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Antike und Spätantike

 
 
Abb. aus dem römisch-germanischen Kulturleben. (Nach Funden und Denkmälern). Hrsg.: Blümlein, Carl. 2019. 122 S. 394 Abb. EUR 109,95. ISBN: 978-3-486-75333-2
Albert Henrichs: Collected Papers / Greek Myth and Religion. Henrichs, Albert. Hrsg.: Yunis, Harvey. 2019. Engl. 606 S. 13 Abb. 23 x 16 cm. EUR 129,95. ISBN: 978-3-11-044665-4
Athen oder Sparta. Die Geschichte des Peloponnesischen Krieges. Will, Wolfgang. 2019. 352 S. 9 Abb. und 11 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 26,95. ISBN: 978-3-406-74098-5 C. H. Beck
Der Peloponnesische Krieg (431-404 v. Chr.) war das bis dato größte militärische Kräftemessen der Weltgeschichte. Zu seinen Protagonisten gehörten Perikles, Thukydides und Alkibiades, zu seinen dramatischen Höhepunkten die Belagerung Athens und der Ausbruch der Pest, das Massaker von Plataiai, die skrupellose Vernichtung des neutralen Melos und die Katastrophen der athenischen Flotte vor Sizilien und am Hellespont. Der Althistoriker Wolfgang Will legt mit diesem Buch eine spannende. umfassende und aus den Quellen geschöpfte Darstellung des Konfliktes zwischen Sparta, Athen und ihren Verbündeten vor.
Die antiken Bildwerke in Madrid. Nebst einem Anhang, enthaltend die übrigen antiken Bildwerke in Spanien und Portugal. Hübner, Emil. 2019. 356 S. 1 Abb. EUR 119,95. ISBN: 978-3-11-170534-7
Diskussionen zur „Ereignisgeschichte“ der 3. bis 6. Dynastie. Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten (66). Blumenthal, Vera. Das ägyptische Alte Reich. 2019. 265 S. 19 Abb., 8 Tabellen, 2 Diagramme. 24 x 17 cm. EUR 64,00. ISBN: 978-3-447-11203-1 Harrassowitz Verlag
Die Geschichte des Alten Reiches wurde bislang ausschließlich im Rahmen allgemein gehaltener Überblickswerke zur ägyptischen Geschichte behandelt. Um aufzuzeigen, inwieweit eine Rekonstruktion der Ereignisgeschichte des Alten Reiches überhaupt möglich ist, greift Vera Blumenthal bestimmte häufig geäußerte Aussagen und Thesen zu diesem Thema exemplarisch heraus und überprüft sie auf ihre Belegbarkeit hin. Gruppen von Texten und Denkmälern, aus denen regelmäßig historische Schlüsse gezogen werden, unterzieht die Autorin einer quellenkritischen Analyse, um Aussagen darüber treffen zu können, inwieweit die bisher daraus gezogenen Schlüsse zulässig sind. Ein besonderer Fokus liegt auf den Außenbeziehungen Ägyptens während des Alten Reiches und auf der Frage nach dem Ende des Alten Reiches: Die kontroversen Thesen zur Frage nach der Ursache für den Untergang des Alten Reiches und zur Frage nach der Art des Übergangs zur Ersten Zwischenzeit werden einander gegenübergestellt und kritisch erörtert.
Im Ergebnis kann gezeigt werden, dass sich das Bild von der Geschichte des Alten Reiches als wesentlich lückenhafter darstellt, als dies bisher in der einschlägigen Literatur suggeriert wird. Für zukünftige Forschungen wird eine neue Grundlage für einen sensibleren und stärker an historischen Methoden orientierten Umgang mit den Quellen geschaffen.
Hatschepsut. Tagebuch einer Pharaonin. Volkmer, Dietrich. 2019. 96 S. 12 fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 14,95. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7494-3058-1
Inscriptiones Graecae. Inscriptiones Atticae Euclidis anno posteriores.. / Dedicationes et tituli sacri. Tituli sacri. Tituli theatri Bacchi. Hrsg.: Curbera, Jaime. 2019. Latein; Griechisch (bis 1453). 232 S. 248 Abb. EUR 299,00. ISBN: 978-3-11-065656-5
Gronemann, Simona. The Story of Meshal Haqadmoni and its Extant Copies in 15th Century Ashkenaz. 2019. Engl. 194 S. 166 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-11270-3 Harrassowitz Verlag
Only five manuscript copies of the Hebrew book of fables Meshal Haqadmoni have survived and all five were scribed and illuminated within 15th century Ashkenazi communities. Yet the text, including the captions for 82 illustrations, was written 150 years earlier in Spain by Isaac ibn Sahula. It turns out that the styles of the illustrations in these five copies, while distinct from each other, are rooted in the then prevalent styles of German popular illuminated books.
The manuscripts provoke several questions: Were the original copies of Meshal Hakadmoni, in Spain, illustrated? If not, how come that all the known 15th century Ashkenazi copies are illustrated? And more generally, what caused the renewed interest in the book of fables at such a geographic and time distance? What was the relation between the production of these copies, particularly the illustrations, to the surrounding German culture? The study by Simona Gronemann attempts to answer these and other questions. It is the first time that a hypothesis is being made as to a possible Ashkenazi prototype manuscript and as to further copies that might have existed in Germany and in northern Italy. All in all it provides an exciting journey through 15th century art of book illumination in central Europe, as affecting a Hebrew secular book.
Die frühe Münzprägung vom Kimmerschen Bosporus (Mitte 6. bis Anfang 4. Jh. v. Chr.). Die Münzen der Städtke Pantikapaion, Theodosia, Nymphaion und Phanagoria sowie der Sinder. Frolova, Nina A. 2019. 96 S. 33 fb. Abb. EUR 74,95. ISBN: 978-3-05-007977-6
Wie die Pyramiden tatsächlich gebaut wurden. erforscht vom Immobilienfachmann. Pachowsky, Reinhold. 2019. 160 S. 22 x 15 cm. Gb. EUR 14,90. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7494-6747-1
Von den Anfängen in archaischer Zeit bis zum Ende der hellenistischen Epoche. Philippika (130). Straub, Nina. Studien zur ionischen Architektur auf der Peloponnes. 2019. 396 S. 412 Abb., 3 Diagramme, 27 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11249-9 Harrassowitz Verlag
Die antike griechische Architektur hat unterschiedliche architektonische Gestaltungssysteme hervorgebracht, die in der Forschung als dorische, ionische und korinthische Ordnung bezeichnet werden. Die dorische Ordnung war vor allem im griechischen Mutterland, insbesondere aber auf der Peloponnes weit verbreitet und hat laut dem antiken Architekturtheoretiker Vitruv dort sogar ihren Ursprung. Die ionische Architektur hingegen wurde in diesem dorisch dominierten Bereich erst nach und nach in Form von einzelnen Bauelementen oder in eigenen Bauten verwendet.
Nina Straub geht diesem Phänomen der allmählichen Ausbreitung ionischer Architektur auf der dorisch geprägten Peleponnes erstmalig umfassend nach. Auf einer umfangreichen Materialgrundlage mit bisher unpublizierten Stücken aus Depots und Grabungen wird die ionische Architektur vom ersten Auftreten in archaischer Zeit bis zum Ende der hellenistischen Epoche analysiert. Darüber hinaus skizziert die Autorin eine lokale und regionale Entwicklungsgeschichte für die Peloponnes und zeigt, inwiefern die ionisch-peloponnesische Architektur Vorbildern in den ionisch dominierten Gebieten der griechischen Welt folgt. Anhand zahlreicher Beispiele lässt sich dadurch auch eine eigenständige peloponnesisch-ionische Formensprache belegen, deren Einfluss auch über die peloponnesische Halbinsel hinaus beobachtet werden kann.
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