| |
Architektur |
Hauptbahnhof Stuttgart
Selten hat ein technisches Denkmal so viel Aufmerksamkeit in einer breiten Öffentlichkeit erhalten wie der Stuttgarter Hauptbahnhof. Leider erst zu einem Zeitpunkt, als das Ende eines grandiosen Bauwerks in seiner Gesamtheit längst besiegelt war.
Der Stuttgarter Hauptbahnhof, zwischen 1914 und ...
[weiter]
|
| |
Vom Reibstein zur Industriemühle - Kleine Mühlenkunde
Die "Kleine Mühlenkunde" erzählt die Geschichte der ältesten Kraftmaschine der Menschheit. Sie gibt Einblicke in den Aufbau und die Technik der wichtigsten Arten von Wasser-, Wind- und Maschinenmühlen, berichtet über die vielen unterschiedlichen Nutzungsarten und vermittelt das heutige Bestreben, ...
[weiter]
|
| |
Neue Nationalgalerie Berlin - Mies van der Rohe
Hundertemal vorbeigefahren.
Berlin, Potsdamer Platz, Philharmonie, Kulturforum, Staatsbibliothek, dann Mies van der Rohes Neue Nationalgalerie von 1968, eckiger Tempelsolitär in architektonisch gerundeterem Umfeld. Vorbeigefahren jahrelang mit Groll über die Nutzung dieses Marksteines der ...
[weiter]
|
| |
|
| [weitere
Rezensionen] |
Neuerscheinungen
|
|
Architektur. Weniger ist Zukunft 19 Städte – 19 Themen. Internationale Bauausstellung Sachsen-Anhalt 2010. Hrsg.: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt. 2011. 736 S. 26 x 13 cm. Geh. EUR 39,80.
ISBN: 978-3-86859-100-2 |
|
Benze, Andrea. Alltagsorte in der Stadtregion. Atlas ex perimenteller Kartographie. 2011. 230 S. 7 Farb- und 59 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 40,90 ISBN: 978-3-496-01465-2
Dietrich Reimer Verlag
Welche sozialen Treffpunkte gibt es in Städten ohne verdichtete Zentren, den Stadtregionen? Andrea Benze ist dieser Frage nachgegangen und in die Welt der Vereine in Bitterfeld-Wolfen eingetaucht. Denn im Bereich zwischen öffentlich und privat, dem Einzelnen und der Gesellschaft liegen die Potenziale für die zukünftige Entwicklung von Stadtregionen.
Die Verfasserin untersucht eine weit verbreitete, aber marginalisierte Siedlungsform: die Stadtregion fernab großstädtischer Zentren. Gewöhnlich als idyllisch verklärt oder gar als unbedeutend verunglimpft wird sie von der Autorin als eigene, differenzierte und angereicherte städtische Kultur betrachtet. Über eine Feldforschung in Bitterfeld-Wolfen entdeckt sie von Vereinen geschaffene alltägliche soziale Orte, die unterschiedliche Ebenen bürgerschaftlichen Engagements spiegeln. Andrea Benze setzt sich mit lokalen Akteuren auseinander und spannt dabei eine Brücke zwischen analysierenden soziologischen, ethnologischen und regionalplanerischen Blickpunkten sowie gestalterischen Aspekten. Ermöglicht wird so ein neues Verständnis der Stadtregion, hinzu kommen Vorschläge für eine nachhaltige Entwicklung und zur Verbesserung der Lebensqualität.
|
|
Mut zur Lücke Teil 2. Mut zu Neuem Architektenwettbewerbe. Hrsg.: Architektenkammer Sachsen-Anhalt. 2011. 128 S. 394 fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 6,50. CHF 9,90 ISBN: 978-3-86568-725-8
Imhof
Der von der Architektenkammer herausgegebene Band zu den Architektenwettbewerben 2010/2011 dokumentiert nach dem Band 2008/2009 weitere Beispiele, wie Baulücken und ungenutzte Grundstücke aktiviert und attraktiv durch Neubauten gestaltet werden können, diesmal in den Städten Stendal, Schönebeck, Wittenberg, Blankenburg und Eisleben. Die Innenstädte sollen attraktiver werden, hierzu ist es notwendig, auch knapp geschnittene Eckgrundstücke und Baulücken für die Bedürfnisse der Menschen herzurichten. Dies ist eine Herausforderung für die Architekten, der sich die Architektenkammer Sachsen-Anhalt durch Wettbewerbe stellt. Das Buch gibt Anregungen für Baulückenschließungen und richtet sich vor allem an Bauherren und Architekten |
|
|
Architektur. Architektur Musik. Boa Baumann. Fritz Hauser. Hrsg.: Adam, Hubertus. 2011. Dtsch/Engl. 120 S. zahlreiche Abb. 30 x 20 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 48,00
ISBN: 978-3-7212-0813-9 |
|
|
Architektur. best architects 12. Hrsg.: Schwarzer, Tobias. 2011. Dtsch/Engl. 360 S. 33 x 24 cm. Gb. EUR 69,00.
ISBN: 978-3-9811174-5-5 |
|
Becker, Margret. Der Raum des Öffentlichen. Die Escola Paulista und der Brutalismus in Brasilien. 2011. 280 S. 112 Farb- und 138 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 49,00. CHF 65,50 ISBN: 978-3-496-01456-0
Dietrich Reimer Verlag
Die Escola Paulista besticht durch ihre radikal gestalteten Raum- und Tragwerkskonstruktionen. Dabei verbergen sich hinter den weitgespannten, überraschend offenen Gebäuden nicht nur räumlich-ästhetische Ideale, sondern auch übergreifende gesellschaftspolitische Vorstellungen. Sie verleihen der Bewegung des Brutalismo Paulistano auch eine soziale Bedeutung.
Im Zentrum der Untersuchung stehen die Bauten von João Vilanova Artigas und dem Pritzker-Preis-Träger Paulo Mendes da Rocha. Sie sind die wichtigsten Protagonisten einer ungewöhnlich homogenen Architektengruppe, deren theoretische und moralische Überzeugungen inzwischen von der 3. Generation weiterverfolgt werden. Bereits in Zeiten der brasilianischen Militärdiktatur symbolisierten ihre Gebäude mit den großen Gemeinschaftsräumen einen Widerstand gegen Überwachung, Zensur und Propaganda. Heute können die weitgespannten Betonkonstruktionen als Gegenposition zu einer anarchischen Stadtentwicklung verstanden werden, die von Vertikalisierung, extremer sozialer Segregation und dem Verlust des öffentlichen Raumes geprägt ist. So zeigt die Autorin, wie auch heutige Architekten auf die ungeheuren städtebaulichen Probleme einer Megacity wie São Paulo reagieren können. Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum europäischen Brutalismus werden deutlich. Ausgewählte Beispiele vermitteln die Entstehung der Architekturströmung, ihre Eigenständigkeit und ihren sozialen und akademischen Einfluss auf die Architekturentwicklung São Paulos bis heute.
|
|
|
| [weitere
Neuerscheinungen] |
| |
|
|
|
http://www.kunstbuchanzeiger.de/de/themen/architektur/
Stand: 05.02.2012 15:30 Uhr
© 2003 Verlag Langewiesche, Königstein im Taunus |
|
|