KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design
 

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Lars Müller Publishers GmbH

 
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Double Take. Eine wahre Geschichte der Fotografie. Beitr.: Caujolle, Christian; Ebner, Florian; Ewing, William A. 2018. 128 S. 87 fb. Abb. 24 x 27 cm. EUR 30,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-03778-564-5 Lars Müller
In Double Take rekonstruiert das Künstlerduo Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger weltbekannte Fotografien, welche in die Geschichte eingingen, und liefert dabei aussergewöhnliche Neuinterpretationen. Das Duo stellt die bekannten Fotoaufnahmen in detailgetreuer Miniaturausgabe nach und bildet diese abermals mittels Fotografien ab. Unter den Sujets befinden sich das letzte Abbild der Titanic vor ihrem Untergang sowie der Angriff der japanischen Luftstreitkräfte auf Pearl Harbor.
Die berühmtesten Bilder der Fotografiegeschichte haben sich so stark in unser visuelles Gedächtnis eingeschrieben, dass wir sie kaum mehr einer genauen Betrachtung unterziehen. Mit einer verblüffenden Methode und spitzbübischem Schalk gelingt es dem Künstlerduo, diese Ikonen neu zu beleuchten und unsere Schaulust zu wecken. Ihre kluge, witzige Betrachtung des Mediums Fotografie wirft höchst aktuelle Fragen auf: Was ist echt? Was ist Täuschung? Und können wir den Bildern noch trauen? Double Take ist ein Augenöffner und ein Verwirrspiel zugleich.
Das Schweizer Fotografenduo Jojakim Cortis und Adrian Sonderegger haben sich während ihres Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste kennengelernt. Ihr gemeinsames Abschlussprojekt über Kunstpaare bildete erst den Anfang ihres erfolgreichen Schaffens.
Marcel Breuer – Building Global Institutions. Hrsg.: Bergdoll, Barry; Massey, Jonathan. Engl. 2018. 400 S. 24 x 17 cm. Gb. EUR 35,00. CHF 40,00 ISBN: 978-3-03778-519-5 Lars Müller
Marcel Breuer (1902–1981) ist ein gefeierter Möbeldesigner, Lehrer und Architekt, der das amerikanische Haus nach seiner Emigration aus Ungarn in die USA im Jahr 1937 veränderte. In jüngerer Zeit haben Historiker, Architekten und – seit der Wiedereröffnung seines Megaliths, dem Whitney Museum in New York unter dem neuen Namen The Met Breuer – auch ein grösseres Publikum neue Einblicke in die von Breuer geplanten Städte und Grossbauwerke gewonnen. Breuer, der oft als Pionier einer «brutalistischen Moderne» aus Stahlbeton gesehen wird, kann am besten aus der Sicht der wechselnden institutionellen Strukturen verstanden werden, in denen er arbeitet: eine Perspektive, die hier in den Aufsätzen einer Gruppe von jüngeren Wissenschaftlern entwickelt wird. Diese Aufsätze beziehen sich auf die Fülle neu verfügbarer Dokumente des Breuer-Archivs an der Syracuse University die jetzt online zugänglich sind.
Kazuo Shinohara. On the Threshold of Space-Making. Hrsg.: Kuan, Seng; Mitherausgeber Kerez, Christian. Engl. 2018. 200 S. Gb. EUR 45,00. CHF 50,00 ISBN: 978-3-03778-533-1 Lars Müller
Einer der bedeutendsten und einflussreichsten Architekten der japanischen Nachkriegszeit – Shinohara Kazuo (1925–2006) – ist ausserhalb einer kleinen Gemeinschaft treuer Anhänger bisher nahezu unbekannt geblieben. Als einer der führenden Vertreter der japanischen Architekturbewegung Metabolismus erreichte Shinohara Kultstatus mit erhabenen, puristischen Häusern, die sich von den gängigen Formen der japanischen Vorstädte der Nachkriegszeit abwenden.
Bei seinem wahrscheinlich bekanntesten Bauwerk, dem House of White (1964–1966), gestaltet Shinohara vertraute Gestaltungselemente neu – ein quadratischer Grundriss, ein Spitzdach, weisse Wände, eine symbolische Mittelstütze – und verleiht dem Raum durch Abstraktion eine fast grenzenlose Weite. Der seiner Architektur zugrundeliegende Formalismus, der sich in elementaren Studien über Geometrie und Farbe ausdrückt, verleiht Shinoharas Werk eine poetische Qualität, die Einfachheit und Überraschung, das Geordnete und das Unerwartete verbindet.
Self-Promotion. Poster Collection 30. Hrsg. Bettina Richter. Museum für Gestaltung Zürich Beitr.: Christian Brändle, Kerry W. Purcell, Corinna Rösner. Dtsch., Engl. 2018. 192 S., 323 Abb. 17 x 24 cm. Pb. EUR 25,00, CHF 30,00 ISBN: 978-3-03778-558-4 Lars Müller
Schon seit den 1910er-Jahren pflegt das 1875 gegründete Kunstgewerbemuseum, das heutige Museum für Gestaltung Zürich, eine hochstehende Plakatkultur. Seine Ausstellungsplakate tragen einerseits zur visuellen Identität im öffentlichen Raum bei, sie dokumentieren andererseits die Themenvielfalt des Hauses. Wiedererkennbarkeit gewinnen sie nicht durch ein starres Corporate Design, sondern durch ihre grafische Qualität, die vielseitigen gestalterischen Zugriffe und den sorgfältigen Druck. Malerische Lösungen aus den Anfängen werden bereits in den 1920er-Jahren von grafisch- typografischen Umsetzungen abgelöst, wie es die russischen Konstruktivisten vorgeführt haben. Formale und inhaltliche Reduktion sind ein Charakteristikum des Swiss Style, der bis in die 1960er-Jahre prägend für das Schweizer Kulturplakat bleibt. Ab 1970 zeigen sich vermehrt experimentelle Zugriffe, die auch Computerprogrammen als neuen Gestaltungsmitteln geschuldet sind. Plakate ab den späten 1980er-Jahren führen eindrücklich vor Augen, wie das Erbe des Swiss Style immer wieder frisch interpretiert und fruchtbar weitergeführt wird. Innovative Zugänge junger Gestalter sorgen für Überraschungen im zeitgenössischen Plakat.
Über die Jahre hinweg hat das Museum für Gestaltung Zürich in seiner Rolle als Auftraggeber eine eigentliche Edition an Plakaten gefördert, die sich auch als eine Kurzgeschichte des schweizerischen Plakats und Grafikdesigns lesen lässt. Pointiert finden sich auch Plakate internationaler Vertreter darunter, die zu den Meistern ihres Fachs gehören und das Schweizer Plakat global verorten.
atelier oï – How Life Unfolds. atelier oï. Beitr.: de Bevilacqua, Carlotta; Bangert, Albrecht; Brändle, Christian; Kéré, Francis; Schwarz, Suzanne; Yamazaki, Yasushi. 2018. Engl. 352 S. 26 x 21 cm. EUR 39,00. CHF 45,00 ISBN: 978-3-03778-565-2 Lars Müller
atelier oï, das angesagte Designstudio aus La Neuveville, setzt sich keine Grenzen der Disziplinen. In Architektur, Design, Produktgestaltung und Szenografie experimentiert die Troïka Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Raymond seit über 25 Jahren mit unterschiedlichen Materialien und allen Dimensionen. Das Trio lässt sich zu überraschenden Lösungen inspirieren, die dem Publikum als Designikonen in Erinnerung bleiben: Von der «Arteplage» der Expo 2002 in Neuchâtel zum kostbaren Parfumflakon, vom Sitzmöbel zur schwebenden Papierinstallation.
Diese Publikation gewährt Einblick in das Studioleben am Bielersee und in die Arbeitsmethoden und -prozesse von atelier oï wie auch in das immense Werkstoffarchiv, das über die Jahrzehnte angesammelt wurde. Archivmaterial, aktuelle Projektdokumentationen, Fotoessays sowie Texte und Statements von Designern und Partnern, Freunden und Kritikern, Kunden und Produzenten ergeben eine Gesamtschau des mit zahlreichen nationalen und internationalen Awards ausgezeichneten Studios.
Diese Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung «Oïphorie», die vom 3. März bis 30. September 2018 im Museum für Gestaltung Zürich gezeigt wird.
“Click”, said the camera. Balthasar Burkhard, Markus Jakob. Engl. 42 S., 22 Abb., Ringbindung, EUR 20,00 CHF 25,00 ISBN: 978-3-03778-550-8 Lars Müller
The beloved children’s book “Click”, said the camera., first published in 1997, is available again. It features animal portraits by photographer Balthasar Burkhard, who started the series in 1995.
The twenty animals meet for the photographer’s beauty contest. On Burkhard’s portraits all the animals are equally beautiful. The protagonist of the story is a shy donkey watching the cheerful activity. Markus Jakob describes the illustrious rendezvous with kind and humorous words.
Balthasar Burkhard (1944–2010) was a Swiss photographer well-known for his large-format black-and-white photography. On October 14, 2017 an extensive retrospective on Burkhard’s work will open at Museum Folkwang in Essen, Germany. It will travel to Fotomuseum
Handbook of Tyranny. Deutinger, Theo. Beitr.: McGetrick, Brendan. Engl. 2018. 160 S. 987 Abb. 21 x 30,00 Gb. EUR 30,00. CHF 35,00 ISBN: 978-3-03778-534-8 Lars Müller
Handbook of Tyranny portrays the routine cruelties of the twenty-first century through a series of detailed non-fictional graphic illustrations. None of these cruelties represent extraordinary violence – they reflect day-to-day implementation of laws and regulations around the globe.
Every page of the book questions our current world of walls and fences, police tactics and prison cells, crowd control and refugee camps. The dry and factual style of storytelling through technical drawings is the graphic equivalent to bureaucratic rigidity born of laws and regulations. The level of detail depicted in the illustrations of the book mirror the repressive efforts taken by authorities around the globe.
The twenty-first century shows a general striving for an ever more regulated and protective society. Yet the scale of authoritarian intervention and their stealth design adds to the growing difficulty of linking cause and effect. Handbook of Tyranny gives a profound insight into the relationship between political power, territoriality
THEO DEUTINGER ist Architekt, Autor und Gestalter kultureller und geo-politischer Grafiken und Illustrationen. Er nimmt regelmässig Lehrtätigkeiten an Institutionen wie Harvard GSD, Strelka Institute Moskau und Bauhaus Dessen wahr.
Positions on Emancipation. Architecture between Aesthetics and Politics. Hrsg.: Hertweck, Florian. Engl. 2017. 250 S. Gb. EUR 25,00. CHF 28,00 ISBN: 978-3-03778-551-5 Lars Müller
Während unser Zeitalter der konstanten Krisen stärkeres soziales und politisches Engagement erfordert, ist auf dem Feld der Architektur in den letzten Jahrzehnten das Fehlen von starken Positionen zu vernehmen. Wie Kenneth Frampton kürzlich bemerkte, hat das emanzipatorische Moment der Moderne Platz für eine neoliberale Gleichgültigkeit gemacht, während die technologische Modernisierung stetig voranschreitet.
Aber eine neue Tendenz scheint diesen unbefriedigenden Zustand aufzuwirbeln. Es lassen sich Haltungen beobachten, die mit Architektur und Städtebau wieder direkter und engagierter auf die soziopolitische Entwicklung unserer kontinuierlich verstädterten Umwelt einwirken wollen. Entgegen dem postmodernen oder posthistorischen Everything goes propagieren deren Vertreter eine Konkordanz von Tun und Denken sowie eine systematische und strukturellere Gestaltung von Räumen. Sie manifestieren den sozialen und politischen Anspruch der Disziplin, ohne dabei die ästhetische Dimension der Architektur aufzugeben.
Wieweit vermögen diese Haltungen der Komplexität der soziopolitischen, ökonomischen, ökologischen und kulturellen Zusammenhänge von Architektur und Urbanismus Stand zu halten? Welche architektonischen und urbanistischen Ansätze können dem postulierten sozialen und politischen Anspruch gerecht werden?
Dieses Buch fasst eine leidenschaftliche Debatte zwischen den eloquentesten Protagonisten dieser Haltungen und einigen der bedeutendsten Architekturtheoretiker zusammen.
Power / Architecture. Hrsg.: Carvalho, Jorge; Carvalho, Ricardo; Bandeira, Pedro. Engl. 2017. 260 S. 581 Abb. Gb. EUR 29,00. CHF 30,00 ISBN: 978-3-03778-546-1 Lars Müller
Der Zusammenhang zwischen Macht und Architektur ist wesentlich bei der Frage, wie die moderne Gesellschaft und Architektur zusammenspielen. Da es der Macht an umfassender Logik, Kohärenz und Instrumentalisierungsfähigkeit mangelt, bezieht sich die Frage sowohl auf die eigenständige Macht architektonischer Formen als auch auf Mächte, die durch die Architektur repräsentiert werden. Die vorgestellten Projekte ermöglichen die Erfassung eines Netzwerks von Mächten, die sich überschneiden und beeinflussen: kollektive Macht, Wirtschaftsmacht, technologische Macht, religiöse Macht, kulturelle Macht, Medienmacht und Staatsmacht. Vor diesem Hintergrund wird dann der Aspekt der Gegenmacht diskutiert.
Anhand von acht Essays, Fotografien und Zeichnungen macht das Buch eine Reihe von Instanzen, informellen Gepflogenheiten, Interessengruppen und Mitteln sichtbar, die an der Schaffung von Architektur beteiligt sind, das heisst die Dynamik des Kollektivs überprüft unablässig die architektonische Gestaltung der gemeinsamen Welt.
CASA DA ARQUITECTURA wurde 2007 gegründet und ist eine gemeinnützige Kultureinrichtung, die sich der Schaffung und Programmierung von Inhalten für die nationale und internationale Verbreitung und Förderung der Architektur in der Gesellschaft widmet.
Pierre de Meuron and Jacques Herzog. Herzog & de Meuron: Natural History. Edited by Philip Ursprung, Canadian Centre for Architecture CCA, Montréal With contributions by Phyllis Lambert, Kurt W. Forster, Jeff Wall, Thomas Ruff, Jacques Herzog, Reinhold Hohl, Alfred Richterich, Adolf Max Vogt, Alejandro Zaera-Polo, Petros Koumoutsakos, Albert Lutz, Christian Muoeix, Catherine Hürzeler, Rebbecca Schneider, Rémy Zaugg, Georges Didi-Huberman, Robert Kudielka, Peggy Phelan, Ulrike Meyer Stump, Richard Armstrong, Fernando Romero, Carrie Asman, Boris Groys, Gernot Böhme Design: Integral Lars Müller. 2005. Engl. 472 S. 800 Abb. 17 x 24 cm. Pb. EUR 300,00 ISBN: 978-3-03778-049-7 Lars Müller
Herzog & de Meuron test the boundaries between architecture and art to a greater extent than other contemporary architects. Their interest in surface and material, opacity and transparency and the function and variability of images makes architecture speak—not just in quotations and typologies, but by continually redefining raw materials. Their buildings seem to exist simply to present those mysterious and beautiful moments when material is transformed into meaning.
The Sausage of the Future. Carolien Niebling, ECAL. Hrsg.: ECAL/Ecole cantonale d`art de Lausanne. photographs by Jonas Marguet, Emile Barret, Noortje Knulst, Emile Barret With contributions by Herman ter Weele, Gabriel Serero. Engl. 2017. 156 S. 174 Abb. 21 x 28 cm. Pb. EUR 28,00 CHF 30,00 Design: Carolien Niebling, Helge Hjorth Bentsen, Olli Hirvonen ISBN: 978-3-03778-548-5 Lars Müller
Die Wurst ist eines der ersten vom Menschen aktiv gestalteten Lebensmittel: Sie wurde vor über 5000 Jahren entwickelt, um in Zeiten des Mangels das Maximum aus tierischen Proteinen herauszuholen. Bist heute ist sie ein wichtiger Bestandteil unserer Esskultur. Allein in England gibt es über 470 verschiedene Arten von Würsten, die zum Frühstück serviert werden! Und in Deutschland definieren Gesetze die Machart von Würsten.
Gemäss der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen droht der Menschheit zurzeit ein akuter Mangel an proteinreicher Nahrung. Insbesondere Fleisch wird immer knapper. Ein Grund dafür ist der übermässige Verzehr von tierischen Produkten. Kann die Wurst eine Lösung bieten, um den globalen Fleischkonsum zu reduzieren? Zum Beispiel, indem das Fleisch in der Wurst durch andere, ebenso proteinreiche Nahrungsmittel ersetzt wird?
Um diese Fragen zu beantworten, haben ein Molekularkoch, ein Metzger und eine Designerin die Produktionsweise von Würsten sowie mögliche neue Zutaten – wie Insekten, Nüsse und Hülsenfrüchte – unter die Lupe genommen und eine «Wurst der Zukunft» entwickelt. In diesem Buch nehmen sie uns mit auf eine Reise durch die einzelnen Bausteine der Wurst. Sie untersuchen Aspekte wie Konsistenz und Geschmack, katalogisieren verschiedene Wurstarten und untersuchen neue Bestandteile auf ihre Wursttauglichkeit.
Chicago Architecture Biennial 2017: Make New History. Hrsg.: Johnston, Sharon; Lee, Mark. Engl. 2017. 344 S. 300 Abb. 20 × 27 cm. Pb. EUR 40,00. CHF 45,00 ISBN: 978-3-03778-535-5 Lars Müller
Make New History, der Ausstellungkatalog zur Architekturbiennale 2017 in Chicago, lädt ein zur Reflexion über die Rolle und Bedeutung der Geschichte für die heutige Architektur. Das Buch versammelt eine herausragende Gruppe von Historikern, Kuratoren und Praktikern, darunter Giovanna Borasi, Edward Eigen, Sarah Herda, Robert Somol, Martino Stierli, Philip Ursprung, Jesús Vassallo und Sarah Whiting, und stellt über hundert Künstler und Architekten der Ausstellung vor.
Im Mittelpunkt der Biennale von 2017 steht das Bestreben zeitgenössischer Architekten, ihre Arbeit mit der Vergangenheit in Einklang zu bringen. Anhand unterschiedlicher Stimmen innerhalb des Fachbereichs untersucht sie das Zusammenspiel von Design und stärker werdender Rückbesinnung auf historisches Quellenmaterial und dessen Nutzung. Teilnehmer aus dem Baubereich fragen, wie sich Standorte aus der historischen Akkumulation von Materialien, Gestzgebung, gesellschaftlichen Konventionen und Erinnerungen zusammensetzen. Zu den behandelten Themen gehören die Regulierung und die Handhabung von Macht und Identität, was sich durchsetzt und was nicht, und wie die Bedeutung nicht erzählter Geschichten zu erkennen ist.
Ruth Erdt – Nicht zittern. Erdt, Ruth. Fotograf Erdt, Ruth. 2017. 272 S. 28 x 18 cm. Gb. EUR 40,00. CHF 45,00 ISBN: 978-3-03778-540-9 Lars Müller
Die Zürcher Fotografin Ruth Erdt besitzt die Begabung, ihre Welt auch mit Mitteln ausserhalb des eigenen Genres zu beschreiben: Eine ungemein eindrückliche autobiografische Schrift erzählt gemeinsam mit bislang unveröffentlichten Bildern ihr persönlich-künstlerisches Werden – und das der zeitgenössischen Fotografie.
Ruth Erdts Fotografie wendet sich dem Verborgenen zu, doch das dokumentierte Leben ist mehr als ein Abbild intimer Realität. Das Private, Vertraute, Einzelne ist Anlass für Zwischenmenschliches, Quelle der Fiktion, Beginn des Erzählens. In der Tradition autobiographischer Fotografie entstehen Bilder von eindringlicher Offenheit – sie erlauben, die Welt mit Erdts Augen anders zu sehen.
Dem fotografischen Werk steht der autobiographische Text in nichts nach. Eine direkte und unnachgiebige Sprache eröffnet Erdts Welt, in harten und weichen Tönen zeichnet sie ihr persönliches und fotografisches Leben nach, von der Jugend bis in die Gegenwart. Die langsame, sorgfältige Arbeit mit dem Negativ, die Entwicklung im Labor, die Einzigartigkeit und Verletzlichkeit des Materials – ein Teil davon kommt erst in der Sprache zu uns. In dieser Welt ist der Betrachtende nicht Eindringling, sondern Gast, nicht in der Fremde, sondern eigentlich bei sich.
"From Anselm to Zilla. The Peter and Elisabeth Bosshard Collection of the Stiftung Kunst(Zeug)Haus. Hrsg.: Stohler, Peter; Giezendanner, Petra; Gubelmann, Anja. Engl. 2017. 320 S. Gb. EUR 40,00. CHF 45,00" ISBN: 978-3-03778-547-8 Lars Müller
Von Anselm bis Zilla. Die Sammlung Peter und Elisabeth Bosshard der Stiftung Kunst(Zeug)Haus. Hrsg.: Stohler, Peter; Giezendanner, Petra; Gubelmann, Anja. 2017. 320 S. Gb. EUR 40,00. CHF 45,00 ISBN: 978-3-03778-539-3 Lars Müller
Eine der grössten Sammlungen Schweizer Gegenwartskunst wird mit diesem Katalog erstmals in Buchform zugänglich. Anfang der 1970er-Jahre begann das Sammler- und Stifterehepaar Peter und Elisabeth Bosshard Werke von Schweizer Kunstschaffenden zusammenzutragen. Mit grosser Leidenschaft bauten sie über die Jahre eine wertvolle Kunstsammlung auf, in der bekannte Namen wie Annelies Štrba, Adrian Schiess, Ueli Berger und Miriam Cahn, und auch Perlen wie Niklaus Rüegg oder Maureen Kaegi vertreten sind.
Zum Jubiläumsjahr 2018 (zehn Jahre Museumsbetrieb) erscheint mit Von Anselm bis Zilla der Sammlungskatalog der Sammlung Peter und Elisabeth Bosshard der Stiftung Kunst(Zeug)Haus. Es wird damit ein wichtiger Teil der über 6000 Kunstwerke von Schweizer Kunstschaffenden umfassenden Sammlung des Kunst(Zeug)Haus Rapperswil-Jona erstmals zugänglich gemacht.
Die Beiträge zu ausgewählten und repräsentativen Kunstschaffenden aus der Sammlung werden von Essays umrahmt, welche die Qualitäten der Sammlung unterstreichen, ihre Bedeutung für das Schweizer Kunstschaffen beleuchten und auf die architektonische Besonderheit des Kunst(Zeug)Hauses eingehen. Ein Interview mit Peter und Elisabeth Bosshard beantwortet zudem Fragen zur Sammlertätigkeit des Stifterehepaars und gibt Einblick in die persönliche Leidenschaft der Sammler.
Ruder Typography—Ruder Philosophy. IDEA No. 333. Hrsg.: Schmid, Helmut. Japanisch; Engl. 2017. 226 S. Gb. EUR 50,00. CHF 55,00 ISBN: 978-3-03778-541-6 Lars Müller
Die viel gefeierte und heiss begehrte 333. Ausgabe des japanischen Magazins idea über einen der bedeutendsten Typografen der Schweiz ist nun wieder erhältlich.
Das renommierte Magazin für internationale Gestaltung und Typografie widmete seine 333. Ausgabe Emil Ruder. Auf 226 Seiten werden sein Werk und sein Einfluss in der Welt der Typografie aufgezeigt. In der Summe ergibt sich eine umfassende Darstellung Ruders Lebenswerks. Das Buch versammelt Essays, Gespräche und Würdigungen von Gestalterinnen, Typografen und Kunstschaffenden. Es befasst sich mit Ruders vielen Jahren der Arbeit und der Lehre in Basel, mit den drei Jahrzehnten als Herausgeber der berühmten Zeitschrift Typografische Monatsblätter sowie mit seinem Plakatschaffen, seinen Schriften und seiner Philosophie.
Die aussergewöhnliche und umfassende Präsentation des Schweizer Typografen Emil Ruder war nach Erscheinen schnell vergriffen und ist nun erneut erhältlich.
Emilio Ambasz – Emerging Nature. Precursor of Architecture and Design. Beitr. Bergdoll, Barry; Frampton, Kenneth; Buchanan, Peter. Engl. 2017. 320 S. Gb. EUR 36,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-03778-526-3 Lars Müller
Dieser umfassende Band dokumentiert das Werk des argentinischen Architekten, Grafikdesigners und Industrial Designers Emilio Ambasz. Ein Hauptanliegen von Ambasz ist es, Natur und Konstruktion in seinem architektonischen Design zu integrieren, weshalb er als einer der wichtigsten Vorreiter der «Green Architecture» angesehen wird. In seinen Werken entsteht eine Kombination von Landschaft und Architektur, bei der auch der Respekt gegenüber Umwelt und ökologischer Nachhaltigkeit deutlich wird. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Fukuoka Prefectural International Hall in Japan: Ein Gebäude, das auf über 100 000 m2 Ausstellungsräume, Theatersäle und Büros beherbergt, ist gleichzeitig eine offene grüne Fläche in der Form eines hängenden Gartens.
Neben der Dokumentation von Ambasz Arbeiten im Bereich der Architektur, des Grafik-, Industrie und Ausstellungsdesigns sowie mehreren Essays enthält diese Publikation auch drei Interviews mit Emilio Ambasz, geführt von Michael Sorkin, James Wines und Hans Ulrich Obrist.
30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typografische Monatsblätter. TM RSI SGM 1960–90. Paradis, Louise; Früh, Roland. Hrsg.: ECAL Ecole cantonale d’art de Lausanne; Vorwort von Rappo, Francois. 2017. Engl. 276 S. 29 x 20 cm. EUR 50,00. CHF 55,00 ISBN: 978-3-03778-538-6 Lars Müller
Das vormals vergriffene, nachgesuchte Buch über den Schweizer Typografie-Diskurs in Typografische Monatsblätter ist nun im Nachdruck wieder erhältlich.
Typografische Monatsblätter war eine der wichtigsten Fachzeitschriften, um das Phänomen der „Schweizer Grafik“ einem internationalen Publikum erfolgreich zugänglich zu machen. Sie wurde 1933 gegründet und bezeugte bis 2014 bedeutende Momente in der Geschichte der Typografie und des Grafikdesigns.
30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typografische Monatsblätter untersucht die Zeitschrift in den Jahren 1960-1990, einer Umbruchphase, in der Typografie und Grafikdesign von vielen Faktoren wie beispielsweise Technologie, sozio-politischen Strömungen und ästhetischen Ideologien tiefgreifend beeinflusst und verändert wurden.
Die Publikation enthält eine grosse Anzahl von Arbeiten bekannter und weniger bekannter Gestalter wie Emil Ruder, Helmut Schmid, Wolfgang Weingart, Hans-Rudolf Lutz, Jost Hochuli und vielen mehr. 30 Years of Swiss Typographic Discourse in the Typografische Monatsblätter gewährt Einblick in die Entwicklung des Grafikdesigns und der Typografie des späten 20. Jahrhunderts und sorgt für ein tiefgreifendes Verständnis dieser wegweisenden Zeit.
Future Cities Laboratory. Indicia 01. Hrsg.: Cairns, Stephen; Tunas, Devisari; Mitherausgeber ETH Zürich/Singapore-ETH Centre. Engl. 2017. 240 S. 100 Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 30,00. CHF 30,00 ISBN: 978-3-03778-545-4 Lars Müller
Als erster Band einer geplanten Reihe berichtet dieses Buch über das Future Cities Laboratory und seine ehrgeizige Mission, durch Wissenschaft und Design nachhaltige Städte der Zukunft zu gestalten. Es bietet aus der Sicht von Asien, dem Standort des Labors, einen globalen Blick auf Städte. Diese Perspektive ist heutzutage besonders von Bedeutung, da die Geschicke Asiens, des bevölkerungsreichsten und am schnellsten wachsenden Kontinents der Erde, für die Zukunftsaussichten des Planeten insgesamt stehen.
Die Buchreihe wird die erforderlichen Indikatoren zusammentragen, die darlegen, wie Städte wachsen und florieren, produzieren und erneuern, konsumieren und verbrauchen, bedrohen und zerstören – um praktische Strategien für die zukünftige Gestaltung von Städten zu entwerfen. Der erste Band der Reihe befasst sich mit den Herausforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit. Im zweiten Band geht es um die innovativen Ansätze, welche diesen Herausforderungen begegnen. Der dritte Band präsentiert konkrete Szenarien und Aktionspläne, die sich aus diesen Ansätzen ergeben.
Jörg Hamburger – Georg Staehelin. Poster Collection 29. Hrsg.: Richter, Bettina; Museum für Gestaltung Zürich; Beitr. Lichtenstein, Claude. Dtsch; Engl. 2017. 96 S. 100 Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 25,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-03778-536-2 Lars Müller
Die Poster Collection 29 stellt die erste umfassende Würdigung des Plakatschaffens von Jörg Hamburger und Georg Staehelin dar. Die beiden Absolventen der Allgemeinen Gewerbeschule Basel verbindet Präzision, Detailversessenheit – und eine gestalterische Haltung, die das Erbe des Swiss Style fortsetzt und neu formuliert.
Beiden war Armin Hofmann ein prägendes Vorbild, in ihren Plakaten verfolgen sie einen reduzierten Ausdruck, der poetisch-sinnlich überzeugt und intellektuell herausfordert. Insbesondere ihre Ausstellungsplakate zeigen komplexe Inhalte in puristischer, zeitlos gültiger Form.
Während Staehelin über viele Jahre hinweg für den Auftritt des Basler Museum für Gestaltung zuständig war, schuf Hamburger schon ab den 1960er-Jahren Plakate für Ausstellungen des Zürcher Kunstgewerbemuseums. Ein stärkeres Festhalten an der Tradition prägt Hamburgers Schaffen, während Staehelins experimentelle Offenheit überraschenden Umsetzungen führt. Die gegenseitige Anerkennung und die Fruchtbarkeit des fachlichen Austausches beider Gestalter manifestieren sich in Gemeinschaftswerken: sensibel ausgelotete Plakate für das Museum für Gestaltung, die grafische Gesetzmässigkeiten und kreative Gestaltungslust aufs Schönste zusammenführen.
In der Poster Collection 29 wird erstmals umfassend das Plakatschaffen der beiden Gestalter gewürdigt, welches sowohl Parallelen als auch Unterschiede im grafischen Werk ausweist. Sie zeigt zwei Gestaltungspersönlichkeiten, die sich nie von kurzlebigen Trends beeinflussen liessen.
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Stand: 18.07.2018 12:49 Uhr
© 2003 Verlag Langewiesche, Königstein im Taunus