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Antike und Spätantike

 
 
Aleksanderia. Studies on Items, Ideas and History. Dedicated to Professor Aleksander Bursche on the Occasion of his 65th birthday. Hrsg.: Cio?ek, Renata; Chowaniec, Roksana. Englisch. 2021. 446 S. 221 ill., 27 maps, 23 tables. 29,7 x 21,0 cm. EUR 138,00. ISBN: 978-3-447-11554-4 Harrassowitz Verlag
This Festschrift dedicated to Professor Aleksander Bursche contains forty-five scientific papers written by sixty-three authors, from over a dozen countries.
All contributions present both archival works and absolutely new discoveries and studies, and are all richly illustrated. Many papers fill so far existing significant gaps in knowledge. They are dealing with ancient numismatic, archaeology and ancient history touching upon issues related to the Celts, Greek and Romans, Barbarians, affecting the areas of the Classical and Barbarian Worlds. The authors, leading scholars from various academic disciplines, present in this volume exceptional perspectives and research, illustrating potential of various artefacts as a source for the study of economy, trade, social and cultural changes and dynamics. The volume will enrich our knowledge about twenty-first century numismatic and archaeological studies, being modern and interdisciplinary.
Aleksanderia. Studies on Items, Ideas and History. Dedicated to Professor Aleksander Bursche on the Occasion of his 65th birthday. Hrsg.: Cio?ek, Renata; Chowaniec, Roksana. Englisch. 2021. 446 S. 221 ill., 27 maps, 23 tables. 29,7 x 21,0 cm. EUR 138,00. ISBN: 978-3-447-39138-2 Harrassowitz Verlag
This festschrift dedicated to Professor Aleksander Bursche contains forty-five scientific papers written by sixty-three authors, from over a dozen countries.
All contributions present both archival works and absolutely new discoveries and studies, and are all richly illustrated. Many papers fill existing so far significant gaps in knowledge. They are dealing with ancient numismatic, archaeology and ancient history touching upon issues related to the Celts, Greek and Romans, Barbarians, affecting the areas of the Classical and Barbarian Worlds. The authors, leading scholars from various academic disciplines, present in this volume exceptional perspectives and research, illustrating potential of various artefacts as a source for the study of economy, trade, social and cultural changes and dynamics. The volume will enrich our knowledge about twenty-first century numismatic and archaeological studies, being modern and interdisciplinary.
Halsringe. Erkennen. Bestimmen. Beschreiben. Abegg-Wigg, Angelika; Heynowski, Ronald. Deutsch. 2021. 208 S. 25 fb. Abb., 158 sw. Abb. 24,0 x 17,0 cm. EUR 19,90. ISBN: 978-3-422-98286-4
Ladenburg und der Lobdengau zwischen Limesfal und den Karolingern. Forschungen und Berichte zur Archäologie in Baden-Württemberg (17). Hrsg.: Prien, Roland; Witschel, Christian. LOPODUNUM VII. Deutsch. 2021. 306 S. 132 fb. Abb., 45 sw. Abb. 29,7 x 21,0 cm. EUR 49,00. ISBN: 978-3-95490-481-5 L, Reichert
Die Stadt Ladenburg kann auf ein reiches historisches Erbe zurückblicken: In der römischen Epoche war Lopodunum der Hauptort einer ausgedehnten Stadtgemeinde, der civitas Ulpia Sueborum Nicrensium, und ab der karolingischen Zeit ist Lobedtenburc als Zentrum des Lobdengaues belegt. Das könnte zusammen mit der Kontinuität des Ortsnamens auf eine erhebliche Konstanz der administrativen Strukturen zwischen Antike und Frühmittelalter hindeuten. Bei näherem Hinsehen stellt sich die Situation allerdings komplexer dar. Das liegt nicht zuletzt an dem Mangel an schriftlichen Quellen, denn diese fallen für den Zeitraum zwischen der Mitte des 3. Jahrhunderts, als die römische Herrschaft östlich des Rheines mit dem ‚Limesfall‘ endete, und dem mittleren 8. Jahrhundert, als Ladenburg erstmals wieder im Lorscher Kodex Erwähnung fand, fast völlig aus. Umso wichtiger sind archäologische Befunde und Funde, deren Zahl in den letzten Jahren durch eine intensive Grabungstätigkeit in Ladenburg und Umgebung für den hier in Frage stehenden Zeitraum, der gemeinhin als ‚dunkel‘ gilt, stark zugenommen hat. Die bedeutendsten von diesen werden in dem vorliegenden Band – teilweise erstmals – vorgestellt und in den historischen Kontext eingebettet. So werden hier eine Gruppe von Postumus-Münzen aus Ladenburg publiziert, neue Interpretationen des spätrömischen burgus und des mittelalterlichen ‚Bischofshofes‘ präsentiert sowie aktuelle Erkenntnisse zu einem karolingischen Gräberfeld im Stadtgebiet vorgelegt. Auch das Umland von Ladenburg ist stark vertreten, so durch Überblicke zu den reich ausgestatteten frühmittelalterlichen Gräberfeldern der Region oder zu den spektakulären Grabungsergebnissen in Heddesheim und Mannheim-Vogelstang. Kritische Neubewertungen schon lange bekannter schriftlicher Quellen wie der gefälschten Urkunde des Merowingerkönigs Dagobert I. für Ladenburg sowie historisch-archäologische Synthesen zu den verschiedenen möglichen Szenarien des „Limesfalles“ und zu Vergleichsregionen wie der spätantiken Pfalz runden den Band ab. Dadurch entsteht das Bild eines Zentralortes, der nach dem Ende der römischen Herrschaft seine Bedeutung zunächst behielt, wenn auch bei einem stark veränderten Aussehen der Bebauung. Eine ungebrochene Siedlungskontinuität über das gesamte Frühmittelalter hinweg kann jedoch nicht konstatiert werden; vielmehr ist von einem partiellen Neubeginn in der spätmerowingisch-karolingischen Epoche auszugehen.
Die Auswirkungen der römischen Präsenz in Numidien (2. Jh. v. Chr. – 1. Jh. n. Chr.). Archäologische Forschungen (38). Ardeleanu, Stefan. Numidia Romana?. Deutsch. 2021. 628 S. 36 Tafeln, 192 sw. Abb. , 44 fb. Abb. 29,7 x 21,0 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-95490-509-6 L, Reichert
Die komplexen Phänomene rund um die Eingliederung Numidiens in den Machtbereich Roms wurden bisher mehrheitlich ausgehend von bipolaren Modellen wie Punisierung, Romanisierung, der Widerstandstheorie oder der Autochthonologie diskutiert. Alternativ hierzu zeichnet die vorliegende Studie basierend auf eigene Feldforschungen und am Fallbeispiel von sechs Mikroregionen das Panorama einer erstaunlich frühen Ausprägung der urbanen Zentren Numidiens nach, die in neuen diachronen Phasenplänen visualisiert wird. Anhand ausgewählter Wohn- und Werkstattbereiche, Heiligtümer und des Grabwesens werden lokal- und regionalspezifische Charakteristika herausgearbeitet, die sich z. T. bis in die Kaiserzeit hielten. Gleichzeitig entstanden Neuschöpfungen von Kult-, Grab-, Keramik- oder Architekturformen, die aber weder mit Resistenz lokaler, noch mit dem Zuzug neuer Gruppen, wie etwa römischer Bürger, zu erklären sind. Die komplexe Dekor- und Formensprache von Bauten und Fundobjekten belegt ebenso wie einige Wirtschaftszeugnisse (Marmorimporte und -exporte, Keramikimitation, Münzdistribution), dass die Städte Numidiens seit dem 2. Jh. v. Chr. bestens in die mediterranen Handelsnetzwerke und kulturellen Transferprozesse eingebunden waren. Besonders zu Mittelitalien bestanden enge Beziehungen, die lange vor der Annexion Numidiens (46 v. Chr.) zu gegenseitiger Einflussnahme auf Politik und Territorium führten. Heterogene Fundkontexte, Distributionsmechanismen und Inschriften zeigen aber, dass deutlich mehr Akteure an diesem Austausch teilnahmen als – wie bislang vermutet – nur die Könige Numidiens und die republikanischen Feldherren bzw. später die Kaiser. Der gängigen Meinung einer ‚dunklen Epoche Nordafrikas‘ werden somit eine Fülle neuer Grabungs- und Surveydaten sowie die Reevaluation älterer Forschungsergebnisse gegenübergestellt. Damit werden neue Erklärungsmodelle für diese entscheidende Entwicklungsphase des Städtewesens Nordafrikas und die Identitätsdiskurse dieser Zeit präsentiert.
Die Silberne Stadt. Rom im Spiegel seiner Medaillen. Hrsg.: Burioni, Matteo; Hirsch, Martin. Deutsch. 2021. 464 S. 650 Abb. 28,0 x 24,0 cm. EUR 59,00. CHF 72,00 ISBN: 978-3-7774-3253-3
Ein Zeugnis des frühen kuschitischen Königtums. Die Stele SNM 1851 vom Jebel Barkal. Meroitica (28). Lohwasser, Angelika; Sörgel, Anne. Beitr.: Buttermann, Finnja. Deutsch. 2021. 250 S. 37 Abb., 25 Tabellen. 29,7 x 21,0 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-11563-6 Harrassowitz Verlag
1920 fand George A. Reisner im Hof B 501 des Amun-Tempels am Jebel Barkal (Sudan) eine in ihrem unteren Teil zerstörte Stele, die sich heute im National Museum Khartum befindet (SNM 1851). Sie galt als frühes Zeugnis des kuschitischen Königs Pi(anch)y, der nach Ägypten zog und die Grundlagen für die Herrschaft der 25. Dynastie in Ägypten legte.
In der vorliegenden Studie von Angelika Lohwasser und Anne Sörgel wird diese Stele erstmalig vollständig mit Faksimile, philologischer Bearbeitung und historischem Kommentar sowie kulturgeschichtlicher Einordnung publiziert. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der wechselvollen Geschichte der Stele, die bisher zumeist im Schatten ihrer vermeintlichen großen Schwester, der Triumphstele des Pi(anch)y, stand. So werden intensiv die Fragen nach dem ursprünglichen Stifter der Stele, der Phasen der Tilgung sowie ihrer sekundären Nutzung thematisiert. Dabei kommen auch neue Hypothesen v.a. zu ihrer Entstehung zur Sprache und unterstreichen so die Bedeutung der Sandsteinstele SNM 1851 als bedeutendes Denkmal des frühen kuschitischen Königtums.
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