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Epochen

Ancient Metalworks from the Black Sea to China
Die Privatsammlung Borowski wurde von dem in der Schweiz lebenden und dort 2003 verstorbenen Kunsthändler während seines langjährigen unermüdlichen Schaffens zusammengetragen und mit der Eröffnung eines eigenen Museum 1992, dem so genannten “Bible Lands Museum Jerusalem” gewürdigt. Erfreulicherweise ... [weiter]
 
Der radikale Narr des Kapitals. Jeremy Bentham
Schaut man unter Wikipedia nach, steht der Begriff „Panoptikum“ sinngemäß für „Etwas umfassend sehen, schauen können“. Auf den Namen „Jeremy Bentham“ weitergeleitet stößt man auf die von Bentham entworfene Gefängnisbauweise „panopticon“. Doch hier sollte man Halt machen, denn was dann folgt, ... [weiter]
 
Kunst und Architektur im neuzeitlichen Europa
Ein Aufsatzband von Erik Forssman versammelt entlegen Publiziertes zu dessen Themenschwerpunkten Architekturtheorie in Renaissance und Manierismus, namentlich zu Wertigkeit und Bedeutung der Säule, zu Goethe als Biograph Cellinis, Winckelmanns und Hackerts, zu Schinkel und der Entstehung des ... [weiter]
 
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Neuerscheinungen

Epochen. Willeitner, Joachim. Abu Simbel. Die Felsentempel Ramses' II. von der Pharaonenzeit bis heute. Zaberns Bildbände zur Archäologie . 2011. 144 S. 80 fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 29,90. CHF 41,90 ISBN: 978-3-8053-4226-1
Epochen. Aiwasowski. Maler des Meeres. Hrsg.: Kreil, Lisa Tex t: Böhme, Hartmut u.a. 2011. 168 S. 95 fb. Abb. 31 x 25 cm. Gb. EUR 39,80. CHF 53,90 ISBN: 978-3-7757-2781-5
Benedikt und die Welt der frühen Klöster. 2011. 28 x 24 cm. Gb. EUR 29,95. CHF 40,90 ISBN: 978-3-7954-2581-4 Schnell & Steiner
Benedikt von Nursia gilt als »Vater« des abendländischen Mönchtums. Nach seinen Klosterregeln leben bis heute Benediktiner auf der ganzen Welt. Ausgehend von der zentralen Rolle des Heiligen widmet sich die Mannheimer Ausstellung der Entstehung der Klöster im frühen Mittelalter. Kostbare Exponate geben Einblicke in die Klosterkultur und verdeutlichen die Rolle der Klöster für Bildung, Wirtschaft, Herrschaft und Kultur.
Der begleitende Katalog zeigt die einzigartige Bedeutung des benediktinischen Erbes für die abendländische Kultur anhand herausragender Handschriften, aufwändig gearbeiteter Textilien sowie Gold-und Silberschmiedearbeiten von Weltrang wie das berühmte Adelheidkreuz auf. Sie stammen vor allem aus dem Kloster St. Blasien im Schwarzwald, dessen Bestände im Zuge der Säkularisation in das Benediktinerkloster St. Paul im heutigen Kärnten gelangten. Die Reiss-Engelhorn-Museen holen diese hochkarätigen Stücke für kurze Zeit nach Deutschland zurück, ergänzt um weitere Objekte aus St. Paul, dem Bodenseegebiet und aus Montecassino, dem Mutterkloster der Benediktiner. Die Ausstellung wie der Begleitband verdeutlichen anschaulich, wie die Idee Europas ausgehend von seinen Klöstern Gestalt annahm.
Begleitband zur Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim vom 13. Mai 2012 bis 13. Januar 2013 anlässlich des 98. Deutschen Katholikentags (16. bis 20. Mai 2012)
Herausragende Exponate vergegenwärtigen die Welt der Klöster als kulturelle Netzwerke und Zentren geistigen Lebens
Epochen. Farbenpracht für königliche Augen. Die Hamburger Bible Historiale von 1375. Hrsg.: Sitt, Martina. 2011. 100 S. 45 Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 14,80. ISBN: 978-3-936406-34-4
Pozsgai, Martin. Germain Boffrand und Joseph Effner. Die Architektenausbildung um 1700 am Beispiel der Innendekoration. 2011. 296 S. ca. 200 fb. Abb. 27 x 21 cm. Gb. EUR 58,00. CHF 77,90 ISBN: 978-3-7861-2661-4 Gebr. Mann Verlag
Durchgängig farbig bebilderte profunde Darstellung der Ausbildung Effners im Baubüro des Franzosen Boffrand. Der Kompetenzerwerb des Schülers wird durch eine vergleichende Analyse der Raumgestaltungen in Paris, Lothringen und Bayern nachgezeichnet.
Die Mitarbeit Joseph Effners im Baubüro von Germain Boffrand zwischen 1708 und 1715 gewährt Einblick in die Ausbildung eines Architekten im Bereich der höfischen Innenraumgestaltung. Zunächst Lehrling, arbeitete Effner bald als Zeichner für Boffrand. In die gemeinsame Zeit fielen Umbauten von Pariser Hotels sowie Aufträge für den Herzog von Lothringen. Effner wurde in dieser Zeit durch Kurfürst Max Emanuel von Bayern finanziert, der Boffrand zuvor in seiner Residenz in Brüssel beschäftigt hatte. 1713 übertrug er Boffrand den Umbau seines Palais in Saint-Cloud, bei dem Effner die Bauleitung übernahm. Nachdem Max Emanuel nach Bayern zurückgekehrt war, vollendete Effner die Innenausstattung der Schlösser Dachau und Nymphenburg sowie des Neuen Schlosses Schleißheim. Martin Pozsgai legt für jede der Dekorationsaufgaben – gearbeitet wurde mit Holz, Stuck, Malerei und Textilien – eine auf Archivalien basierende Ausstattungsgeschichte vor. In der vergleichenden Betrachtung der Dekorationssysteme und der Ornamentik werden grundlegende Erkenntnisse über das dynamische Weiterleben von Formen und Ideen im Lehrer-Schüler-Verhältnis gewonnen.
Martin Pozsgai studierte Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Neuere Geschichte in Berlin und Wien. 2003 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Seit 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln. Zuletzt Mitherausgeber von »Barock in Mitteleuropa. Werke, Phänomene, Analysen«.
Botticelli in Hannover. Spätwerk und Werkstatt. NahSichten (1). 2011. 48 S. 20 x 15 cm. geklebt. EUR 6,95. CHF 10,50 ISBN: 978-3-7954-2584-5 Schnell & Steiner
Sandro Botticelli (1444/45-1510) zählt zu den wenigen Alten Meistern, die beim Publikum den Status eines Superstars erreicht haben. Selbst Rembrandt oder Caravaggio muss er sich nicht mehr geschlagen geben, was öffentliche Aufmerksamkeit und Besucheransturm anbelangen.
In der Italiener-Sammlung des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover befinden sich zwei Gemälde, die mit dem Namen Botticelli bzw. der Botticelli-Werkstatt verbunden sind. Beide Bilder, eine Verkündigung an Maria und eine Anbetung des Kindes mit dem Johannesknaben, sind bislang in der Literatur nur am Rande behandelt worden und werden hier erstmals ausführlicher untersucht.
Im vorliegenden ersten Band der neuen Reihe NahSichten, die herausragende Exponate der Sammlung des Landesmuseums monographisch vorstellt und in einen breiteren Kontext einordnet, fragt der Autor nach Kriterien der Zuweisung an den Meister selbst oder an einen seiner Werkstattmitarbeiter und behandelt das Prinzip der Nachahmung von Stilformen, Motiven und Kompositionen. Zahlreiche Farbabbildungen und Detailaufnahmen runden die pointierte kunstgeschichtliche Gegenüberstellung zweier Meisterwerke ab.
Erste ausführliche Untersuchung der beiden Gemälde
Spannende Gegenüberstellung zweier Meisterwerke
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