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Neuerscheinungen in Orte und Regionen |
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Das Altenburger Witwen- und Waisenhaus. Jenaer Schriften zur Vor- und Frühgeschichte Band 17. Burgdorf, Kathrin. Hrsg.: Ettel, Peter. 2025. 453 S. Abb., . 29 x 20 cm. EUR 49,00. ISBN: 978-3-95741-258-4 |
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Fäden des Lebens am Nil. Bildteppiche aus Kairo. Hrsg.: seyfried, friederike; Regulski, Ilona. Englisch; Deutsch. 2025. 98 S. 14,5 x 21 cm. EUR 10,00. ISBN: 978-3-88609-901-6 |
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Chemnitz Kulturhauptstadt Europas 2025 - Das Programmbuch. Hrsg.: Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH. Englisch; Deutsch. 2025. 512 S. 23,5 x 13 cm. EUR 10,00. ISBN: 978-3-00-081235-4 |
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Die Albaner. Eine Geschichte zwischen Orient und Okzident. Beck Pb. (6031). Schmitt, Oliver Jens.2025. 187 S. mit 1 Karte. 19,4 x 12,4 cm. EUR 20,00. ISBN: 978-3-406-84227-6 C. H. Beck
Seit dem Kosovokrieg und der späteren Unabhängigkeit des Kosovo beschäftigt die "albanische Frage" die europäische Politik. 1912 entstand, nach dem Ende des Osmanischen Reiches, der albanische Staat. Doch umfasst er nur gut die Hälfte aller Albaner, die das größte muslimische Volk Europas sind. Erstmals schildert das vorliegende Buch die Geschichte aller Albaner in Südosteuropa, in Albanien, aber auch in Kosovo, Makedonien, Montenegro und Griechenland. Viele Jahre war Albanien unter dem Diktator Enver Hoxha von aller Welt isoliert. Seit 2008 gibt es mit Albanien und Kosovo zwei albanische Staaten, die beide mit schweren politischen und wirtschaftlichen Problemen kämpfen. Die Albaner stellen sich heute zunehmend die Frage, wohin sie gehören: zum islamischen Orient oder zum europäischen Okzident? |
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Die Dresdner Frauenkirche. Ihre Entstehung, Zerstörung und Wiedergeburt. Gretzschel, Matthias. 2025. 240 S. 21 x 15 cm. EUR 19,95. ISBN: 978-3-8319-0890-5 |
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Der Dom zu Halberstadt. Band 1: Architektur Band 2: Ausstattung. Heiko Brandl; Anja Seliger. Hrsg.: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt. 2025. 1600 S. 216 fb. Abb., 1950 Abb. 30 x 24 cm. EUR 130,00. CHF 120,20 ISBN: 978-3-7954-9059-1 |
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Harz-Zeitschrift für den Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde / Harz-Zeitschrift. 76. Jahrgang 2024. Hrsg.: Harzverein für Geschichte und Altertumskunde. 2025. 240 S. Abb. 24 x 17 cm. EUR 20,00. ISBN: 978-3-86732-555-4 Harz-Zeitschrift
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Der Kaiserdom in Königslutter. Auf den Spuren des Mittelalters. Christian Sielaff. Illustriert von Wiatrowski, Tonia. 2025. 60 S. Abb. 26 x 21 cm. EUR 10,00. CHF 10,30 ISBN: 978-3-7954-9001-0 |
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100 Jahre Diözesanmuseum Osnabrück. Vom Dachboden ins rechte Licht gerückt. Queckenstedt, Hermann. 2025. 300 S. EUR 29,90. ISBN: 978-3-402-13394-1 |
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Bochumer Jahrbuch zur Ostasienforschung. Bochum Yearbook of East Asian Studies 47 / 2024. Hrsg.: Fakultät für Ostasienwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum. Deutsch; Englisch. 2025. 276 S. 21 x 14,8 cm. EUR 50,00. ISBN: 978-3-86205-189-2 Iudicium
Das Bochumer Jahrbuch zur Ostasienforschung (BJOAF) bietet ein internationales Forum für wissenschaftliche Publikationen zu den Ostasienwissenschaften. Publikationssprachen der Beiträge und Rezensionen sind Deutsch oder Englisch. Alle Artikel werden vor der Veröffentlichung durch ein Double-Blind-Peer-Review-Verfahren geprüft.
The Bochumer Jahrbuch zur Ostasienforschung (BJOAF) serves as an international forum for academic publications on East Asian research, with scholarly articles and reviews published in English or German. All papers submitted for publication undergo double-blind peer review. |
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Ostpreussen. Geschichte einer historischen Landschaft. C.H.BECK Wissen (2833). Kossert, Andreas. 2025. 128 S. mit 2 Karten. 18 x 11,8 cm. EUR 14,00. ISBN: 978-3-406-84731-8 C. H. Beck
Ostpreußen ist bis heute ein deutscher Sehnsuchtsort. Die große Vielfalt seiner Kultur ist zwar durch Nationalismus und Krieg untergegangen, aber Geschichte und Mythos dieses versunkenen Landes wirken immer noch nach. Andreas Kossert, der wohl beste historische Kenner, schildert in seinem wunderbar geschriebenen Überblick konzise und anschaulich die Geschichte dieser einst östlichsten Provinz Deutschlands vom Mittelalter bis zur Gegenwart. |
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Ein Lustgarten voller Bücher. Die Alvenslebensche Bibliothek auf Schloss Hundisburg. Hrsg.: KULTUR-Landschaft Haldensleben Hundisburg e.V. 2025. 304 S. 13 Abb.233 fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 24,95. CHF 28,70 ISBN: 978-3-7319-1536-2 Michael Imhof
Nach mehr als 60 Jahren Auslagerung ist die Alvenslebensche ¬Bibliothek 2012 in ihre Ursprungsregion in der Mitte Deutschlands zurückgekehrt. Begründet durch Joachim I. von Alvensleben (1514–1588) gehört sie zu den bedeutenden Renaissance-Bibliotheken des Landes. Sie bewahrt noch heute über 13.000 Titel, die meisten davon aus der Reformationszeit. Die Geschichte der Bibliothek, ihre verschiedenen Aufbewahrungsorte und ihre Be¬stände werden hier erstmals im Zusammenhang vorgestellt. |
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Vom herrschaftlichen Lustgarten zum Stadtgarten Stadthagen. Die Geschichte des Schlossgartens Stadthagen im Kontext europäischer Gartenkultur. Vollmer, Theodor. 2025. 428 S. EUR 34,50. ISBN: 978-3-00-080806-7 |
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Ein äthiopischer Schöpfungsmythos. Aethiopistische Forschungen (90). Dege-Müller, Sophia. Der Kampf der Engel im Aksimaros. 2025. 284 S. 18 Abb., 1 Diagramm, 1 Karte, 4 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-12492-8 Harrassowitz Verlag
Schöpfungsberichte, sogenannte Hexaemera, haben seit Jahrhunderten christliche Autoren inspiriert. Sophia Dege-Müller widmet sich in ihrer Studie einer eigenen Literaturgattung hierzu, die nach ihrem Hauptwerk Aksimaros-Literatur genannt wird. Der Aksimaros ist die altäthiopische Übersetzung des Hexaemeron des Pseudo-Epiphanius von Salamis. Diese Texte sind in Äthiopien und Eritrea sehr populär geworden, und ihre Motive haben sich weit verbreitet, sodass sie nicht nur in verschiedenen Sprachen vorliegen (Altäthiopisch (Ge’ez), Amharisch und Tigrinya), sondern auch Einzug in die äthiopische Kunst und das magische Heilwesen gefunden haben. Durch künstlerische Darstellungen mit deutlichem Textbezug zum Aksimaros kann die Entstehung dieser Literatur in das 15. Jahrhundert datiert werden. Besonders sticht dabei das Leitmotiv der Aksimaros-Literatur hervor: der Engelkampf. Die Texte beschreiben, wie Gott zehn Chöre der Engel erschafft. Am vierten Schöpfungstag jedoch verdirbt einer der Ränge und stellt sich im Kampf gegen die anderen, Gott ergebenen, Engel. Anspielungen auf dieses Leitmotiv finden sich in einer großen Anzahl weiterer Schriften wie Heiligenviten, Königschroniken oder exegetischen Texten. Auch werden im traditionellen Heilwesen geistige Erkrankungen damit begründet, dass sogar ehemals heilige Engel in ihrem Charakter verdarben. Der Kampf der Engel im Aksimaros befasst sich mit der gesamten Literaturgattung und zeigt auf, wie sich das Leitmotiv des Kampfs der Engel verbreitet hat. Nicht zuletzt verdeutlicht die Autorin darüber hinaus, wie eng die äthiopischen Texte mit jüdischen, christlichen und islamischen Traditionen verknüpft sind. |
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Ballenstedt im Wandel der Zeit Album 13. Altere und jüngere Momentaufnahmen der einstigen anhaltischen Residenzstadt im Vergleich. Janek-Israel, Andreas. 2025. 54 S. 20 fb. Abb. 22,6 x 17,5 cm. HC. EUR 25,00. CHF 35,50 ISBN: 978-3-6951-5891-1 |
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Ländliches Bauen in Brandenburg. Forschungsgeschichte und Bauernhofaufmaße bis 1945. Hrsg.: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum; Drachenberg, Thomas; Sonstige Bearbeitung von Cante, Marcus; Freckmann, Klaus; von Sonnleitner, Andrea. 2025. 176 S. 73 sw. Abb., 126 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 29,95. CHF 34,40 ISBN: 978-3-7319-1585-0 Michael Imhof
Vorgestellt wird eine Sammlung von großenteils 1936 bis 1940 entstandenen Aufmaßzeichnungen brandenburgischer Bauernhäuser und Hofanlagen, die ohne erläuternde Angaben 1964 veröffentlicht wurden. Neben der Darstellung der Entstehungsumstände und einer Verortung der mittlerweile zum Teil zerstörten Gebäude wird den Hausgeschichten nachgegangen. Historische und aktuelle Fotoaufnahmen ergänzen die gezeichneten -Informationen. Die Untersuchungen sind eingebettet in einen Überblick zur Geschichte der ländlichen Hausforschung in Brandenburg bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. |
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Unser Lieber Frauen Bremen. Hoffmann, Hans-Christoph. 2025. 8 sw. Abb.,. 17,4 x 11,6 cm. EUR 3,00. ISBN: 978-3-422-80384-8 |
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Die Klosterkirche Corvey. Bauuntersuchung und Baugeschichte des Westbaus. Krüger, Kristina; Barthold, Peter; Eissing, Thomas; Peter, Claus. 2025. 900 S. 29,5 x 23 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1558-4 Michael Imhof
Mit dem dreibändigen Werk „Die Klosterkirche Corvey. Bauuntersuchung und Baugeschichte des Westbaus“ legen Kristina Krüger, Peter Barthold, Thomas Eißing und Claus Peter eine umfassende bauhistorische und denkmalpflegerische Untersuchung eines der bedeutendsten Baudenkmäler Europas vor. Der karolingische Westbau der ehemaligen Reichsabtei Corvey an der Weser zählt seit 2014 zum UNESCO-Welterbe und gilt als einzigartiges Zeugnis frühmittelalterlicher Architektur und Herrschaftsrepräsentation.
Die Publikation fasst die Ergebnisse jahrelanger Forschungen und Bauuntersuchungen zusammen, die im Rahmen von Projekten der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen sowie der LWL-Archäologie für Westfalen durchgeführt wurden. Die Autorinnen und Autoren beleuchten die Entstehung, Entwicklung und Restaurierungsgeschichte des Westwerks und ordnen die Befunde in den Kontext der europäischen Architekturgeschichte ein.
Auf über 900 Seiten mit 1.064 Abbildungen – verteilt auf zwei reich bebilderte Textbände und einen separaten Band mit Planbeilagen – eröffnet sich ein neues Verständnis für die Baugestalt, Funktion und Bedeutung des Corveyer Westbaus. Die Kombination aus archäologischer Forschung, Bauforschung, kunsthistorischer Analyse und denkmalpflegerischer Dokumentation macht das Werk zu einem grundlegenden Referenzwerk für die Mittelalterarchitektur und die Erforschung karolingischer Kultur.
Das aufwendig gestaltete Werk erscheint als Band 43.1.2 der renommierten Reihe „Denkmalpflege und Forschung in Westfalen“.
Bis zum 31. Januar 2026 ist das Werk zum Einführungspreis von 99,00 € erhältlich (danach 128,00 €). |
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Evangelische Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund. Schilp, Thomas; Welzel, Barbara. 2025. 14 sw. Abb., . 17,4 x 11,6 cm. EUR 3,00. ISBN: 978-3-422-80382-4 |
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Das Altarwerk der Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund. Christliche Kunst als kulturelles Erbe. Bierbaum, Kirsten Lee; Borchert, Till-Holger; Hofmann, Jens; Karrenbrock, Reinhard; Kümper, Hiram; Liebetrau, Katharina; Meier, Esther. Hrsg.: Gliesmann, Niklas; Küstermann, Michael; Welzel, Barbara. 2025. 160 S. 126 fb. und 31 s/w-Abb. 28,6 x 21,5 cm. EUR 39,00. ISBN: 978-3-496-01720-2 Dietrich Reimer Verlag
Das Altarwerk in der Stadtkirche St. Reinoldi wurde um 1415 aus der seinerzeit bedeutenden Kunstmetropole Brügge im Kontext des Luxusgüter-Transfers der Hanse importiert. Es schmückt seither die städtische Hauptkirche in Dortmund. Das Retabel zählt zu den bedeutendsten Kunstwerken, die vom Beginn des 15. Jahrhunderts im nördlichen Europa überliefert sind: Die außerordentliche Qualität der Figuren im Schrein mit ihrer virtuosen Formgebung bezeugen das hohe Können und Anspruchsniveau der niederländischen Schnitzkunst dieser Zeit. Die Flügelgemälde stellen den umfangreichsten erhaltenen Zyklus niederländischer Malerei vom Beginn des 15. Jahrhunderts dar. Im Sommer 2024 wurde das Altarwerk restauriert und wissenschaftlich untersucht. Im Anschluss führte das Bildarchiv Foto Marburg eine umfangreiche Fotokampagne durch. Das ist Anlass für eine interdisziplinäre Publikation, um diese Ergebnisse sowie neue Forschungen vorzustellen und Fotografien des aktuellen Zustands zu publizieren.
Thematisiert werden diese verschiedenen Aspekte sowie die Biografie des Objekts nach Einführung der Reformation. Dabei kommen Restaurator:innen, Kunsthistoriker: innen und Historiker:innen zu Wort. Zudem wird reflektiert, wie Zugänge zu dem reichen Erbe christlicher Kunst in der diversen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts eröffnet werden können. |
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Das Altarwerk der Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund. Christliche Kunst als kulturelles Erbe. Bierbaum, Kirsten Lee; Borchert, Till-Holger; Hofmann, Jens; Karrenbrock, Reinhard; Kümper, Hiram; Liebetrau, Katharina; Meier, Esther. Hrsg.: Gliesmann, Niklas; Küstermann, Michael;Welzel, Barbara. 2025. 160 S. 126 fb. und 31 s/w-Abb. . EUR 39,00. ISBN: 978-3-496-03109-3 Dietrich Reimer Verlag
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Das Wunder von Höxter. Altstadterneuerung von 1967 bis 2017 mit einem Epilog zur Landesgartenschau NRW 2023. Meyhöfer, Dirk; Koch, Michael. Hrsg.: Heimat- u. Verkehrsverein der Kernstadt Höxter e.V. 2025. 216 S. 210 Abb. 28 x 21 cm. EUR 29,80. ISBN: 978-3-95954-192-3 |
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Der Abendmahlssaal auf dem Zionsberg in Jerusalem. Krüger, Jürgen. 2025. 80 S. 19 x 13,6 cm. EUR 6,00. ISBN: 978-3-95976-583-1 |
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Leopoldskron. Weltoffenes Schloss. Beitr.: Hainz, Harald; Radlwimmer, Erna; Weiss, Martin; Zehle, Sibylle. 2025. 200 S. 27 x 21 cm. EUR 39,00. CHF 45,00 ISBN: 978-3-99014-287-5 |
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Die Glasmalereien im Westchor des Naumburger Doms. Untersuchungen zu Gestaltung, Werkprozess und Technologie im 13. und 19. Jahrhundert. Aman, Cornelia; Deiters, Maria; Jarron, Sarah. Hrsg.: Deiters, Maria; Aman, Cornelia. 2025. 235 S. 350 fb. Abb. 32 x 24,5 cm. EUR 69,00. ISBN: 978-3-87157-271-5 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
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Pfälzisches Klosterlexikon. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden. 5 Bände. 2025. 3999 S. EUR 100,00. ISBN: 978-3-948913-11-3 |
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Sächsische Volkskunst. Das Buch zum Museum. Jenzen, Igor A. 2025. 152 S. 144 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. EUR 24,00. ISBN: 978-3-95498-906-5 |
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Passio Picta. Der Kreuzgang des Franziskanerklosters in Schwaz. Hrsg.: Madersbacher, Lukas; Rainer, Michael. 2025. 224 S. 28,5 x 22,5 cm. EUR 39,90. CHF 45,00 ISBN: 978-3-903513-16-7 |
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Die Wiesenkirche in Soest. Michael Burger. 2025. 96 S. 28 x 16 cm. EUR 16,95. CHF 17,50 ISBN: 978-3-7954-9027-0 |
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Tiroler Heimat 89 (2025). Zeitschrift für Regional- und Kulturgeschichte Nord-, Ost- und Südtirols. Hrsg.: Antenhofer, Christina; Krajicek-Seidl, Nadja. 2025. 240 S. EUR 43,99. CHF 41,00 ISBN: 978-3-7030-6663-4 |
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Stadt Xanten, Band 2 | St. Viktor, Baugeschichte und Stiftsbauten. Die Bau- und Kunstdenkmäler von Nordrhein-Westfalen. Schiffler, Rainer; Hoffmann, Godehard. Hrsg.: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland; Pufke, Andrea. 2025. 480 S. 108 sw. Abb., 338 fb. Abb. 25,5 x 21 cm. EUR 99,00. CHF 114,00 ISBN: 978-3-7319-1529-4 Michael Imhof
Seit dem Mittelalter prägt der St. Viktor-Dom die Silhouette der Stadt Xanten schon von Weitem. Die zwei romanischen Türme mit ihren gotischen Helmen zählen zu den eindrucksvollsten Westbauten der rheinischen Spätromanik, der auch die herausragende Kirchenlandschaft in Köln und der Limburger Dom zuzuordnen sind. Des Weiteren gibt es spezielle baugeschichtliche Verbindungen zu Kirchen in Lüttich und Maastricht. Nicht minder beeindruckend ist das gotische Langhaus mit seinem basilikal überhöhten Mittelschiff, dessen reich verziertes Südportal die vom Markt kommenden Besucher empfängt. Der fünfschiffige Bau nahm seinen Anfang 1263 mit einem feingliedrigen Staffelchor – mithin nur 15 Jahre nach der Grundsteinlegung zum Kölner Dom. Kölnischer Einfluss auf die Architektur von St. Viktor ist ebenso spürbar wie solcher von der Trierer Liebfrauenkirche. Aber auch vom Oberrhein und aus den Niederlanden wurden von den großenteils namentlich bekannten Baumeister neueste Bauformen aufgenommen.
Nach den wegweisenden Publikationen von Stephan Beissel und Walter Bader wird hier nun eine vollständig überarbeitete Baugeschichte von St. Viktor vorgelegt, die auf den in Xanten reichhaltig überlieferten Archivalien basiert. Dazu gehört die Darstellung der Vorgängerbauten, die auf römische Grabbauten zurückgingen. Hiermit wird die gut erforschte Geschichte des Xantener Kanonikerstiftes um die Baugeschichte der Stiftskirche ergänzt.
Der auf der Nordseite des Domes gelegene Kreuzgang ist von den Stiftsbauten umgeben: Kapitelsaal, Stiftsschule, Kellnerei und Stiftsbibliothek. Deren Baugeschichte wird ebenso erläutert wie die Ausstattung, zu der zahlreiche Epitaphien an den Wänden des Kreuzganges gehören. Ebenso wird die Ausstattung des spätromanischen Westbaus bis hin zu den Glocken mit zahlreichen neuen Abbildungen dargestellt.
Die reiche Ausstattung von Langhaus und Chor, zu der mehrere bedeutende Flügelaltäre gehören, wird in dem nachfolgenden Band 3 dieser fundamentalen Inventarreihe eigens gewürdigt. |
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