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Epochen |
Die Inschriften des Doms zu Halberstadt
Das Inschriftenwerk der Deutschen Akademien der Wissenschaften, von dem für Sachsen-Anhalt bisher sieben Titel erschienen sind, verzeichnet überwiegend Inschriften auf Bauteilen und Glocken und vor allem auf Grabdenkmalen. Die Besonderheit des jetzt erschienenen Halberstädter Dombandes sind die ...
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Van Goghs Vermächtnis
Mach seiner Entlassung aus der Heilanstalt von Saint-Rémy ging Vincent van Gogh am 20. Mai 1890 nach Auvers-sur-Oise, um in dem idyllischen kleinen Ort 50 km nordwestlich von Paris unter der Obhut des befreundeten Arztes und Kunstkenners Dr. Gachet zu leben und zu arbeiten. Zwei Monate später nahm ...
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Bilderschule der Herrenmenschen
Wer kennt ihn nicht, den „Negerkuss“ oder den „Sarotti-Mohr“? Entstanden im 19. Jahrhundert werden diese Begriffe bis heute noch irgendwie als „nett“ empfunden.
Ähnlich festgezurrt haben sich, allerdings mehrheitlich heute nicht mehr toleriert, Begriffe wie „Buschmann“, „Eingeborene“, und „Neger“. ...
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Rezensionen] |
Neuerscheinungen
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Kellner, Wendelin: Die Münzstätte Alexandria in Ägypten. Von Kleopatra bis Arcadius. 1 Bde/Tle. 10. 2009. 200 S., 100 fb. Abb. 30 x 21 cm. Gb EUR 49,50
ISBN: 978-3-9502268-8-1 |
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Schnellbächer, Irmgard: Das Altenberger Westfenster. Seine Botschaft im Licht der Bibel. 2009. EUR 14,90
ISBN: 978-3-8107-9302-7 |
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Jändl, Barbara: Altsüdarabische Inschriften auf Metall. 2009. 248 S., 70 meist fb. Abb. 21 x 30 cm. (Epigraphische Forschungen auf der Arabischen Halbinsel 4) Gb EUR 45,00 ISBN: 978-3-8030-2201-1
Wasmuth
In den letzten Jahren haben neben den überaus zahlreichen Steindenkmälern aus dem antiken Südarabien auch die in weit weniger großer Zahl erhaltenen Luxus-, Kult- und Gebrauchsgegenstände aus Metall, die der altsüdarabischen Kultur zugeordnet werden können, verstärkt Aufmerksamkeit erfahren. Das Interesse galt dabei zumeist der Erforschung ihrer Materialzusammensetzung und Herstellungstechnik sowie ihrer stilistischen Einordnung, während die auf den Objekten angebrachten Texte davon unabhängig in eigenen Arbeiten behandelt wurden. Im vorliegenden Band werden nun erstmals alle für die Bewertung altsüdarabischer beschrifteter Metallgegenstände wichtigen Aspekte in allgemeinverständlicher und übersichtlicher Form zusammengeführt. So widmet sich ein erster Abschnitt den Eigenschaften der Metalle, den technischen Verfahren, die in der Antike bei der Metallverarbeitung zum Einsatz kamen, und den möglichen Rohstoffquellen. Des Weiteren werden die grundlegenden Funktionsweisen der naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden beschrieben, die bei der Analyse einiger der im vorliegenden Band behandelten Metallobjekte zur Anwendung kamen. Nach einem Überblick über die auf den Metallgegenständen vertretenen Textgattungen folgt ein Katalog der Inschriften. Die vollständigen Texte werden dabei in Transkription und Übersetzung dargeboten und sind mit einem Kommentar versehen, in dem auf ihre sprachlichen und inhaltlichen Besonderheiten sowie auf abweichende Übersetzungen hingewiesen wird. Daneben werden alle relevanten Informationen wie Herkunft, Fundort, Datierung und bisher zu den betreffenden Stücken erschienene Literatur in knapper Form aufgeführt. Auf diese Weise soll der Band als Grundlage und Hilfsmittel für weitere Forschungen dienen, die sich mit den aus dem antiken Südarabien erhaltenen Schriftdenkmälern aus Metall umfassend auseinandersetzen wollen.
Barbara Jändl, die am Institut für die Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients in Jena promoviert wurde, arbeitet seit 1994 als Restauratorin für archäologisches Kulturgut an der Archäologischen Staatssammlung München.
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Antichrist. Konstruktionen von Feindbildern. Hrsg. v. Brandes, Wolfram /Schmieder, Felicitas. 2010. 320 S., 3 sw. Abb., 5 fb.
Abb. 24 x 17 cm. Gb EUR 98,00 ISBN: 978-3-05-004743-0
Akademie Verlag
Der Antichrist und vergleichbare Figuren, Helfer oder auch Vorläufer desselben eignen sich gut zum interreligiösen Vergleich. Welcher Böse ist am Ende der Zeiten zu erwarten, was tut er und was wird dagegen unternommen? Wie kündigt er sich an, wem gleicht er und wer unterstützt ihn absichtlich oder gezwungenermaßen – wie gewinnt er Anhänger? Wer konnte zu verschiedenen Zeiten mit ihm identifiziert werden, wie wurde er erkannt und welche Konsequenzen hatte das?
In Zeiten gesellschaftlicher Krisen und Umbrüche (Investiturstreit, byzantinischer Bilderstreit, Kreuzzüge, Pest, Reformationen – bis hin zur Französischen Revolution und dem ersten Weltkrieg), so lässt sich ohne Übertreibung feststellen, wurde regelmäßig die Antichristproblematik aufgegriffen. Die Diffamierung von Gegnern als antichrist, praecursores antichristi setzte eine Bekanntheit der Figur des Antichrist voraus, die auch in ruhigeren Zeiten in verschiedenen monotheistischen Religionen gegeben war, deren Eschatologien Gegenstand einer Tagung im September 2007 in Frankfurt am Main waren, deren Beiträge hier vorgestellt werden.
Die Antichristproblematik war von erheblicher Bedeutung in Auseinandersetzungen zwischen den Religionen, nicht nur im Sinne einer gegenseitigen Diffamierung. Da die bisherige Forschung sich entweder auf die Entstehung und die geistesgeschichtlichen Hintergründe der Figur des Antichrist konzentrierte, oder die historische Detailforschung die Brisanz und Bedeutung einer Antichristsemantik fast immer ignorierte oder gar leugnete, war es an der Zeit, sich fächer- und zeitübergreifend dieser Problematik anzunehmen.
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Die Verwaltung der kaiserzeitlichen römischen Armee. Studien für Hartmut Wolff. Hrsg. v. Eich, Armin. 2010. 210 S. Gb EUR 54,00
ISBN: 978-3-515-09420-7 |
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Nöldeke, Ingeborg: Der Stoff, aus dem die Kirchen sind. Granit, Tuff, Sandstein und Backstein als Baumaterial der mittelalterlichen Kirchen auf der ostfriesischen Halbinsel 2009. 66 S., 113 fb. Fotos, 5 Abb. 24 x 17 cm. Pb EUR 12,00
ISBN: 978-3-936691-40-5 |
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Neuerscheinungen] |
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