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Europa

 
 
Aus der Tiefe der Zeit. Kunst in Graubünden vor 1530. Hrsg.: Kunz, Stephan; Puenter, Florio; Zumthor, Peter; Beitr.: Kunz, Stephan; Zumthor, Peter; Fotograf / Fotografin Puenter, Florio. 2019. 132 S. 54 Triplex-Abb. 23 x 17 cm. Pb. EUR 29,00. CHF 29,00 ISBN: 978-3-85881-646-7 Scheidegger & Spiess
Ausgehend von einer Idee des Architekten Peter Zumthor, der in den 1980er-Jahren massgeblich an der Renovation der Villa Planta – Standort des Bündner Kunstmuseums Chur – beteiligt war, ist die Jubiläumsausstellung zum hundertsten Geburtstag der Institution entstanden. Gezeigt werden nicht nur Kunstwerke aus Graubünden aus allen Bereichen der Kultur vor der Reformation, sondern vor allem auch Fotografien von Florio Puenter, der in seinem Schaffen immer wieder kulturgeschichtliche Aspekte reflektiert. Zu den ausgewählten Werken gehören archäologische Fundstücke aus dem Calancatal ebenso wie Marmorskulpturen aus Müstair, Reliquienschreine aus dem Domschatz von Chur oder Fresken aus Waltensburg, eine Truhe aus dem Engadin oder Figuren einer Beweinung Christi aus Domat/Ems. Florio Puenters Schwarz-Weiss-Fotografien heben die besondere ästhetische Qualität der sehr unterschiedlichen Objekte hervor. Mit den Augen von heute blicken wir auf die Kunst vergangener Zeiten und schenken ihr neue Aufmerksamkeit. Auf diese Weise treffen verschiedene künstlerische Vorstellungen zusammen und erlauben eine neue Sichtweise auf die historischen Tiefen der Zeit.
Der Hochmeisterpalast auf der Marienburg [Malbork, Polen]. Konzeption, Bau und Nutzung der modernsten europäischen Fürstenresidenz um 1400. Herrmann, Christofer. 2019. 557 fb. Abb. 31 x 24 cm. EUR 89,00. CHF 102,00 ISBN: 978-3-7319-0813-5 Imhof
Der Hochmeisterpalast auf der Marienburg diente zwischen 1331 und 1457 als Residenz für das Oberhaupt des Deutschen Ordens. Nach einem großartigen Erweiterungsbau zwischen den Jahren 1380 und 1396 zählte der Palast zu den herausragenden, modernsten und stilistisch eigenwilligsten Bauten seiner Art in Europa. Er war Ort für Repräsentation, Verwaltung und das private Wohnen eines mittelalterlichen Fürsten, ausgestattet mit dem höchsten Wohnkomfort seiner Zeit und zahlreichen technischen Innovationen. Hierzu gehörten eine zentrale Warmluftheizung, bequem zugängliche Toiletten, Wasserversorgung und versteckte Dienergänge, über die die Gäste des Hochmeisters mit ‚unsichtbarer Hand‘ Getränke und Konfekt gereicht bekamen. In zahlreichen Sälen (‚Remtern‘) fanden Verhandlungen, Ständetage, Schiedsgerichte, Ratssitzungen und Audienzen statt. Ein Hofstaat von über 100 Personen sorgte für das reibungslose Funktionieren aller öffentlichen und privaten Vorgänge in den Palastmauern. Die Quellen berichten dazu über die Tätigkeiten vom Kellerknecht über die Köche, Musikanten, Hofnarren und ‚Krüppel‘, Schreiber und Juristen bis hin zum Kaplan und seinen Schülern. Die vorliegende Monografie basiert auf intensiven Forschungsarbeiten, die der Verfasser im Rahmen eines DFG-Projektes an der TU Berlin durchgeführt hat. Dabei wird die Baugeschichte bis ins Detail rekonstruiert, die europäischen Bezüge aufgezeigt und auch das Leben hinter den Palastmauern nachgezeichnet. Der Band ist mit zahlreichen historischen und aktuellen Fotos, Zeichnungen und Plänen großzügig ausgestattet.
Das Leben im Ordenshaus. Vorträge der Tagung der Internationalen Historischen Kommission zur Erforschung des Deutschen Ordens in Tallinn 2014. Hrsg.: Kreem, Juhan. 2019. 240 S. 38 fb. Abb. 23 x 18 cm. EUR 38,00. ISBN: 978-3-89739-919-8
Vorarlberger Bauernhöfe. Bäuerliche Architektur und Wohnkultur im Ländle. Markovits, Klaus. 2019. 320 S. EUR 34,90. ISBN: 978-3-7030-0987-7
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