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Einzelne, verstorbene Künstler

 
 
Pascal Danz Werkverzeichnis. Hrsg.: Felicity Lunn. Beitr.: Andreas Fiedler, Felicity Lunn und Aoife Rosenmeyer. Wissenschaftliche Erarbeitung Caroline Komor Müller. Deutsch / Englisch,2020. 418 S., 1902 Abb. 24 x 30 cm, Gb. 70,00 EUR ISBN: 978-3-86833-282-7 modo
Der Schweizer Pascal Danz (1961 bis 2015) setzte sich im Laufe einer drei Jahrzehnte währenden produktiven Karriere intensiv mit den Möglichkeiten der Malerei unter den Bedingungen der Fotografie auseinander. Seine oft nach zufällig gefundenen medialen Vorlagen gearbeiteten Gemälde bewegen sich auf dem vagen Terrain zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Sie spüren latenten Wahrnehmungen wie Stimmungen oder Raumatmosphären in massenmedialen Bildinhalten nach. Diese Leerstellen in der Abbildbarkeit von Wirklichkeit erkundete Pascal Danz mit den klassischen kompositorischen Mitteln der Malerei: Licht und Schatten, Farbe, Form und Oberfl ächenstruktur. Durch Verschleierung, Verschiebung oder Verunklärung transformierte er das Vorgefundene in neue konzeptuelle Topographien oder distanzierte Ideallandschaften, wie sie nur die Malerei, als künstlerisches Leitmedium verstanden, bereitstellt.
Herausgegeben von der Kuratorin und Witwe des Künstlers, Felicity Lunn, liegt nun erstmals ein von Caroline Komor Müller zusammengestelltes Werkverzeichnis der Papierarbeiten und Gemälde vor, das eine Lücke in der öffentlichen Wahrnehmung sowie der kunsthistorischen Einordnung von Pascal Danz’ Œuvre schließt. Der Catalogue Raisonné beginnt mit den frühen noch gegenständlichen Arbeiten ab Mitte der 1980er Jahre und schließt mit Werkgruppen aus der späten Schaffensphase, wie den Stillleben aus den Jahren 2014 / 15. Er präsentiert eine Auswahl von Schlüsselwerken in großformatigen, farbigen Abbildungen von hoher Druckqualität und lädt, ergänzt um fundierte Einführungstexte von Andreas Fiedler, Aoife Rosenmeyer und Felicity Lunn, dazu ein, sich in die visuellen „Gedankengebäude“ (P. Danz) des Malers zu vertiefen, der immer wieder nach neuen Formulierungen gesucht hat.
Marcel Duchamp. Die Erfindung der Gegenwart / Inventing the Present.Hrsg.: Graulich, Gerhard; Röder, Kornelia; Beitr.: Archino, Sarah; Berswordt-Wallrabe, Kornelia von; Bethlen, Patricia; Bürgel, Deborah; Franklin, Paul B.; Graulich, Gerhard; Kolb, Sarah; Miroglio, Francesco; Neuburger, Katharina; O'Connor, Jill; Röder, Kornelia; Wiehager, Renate; Zanetti, Sandro. Englisch; Deutsch. 2020. 264 S. 37 Abb,. 24,0 x 17,0 cm.EUR 30,00. CHF 34,50 ISBN: 978-3-7757-4729-5
Elisabeth von Eicken.Karge, Wolfgang.Deutsch. 2020. 120 S. 24,0 x 17,0 cm.EUR 19,80. ISBN: 978-3-96045-124-2
Frida Kahlo.Judah, Hettie.Englisch. 2020. 28 S. Abb. 18,1 x 12,0 cm.EUR 15,50. ISBN: 978-1-78627-711-4
Dore Meyer-Vax. Engangierte Kunst. Arenz, Ewald; Dippel, Andrea; Gomringer, Nora; Lang, Lothar; Meyer-Vax, Dore; Weigand, Sabine; Weinke, Inge; Zachow, Bernd. Hrsg.: Dippel, Andrea. Deutsch. 2020. 129 S. 24,0 x 16,5 cm.EUR 29,00. ISBN: 978-3-903796-39-3
Violeta Parra’s Visual Art.Dillon, Lorna.Englisch. 2020. 149 S. 7 Abb., 8 fb. Abb. 21,0 x 14,8 cm. Book. EUR 53,49. CHF 59,00 ISBN: 978-3-030-38406-7
Stürmische Zeiten ? Eine Künstlerehe in Briefen 1915-1943. Hans Purrmann und Mathilde Vollmoeller-Purrmann.Hrsg.: Billeter, Felix; Leitmeyer, Maria. Deutsch. 2020. 256 S. 50 fb. Abb. 21,0 x 13,5 cm.EUR 18,00. ISBN: 978-3-422-98242-0
Martin Schade.Rätze, Andreas. Hrsg.: Daiker, Kerstin. Deutsch. 2020. 16 S. 21,0 x 21,0 cm.EUR 8,00. ISBN: 978-3-96197-104-6
Irma Stern. Afrikanerin in Europa - Europäerin in Afrika. O'Toole, Sean.Deutsch. 2020. 160 S. 80 fb. Abb. 22,3 x 16,8 cm.EUR 25,00. CHF 35,90 ISBN: 978-3-7913-7806-0
Albert Trachsel 1863–1929. Hrsg.: Vögele, Christoph; Beitr.: Blome, Diana; Byland, Robin; Ullmann, Larissa; Vögele, Christoph. Deutsch. 2020. 192 S. 142 fb. Abb. 28,0 x 22,0 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 49,00 ISBN: 978-3-03942-001-8 Scheidegger & Spiess
Der Genfer Maler, Zeichner und Aquarellist Albert Trachsel (1863–1929) zählt zu den wichtigsten und eigenwilligsten Gesamtkünstlern um 1900. Nach einem Studium der Architektur reist er nach Paris, wo er sich mit den Symbolisten austauscht und neben Ferdinand Hodler und Félix Vallotton 1892 beim ersten Salon de la Rose-Croix aquarellierte Zeichnungen kühner Fantasiearchitekturen aus seinem Album «Les Fêtes réelles» ausstellt. Zurück in Genf wendet sich Trachsel ab 1902 autodidaktisch der Ölmalerei zu. Ab 1904 entsteht sein symbolistisches Hauptwerk, die «Traumlandschaften», die sich durch ein strahlendes Kolorit sowie eine auffällige Abstraktion auszeichnen.
Mehr als 30 Jahre nach der letzten grossen Einzelausstellung zeigt das Kunstmuseum Solothurn nun eine umfassende Retrospektive zu Albert Trachsel. Reich bebildert, bietet die vorliegende Monografie einen detaillierten Überblick seines Schaffens und gibt Aufschluss über die Rezeptionsgeschichte sowie über die bedeutenden Schweizer Sammler seines Werks, Oscar Miller, Josef und Gertrud Müller und Richard Kisling. Zudem wirft der Band neues Licht auf die einflussreiche Künstlerfreundschaft mit Ferdinand Hodler. Er betont ausserdem die Essenz des Geistigen in der beginnenden Moderne, das sich auf einzigartige Weise mit Trachsels symbolistischer Grundhaltung verbindet.
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