KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design
 

Orte und Regionen

Die Seidenstraße – Landschaften und Geschichte.
Gleich zu Beginn des großen, schweren, dicht mit Bildern bepackten Buches irritiert die Herausgeberin Susan Whitfield ihre Leser: „Die“ Seidenstraße hat es nie gegeben! Der Begriff sei vielmehr ein vereinfachendes Konstrukt, dass sich auf eine Vielzahl von Handels- und Reiserouten zwischen ... [weiter]
 
Konfuzius in Oranienbaum
Chinesische Weisheit für deutsche Herrscher Wilhelm II., der letzte deutsche Kaiser, der sich gern als Kunstliebhaber ausgab, fertigte Anfang der 1890er Jahre eine Zeichnung zur sogenannten “Gelben Gefahr” an. Auf ihr basierend schuf Hermann Knackfuss 1895 das Gemälde “Völker Europas, ... [weiter]
 
Villen und Landhäuser im Vordertaunus
Inszenierte Freizeitkultur der feinsten Art. Es waren die wohlhabenden Frankfurter, die an den Taunushöhen um 1900 ihre Wochenendhäuser erbauen ließen. Sie boten alles, was eine luxuriöse Gesellschaft benötigte:. Landschaftsgärten, Eiskeller, künstliche Grotten und kleine Teiche. ... [weiter]
 
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Neuerscheinungen

Altstätten - Säulen einer Stadt. Stadler, Benno B. A.; Griss, Jack E. Illustriert von Stadler, Benno B. A. Deutsch. 2022. 108 S. 15,5 x 30 cm. EUR 42,00. CHF 38,00 ISBN: 978-3-9525287-0-9
Kunst, Kommerz und Kaufmannstugend in der Augsburger Deckenmalerei. Ausstellung im Schaezlerpalais der Kunstsammlungen und Museen Augsburg: 20. Mai bis 11. September 2022. Hrsg.: Dreyer, Angelika; Gottdang, Andrea; Trepesch, Christof. Pax & Pecunia. Deutsch. 2022. 200 S. 3 Abb., 126 fb. Abb. 28 x 24 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1247-7 Imhof
Zahlreiche Augsburger Bürgerhäuser beeindrucken noch heute mit barocker Deckenmalerei. Die festlichen Fresken im Schaezlerpalais und im Maximilianmuseum sind bestens bekannt, manches Juwel hat sich im Verborgenen erhalten, doch vieles wurde auch zerstört. Als die Stadt Augsburg dem Kunstmaler Karl Nicolai ab 1936 Aufträge zum Kopieren barocker Deckengemälde erteilte, geschah dies bereits in der Absicht, den von Verfall und Zerstörung bedrohten Bestand der Nachwelt zu überliefern.
Das Projekt »Pax & Pecunia« entstand als Kooperation des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Universität Augsburg mit den Kunstsammlungen und Museen Augsburg. Mit rund 30 von Nicolais Gouachen ruft es den Bestand in Erinnerung und vermittelt einen Eindruck der einstigen Pracht. Katalog und Ausstellung führen anhand von Nicolais Arbeiten – zusammen mit historischen Fotos, Grundrissen und weiteren Dokumenten – in die Geschäfts- und Wohnräume von Stadthäusern sowie in die Treppenhäuser, Festsäle und Gartenpavillons der Freien Reichsstadt.
Der Bamberger Dom als Heilsgeschichtsraum. Teil I: Die Skulpturen der ?lteren Werkstatt. Gerhard, Weilandt. Sonstige Aufnahmen von N?bauer, Anna; Schmidt, Simon Dirk. Deutsch. 2022. 256 S. 157 fb. Abb., 46 Abb. 31 x 24 cm. EUR 69,00. CHF 79,40 ISBN: 978-3-7319-1188-3 Imhof
Was wurde nicht schon alles über die Skulpturen des Bamberger Domes geschrieben! Sie gehören zu den bedeutendsten und am intensivsten erforschten Werken mittelalterlicher Kunst überhaupt. Sie entstanden an der Epochenschwelle ¬zwischen Romanik und Frühgotik, vereinen Traditionelles mit hoch Innovativem. Bisher scheiterte allerdings jeder Versuch, sie in ihrer Gesamtheit zu deuten. Das Bildprogramm galt als unzusammenhängend und letztlich unverständlich.
Mit diesem Buch wird erstmals der Versuch unternommen, die Bamberger ¬Skulpturen der spätromanischen Bildhauerwerkstatt in ihrer Gesamtheit aus den Auffassungen der mittelalterlichen Zeitgenossen heraus zu deuten. Es war wahrscheinlich der Domscholaster Crafto, der bereits vor 1196 ein höchst anspruchsvolles Konzept aus Architektur und Skulptur entwickelte, wie es dies im Hochmittelalter kaum ein zweites Mal gegeben hat. Es bildete die Grundlage der Arbeiten bis zur Vollendung des Fürstenportals um 1225. Man gestaltete den Dom als symbolische Vergegenwärtigung des vom Propheten Ezechiel visionär geschauten Tempels, und zwar mit zahlreichen sehr konkreten Details der Architektur und Skulptur. Dabei spielten die Beziehungen zwischen christlicher „Kirche“ und jüdischer „Synagoge“ eine zentrale Rolle, ebenso die Sinne der Menschen, vor allem das Hören und Sehen, das sie zu höherer Erkenntnis führt. Das Programm reflektiert den hochmittelalterlichen Diskurs über das Verhältnis von Diesseits und Jenseits, den schwachen Menschen und die überirdische Himmelsmacht.
Der Bamberger Dom war von Kaiser Heinrich II. gegründet worden, und ein Buch aus seinem Besitz in der berühmten Dombibliothek diente als Grundlage für das theologische Konzept, das vor allem auf den Ideen Papst Gregors des Großen beruht, aber auch den zeitgenössischen frühscholastischen Diskurs berücksichtigt. Darin brachten die Bamberger Domkanoniker ihr elitäres Selbstverständnis zum Ausdruck. Sie präsentierten sich selbstbewusst in der Nachfolge der Apostel als die herausragenden Anführer der einfachen Laien auf dem Weg zu Gott – ein Weg, der schließlich im Weltgerichtsportal sein Ziel findet.
Donaudurchbruch zwischen Weltenburg und Kelheim. NaturdenkmalfĂĽhrer Nr. 3. Lindner, Anneliese; Gimmel, Rainer Alexander. Illustriert von Schneck, Rainer; Hagl, JĂĽrgen. Deutsch. 2022. 36 fb. Abb., 1 Tabellen. EUR 3,50. CHF 3,60 ISBN: 978-3-7954-7202-3 Schnell & Steiner
FĂĽhrer zum ersten Nationaler Naturdenkmal in Bayern.
Entdeckt am Baustil. Interessante Informationen zur Dromersheimer Pfarrkirche. Weiler, Bettina. Deutsch. 2022. 28 S. 16 fb. Abb. 21,5 x 14,1 cm. Ringbuch. EUR 10,99. CHF 16,50 ISBN: 978-3-7557-0809-4
Der Dom zu Halberstadt. Janke, Petra. Deutsch. 2022. 32 S. 17 fb. Abb., . 17,4 x 11,6 cm. EUR 3,00. ISBN: 978-3-422-99069-2
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Stand: 26.06.2022 17:05 Uhr
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