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Die Verzauberung der Welt. Eine Kulturgeschichte des Christentums. Lauster, Jörg. Deutsch. 2020. 734 S. 89 Abb., davon 25 in Farbe auf 16 Tafeln. 21,5 x 14,1 cm. Br. EUR 18,00. ISBN: 978-3-406-75497-5 C. H. Beck
Jörg Lauster ruft in seiner großen Darstellung die Glanzpunkte christlicher Kultur in Erinnerung und öffnet die Augen für die religiöse Dimension der abendländischen Kunst, Musik, Architektur und Literatur gerade auch da, wo sie nicht im Dienst einer kirchlichen Glaubensbotschaft steht. Dabei gelingt es ihm meisterhaft, entlang klug ausgewählter Beispiele einen großen erzählerischen Bogen vom Urchristentum bis heute zu spannen.
Das Christentum hat seit der Antike nicht nur die Künste, sondern auch das Zusammenleben, Wirtschaften und Herrschen vor allem in Europa zutiefst geprägt und so die Welt immer mehr «verzaubert», bis jeder Winkel der Kultur – und auch noch der Krieg – christianisiert war. Mit der Aufklärung setzte eine schrittweise Entzauberung ein, aber gerade mittels Kunst, Musik, Architektur und Literatur, die auch das Gefühl ansprechen, hat sich das Christentum seit der Romantik verwandelt und prägt die Kultur auch noch nach Nietzsches berühmtem Satz vom Tod Gottes. Jörg Lauster zeigt auf faszinierende Weise, wie wir gerade da, wo die Kunst nicht im Dienste einer Glaubensbotschaft steht, ihre religiöse Signatur erkennen können.
Mythopedia. Die Welt der Fabelwesen und ihrer magischen Geschichten. Good Wives and Warriors. Deutsch. 2020. 128 S. fb. Abb. 29,0 x 22,5 cm. EUR 20,00. ISBN: 978-3-96244-153-1
Gezeichnete Stadt. Arbeiten auf Papier von 1945 bis heute. Katalog zur Ausstellung in der Berlinischen Galerie 2020. Hrsg.: Köhler, Thomas; Lütgens, Annelie; Beitr.: Bienert, Michael; Köhler, Thomas; Krenzlin, Kathleen; Lütgens, Annelie; Wagner, David; Borbély, Szilárd. Deutsch; Englisch. 2020. 288 S. 164 fb. Abb., 5 Abb. 28,0 x 21,0 cm. EUR 39,80. CHF 48,60 ISBN: 978-3-86832-564-5
Workshop im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms »Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter« im Römisch-Germanischen Zentralmuseum, Forschungsinstitut für Archäologie, Mainz, 28.-29. Mai 2015. Römisch Germanisches Zentralmuseum / Römisch-Germanisches Zentralmuseum - Tagungen (43). Hrsg.: Koçak, Mustafa; Schmidts, Thomas;. Häfen als Orte der Repräsentation in Antike und Mittelalter. Deutsch. 2020. 188 S. 79 meist fb. Abb. 30,0 x 21,0 cm. EUR 35,00. ISBN: 978-3-7954-3564-6 Schnell & Steiner
Der Band ist das Ergebnis des Workshops »Häfen als Orte der Repräsentation in Antike und Mittelalter«, der 2015 im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 1630 »Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter in Europa« in Mainz veranstaltet wurde. Die in ihm versammelten Beiträge gehen der Frage nach, ob und in welchem Maße Häfen repräsentative Funktionen erfüllten, und nehmen unterschiedlichen Ebenen der Repräsentation in den Blick.
Leben mit den Göttern. MacGregor, Neil. Übersetzt von Wirthensohn, Andreas; Übersetzt von Zettel, Annabel. Deutsch. 2020. 542 S. 245 meist fb. Abb. 24,0 x 17,0 cm. Gb. EUR 25,00. ISBN: 978-3-406-75919-2 C. H. Beck
Ein 40.000 Jahre alter Löwenmann aus Elfenbein, eine goldene Qibla aus dem 16. Jahrhundert, ein Kreuz aus Lampedusa - mit unnachahmlicher Eleganz bringt Neil MacGregor all diese Objekte zum Sprechen. Sein Buch nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der Götter und Religionen.
Von der Arktis bis Indien, von Mexiko bis Japan, vom antiken Rom bis zum Afrika der Gegenwart erzählt dieses Buch, wie religiöse Überzeugungen das Leben von Gemeinschaften, das Verhältnis zwischen dem Einzelnen und dem Staat und unser Bild von uns selbst prägen. Gleichwohl ist Leben mit den Göttern keine Geschichte der Religion und auch kein Plädoyer zugunsten des Glaubens. Es handelt von den Geschichten, die unserem Leben Gestalt geben, und von den unterschiedlichen Weisen, wie Gesellschaften ihren Platz in der Welt imaginieren. Indem es in die Geschichte schaut und rund um den Globus, indem es Objekte, Orte, menschliches Handeln befragt, versucht es zu verstehen, was geteilte Glaubensüberzeugungen für das öffentliche Leben in einer Gemeinschaft oder einer Nation bedeuten, wie sie die Beziehungen zwischen dem Einzelnen und dem Staat formen und wie sie uns helfen, zu verstehen, wer wir sind. Denn mit der Entscheidung, wie wir mit unseren Göttern leben wollen, entscheiden wir auch, wie wir miteinander leben.
L’architecture gothique. Entre invention et réception (XIIe-XXe siècles). Hrsg.: Sandron, Dany; Ceccotti, Camilla; Gallotta, Emanuele. Französisch. 2020. 176 S. 22,9 x 15,2 cm. EUR 42,95. CHF 50,00 ISBN: 978-2-8076-1513-7
Malerei und Feuerkunst. Steinzeug, Irdenware und Fayencen der Sammlung Neuner - Band III. Glaser, Silvia. Deutsch. 2020. 284 S. 445 fb. Abb. 28,0 x 22,0 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-87707-191-5
Philatelie als Kulturwissenschaft. Weltaneignung im Miniaturformat. Hrsg.: Naguschewski, Dirk; Schöttker, Detlev. Deutsch. 224 S. fb. Abb. 19 x 12 cm. Kulturverlag Kadmos. Berlin 2020. EUR 24,90. ISBN: 978-3-86599-422-6
Dance Me to the End of Love. Ein Totentanz. Hrsg.: Kunz, Stephan; Zweifel, Stefan; Beitr.: Földényi, László F.; Maslow, Luise; Zweifel, Stefan; Vorwort von Kunz, Stephan; Zweifel, Stefan. Deutsch. 2020. 344 S. 178 fb., 7 Abb. 23,0 x 16,0 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-000-1 Scheidegger & Spiess
«Totentänze», auch «Makabertänze» genannt, vergegenwärtigen als Bildmotive die Präsenz des Todes und dessen Einfluss auf unsere irdische Existenz. Ausgehend von einem Zyklus von 25 Todesbildern, 1543 nach den berühmten Holzschnitten von Hans Holbein d.J. für das Bischöfliche Schloss in Chur geschaffen und ab Herbst 2020 nach langer Zeit erstmals wieder öffentlich zugänglich, widmet sich Dance Me to the End of Love diesem Motiv. Im Zentrum steht dabei nicht die klassische Ikonographie des Totentanzes, sondern die Bewegung, die Ekstase und die Metamorphose bis hin zur Auflösung im Tod.
Der in dem Buch abgebildete mediale Rausch zieht sich von der Antike bis in die Gegenwart und umfasst Scherenschnitte von Hans Christian Andersen, Werke auf Papier von Albrecht Dürer bis Nancy Spero und Jackson Pollock, Fotografien von Peter Hujar und Cindy Sherman, Video-Stills aus Werken von Rebecca Horn und Vanessa Beecroft ebenso wie kulturhistorische Objekte. Alternierend mit den Abbildungen vermitteln ausgewählte literarische Textausschnitte die ekstatische Beziehung von Tanz und Tod. In ihrem Vorwort befragen Stephan Kunz und Stefan Zweifel vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie unser Verhältnis zum Tod – und zum Leben. Der ungarische Kunsttheoretiker und Essayist László F. Földényi geht derweil in seinem Text der Identität des Todes auf die Spur. Der Essay der deutschen Kunsthistorikerin Luise Maslow ergründet die Geschichte und Bedeutung von Tanz und Musik im Zusammenhang mit dem Tod.
Von Rom bis an die Ränder der Welt. Geschichte in ihrer Landschaft. Esch, Arnold. Deutsch. 2020. 399 S. 20 Abb. und 3 Karten. 21,7 x 13,9 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-75854-6 C. H. Beck
Arnold Esch führt in diesem Buch nicht nur durch das ihm besonders vertraute Italien, sondern bis an die «Ränder der Welt». Er folgt, vom 20. Jahrhundert bis weit in die Antike zurück, den faszinierenden Spuren von Pilgern, Kaufleuten und Gelehrten quer durch Europa bis nach Jerusalem, an die Küsten Afrikas und in die Weiten der Mongolei. Ob römischer Soldat, Abgesandter des französischen Königs, Ablaßkollektor oder Verbannter auf einer Atlantikinsel – die Stimmen, die hier aus den unterschiedlichsten Quellen zu Wort kommen, sind äußerst vielfältig und lebendig. Meisterhaft vermittelt der Autor auf seinen 20 Erkundungen die Geschichte vergangener Welten – eine Einladung zu einer Lesereise durch gänzlich verschiedene historische Landschaften.
Durch Arnold Esch kundig angeleitet, folgt der Leser im Frühling 212 n. Chr. einem römischen Inschriften-Ausmeißler entlang der Meilensteine auf der Straße von Augsburg nach Salzburg, überquert im Jahr 1129 mit dem Bischof von Lüttich die Alpen, reitet 1253 mit einem Abgesandten des französischen Königs 7000 km von der Krim bis in die Mongolei, begleitet 1470 einen Ablaßkollektor auf seiner von Ärgernissen und Überfällen geprägten Reise durch Deutschland und die Niederlande, erhält praktische Reisetips eines Gelehrten aus dem 18. Jahrhundert und fährt schließlich 1992, sieben Monate nach Ende der Sowjetunion, mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok. So versammelt dieses kenntnisreich wie unterhaltsam geschriebene Buch äußerst vielfältige Reiseberichte, die einen stimmungsvollen Eindruck von früheren Zeiten vermitteln und zu eigenen Erkundungen einladen.
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