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Titel-Datenbank |
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Kunst und Theorie |
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| Kunst. Hartleitner, Walter. Zur Polychromie der Bamberger Domskulptur. 2011. 178 S. zahlr. Ill., Kt. 24 x 17 cm. Pb. EUR 26,50. ISBN: 978-3-86309-013-5 |
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Kirves, Martin. Das gestochene Argument. Daniel Nikolaus Chodowieckis Bildtheorie der Aufklärung. 2011. 580 S. 39 Frab- und 132 s/w-Abb. 24 x 14 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 106,00 ISBN:
978-3-496-01464-5 Dietrich Reimer Verlag
Anhand der Grafikfolge Daniel Chodowieckis Natürliche und affectirte Handlungen des Lebens untersucht Martin Kirves das Bild als Mittel der Aufklärung. Er zeigt, inwiefern der den ›ganzen Menschen‹ bestimmende Zusammenhang von Empfinden, Denken und Handeln durch das Bild sowohl reflektiert als auch geformt werden kann.
»So wenig es erkannt wird, so wahr ist es, dass der Mensch das wichtigste seiner inneren Bildung dem Einflusse der schönen Künste zu danken hat«, so Johann Georg Sulzer. Es ist der erkenntnistheoretische Wert, der dem Bild innerhalb der Aufklärungsepoche beigemessen wurde. Dieses kann Martin Kirves anhand der von Georg Christoph Lichtenberg in Auftrag gegebenen Grafikfolge exemplifizieren. Mit für die Aufklärungsepoche wesentlichen Begriffen wie ›Unterricht‹, ›Gebeth‹, ›Empfindung‹ oder ›Kunst Kenntnis‹ versinnbildlichen die Grafiken eine Popularphilosophie, die die von Sulzer formulierten Maßgaben einer ›Kunst der Aufklärung‹ erfüllt. Der Autor entwirft ausgehend von der Bildfolge Chodowieckis nicht weniger als eine sowohl historische als auch systematisch angelegte Bildtheorie der Aufklärung.
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Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen. Hrsg.: Frankfurter Kunstverein, Ex zellenzcluster »Die Herausbildung normativer Ordnungen«; Konzeption von Witt, Sabine; Konzeption von Peters, Britta; Konzeption von Baum, Fanti. 2011. Dtsch/Engl. 480 S. 185 Abb. in Farbe, 33 Abb. s/w. 24 x 20 cm. Leinen. EUR 38,00. " ISBN:
978-3-86984-288-2 Verlag für moderne Kunst
Jeder Einzelne ist in ein unsichtbares Ordnungssystem eingebunden, welches sein Tun und Handeln bestimmt, legitimiert oder auch verurteilt. Dieses System mag durch Gewalt und Repression eingerichtet oder auf Grundlage eines freiheitlich getroffenen Regelwerks durch überzeugende Gründe verhandelt worden sein. Sichtbar wird es meist erst dann, wenn die Menschen auf die Straße gehen, um ihren Zweifeln und ihrem Protest Ausdruck zu verleihen.
Der Reader widmet sich der interdisziplinären Besprechung der unterschiedlichen Möglichkeiten öffentlicher Demonstrationen anhand von historischen wie zeitgenössischen Gemälden, Grafiken, Fotografien, Installationen, Video- und Soundarbeiten sowie Performances.
Ein hochaktuelles Thema, das gerade in der Gegenwartskunst auf großen Widerhall stößt. Unter den Hauptaspekten von »Bewegen und Formieren«, »Zeigen und Repräsentieren« und »Zweifeln und Legitimieren« zeigt das Buch mannigfaltige künstlerische Auseinandersetzungen, die politische Ereignisse und die gesellschaftliche Reaktion darauf spiegeln.
Mit Arbeiten von: Bani Abidi, Jost Amman, Claudia Bosse, Irina Botea, Wilhelm Bülow, Anetta Mona Chişa & Lucia Tkáčová, Discoteca Flaming Star, Ludwig von Elliot, Johann Georg Funck und Michael Rößler, Dani Gal & Achim Lengerer, François Georgin, James Gillray, Jana Gunstheimer, Nicoline van Harskamp, Johann Peter Hasenclever, Sharon Hayes, Alexander Hoepfner, Johann Jakob Kirchhoff, Noël Lemire, Les Trucs, Lovefuckers, Peter Lynen, Marcello Maloberti, Anna Mendelssohn, Rabih Mroué, F. G. Nordmann, Christodoulos Panayiotou, Alfred Rethel, Henry Ritter, Julian Röder, Yorgos Sapountzis, Sandra Schäfer, Georg Schlicht, Eske Schlüters, Adolf Schroedter, Schwabinggrad Ballett, NOH Suntag, Johann Susenbeth, Sarah Vanagt, Massimo Vitali, Aalam Wassef, Nazim Ünal Yilmaz u. a.
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| Kunst. Zukunft seit 1560. Von der Kunstkammer zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Die Chronik. Hrsg.: Kolb, Karin. 2011. 232 S. 102 fb. u. 94 Abb. 27 x 20 cm. Gb. EUR 24,90. CHF 35,90 ISBN: 978-3-422-06990-9 |
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| Kunst. Gipsmodell und Fotografie im Dienste der Kunstgeschichte. 1850-1900. Beitr.: Domanig, Andrea ua. Hrsg.: Weber-Unger, Simon. 2011. 112 S. zahlr. Abb. Kt. EUR 44,00. CHF 54,00 ISBN: 978-3-200-02081-8 |
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| Kunst. Kunst ohne Publikum. 15 Konversationen im ZKM, Karlsruhe. Hrsg.: Eske, Antje. 2011. 268 S. 22 x 17 cm. Pb. EUR 16,90. CHF 24,50 ISBN: 978-3-8423-7867-4 |
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Janhsen, Angeli. Neue Kunst als Katalysator. Mit Sophie Calle Bas Jan Ader Philippe Petit Marina Abramovic FLATZChristian Boltanski Yoko OnoTino Sehgal Christoph Büchel Santiago Sierra Jochen Gerz Raumlabor Pina Bausch Rimini Protokoll Erwin Wurm Roman Signer Richard Long. 2011. 200 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,95. CHF 28,90 ISBN:
978-3-496-01459-1 Dietrich Reimer Verlag
»Was will der Künstler damit sagen?« ist eine Frage, die bei Kunst z. B. von Sophie Calle, Tino Sehgal oder Jochen Gerz nicht beantwortet werden kann. Angeli Janhsen fragt, wie diese neue Kunst funktioniert, wenn sie ihre Betrachter nicht belehren will.
Aus der Einleitung
»Light a match and watch till it goes out« ist eine Partitur von Yoko Ono, die zur Zeit ihrer Entstehung, 1955, sicher noch leichter aufzuführen war als heute. Noch in den 70er Jahren hatte immer irgendwer Streichhölzer in der Tasche, Künstler und Intellektuelle rauchten selbstverständlich. Diese selbstverständliche Alltäglichkeit ist heute verloren, aber Streichhölzer sind üblich genug, so dass die Partitur aufgeführt werden kann. Möglich und richtig ist die Aufführung an den verschiedensten Orten, zu den verschiedensten Zeiten. Es muss nicht dunkel sein. Man zündet nach Anweisung der Partitur ein Streichholz an, nicht um das Feuer an eine Zigarette oder eine Kerze oder was auch immer weiterzugeben, sondern um es zu sehen, zu beobachten, »to watch«. Die Zeit zum Sehen ist begrenzt, man weiß das gleich und versteht es doch erst jetzt.
Diese Partitur ist eins der Kunstwerke, um die es hier geht. Mit »Light a match and watch till it goes out« kann ich zeigen, was ich im Folgenden ausführen möchte. Ich deute hier nur an: Ein »ordentliches« Kunstwerk ist das sicher nicht. Es hat keine Botschaft, aber es ist sinnvoller als viele Botschaften. Man kann es eigentlich nicht verstehen, kunsthistorische Methoden greifen hier wenig, aber es gibt Kriterien für einen guten Umgang damit. Es vergeht, aber es wirkt, es greift ein, es ändert jemandem, der es kennt, das Leben. Yoko Onos Partitur wirkt als Katalysator. Diese Funktionsweise neuer Kunst interessiert mich. Wenn man das Vorher und Nachher und all das, was man beim Brennen des Streichholzes im Sinn hat, nicht bedenken würde, wäre die Aktion sinnlos und überflüssig, wie jeder Katalysator allein nicht überzeugt. Wer aber sieht, was alles an dieser Partitur deutlich und gebündelt ist, lebt mit dieser Partitur vergnügter, aufmerksamer, wirklicher.
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| "Kunst. Essl, Karlheinz; Hoffer, Andreas; Chobot, Manfred; Edel, Rabea; Faltin, Fabian; Grill, Andrea; Hager, Elisabeth R.; Susana, Ernesto; Hutzulak, Clint; Kleindienst, Josef; Medusa, Mieze; Meschik, Lukas; Peer, Alex ander; Schiene, Emmahermine; Stavari?, Michael; Steinbuch, Gerhild; Uhrmann, Erwin; Urosevic, Alex ander; Woitzuck, Magda. Schönheit und Vergänglichkeit. Ein Kunst Lesebuch. 2011. 301 S. 24 x 20 cm. Gb. EUR 32,00. " ISBN: 978-3-902001-63-4 |
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| Kunst. Nonfigurativeness as new realism. Hrsg.: Kiblitsky, Joseph. 2011. Engl./Russ. 84 S. 23 x 24 cm. Gb. EUR 28,00. ISBN: 978-3-86384-051-8 |
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