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Dietrich Reimer Verlag |
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Kultur erben. Objekte — Wege — Akteure. Foletti, Ivan; Franken, Lina; Fuhs, Carlotta; Wellington Gahtan, Maia; Hagdorn, Anna; Hauk, Henrike; Hengst, Lutz; Hofmann, Viola; Hübscher, Sarah; Lindner, Konstantin; Prottas, Nathaniel; Razenberger, Pia; Schank, Annika; Watzlawik, Jan C.; Schüppel, Katharina Christa; Wu, Pei-Shan. Hrsg.: Schüppel, Katharina Christa; Welzel, Barbara. 2020. 222 S. 51 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 39,90. ISBN: 978-3-496-01630-4 Dietrich Reimer Verlag
Wer erbt das kulturelle Erbe in einer globalisierten Welt? Wie lassen sich „shared heritage“-Konzepte in die kulturelle Bildung integrieren? Die Autoren verhandeln Wege der Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes in heutigen transkulturellen Gesellschaften.
Kulturelles Erbe zu erforschen und zu vermitteln stellt die transkulturellen Gegenwartsgesellschaften vor enorme Herausforderungen: Wer erbt das kulturelle Erbe – in einer Migrationsgesellschaft, in einer globalisierten Welt? Was bedeutet Partizipation? Wie lassen sich Konzepte eines weltweit geteilten und zu teilenden Erbes („shared heritage“) in die kulturelle Bildung integrieren?
In dem Band sind Beiträge aus den Kunstgeschichte(n), der Kunstvermittlung, Geschichtswissenschaft, Kulturanthropologie, Musikwissenschaft und den Museum Studies versammelt. Gemeinsamer Gegenstand sind die kulturellen Verflechtungen von Objekten, Wegen und Akteur*innen in einer mobilen Welt.
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Archäologisches Erbe und soziale Praxis. Reflexionen aus Archäologie, Bauforschung und Ethnologie. Arzhantseva, Irina; Tazhekeev, Azilkhan A.; Beck, Tina; Salman, Ibrahim; Gussone, Martin; Mollenhauer, Anne; Stohrer, Ulrike; El-Shohoumi, Nadia; Zabrana, Lilli; Derbal, Nora; Hausleiter, Arnulf; Bührig, Claudia. Hrsg.: Mollenhauer, Anne; Gussone, Martin; Lange, Katharina. 2019. 136 S. 45 meist fb. Abb. 21 x 14 cm. Br. EUR 29,90. ISBN: 978-3-496-01633-5 Dietrich Reimer Verlag
Für die Dokumentation und den Erhalt des kulturellen Erbes an archäologischen Stätten ist interdisziplinäre und interkulturelle Zusammenarbeit vonnöten. Die Autorinnen berichten von den Begegnungen bei archäologischen Forschungen in Ländern des Vorderen Orient und zeigen, welche Rolle die Aushandlung gemeinsamer Ziele und divergierender Interessen der beteiligten Akteure spielt.
An archäologischen Stätten arbeiten Angehörige verschiedener Disziplinen – Archäologie, Historische Bauforschung und Ethnologie – und unterschiedlicher Herkunft zusammen. Die Fächer unterscheiden sich hinsichtlich Selbstverständnis und Ansatz, doch verbindet sie das Interesse an menschlichen Gesellschaften, an deren materieller Kultur und ihrem historischen Erbe.
Die Autorinnen berichten von interdisziplinären und interkulturellen Begegnungen bei archäologischen Forschungen zwischen Nordafrika und Zentralasien. Sie erläutern, wie wichtig die Kooperation der Beteiligten für die Dokumentation und den Erhalt der archäologischen Zeugnisse ist. Doch sie zeigen auch deutlich, dass die Arbeit an archäologischen Stätten nicht nur von gemeinsamen Zielen, sondern ebenso von divergierenden Interessen, politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten sowie zwischenmenschlichen Beziehungen geprägt wird.
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Der Schlaf in Kunst und Literatur. Konzepte im Wandel von der Antike zur Moderne. Kocziszky, Eva. 2019. 240 S. 61 z. T. fb.- Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-496-01620-5 Dietrich Reimer Verlag
Seit den Zeiten Homers übt der Schlaf eine große Anziehungskraft auf Künstler und Literaten aus. Eva Kocziszky zeichnet die Geschichte des Schlafs nach und zeigt, wie sich die antiken Vorstellungen in Texten von Hölderlin oder Rilke, aber auch in der römischen Sarkophagkunst sowie in Werken von Michelangelo, Lovis Corinth oder Giorgio de Chirico widerspiegeln.
Der Schlaf ist ein rätselhaftes Phänomen. Man weiß über ihn weit weniger als über den Traum. Er gilt allgemein als Verwandter des Todes und als ein Zustand, der ohne Träume dem Nichts gleichkäme. Dennoch übte er auf Künstler und Literaten eine große Faszination aus, die sich u.a. in der Erfindung der Gottheit Hypnos durch Homer zeigt.
Eva Kocziszky geht dieser Geschichte des Schlafs und den Transformationen antiker Vorstellungen nach. Aus der antiken Tradition stammt die Grundidee, nach der Schlafen und Wachen zueinander gehören und ineinandergreifen. Der Schlafende existiert danach immer schon für den Wachenden, etwa als Beobachter des Schlafes oder in Form des wieder Erwachenden, der sich mit seinem nächtlichen Selbst zu identifizieren versucht. Die Autorin geht diesen Konstellationen nach und interpretiert kanonische Texte von Ovid und Theokrit über Rilke bis hin zu Durs Grünbein, ebenso wie Meisterwerke der römischen Sarkophagkunst sowie Gemälde von Johann Heinrich Füssli, Lovis Corinth, Giorgio de Chirico und Mark Tansey.
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Objects in Frames. Displaying Foreign Collectibles in Early Modern China and Europe. Grasskamp, Anna. 02.10.2019. Engl. 246 S. 94 meist fb. Abb. 25 x 18 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-496-01624-3 Dietrich Reimer Verlag
Anna Grasskamp investigates display practices of the sixteenth and seventeenth century in China and Europe. The book provides an in-depth analysis of the processes through which foreign artifacts and natural objects were framed in early modern collections.
Material exchanges between China and Europe have a long history in which complex culturally defined processes of object appropriation play a role.
Anna Grasskamp investigates display practices of the sixteenth and seventeenth century in China and Europe providing an in-depth analysis of the processes through which foreign artifacts and natural objects were framed in early modern collections. While the first two chapters focus on the appropriation of artifacts through the examples of porcelain vessels and scientific instruments in metal mounts, the book`s later chapters analyze the staging of foreign nature in Renaissance and Ming collecting through the case of coral.
Anna Grasskamp ist Research Assistant Professor an der Academy of Visual Arts der Hong Kong Baptist University und assoziiertes Mitglied des Exzellenzclusters »Asien und Europa im globalen Kontext« der Universität Heidelberg.
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Die »Theorie der Baukunst« von Herman Sörgel. Entwürfe einer Architekturwissenschaft. Schützeichel, Rainer. Vorwort von Moravánszky, Ákos. 2019. 368 S. 238 z. T. fb. Abb. 26 x 21 cm. EUR 79,00. ISBN: 978-3-496-01631-1 Dietrich Reimer Verlag
Die »Theorie der Baukunst« von Herman Sörgel (1885–1952) kam nie über den ersten Band, die Architektur-Ästhetik von 1918, hinaus. Das auf drei Bände angelegte Werk wird hier erstmals quellenkritisch analysiert und in den historischen Diskurs eingebettet. Daneben werden Sörgels bisher kaum beachtete Architektur- und Städtebauentwürfe aufgearbeitet.
Der Architekt Herman Sörgel erlangte vor allem mit seinem Atlantropa-Projekt Berühmtheit, mit dem er die Absenkung des Mittelmeerspiegels und die Schaffung eines neuen Superkontinents anstrebte. Über Sörgels Hauptwerk, die »Theorie der Baukunst«, ist bisher wenig bekannt. Das auf drei Bände angelegte Werk ist Fragment geblieben, denn nur der erste Band, die Architektur-Ästhetik, erschien 1918. Sörgel wollte damit eine Wissenschaft der Architektur etablieren, um die Kernaufgaben der Disziplin und die Inhalte der Architektenausbildung zu definieren.
Rainer Schützeichel hat das Werk nun erstmals quellenkritisch analysiert – gestützt auf zahlreiche unveröffentlichte Materialien. Er liefert einen umfassenden Überblick zu Sörgels Theorie und arbeitet dessen bisher kaum beachtete Architektur- und Städtebauentwürfe auf.
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Gerkens, Dorothee: Elfenbilder Traum, Rausch und das Unbewusste. Die Erkundung des menschlichen Geistes in der Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts. 2008. 320 S., 90 sw. u. 11 fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 49,00 ISBN: 978-3-496-01395-2 Dietrich Reimer Verlag
Darstellungen von Elfen waren in der englischen Malerei des 19. Jahrhunderts äußerst populär. Die geheimnisvollen Welten, die sie bevölkern, sind jedoch keineswegs harmlos. Denn Elfen dienten als Motive, mit denen Künstler die noch unerschlossenen Tiefen des menschlichen Geistes in Bilder fassen konnten |
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Proportions and Cognition in Architecture and Urban Design. Measure, Relation, Analogy. Dillenburger, Benjamin; Hoelzel, Fabienne; Koch, Philippe; Lütjens, Oliver; Märkli, Peter; Neukom, Martin; Oechslin, Werner; Padmanabhan, Thomas; Pasqualini, Isabella; Rahm, Philippe; Schützeichel, Rainer; Sergison, Jonathan; Tschanz, Martin. Hrsg.: Gerber, Andri; Joanelly, Tibor; Franck, Oya Atalay. Engl. 2019. 216 S. 77 Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 39,00. ISBN: 978-3-496-01619-9 Dietrich Reimer Verlag
In Proportions and Cognition in Architecture and Urban Design, practicing architects, historians, and theoreticians discuss the proportional systems that juxtapose aesthetic judgements, forms of practice, and human and social bodies with the norms and ideals that have resulted from these relationships. They retrace the history of these proportional systems, the expectations with which they were associated, how they were introduced into design, and how contemporary practice builds upon this tradition—or allows new interpretations to unfold. |
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Opake Fotografien. Das Sichtbarmachen fotografischer Materialität als künstlerische Strategie. Kunze, Franziska. 2019. 280 S. 111 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 49,00. ISBN: 978-3-496-01616-8 Dietrich Reimer Verlag
Fotografien wird in der Regel die Eigenschaft zugeschrieben, auf ein Geschehen „hinter“ der Bildfläche zu verweisen. Opake – also „nicht-transparente“ – Fotografien durchkreuzen diesen Anspruch, indem sie ihre eigene Materialität und Chemie offenbaren und sich dadurch als fotografische Objekte präsentieren.
Franziska Kunze ist Kunst- und Fotohistorikerin. Sie forschte am Exzellenzcluster »Bild Wissen Gestaltung« und arbeitet derzeit im Rahmen eines Stipendiums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung in fotografischen Sammlungen im In- und Ausland.
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Schwimmbäder. 200 Jahre Architekturgeschichte des öffentlichen Bades. Oloew, Matthias. 392 S. 256 z. T. fb. Abb. 26 x 20 cm. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2018. EUR 79,00. ISBN: 978-3-496-01617-5 Dietrich Reimer Verlag
Architektur als öffentliche Aufgabe.
Vom ersten gedeckten Schwimmbecken in Magdeburg 1830 bis zu den Herausforderungen im Jahr 2030.
Matthias Oloew liefert eine umfassende Darstellung der Bau- und Architekturgeschichte des Schwimmbads. Dabei zeigt sich, wie die Architektur und Ausstattung der Bäder mit dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen und politischer Systeme zusammenhängen.
Die Herausforderungen des Schwimmbadbaus sind vielfältig. Denn Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen treffen sich in öffentlichen Bädern – zur Erholung oder zur sportlichen Betätigung. Und auch im Laufe der Zeiten haben sich die Auffassungen darüber, was ein öffentliches Bad leisten soll, stets geändert.
Das Buch bietet eine Darstellung der Bau- und Architekturgeschichte des Schwimmbads – vom ersten gedeckten Schwimmbecken in Magdeburg 1830 bis zu den Herausforderungen im Jahr 2030. Dabei werden vor allem die Bezüge zwischen Architektur und Ausstattung der Bäder auf der einen Seite sowie dem Wandel gesellschaftlicher Strukturen und politischer Systeme auf der anderen Seite erläutert. Die Bauaufgabe hat sich deswegen immer wieder verändert und musste sich gelegentlich neu erfinden, um ihrer Funktion als Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge gerecht zu werden.
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Design und Mimesis. Nachahmung in Natur und Kultur. Adler, Stefan; Borgards, Roland; Buchmann, Sabeth; Dümpelmann, Sonja; Feyerabend, Volker; Friedrich, Jasper A.; Koechert, Suzanne; Landsbek, Beatrix; Nakonz, André; Panzert, Alexandra; Rapp, Regine; Ullrich, Jessica. Hrsg.: Weltzien, Friedrich; Ulrich, Antonia; Maler Artaker, Anna; Eichelmann, Volker; Krüger, Anton; Schmidt-Gleim, Meike; Zeiss, Hong. 2019. 240 S. 84 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 49,00. ISBN: 978-3-496-01610-6 Dietrich Reimer Verlag
Die Natur dient dem Design oft als Vorbild – zugleich ist bei Tieren und Pflanzen bisweilen mimetisches Verhalten zu beobachten, das sie als kreative Wesen auszeichnen würde. Sind also Natur und Kultur Gegensätze, wie es oft in der Geistes- und Kulturgeschichte anklingt? Zahlreiche Konzepte und Theorien der Gestaltung beruhen auf der Unterscheidung zwischen unwillkürlich Gewordenem und willentlich Gestaltetem, zwischen Naturwüchsigem und Menschgemachtem. Aktuell werden Themen wie Designerpflanzen und -tiere, Patente auf Genome, Nachhaltigkeit, Klimawandel, Energiewende sowie Tierethik rege diskutiert und als Herausforderungen sowohl der Gegenwart als auch der ferneren Zukunft bewertet.
Die Autorinnen des Bandes zeigen, welche Rolle die Mimesis als Nachahmung von Natur im Design spielt. In den Beiträgen werden so unterschiedliche Themen behandelt wie die Gestaltung virtueller Räume z. B. in Computerspielen, die nachhaltige Produktion und Entsorgung von Bekleidung oder die Nachahmung von Tieren und ihrem Verhalten in der zeitgenössischen Performancekunst.
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Bekenntnisse. Formen und Formeln. Schriftenreihe der Isa Lohmann-Siems Stiftung (12). Bischoff, Christine; Juwig, Carsten; Knoblauch, Hubert; May, Lennart; Meyer, Silke; Plackinger, Andreas; Schuster, Peter; Sommer, Lena; Teune, Simon; Witt, Christian V. Hrsg,; Bischoff, Christine; Juwig, Carsten; Sommer, Lena. 2019. 246 S. 44 z. T. fb. Abb. 25 x 18 cm. EUR 29,90. ISBN: 978-3-496-01615-1 Dietrich Reimer Verlag
Bekenntnisse, etwa zu Religionen oder politischen Positionen, prägen das Leben auf vielfältige Weise. Der Band betrachtet sie erstmals aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive und befasst sich mit Formen und Formeln des Bekennens von der Spätantike bis zur Gegenwart.
Bekenntnisse sind Ausdruck von geteilten Normen – oder auch der Abkehr davon. Sich zu bekennen ist ein wichtiger kommunikativer Akt und eine kulturelle Technik, die Identität und Ordnung stiftet. Doch wer bekennt sich aus welchen Beweggründen – und welche Institution darf dies einfordern? Wie bekennt man sich »richtig«? Gibt es tradierte Praktiken und Narrative des Bekennens? Und wie werden Bekenntnisse inszeniert und was macht sie wirksam?
Der Band betrachtet Bekenntnisse erstmals aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive und versammelt Fallstudien aus Bereichen der Soziologie und Theologie, der Kulturanthropologie und Psychologie sowie der Geschichts- und Kunstwissenschaft. Dabei wird ein Bogen vom 4. bis zum 21. Jahrhundert geschlagen.
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The Iron Age in southern Central Asia (2nd an 1st Millennia BC). Archäologie in Iran und Turan (17). Hrsg,; Lhuillier, Johanna; Boroffka, Nikolaus; Einleitung von Hansen, Svend; Vorwort von Bendezu-Sarmiento, Julio. A Millennium of History. Engl. 2019. 358 S. 312 fb. und s/w-Abb. 30 x 22 cm. EUR 99,00. ISBN: 978-3-496-01594-9 Dietrich Reimer Verlag
Der Band umfasst die neuesten Erkenntnisse internationaler Archäologie über 1000 Jahre Geschichte. Im Mittelpunkt steht dabei die Eisenzeit, deren Anfang und Ende durch zwei wesentliche kulturelle Veränderungen markiert werden: das Ende der bronzezeitlichen urbanen Gesellschaften mit ihren großen Gräberfeldern sowie die Eroberung Zentralasiens durch Alexander den Großen. Zentral ist dabei Eingliederung dieser Region in das achämenidisch-persische Reich. Tiefgreifende soziale Veränderungen in der Besiedlung, der Technologie und im spirituellen Leben lassen sich mit dem Aufkommen des Avesta und der zoroastrischen Religion verbinden, die zur offiziellen Religion des Perserreichs wurde. Ein neuer Blick auf Texte und archäologische Forschung demonstriert die vollständige Eingliederung Baktriens und Sogdiens in das Achämenidenreich während des 6. Jahrhunderts v. Chr.
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Signatur und Selbstbild. Augustyn, Wolfgang; Berger-Dittscheid, Cornelia; Dittscheid, Hans-Christoph; Ebeling, Caroline-Sophie; Hahn, Elena; Heindl, Edith; Karnatz, Sebastian; Kirchberger, Nico; Lalov, Valeri; Listl, Mathias; Noll, Thomas; Oberste, Jörg; Paulus, Stefan; Reil, Barbara; Reisinger, Hannah; Schelling, Charlotte von; Stein-Kecks, Heidrun; Wegmann, Susanne; Wiesneth, Alexander. Hrsg,; Karnatz, Sebastian; Kirchberger, Nico. 2019. 240 S. 104 Abb. 24 x 17 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-496-01621-2 Dietrich Reimer Verlag
Die Signatur ist ureigener Ausdruck der individuellen Künstlerschaft. Aber welche Beziehungen zwischen Auftraggeber und Künstler drücken sich darin aus? Wie hängt die künstlerische Selbstinszenierung mit zeitgenössischen Repräsentations- und Vermarktungsstrategien zusammen?
In den Beiträgen dieses Buches kommen epochenübergreifende Phänomene ebenso zur Sprache wie spezifische Beispiele künstlerischer Repräsentation vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dabei werden so unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten wie Albrecht Dürer, Albrecht Altdorfer, George Grosz, Tilla Durieux und Blek le Rat behandelt, aber auch Architekten wie Andrea Palladio oder Balthasar Neumann.
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Frauen blicken auf die Stadt - Architektinnen, Planerinnen, Reformerinnen. Theoretikerinnen des Städtebaus II. Adler, Gerald; Albrecht, Katrin; Heynen, Hilde; Hoekstra, Rixt; Mattogno, Claudia; McLeod, Mary; Paquot, Thierry; Pepchinski, Mary; Renzoni, Cristina; Ting, Chen. Hrsg.: Frey, Katia; Hrsg.: Perotti, Eliana; Chinesisch Meinshausen, Frank; Engl. Fuchs, Dörte; Engl. Orth, Jutta; Franz. Hartmann, Anna; Italienisch Schröder, Gesa. 2018. 360 S. 40 Abb. 24 x 17 cm. EUR 49,00. ISBN: 978-3-496-01567-3 Dietrich Reimer Verlag
Der neue Band zum Beitrag von Frauen an der Planung von Städten versammelt Schriften und Projekte, die eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Stadt dokumentieren. Die Autorinnen stellen städtebauliche Positionen aus Europa, Südamerika und China vor. In ausgewählten Quellentexten von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart kommen Theoretikerinnen wie Adelheid Poninska, Lina Bo Bardi, Sibyl Moholy-Nagy und Myra Warhaftig selbst zu Wort. Mit ihren Überlegungen zum Sozialengagement, zu Fragen des Wohnens, der Regionalplanung oder der Stadtbegrünung wird ein breites Panorama von mitunter auch kritischen Perspektiven zur Gestaltung von Städten eröffnet.
So erweitert das Buch die Geschichte der Städtebautheorie um eine wesentliche Facette.
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Schönheit — Der Körper als Kunstprodukt. Kommentierte Quellentexte von Cicero bis Goya. Aurenhammer, Hans; Barr, Helen; Cordez, Philippe; Damm, Heiko; Gronius, Laura; Jonietz, Fabian; Kern, Ulrike; Lazzarini, Elena; Löhr, Wolf-Dietrich; Pichler, Wolfram; Sammern, Romana; Saviello, Alberto; Saviello, Julia; Zimmermann, Anja. Hrsg.: Sammern, Romana; Saviello, Julia. 2018. 374 S. 18 meist fb. Abb. 21 x 15 cm. EUR 29,90. ISBN: 978-3-496-01593-2 Dietrich Reimer Verlag
Spätestens seit der berühmten Anekdote vom Bild der schönen Helena gilt körperliche Schönheit als ein Kunstprodukt. Für sein Bildnis der Helena soll der griechische Maler Zeuxis die fünf hervorragendsten Jungfrauen ausgewählt und von jedem Modell den jeweils schönsten Körperteil gemalt haben.
Nach dieser Vorstellung ist vollkommene Schönheit erst durch einen künstlichen Eingriff zu erzielen; das gilt sowohl für den lebendigen Körper als auch für sein künstlerisches Abbild. Kunst und Körperpflege stehen damit in einem spannungsvollen Wechselverhältnis. Denn die Grundlagen und Mittel zur Erzeugung und Steigerung von körperlicher Schönheit, die in beiden Bereichen zur Verfügung stehen, überschneiden, ergänzen und beeinflussen sich.
Das Buch beleuchtet dieses Wechselverhältnis anhand ausgewählter Grundlagentexte in deutscher Übersetzung, ergänzt um fundierte Kommentare zum historischen Kontext.
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Trauerbilder und Totenporträts. Nordamerikanische Miniaturmalerei und Fotografie im 19. Jahrhundert. 2018. 224 S. 73 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 49,00. ISBN: 978-3-496-01606-9 Dietrich Reimer Verlag
„Die Erinnerungen wachhalten – Keeping freshly alive the memories“, so fasste 1864 der amerikanische Daguerreotypist Marcus Aurelius Root den Leitgedanken der noch jungen Porträtfotografie zusammen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dieses Prinzip in Nordamerika auch vielfach mit der Miniaturmalerei in Verbindung gebracht. Diese diente der Erinnerungs- und Trauerfotografie als wichtige materialästhetische und ikonografische Vorlage. Die Fotografie konnte sich jedoch durch eine höhere Bildschärfe und den Eindruck einer unmittelbaren Präsenz der Porträtierten entscheidend gegenüber der Malerei behaupten.
Patrizia Munforte untersucht in ihrem Buch die Wechselbeziehungen von Porträtfotografie und -malerei in der nordamerikanischen Bildkultur nach 1800.
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Humboldt Lab Tanzania. Objekte aus kolonialen Kriegen im Ethnologischen Museum, Berlin - Deutsch.-tansanische Perspektiven. Eckert, Andreas; Ivanov, Paola; Jengo, Elias; Kamamba, Donatius; Mamseri, Sarita Lydia; Mabulla, Audax; Maligissu, Philipp; Mapunda, Bertram; Masebo, Oswald; Parzinger, Hermann; Reyels, Lili; Völckers, Hortensia; Weber-Sinn, Kristin. Hrsg.: Reyels, Lili; Ivanov, Paola; Weber-Sinn, Kristin. Dtsch.; Swahili; Engl. 2018. 398 S. zahlr. fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-496-01591-8 Dietrich Reimer Verlag
In den Depots des Ethnologischen Museums Berlin befinden sich bis heute zahlreiche Objekte, die von der deutschen Kolonialmacht zwischen 1885 und 1918 im einstigen „Deutsch-Ostafrika“ u.a. während des Maji-Maji-Krieges erbeutet wurden. In dem Projekt „Humboldt Lab Tanzania“ setzten sich tansanische und deutsche Wissenschaftler, Kuratoren und Künstler kritisch mit ausgewählten Artefakten – unter anderem eine große Trommel der Swahili, Objekte der Heilkunde und ein Talisman – auseinander.
Mit dem Umzug des Ethnologischen Museums ins Humboldt Forum sind die Sammlungen aus den ehemaligen deutschen Kolonien und die oft problematische Provenienz der Objekte verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Projektteilnehmer aus Deutschland und Tansania erproben neue ethnologische und museologische Zugänge zum gemeinsamen kolonialen Erbe. In den Blick genommen wird der Bedeutungswandel, den die Objekte im Laufe der Zeit durchmachten, aber auch die Frage des Umgangs mit kulturellem Erbe. Denn wie und wo können diese Objekte und ihre Geschichte(n) in der musealen Theorie und Praxis präsentiert werden?
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Die Intertextualität der Abbildungen. Methodendiskussionen zwischen Kunstgeschichte und Literaturtheorie. Gamer, Elisabeth-Christine. 2018. 208 S. 3 Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-496-01605-2 Dietrich Reimer Verlag
Das Nachdenken über Beziehungen zwischen Bildern ist ein kunsthistorisches Kerngeschäft. Zugleich ist es jedoch auch eine Herausforderung für die Theorien und Methoden des Faches. Was bedeutet es daher, im Rückgriff auf die Literaturtheorie von der ›Intertextualität der Bilder‹ zu sprechen? Worin besteht der Unterschied zur Rede von ›Bildzitaten‹, vom Bezug auf ›Quellen‹ oder die ›ikonografische Tradition‹? Seit den 1960er Jahren wird dies lebhaft diskutiert.
Elisabeth-Christine Gamer zeichnet in ihrem Buch die Geschichte des Diskurses über fünf Dekaden nach und berücksichtigt dabei unterschiedliche Fächer und Sprachen. Zugleich arbeitet sie seine Merkmale heraus und liefert damit eine Basis für die weitere kunsthistorische Beschäftigung mit dem Modell ›Intertextualität‹.
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Der moderne Kirchenbau im Blick der Kamera. Architekturfotografie in der Weimarer Republik. Metje, Iris. 2018. 368 S. 132 Abb. 24 x 17 cm. Br. EUR 49,00. ISBN: 978-3-496-01598-7 Dietrich Reimer Verlag
Als nach dem Ersten Weltkrieg die ersten modernen Kirchenbauten in Deutschland entstanden, galt die Fotografie als das zeitgemäße Medium für die Verbreitung von neuer Architektur. Auch die traditionsreiche Bauaufgabe wurde vor allem über fotografische Bilder vermittelt, die es ermöglichten, die Aktualität der neuen Formensprache zu belegen.
Iris Metje untersucht in ihrem Buch den Umgang bedeutender Architekten – wie Rudolf Schwarz oder Otto Bartning – mit dem Bildmedium sowie die Rolle wichtiger Fotografen – etwa Albert Renger-Patzsch und Hugo Schmölz – für die Inszenierung moderner Kirchenbauten, aber rückt auch heute vergessene Fotografen wieder in den Blickpunkt. Im Zentrum steht dabei die Frage: Welchen Einfluss hatte die Bauaufgabe auf die Architekturfotografie, auf ihre Gestaltungs- und Verbreitungsweisen?
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Inszenierungen von Sichtbarkeit in mittelalterlichen Bildkulturen. Bacci, Michele; Beyer, Vera; Bonnet, Anne-Marie; Corsepius, Katharina; Ganz, David; Krause, Karin; Petri, Grischka; Rehm, Ulrich; Söll-Tauchert, Sabine; Tammen, Silke; Toussaint, Gia; Wittekind, Susanne; Wolf, Gerhard; Hoffmann, Annette. Hrsg.: Hofmann, Henriette; Schärli, Caroline; Schweinfurth, Sophie. 2018. 340 S. 97 meist fb. Abb. 25 x 17,8 cm. EUR 79,00. ISBN: 978-3-496-01595-6 Dietrich Reimer Verlag
Für moderne Kunstbetrachter ist die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von Bildern etwas Selbstverständliches. Das war nicht immer so. Besonders mittelalterliche Bildkonzepte und -praktiken waren häufig darauf ausgelegt, dass Bilder nicht permanent sichtbar sind. So wurden z. B. die Flügel von Altären nur zu bestimmten Gelegenheiten geöffnet. Mittelalterliche Bildinszenierungen bezogen die Spannung zwischen Präsenz und Blickentzug sowie Licht und Dunkel gezielt mit ein.
Die Autoren entwerfen in dem Buch ein kunsthistorisches Panorama – vom Schmuckanhänger und Gewand über das Reliquiar und Tafelbild bis hin zu Mosaik und Wandmalerei – und deuten so Konzepte einer spezifisch mittelalterlichen Sichtbarkeit von Bildern.
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