KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design
 

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Renaissance und frühe Neuzeit

 
 
Der Altar der Crailsheimer Johanneskirche. Ein Kunstwerk aus der Werkstatt Michael Wolgemuts. Hrsg.: Steiger, Helga. 2018. 192 S. fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 30,00. ISBN: 978-3-7995-1283-1
500 Jahre Engelsgruß in St. Lorenz Nürnberg. Hrsg.: Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Lorenz Nürnberg. 2018. 104 S. 24 x 19 cm. EUR 14,80. ISBN: 978-3-95976-145-1
SAPIENTIAM SAPIENTUM PERDAM Triumph der Kirche und Niederwerfung des Frevels. Der Freskenzyklus von Filippino Lippi in der römischen Dominikanerkirche Santa Maria sopra Minerva. Borchard, Waltraud. 2018. 160 S. EUR 40,00. ISBN: 978-3-89235-096-5
Die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diözesanmuseums von 1435 bis 1508. Die Deutschen Inschriften. Hrsg.: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz; Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.; Überarbeitet von Kern, Susanne. 2018. 172 S. 93 meist fb. Abb. 21 x 15 cm. EUR 14,00. ISBN: 978-3-95490-292-7 L, Reichert
Der Inschriftenbestand der Stadt Mainz aus nachrömischer Zeit gehört zu den wichtigsten in Deutschland. Das von den Herausgebern initiierte Projekt „Mainzer Inschriften“ will den Inschriftenbestand auf der Basis des 1958 in der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ veröffentlichten, aber längst vergriffenen Editionsbandes von Fritz V. Arens bearbeiten, ergänzen und in Teileditionen vorlegen. Die Grundlage für diesem und die bereits vorliegenden Bänden bildet die online unter www.inschriften.net veröffentlichte wissenschaftliche Neubearbeitung. Im 3. Band der Reihe werden nicht nur zahlreiche Klerikergrabplatten und die Grablege der Erzbischöfe behandelt, sondern auch einige interessante Grabmäler von Laien vorgestellt, die allesamt im Kreuzgang begraben wurden. Exkurse zu verschiedenen Themen sowie ein Glossar ergänzen die monographischen Texte.
Die Inschriften des Mainzer Doms und des Dom- und Diözesanmuseums von 1509 bis 1626. Die Deutschen Inschriften. Kern, Susanne. Hrsg.: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz; Hrsg.: Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V.; Verfasst mit Nikitsch, Eberhard J.; Oberweis, Michael. 2018. 176 S. 90 meist fb. Abb. 21 x 15 cm. EUR 14,00. ISBN: 978-3-95490-328-3 L, Reichert
Der Inschriftenbestand der Stadt Mainz aus nachrömischer Zeit gehört zu den wichtigsten in Deutschland. Das von den Herausgebern initiierte Projekt „Mainzer Inschriften“ will den Inschriftenbestand auf der Basis des 1958 in der Reihe „Die Deutschen Inschriften“ veröffentlichten, aber längst vergriffenen Editionsbandes von Fritz V. Arens bearbeiten, ergänzen und in Teileditionen vorlegen. Die Grundlage für diesem und die bereits vorliegenden Bänden bildet die online unter www.inschriften.net veröffentlichte wissenschaftliche Neubearbeitung.
Europa in Basel. Das Konzil von Basel (1431–1449) als Laboratorium der Kunst. Lucas, Jana. 2018. 504 S. Abb. EUR 78,00. CHF 78,00 ISBN: 978-3-7965-3800-1
Schatten der Zeit. Giambologna, Michelangelo und die Medici-Kapelle [Florenz]. Hrsg.: Koja, Stephan; Kryza-Gersch, Claudia. 2018. 264 S. 181 fb. Abb. 26 x 21 cm. EUR 39,90. CHF 48,70 ISBN: 978-3-7774-3146-8
Das Porträt in Nürnberg um 1500. Gratia (62). Schmidt, Sebastian. Abbild | Selbstbild. 2018. 584 S. 6 Diagramme, 160 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11012-9 Harrassowitz Verlag
Die Porträtkunst der Zeit um 1500 ist in der allgemeinen Wahrnehmung eng mit den Leistungen herausragender Künstler und dem Topos der Entdeckung des Individuellen in der Renaissance verknüpft. Ein neues Menschenbild komme in Bildnissen nicht nur zum Ausdruck, sondern sei in Bildern über die Erfassung äußerer Ähnlichkeiten hinaus bis hin zu psychologisierenden Schilderungen gerade erst entfaltet worden.
Vor diesem Hintergrund richtet Sebastian Schmidt in seiner Studie den Fokus auf die Stadt Nürnberg, wo ein bedeutender Teil der aus dem deutschsprachigen Raum überlieferten Porträts entstanden ist. Als Grundlage für neue Fragestellungen wird ein Katalog zur Nürnberger Bildnismalerei präsentiert, der in chronologischer Ordnung die Hierarchien der Künstler bewusst vernachlässigt. Da der berücksichtigte Zeitraum bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts reicht, wird es möglich, formale Veränderungen, die etwa die Gebräuchlichkeit von Formaten und funktionale Eigenschaften betreffen, über Jahrzehnte hinweg nachzuvollziehen und in Bezug zu zeithistorischen Einschnitten wie der Reformation zu setzen. Die Erkenntnisse, die sich darüber hinaus auch aus Überlegungen zur Bedeutung des zeitgenössischen Porträtbegriffs „Konterfei“ und aus der Analyse der verwendeten Porträtinschriften ergeben, lassen im Kontext spätmittelalterlicher Glaubensvorstellungen auch Meisterwerke wie beispielsweise die Elternbildnisse Dürers in einem anderen Licht erscheinen.
Tintoretto: Das Drama des Bildes. Regie von Knöpfel, Dagmar. 2018. 19 x 14 cm. EUR 9,90. ISBN: 978-3-8488-1041-3
Adam von Trott der Ältere auf Himmelpfort und Badingen. Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte (21). Huth, Mario. 2018. 500 S. einige Abb. 24 x 16 cm. EUR 40,00. ISBN: 978-3-86732-317-8 Lukas
Die landesgeschichtliche Forschung hat den Werdegang des märkischen Zweiges der Familie von Trott und seiner einzelnen Mitglieder bisher weitestgehend ignoriert. Mit der nun vorliegenden Arbeit soll der defizitären Informationslage abgeholfen und vor allem die Etablierung des Geschlechts in brandenburgischen Landen in den Fokus gerückt werden. Woher kamen dessen frühen Vertreter, wann und wo konnten sie in der Mark Fuß fassen? Welche reichs- und territorialpolitischen Prozesse liefen zeitgleich ab, und wie beeinflussten diese eventuell den Werdegang dieser Familie? Konnte die Familie im Gegenzug eine Einflussnahme auf die Geschicke der Reichs- und Territorialpolitik entwickeln? Welche Spuren hinterließ sie in der märkischen Region?
Während eines umfangreichen Literatur- und Quellenstudiums kristallisierte sich bei dem Versuch, diese Fragen eingehend zu beantworten, die Persönlichkeit Adam von Trott des Älteren († 1564) heraus. Um das Jahr 1500 in der Landgrafschaft Hessen geboren, führten ihn sein Ehrgeiz und seine Zielstrebigkeit in den wechselhaften geschichtlichen Zeitläufen der Reformation bald an den Hof des brandenburgischen Kurfürsten Joachim II., wo er eine nahezu beispiellose Karriere absolvierte. Nebenher akkumulierte er durch die Übernahme weitläufiger Ländereien der säkularisierten Mönchszisterze Himmelpfort enormen Erblehnsbesitz in der Uckermark, dessen Konsolidierung sich die nachfolgende Generation der märkischen Trott verschrieb. Welche Schwierigkeiten und Fährnisse Adam und seine Nachkommen dabei zu bewältigen hatten, möchte der vorliegende Band klären.
 

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Stand: 18.07.2018 14:42 Uhr
© 2003 Verlag Langewiesche, Königstein im Taunus