politischer Legitimation, von individueller Ausdruckskraft und subtiler Kritik.
Off / In Space. Beitr.: Giezendanner, Petra; Beitr.: Tobler, Konrad. Christian Grogg. 2015. 272 fb. Abb. S. 30 x 23 cm. Pb. EUR 77,00. CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-471-5 Scheidegger & Spiess
Christian Grogg (geboren 1963) absolvierte zunächst eine Lehre als Hochbauzeichner, bevor er sich vollumfänglich der Kunst sowie der Raumgestaltung und dem Möbeldesign zuwandte. Dabei widmet er sich nicht selten „leisen“ Themen, spürt Verborgenes auf, bringt den Betrachter zum Staunen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit Raum und Architektur, deren Funktion oder Konstruktion bildet das thematische Spannungsfeld seiner Arbeiten. Seine Kunstwerke sind komplex und bis ins Letzte durchdacht; seine Möbel sind kostbare Einzelstücke, von Grogg nicht nur konzipiert, sondern auch eigenhändig gebaut.
Diese erste Monografie zu Christian Groggs OEuvre ist als „Doppelalbum“ konzipiert. Reich bebildert zeigt der eine Teil sein künstlerisches Schaffen, der andere die von ihm entworfenen Räume und Möbel der vergangenen 20 Jahre. Die Essays veranschaulichen, wie sich die beiden Tätigkeitsfelder gegenseitig zuspielen, und beschreiben Groggs künstlerischen Werdegang.
Peter Hächler. Hrsg.: Hächler, Gabrielle; Schaschl, Sabine; Beitr.: Stierli, Martino; Schaschl, Sabine; Hächler, Eva; Hächler, Gabrielle. Dtsch; Engl. 2015. 96 S. 87 meist fb. Abb. 30 x 20 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-505-7 Scheidegger & Spiess
Peter Hächler (1922–1999) gehört zu den renommiertesten und formal radikalsten Bildhauern der Schweiz. Sein Œuvre zeichnet sich gleichermassen durch ein streng geometrisches Formenvokabular wie durch intuitive Verspieltheit aus. Nach über 20 Jahren erscheint nun wieder ein Buch über den Künstler, das sein Werk aus heutiger Perspektive würdigt. Hächlers Arbeiten bestechen durch ihre Materialvielfalt. Ab den 1970er-Jahren begann er, mit neuen, in der Industrie verwendeten Materialien zu experimentieren. So entstanden Grossplastiken aus Beton, Kunststoff, Eisenguss oder Chromstahl, die noch heute im öffentlichen Raum zu sehen sind. Viele dieser Arbeiten sind als architekturbezogene Kunst-am-Bau-Projekte entstanden.
Mehr als drei Dutzend von Hächlers Skulpturen sind für diese Monografie eigens neu fotografiert worden. Der Kunsthistoriker Martino Stierli stellt das Schaffen des Bildhauers in den Kontext der Schweizer Nachkriegskunst und die Kuratorin Sabine Schaschl geht im Gespräch mit Peter Hächlers Witwe und Tochter dessen Inspirationsquellen und Lebensumständen nach.
Das Jacobs Haus. Hrsg.: Buergel, Roger M.; Beitr.: Lima, Zeuler R.; Meier-Rust, Kathrin; Prinz, Sophia; Tschanz, Martin; Vogel, Felix; Zangger, Andreas. Dtsch; Engl. 2015. 188 S. 38 fb. u. 71 sw. Abb. 31 x 25 cm. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-504-0 Scheidegger & Spiess
Das Jacobs Haus im Zürcher Seefeld ist der Sitz der Jacobs Foundation und des Johann Jacobs Museums. Die herrschaftliche Villa, deren Räume und Garten einen wunderschönen Ausblick auf die Seepromenade und den Zürichsee bieten, war im Jahr 1913 von Otto Honegger als repräsentatives Wohnhaus für einen Ingenieur und Politiker erbaut worden. Seit den 1980er-Jahren gehört das Haus der ursprünglich aus Bremen stammenden Kaffeehandels-Dynastie Jacobs.
In den vergangenen Jahren ist das Haus von den Basler ArchitektenMiller & Maranta beherzt umgebaut worden. Mit dem architektonischen Eingriff geht auch eine konzeptionelle Neuausrichtung des Hauses einher: Unter der Leitung des früheren documenta-Leiters Roger M. Buergel widmet sich das Jacobs Museum in vielfältiger Weise den kulturellen Mischformen, die sich entlang der globalen Handelswege herausbilden.
Das attraktiv bebilderte und in thematische Kapitel gegliederte Buch stellt das Jacobs Haus, seinen Garten sowie den Umbau genauso vor wie die Ausstellungsprogrammatik des Johann Jacobs Museums und die verschiedenen Förderschwerpunkte der international im Bereich der Kinder- und Jugendentwicklung tätigen Jacobs Foundation.
Ricco Wassmer 1915-1972. Catalogue raisonné der Gemälde und Objekte. Wasmer, Marc-Joachim. Hrsg.: Kunstmuseum Bern. 2015. 464 S. 720 meist 500 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 97,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-85881-486-9 Scheidegger & Spiess
Mit surreal wirkenden Arrangements schuf der Schweizer Künstler Ricco Wassmer (eigentlich Erich Hans Wassmer, 1915–1972) ein einzigartiges Werk zwischen Naiver Malerei, Neuer Sachlichkeit und Magischem Realismus. Sein Werdegang ist eng mit den „heroischen Jahren“ der Berner Kunst verwoben, doch von Anfang an war er ein Grenzgänger und Aussenseiter, der sich durch rätselhafte Bilder mitteilte. Als Autodidakt entschied er sich für die gegenständliche Ideenkunst, mit der er seine existenziellen Fragen in allegorischen Kompositionen umkreiste. Das verlorene Kinderparadies, schlanke Jungen, Matrosensujets, Segelschiffe, Stillleben, Hommagen und die Sehnsucht nach der Ferne sind die zentralen Themen seines OEuvres.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Ricco Wassmer erscheint dieses umfassend kommentierte Werkverzeichnis mit reich illustrierter Biografie und einführenden Essays. Viele der rund 540 Arbeiten werden hier erstmals publiziert. Weil die Kamera dem Künstler nicht nur Ersatz für das Modellstudium bedeutete, sondern ab den 1950er-Jahren einen wachsenden Stellenwert einnahm, wird auch ein spezieller Fokus auf die Wechselwirkung von Malerei und Fotografie gerichtet.
Glanzlichter. Meisterwerke aus der Graphischen Sammlung und dem Fotoarchiv der Zentralbibliothek Zürich. Hrsg.: Zentralbibliothek Zürich; Beitr.: Dieterich, Barbara; Hesse, Jochen; Weber, Bruno; Vorwort von Bliggenstorfer, Susanna. 2015. 120 S. 49 fb. Abb. 26 x 21 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-491-3 Scheidegger & Spiess
In den Beständen der Zentralbibliothek Zürich befindet sich eine der bedeutendsten landeskundlichen und kulturhistorischen Bilddokumentationen der Schweiz. Dieser wenig bekannte Schatz umfasst rund eine Million Zeichnungen, Druckgrafiken, Ansichtskarten, Fotografien, Gemälde und Skulpturen aus sieben Jahrhunderten. Er reicht von Tobias Stimmer, dem Meister des Renaissance-Holzschnitts, über Salomon Gessner, Universalgelehrter des 18. Jahrhunderts, bis zu wenig bekannten Gemälden des Dichters Gottfried Keller (1819–1890) und zu Gegenwartskünstlern wie Warja Lavater und Gottfried Honegger.
Die neue Publikation zeigt eine Auswahl von mehr als hundert exemplarischen Kunstwerken aus der Graphischen Sammlung und dem Fotoarchiv, darunter herausragende Ansichten und Porträts, die mit eigenen Beiträgen gewürdigt werden. Neben diesen beiden Säulen der Sammlung, deren Entstehungsgeschichte ein separater Text erzählt, werden auch kleinere thematische Sammlungsbereiche vorgestellt. Bildbeispiele erlauben einen Blick auf Kunstwerke, die sonst sicher im Depot verwahrt und so dem Blick des interessierten Publikums entzogen sind.
Yann Mingard – Grundlinie. Fotografische Ermittlung Neuenburg 2015. Hrsg.: Bibliothèque de la Ville von La-Chaux-de-Fonds; Beitr.: Herschdofer, Nathalie; Béguin, Thierry; Hainard, François; Vorwort von Humair, Jacques-André. 2015. 136 S. 75 fb. Abb. 24 x 32 cm. Dtsch; Franz. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-497-5 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Fotograf und ausgebildete Gartenbauer Yann Mingard (geboren 1973) arbeitet seit 2001 an fotografischen Langzeitprojekten. Er setzt sich darin mit Fragen nach Territorien, Zugehörigkeiten und Identitäten auseinander. Seine neueste Arbeit – entstanden im Rahmen des Projekts «Enquête photographique neuchâteloise» der Stadtbibliothek La Chaux-de-Fonds – führte ihn in den Westschweizer Kanton Neuenburg. Mobilität und Infrastruktur, aber auch der gesellschaftliche Zusammenhalt verändern sich in dieser Region seit einigen Jahren tiefgreifend.
Mingard macht es sich zur Aufgabe, Spuren dieser Entwicklungen fotografisch zu hinterfragen. Er folgt der Trasse des Projekts «TransRun», einem Expressbahnprojekt zwischen den beiden städtischen Ballungsräumen des Kantons, Neuenburg und La Chaux-de-Fonds, das 2012 in einem Referendum von der Bevölkerung abgelehnt wurde.
Otto Morach 1887–1973. Arbeiten auf Papier. Hrsg.: Vögele, Christoph; Kunstmuseum Solothurn; Beitr.: Bieder, Patricia; Vögele, Christoph. 2015. 160 S. 120 meist fb. Abb. 28 x 22 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-484-5 Scheidegger & Spiess
Otto Morach (1887–1973) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Schweizer Moderne. Ab 1910 reiste der in Solothurn geborene Künstler wiederholt nach Paris, wo er den Kubismus und Futurismus kennenlernte und in seinem Schaffen verarbeitete. Thema dieser neuen Monografie sind die im Vergleich zu Morachs Malerei weniger bekannten, doch ebenso hervorragenden Arbeiten auf Papier.
Die Publikation versammelt eine Auswahl von selbstständigen Arbeiten auf Papier, in denen sich die zeichnerische Virtuosität Morachs eindrucksvoll zeigt: Gouachen und Aquarelle, Kohle-, Bleistift- und Federzeichnungen. Daneben werden auch seine expressionistischen Holzschnitte und eine Auswahl der selbst gestalteten Postkarten gezeigt. Einen der Höhepunkte bilden die Gouachen, mit denen Morach 1918 seine Puppen zum Marionettentheater Boîte à joujoux vorbereitet hat und die zeitgleich zu den Marionetten von Sophie Taeuber Arp entstanden sind. Die Essays beleuchten das zeichnerische Schaffen von verschiedenen Seiten. Ein besonderer Fokus gilt Morachs Aufenthalt in der Pariser Künstlerkolonie Ruche und seiner Beschäftigung mit den Stilmitteln des Kubismus.
Silvia Gertsch, Xerxes Ach. Sinnesreize. Hrsg.: Kunstmuseum Bern; Bühler, Kathleen; Beitr.: Bühler, Kathleen; Frehner, Matthias; Friedli, Anna; Merten, Sarah; Wagner, Jobst; Wismer, Etienne. 2015. 248 S. 322 fb. Abb. 24 x 17 cm. Engl.; . Gb. EUR 58,00. CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-474-6 Scheidegger & Spiess
Farbe und Licht als Sinnesreize und Oberflächenphänomene sind die Hauptmerkmale in der Malerei der beiden Berner Künstler Silvia Gertsch und Xerxes Ach. Während Gertsch mit Hinterglasmalerei Schnappschüsse von jungen Menschen im Sommer, beim Schlendern auf der Strasse oder Kinder im selbstvergessenen Spiel zeigt, widmet sich Ach Mikrophänomenen, bei denen das Licht auf unterschiedliche Materialien trifft und sich dort auf verschiedenste Weise bricht. Obwohl von unterschiedlichen stilistischen Sprachen kommend, gehen beide Künstler zunächst von Fotografien aus, mit denen sie die vergänglichen Momente und flüchtigen visuellen Reize festhalten.
Dieses neue Buch, das anlässlich einer Doppelausstellung der beiden Künstler im Kunstmuseum Bern erscheint, inszeniert die je unterschiedlichen Bildsprachen mit Werken der letzten zwei Jahrzehnte in einem tänzerischen Dialog. Dadurch wird auch der jeweilige Bezug von Silvia Gertsch und Xerxes Ach zu aktuellen Malereidiskursen sichtbar.
Erscheint zur Ausstellung „Silvia Gertsch, Xerxes Ach – Sinnesreize“ im Kunstmuseum Bern (23. Oktober 2015 bis 21. Februar 2016).
Das Dreieck der Liebe. Körperlichkeit und Abstraktion in der Zürcher Kunst. Hrsg.: Helmhaus Zürich; Beitr.: Haas, Alois Maria; Hiltbrunner, Michael; Keck, Annette; Messerli, Alfred; Interviewter Riedweg, Christoph; Thomas, Angela; Beitr.: Wittwer, Angela; Baldinger, Martina; Conidi, Alessia. 2015. 144 S. 97 meist fb. Abb. 32 x 23 cm. Pb. EUR 25,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-85881-506-4 Scheidegger & Spiess
Kunst zwischen Körperlichkeit und Abstraktion – exemplarisch zeigt sich dieses Spannungsverhältnis in der Kunst einer Stadt, die kühle Kalkulation und heisse Ekstase gleichermassen liebt: in Zürich.
Die Kunstgeschichte wird in diesem Buch gegen den Strich gebürstet: auf der Suche nach Erotik und Poesie in der abstrakten Kunst und nach Mustern und Strategien von körperlicher Kunst. Im Idealfall kulminieren die beiden Extreme in einer überhöhten Mitte: in der dritten, vereinenden Kraft des Dreiecks der Liebe – der Mystik.
Erscheint zur gleichnamigen Ausstellung im Helmhaus Zürich (25. September bis 22. November 2015).
Hauptbahnhof Zürich 1847–2015. Huber, Werner. Hrsg.: SBB-Fachstelle für Denkmalschutzfragen; Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. 2015. 224 S., 250 z. T. fb. Abb., 27 x 22 cm. Gb. EUR 68,00 CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-490-6 Scheidegger & Spiess
Der Zürcher Hauptbahnhof ist der grösste, aber auch einer der ältesten Bahnhöfe der Schweiz. Seit Eröffnung der ersten Schweizer Bahnlinie von Zürich nach Baden 1847 verlief seine Geschichte wechselvoll, geprägt von stetigem Verkehrswachstum, Um- und Neubauten sowie der jahrzehntelangen Diskussion um die Frage "Kopf- oder Durchgangsbahnhof?". Wie viele europäische Grossstadtbahnhöfe ist "Zürich HB" heute nicht nur Verkehrsknotenpunkt, sondern auch eines der grössten Einkaufszentren des Landes.
Dieses neue Buch stellt die Planungs- und Baugeschichte des Zürcher Hauptbahnhofs von den Anfängen bis zur Gegenwart in Text und Bild umfassend dar. Reich illustriert mit historischen und neuen Fotos, Originaldokumenten sowie zahlreichen Plänen, beschreibt der Band ausführlich nicht nur die Publikumsanlagen und das unmittelbare städtebauliche Umfeld, sondern thematisiert auch die Einbindung ins regionale Schienennetz und die bahnbetrieblichen Anlagen im Vorbahnhof. Aufgezeigt wird auch, welche nicht realisierten Projekte – wie das einer U-Bahn in den 1970er-Jahren – in Teilen zur heutigen Anlage führten.
Anna Margrit Annen. Die Zusammensetzung der Weile. Beitr.: Gahse, Zsuzsanna / Jochim, Annamira / Stahlhut, Heinz. 2015. 248 S., 288 meist fb. Abb. 30 x 23 cm. Gb. EUR 77,00 CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-470-8 Scheidegger & Spiess
Die Luzerner Künstlerin Anna Margrit Annen (geboren 1951) arbeitet mit verschiedenen Medien und Materialien: Zeichnung, Malerei, Video, Fotografie und Installation. Ihr Schaffen befindet sich in stetem Wandel und ist von immer wieder neuen Wahrnehmungen geprägt. Die Bildwelt ihrer früheren Arbeiten ist stark von amorphen Motiven bestimmt, später kommen wissenschaftliche Systeme und Ordnungen als Richtungsgeber hinzu. Bis heute bewegt sie sich zwischen diesen beiden Polen, bisweilen auch weit darüber hinaus.
Erstmals zeigt diese Monografie nun Annens über drei Jahrzehnte entstandenes vielschichtiges Werk als zusammengehöriges Ganzes. Die drei Essays nähern sich mit je einem ganz eigenen Zugang – sei es literarisch oder kunstgeschichtlich – Annens Werk und Arbeitsweise an.
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