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Kerber Verlag |
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Kann Fotografie unsere Zeit in Bilder fassen? Eine zeitkritische Bilanz. Hrsg. Jörg Boström und Gottfried Jäger. Dtsch./ engl. 224 S., 16 cm, Gb., EUR 17,95 ISBN:
3-936646-69-4 Kerber
25 Jahre Bielefelder Symposien über Fotografie und
Bildmedien 1979 — 2004.
Das Buch versammelt 50 Originalbeiträge zu einer aktuellen Fragestellung in Texten und Bildern von namhaften Autorinnen und Autoren der Bielefelder Veranstaltung, die die ästhetische Theorie und Praxis der Fotografie und angrenzender Medien im Laufe der letzten 25 Jahre entschieden mitgeprägt und mitgestaltet hat.
Neben einer Dokumentation zur Geschichte der Bielefelder Symposien vermittelt das Buch damit vor allem eine aktuelle Zwischenbilanz zum Stand der Diskussion um die Rolle der Fotografie im Zeitalter ihrer elektronischen Manipulierbarkeit.
Beiträge: Jörg Anders, Andreas Beaugrand, Roman Bezjak,
järg Boström, Katharina Bosse, Heinz Buddemeier,
Martin Roman Deppner, Peter Dimke, Ralf Filges,
Herbert W. Franke, Claudia Fährenkemper,
Christian Gapp, Christiane Gehner, Gerhard Glüher,
Roland Günter, Jürgen Heinemann, Dietmar Henneka,
Thomas Hensel, Karl Martin Holzhäuser,
Klaus Honnef, Hans Dieter Huber, Gottfried Jäger,
Joachim Jansong, Enno Kaufhold, Andreas Krase,
Rolf H. Krauss, Gerhard Johann Lischka,
Martha Madigan, Florian Merkel, Karl Müller,
Frieder Nake, Hansjoachim Nierentz, Jerzy Olek,
Claudia Gabriele Philipp, Emanuel Raab, Stefan Raum,
Otto E. Rössler, Rolf Sachsse, Klaus Sachs-Hombach,
jack Sal, Arne Scheuermann, Hermann Stamm,
Helfried Strauß, Manfred Strecker, Andrea Sunder-Plassmann, Franjo Tholen, Kirsten Wagner, Gudrun Wessing, Anja Wiese, Anna Zika und Günter Zint.
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Feminin. Frauenbildnisse aus Privatbesitz.Hrsg. Kunstsammlungen Chemnitz. Textbeiträge von
Ingrid Mössinger, Roland Doschka und Inge Grimm. 88 S., 60 fb. Abb., 30 cm, Hardcover, gebunden. EUR 28,–
ISBN:
3-936646-56-2 Kerber
Die Frau in der Kunst ist das zentrale Thema der Sammlung aus Privatbesitz. Das Weibliche erscheint dabei in unterschiedlichster Gestalt – Göttin, Geliebte, Mutter oder Femme fatale. Sechzig Gemälde und Zeichnungen zeigen die außerordentliche Vielfalt, mit der sich die Meister der Klassischen Moderne wie Emil Nolde, Fernand Léger, Oskar Kokoschka, Marc Chagall oder Henri Matisse dem Thema nähern. Pablo Picasso, in dessen künstlerischem Gesamtwerk die Darstellung der Frau eine zentrale und ungemein wichtige Position einnimmt, dominiert in der Privatsammlung mit über dreißig Originalen.
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung „Feminin“, Kunstsammlungen Chemnitz 2004.
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Friendly Fire. Hrsg. (published by) Pfalzgalerie Kaiserslautern. Text (authors) Leonhard Emmerling u.a. Dtsch./Engl., 80 S., 50 fb. Abb., 23 cm, Gb., EUR 24,-
ISBN:
3-936646-53-8 Kerber
In Videos, Zeichnungen und Installationen umkreisen die Künstler Stefan Demary, Euan Macdonald, Max Grueter, Ben Morieson und Roman Signer Themen wie (Selbst-) Zerstörung, Absurdität, Grenzüberschreitung und Paradoxien.
Friendly Fire, ein Begriff aus der Sprache des Militärs, meint die versehentliche Unterbeschussnahme von Truppenteilen durch eigene Einheiten. Der Begriff hat, wie „Kollateralschaden“, die Eigen-schaft, zugleich euphemistisch und zynisch zu sein. Als solcher taugt er in hervorragender Weise dazu, gewisse kaum mehr verständliche, paradoxe Verhältnisse unter einem Schlagwort zu subsumieren.
In „Friendly Fire“ geht es um eine Entwicklung hin zu einer technischen Perfektion, die, neben den Möglichkeiten ihres Erfolges, die Potenz zum vollständigen Desaster mitproduziert; es geht um grauenhafte Eehlentwicklungen, die wir nie mitbedacht haben, als wir das Gute planten, das sich ins Gegenteil verkehrt.
The artists Stefan Demary, Euan Macdonald, Max Grueter, Ben Morieson and Roman Signer are represented in videos, drawings and installations concentrating on subjects as (self-) destruction, absurdity, borderline experience und paradoxes.
‘Friendly Fire“, a military term, means the inadvertent attack of units by their own units. The term is euphemistic und cynical at the same time. As such, he is suitable in outstanding way to subsume hardly comprehensible, paradoxical circumstances under one slogan.
“Friendly Fire“ is about a development to a technical perfection, that includes both: the possibilities of success and of complete disaster at the same time; it is about horribly undesirable developments, that we never thought off when planning the good, turning into bad.
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Harald Braun. Redenräume, Wolldecken und Beton. Hrsg. Krefelder Museen. 64 Sl, 43 fb. Abb., 27 cm, Gb., EUR 20,-
deutsch / englisch
Format 21,0 x 27,0 cm, 64 Seiten mit 43 farbigen Abbildungen, Hardcover, gebunden
ISBN:
3-936646-64-3 Kerber
Seit etwa zehn Jahren hat der Bildhauer Harald Braun, 1959 in Offenburg/Baden geboren, die assoziative Rede als Kunstform entwickelt, um sie schließlich in raumgreifenden Installationen aus bedruckten Kunststoffbahnen in eine eigenständige Bildsprache zu übersetzen: die so genannten „Redenräume“.
Bildquellen und Motive, die zunächst durchaus heterogen anmuten, werden mit unverwechselbarem Charme und Witz in einer „ars combinatoria“ verschmolzen. Diese Kombinatorik ist andererseits in den „Betonikonen“ begründet, wo Textilien und Beton zu eigenwilligen Hybriden gestaltet werden.
Biografie: 1959 geboren in Offenburg/Baden seit 1993 entwickelt Harald Braun die in situ gehaltene Rede als eigene Ausdrucksform.
1997 Kunstpreis der Kunststiftung des Landes Baden-Württemberg
2001 Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen
lebt und arbeitet in Stuttgart
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung „Harald Braun – Redenräume, Wolldecken und Beton“, Museum Haus Lange, Krefeld, 2004.
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Helmut Lederer. Fotograf. Retrospektive. Hrsg. Fotomuseum des Münchner Stadtmuseums. Text. Ulrich Pohlmann und Simone Förster. 192 S., 100 fb. und 75 Textabb. in Duplex. 29 cm, Kerber, Bielefeld 2004. EUR 39,80 ISBN:
3-936646-49-X Kerber
Der Bildhauer und Fotograf Helmut Lederer (1919 — 1999) beschäftigte sich in seinem fotografischen Werk maßgeblich mit den Themen Gesicht und Körper, Reisen und Landschaft, Kunst und Künstlerporträt und den Möglichkeiten fotografischer Abstraktion.
Mit der Beteiligung an den für die Fotografie der Nachkriegszeit zentralen Ausstellungen „subjektive fotografie 1—3“ (1951, 1954, 1958) erhielten Lederers künstlerische Fotograflen erstmals internationale Beachtung. Die sechziger Jahre stellten für ihn seine fotografisch produktivste Phase dar.
Helmut Lederer veröffentlichte seine Fotografien in umfangreichen Bildbänden, wie zum Beispiel „Marino Marini“ (1961) und dem programmatischen Buch „Lichtnovellen“ (1969), und fand fotografisch zu einer radikalen Abstraktion.
Die umfassende Publikation zum Werk Lederers
erscheint im Gedenken an seinen 85. Geburtstag.
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Konkrete Fotografie. Hrsg. v. Gottfried Jäger. Dtsch./ Engl., 240 S., 64 fb. und 96 sw Abb., 24 cm, Gb., Kerber, Bielefeld 2004. EUR 32,-
ISBN:
3-936646-74-0 Kerber
Der Begriff Konkrete Fotografie leitet sich von dem Begriff Konkrete Kunst ab. Konkrete Fotografie wird demnach hier als Teilgebiet Konkreter Kunst angesehen. Gleichermaßen ist es auch Teilgebiet der allgemeinen Fotografie. Insgesamt handelt es sich um ein Gebiet, für das es bisher keine ausreichende Darstellung gibt. Zwar existieren in Geschichte und Gegenwart zahlreiche Werke, die mit dem Begriff gekennzeichnet werden können. Aber es existiert keine fachwissenschaftliche Theorie, keine historisch oder phänomenologisch zusammenhängende Darstellung. Angesichts der Tatsache, dass Werke konkreter Foto-grafie im Rahmen von Ausstellungen, Sammlungen und Publikationen zunehmend in Erscheinung treten, scheint es geboten, eine entsprechende Publikation zu vorzulegen. Darin sollen Geschichte, Ästhetik und Technik konkreter Fotografi en veranschaulicht werden. Vorrangiges Merkmal der Allgemeinen Fotografie ist es, Abbilder zu schaffen, die mit dem Abgebildeten erkennbare Ähnlichkeit aufweisen. Konkrete Fotografien bilden demgegenüber erkennbar nichts ab, zu dem Ähnlichkeit bestünde. Sondern sie konkretisieren die Fotografie selbst, die dabei ihren Status als Medium verliert und Objektcharakter gewinnt. Konkrete Fotografien sind ästhetische Objekte ihrer selbst.
Concrete Photography can be seen as a new subsection within Concrete Art. lt therefore appears a long side other respective modes of artistic expression, such as Concrete Painting, Concrete Music or Concrete Poetry. Likewise, however, it is a subsection of photography. Altogether we are looking at a phenomenon or discipline for which to date there exist neither a conclusive theory, nor a comprehensive documentation even though autonomous images of its kind already emerged in the earty twentieth century, vividly exerting influence even today. Concrete Photography is, therefore, a veritable art form in its own right. This publication is the first in book form to present the history, esthetics and technique ofthe genre, and it introduces approx. 150 works by 80 international artists.
authors
Gottfried Jäger: Photographer and former Professor for Photography at the University of Applied Sciences, Bielefeld; in the mid-1960s, he developed the theory and practice of Generative Photography which, with its systematic and constructive approach, contributed to Concrete Photography on the whole
Rolf H. Krauss: Art and Media Scientist; in the
1970s, he built up both his own collection of “Art With
Photography“, focusing in particular on Concept Art
and Action Art. This and his extensive photographic
Iibrary today are part of the Graphic Collection of the
State Galiery Stuttgart
Beate Reese: Art Historian; she is the curator of the “Peter C. Ruppert Collection — Concrete Art in Europe after 1945“ in the Museum im Kulturspeicher Würzburg (Storehouse of Culture Museum, Würzburg) with its department of Concrete Photography
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Marc Lüders. Photopicturen. Hrsg. von Thomas Levy, Hamburg. Texte von Oliver Grau, Wolf Jahn und Christoph Heinrich. 72 S., 48 meist fb. Abb, 25 cm, Gb., EUR 20,-
ISBN:
3-936646-32-5 Kerber
Marc Lüders verbindet in seinen Arbeiten die Mittel der Fotografie und der Malerei zur Kunstgattung der Photopictur (pictura = lat. Malerei, Gemälde). Der Gewinn an künstlerischen Ausdruckspotenzialen, der damit entsteht, erschließt sich zunächst über die Charakteristika der Ausgangsmedien: Im Wesen der Fotografie liegt es, Ausschnitte der Realität zu zeigen. Bestimmte Perspektiven, Beleuchtungen und gegenständliche Arrangements können dabei hergestellt werden. Der Fotografie haftet jedoch ein grundlegender dokumentarischer Wert an — das Foto liefert immer auch den Beweis: Dies ist oder war real.
Die Malerei zeigt im Vergleich dazu nicht ein Stück Realität, sondern schafft eines. Sie bildet nicht ab, sondern ist selbst das Bild, beweist nichts — außer eben sich selbst. Zugleich ist die Kulturtat eine andere, entgegengesetzte: Der Künstler fängt nicht ein äußeres Bild ein, er trägt ein Bild — sein inneres Bild — aus sich heraus..
In Verbindung von Fotografie und Malerei begegnen sich die Möglichkeiten, äußere Realitäten zu Bildern und innere Bilder zu äußerer Realität zu machen. Damit entsteht eine zentrale und in ihrer Qualität einzigartige Option für künstlerischen Ausdruck: Dem Spiel mit der ungreifbaren Spannung von Realität und Surrealität, mit Objektivität und Subjektivität, Außenwelt und Innenwelt, Natur und Kultur.
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Matthew Weinstein. Universal Pictures. Hrsg. Pinakothek der Moderne, München. Textbeiträge von
Corinna Thierolf und Sabine Folie. Deutsch / englisch. 82 S., 26 meist fb. Abb., 33 cm, Hardcover mit laminiertem Schutzumschlag. EUR 34,–
ISBN:
3-936646-55-4 Kerber
Der amerikanische Künstler Matthew Weinstein (1964 geboren) hat den Raum 21 der Pinakothek der Moderne in einen transkulturellen Garten Eden verwandelt. Sand, Segel und Frisbees führen in die Mitte eines Global Dream der Gegenwart. Hier betritt man einen „Venice Beach“, der allen westlichen Stadtneurotikern einen Wellness- und Easy-Going-Hafen bietet. Das Paradies der Freizeitkultur ist aus digitalen Welten generiert, die jede Metamorphose - vom Apfel des Paradieses über den „Big Apple“ bis zur golden glänzenden Wurfscheibe – möglich machen.
Was zählt, ist der Rausch entfesselter Möglichkeiten: der perfekte Körper, die ewige Jugend, die grenzenlose Kommunikation und ein Glaube, der auf High-tech ebenso vertraut wie auf die Kraft der Talismane exotischer Länder und trefflich sitzende Akupunktur-Nadeln. Weinstein demontiert den verlockenden Schein des Fetischismus und evoziert genau an der Grenze zwischen dem Bedürfnis nach Glauben und Aberglauben eine kritische Auseinandersetzung mit dem Theater der Waren und Imaginationen. Die vermeintlich banale Lust an der Oberfläche provoziert einen Tiefenrausch, der hinabführt in die Historie unserer Kultur.
Denn was unterscheidet die Jagd nach den Trophäen von Venice Beach und Big Apple von der Sehnsucht nach den immer wieder hervorgeholten Götzen, die wie das Goldene Kalb umtanzt werden? Nichts – denn es sind „Universal Pictures“.
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung „Matthew Weinstein. Universal Pictures“, Pinakothek der Moderne, München, 2004.
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Henry Moore. Menschliche Landschaften. Hrsg. Städtische Galerie Wolfsburg. 88 S., 46 fb. Abb. 24 cm. Gb EUR 26,50 ISBN:
3-936646-52-X Kerber
Die Verbindung der menschlichen Figur mit der Landschaft spielt in den Plastiken des englischen Künstlers Henry Moore (1898 - 1986) eine wichtige Rolle. So lassen sich manche seiner abstrakten Liegenden gleichsam als "menschliche Landschaften“ charakterisieren.
Quelle seiner Inspiration war stets die Natur. Beim Studium von Naturgebilden wie Kieselsteinen, Felsblöcken, Knochen, Muscheln, Bäumen und Gewächsen fand Henry Moore Form- und Rhythmusprinzipien vor. Aus dieser umgrenzten Vielfalt in der Natur entwickelte der Künstler seine Ideen und ein einzigartiges Gefühl für organische Formen. Die in diesem Buch gezeigten Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden geben einen konzentrierten Einblick in das von überragender Gestaltungskraft geprägte Werk des Künstlers.
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Oliver Payne & Nick Relph. Hrsg. Kroksnes, Andrea. 2003. 120 S., 60 fb. Abb. 27 cm. Gb EUR 25,- ISBN:
3-936646-50-3 Kerber
Die britischen Filmemacher Oliver Payne und Nick
Relph bekamen auf der Biennale in Venedig 2003 den
Preis für die beste junge Arbeit mit ihrem Video
„Mixtape“ (2002).
Die pulsierende eklektische Bildsprache der filmischen Essays von Relph und Payne reflektiert den Zeitgeist einer jungen urbanen Generation. Der Ausdruck ihrer Filme reicht von popkultureller Schwärmerei und romantischer Allegorie bis hin zu politischer Dokumentarfilmarbeit. Der Reichtum ihrer Arbeiten und die Unbekümmertheit gegenüber vorgefertigten Genres und Stils spiegelt sich auch in der Bandbreite ihres Bildmaterials, aufgenommen auf Video, 16 mm, Super-8 und Film.
Das Buch begleitet Nick Relphs und Oliver Paynes erste große Einzelausstellung und zeigt das gesamte Spektrum ihrer bisherigen Film- und Videoproduktion. Es enthält zusätzlich Collagen, Zeichnungen sowie Texte, die die Künstler eigens für diese Publikation anfertigten.
The British film-makers Oliver Payne and Nick Relph got the awardfor the best young work with their video “Mixtape“ (2002) on the Biennale in Venice 2003.
The pulsating eclectic style of Relph‘s and Payne‘s cinematic essays reflects the Zeitgeist of a young urban generation. The expression of their films rangesfrom popcultural enthusiasm and romantic allegory to political documentaiyfi/mwork. The wealth of their work and the carefree attitude towards prefabricated genres and style is also reflected in the spread oftheir pictures, recorded on video, 16 mm, super 8 and film.
The book accompanies Nick Relph‘s and Oliver Payne‘s first big solo-exhibition and shows the entire spect rum of their previousfilm- and video-production. lt contains collages, drawings as well as texts, specially produced by the artists for this publication.
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Richard Scheibe. Hrsg. v. Kunstsammlungen Chemnitz. 2003. 104 S., 44 z. T. fb. Abb., 30 cm. Gb EUR 28,- ISBN:
3-936646-47-3 Kerber
Künstlerisch sah sich der Bildhauer Richard Scheibe (1879 —1964), ganz ähnlich wie zahlreiche andere deutsche Bildhauer dieser Generation, in einer figurativen Tradition, die zumindest tendenziell idealistische Züge trägt. Ihm stand das Klassische näher als das Archaische und das zugespitzt Expressive, er bekannte sich zu einem geläuterten Realismus, einer maßvollen Distanz zum Alltag.
Im Kontext der frühen Moderne mag Scheibe als ein Unzeitgemäßer erscheinen, als ein Fortschrittsverweigerer, der namentlich im Alter seine Zuflucht zu Vorstellungen der leiblichen Integrität und Schönheit nahm, wie sie nach dem Willen der Kunstrevolutionäre des beginnenden zwanzigsten Jahrhunderts überwunden sein sollten, und wie sie dem weiteren Gang der Kunstgeschichte in der Tat nicht standzuhalten vermochten. Doch das, was mitunter als bloße persönliche Neuvariante des Klassizismus missverstanden wird, ist die — sehr überlegt aufgemauerte — Fassade eines Ichs, das seine Verletzlichkeit und seine Melancholie in eine „Haltung der Verhaltenheit“ umzumünzen wusste.
Biografie. 1879 geboren, Jugend in Leipzig und Dresden 1897— 1899 Studium der Malerei an der Dresdener Kunstakademie
1901 Malstudium in München, Privatschule Knirr und Fehr
1906/1907 Hinwendung zur Bildhauerei 1911 Mitglied der Berliner Secession 1914 — 1918 Kriegsdienst 1919 Mitglied des Arbeitsrates für Kunst 1923 Hinwendung zu einer klassischen Figurenbildung mit fein modellierter Oberfläche 1933 im April Entlassung aus dem Lehramt am Städelschen Kunstinstitut,
1934 Rehabilitierung und Rückkehr auf die Professur 1936 Berufung an die Preußische Akademie der Künste in Berlin, Leiter der Meisterklasse für Bildhauerei als Nachfolger von Fritz Klimsch 1945 — 1954 Professur an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste in Berlin-Charlottenburg 1964 am 6. Okt. stirbt Richard Scheibe in Berlin mit Textbeiträgen von Ingrid Mössinger, Peter Anselm Riedl und Beate L. Ritter |
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Sonja Braas. Forces. Hrsg. v.Städtische Galerie Wolfsburg. Texte von (authors) Susanne Pfleger und Thomas Seelig. Dtsch. Engl. 72 S., 33 fb. Abb. 30 x 26 cm. (JungeKunst ) Gb mit Schutzumschlag. Kerber, Bielefeld 2004. EUR 30,-
,
ISBN:
3-936646-51-1 Kerber
Die in New York lebende deutsche Künstlerin Sonja Braas (1968 geboren) beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der Darstellungsweise von Naturschauplätzen.
Anstelle lieblicher und gefälliger Naturfotografien stehen in „Forces“ Naturgewalten im Mittelpunkt. Tosende Wasserfälle, Gischt, schäumende Wassermassen, herunterstürzende Eisbrocken, erodierende Felsen bestimmen die großformatigen Bilder. Aus größter Nähe sind die wuchtig-erhabenen Situationen abgelichtet, fast als hätte sich die Kamera mitten darin befunden. So gelingt es Sonja Braas, die Kraft und Energie, die in diesen ungebändigten Naturschauspielen zum Ausdruck kommt, sicht- und beinahe hörbar machen.
Doch wie natürlich und echt ist diese Natur tatsächlich? Subtile Andeutungen und irreale Lichtwirkungen lassen erkennen, dass einige der Bildinhalte simuliert sind. In den „Forces“ kommen die Energien nicht nur der „reinen“ Natur zum Tragen, sondern auch Effekte einer Hyperrealität, einer künstlerisch gesteigerten Natur.
The German artist Sonja Braas (born in 1968), living in New York, concentrates on the representation of nature.
In her series “Forces“ is not photographed sweet and pleasing nature hut its violent and destructive powers after all. Roaring water-cases, sprayfoamy watermasses, down-falling ice-scraps, eroding rocks determine the large-sized pictures. At dose range the powerful-exalted scenes are photographed almost as if the camera had been placed right in the middle of them. So Sonja Braas succeeds a visiblity and nearly an audiblity of the strength and energy of these unrestrained dramas of nature.
But how is this nature real and authentic? Subtle hints and unreal light-effects show that parts of the pictures are simulated. In “Forces“ the energies of not only the “pure“ nature take effect but also ofa hyper-reality, an artistically increased nature.
The illustrated book will be published on the occasion of the exhibition Juli 2004.
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Wo ist die Kunst? Zur Geographie von Schnittstellen. Der Katalog erschien als übergreifende Publikation des gesamten Ausstellungsjahrs 2004 des Kunstverein Hildesheim. Hrsg. von thomas Kaestle für den Kunstverein Hildesheim. 184 S., 60 Abb., dav. 35 fb., 28 cm, Gb., EUR 19,90 ISBN:
3-936646-67-8 Kerber
„Wo ist die Kunst?“ ist die Frage nach der Verortung von Kunst, deren Produktion und Präsentation:
Dass die Frage nicht neu ist, liegt auf der Hand. Viel wichtiger ist das Kriterium der Aktualität. Die Zusammenstellung der Künstlerinnen und Künstler mit ihren jeweiligen thematischen oder strukturellen Schwerpunkten zeigt, dass sich in der Kunst- und Ausstellungspraxis in den vergangenen Jahren Positionen etabliert haben, die ihren Ort mit einer neuen Selbstverständlichkeit frei wählen und dabei längst in die Kunstperipherie eingedrungen sind. In der theoretischen Auseinandersetzung hat die Frage nach dem Ort der Kunst in Verbindung mit dieser empirischen Basis in den vergangenen zehn Jahren wiederum zu Statements und Veröffentlichungen geführt, die den Kunstdiskurs (und damit in Wechselwirkung wiederum die Praxis) nachhaltig beeinflusst haben.
Es geht also nicht zuletzt um eine individuelle Definition von Kunst und um die Zuordnung eines Phänomens zum Kunstsystem.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Dirk Baumunk, Esther Beutz, BFF NRW, Vera Bourgeois, Sascha Büttner, Focus Award, Heiko Idensen, Zoya Kaleske, Michael Lingner,
Dagmar Lippok, Alexandra Mauritz, Carsten Meier, Aurelia Mihai, Michaela Nasoetion, Bernhard Reuss, Jens Sundheim,
Christiane ten Hoevel, Ovis Wende u. a.
Textbeiträge von: Marius Babias, Tilman Baumgärtel, Dirk Baum, Bazon Brock, Margitta Buchert, Jesko Fezer, Elisabeth Hartung, Dominika Hasse, Hans-Dieter Huber, Hans-Otto Hügel, Thomas Kaestle, Thomas Kapielski, Michael Lingner Pierangelo Maset,
Regina Möller, Beatrix Nobis, Radio L 'Ost, Siegfried J. Schmidt, Wolfgang Schneider, D. Schürer, Kai Vöckler, Manfred WaIz, Peter Weibel, Kurt Weidemann, Ovis Wende, Axel J. Wieder,
Heiner Wilharm u. a.
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Gall is sweet, my love!. Pressefotografie und Kritischer Realismus. Hrsg.: Poll, Lothar C., Jörg Probst. Texte Christiane Gehner, Lucius Grisebach, Paul Huf, Astrid Poll, Jörg Probst und Bernhard Stumpfhaus. 2003. 128 S. 21 cm. EUR 19,80 ISBN:
3-936646-48-1 Kerber
In den sechziger und siebziger Jahren bedienten sich Maler und Grafiker des Realismus bestimmter fotografisch geprägter Bildformen und Wahrnehmungsmuster. Dazu gehörten der provozierende Umgang mit der Fotografie als Argument und der Glaube an die Bildautorität des Fotos. Typisch für diese Zeit war hierbei die oft collagenartige Aufteilung der Bildfläche (Simultan- oder Mehrfeldbild) auf der von den Künstlern — und zwar gleichermaßen in West- und Ostdeutschland — Pressefotografien zitiert wurden.
Ausgehend vom Werk des Künstlers Peter Sorges (1937—2000) werden Arbeiten von Renato Guttuso, Bernhard Heisig, Neo Rauch, Robert Rauschenberg, Willi Sitte und Wolf Vostell präsentiert.
Das Buch erschien anlasslich der Ausstellung „Gall is sweet my love!“ Pressefotografie und Kritischer Realismus, Galerie Eva Poll, Berlin, 2003/2004.
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Robert Barry. Some places to which we can come (works 1963-1975). Hrsg. (edited by) v. Kunsthalle Nürnberg. Textbeiträgen von (authors) Ellen Seifermann, Robert C. Morgan, John T. Paoletti und Thomas Wullfen
2003. 132 S. 130 z. T. fb. Abb., 27 cm. Gb EUR 32,- ISBN:
3-936646-35-X Kerber
Der in New Jersey lebende Robert Barry (Jahrgang
1936) zählt zu den wichtigsten Protagonisten der
amerikanischen Konzeptkunst. Sein selten gezeigtes
Frühwerk (1963 bis 1974/75) hat seine Aktualität und
Frische bis heute gewahrt.
Äußerst konsequent trieb Barry bereits seit 1967 sein Werk zunehmend an die Grenze zur lmmaterialität und Unsichtbarkeit. Er schuf raumbezogene Installationen, führte Aktionen mit Gasen durch und ging dann zu Arbeiten mit akustischen Frequenzen, Geräuschen und Sprache über. Parallel entstanden seit Ende der sechziger Jahre Dia-Projektionen mit einzelnen Begriffen, Fotografien und Textfragmenten.
Robert Barry begann Anfang der siebziger Jahre nahezu ausschließlich mit dem Medium der Sprache zu arbeiten. Dabei sind für Barry die von jedem syntaktischen Zusammenhang befreiten Begriffe nicht selbst bereits Kunst, sondern nur der Verweis auf weiterführende Konzepte, die mittels Sprache kommuniziert werden.
The New Jersey based artist Robert Barry (born in 1936) is one of the central protagonists of the American conceptual art scene. His rarely shown early work (1963 to 1974/75) has presented its topicality and freshness right tip to the present day.
With rigorous consistency, Robert Barry increasingly developed his work as three-dimensional installations, performed events with gases and then turned his hand to working with acoustic frequencies, noises and language.
In the early 70s Robert Barry began to work almost exclusively with the medium of language. For Barry it is not the words free from every possible syntactical context that make art, for they are only the reference to extended concepts that are mediated through language.
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung The illustrated book was published on the occasion ofthe exhibition
„Some Places to Which We Can Come (works 1963—1975)“, Kunsthalle Nürnberg, Aargauer Kunsthaus, 2003/2004.
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Der Blaue Reiter. Avantgarde und Volkskunst. Hrsg. Kunsthalle Bielefeld. 2003. 192 S. 132 fb. Abb. 25 cm. Gb EUR 25,- ISBN:
3-936646-42-2 Kerber
Der „Blaue Reiter“: Die Idee zweier Künstler zu einem Künstlerbuch wird innerhalb von zwei Jahren, 1911 und 1912, zum Synonym der künstlerischen Avantgarde in Deutschland. Während für die Dresdner Künstler-gemeinschaft „Brücke“ das Erlebnis exotischer Kunst-und Lebensformen an der Wiege des „Neuen Bildes“ steht, wird für die Künstler des „Blauen Reiters“ die volkstümliche Kunst des eigenen Kulturraums zum Vorbild. Vor allem die oberbayerische Hinterglas-malerei übt mit ihren einfachen Formen und klaren Farben eine nachhaltige Faszination aus.
Im 1912 von Wassily Kandinsky und Franz Marc herausgegebenen „Almanach Der Blaue Reiter“ sind zahlreiche Beispiele dieser Volkskunst als Zeugnisse „echter Kunst“ ein Leitbild für die künstlerische Erneuerung der Gegenwart.
Gabriele Münter erlernte als Erste die alte Technik bei einem Murnauer Hinterglasmaler. Sie kopierte historische Bilder, die sie ebenso eifrig sammelte. Eigene Kompositionen wurden mitunter in der Hinterglastechnik und als Leinwandbild gearbeitet. Hinterglasbilder und Heiligenfigürchen bildeten Motive ihrer Stillleben. Auch Kandinsky, Macke, Marc und Campendonk malten schließlich H interglasbilder, oft in geselliger Runde. Umgeben von bayerischer Volkskunst, die auch Kandinskys alter Liebe zur volkstümlichen russischen Kunst neue Nahrung bot, machte er den Heiligen Georg, vertrautes Motiv und zugleich Ortsheiliger von Moskau und Murnau, zur Verkörperung des „Blauen Reiters“.
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Peter August Böckstiegel. Werkverzeichnis der Plastiken, Reliefs, Mosaiken, Holzarbeiten und Glasfenster. Hrsg. Freundeskreis Böckstiegel e. V.. 2003. 104 S. zahlr. fb. Abb. 30 cm. Gb EUR 30,- ISBN:
3-936646-22-8 Kerber
Wer an P. A. Böckstiegel denkt, der denkt an seine starkfarbigen Gemälde: die leuchtenden Landschaftsmotive und Menschenbilder seiner ostwestfälischen Heimat oder an die kontrastreichen Holzschnitte und heftigen Kaltnadelradierungen.
Erst spät – vierzigjährig – wendet sich Böckstiegel der Plastik zu. Aus einer benachbarten Tongrube holt er sich körnigen Ziegelton und modelliert im Sommer 1929 das Porträt seiner Mutter. Es folgen viele weitere plastische Porträtköpfe von Familienmitgliedern und Freunden, dazu Reliefs, später auch Glasfenster, Mosaiken und geschnitzte Holzbalken. Die bildnerischen Erfahrungen der dreidimensionalen Arbeit mit neuen Materialien bleiben nicht ohne Einfluss auf das malerische Œuvre, das Böckstiegel parallel dazu weiterführt.
Die Folgen des zweiten Weltkriegs haben
ganz besonders tiefe Lücken in diesen Teil seines Œuvres gerissen – viele Plastiken gingen im Dresdner Bombenhagel unwiederbringlich verloren, einige Glasfenster in öffentlichen Gebäuden erst durch Vandalismus in den Jahren der Wende ab 1990.
Das vorliegende vierte Werkverzeichnis Böckstiegels – nach den Verzeichnissen der Gemälde, der Druckgrafik und der Papierarbeiten – fasst die heute noch nachweisbaren dreidimensionalen Objekte zusammen, dokumentiert ihre Entstehung und zieht Querverbindungen zum malerischen und grafischen Œuvre des Individualisten P. A. Böckstiegel.
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Die Neue Düsseldorfer Malerschule. Hrsg. Krefelder Kunstmuseen. Text. Martin Henschel. Dtsch., Engl. 2003. 64 S. 61 fb. Abb. 25 cm. Ebr EUR 18,- ISBN:
3-936646-43-0 Kerber
Das Buch bietet einen Querschnitt dessen, was gegenwärtig an diversen malerischen Haltungen und Möglichkeiten zu finden ist, mit durchaus überregio-nalem Anspruch. Die Konzentration auf Düsseldorf ist in der großen Tradition vor Ort begründet. Es geht bei der vorliegenden Auswahl darum, die Anfangsschritte der jüngsten Generation von Malerinnen und Malern (Jahrgang 1969 — 1978) auf dem Weg zu einer überregionalen Aufmerksamkeit zu begleiten.
Obwohl die figurative Malerei bei den ausgewählten Künstlern dominiert, werden doch auch innerhalb dieser sämtliche Grade der Abstraktion angeschlagen. Jeder der Künstler kann eine bestimmte Malweise sein eigen nennen, seien die Referenzen auf andere Bilder und Medien auch noch so sichtbar. Insofern haben wir es mit einer Bestandsaufnahme malerischer Dispositive zu tun, zugegeben einer sehr persönlichen. Und im Hinblick darauf, dass die Protagonisten sich alle eines jugendlichen Alters erfreuen, mag das Buch zugleich einen Ausblick geben auf die künstlerische Potenz des Mediums, das alle ihm nachgesagten Tode offensichtlich schadlos überstanden hat.
The book offers a view of positions and possibilities of current painting with absolutely national claim. The concentration on Düsseldorf is justyfied in the big tradition in this place.
The present selection accompanies thefirst steps of the
youngest generation of painters (born 1969 to 1978) on
their way to a national attention.
Although the figurative art dominates, all varieties
of abstraction are represented.
In spite of obvious references on other paintings and medias each of the artists owns an individual style. In so far the book is a very personal inventory of painting. With regard to the age of the protagonists it may be an outlook for the artistic ability of the medium that obiviously survived all the predicted deaths without damage.
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Eric Fischl. The Krefeld-Project. Hrsg. Krefelder Kunstmuseen. 2003. 80 S. 32 cm. Gb EUR 48,-
vergriffen ISBN:
3-936646-36-8 Kerber
Im Frühjahr 2002 veranstaltete der New Yorker Künstler Eric Fischl im Haus Esters der Krefelder Kunstmuseen eine dreitägige Fotosession. Das Haus wurde temporär komplett möbliert und von zwei Schauspielern „bewohnt“. Aus dem Leben gegriffene Alltagsszenen zu fotografieren war schon lange ein Bestandteil von Fischls Repertoire, hier jedoch fotografierte er eine brisante neue Mixtur von Fakten und Fiktionen — Schauspieler, die gewöhnliche Menschen spielten, in einer künstlich inszenierten häuslichen Umgebung.
Aus dieser umfangreichen Dokumentation gestaltete Fischl, die Fotografien am Computer digital nach bearbeitend, eine Anzahl von Vignetten des Lebens in dem Haus.
Aus den etwa zweitausend Fotografien, die der Künstler während der Aktion schoss, wählte er schließlich Fotocollagen als Skizzen für einen Gemäldezyklus, der in zwölf großformatigen Arbeiten zum ersten Mal in Europa gezeigt wird.
Die Serie der zwölf Bilder, die hier präsentiert werden, verkörpert eine wesentliche Erweiterung und Synthese von Fischls bisherigem Werk.
In spring 2002, the artist Eric Fischl orgonized a three-day fotosession in Haus Esters, Krefelder Kunstmuseen. The house was temporarily completely furnished and “inhabited“ by two actors. Photographs of every day scenes already were a component of Fischl‘s repertoire for a long tinie, but here he took photos ofa disruptive new mixture off acts and fictions — actors, acting as common individuals, in an artjficial domestic surrounding.
From the approximately two thousand photographies, that the artist shot during the action, he finally chose photo-collages as sketches for a painting-cycle, that is presented in twelve largesized works in Europe for the first time.
The series of the twelve pictures embodies an essential expansion and synthesis of Fischl‘s previous work.
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung. The illustrated book was published on ihe occasion of the exhibition
„Eric Fischl —The Krefeld-Project‘, Museum Haus Esters, Krefelder Kunstmuseen, 2003/2004.
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Francoise Gilot. Francoise Gilot Painting-Malerei. 2003. 128 S. 37 fb. Abb. 30 cm. Gb EUR 29,80 ISBN:
3-936646-33-3 Kerber
Françoise Gilot ist eine höchst angesehene internationale Künstlerin des zwanzigsten Jahrhunderts. Seit mehr als 50 Jahren stellt sie ihre Werke in den wichtigsten europäischen und nordamerikanischen Kunstzentren aus. Sie ist nach wie vor eine vitale Persönlichkeit in der Welt der Kunst, die eine Brücke zwischen der Pariser Schule der vierziger und fünfziger Jahre und der zeitgenössischen amerikanischen Kunstszene schlägt.
Ihre Gemälde, Zeichnungen, Monotypien und Originaldrucke sind in den ständigen Ausstellungen zahlreicher Museen und Privatsammbungen in ganz Europa und den Vereinigten Staaten zu finden.
Das vorliegende Buch zeigt 36 großformatige Gemälde aus verschiedenen Schaffensphasen der Künstlerin zwischen 1945 und 2002..
Françoise Gilot is an highly respected international artist of the twentieth century. For more than 50 years, her works have been shown in the most important European and North American Institutes of fine art.
She is still a vital personality in the world of art, building a bridge between the Parisian school the forties and fifties and the contemporary American art-scene.
Her paintings, drawings and graphics are located in numerous museums and private-collections in Europe and the United States.
This book presents 36 large-sized paintingsfrom different periods of her work between 1945 and 2002.
Das Buch erschien anlässlich der Ausstellung The illustrated book was published on the occasion of the exhibition
„Françoise Gibt. Painting — Malerei“, Kunstsammlungen Chemnitz, 2003.
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