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Orte und Regionen

Das Zeitalter der Kohle.
2018 ist „Schicht im Schacht“. Dann schließen in Bottrop und Ibbenbüren die letzten deutschen Steinkohlenbergwerke. Damit endet eine Epoche, in der die Kohle die Geschichte Europas maßgeblich bestimmt hat. Diesen Abschied nehmen das Essener Ruhr Museum und das Deutsche Bergbau-Museum Bochum zum ... [weiter]
 
Die Ausstattung des Doberaner Münsters
Eine Reise an die Ostsee war schon in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts für die Zisterzienser offenbar eine gute Entscheidung, denn nahe dem heutigen Badeort Heiligendamm gründeten sie in Doberan ein Kloster, das bis heute an kulturellem Glanz nichts eingebüßt hat, auch wenn die Klosteranlage ... [weiter]
 
Gesichter Lothringens
Einst stritt man sich höchst kriegerisch um das prosperierende Lothringen und Deutsche und Franzosen waren sich über Jahrhunderte spinnefeind. Heute ist es friedlich und still geworden in dieser waldreichen und beschaulichen Landschaft, entlang von Mosel, Maas und Saar sowie zahlreichen Seen und ... [weiter]
 
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Neuerscheinungen

Wasser Kunst Augsburg. Die Reichsstadt in ihrem Element. Beitr.: Soentgen, Jens; Gairhos, Sebastian; Voigt, Dieter; Kluger, Martin; Rajkay, Barbara; HaberStock, Eva; Mair, Raimund; Künast, Hans-Jörg; Fendt, Nikolaus; Hrsg.: Emmendörffer, Christoph; Christof, Trepesch. 2018. 448 S. 495 fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 34,95. ISBN: 978-3-7954-3300-0 Schnell & Steiner
Augsburg bewirbt sich 2018 um den Titel des UNESCO-Welterbes mit dem Thema Wasserbau und Wasserkraft, Trinkwasser und Brunnenkunst in Augsburg. Begünstigt durch ihre Lage zwischen Lech und Wertach ist die Stadt reich an Wasser. Die aus nahe gelegenen Quellgebieten gespeiste, im Laufe der Jahrhunderte perfektionierte Trinkwasserversorgung zählte zu den großen technischen Meisterleistungen der alten Reichsstadt, für die ganz Europa sie bewunderte.
Jahrhundertkneipen in Berlin. Füsers, Clemens. Hrsg.: Cool Cities Media. 2018. 176 S. z. T. fb. Abb. 25 x 20 cm. EUR 29,00. ISBN: 978-3-89986-290-4
Osmanisch-Türkische Bäder in Budapest. Erforschung der Kontinuität ihrer Nutzung im Spiegel historischer Dokumentation. Miksa, Orsolya. 2018. 221 S. 21 x 15 cm. EUR 49,00. CHF 56,70 ISBN: 978-3-7376-0542-7
Humboldt Lab Tanzania. Objekte aus kolonialen Kriegen im Ethnologischen Museum, Berlin - Deutsch.-tansanische Perspektiven. Eckert, Andreas; Ivanov, Paola; Jengo, Elias; Kamamba, Donatius; Mamseri, Sarita Lydia; Mabulla, Audax; Maligissu, Philipp; Mapunda, Bertram; Masebo, Oswald; Parzinger, Hermann; Reyels, Lili; Völckers, Hortensia; Weber-Sinn, Kristin. Hrsg.: Reyels, Lili; Ivanov, Paola; Weber-Sinn, Kristin. Dtsch.; Swahili; Engl. 2018. 398 S. zahlr. fb. Abb. 27 x 21 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-496-01591-8 Dietrich Reimer Verlag
In den Depots des Ethnologischen Museums Berlin befinden sich bis heute zahlreiche Objekte, die von der deutschen Kolonialmacht zwischen 1885 und 1918 im einstigen „Deutsch-Ostafrika“ u.a. während des Maji-Maji-Krieges erbeutet wurden. In dem Projekt „Humboldt Lab Tanzania“ setzten sich tansanische und deutsche Wissenschaftler, Kuratoren und Künstler kritisch mit ausgewählten Artefakten – unter anderem eine große Trommel der Swahili, Objekte der Heilkunde und ein Talisman – auseinander.
Mit dem Umzug des Ethnologischen Museums ins Humboldt Forum sind die Sammlungen aus den ehemaligen deutschen Kolonien und die oft problematische Provenienz der Objekte verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Projektteilnehmer aus Deutschland und Tansania erproben neue ethnologische und museologische Zugänge zum gemeinsamen kolonialen Erbe. In den Blick genommen wird der Bedeutungswandel, den die Objekte im Laufe der Zeit durchmachten, aber auch die Frage des Umgangs mit kulturellem Erbe. Denn wie und wo können diese Objekte und ihre Geschichte(n) in der musealen Theorie und Praxis präsentiert werden?
100 Jahre Jugoslawien - Geschichte und Legende. Martin Maria Reinkowski. 2018. 302 S., 129 z. T. fb. Abb. 14 x 21 cm, Br. EUR 19,95 ISBN: 978-3-7319-0629-2 Imhof
Nicht zufällig sind es die reichen Regionen, die es in die Unabhängigkeit zieht. Was heute Katalonien versucht, das verwirklichten 1991 Slowenien und Kroatien ohne Rücksicht auf die Folgen. Stößt Madrid heute auf Verständnis, so scherte sich damals keiner in Europa um die jugoslawische Verfassung, über die sich die zwei Teilrepubliken hinwegsetzten. Die Mauer war gefallen, also mussten die Europäer diesen Nachbarn im Ostblock doch die Hand reichen – ein großes Missverständnis. Jugoslawien war nicht hinterm Eisernen Vorhang, sondern blockfrei, Mitgründer der Blockfreien in der UN. Seine Bürger genossen fast alle Freiheiten. Die Legende vom brutalen Belgrader Regime stempelte jedoch jeden zum Kommunisten, der für den Erhalt des Staates kämpfte. Und die serbischen Kriegsverbrechen bestätigten scheinbar, wer hier der Aggressor war. Heute, 100 Jahre nach der Gründung, tun manche Postjugoslawen so, als habe es Jugoslawien nie gegeben. Dabei ist es in mancherlei Hinsicht erstaunlich lebendig.
"Quart Heft für Kultur Tirol 31/2018. Hrsg.: Schett, Andreas; Hatzer, Markus. 2018. 124 S. EUR 16,00. " ISBN: 978-3-7099-3431-9
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