KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue Bücher
[Home] [Epochen] [Neuerscheinungen] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Neuerscheinungen in Epochen

Abb. aus dem römisch-germanischen Kulturleben. (Nach Funden und Denkmälern). Hrsg.: Blümlein, Carl. 2019. 122 S. 394 Abb. EUR 109,95. ISBN: 978-3-486-75333-2
Die Abguss-Sammlungen von Düsseldorf und Göttingen im 18. Jahrhundert. Zur Rezeption antiker Kunst zwischen Absolutismus und Aufklärung. Suchezky, Ellen. 2019. 390 S. 75 z. T. fb. Abb, . 24 x 17 cm. EUR 99,95. ISBN: 978-3-11-060949-3
Albert Henrichs: Collected Papers / Greek Myth and Religion. Henrichs, Albert. Hrsg.: Yunis, Harvey. 2019. Engl. 606 S. 13 Abb. 23 x 16 cm. EUR 129,95. ISBN: 978-3-11-044665-4
Athen oder Sparta. Die Geschichte des Peloponnesischen Krieges. Will, Wolfgang. 2019. 352 S. 9 Abb. und 11 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 26,95. ISBN: 978-3-406-74098-5 C. H. Beck
Der Peloponnesische Krieg (431-404 v. Chr.) war das bis dato größte militärische Kräftemessen der Weltgeschichte. Zu seinen Protagonisten gehörten Perikles, Thukydides und Alkibiades, zu seinen dramatischen Höhepunkten die Belagerung Athens und der Ausbruch der Pest, das Massaker von Plataiai, die skrupellose Vernichtung des neutralen Melos und die Katastrophen der athenischen Flotte vor Sizilien und am Hellespont. Der Althistoriker Wolfgang Will legt mit diesem Buch eine spannende. umfassende und aus den Quellen geschöpfte Darstellung des Konfliktes zwischen Sparta, Athen und ihren Verbündeten vor.
Auf Napoleons Spuren. Eine Reise durch Europa. Schuler, Thomas. 2019. 408 S. 32 Abb. und 11 Karten. 22 x 14 cm. Gb. EUR 26,95. ISBN: 978-3-406-73529-5 C. H. Beck
Wenige historische Persönlichkeiten üben eine so starke Faszination aus wie Napoleon Bonaparte. Wer aber glaubt, dass die Erinnerung an die großen Kriege und Eroberungen des einstigen Feldherrn allmählich verblassen, sollte sich zusammen mit Thomas Schuler auf eine einzigartige Entdeckungsreise durch Europa und die Zeit begeben. Denn unterwegs auf Napoleons Spuren sehen wir, dass sein Geist uns heute noch überall umgibt – auch dort, wo man ihn gar nicht erwartet hätte.
Wenn man nur genau genug hinsieht, tun sich in unserer Gegenwart immer noch viele Türen auf, durch die sich ein Blick zurück erhaschen lässt in die Napoleonische Zeit. Wer hätte etwa gedacht, dass Napoleons bevorzugter Chocolatier in Paris heute noch nach damaligen Rezepten seine Süßwaren fertigt? Der Historiker und Journalist Thomas Schuler hat sich an Orte begeben, die eng mit der Geschichte Napoleons verwoben sind, er ist über den Großen St. Bernhard gewandert, hat Moskau, Paris, Berlin, London, Kaub und Venedig besucht, und er hat große Schlachtfelder inspiziert wie Waterloo, die Beresina oder Regensburg – sein Buch ist eine historische Spurensuche, gespickt mit überraschenden Beobachtungen und unterhaltsamen Geschichten.
Die antiken Bildwerke in Madrid. Nebst einem Anhang, enthaltend die übrigen antiken Bildwerke in Spanien und Portugal. Hübner, Emil. 2019. 356 S. 1 Abb. EUR 119,95. ISBN: 978-3-11-170534-7
Arnold Böcklin. Eine Monografie. Ostini, Fritz von. 2019. 176 S. 22 x 16 cm. Gb. EUR 29,90. CHF 42,00 ISBN: 978-3-95801-765-8
Wohnbauten des Hofadels in der kurkölnischen Residenzstadt Bonn im 17. und 18. Jahrhundert. Kirschbaum, Cornelia. 2019. 470 S. Abb. 28 x 21 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-86887-031-2
Bruegel – Meisterwerke im Detail. Sellink, Manfred. 2019. 288 S. fb. Abb. 33 x 24 cm. EUR 69,95. ISBN: 978-3-940602-21-3
Canada and Impressionism. New Horizons. Hrsg.: National Gallery of Canada. 2019. Engl. 256 S. 28 x 23 cm. EUR 38,00. CHF 47,90 ISBN: 978-3-89790-547-4
Caravaggio – Meisterwerke im Detail. Zuffi, Stefano. 2019. 288 S. fb. Abb. 33 x 24 cm. EUR 69,95. ISBN: 978-3-940602-19-0
Caravaggio. Sehen - Staunen - Glauben. Ebert-Schifferer, Sybille. 2019. 327 S. 195 meist fb. Abb. 26 x 22 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-74226-2 C. H. Beck
Um 1600 erregte der junge Caravaggio (1571 - 1610) in Rom durch seine neuartigen Bilder großes Aufsehen. Sie stachen hervor durch ihre unerhörte psychologische Authentizität, ihre kühne Naturnähe und ihre geistreichen Einfälle und polarisierten bald die Zeitgenossen. Seine Kunst trug Caravaggio Wohlstand und Ansehen ein, sein Lebenswandel brachte ihn zunehmend mit dem Recht in Konflikt.
Sybille Ebert-Schifferer zeichnet in ihrem reich illustrierten Band ein bewegtes, vielseitiges Bild von Leben und Werk des Künstlers. Mit 195 Abbildungen, davon 166 in Farbe. Einmalige Sonderausgabe.
Caravaggio. Lambert, Gilles. Hrsg.: Néret, Gilles. 2019. Engl. 96 S. 26 x 21 cm. Gb. EUR 10,00. CHF 14,00 ISBN: 978-3-8365-5993-5
Codices illustres. 2019. 504 S. 32 x 25 cm. EUR 50,00. CHF 70,00 ISBN: 978-3-8365-7095-4
Diskussionen zur „Ereignisgeschichte“ der 3. bis 6. Dynastie. Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten (66). Blumenthal, Vera. Das ägyptische Alte Reich. 2019. 265 S. 19 Abb., 8 Tabellen, 2 Diagramme. 24 x 17 cm. EUR 64,00. ISBN: 978-3-447-11203-1 Harrassowitz Verlag
Die Geschichte des Alten Reiches wurde bislang ausschließlich im Rahmen allgemein gehaltener Überblickswerke zur ägyptischen Geschichte behandelt. Um aufzuzeigen, inwieweit eine Rekonstruktion der Ereignisgeschichte des Alten Reiches überhaupt möglich ist, greift Vera Blumenthal bestimmte häufig geäußerte Aussagen und Thesen zu diesem Thema exemplarisch heraus und überprüft sie auf ihre Belegbarkeit hin. Gruppen von Texten und Denkmälern, aus denen regelmäßig historische Schlüsse gezogen werden, unterzieht die Autorin einer quellenkritischen Analyse, um Aussagen darüber treffen zu können, inwieweit die bisher daraus gezogenen Schlüsse zulässig sind. Ein besonderer Fokus liegt auf den Außenbeziehungen Ägyptens während des Alten Reiches und auf der Frage nach dem Ende des Alten Reiches: Die kontroversen Thesen zur Frage nach der Ursache für den Untergang des Alten Reiches und zur Frage nach der Art des Übergangs zur Ersten Zwischenzeit werden einander gegenübergestellt und kritisch erörtert.
Im Ergebnis kann gezeigt werden, dass sich das Bild von der Geschichte des Alten Reiches als wesentlich lückenhafter darstellt, als dies bisher in der einschlägigen Literatur suggeriert wird. Für zukünftige Forschungen wird eine neue Grundlage für einen sensibleren und stärker an historischen Methoden orientierten Umgang mit den Quellen geschaffen.
Der letzte Welfe im Norden. Herzog Albrecht I. ‚der Lange‘ von Braunschweig (1236–1279): Ein ‚großer‘ Fürst und seine Handlungsspielräume im spätmittelalterlichen Europa. Hrsg.: Auge, Oliver; Habermann, Jan; Schnack, Frederieke M. 2019. 344 S. EUR 62,95. CHF 66,00 ISBN: 978-3-631-78794-6
Die discretio des Abtes. Kloster und Außenwelt im hochmittelalterlichen Alemannien. Krätschmer, Marco. 2019. 600 S. EUR 168,00. ISBN: 978-3-7772-1907-3
Echters Werte. Zur Bedeutung der nachgotischen Baukultur um 1600 unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn. Hrsg.: Bürger, Stefan; Palzer, Iris. 2019. 224 S. 80 Abb. 24 x 17 cm. EUR 24,90. ISBN: 978-3-422-96901-8
Der Himmel steht offen. Leben und Werk der vier Freiburger Barockmaler Christian Wentzinger, Benedikt Gambs, Johann Pfunner und Simon Göser. Bender, Gerhard. 2019. 80 S. fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 14,90. ISBN: 978-3-95505-140-2
Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance. Roeck, Bernd. 2019. 1306 S. 115 z. T. fb. Abb. 22 x 14 cm. Gb. EUR 29,95. ISBN: 978-3-406-74119-7 C. H. Beck
Die Renaissance war eine Revolution, die erst Europa und dann die ganze Welt für immer veränderte. In seinem grandios erzählten Buch entfaltet der Historiker Bernd Roeck ein beeindruckendes Panorama dieser glanzvollen Zeit mit ihren vielfältigen Schauplätzen: von der Politik über die Religion bis zu den Künsten und der Philosophie. Zugleich erklärt er im Horizont der Globalgeschichte, wieso es ausgerechnet in Europa zu dieser einzigartigen Verdichtung von weltbewegenden Ideen und historischen Umwälzungen, von spektakulären Entdeckungen und künstlerischen Meisterleistungen kommen konnte. Mit 115 teils farbigen Abbildungen. Einmalige Sonderausgabe.
The early medieval settlement complex at Gródek upon the Bug River in the light of results from past research Wczesno?redniowieczny zespó? osadniczy w Gródku nad Bugiem w ?wietle wyników bada? dawnych. Hrsg.: Wo?oszyn, Marcin. 2019. Polnisch; Engl. 1055 S. 31 x 22 cm. EUR 35,00. CHF 38,15 ISBN: 978-3-96023-237-7
Hatschepsut. Tagebuch einer Pharaonin. Volkmer, Dietrich. 2019. 96 S. 12 fb. Abb. 21 x 15 cm. Pb. EUR 14,95. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7494-3058-1
Tafelband. Höfische Repräsentation und kirchliche Auftraggeberschaft der wittelsbachischen Erzbischöfe im Kurfürstentum Köln im 18. Jahrhundert. Hrsg.: Satzinger, Georg. 2019. 312 S. z. T. fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 72,00. ISBN: 978-3-86887-034-3
Idealismus und Naturalismus in der gotischen Skulptur und Malerei. Dvorák, Max. 2019. 128 S. EUR 109,95. ISBN: 978-3-486-74492-7
Inscriptiones Graecae. Inscriptiones Atticae Euclidis anno posteriores.. / Dedicationes et tituli sacri. Tituli sacri. Tituli theatri Bacchi. Hrsg.: Curbera, Jaime. 2019. Latein; Griechisch (bis 1453). 232 S. 248 Abb. EUR 299,00. ISBN: 978-3-11-065656-5
Ruf des Progressiven. Jugendstil und Symbolismus im Museum Wiesbaden. Hrsg.: Forster, Peter. 2019. 336 S. 225 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 29,90. ISBN: 978-3-422-98137-9
In einem neuen Licht. Kanada und der Impressionismus. Hrsg.: National Gallery of Canada. 2019. 256 S. 28 x 23 cm. EUR 38,00. CHF 47,90 ISBN: 978-3-89790-548-1
Konstruierte Wirklichkeiten. Die fotografische Montage 1839–1900. Stiegler, Bernd; Thürlemann, Felix. 2019. 341 S. 22 x 15 cm. EUR 39,00. CHF 39,00 ISBN: 978-3-7574-0023-1
Leonardo – Meisterwerke im Detail (im Schmuckschuber). Zuffi, Stefano. 2019. 224 S. fb. Abb. 33 x 24 cm. EUR 69,95. ISBN: 978-3-940602-22-0
Das Markuskreuz vom Göttinger Leinebusch. Ein Zeugnis und ein Exkurs zur Dtsch.en Heldensage. Crome, Bruno. 2019. 49 S. 1 Abb. EUR 109,95. ISBN: 978-3-11-145673-7
Maximilianus. Die Kunst des Kaisers. Hrsg.: Madersbacher, Lukas; Pokorny, Erwin. 2019. 350 S. 28 x 25 cm. EUR 34,95. ISBN: 978-3-422-98038-9
The Memory of the Bishop in Medieval Cathedrals. Ceremonies and Visualizations. Hrsg.: Boto Varela, Gerardo; Escandell, Isabel; Lozano Lopez, Esther. 2019. Span.; Franz.; Engl. 608 S. 21 x 15 cm. EUR 95,95. CHF 112,00 ISBN: 978-3-0343-3450-1
Gronemann, Simona. The Story of Meshal Haqadmoni and its Extant Copies in 15th Century Ashkenaz. 2019. Engl. 194 S. 166 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-11270-3 Harrassowitz Verlag
Only five manuscript copies of the Hebrew book of fables Meshal Haqadmoni have survived and all five were scribed and illuminated within 15th century Ashkenazi communities. Yet the text, including the captions for 82 illustrations, was written 150 years earlier in Spain by Isaac ibn Sahula. It turns out that the styles of the illustrations in these five copies, while distinct from each other, are rooted in the then prevalent styles of German popular illuminated books.
The manuscripts provoke several questions: Were the original copies of Meshal Hakadmoni, in Spain, illustrated? If not, how come that all the known 15th century Ashkenazi copies are illustrated? And more generally, what caused the renewed interest in the book of fables at such a geographic and time distance? What was the relation between the production of these copies, particularly the illustrations, to the surrounding German culture? The study by Simona Gronemann attempts to answer these and other questions. It is the first time that a hypothesis is being made as to a possible Ashkenazi prototype manuscript and as to further copies that might have existed in Germany and in northern Italy. All in all it provides an exciting journey through 15th century art of book illumination in central Europe, as affecting a Hebrew secular book.
Künstlerische und kunsthistorische Untersuchungen zu Michelangelos Disegno und dessen Wirkungen (2 Bände). Leber, Hermann. Michelangelo und der Laokoon. 2019. 688 S. 265 Abb., 80 fb. Abb. 28 x 21 cm. EUR 70,00. ISBN: 978-3-7954-3454-0 Schnell & Steiner
Die Laokoon-Gruppe hat wie wohl kein anderes Kunstwerk der Antike die Entwicklung der europäischen Kunst geprägt. Unzählige Künstler haben sie durch die Jahrhunderte kopiert und sich mit ihr in Malerei, Skulptur und Zeichnung auseinandergesetzt.
Die frühe Münzprägung vom Kimmerschen Bosporus (Mitte 6. bis Anfang 4. Jh. v. Chr.). Die Münzen der Städtke Pantikapaion, Theodosia, Nymphaion und Phanagoria sowie der Sinder. Frolova, Nina A. 2019. 96 S. 33 fb. Abb. EUR 74,95. ISBN: 978-3-05-007977-6
Summer Queen & Maiden Blush. Obstporträts gemalt von Frauen des 19. Jahrhunderts – Illustrationen aus der Pomological Watercolors Collection. Hauschild, Stephanie. 2019. 160 S. fb. Abb. 26 x 19 cm. EUR 26,00. ISBN: 978-3-7995-1417-0
Die Pflanzenwelt der gotischen Kathedralen. Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte (168). Richter, Frank. 2019. 352 S. 1231 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-0853-1 Imhof
In der schier unüberschaubaren Fülle der Bildwerke der gotischen Kathedralen erfahren die steinernen Pflanzendarstellungen, die die Kapitelle der Säulen, Blendarkaden oder Portale schmücken, weit weniger Aufmerksamkeit als die oft überlebensgroßen Figuren. Erst auf den zweiten Blick erschließt sich eine Welt, die erstaunt und fasziniert. Die Kathedralbauer des 13. Jahrhunderts haben sich, nachdem die oftmals überbordenden Figurengruppen an den Kapitellen nicht mehr dem Geist der Zeit entsprachen, der Natur zugewandt. In dem Maße, wie an den Kathedralschulen die Natur entdeckt wurde, nicht zuletzt mit Hilfe der antiken Autoren, deren Schriften endlich übersetzt vorlagen, begannen die Steinmetzen einheimische Pflanzen darzustellen. Neben Pflanzen aus der Bibel spielten Marienpflanzen eine große Rolle und vor allem auch Pflanzen, die in der Heilkunde Anwendung fanden. Dass man giftigen Pflanzen eine das Böse abwehrende Symbolik zuschrieb, ist an nahezu allen gotischen Kirchen anzutreffen.
Inwieweit die Pflanzen im ikonologischen Programm des Kirchenbaus eine Rolle spielen, ist noch immer nicht restlos erforscht. Diese Fragen kann und will dieses Buch nicht klären. Es soll ein Beitrag sein, dass mit der Identifizierung und Bestimmung der Pflanzen eine Grundlage für weitere Forschungen gegeben wird. Vielleicht stellen die steinernen Pflanzen in ihrer oft beeindruckenden Darstellung nicht mehr und nicht weniger einen Lobpreis Gottes dar.
In diesem Buch wird untersucht, wann und wo die ersten naturalistischen Pflanzendarstellungen auftauchten, wie sie sich verbreiteten und wie sie nach wenigen Jahrzehnten wieder ausklangen.
Ausführlich behandelt werden folgende Bauwerke: Die Kathedralen von Laon, Paris, Chartres, Reims, Noyon, Amiens, Toul und Metz, sowie die Liebfrauenkirche in Trier, die Elisabethkirche in Marburg, die Dome zu Mainz, Naumburg, Köln, Xanten, Magdeburg, Halberstadt, Paderborn, Meißen, Breslau und Freiberg sowie das Münster von Straßburg, Freiburg, Basel und Doberan. Darüber hinaus gibt es Einzelkapitel zu der Templerkirche in Hof Iben, der Marienkirche in Gelnhausen, der Zisterzienserkirchen in Pforta und Altenberg, der Nikolaikirche in Stralsund und der Marienkirche in Pirna.
Pirckheimer Jahrbuch 32 (2018): Frömmigkeit und Frömmigkeitsformen in Nürnberg um 1500. Pirckheimer Jahrbuch zur Renaissance- und Humanismusforschung (32). Hrsg.: Litz, Gudrun. 2019. 222 S. 40 Abb. 23 x 15 cm. EUR 45,00. ISBN: 978-3-447-19819-6 Harrassowitz Verlag
Die Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft zur Erforschung von Renaissance und Humanismus fühlt sich dem Erbe des Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer (1470-1530) verbunden. Seit 1983 werden in wissenschaftlichen Kolloquien, die in der Regel jährlich stattfinden, vielfältige literarische, kunst- und kulturgeschichtliche Fragestellungen disputiert. Seit 1986 erscheint das Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung, in dem die Akten der Symposien sowie Forschungsberichte und Rezensionen publiziert werden.
Aus dem Inhalt (insgesamt 8 Beiträge):
Berndt Hamm, Frommer Humanismus und humanistische Frömmigkeit um 1500. Spannungen, Konvergenzen und Synthesen in der Nürnberger Bildungselite
Heinrich Dormeier, Spätmittelalterliche Frömmigkeitsformen in Nürnberg und Lübeck. Gemeinsamkeiten, Unterschiede und die Testamente der oberdeutschen Zuwanderer in der Hansemetropole
Manuel Teget-Welz, Peter Vischer d. Ä. und Co. Nürnbergs Anteil am Grabmal Kaiser Maximilians I
Katja Putzer, Frömmigkeit, Totengedenken und Repräsentation. Zu den Nürnberger Totenschilden
Hartmut Scholz, Vitrea dedicata. Bildprogramme, Stifter und Motivationen am Beispiel der Nürnberger Glasmalerei
Werner Williams-Krapp, Weltliche und geistliche Literatur im Dienste der Nürnberger Judenvertreibung (1499)
Wie die Pyramiden tatsächlich gebaut wurden. erforscht vom Immobilienfachmann. Pachowsky, Reinhold. 2019. 160 S. 22 x 15 cm. Gb. EUR 14,90. CHF 21,90 ISBN: 978-3-7494-6747-1
Rembrandt. Bockemühl, Michael. 2019. Engl. 96 S. 26 x 21 cm. Gb. EUR 10,00. CHF 14,00 ISBN: 978-3-8365-3213-6
Rembrandt. Sämtliche Gemälde. Manuth, Volker; Winkel, Marieke de; Leeuwen, Rudie van. 2019. 744 S. 39,5 x 29 cm. Gb. EUR 150,00. CHF 200,00 ISBN: 978-3-8365-2631-9
Die erneuernde Kraft der Tradition. Spätmittelalterliche Schatz- und Ausstattungsobjekte des Halberstädter Doms. Neue Forschungen zur Dtsch.en Kunst (XIII). Strohmaier, Patricia. Hrsg.: Augustyn, Wolfgang; Gast, Uwe; Dtsch.er Verein für Kunstwissenschaft. 2019. 192 S. 100 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-87157-250-0 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Dem Spätmittelalter am Halberstädter Dom ist vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit zuteilgeworden. Es ist eine Krisenzeit, in der die Rückbesinnung auf die Bistumsgeschichte wesentlich wird für die Selbstinszenierung des Domkapitels.
So entstehen einzigartige Objekte, die visuell Bezug auf die Vergangenheit nehmen, um der marginalisierten Bischofskirche ihren einstigen Glanz zurückzugeben. Beispielsweise verweist ein Ensemble von Objekten auf Karl den Großen, den vermeintlichen Bistumsgründer. Die Autorin wählt einen Ansatz, der das Narrativ der Objekte freilegt, zugleich ihren Ausstattungskontext berücksichtigt und sie dadurch von ihren ursprünglichen Sinnbezügen her neu lesbar macht.
Von den Anfängen in archaischer Zeit bis zum Ende der hellenistischen Epoche. Philippika (130). Straub, Nina. Studien zur ionischen Architektur auf der Peloponnes. 2019. 396 S. 412 Abb., 3 Diagramme, 27 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11249-9 Harrassowitz Verlag
Die antike griechische Architektur hat unterschiedliche architektonische Gestaltungssysteme hervorgebracht, die in der Forschung als dorische, ionische und korinthische Ordnung bezeichnet werden. Die dorische Ordnung war vor allem im griechischen Mutterland, insbesondere aber auf der Peloponnes weit verbreitet und hat laut dem antiken Architekturtheoretiker Vitruv dort sogar ihren Ursprung. Die ionische Architektur hingegen wurde in diesem dorisch dominierten Bereich erst nach und nach in Form von einzelnen Bauelementen oder in eigenen Bauten verwendet.
Nina Straub geht diesem Phänomen der allmählichen Ausbreitung ionischer Architektur auf der dorisch geprägten Peleponnes erstmalig umfassend nach. Auf einer umfangreichen Materialgrundlage mit bisher unpublizierten Stücken aus Depots und Grabungen wird die ionische Architektur vom ersten Auftreten in archaischer Zeit bis zum Ende der hellenistischen Epoche analysiert. Darüber hinaus skizziert die Autorin eine lokale und regionale Entwicklungsgeschichte für die Peloponnes und zeigt, inwiefern die ionisch-peloponnesische Architektur Vorbildern in den ionisch dominierten Gebieten der griechischen Welt folgt. Anhand zahlreicher Beispiele lässt sich dadurch auch eine eigenständige peloponnesisch-ionische Formensprache belegen, deren Einfluss auch über die peloponnesische Halbinsel hinaus beobachtet werden kann.
Dokumentation einer Restaurierung. Denkmäler Deuscher Kunst. Richter, Jan Friedrich. Das Triumphkreuz im Dom zu Lübeck. 2019. 248 S. 191 fb. Abb. 31 x 25 cm. EUR 99,00. ISBN: 978-3-87157-251-7 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Die spätmittelalterliche Triumphkreuzgruppe im Lübecker Dom gehört zu den berühmtesten Kunstwerken im Ostseeraum. Sie bildet den Ausgangspunkt der Forschung zu Bernt Notke (1435–1509). In der jüngst entbrannten Diskussion um den praktischen Anteil, den der Lübecker Künstler und Werkstattleiter an seinen Arbeiten gehabt haben könnte, fehlte bisher eine belastbare Datengrundlage. Die Dokumentation der zwischen 1949 und 1977 ausgeführten Restaurierung schließt hier eine Lücke. Sie liefert eine Fülle von bislang unbekanntem Material und verweist gleichzeitig auf ein wichtiges Kapitel der Restaurierungsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Was hier nach langen Diskussionen in die Praxis umgesetzt wurde, bestimmt bis heute unsere ethischen Vorstellungen beim Umgang mit historischen Kunstwerken.
J. M. W. Turner. Meister des Lichts. Regie Jaubert, Alain. 2019. . 19 x 14 cm. EUR 9,90. ISBN: 978-3-8488-1045-1
Vermeer – Meisterwerke im Detail (im Schmuckschuber). Schwartz, Gary. 2019. 280 S. fb. Abb. 24 x 32 cm. EUR 69,95. ISBN: 978-3-940602-20-6
Vincent van Gogh. Beck´sche Reihe (2310). Schneede, Uwe M. 2019. 128 S. 19 Abb. EUR 7,99. ISBN: 978-3-406-73650-6 C. H. Beck
Mehr denn je gilt der Maler Vincent van Gogh (1853–1890) als entscheidender Neuerer der Frühen Moderne. Dieser Band schildert den dramatischen Lebensweg und exzentrischen Werdegang des frühvollendeten Künstlers, erläutert die gesellschaftlichen Bedingungen und künstlerischen Voraussetzungen seiner Bilderfindungen, untersucht die bestürzenden Neuerungen seiner Bildsprache – und erschließt damit die Grundlagen der modernen Malerei.
Maximilian von Widnmann. Leben und Werk. Hrsg.: Stiftung, Anneliese Senger. 2019. 184 S. 181 fb. Abb. 30 x 21 cm. Pb. EUR 75,00. CHF 99,00 ISBN: 978-3-7494-6975-8
Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken und seine Vision vom Himmlischen Jerusalem. Ein Held in den Künsten des Friedens. Dem Fürsten zum 300. Geburtstag. Heinlein, Stefan. 2019. 292 S. Abb. 24 x 16 cm. EUR 49,90. CHF 55,90 ISBN: 978-3-947449-49-1
Federico Barocci and the Science of Drawing in Early Modem ltaly. Verstegen, Ian. Engl. 2019. 208 S. EUR 27,90. CHF 32,90 ISBN: 978-3-947449-45-3
Pedro Berruguete und das Altarbild in Spanien um 1500. Zur Ästhetik und Semantik transkultureller Aneignungsprozesse. Jakstat, Sven. 2019. 400 S. 270 z. T. fb. Abb. 23 x 16 cm. Engl. Br. EUR 78,00. ISBN: 978-3-7705-6394-4
Carl Bertuch (1777-1815). Verleger und Schriftsteller im klassischen Weimar - PALMBAUM Texte. Kulturgeschichte Bd. 44. Hrsg.: Seifert, Siegfried. 2019. 150 S. 21 x 14 cm. EUR 16,90. ISBN: 978-3-947646-15-9
Der Bordesholmer Altar (1521) und die anderen Werke von Hans Brüggemann. Die Blauen Bücher. Richter, Jan Friedrich. 2019. 64 S. 100 z. T. fb. Abb. 25 x 17 cm. EUR 7,00. ISBN: 978-3-7845-0299-1 Langewiesche - Königstein
1521 (in diesem Jahr stand Martin Luther vor dem Reichstag zu Worms) wurde der wohl größte Schnitzaltar Norddeutschlands für die Augustiner Chorherren-Stiftskirche in Bordesholm (Kreis Rendsburg) fertiggestellt bis auf die Bemalung der Flügel-Außenseiten (die nie erfolgte). Die Arbeiten könnten um 1515 begonnen haben, zwei Jahre vor Luthers »Thesen-Anschlag« an der Schlosskirche zu Wittenberg. Heute steht der Altar, wie seit 1666, im Dom zu Schleswig, wo der Stifter sein Grab hat.
Als Stifter gilt der (in der Bordesholmer Stiftsschule erzogene) Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein-Gottorf (*1471, ab 1523/24 als Friedrich I. König von Dänemark / und Norwegen, †1533), beraten von seinem Kanzler Gottschalk von Ahlefeldt, dem in Bologna ausgebildeten Theologen und ab 1507 auch Bischof von Schleswig.
Dabei sollten die meisten der etwa 400 Figuren des 12,6 Meter hohen Schnitzwerks bis auf wenige Festtage (zumindest den Laien-Besuchern der Kirche) hinter Klappen verborgen bleiben, näm¬lich die Passions-Szenen bis zum „Pfingstwunder“ und Maria als „Himmelskönigin“. Stets sichtbar waren der „Sündenfall“ und die „Wiederkunft Christi“, hier aber ohne das übliche Droh-Potential, dafür Adam und Eva gleich doppelt mit vier renaissancehaft schönen Figuren. Das Programm ist Gegenstand vieler Diskussionen.
Dieses Buch beschreibt nicht nur die etwa 30 Szenen dieses Hauptwerks der Husumer Werkstatt von Meister Hans Brüggemann, sondern auch die anderen »Brüggemann«-Werke. Das Buch weist ferner auf die wich¬tigsten Arbeiten ihrer Nachfolger hin, von denen etliche in Dänemark und Schweden erhalten sind. Das erste »Blaue Buch« über den Bordesholmer Altar hat 1983 Dr. Horst Appuhn herausgegeben und 1987 überarbeitet. Für die vorliegende Ausgabe konnte Dr. Jan Friedrich Richter (Berlin) als Autor gewonnen werden, der 2011 ein kapitales Werk über Hans Brüggemann vorgelegt und zu ihm immer wieder publiziert hat. Mit Richter löst einer der besten »Brüggemann«-Kenner den Text von Appuhn ab. Gleichzeitig wird auf einige der 1987 von Appuhn behandelten Themen aus dem kulturgeschichtlichen Umfeld des Altars in den Bild-Beischriften dieser Ausgabe hingewiesen.
Von den 100 Bildern dieser Ausgabe stammen knapp 30 Farbaufnahmen von Alexander Voss (Altenholz bei Kiel) aus dem Jahr 2008, als der Altar frisch gereinigt worden war, während über 20 Schwarzweiß-Aufnahmen zu der 1953 von Appuhn aufgenommenen Brüggemann-Serie gehören.
So entstand eine anregende Mischung von »alten« und »neuen« Bildern sowie von aktuellen Fakten und teils kontroversen Meinungen, wobei auch alte Legenden referiert, aber als solche identi¬fiziert werden.
Der bald 500 Jahre alte »Kreuzigungs-Altar« erscheint in diesem Buch als ein Appell an die Kraft der Menschen-Freundlichkeit. Selbst das »Jüngste Gericht« droht hier nicht (etwa mit Höllendrachen oder dem Zug der Verdammten), eher lädt es ein zu feiern: die Menschlichkeit sogar der gebrochenen und getriebenen Gestalten, und »unterm Strich«, in den Predellen-Szenen, die Gemeinschaft freundlich-aufgeschlossener Menschen, die das Mahl teilen.
Byzantinische Geschichte. 324-1453. Ostrogorsky, Georg. 2019. 569 S. 8 meist fb. Karten. 21 x 12 cm. Gb. EUR 29,90. ISBN: 978-3-406-39759-2 C. H. Beck
Die byzantinische Geschichte ist zunächst nur ein neues Zeitalter der römischen Geschichte. Doch setzt schon bald ein Tranformationsprozeß ein, der vom alten Imperium Romanum zur Entwicklung eines eigenen byzantinischen Staatswesens führt. Strukturelemente und Triebkräfte dieser Veränderung sind die Verwaltung des Kaiserreichs, die griechische Kultur und der christliche Glaube. Durch ihr Zusammenwirken entsteht eine neue Hochkultur, die mehr als tausend Jahre währt und allen zeitgleichen kulturellen Hervorbringungen des Westens bis zum Hochmittelalter überlegen bleibt. Allerdings geht mit dieser hohen Zeit geistiger und künstlerischer Blüte ein Verfall der imperialen Macht einher. Immer wieder wird der byzantinische Staat militärisch herausgefordert. Die Angreifer sind Perser und Awaren, Araber und Bulgaren; doch während in diesen Kriegen territoriale Verluste hingenommen werden müssen, bleibt die Stadt Byzanz selbst unbezwingbar. Erst am 13. April des Jahres 1204 wird sie von einer Koalition aus Kreuzfahrern und Venezianern erobert. Die kostbarsten Schätze werden teilweise in barbarischer Weise vernichtet, teils eine Beute der Eroberer; so bleibt die Verwüstung des bedeutendsten Kulturzentrums der damals bekannten Welt, das seit den Tagen Konstantins des Großen gegen kriegerische Bedrohungen aus dem Osten hatte verteidigt werden können, imperialistischen Kräften des Westens vorbehalten. Auf die nun anschließende Epoche der Lateinischen Herrschaft folgt eine kurze Phase der Restauration des byzantinischen Kaiserreichs. Ihr Protagonist ist Michael III., der im Defensivkampf gegen den abendländischen Eroberungsdrang Sieger bleibt; doch auch er vermag trotz aller Bemühungen die einmal verlorenen Gebiete nicht mehr zurückgewinnen. Seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts zeichnet sich eine neue kriegerische Gefährdung des byzantinischen Reststaates ab: Die Osmanen beherrschen ganz Kleinasien, greifen auf europäischen Boden über und unterwerfen in der Folgezeit Serben und Bulgaren; auch die christlichen Heere, die sich ihnen entgegenstellen, werden vernichtet. Im Jahre 1453 erobert Mehmet II. Byzanz und besiegelt damit das Ende des byzantinischen Reiches.
Castrum Virtuale. Rekonstruktion eines spätantiken Fundorts am Plattensee. Eine Ausstellung in Gedenken an Prof. Géza Alföldy. Hrsg.: Heinrich-Tamáska, Orsolya; Prien, Roland. 2019. 60 S. Mit Abb. 21 x 21 cm. EUR 16,90. CHF 18,90 ISBN: 978-3-948083-03-8
Kunst. Macht. Image. Anna Maria Luisa de' Medici (1667–1743) im Spiegel ihrer Bildnisse und Herrschaftsräume. Windisch, Laura. 2019. 331 S. 65 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 55,00. ISBN: 978-3-412-51178-4
Albrecht Dürer und die “Hypnerotomachia Poliphili”. Leidinger, Georg. 2019. 35 S. EUR 109,95. ISBN: 978-3-486-76069-9
Einblattholzschnitte des 15. Jahrhunderts. 2019. 640 S. 495 fb. Abb. 27 x 19 cm. EUR 58,00. ISBN: 978-3-422-97985-7
Einführung in die Alte Welt. de Blois, Lukas; Spek, R. J. van der. 2019. 419 S. 141 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-515-10190-5
Einhard - Leben und Werk. Teil II. Hrsg.: Schefers, Hermann. 2019. 352 S. 120 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 34,95. ISBN: 978-3-7954-3354-3 Schnell & Steiner
Einhard, der Nachfolger Alkuins an der Hofschule Karls des Großen und aufgrund seiner hervorragenden Fähigkeiten nach dem Erbauer der Stiftshütte (Ex 35,30) Beleel oder Beseleel genannt, war eine der herausragendsten Figuren der karolingischen Renaissance. In diesem Band sind 13 Beiträge der zweiten dem Leben und Werk Einhards gewidmeten Tagung in Seligenstadt vereint.
Die Kulttopographie Ägyptens nach den Gauprozessionen der Spätzeit und der frühptolemäischen Epoche. Studien zur spätägyptischen Religion (24). Hrsg.: Ashmawy, Aiman; Raue, Dietrich; von Recklinghausen, Daniel. Von Elephantine bis zu den Küsten des Meeres. 2019. 392 S. 3 Abb., 35 Tafeln, 7 Tabellen. 30 x 21 cm. EUR 98. ISBN: 978-3-447-11114-0 Harrassowitz Verlag
Von Elephantine bis zu den Küsten des Meeres vereint drei Studien zu kulttopographischen Inschriften aus der Spätzeit und dem Beginn der ptolemäischen Epoche. Zahlreiche Quellen waren hier bislang nicht oder nur teilweise publiziert. St. Blaschta bearbeitet die kürzlich in Heliopolis/Matariya aufgefundenen Basaltblöcke einer „Gauprozession“ aus der Zeit Nektanebos’ I. Die dort eingemeißelten Inschriften scheinen einem Textkorpus entnommen, das seit der Spätzeit bis zum Ende der Ptolemäerzeit an vielen Standorten nachzuweisen ist. Fr. Ghiringhelli untersucht alle Vertreter dieses „Standardtextes“ und zeichnet dessen Entwicklung nach, die anhand einer Synopse nachvollziehbar wird. Spätestens zu Beginn der Ptolemäerzeit wurden Texte verwendet, die sich vom Formular sowie Aussagegehalt stark von den früheren Inschriften unterscheiden. Diese sind erstmals in den Blöcken des Amun-Tempels von Naukratis greifbar, der unter Ptolemaios’ I dekoriert wurde. D. von Recklinghausen bietet eine vollständige Textedition und beschäftigt sich u.a. mit Fragen der Texttradierung und der Verwendung von Musterbüchern, da die Texte in Naukratis auch gut zweihundert Jahre später in den Tempeln Oberägyptens zur Dekoration verwendet wurden. Der Band wird durch umfangreiche Indizes erschlossen.
Griechische Heiligtümer als Handlungsorte. Zur Multifunktionalität supralokaler Heiligtümer von der frühen Archaik bis in die römische Kaiserzeit. Hrsg.: Freitag, Klaus; Haake, Matthias. 2019. 330 S. 3 Abb. 24 x 17 cm. EUR 59,00. ISBN: 978-3-515-12389-1
Katalog der mittelalterlichen Handschriften in der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern. Kamber, Peter; Mangold, Mikkel. 2019. 480 S. 66 meist fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 94,00. CHF 94,00 ISBN: 978-3-7965-3974-9
The Hieratic Ritual Books of Pawerem (P. BM EA 10252 and P. BM EA 10081) from the Late 4th Century BC. Part I + II. Gill, Ann-Katrin. Studien zur spätägyptischen Religion (RE538), Band: 25. 2019. XVIII / 1076 S. 22 ill., 80 plates, 43 tables. 30 x 21 cm. Gb. Engl. EUR 248,00 ISBN: 978-3-447-11239-0 Harrassowitz Verlag
This monograph constitutes the first edition of the ritual texts preserved on two papyri now in the British Museum, namely EA 10252 and 10081, which are both of Theban origin. A scribal note on EA 10252 provides the date 307/6 BC. With an impressive length of 750 cm (50 preserved columns of text) for EA 10252, and 450 cm (37 columns) for EA 10081, these two documents comprise a total of no less than 15 different compositions. These are inscribed in hieratic and were later on glossed in hieratic as well as demotic, with a total of at least four different scribal hands attested on the documents. Originally, the two papyri formed one consecutive roll. The texts preserved on it can be connected to the Khoiak festival, the most important celebration of Osiris. At some point around 300 BC, this manuscript was adapted by the private individual Pawerem for his own benefit in the afterlife.
In this book, the papyri are edited and published as an integral whole, with the omission of the so-called Glorifications I, II, and III in the edition. Along with the hieroglyphic transcription, transliteration, translation, and line-to-line commentary, overall questions are answered. These deal with the acquisition of the papyri, their material aspects, date and provenance, the layout of the texts, the different hands and scribal divisions attested on them, their later owner Pawerem, the details known about him and his connection to the papyri, a discussion of the content and context of the compositions, their grammar and orthography as well as an investigation of the translations and glosses. Furthermore, a palaeography, full photographic documentation, and synopses are provided.
Valenciennes' Ratgeber für den reisenden Landschaftsmaler. Zirkulierendes Künstlerwissen um 1800. Hrsg.: Denk, Claudia. 2019. 280 S. 70 Abb. 24 x 17 cm. EUR 49,90. ISBN: 978-3-422-97991-8
Kunst um Augustus. Rodenwaldt, Gerhart. 2019. 84 S. 55 Abb. EUR 109,95. ISBN: 978-3-11-085422-0
Von Barbizon bis ans Meer. Carl Malchin und die Entdeckung Mecklenburgs. Hrsg.: Pfeifer-Helke, Tobias. 2019. 256 S. 280 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 29,90. ISBN: 978-3-422-98028-0
Römische Medaillons. Band 2. Antoninus Pius. Mittag, Peter Franz. 2019. 316 S. 3 Abb., 108 Tafeln mit 978 Münz Abb. 24 x 17 cm. EUR 56,00. ISBN: 978-3-515-12429-4
Die Reliefdekoration am Torbau Osorkons II. im Tempel der Bastet von Bubastis. Ägyptologische Abhandlungen (75). Lange-Athinodorou, Eva. Sedfestritual und Königtum. 2019. 504 S. 88 Abb., . 30 x 21 cm. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-11192-8 Harrassowitz Verlag
Das sogenannte Sedfest, eines der substantiellsten ägyptischen Königsrituale, ist über den gesamten Zeitraum der altägyptischen Geschichte in bildlichen und schriftlichen Quellen belegt. Unter diesen nimmt die Reliefdekoration des Torbaus Osorkons II. (Libyerzeit, 22. Dyn., 874–850 v. Chr.) im Tempel der Hauptgöttin von Bubastis mit umfangreich überlieferten Episoden der Kulthandlungen und Rituale des Sedfestes eine herausragende Rolle ein. Nach ihrer Entdeckung durch Edouard Naville 1887 und der darauffolgenden Erstpublikation 1892 wurde dieses Material jedoch in der Forschung nur sehr wenig beachtet. Die hier vorgelegte Monographie analysiert nun auf der Grundlage aktueller Feldstudien die Sedfestreliefs in Bubastis umfänglich und bettet sie in den Kontext früherer Quellencorpora ein. Auf diese Weise lassen sich erstmals die Traditionslinien der am Sedfesttor in Bubastis umgesetzten Themenzyklen bild- und textkritisch genauer fassen.
Neben der gattungsgerechten Kontextualisierung der Reliefs liegt das Hauptaugenmerk der Studie auf der erneuten Annäherung an die Frage nach der Bedeutung des königlichen Sedfestes im Alten Ägypten. Anhand der ausführlichen Untersuchungen der großen Reliefcorpora kann gezeigt werden, dass in der Forschung seit langer Zeit akzeptierte Deutungen, wie etwa die auf William Matthew Flinders Petrie zurückgehende Interpretation des Sedfestes als ritueller physischer Erneuerung des Königs, sich nicht mit den Aussagen der Quellen vereinbaren lassen. Vielmehr ist das Sedfest rituelle Bestätigung des Königs als Herrscher Ägyptens durch die ihm die Herrschaftsberechtigung verleihenden Götter des Landes.
Der Salon und die Pariser Kunstszene unter Napoleon I. Kunstpolitik, Künstlerische Strategien, Internationale Resonanzen. Knels, Eva. Studien zur Kunstgeschichte (RD202), Band: 214. 2019. 424 S.,55 z. T. fb. Abb. 24 x 17 cm. Gb. EUR 72,00 ISBN: 978-3-487-15774-0 Olms
Der Pariser Salon war die größte und wichtigste Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Europa im 19. Jahrhundert. Er war Bühne künstlerischer Selbstvermarktung und Ort des Wettstreits, Kunstmesse, Massenattraktion, kulturelles Aushängeschild und staatliches Propaganda-instrument in einem; er versammelte Künstler, Kritiker, Sammler und Händler, war Anlass für ästhetische Debatten und zog ein internationales, sozial heterogenes Publikum in seinen Bann.
Die Salons des Konsulats und des Premier Empire (1799–1814) wurden von Napoleon und seinen Beratern als Bühne und Werkzeug politischer Propaganda genutzt. Diesem tiefgreifenden Wandel der Ausstellung hatten sich Künstlerinnen und Künstler anzupassen. Gleichzeitig mussten sie auf neue künstlerische Trends reagieren, um sich in der Pariser Kunstszene behaupten zu können. Erfolg und Reichweite der Salons dieser Jahre lassen sich nicht nur an steigenden Aussteller- und Besucherzahlen ablesen. Auch die vielfältigen Formen ihrer Rezeption – in Zeitungen und Zeitschriften, Briefen, Reiseberichten und graphischen Sammelbänden – belegen die Strahlkraft der Ausstellung, die Frankreichs Grenzen überstieg.
Auf einer breiten Basis größtenteils unveröffentlichter Quellen untersucht Eva Knels die Organisation der Ausstellung, die teilnehmende Künstlerschaft sowie die internationalen Reaktionen auf den Salon, unter Berücksichtigung des komplexen Wandels der Kunstszene zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Dabei nimmt die Autorin die wechselseitigen Zusammenhänge von Kunstpolitik, künstlerischer Produktion und deren Rezeption in den Blick.
The Paris Salon was the largest and most important contemporary art exhibition in 19th-century Europe. It was a stage for artistic self-promotion and a place of competition, an art fair, popular attraction, cultural flagship and state propaganda instrument rolled into one; it brought together artists, critics, collectors and dealers, was a stimulus for aesthetic debates and brought an intellectual and socially heterogeneous public under its spell.
The Salons of the Consulate and First Empire (1799-1814) were used by Napoleon and his advisers as a stage and tool for political propaganda. Artists had to adapt to this far-reaching change to the exhibition. At the same time they had to react to new artistic trends in order to maintain their place in the Paris art scene.
The success and scope of the Salons in these years are demonstrated not only by the rising numbers of exhibitors and visitors. The many forms of their reception – in newspapers and magazines, letters, travel diaries and volumes of reproductions – are also evidence of the exhibition’s wide appeal, which reached beyond the borders of France. Based on a wide range of largely unpublished sources, Eva Knels examines the organisation of the exhibition, the participating artists, and the international reaction to the Salon, with reference to the complex changes in the art world in the early 19th century. The author’s perspective includes the changing interrelationships between artistic policies, artistic production and the reception of art.
Wandelbare Heilsgeschichte. Hans Schüchlins Hochaltar in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena zu Tiefenbronn. Köhler, Mathias. 2019. 90 S. EUR 24,90. ISBN: 978-3-948424-00-8
Joaquín Sorolla – Die Meisterwerke. Pons-Sorolla, Blanca. 2019. 224 S. 28 x 24 cm. EUR 24,95. ISBN: 978-3-940602-14-5
The Late Bronze and Early Iron Ages of Southern Canaan. Hrsg.: Maeir, Aren M.; Shai, Itzhaq; McKinny, Chris. Engl. 2019. 285 S. 45 Abb., 38 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 86,95. ISBN: 978-3-11-062670-4
Johann Thomas Trattner (1719–1798) und sein Medienimperium. Buchforschung. Beiträge zum Buchwesen in Österreich (10). Hrsg.: Frimmel, Johannes; Augustynowicz, Christoph. Der Buchdrucker Maria Theresias. 2019. 174 S. 20 Abb., 2 Karten, 1 Tabelle. 24 x 17 cm. EUR 54,00. ISBN: 978-3-447-11235-2 Harrassowitz Verlag
Dem hingebungsvoll zelebrierten Maria-Theresia-Jubiläumsjahr 2017 hätte – zumindest aus buch- und verlagsgeschichtlicher Sicht – Entscheidendes gefehlt, wäre es ohne Erinnerung an den Verleger Johann Thomas von Trattner (1719–1798) zu Ende gegangen. Denn ohne die Protektion der Herrscherin wäre der Aufstieg des Mannes aus armen Verhältnissen zu einem der reichsten Männer der Habsburgermonarchie, der, wie man ihm neidvoll nachsagte, „das schönste Haus, die schönste Frau und die größte Buchhandlung in Europa“ besaß, nicht denkbar gewesen. Die Erinnerung an ihn ist durchaus nachhaltig: In seiner Wohn- und Wirkungsstätte Wienerherberg in der Gemeinde Ebergassing (Niederösterreich) ist das Andenken an den bedeutenden Unternehmer Trattner bis heute lebendig.
Der rechtzeitig zum 300. Geburtstag erscheinende Sammelband geht auf eine Tagung zurück, die Ende 2017 am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien stattfand. Er vereinigt aktuelle Beiträge aus Deutschland, Italien, Österreich, Schweden, der Tschechischen Republik und Ungarn zu Tratters Druck- und Verlagstätigkeit in der gesamten Habsburgermonarchie mit einem differenzierenden Augenmerk auf seine so verfemten Nachdrucke.
Frauen und Sport in der antiken Vasenmalerei. Bildzeugnisse zur weiblichen Bewegungskultur auf alten Keramikobjekten. Sturm, Robert. 2019. 139 S. zahlr. Abb. 21 x 15 cm. EUR 24,00. ISBN: 978-3-96138-143-2
Wege des Barock. Die Nationalgalerien Barberini Corsini in Rom. Hrsg.: Westheider, Ortrud; Philipp, Michael. 2019. 280 S. 118 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 39,00. CHF 51,50 ISBN: 978-3-7913-5808-6
Die Zisterzienser und das Wasser. Knapp, Ulrich. 2019. 208 S., zahlr. Abb. 30 x 21 cm. Br. EUR 24,95 CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-0350-5 Imhof
Die Wahl des Standorts mittelalterlicher Klöster war bei aller Weltabkehr auch wesentlich vom Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen abhängig. Vielleicht die wichtigste war das Wasser als Lebensmittel, Energieträger und Transportweg. Für das Trinkwasser waren ergiebige Quellen, für das Brauchwasser ausreichende Fließgewässer erforderlich. Oft lagen die Quellen für das Trinkwasser außerhalb der Klostermauern, und das Wasser musste teilweise über kilometerlange Leitungen zum Kloster geleitet werden. Gerade bei den vielköpfigen Konventen der Zisterzienser entstanden so aufwendige Wasserbauten, die zugleich die Symbolkraft des Wassers als lebensspendendes Element unterstrichen. Die Wasserkraft wurde in der Klosterwirtschaft intensiv genutzt und bedingte eine entsprechende Infrastruktur. Künstliche Wasserläufe von erheblicher Länge sind hier eher die Regel als die Ausnahme. Wasserspeicher dienten der Bedarfssicherung, dem Hochwasserschutz und der Sicherheit. Auch Fischereirechte oder Weiher für die Fischzucht waren unverzichtbar. So entstand eine dichte wasserwirtschaftliche Infrastruktur innerhalb der Klöster.
Beispielhaft wird in dieser Publikation die Bedeutung des Wassers anhand der von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg betreuten Zisterzienserklöster Bebenhausen, Maulbronn, Salem und Schöntal geschildert.
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]