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Titel-Datenbank |
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Denkmalpflege |
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| von Preuschen, Henriette. Der Griff nach den Kirchen. Ideologischer und denkmalpflegerischer Umgang mit kriegszerstörten Kirchenbauten in der DDR. 2011. 256 S. 30 x 21 cm. Gb. EUR 59,00. ISBN: 978-3-88462-315-2 |
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Rieche, Anita. Von Rom nach Las Vegas. Rekonstruktionen antiker römischer Architektur 1800 bis heute. 2011. 260 S. 100 fb. Abb. 21 x 17 cm. Pb. EUR 29,95. CHF 41,90 ISBN:
978-3-496-01457-7 Dietrich Reimer Verlag
Künstliche Ruinen im Landschaftsgarten Eulbach, die Saalburg oder das Getty-Museum in Malibu: seit über 200 Jahren werden antike römische Gebäude nachgebildet. Das reich bebilderte Buch stellt eine Vielzahl von Beispielen vor: von Katakomben und archäologischen Ausgrabungsstätten bis hin zu Hotels und virtuellen Rekonstruktionen.
Wie wird unser Bild von der Antike geprägt, wenn Nachbauten an die Stelle der verlorenen Originale treten? Mit vielen Beispielen – vor allem aus Deutschland, aber auch aus den Niederlanden, Italien und den USA – erläutert die Autorin die verschiedenen Typen von Kopien, Nachbildungen und Rekonstruktionen. Sie reichen vom Landschaftsgarten in Eulbach über das Pompejanum Ludwigs I. bis zu den abstrakten und virtuellen Rekonstruktionen der jüngsten Zeit. Rekonstruktionen zeigen nicht nur den fachlichen Umgang mit Nachbildungen in Archäologie und Denkmalpflege. Sie spiegeln den Zeitgeschmack und verdeutlichen, welche Wirkung mit dem Rückgriff auf ein antikes Vorbild erreicht werden kann. Einzelne wiederkehrende Aspekte wie Altersspuren, Belebung – z. B. moderne Schaufensterpuppen in römischer Tracht oder Re-Enactment – oder die Selbstdarstellung der Stifter zeigen, wie nicht nur die gebaute Architektur, sondern auch die Erwartung und Wahrnehmung der Betrachter das Ergebnis beeinflussen
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| Architektur. Marek, Katja. Rekonstruktionsboom. 2011. 128 S. 30 Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 29,80. CHF 38,00 ISBN: 978-3-7212-0782-8 |
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Mehlhorn, Dieter-J. Städtebau zwischen Feuersbrunst und Denkmalschutz. Erhaltung – Veränderung – Bewahrung. 2011. 300 S. 200 s/w-Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 34,95. CHF 47,90 ISBN:
978-3-496-01460-7 Dietrich Reimer Verlag
Kriege und Naturkatastrophen, aber auch Ablehnung des Denkmalschutzes und die Sehnsucht nach Nachbauten wie der Dresdener Frauenkirche oder dem Berliner Schloss. – Dies alles wirkt sich auf den Städtebau aus. Dieter-J. Mehlhorn untersucht das Verhältnis von Veränderung und Bewahrung, Zerstörung und Wiederaufbau, Sanierung und Erneuerung vom Mittelalter bis heute.
Der Städtebau ist von höchst unterschiedlichen Prozessen abhängig. Sie können Veränderungen herbeiführen oder ihnen entgegenstehen. Dazu gehören Ereignisse wie Stadtbrände, aber auch politische Entscheidungen. Vor allem der rasante Fortschritt und das neue Verhältnis des Menschen zur Umwelt seit dem 19. Jahrhundert haben die Städte nachhaltig verändert. Gleichzeitig bewirkten sie die Rückbesinnung auf die Werte der historischen Stadt und förderten Denkmalkult und den städtebaulichen Denkmalschutz heutiger Prägung. Man muss die determinierenden Faktoren kennen, die das dialektische Verhältnis von Erhaltung, Veränderung und Bewahrung bestimmen und ohne die die heutigen Städte anders aussähen. Diese Kenntnis ist auch eine Voraussetzung für die Bewältigung aktueller Probleme wie den Schrumpfungs- und Auflösungsprozessen, die die Stadt als Raum und Lebensform grundsätzlich infrage stellen. Anhand zahlreicher Beispiele zeichnet der Autor ein Bild davon, wie die Menschen in früheren Zeiten mit völlig unterschiedlichen Extremsituationen und Innovationsschüben umgegangen sind.
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