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Scheidegger & Spiess

 
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Stadtwerdung der Agglomeration. Die Suche nach einer neuen urbanen Qualität. Sulzer, Jürg; Desax, Martina. Hrsg.: Leitungsgruppe NFP 65. 2015. 124S. 123 meist fb. Abb. u. Grafiken. 27 x 20 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-483-8 Scheidegger & Spiess
«Neue urbane Qualität»: Unter diesem Stichwort haben seit 2010 renommierte schweizerische und internationale Architekten, Wissenschaftler und Hochschulabteilungen geforscht. Dies im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms (NFP 65), das vom Schweizerischen Nationalfonds koordiniert wurde.
Im Fokus standen dabei Agglomerationen, d. h. städtische Ballungsräume, die sich durch ein hohes Wachstum an Bevölkerung und Flächenverbrauch auszeichnen. Als Ziel waren räumlich-bauliche Qualitäten, soziale und nutzungsbezogene Dichte, kurze Wege sowie besondere Erlebnisqualitäten definiert. Ein Ort hoher urbaner Qualität bietet den Menschen Begegnungs- und Aufenthaltsqualität, er wird zum gebauten und erlebbaren Lebensraum mit gestalteten Gebäuden, Fassaden, Plätzen, Zwischenräumen, Gärten.
Nun erscheinen als Synthese des Programms zwei Bücher: «Stadtwerdung der Agglomeration» fasst als Quintessenz die Ergebnisse der interdisziplinären Forschungsaktivitäten zusammen. «Urbane Qualität für Stadt und Umland» stellt als Wegweiser in den Vordergrund, welche Massnahmen empfohlen werden, um die Zukunft wohnlicher Städte und Vorstädte qualitätsvoll zu planen und zu gestalten.
Urbane Qualität für Stadt und Umland. Ein Wegweiser zur Stärkung einer nachhaltigen Raumentwicklung. Wehrli-Schindler, Brigit. Hrsg.: Leitungsgruppe NFP 65. 2015. 136S. 55 fb. Abb. u. Grafiken. 27 x 20 cm. Pb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-482-1 Scheidegger & Spiess
«Neue urbane Qualität»: Unter diesem Stichwort haben seit 2010 renommierte schweizerische und internationale Architekten, Wissenschaftler und Hochschulabteilungen geforscht. Dies im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms (NFP 65), das vom Schweizerischen Nationalfonds koordiniert wurde.
Im Fokus standen dabei Agglomerationen, d. h. städtische Ballungsräume, die sich durch ein hohes Wachstum an Bevölkerung und Flächenverbrauch auszeichnen. Als Ziel waren räumlich-bauliche Qualitäten, soziale und nutzungsbezogene Dichte, kurze Wege sowie besondere Erlebnisqualitäten definiert. Ein Ort hoher urbaner Qualität bietet den Menschen Begegnungs- und Aufenthaltsqualität, er wird zum gebauten und erlebbaren Lebensraum mit gestalteten Gebäuden, Fassaden, Plätzen, Zwischenräumen, Gärten.
Nun erscheinen als Synthese des Programms zwei Bücher: «Stadtwerdung der Agglomeration» fasst als Quintessenz die Ergebnisse der interdisziplinären Forschungsaktivitäten zusammen. «Urbane Qualität für Stadt und Umland» stellt als Wegweiser in den Vordergrund, welche Massnahmen empfohlen werden, um die Zukunft wohnlicher Städte und Vorstädte qualitätsvoll zu planen und zu gestalten.
Martin Ziegelmüller. Rauch der Hexenfeuer - Teilchenbeschleuniger. Hrsg.: Kunsthaus Centre PasquArt. Beiträge von Freiburghaus, Dorothe; Lunn, Felicity; Tobler, Konrad. 2015. Dtsch/Franz. 224 S., 223 fb. Abb., 10 x 26 cm, Gb. EUR 58,00 CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-477-7 Scheidegger & Spiess
Martin Ziegelmüller (geboren 1935) ist für sein druckgrafisches Werk ebenso bekannt wie für seine Ölgemälde und Aquarelle. Seine apokalyptischen, zuweilen witzigen Visionen des Verhältnisses zwischen Mensch und Natur und seine grotesken Drohbilder und Prophezeiungen erinnern an Bosch, Grünewald, Goya oder Ensor.
In Ziegelmüllers Zyklus Rauch der Hexenfeuer (Radierungen 1990–1996) wimmelt es von Richtern und echten wie unechten Hexen, er zeigt aber auch gewaltige Unwetter, unheimliche Mondnächte und verzauberte Landschaften. Schwarze, wilde Bilder wechseln sich ab mit stillen, fast lyrischen. Teilchenbeschleuniger aus dem Jahr 2013 dagegen geht den Fragen nach Raum und Zeit nach, physikalischen Theorien, der Digitalisierung, der Beschleunigung. Das ganze Weltbild ist hier in rasendrotierende Teilchen aufgelöst. Diese neue, reich illustrierte Monografie präsentiert die beiden Bilderzyklen erstmals vollständig.
Kunstgeschichten. Viten, Legenden, Theorien. Albrecht, Juerg. 2015. 152 S., 117 meist fb. Abb., 24 x 16 cm, Pb. EUR 38,00 CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-463-0 Scheidegger & Spiess
Wie machen Künstler Aspekte des Künstlerwerdens und Künstlerseins in ihren Werken zum Thema? Was verbindet Wilhelm Busch mit Pablo Picasso? Wie haben Künstler ihre Vorbilder in Kunstwerken verewigt? Wie schlägt sich die Ateliersituation, der Arbeitsalltag, kurz: das Künstlerdasein in Bildern nieder? Diesen Fragen geht der Schweizer Kunsthistoriker Juerg Albrecht in einer essayistischen Aufsatzsammlung nach.
Entstanden ist eine vergnügliche Geschichte der gemalten Künstlergeschichten, plastisch und inspirierend geschrieben, mit Exkursen ins Theoretische. Sein flanierender Blick verweilt auf Themen wie «Nobilitierung», «Das Elend des Künstlers», «Der Künstler und seine Kritiker», «Daumiers Blick auf den Kunstbetrieb seiner Zeit», und auch der Künstlerbiografie in Belletristik und Spielfilm ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Ein Buch, das sozusagen die Produktionsverhältnisse des künstlerischen Schaffens ins Licht setzt.
Charlotte Perriand. Complete Works. Volume 2: 1940–1960. Band 1: «Charlotte Perriand. Complete Works. Volume 1: 1903–1940» (ISBN 978-3-85881-746-4).Band 3: «Charlotte Perriand. Complete Works. Volume 3: 1960–1999» (ISBN 978-3-85881-748-8). Barsac, Jacques. 2014. Engl. 488 S. 600 fb. u. 200 sw. Abb. 31 x 23 cm. Gb. EUR 120,00. CHF 140,00 ISBN: 978-3-85881-747-1 Scheidegger & Spiess
Die Innenarchitektin Charlotte Perriand (1903–1999) ist eine Schlüsselfigur der Designgeschichte des 20. Jahrhunderts und schuf als eine der ersten Frauen in der Männerdomäne Architektur Möbel, die heute zu den Klassikern gehören. Der zweite Band dieser dreibändigen Monografie widmet sich den Jahren von 1940 bis 1955. In diese Zeit fallen Perriands ausgedehnte Aufenthalte in Japan (1940–1942), wo ihre Werke 1941 in der Ausstellung Selection, Tradition, Creation ausgestellt waren, und in Indochina (1942–1946). Sie war fasziniert von der japanischen Kultur, die sie auch fotografisch umfangreich dokumentierte. Ein weiterer zentraler Teil des zweiten Bandes ist Perriands Zusammenarbeit mit Jean Prouvé von 1952 bis 1955 gewidmet, der ihr Gelegenheit bot, sich intensiv mit der Massenproduktion von Möbeln zu befassen. Aus der Kooperation mit Prouvé gingen auch einige von Perriands Meisterwerken hervor wie die Bibliotheken der Studentenhäuser Tunesiens und Mexikos in der Cité Internationale Universitaire in Paris. Darüber hinaus dokumentiert das Buch ihre Rolle bei der Gründung der Union des Artistes Modernes 1949.
Ferdinand Hodler. Die Sammlung Rudolf Schindler. Hrsg.: Musée Jenisch Vevey. Beiträge von Bätschmann, Oskar; Christen, Gabriela; Enckell Julliard, Julie; Fischer, Matthias; Güdel, Niklaus M.; Guignard, Caroline; Neukomm, Emmanuelle; Senti-Schmidlin, Verena. 2015. Dtsch/Franz. 272 s., 250 fb. Abb. 28 x 21 cm, Gb. EUR 68,00 CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-473-9 Scheidegger & Spiess
Seit 2014 ist das Musée Jenisch Vevey im Besitz von über 600 Arbeiten auf Papier Ferdinand Hodlers, die es als Schenkung des Sammlers Rudolf Schindler erhielt. Dadurch ist das Museum zu einem Zentrum der Hodler-Forschung geworden. Im Sommer 2015 wird eine grosse Auswahl aus diesem Schatz nun erstmals in einer Ausstellung gezeigt.
Diese gleichzeitig erscheinende Publikation präsentiert ebenfalls erstmalig einen Einblick in den Bestand dieser bisher unveröffentlichten Sammlung in Buchform. Von der schnellen Skizze bis zur im Atelier vollendeten Figurenzeichnung erlauben die Blätter einen Blick auf den kreativen Prozess des Künstlers. Zugleich verdeutlicht das Buch die zentrale Rolle, welche die Zeichnung in Hodlers Gesamtwerk spielte. Abgerundet wird der Band durch Essays ausgewiesener Experten über die Sammlung Schindler, zu einzelnen Werken Hodlers und zur internationalen Vernetzung des Künstlers.
Le Corbusier – The Measures of Man. Hrsg.: Migayrou, Frédéric; Cinqualbre, Olivier. Beiträge von Baubouï, Rémy; Cinqualbre, Olovier; de Heer, Jan; Dercelles, Arnaud; Dumont, Marie-Jeanne; Favre, Maïlis; Gargiani, Roberto; Hendricks, Geneviève; Lemonier, Aurélien; Migayrou, Frédéric; Pitiot, Cloé; Rosellini, Anna; Vicovanu, Roxana. Engl. 2015. 256 S., 447 meist fb. Abb. 20 x 24 cm. Gb. EUR 48,00 CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-768-6 Scheidegger & Spiess
Le Corbusier – Die menschlichen Masse. Hrsg.: Migayrou, Frédéric; Cinqualbre, Olivier. Beiträge von Baubouï, Rémy; Cinqualbre, Olovier; de Heer, Jan; Dercelles, Arnaud; Dumont, Marie-Jeanne; Favre, Maïlis; Gargiani, Roberto; Hendricks, Geneviève; Lemonier, Aurélien; Migayrou, Frédéric; Pitiot, Cloé; Rosellini, Anna; Vicovanu, Roxana. 2015. 256 S., 447 meist fb. Abb. 20 x 24 cm. Gb. EUR 48,00 CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-469-2 Scheidegger & Spiess
Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier (1887–1965) hat die Debatten zu Architektur und Städtebau im 20. Jahrhundert so intensiv und nachhaltig geprägt wie niemand sonst. Am 27. August jährt sich sein Tod zum 50. Mal. Aus diesem Anlass ehrt das Centre Pompidou in Paris den Künstler-Architekten mit einer ambitionierten Ausstellung und diesem umfassenden Buch.
Le Corbusier – Die menschlichen Masse präsentiert alle Arbeitsfelder Le Corbusiers: Architektur, Städtebau, Möbelgestaltung, Malerei, Zeichnung, Skulptur, theoretische Schriften. Mit mehr als 600 Abbildungen werden die Grundlagen und Entwicklungslinien in seinem Schaffen aus heutiger Perspektive nachgezeichnet. Im Zentrum steht dabei seine Auseinandersetzung mit den Proportionen des menschlichen Körpers. Hervorzuheben gilt, dass es eine jüngere Generation von Forscherinnen und Forschern ist, die Le Corbusiers Werk auf seine Gültigkeit für Gegenwart und Zukunft vermisst.
Le devenir urbain de le agglomération. En quête de une nouvelle qualité urbaine. Sulzer, Jürg / Desax, Martina. Hrsg. Leitungsgruppe NFP 65. 2015. Franz. 124 S., 122 meist fb. Abb. 27 x 20 cm, Pb. EUR 48,00 CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-771-6 Scheidegger & Spiess
«Neue urbane Qualität» («Nouvelle qualité urbaine»): Unter diesem Stichwort haben seit 2010 renommierte schweizerische und internationale Architekten, Wissenschaftler und Hochschulabteilungen geforscht. Dies im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms (NFP 65), das vom Schweizerischen Nationalfonds koordiniert wurde. Im Fokus standen dabei Agglomerationen, d. h. städtische Ballungsräume, die sich durch ein hohes Wachstum an Bevölkerung und Flächenverbrauch auszeichnen. Als Ziel waren räumlich-bauliche Qualitäten, soziale und nutzungsbezogene Dichte, kurze Wege sowie besondere Erlebnisqualitäten definiert. Ein Ort hoher urbaner Qualität bietet den Menschen Begegnungs- und Aufenthaltsqualität, er wird zum gebauten und erlebbaren Lebensraum mit gestalteten Gebäuden, Fassaden, Plätzen, Zwischenräumen, Gärten.
Nun erscheinen als Synthese des Programms zwei Bücher: «Le devenir urbain de le agglomération» fasst als Quintessenz die Ergebnisse der interdisziplinären Forschungsaktivitäten zusammen. «La qualité urbaine pour la ville et sa périphérie» stellt als Wegweiser in den Vordergrund, welche Massnahmen empfohlen werden, um die Zukunft wohnlicher Städte und Vorstädte qualitätsvoll zu planen und zu gestalten.
Kunsttechnologische Forschungen zur Malerei von Cuno Amiet 1883–1914. Beltinger, Karoline. Hrsg.. Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. Kunstmaterial 3. 2015. 184 S., 200 fb. Abb. 28 x 22 cm, Gb. EUR 78,00 CHF 79,00 ISBN: 978-3-85881-448-7 Scheidegger & Spiess
Der neue Band der vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA herausgegebenen Reihe KUNSTmaterial widmet sich der Malerei Cuno Amiets. Schwerpunkt ist dabei sein Schaffen der Jahre 1890 bis 1941. In bewährter interdisziplinärer Zusammenarbeit von Kunstgeschichte, Stilkritik und Technologie werden die von Amiet verwendeten Leinwände, Aufspannungen, Keilrahmen, Grundierungen, Malfarben und Firnisse in einer repräsentativen Auswahl seiner Gemälde dieser Zeitspanne untersucht. Der Vergleich mit dem Werk Ferdinand Hodlers ermöglicht dabei über beide Künstler zusätzliche Erkenntnisse.
Bildgebende Untersuchungsmethoden und materialanalytische Verfahren haben eine fundierte Forschungsarbeit auf höchstem Niveau ermöglicht, deren Ergebnisse in diesem Buch umfassend dargestellt werden.
Max Gubler. Ein Lebenswerk. Hrsg.: Frehner, Matthias; Spanke, Daniel; Stutzer, Beat. Beitr.: Brand Claussen, Bettina; Claussen, Peter Cornelius; Frehner, Matthias; Rocchi, Hannah; Spanke, Daniel; Stutzer, Beat. 2015. 256 S., 343 meist fb. Abb., 28 x 24 cm, Gb. EUR 68,00 CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-454-8 Scheidegger & Spiess
Max Gubler (1898–1973) galt als das Ausnahmetalent der Schweizer Malerei. Sein Werk zeichnet eine von politischen Katastrophen unbelastete Kontinuität vom Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit um 1919 bis zu den sich mühsam abgerungenen Bildern der bisher völlig unbekannten letzten Phase 1957–1961 aus. Die Freigabe des lange unter Verschluss gehaltenen Spätwerks ermöglicht nun erstmals eine wirklich umfassende Retrospektive.
Ausgehend von der Verwurzelung in seiner künstlerisch tätigen Familie zeichnet diese Monografie den Schaffensweg Max Gublers anhand von rund 100 ausgewählten Werken nach. Zum einen wird die Chronologie der künstlerischen Entwicklung erschlossen, zum anderen werden die fundamentalen thematischen Bereiche, die unermüdlich und über Jahrzehnte hinweg immer wieder geradezu seriell erarbeiteten Motive Gublers, im Einzelnen beleuchtet: Figurenbilder, Landschaften, Selbstbildnisse, Stillleben, Atelierbilder und Bildnisse seiner Frau Maria. Das Buch eröffnet so die Wiederentdeckung eines Lebenswerks von enormer malerischer Qualität und Prägnanz.
Kristallisationsorte der Kunst in der Schweiz. Aaarau, Genf, Luzern in den 1970er-Jahren. Konzeption von Imhof, Dora; Omlin, Sibylle. Beiträge: Imhof, Dora; Omlin, Sibylle; Rérat, Melissa; Stadler, Hilar; Sturzenegger, Miriam. Dtsch/Franz. 2015. 384 S., 35 Abb. 24 x 17 cm, Pb. EUR 58,00 CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-457-9 Scheidegger & Spiess
Aarau, Genf und Luzern – in diesen drei Schweizer Städten entwickelte sich in den 1970er-Jahren eine auffallende Dynamik innerhalb der jeweiligen Kunstszene. Kuratoren wie Jean-Christophe Ammann am Kunstmuseum Luzern, die Gründung von neuen Ausstellungsräumen wie dem Centre d’Art Contemporain in Genf 1974 oder die Ateliergemeinschaft Ziegelrain in Aarau machten die drei Städte zu Orten, in denen eine avancierte zeitgenössische Kunst entstand, gezeigt und diskutiert wurde. Zudem fand ein intensiver und produktiver Austausch zwischen lokalen und internationalen Positionen statt, in der sich die schweizerische «Enge» in den Köpfen aufzulösen begann.
Dieses Buch geht der Frage nach dem Ursprung dieser Entwicklungen nach. Die Herausgeberinnen Dora Imhof und Sibylle Omlin finden unterschiedliche Gründe für diese drei Zentrierungen im Schweizer Kulturleben. Neben den auf Literatur- und Archivrecherchen beruhenden Essays steht vor allem das persönliche Gespräch mit den damaligen Protagonisten im Mittelpunkt. Die Publikation macht deutlich, dass sich künstlerische Dynamik immer durch das Zusammenspiel verschiedener Akteure an einem Ort kristallisiert.
Gespräche mit Jean-Christophe Ammann, John M Armleder, Fritz Billeter, Luciano Castelli, Christophe Cherix, Jean-Luc Daval, Silvie Defraoui, Anton Egloff, Marianne Eigenheer, René Emmenegger, Franz Gertsch, Irma Ineichen, Rainer Michael Mason, Max Matter, Jean Otth, Catherine Quéloz, Patricia Plattner, Beni Raeber, Markus Raetz, Arthur Schmid, Pablo Stähli, Hugo Suter, Rolf Winnewisser, Beat Wismer, Beat Wyss.
Max Hunziker und Karl Ganz. Eine Zusammenarbeit von den Thalwiler Kirchenfenstern bis zur Entwicklung des Organglases. 2015. Hrsg.: Friedrich, Andreas; Beitr.: Bonnefoit, Régine; Friedrich, Andreas; Halter, Martin; Panacek, Marianne; Schiffhauer, Angela. 152 S. 104 fb. Abb. 25 x 21 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-464-7 Scheidegger & Spiess
Dieses Buch zeugt von der 30-jährigen Zusammenarbeit zwischen dem Künstler Max Hunziker (1901–1976) und dem Zürcher Kunstglaser Karl Ganz senior (1904–1970). Sie begann im Jahr 1941 und dauerte bis zum Tode von Karl Ganz im Jahr 1970.
Seiner Natur nach ist das Glasfenster an die Architektur gebunden: Es schliesst eine Fensteröffnung und lässt dabei farbiges Licht so in den Raum, dass es ihn prägend gestaltet. Max Hunziker erklärte dazu einmal, dass durch das farbige Glas alles Licht zurückgehalten werde, ausser der Farbe, in dem dieses Stück für unser Auge erstrahlt. Im Kirchgemeindehaus Thalwil wird zum 70. Jubiläum der gezeigten Entwürfe für die Kirche Thalwil nicht nur die herausragende Arbeit beider Künstler erkennbar.
Dank neu gefundener Werke aus dem Nachlass des Kunstglasers Karl Ganz werden Einblicke in die Zusammenarbeit möglich. Die ausgestellten Organglasfenster sind bisher nie in ein Bauwerk integriert worden. Die besondere Gegenüberstellung zwischen den ersten Fensterentwürfen für die Kirche Thalwil und den späten Arbeiten in Organglas führt zu lebendigen Kontrasten und besonderen Vergleichen.
Meinrad Schade – Krieg ohne Krieg. Fotografien aus der ehemaligen Sowjetunion. Hrsg.: Olonetzky, Nadine. Eitr.: Olonetzky, Nadine; Ritchin, Fred; Shishkin, Mikhail. Wechlin, Daniel. Foto(s) von Schade, Meinrad. Dtsch/Engl. 264 S. 164 fb. Abb. 27 x 22 cm, Gb. EUR 54,00 ISBN: 978-3-85881-452-4 Scheidegger & Spiess
Wann beginnt ein Krieg und wann hört er wirklich auf? Spuren in der Landschaft bleiben, seelische Wunden werden an die nächste und übernächste Generation weitergegeben. Nachkriegszeiten können zu Vorkriegszeiten werden. Meinrad Schade, 1968 in Kreuzlingen geboren, gehört zu den aktuell interessantesten Dokumentarfotografen der Schweiz; er verfolgt bevorzugt Langzeitprojekte. In zehnjähriger Arbeit hat er in Tschetschenien, Inguschetien, Kasachstan, Berg-Karabach, Russland und der Ukraine das fragil zwischen Krieg und Frieden schwebende Leben dokumentiert. In Porträts, Stillleben, Interieurs, Strassen- und Landschaftsaufnahmen führt er uns auf Nebenschauplätze und in Vorgeschichten. In diesen Bildern werden die Langzeitfolgen von Konflikten sichtbar, deren Anfänge Jahre zurückliegen.
Nach einem Essay von Nadine Olonetzky zu den Folgen von Kriegen erläutert der Journalist Daniel Wechlin die Geschichte dieser Länder und Konflikte. Der russische Autor Michail Schischkin erzählt vom Untergang und Wiederaufbäumen des Sowjetimperiums. Und Fred Ritchin, Spezialist für Dokumentarfotografie, zeigt die Chancen und Grenzen der Reportagefotografie heute auf.
Meisterzeichnungen. 100 Jahre Grafische Sammlung im Kunsthaus Zürich. Hrsg.: Zürcher Kunstgesellschaft; Kunsthaus Zürich. Beitr.: Becker, Christoph; Bott, Gian Casper; Cavengn, Lucia Angela; Franci, Nadine; Gagel, Hanna; Grummt, Christina; Lutz, Gabriele; Matile, Michael; Meyer, Monique; Perucchi-Petri, Ursula; Riether, Achim; Steiner, Juri; Varadinis, Mirjam; von Waldkirch, Bernhard; von Wyss-Giacosa, Paola. 2015. 240 S., 130 fb. Abb., 29 x 24 cm, Gb. EUR 52,00 CHF 59,00 ISBN: 978-3-85881-450-0 Scheidegger & Spiess
Die Grafische Sammlung des Zürcher Kunsthauses ist sowohl dank ihrer herausragenden künstlerischen Qualität als auch wegen ihres beträchtlichen Umfangs eine der bedeutendsten Kollektionen ihrer Art in der Schweiz: Sie umfasst zurzeit rund 95 000 Werke auf Papier. Dazu gehören etwa 37 000 Handzeichnungen, darunter Meisterwerke von Raffael, Dürer, Füssli, Turner, Cézanne, Picasso und Giacometti, aber auch von bedeutenden Vertretern der Gegenwartskunst. Ein Schwerpunkt der Sammlung sind die weltweit grössten Bestände an Zeichnungen Johann Heinrich Füsslis und Ferdinand Hodlers.
Unter der Leitung von Bernhard von Waldkirch, dem Kurator der Grafischen Sammlung, wurden 100 herausragende Werke aus sechs Jahrhunderten für dieses Buch ausgewählt. Die Zeichnungen werden in chronologischer Abfolge ganzseitig abgebildet – manche zum ersten Mal überhaupt in Farbe – und kenntnisreich kommentiert. Ein einführender Essay rundet den Band ab, der aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Sammlung erscheint.
T.F.T Müllenbach. Hrsg.: Ruf, Beatrix; Beitr.: Bepus, Elke; Beitr.: Müllenbach, Thomas; Beitr.: Ruf, Beatrix; Beitr.: Steiner, Juri. 2015.. Dtsch/Engl. 136 S. 53 fb. Abb. 33 x 22 cm. Gb. EUR 44,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-85881-458-6 Scheidegger & Spiess
Der in Zürich lebende Künstler Thomas Müllenbach, geboren 1949 im deutschen Koblenz, stellt unsere tägliche Wahrnehmung des Vertrauten auf den Kopf und unterwandert das kollektive Verständnis von Sinn, Zweck und Wert des Sichtbaren. Immer wieder setzt er sich dabei mit der Kunstgeschichte auseinander und stellt die Möglichkeiten der Malerei zur Diskussion. Auch in der Wahl der Bildausschnitte wird das scheinbar Wichtige ausgelassen: Müllenbach präsentiert dem Betrachter mit seinen Bildern Fragmente, lässt Köpfe und Objekte durch den Bildrand beschneiden und mischt verschiedene Perspektiven. Diese reich bebilderte neue Monografie zeigt neben Thomas Müllenbachs frühem Schaffen vor allem seine neuesten Arbeiten.
Adolf Stäbli. Meine Malerei ist Erlebnis, nicht Erfindung. Hrsg.: Schmutz, Thomas; Hrsg.: Aargauer Kunsthaus, Aarau; Beitr.: Afschar, Yasmin; Beitr.: Elmer, Karoliina; Beitr.: Schmutz, Thomas; Beitr.: Senn, Fritz. 2015. 136 S. 100 fb. Abb. 24 x 30 cm. Pb. EUR 34,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-85881-459-3 Scheidegger & Spiess
Sturm und Gewitter, sich auftürmende Wolken und vom Wind gepeitschte Bäume – in der Natur fand der 1842 in Winterthur geborene Maler Adolf Stäbli seine dramatischerhabenen Motive. In einer Zeit, als sich die Landschaftsmalerei von der bisher vorherrschenden akademisch-klassischen Landschaftskomposition verabschiedete, rang der Künstler um die Erneuerung der kompositorischen Schemata und setzte sich in zahlreichen Varianten mit der Idee der Stimmungslandschaft auseinander.
Stäbli lebte und arbeitete viele Jahre in München, wo er 1901 auch verstarb. Er ist mit Gemälden und Zeichnungen in den Sammlungen der Münchner Museen vertreten. Der Grossteil seines Werks gelangte jedoch durch den Kunsthandel und Ankäufe der Gottfried Keller-Stiftung in die Schweiz zurück.
Diese neue Monografie ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Arbeitsweise Adolf Stäblis und seinem über Jahrzehnte hinweg systematischen, kompositorischen Vorgehen.
Karl Jakob Wegmann – Die Signatur der Ehrlichkeit. Ludmilla Vachtova. 2015. 224 S., 181 meist fb. Abb., 20 x 28 cm. Gb. EUR 62,00 CHF 69,00 ISBN: 978-3-85881-462-3 Scheidegger & Spiess
Der Schweizer Maler Karl Jakob Wegmann (1928–1997) war Geheimtipp und Ausnahmefigur. Zeitlebens wohnte er zurückgezogen in Zürich, wo er mit Vorliebe verlassene, dem Abbruch oder Umbau geweihte Herrschaftshäuser bezog. Im Kreis der von seinem Schriftstellerfreund Paul Nizon beschriebenen «Zürcher Schule der kleinen Wahnwelt» galt er als Kultfigur. Schon mit 31 Jahren wurde er in der Zeitschrift Du zu den zwölf wichtigsten Nachkriegshoffnungen der Schweizer Kunst gezählt. Bis in die 1990er-Jahre schuf er poetische Gemälde, ab 1961 auch Kugelbilder. Wegmanns Bekanntheit in der Schweiz war gross und wurde durch seine damals stark beachtete urbanistische Vision «Zürich Gambit» (1975–1980) weiter gesteigert. Dieses neue Buch der renommierten Kunstkritikerin Ludmila Vachtova konzentriert sich jedoch auf die umfangreiche Darstellung von Wegmanns malerischem Schaffen. Neben einem einordnenden Essay präsentiert es rund 150 Werke, überwiegend aus Privatsammlungen, die zum grossen Teil hier erstmals publiziert werden. Ergänzt werden die grossformatigen Werkabbildungen durch Faksimiles aus Wegmanns Notizbüchern, die einen atmosphärischen Einblick in seinen künstlerischen Alltag ermöglichen.
Erscheint anlässlich der Ausstellung «Karl Jakob Wegmann – Aufbruch zu neuen Spielen» im Kunstmuseum Winterthur (31. Januar bis 6. April 2015).
Cuno Amiet. Die Gemälde 1883–1919. Müller, Franz; Radlach, Viola. Beitr.: Ullmann, Larissa; Hrsg.: Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft SIK-ISEA. 2014. 696 S. 1504 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. im Schuber. EUR 420,00. CHF 480,00 ISBN: 978-3-85881-433-3 Scheidegger & Spiess
Cuno Amiet (1868–1961) gehörte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den Erneuerern der Schweizer Malerei und spielte bald eine bedeutende Rolle unter den Künstlern des Symbolismus und der Klassischen Moderne. Amiets Bildwelt beinhaltet vornehmlich Landschaften, Gärten, Porträts und Stillleben. Dabei war er einer der Ersten, der der Farbe den Vorrang in der Komposition gab.
Der Catalogue raisonné des gemalten Frühwerks fächert Amiets OEuvre chronologisch bis ins Jahr 1919 auf und schliesst damit eine eklatante Forschungslücke. Mitbedingt durch die enormen Preissteigerungen im Bereich der Schweizer Kunst, gelangen mittlerweile zahlreiche, teilweise bis anhin noch unbekannte frühe Werke von Amiet auf den Markt, darunter auch manche Fälschung. Das nun vorliegende Werkverzeichnis ist das Referenzwerk für Forschung, Kunsthandel und Sammler.
Chandigarh Redux. Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Jane B. Drew, E. Maxwell Fry. Hrsg.: Feiersinger, Martin; Feiersinger, Werner; Foto(s) von Feiersinger, Werner; Beitr.: Vass, Andreas. 2014. Engl. 400 S. 300 fb. Abb. 24 x 16 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 56,00 ISBN: 978-3-85881-762-4 Scheidegger & Spiess
«Chandigarh redux» versammelt rund 300 Fotografien, die der österreichische Bildhauer und Fotograf Werner Feiersinger in der legendären Hauptstadt des indischen Bundesstaats Punjab aufgenommen hat. Chandigarh, in den 1950er-Jahren nach Plänen Le Corbusiers und Pierre Jeannerets von einem Team internationaler und indischer Architekten errichtet, ist eine Ikone des modernen Städtebaus.
Dieser Band unterscheidet sich stark von den bisher erschienenen Publikationen zu Chandigarh: Nicht das Dokumentarische steht im Vordergrund, sondern der spezifische Blick des Künstlers Feiersinger aus seiner bildhauerischen und kreativen Praxis heraus. Er fängt die Atmosphäre der Stadt ein, ihre Vitalität und Virtuosität, aber auch die expressiv-skulpturalen Qualitäten der Bauwerke und vermittelt sie in ihrer Aktualität.
«Chandigarh redux» – der Titel spielt auf Francis Ford Coppolas Filmfassung «Apocalypse Now Redux» an – ist auch eine Hommage an das Buch «Chandigarh 1956» des Schweizer Fotografen Ernst Scheidegger und seine während der Bauzeit der Stadt aufgenommenen Bilder.
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