KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design
 

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Imhof Verlag

 
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Das ehemalige Parlaments- und Regierungsviertel in Bonn. Topografie einer Demokratie. Arbeitsheft der rheinischen Denkmalpflege (87). Schyma, Angelika; Janßen-Schnabel, Elke. Hrsg.: Landschaftsverband Rheinland; Pufke, Dr. Andrea. 2024. 304 S. 39 sw.Abb., 227 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1398-6 Michael Imhof
Nachdem sich der Deutsche Bundestag mit dem sogenannten Hauptstadtbeschluss vom 20. Juni 1991 entschieden hatte, seinen Sitz von Bonn nach Berlin zu verlegen, machte das ehemalige Parlaments- und Regierungsviertel Bonn sowohl architektonisch als auch stĂ€dtebaulich einen steten Wandlungsprozess durch, den die beiden Autorinnen Angelika Schyma und Elke Janßen-Schnabel vom LVR-Amt fĂŒr Denkmalpflege im Rheinland in ihren Forschungen kontinuierlich verfolgt und durchleuchtet haben. Das Arbeitsheft dokumentiert die baulichen Zeugnisse und die Entwicklung des ehemaligen Regierungsviertels, das zum Inbegriff der „Bonner Republik“ und damit zu einem baulichen Dokument der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde.
Leben und Werk. Ausstellung im BrĂŒder-Grimm-Haus und Rathaus in Steinau an der Straße: 1. MĂ€rz bis 30. September 2024. Imhof, Michael. Salvador DalĂ­. 2024. 272 S. 250 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,95. CHF 41,10 ISBN: 978-3-7319-1406-8 Michael Imhof
Salvador DalĂ­ (1904–89) ist wahrscheinlich der beliebteste Maler des 20. Jahrhunderts. Durch seine Selbstinszenierung spaltete er jedoch die Kunstwelt in AnhĂ€nger und Gegner. Unumstritten ist, dass viele seiner Hauptwerke in gestalterischer und originĂ€rer Hinsicht von außergewöhnlicher QualitĂ€t sind. Seine Absicht bestand darin, Traumszenen zu malen, die absurde Motive zeigen, die so nicht sein können, aber durch den hohen Grad an realistischer Wiedergabe wie wahrhaft und wirklichkeitsgetreu aussehen.
Das vorliegende Buch liefert eine Übersicht ĂŒber das Leben und Werk des Malers. WĂ€hrend viele Autoren das Absonderliche und VerrĂŒckte des KĂŒnstlers herausstreichen, stellt der Kunsthistoriker Dr. Michael Imhof DalĂ­s Werk als Ergebnis seiner LebensumstĂ€nde, der ihn umgebenden Kunstentwicklung und seiner GenialitĂ€t vor. Sein Ă€sthetisches Empfinden, seine KreativitĂ€t und Schamlosigkeit, sein Ehrgeiz und Fleiß brachten eine Kunst hervor, die ihresgleichen sucht.
NiederlÀndische und französische Malerei 1400-1480. Wissenschaftlicher Bestandskatalog der GemÀldegalerie SMB. Hrsg.: Dyballa, Katrin; Kemperdick, Stephan. 2024. 650 S. 30 x 24 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1289-7 Michael Imhof
Mit dieser Publikation legt die GemĂ€ldegalerie erstmals einen fundierten Bestandskatalog ihrer frĂŒhen niederlĂ€ndischen und französischen Malerei vor. Die Berliner Sammlung ist international herausragend und umfasst zahlreiche Hauptwerke der Epoche, darunter die Kirchenmadonna von Jan van Eyck, den Middelburger-Altar von Rogier van der Weyden oder den Montforte-Altar von Hugo van der Goes. Die EintrĂ€ge zu den 52 Werken basieren auf kunsthistorischen und gemĂ€ldetechnologischen Untersuchungen und sind in interdisziplinĂ€rer Zusammenarbeit entstanden. Sie prĂ€sentieren eine FĂŒlle von neuen Erkenntnissen sowohl zu den bekannten Hauptwerken wie zu bislang weniger beachteten StĂŒcken der Sammlung.
NiederlÀndische und französiche Malerei 1400-1480. Wissenschaftlicher Bestandskatalog der GemÀldegalerie SMB. Hrsg.: Dyballa, Katrin; Kemperdick, Stephan. Englisch. 2024. 650 S. 30 x 24 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1319-1 Michael Imhof
Das Wohn- und Sammlungshaus Domnick in NĂŒrtingen. im Kontext der Architektur der 1960er Jahre. Wegers, Raphaela-Maria. 2024. 240 S. 118 sw.Abb., 92 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1410-5 Michael Imhof
Zweifelsfrei zĂ€hlt das Wohn- und Sammlungshaus Domnick in NĂŒrtingen zu den Meilensteinen deutscher Architektur der Mitte des 20. Jahrhunderts. Der renommierte Stuttgarter Architekt Paul Stohrer hinterlĂ€sst mit seiner Arbeit ein markantes und imposantes architektonisches Erbe. Es wird geprĂ€gt von der Sprache des bĂ©ton brut und der École de Paris in der Nachfolge Le Corbusiers sowie der Einflussnahme der Museums- und Wohnhausarchitektur. Das heute öffentlich zugĂ€ngliche und vielfĂ€ltig genutzte Wohn- und Sammlungshaus Domnick zeichnet sich vor allem durch die Verwahrung der reputablen und international angesehenen Kunstsammlung des Ehepaares Domnick aus. Die vorliegende Dissertation hilft zudem, die ideengeschichtliche und gesellschaftliche Grundlage einer den wirtschaftlichen Aufbruch jener Jahre nutzenden Architekturentwicklung zu verstehen.
Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 1995 - 2022. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt; Redaktion Heise, Petra; Zusammen mit Nagel, Nico. 2024. 72 S. 196 fb. Abb. 24 x 16,5 cm. EUR 10,00. CHF 11,50 ISBN: 978-3-7319-1419-8 Michael Imhof
Gemeinsam haben seit 1995 bis 2022 das Land Sachsen-Anhalt und die Architektenkammer Sachsen-Anhalt zehn Architekturpreise vergeben. Ein guter Anlass, Bilanz zu ziehen und in einer Ausstellung und einem Ausstellungskatalog die Entwicklung des Landes in den knapp 35 Jahren Landesgeschichte zu dokumentieren, ausgezeichnete Architektur vorzustellen und die Leistungen von Bauherren und Architekten zu wĂŒrdigen. Die Wanderausstellung „Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 1995-2022“ reist nach ihrer PrĂ€sentation auf der SaaleBAU in Halle (Saale) in die Lutherstadt Wittenberg und wird dort mitten in der Altstadt, im Einkaufszentrum ARSENAL, gemeinsam mit der Ausstellung „Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2022“ prĂ€sentiert.
Die Stunde der Heimatmaler. Schriften des Instituts fĂŒr ArchĂ€ologische Wissenschaften (5); Veröffentlichung des Stadtarchivs Bamberg, (46). Hrsg.: Brassat, Wolfgang. Fritz Bayerlein, die ?Gottbegnadeten? und die NS-Kulturpolitik. 2024. 208 S. 32 sw. Abb., 100 fb. Abb. 30 x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1413-6 Michael Imhof
Nach einer fast drei Jahrzehnte wĂ€hrenden, teilweise erbittert gefĂŒhrten Kontroverse beschloss der Bamberger Stadtrat im Juli 2020, vier großformatige GemĂ€lde mit Ansichten der Stadt von Fritz Bayerlein (1872–1955) aus dem Ratssaal und dem Trauungssaal des Rathauses entfernen zu lassen. Die Publikation mit den BeitrĂ€gen einer gleichnamigen Tagung, die im Oktober 2022 an der Otto-Friedrich-UniversitĂ€t Bamberg stattfand, befasst sich mit dem an der MĂŒnchener Akademie ausgebildeten Landschaftsmaler, der ein Nazi der ersten Stunde war und im ,Dritten Reich‘ einen spĂ€ten Karriereschub erlebte mit zahlreichen AuftrĂ€gen und stattlichen EinkĂŒnften. Daneben werden Rahmenbedingungen der Kunst unter dem NS-Regime behandelt, die Landschaftsmalerei von Hermann Gradl, Willy Kriegel u.a. und die ,Entnazifizierung‘ und fortgesetzten Karrieren der ,Gottbegnadeten‘ nach 1945.
Schloss Wilhelmshöhe in Kassel. Sommerresidenz der Landgrafen und KurfĂŒrsten von Hessen. Bidlingmaier, Rolf. 2024. 504 S. 415 fb. Abb., 119 sw. Abb. 28 x 22 cm. EUR 69,95. CHF 80,40 ISBN: 978-3-7319-1317-7 Michael Imhof
Schloss Wilhelmshöhe in Kassel wurde zwischen 1786 und 1801 unter Landgraf Wilhelm IX. durch die Architekten Simon Louis Du Ry und Heinrich Christoph Jussow in klassizistischen Formen erbaut. Das Schloss diente als Sommerresidenz der hessischen Landgrafen und KurfĂŒrsten. Unter KurfĂŒrst Wilhelm II. stattete der Architekt Johann Conrad Bromeis in den 1820er Jahren die meisten InnenrĂ€ume im Empirestil neu aus. Damals erhielt das Schloss durch den Bau der VerbindungsflĂŒgel seine heutige Form. Der Wiederaufbau des 1945 zerstörten Mittelbaus fĂŒhrte zu teilweise heftigen Auseinandersetzungen. Heute ist das Schloss Sitz von Hessen Kassel Heritage.
Der reich illustrierte Band stellt anhand zahlreicher bislang nicht publizierter Quellen die wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte des GebÀudes dar. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den verlorenen Raumdekorationen des Mittelbaus. Lassen Sie sich mitnehmen auf einen virtuellen Rundgang durch die einst prachtvollen Interieurs mit ihrer hochwertigen Ausstattung.
Egon Knapp. 1934-2015. Ausstellung im Vonderau Museum Fulda: 25. April bis 30. Juni 2024. Hrsg.: Verse, Frank; Vonderau Museum Fulda [57]. 2024. 32 S. 34 fb. Abb., 4 sw. Abb. 24 x 16,5 cm. EUR 7,50. CHF 8,60 ISBN: 978-3-7319-1427-3 Michael Imhof
Die Ausstellung „Egon Knapp – 1934–2015“ stellt das Werk eines KĂŒnstlers in den Mittelpunkt, der die meiste Zeit seines Lebens zwischen seinen kĂŒnstlerischen Ambitionen und der finanziellen Absicherung seiner Familie schwankte und am Ende daran zerbrach. Er gehörte zu den GrĂŒndungsmitgliedern des Jungen Kunstkreises, zĂ€hlte mit 24 Jahren jedoch dort bereits zu den Älteren.
Egon Knapp fĂŒhlte sich dem Expressionismus verbunden, wobei er auch mit zahlÂŹreichen anderen Stilrichtungen wie Graphik oder Popart experimentierte. Jedoch entwickelte er sein kĂŒnstlerisches Schaffen nicht konsequent weiter, da er zwischenzeitlich in die Werbegraphik wechselte. Erst ab 1979 widmete er sich wieder komplett der Malerei, konnte jedoch nicht mehr an die frĂŒhen Erfolge anknĂŒpfen.
Die Schenkung Leidner. Ausstellung in der GemÀldegalerie Berlin: 18. April bis 28. Juli 2024. Hrsg.: GemÀldegalerie ? Staatliche Museen zu Berlin. Norditalienische Malerei des 17. Jahrhunderts. Italienisch; Deutsch. 2024. 80 S. 11 sw. Abb., 37 fb. Abb. 28 x 22 cm. EUR 19,95. CHF 20,60 ISBN: 978-3-7319-1399-3 Michael Imhof
Die Schenkung Leidner umfasst drei GemĂ€lde, die eine LĂŒcke im Bestand der Berliner GemĂ€ldegalerie schließen.
Mit der „Darstellung einer Lucrezia“, die Cristoforo Savolini aus Cesena zugeschrieben wird, besitzt die GemĂ€ldegalerie fortan ein Werk aus der Schule der Romagna. Savolinis Stil folgt hinsichtlich der Farbpalette und den voluminösen Figuren den Malern Guercino und Guido Cagnacci. Dank der Schenkung neu hinzugekommen ist das Bild „Heilung von Tobias“ von Daniele Crespi. Es handelt sich um ein faszinierendes TafelgemĂ€lde zwischen Manierismus und Naturalismus. Zur Schenkung Leidner gehört auch das Bild „Simson und Delilah“ von Antonio Zanchi.
Neben den genannten Werken behandelt der Ausstellungskatalog weitere GemĂ€lde des 16. und 17. Jahrhunderts aus Norditalien, die aus dem Depot der GemĂ€ldegalerie stammen und – teilweise kĂŒrzlich restauriert – neu entdeckt werden können.
Ein Leben mit Mythen und Landschaften. Ausstellung im Winckelmann-Museum Stendal vom 23. MĂ€rz bis 26. Mai 2024. Hrsg.: Kunze, Max; Winckelmann-Gesellschaft. Ronald Paris. 2024. 88 S. 1 sw. Abb., 83 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 29,00. CHF 33,40 ISBN: 978-3-7319-1435-8 Michael Imhof
Ronald Paris war der Winckelmann-Gesellschaft seit Jahrzehnten eng verbunden. Noch kurz vor seinem Tod 2021 schenkte er der Winckelmann-Gesellschaft 46 Zeichnungen seiner syrischen Reisebilder, in denen er mit neugierigem Blick antike SchauplĂ€tze und gegenwĂ€rtiges Treiben festhielt. Bemerkenswerte ÖlgemĂ€lde und Gouachen mediterraner Landschaften u.a. in Italien und Griechenland entstanden nach den Reisen. Diese und seine antiken Mythenbilder mit tragischen Helden wie des geschundenen Marsyas oder wie der Szenen aus der Irrfahrt des Odysseus halten archetypische Momente menschlicher Krisen fest, die er in eine Bildsprache voller spannungs-geladener ExpressivitĂ€t umsetzte. Ausstellung und Katalog prĂ€sentieren Gouachen, ÖlgemĂ€lde, Zeichnungen und Collagen aus sechs Jahrzehnten.
Tattoo Art. Ausstellung im Albrecht-DĂŒrer-Haus: 12. April bis 1. September 2024, Schriftenreihe der Museen der Stadt NĂŒrnberg (27). Hrsg.: Demele, Christine; Museen der Stadt NĂŒrnberg. DĂŒrer under your skin. Englisch; Deutsch. 2024. 120 S. 139 fb. Abb., 6 sw. Abb. 22,5 x 22,5 cm. EUR 16,95. CHF 19,50 ISBN: 978-3-7319-1418-1 Michael Imhof
Das Buch zur partizipativen Ausstellung zeigt Fotografien aktueller internationaler Tattoo-Kunst und erzĂ€hlt die persönlichen Geschichten, die hinter den einzelnen Tattoos stehen. Durch einen öffentlichen Aufruf gelang es den Ausstellungsmachern ĂŒber 300 Fotos und Statements aus der ganzen Welt zusammenzutragen, die hinter den einzelnen Tattoos stehen. Manche Tattoos sind sogar eigens anlĂ€sslich dieses Ausstellungsprojekts entstanden. Die im Buch prĂ€sentierte Auswahl zeigt die motivische Bandbreite der Tattoos, die sich ĂŒberwiegend am druckgrafischen und zeichnerischen Werk DĂŒrers orientieren. Auch knĂŒpft das Stechen und Ritzen der Tattoos gewissermaßen an die von DĂŒrer praktizierten Drucktechniken an.
Zeichnen um 1600. NĂŒrnberger Kunst in Netzwerken Europas / Die Zeichnungen der UniversitĂ€tsbibliothek Erlangen. Hrsg.: Dickel, Hans. 2024. 464 S. 586 fb. Abb., 71 sw. Abb. 30 x 24 cm. EUR 79,00. CHF 91,00 ISBN: 978-3-7319-1402-0 Michael Imhof
Der vierte Band der Bestandskataloge der Graphischen Sammlung der UniversitĂ€tsbibliothek Erlangen schließt die wissenschaftliche Neu-Inventarisierung ihrer knapp 2000 Handzeichnungen des 14.–17. Jahrhunderts ab. Vorrangig werden Zeichnungen der Zeit um 1600 in den Blick genommen und hinsichtlich ihrer Funktionen und QualitĂ€ten analysiert. Unter den gesicherten und zugeschriebenen BlĂ€ttern stehen Zeichnungen aus NĂŒrnberger KĂŒnstlerwerkstĂ€tten (z.B. Lorenz Strauch, Johann König) neben denen MĂŒnchner HofkĂŒnstler (z.B. Christoph Schwarz, Georg Pecham) oder Schweizer Zeichner und Holzschneider (z.B. Tobias Stimmer, Daniel Lindtmayer). Werke niederlĂ€ndischer KĂŒnstler (z.B. Frans Floris, Joris und Jacob Hoefnagel), aus dem rudolfinischen Kreis (z.B. BartholomĂ€us Spranger, Franz Aspruck) sowie aus Venedig (z.B. Tizian, Jacopo Palma il Giovane) vermittelten den kulturellen Austausch mit der Kunstproduktion in Italien und den Niederlanden. Ein Konvolut an Zeichnungen von Melchior Lorichs und ein solches aus der Werkstatt des NiederlĂ€nders Hendrick de Clerck bilden ebenso eine Besonderheit der Erlanger Sammlung wie der reiche Bestand an Werkstattmaterial, der RĂŒckschlĂŒsse auf den Stellenwert der Zeichnung in der KĂŒnstlerausbildung der Zeit und fĂŒr die Entstehungsprozesse von Bildwerken zulĂ€sst.
Der lippische Landbaumeister Ferdinand Brune (1803?1857). Leben und Werk. Kleinmanns, Joachim. 2024. 272 S. 152 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1397-9 Michael Imhof
Als Landbaumeister und Baurat prĂ€gte Ferdinand Brune (1803–1857) ĂŒber drei Jahrzehnte das Bauwesen der Residenzstadt Detmold und des FĂŒrstentums Lippe. Nach seinem Studium an der Berliner Bauakademie brachte er den sparsamen Ökonomiebau preußischer PrĂ€gung nach Lippe und schuf wohlproportionierte, funktionale und dauerhafte GebĂ€ude im Stil des SpĂ€tklassizismus.
Joachim Kleinmanns stellt Ferdinand Brunes Leben und Werk anhand reichhaltiger archivalischer Quellen und erhaltener GebĂ€ude anschaulich dar. Die Publikation dokumentiert in Text und Bild weit ĂŒber 200 Bauten und Projekte aller Gattungen. Die umfassende Studie ist ein grundlegender Beitrag zur Baugeschichte des FĂŒrstentums Lippe im 19. Jahrhundert und zeichnet ein exemplarisches Bild eines Baubeamten dieser Zeit. Sie stellt damit nicht nur eine Epoche dar, sondern macht am Ende auch deutlich, welch starkem Wandel und auch Verlusten Brunes Werk unterworfen ist.
Burgen in Livland. Mittelalterliche Wehrbauten in Estland und Lettland. Hrsg.: Herrmann, Christofer. 2024. 288 S. 113 Abb. sw , 344 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1405-1 Michael Imhof
Das Handbuch „Burgen in Livland“ ist eine aktuelle Synthese zur historischen Wehrarchitektur im heutigen Estland und Lettland. Darin wird eine Übersicht zu den mittelalterlichen Wehrbauten dieser Region an der nordöstlichen Grenze des westeuropĂ€ischen Kulturbereichs gegeben. Die Autoren gehen den Fragen nach der Genese, Entwicklung und Einbindung der dortigen Baukunst in den europĂ€ischen Kontext nach. Der zeitliche Schwerpunkt der Darstellung liegt zwischen dem spĂ€ten 12. und der Mitte des 16. Jahrhunderts. Das Handbuch gliedert sich in drei Hauptabschnitte: Historische EinfĂŒhrung, Entwicklung und Merkmale der Burgenarchitektur, Katalogteil mit der Beschreibung von 110 Burgen. Der Band ist mit aktuellen Fotos, historischen Ansichten und PlĂ€nen reich illustriert.
Die Fuldaer Rabbiner-Villa. Selbstbewusstsein und SelbstverstĂ€ndnis der jĂŒdischen Familie Cahn. Dokumentationen zur Stadtgeschichte (34). Orth, Klaus H.. Hrsg.: Kropp-Arend, Ingeborg. 2024. 208 S. 41 fb. Abb. , 16 Abb. sw . 24 x 17 cm. EUR 19,95. CHF 22,90 ISBN: 978-3-7319-1411-2 Michael Imhof
Die ehemalige Fuldaer Rabbiner-Villa in der Von-Schildeck-Straße 12 gehört zu den wenigen historischen GebĂ€uden, die sich als steinerne Zeugnisse jĂŒdischen Lebens in Fulda erhalten haben. Das im Stil des Historismus fĂŒr den Fuldaer Provinzial-Rabbiner Dr. Michael Cahn (1849–1920) nach PlĂ€nen des Architekten Karl Wegener (1846–1914) in den Jahren 1902/03 errichtete Haus diente Dr. Michael Cahn und seinem Sohn Dr. Leo Cahn (1889–1958), der seinem Vater im Amt des Provinzial-Rabbiners nachfolgte, mit ihren Familienmitgliedern als Wohnhaus. Nach der Reichspogromnacht 1938 musste die Familie aus Deutschland fliehen und gelangte ĂŒber England schließlich nach PalĂ€stina. Der vorliegende Band, dem eine langjĂ€hrige Recherchearbeit vorausging, beschĂ€ftigt sich mit der Rabbiner-Villa, ihrer Baugeschichte, dem Wirken der beiden Provinzial-Rabbiner und dem Schicksal der Familie Cahn. Zudem macht das Buch bekannt mit vielen jĂŒdischen Bewohnerinnen und Bewohnern, die bis 1938 in den Mietwohnungen des reprĂ€sentativen Hauses lebten. Nicht zuletzt unterstreicht die dokumentarische AnnĂ€herung die kulturhistorische Bedeutung der ehemaligen Rabbiner-Villa fĂŒr die Stadt Fulda und die jĂŒdische Geschichte Hessens.
Klöster, Stifte und Wehrbau. Forschungen zu Burgen und Schlössern (22). Hrsg.: Wartburg-Gesellschaft zur Erforschung von Burgen und Schlössern e.V.. Klosterbefestigungen. 2024. 280 S. 48 Abb. sw , 265 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 49,95. CHF 57,40 ISBN: 978-3-7319-1328-3 Michael Imhof
Klöster und Stifte waren nicht nur Orte der Kontemplation, sondern auch Zentren der Herrschaft, oft ausgestattet mit umfangreichem Grundbesitz, eintrĂ€glichen Rechten sowie wertvollen KirchenschĂ€tzen und Bibliotheken. Doch wie schĂŒtzten sich Klöster vor Angriffen, Übergriffen und PlĂŒnderungen, welche Verteidigungsanlagen gab es, wer sicherte die Ringmauern und mit welchen Waffen und welcher Zusammenhang ergibt sich mit dem zeittypischen Festungsbau?
Der vorliegende Band widmet sich erstmals dem internationalen PhĂ€nomen des verteidigungsfĂ€higen Klosters im Mittelalter und der FrĂŒhen Neuzeit jenseits der Burgen der Ritterorden, Bischofsburgen und Wehrkirchen.
Ausgehend von der grundsĂ€tzlichen Frage, ob und seit wann es ĂŒberhaupt Wehranlagen in Klöstern in Abgrenzung zu einfachen Einfriedungsmauern gab, steht die Situation in einzelnen LĂ€ndern im Fokus. Nicht nur in (einstigen) Grenzregionen wird der Bedarf offensichtlich, Klöster und Stifte auch jenseits von Kriegs- und Krisenzeiten umfangreich zu befestigen. Vorgestellt werden Beispiele aus Deutschland, Frankreich, England, Belgien, Österreich, der Iberischen Halbinsel, Mittel- und SĂŒdosteuropa sowie dem Mittelmeerraum. Ein besonderer Schwerpunkt des Bandes liegt auf Niederösterreich, das mit seinen zahlreichen gut erhaltenen Beispielen die vielfĂ€ltigen Formen und Facetten klösterlicher Wehranlagen aus allen Epochen offenbart.
Wahrnehmungen, Deutungen und Darstellungen kleinwĂŒchsiger Menschen und die ?Zwergmode? in der FrĂŒhen Neuzeit. Hainhoferiana (5). Hrsg.: Tacke, Andreas. Körperwunder Kleinwuchs. Deutsch; Englisch. 2024. 218 S. 14 Abb. sw , 152 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1325-2 Michael Imhof
Die Geschichte von Menschen mit außergewöhnlichen Körpern ist in den letzten Jahren zu einem interdisziplinĂ€ren Forschungsfeld geworden. KleinwĂŒchsige Menschen haben darin bisher nur wenig Beachtung gefunden. Dabei ĂŒbten so genannte â€șZwergeâ€č oft einen besonderen Reiz auf ihre Zeitgenossen aus. Sie galten als seltene â€șWunder der Naturâ€č, die an mythische Wesen und antike Zwergenvölker erinnerten und ambivalente Reaktionen hervorriefen. Seit dem 16. Jahrhundert traten kleinwĂŒchsige Menschen als typische Schausteller auf JahrmĂ€rkten auf. Zur gleichen Zeit wurden â€șHofzwergeâ€č in ganz Europa zu begehrten Symbolen von fĂŒrstlichem Rang und Status, was seinen Niederschlag in einer reichhaltigen visuellen und kulturellen Überlieferung gefunden hat.
Die BeitrĂ€ge des Sammelbandes widmen sich diesem Thema in seinen unterschiedlichen Facetten und in einzelnen Fallstudien und stellen hierbei vor allem die Wechselwirkungen zwischen kleinwĂŒchsigen Menschen und ihren vielfĂ€ltigen ReprĂ€sentationen in den bildenden KĂŒnsten ins Zentrum.
Die Architektur in den Handelszentren der deutschen Kolonien in Afrika. Hofmann, Michael. 2024. 224 S. 449 fb. Abb. , 7 Abb. sw . 29,7 x 21 cm. EUR 49,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1390-0 Michael Imhof
Das Buch bietet einen Überblick ĂŒber die Vielfalt und Entwicklung der deutschen Architektur in den sieben bedeutendsten StĂ€dten der ehemaligen afrikanischen Kolonien. Ein kurzer Abriss der stĂ€dtebaulichen Entwicklung und rekonstruierte StadtplĂ€ne aus der Zeit um 1914 mit Kennzeichnung vieler abgebildeter Bauten ermöglichen eine Vorstellung von der Lage der GebĂ€ude und von der Topographie der jeweiligen Stadt. 382 historische Ansichtskarten und 64 historische Fotos fĂŒhren den damaligen Baubestand vor Augen. Anhand der Abbildungen zeigt sich, dass es eine Entwicklung von aus Deutschland importierten FertigteilhĂ€usern und einfachen Holz- und Steinbauten zu reprĂ€sentativen und dem Klima angepassten SteingebĂ€uden in allen hier vorgestellten StĂ€dten gab.
Max Pechstein - Die Sonne in Schwarzweiß. Hrsg.: ZieglgĂ€nsberger, Roman; Museum Wiesbaden. 2024. 280 S. 7 Abb. sw , 225 fb. Abb. 26,5 x 22 cm. EUR 39,95. CHF 45,90 ISBN: 978-3-7319-1409-9 Michael Imhof
Pechstein (1881–1955) war zwischen 1906 und 1912 gemeinsam mit Ernst-Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Emil Nolde und Karl Schmidt-Rottluff Mitglied der KĂŒnstlergruppe „BrĂŒcke“ in Dresden und Berlin. Erstes Anliegen der Vereinigung war es, subjektive GefĂŒhle bildlich so temperamentvoll umzusetzen, dass sie in höchster IntensitĂ€t sinnlich berĂŒhren. Um dies zu erreichen, ist die Farbe und deren gestischer Auftrag das wichtigste Mittel. Pechstein war der Maler, der zudem eine besondere Vorliebe fĂŒr Druckgrafik in Schwarzweiß hatte.
Der Frage, der in dem reich bebilderten Katalog „Die Sonne in Schwarzweiß“ von anerkannten Pechstein-Expert:innen nachgespĂŒrt wird, ist: Warum verzichtete ein expressiver Maler, dem es vordringlich um Emotionen ging, freiwillig und nicht selten auf das subjektivierende Moment der Farbe? Um dies herauszuarbeiten, werden alle wesentlichen Themen des KĂŒnstlers – u.a. Landschaft, Akt, SĂŒdsee und Krieg sowie Familie und Religion – in farbigen GemĂ€lden und schwarzweißen Arbeiten vorgestellt.
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Stand: 21.06.2024 02:09 Uhr
© 2003 Verlag Langewiesche, Königstein im Taunus