KunstbuchAnzeiger - Kunst, Architektur, Fotografie, Design Anzeige Verlag Langewiesche Königstein | Blaue Bücher
[Home] [Titel-Datenbank] [Druckansicht]
Themen
Recherche
Service

Titel-Datenbank

[zurück]

Schnell & Steiner

 
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | vor>
 
"Lebenslinien - Reformen - Aktualisierungen. Quellen und Studien zur Geschichte und Kunst im Bistum Hildesheim (16). Hrsg.: Scharf-Wrede, Thomas; Bölling, Jörg; Suchan, Monika. Bischof Godehard von Hildesheim (1022?1038). 2024. 384 S. 28 x 21 cm. EUR 50,00. CHF 51,50" ISBN: 978-3-7954-3831-9 Schnell & Steiner
Das Schloss in Celle. LaĂź, Heiko. Hrsg.: Wartburg-Gesellschaft Eisenach; Illustriert von Altwasser, Elmar. 2024. 48 S. 3 sw. Abb., 61 fb. Abb., 2 Landkarten. 21 x 14,8 cm. EUR 6,95. CHF 7,20 ISBN: 978-3-7954-3940-8 Schnell & Steiner
Vom 15. Jahrhundert bis 1705 war Celle ständige Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, im 19. Jahrhundert Sommerresidenz des Königreichs Hannover. In allen Nutzungsperioden wurde am Schloss gebaut. So stammen aus dem Mittelalter die Reste des Bergfrieds und eine ehemalige Küche, aus der Renaissance eine einzigartige Schlosskapelle mit überreicher Ausstattung, vom 17. Jahrhundert zeugen barocke Gemächer und ein Theater, aus dem 19. Jahrhundert haben sich wertvolle Ausstattungen erhalten.
Dein Ritter Hultenreich. Werkverzeichnis 1985?2022. Hrsg.: Klimek, Harald-Alexander; Schemmrich, Sabine. 2024. 592 S. 29,7 x 25 cm. EUR 65,00. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7954-3868-5 Schnell & Steiner
Selbstironie und hintersinniger Humor, die stete Reflektion von Weltgeschehen wie der eigenen Biografie, unbedingte Humanität und der nonchalante Wechsel vom Hochgeistigen ins Profane verbindet die Werke des Malers Harald-Alexander Klimek und des Schriftstellers Jürgen K. Hultenreich sowie deren langjährige künstlerischen Weggefährten. Klimeks farbintensive, die Kunstgeschichte vielfältig zitierenden Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Collagen stehen in lebhaftem Zwiegespräch mit den mal polemischen, mal liebevollen Gedichten, Romanen, Grafiken, Künstlerbüchern oder den Postkarten Hultenreichs an Klimek. Sie sind Ergebnis passionierter Zusammenarbeit und Zeugnis gegenseitiger Hochachtung. Der Katalog verschränkt ihre Werke spielerisch mit Texten und Bildern von Weggefährten sowie klugen kunsthistorischen Analysen und begleitet die Ausstellung im Museum Schloss Burgk, in der die Arbeiten mit historischen Objekten und Leihgaben des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte korrespondieren.
Festungen in Bayern. Deutsche Festungen (1). Burger, Daniel. 2024. 224 S. 21 x 13 cm. EUR 16,95. CHF 17,50 ISBN: 978-3-7954-3769-5 Schnell & Steiner
Die große Zahl der im heutigen Bayern erhaltenen Festungen des 16. bis 19. Jh. ist das Resultat der vielen einst unabhängigen Territorien in Bayern, Franken und Schwaben. Deren Landesherren, Herzöge und Kurfürsten, Fürstbischöfe, Fürsten und Reichsstädte suchten ihr Land nach den jeweils modernsten Methoden zu sichern. Statt der veralteten Burgen und Stadtmauern wurden daher Artilleriefestungen errichtet. Aufgrund der ständigen Fortentwicklung der Militärtechnik musste man diese Bauwerke immer wieder modernisieren – oder aber sie für andere Zwecke nutzen.
Frankfurt am Main-Rödelheim. Vom Leben und Sterben der Soldaten Napoleons. Geschichte ? Archäologie ? Anthropologie. Erdverbunden. Aktuelle archäologische Forschung in Frankfurt am Main (2). Boudon, Jacques-Olivier; Grosskopf, Birgit; Flux, Anna Lena. Hrsg.: Hampel, Andrea. 2024. 432 S. 29,7 x 21 cm. EUR 79,00. CHF 81,30 ISBN: 978-3-7954-3852-4 Schnell & Steiner
Im Jahr 1813, nach dem katastrophalen Russlandfeldzug von Kaiser Napoleon, begann die "Retirade", der Rückzug der französischen Truppen nach Westen. Ihr Ziel war jenseits des Rheins die Stadt Mainz. Tausende der napoleonischen Soldaten überlebten den Rückzug nicht. Solche Massengräber konnten in Frankfurt-Rödelheim im Rahmen einer Großgrabung freigelegt werden. Die Funde wurden nun archäologisch ausgewertet und die Skelette anthropologisch untersucht. Die Analyse zeigt eindrucksvoll die Schrecken des Krieges. Eine historische Einordnung der Fundstelle innerhalb der napoleonischen Eroberungspolitik rundet die wissenschaftliche Auswertung ab. Erstmals erfolgt ein derart konzentrierter Blick auf diese Thematik mit internationaler Bedeutung.
Artes Amatoriae. Die Kunst der höfischen Liebe in Objekt, Bild, Text und Musik (1180?1500). Hrsg.: von Fircks, Juliane; Janzen, Svea. 2024. 240 S. 28 x 21 cm. EUR 69,00. CHF 71,00 ISBN: 978-3-7954-3838-8 Schnell & Steiner
Der höfische Liebesdiskurs war für die Entwicklung von Sprache, Kunst und Musik im Mittelalter von großer Bedeutung. Der Tagungsband, der 22 Beiträge einer internationalen Autorenschaft umfasst, widmet sich diesem Themenkomplex mit dem Ziel, die Rolle der Künste in der mittelalterlichen Profankultur neu zu bestimmen. Aus der Perspektive einer transdisziplinär ausgerichteten Kunstgeschichte werden Objekte, Textilien, Bilder und Musikstücke des 12.–15. Jahrhunderts untersucht, die das Liebesthema im Dialog mit den Texten formten. Dabei wird die Bedeutung kostbarer Materialien wie Gold, Perlen, Elfenbein und Seide für die Sichtbarmachung von Schönheit und höfischem Glanz thematisiert. Analysiert wird ferner das Potential der Musik, gefühls- und stimmungshafte Aspekte sowie die Sehnsucht des Individuums nach Transzendenz zum Ausdruck zu bringen.
So eröffnet der Band Einblicke in die medienspezifischen Strategien, mit denen sich Künstler und Künstlerinnen an ihr Publikum wandten, und beleuchtet die Handlungszusammenhänge, in die die Objekte höfischer Liebe eingebunden waren.
Das Reichenau-Set. Tagungsband & Ausstellungsband. Hrsg.: Badisches Landesmuseum; Hrsg.: Zimmermann, Wolfgang; Siart, Olaf; Gedigk, Marvin. 2024. 944 S. 27,5 x 23 cm. EUR 95,00. CHF 97,70 ISBN: 978-3-7954-3918-7 Schnell & Steiner
Der Tagungsband bündelt in 20 Beiträgen die Ergebnisse einer Fachtagung, bei der es Wissenschaftler*innen aus den USA und Europa gelang, durch neue Forschungsansätze in der Handschriftenkunde und der Liturgiewissenschaft, archäologische Grabungen sowie moderne naturwissenschaftliche Methoden, die Reichenau und das frühe Mönchtum aus neuen Blickwinkeln zu betrachten.
Im Begleitband zur Großen Landesausstellung wecken 25 Expert*innen in anschaulichen und gut lesbaren Essays die frühere Abtei und das Leben der Mönche wieder zum Leben. 250 kostbare Exponate werden in z.T. großformatigen Abbildungen eindrucksvoll vorgestellt.
Welterbe des Mittelalters. 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau. Hrsg.: Badisches Landesmuseum. 2024. 592 S. 27,5 x 23 cm. EUR 45,00. CHF 46,30 ISBN: 978-3-7954-3874-6 Schnell & Steiner
Die Große Landesausstellung veranschaulicht anlässlich des 1.300-jährigen Jubiläums die Geschichte der Klosterinsel Reichenau und ihre über Europa hinausreichende Strahlkraft. Der Konvent war zu seinen stärksten Phasen im Früh- und Hochmittelalter sowohl politisch bis in die regierenden Herrscherhäuser hinein wie auch geografisch weit vernetzt: von Irland bis Jerusalem, von Skandinavien bis Nordafrika. Gleichzeitig entstanden im Reichenauer Skriptorium Prachthandschriften, die noch heute zu den wertvollsten Büchern der Welt zählen.
Im Begleitband zur Ausstellung erwecken 25 Expert*innen in anschaulichen und gut lesbaren Essays die frühere Abtei und das Leben der Mönche wieder zum Leben. 250 kostbare Exponate werden in z.T. großformatigen Abbildungen eindrucksvoll vorgestellt.
Die Klosterinsel Reichenau im Mittelalter. Geschichte ? Kunst ? Architektur. Hrsg.: Zimmermann, Wolfgang; Siart, Olaf; Gedigk, Marvin. 2024. 352 S. 27,5 x 23 cm. EUR 60,00. CHF 61,70 ISBN: 978-3-7954-3873-9 Schnell & Steiner
Die Konferenz unter Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den USA, Frankreich, Irland, Schottland und den Niederlanden rückt auch die zahlreichen europaweiten Verflechtungen der Reichenau in den Fokus: Durch institutionelle Beziehungen sowie persönliche Kontakte stand die Klosterinsel überregional im Austausch mit anderen Benediktinerklöstern des Früh- und Hochmittelalters, wie die Gebetsverbrüderungen im Reichenauer Memorialbuch deutlich machen. Der Reichenauer Klosterplan für St. Gallen setzte zukunftsweisende Maßstäbe. Im Bereich der Künste sind unter anderem Einflüsse aus Oberitalien greifbar. Die Reichenauer Prachthandschriften galten in vielen Teilen Europas als liturgische Kostbarkeiten.
Die Stiftskirche Heilig Kreuz in Polling im Szenario süddeutscher Gnadenstätten des Barock. Vielfältige neue Erkenntnisse zu Wallfahrtskirchen in Polling, Andechs, Augsburg, Biberbach, Ebersberg, München, Scheyern, Vilgertshofen und Wessobrunn. Fürst, Ulrich. Wallfahrtsarchitektur als Erfahrungsraum. 2024. 608 S. 28 x 21 cm. EUR 79,00. CHF 81,30 ISBN: 978-3-7954-3877-7 Schnell & Steiner
Die Interaktion von festlichen wie individuellen Ritualen mit den bau- und bildkünstlerischen Angeboten sollte eine wirksame Gegenwart des Heiligen plausibel machen. Ausgehend von der komplexen Sakraltopographie der Wallfahrts- und Stiftskirche von Polling, einem frühen und wichtigen Sakralbau des 17. Jahrhunderts, behandeln die Analysen außerdem übergreifende Themen wie den Wallfahrtschor mit Doppelaltar als Schaubühne der Festliturgie, das Ritual von Heiltumsweisungen im Innenraum barocker Kirchen, die wenig untersuchte Gattung der Reliquienkapellen in ihrer liminalen Qualität und schließlich das Phänomen der Bruderschaftskirchen im Wallfahrtsbereich sowie die dabei entfalteten Momente von Partizipation und Identität. Dabei ergeben sich vielfältige neue Erkenntnisse zu Baudenkmälern in Andechs, Augsburg, Biberbach, Ebersberg, München, Scheyern, Vilgertshofen und Wessobrunn.
Ein Werkbuch zur Würde des Menschen für Religionsunterricht, Pastoral und Caritas. Kunst hilft, die Würde des Menschen auszudrücken. Hrsg.: Lonny-Platzbecker, Ute; Platzbecker, Paul; Ramb, Martin W.. Königlich! Die Königsfiguren von Ralf Knoblauch. 2024. 96 S. 18 Grafiken / Schauabb., 33 fb. Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 19,95. CHF 20,50 ISBN: 978-3-7954-3856-2 Schnell & Steiner
Die scheinbar ohnmächtig und bescheidenen Königsfiguren zeigen im Verborgenen ihre Größe und Würde. So berühren sie uns und erinnern uns an unsere eigene Königswürde - und daran, dass wir Menschen füreinander da sein sollen. Das Werkbuch „Königlich“ gibt kreative und innovative Impulse für die pädagogische Arbeit mit den schlichten Holzfiguren: Zum einen für Unterrichtsreihen für den Religionsunterricht, die sich an den Lehrplänen verschiedener Schulformen von der Grundschule bis zum Gymnasium orientieren, zum anderen für Projektideen für die Schulpastoral und die Gestaltung von Gottesdiensten. Dabei wird am zentralen Motiv des „Königlichen“ ganzheitlich erfahrbar, was Würde bedeutet und wie wir dazu beitragen können, die eigene Würde und die Würde anderer zu schützen.
Den Glauberg im Sinn – Forschungen zum Glauberg und den Kelten in Hessen. Ehrengabe für Dr. Vera Rupp. Hrsg.: Archäologisches Landesmuseum Hessen. ISBN: 978-3-7954-3896-8 Schnell & Steiner
Anlässlich der Verabschiedung der langjährigen Direktorin der Keltenwelt am Glauberg, Dr. Vera Rupp, in den Ruhestand gibt die Keltenwelt am Glauberg diesen Band der Glauberg-Schriften heraus. Er enthält, neben einer Würdigung der Arbeit von Dr. Vera Rupp, sechs reich bebilderte Beiträge zum Glauberg und den Kelten in Hessen. Sie beleuchten auf vielfältige Weise schlaglichtartig die enorme Bandbreite der Aufgaben und Tätigkeiten in der Keltenwelt am Glauberg und geben Einblicke in Methoden, Arbeitsweisen und aktuelle Forschungen ebenso wie in nachhaltige und moderne Vermittlungsangebote.
Zwischen Rom und Mailand - Liturgische Kircheneinrichtungen des Mittelalters in Italien. Historische Kontexte und interdisziplinäre Perspektiven. Hrsg.: Dietl, Albert; Di Natale, Elisa; Buchinger, Harald; Beitr. Alberzoni, Maria Pia; Baitieri, Michele; de Blaauw, Sible; Brand, Benjamin; Irving, Andrew J. M.; Johrendt, Jochen; Pace, Valentino; Resconi, Stefano; Scirea, Fabio; Tomei, Paolo. Deutsch. 2024. 256 S. 3 Landkarten, 18 sw Abb., 20 fb. Abb. 24 x 17 cm. 39,95. 41,10 ISBN: 978-3-7954-3886-9 Schnell & Steiner
Liturgien waren gemeinschaftsstiftende, multimediale Ritenhandlungen, die monumentale Kirchenräume modellierten, liturgische Schauplätze bildlich-akustisch inszenierten und städtische Topographien bespielten. In ihren wiederkehrenden, religiös-zivilen Akten durchdrangen sie umfassend und identitätsbildend individuelle Lebenswirklichkeit und kollektive Gesellschaftsordnung. Aus interdisziplinärer Perspektive nimmt der Band erstmals dezidiert das hochmittelalterliche Italien – mit besonderem Augenmerk auf Rom, Mailand und der Toskana – im Spannungsfeld zwischen römischer und ambrosianischer Liturgie, Zentralität und Regionalität, Uniformierung und Partikularität in den Blick. Thematische Schwerpunkte gelten dem Jurisdiktionsbereich und dem Selbstverständnis der Metropole Mailand im Licht der ambrosianischen Eigentradition, dem römischen Stadtraum als Bühne von Repräsentation und Konkurrenz im Medium liturgischer Prozessionen sowie der Bildlichkeit und Bildprogrammatik von Kanzeln als verstetigter Vergegenwärtigung und „Trägern“ liturgischer Handlungen.
Ida Paulin. Glaskunst made in Augsburg. Hrsg.: Trepesch, Christof; Klein, Sarah. Deutsch. 2024. 464 S. 775 fb. Abb, 64 sw Abb. 28 x 24 cm. 45,00. 46,30 ISBN: 978-3-7954-3828-9 Schnell & Steiner
Die in Augsburg geborene Glaskünstlerin Ida Paulin (1880–1955) ist vor allem durch ihre farbenfroh dekorierten Gläser bekannt. Sie zählt zu den bedeutenden Vertreterinnen ihres Genres, die sich um gut gestaltetes Gebrauchsglas bemühten und immer wieder zu innovativen und originellen Lösungen kamen. Stilistisch spannt sich der Bogen vom Jugendstil über das Art Déco hin zu Bauhaus und Konstruktivismus. Während des Dritten Reiches pflegte sie einen gegenständlichen Konservatismus, der bis in die Nachkriegszeit fortwirkte. Die heute weitgehend in Vergessenheit geratene Künstlerin studierte zu Beginn des vergangenem Jahrhunderts Malerei an der Münchner Damenakademie bei Adolf Münzer und Angelo Jank, arbeitete aber auch in der Dachauer Künstlerkolonie wo sie ihren Mann, den Maler Arn Haag kennenlernte. 1915 wurde sie als erste Frau in die Künstlervereinigung „Die Ecke“ in Augsburg aufgenommen. Ida Paulin entwarf Postkarten, schuf Batiken, arbeitete in Holz, malte in Hinterglastechnik, dekorierte und entwarf Gläser und Lampen, bemalte aber auch Porzellan und Schmuck. Seit den 1910er und 1920er Jahren konzentrierte sie sich vorwiegend auf die Glaskunst. Sie entwarf eigene Formen und erfand zahllose Dekore, die sie immer wieder neu variierte und mit großem Erfolg auf Messen, Ausstellungen und sogar auf Kreuzfahrtschiffen in alle Welt verkaufte.
Strategien archäologischer Erzählung. Eine Gegenüberstellung römischer Städte am Rhein und ihrer Strategien, ihre Vergangenheit anhand von Monumenten in der Öffentlichkeit zu präsentieren und vermarkten. Hrsg.: von Hesberg, Henner; Kunow, Jürgen; Otten, Thomas. Römerstädte am Rhein. 2024. 256 S. 28 x 21 cm. EUR 35,00. CHF 36,00 ISBN: 978-3-7954-3644-5 Schnell & Steiner
Römerstädte am Rhein und die Strategien, mit denen sie ihre Vergangenheit anhand ihrer Monumente präsentieren und vermarkten – darum geht es im 4. Band der Reihe „Archäologisches Gedächtnis der Städte“. Gemeinsam ist diesen Orten die Gründung in römischer Zeit, doch verlief ihre weitere Entwicklung sehr unterschiedlich. Ausgehend von der Frage nach der jeweiligen Auswahl und Gestaltung von Bildern der Inszenierung wird analysiert, auf welcher Epoche der Schwerpunkt der Präsentation im Einzelnen liegt und inwieweit die Städte daraus zumindest einen Teil ihrer Identität herleiten.
Köln mit seiner Fülle an Denkmälern bildet den Auftakt, daran schließen sich ausgewählte Römerstädte von Basel bis Nijmegen an. Den Abschluss bildet ein kontrastierender Blick nach Italien.
Tiersymbolik im archaischen Griechenland. Analogie und Ambivalenz im Bild. Böhm, Stephanie. Deutsch. 2024. 248 S. 28 x 21 cm. EUR 65,00. CHF 66,90 ISBN: 978-3-7954-3903-3 Schnell & Steiner
Im Fokus stehen Tiere, deren Eigenschaften und Verhaltensweisen sie dazu prädestinieren, als Bildzeichen von Analogie und Ambivalenz zu fungieren. So wie das Tiergleichnis zu den frühgriechischen Erzähltechniken des Epos und anderer literarischer Gattungen gehört, ist es auch Teil der archaischen Bildwelt. Man bediente sich dieses Vergleichspotentials und fügte dem narrativen Kontext ein dem Inhalt entsprechendes Tiermotiv als Analogon hinzu: Flink wie eine Eidechse verschwindet Eurystheus im Pithos.
Hinzu kommen Tiere, die sich aufgrund zoologischer Merkmale, wie etwa Gestalt, Lebensweise oder Habitat, zum Sinnbild der Ambivalenz eignen. Sie besitzen die Merkmale von Schwellenwesen, sei es, dass sie nachtaktiv, Amphibien oder Zugvögel sind. Als ´klassische Grenzgänger´ stellen sie Verbindungen her und gelten als ´Mediatoren´. Daher bereichern sie Darstellungen von lebenszyklischen Übergängen wie Geburt, Adoleszenz, Hochzeit und Tod. So erklärt sich auch ihre Rolle im Votivwesen und ihr Vorkommen als Grabbeigabe.
Ästhetische Bildung am Ort der Erfahrung - eine Wiederbegegnung mit Romano Guardini und Rudolf Schwarz auf Burg Rothenfels . Interdisziplinäre Beiträge schaffen Impulse für eine zukünftige liturgische Ästhetik, die dem Geist Guardinis entlehnt ist. Hrsg.: Gerhards, Albert; Dohna Schlobitten, Yvonne. 2023. 256 S. 24 x 17 cm. EUR 39,95. CHF 41,10 ISBN: 978-3-7954-3858-6 Schnell & Steiner
Burg Rothenfels am Main ist ein Ort, an dem seit nunmehr fast 100 Jahren eine EinĂĽbung in Wahrnehmung und mystagogisches Erleben gelingt. Dies hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auf unterschiedlichen Tagungen erwiesen.
Bei der in diesem Band dokumentierten Tagung kam der besondere Umstand bereichernd hinzu, dass Fachleute aus den beiden kulturellen Kontexten Guardinis, aus Italien und dem deutschsprachigen Raum, gemeinsam reflektierten und Erfahrungen machten. Dadurch offenbarten sich die Eigenart und Exemplarität des Denkens und der kongenialen gebauten Geistigkeit des Architekten Rudolf Schwarz auf eine bis dahin kaum bekannte Weise. Insofern war die Tagung nicht nur eine Gelegenheit zu interdisziplinärer Zusammenarbeit, sondern auch und vor allem ein Paradigma der Daseinsweitung durch interkulturelle Begegnung im europäischen Haus. Die hier vorliegenden Beiträge wollen zu weiteren Begegnungen anregen und zu eigenen Erfahrungen mit dem genius loci einladen.
Eingeleitet, ĂĽbersetzt und mit Anmerkungen versehen von Franz Alto Bauer. Die Geschichte Brasiliens von 1500 bis 1627, geschrieben vom Vater der brasilianischen Geschichtsschreibung. Frei Vicente do Salvador; Bauer, Franz Alto. Geschichte Brasiliens (1500?1627). 2023. 400 S. 24 x 17 cm. EUR 50,00. CHF 51,50 ISBN: 978-3-7954-3884-5 Schnell & Steiner
Der Franziskanermönch Frei Vicente do Salvador verfasste 1627 eine Geschichte Brasiliens, die von der Ankunft der Portugiesen in Südamerika 1500 bis in seine Gegenwart reicht. Er berichtet von der Entdeckung des Kontinents und den ersten Kontakten zu den Urbewohnern. Er preist den Reichtum des Landes, schildert aber auch die allmähliche Besiedlung, die beginnende Ausbeutung der Natur und die Verdrängung der indigenen Bevölkerung, die zu grausamen Konflikten führte. Er erzählt von Expeditionen ins Landesinnere, Piratenüberfällen und Kriegen gegen andere europäische Mächte, die sich ebenfalls in Brasilien niederlassen wollten. Sein Geschichtswerk endet mit der Eroberung Salvador da Bahias durch die Holländer und der portugiesischen Rückeroberung, die er als Augenzeuge miterlebte. Frei Vicentes Geschichte Brasiliens, die erstmals in Übersetzung vorliegt, ist die bedeutendste Quelle zur frühen Kolonialgeschichte Brasiliens und bietet einen unmittelbaren und authentischen Zugang zu den teils dramatischen Ereignissen in der jungen portugiesischen Kolonie. Zahlreiche Karten der damaligen Zeit ergänzen den Text und veranschaulichen die allmähliche Erschließung dieses gewaltigen Landes.
Diesen Geist der mittelalterlichen Baukunst wach zu halten. Regensburger Domstiftung (8). Morsbach, Peter. 100 Jahre Staatliche DombauhĂĽtte Regensburg (1923?2023). 2023. 224 S. 91 Abb., 147 fb. Abb. 30 x 24 cm. EUR 24,95. CHF 25,70 ISBN: 978-3-7954-3742-8 Schnell & Steiner
Als die Staatliche Dombauhütte Regensburg am 8. November 1923 ins Leben gerufen wurde, war sie in der Rückbesinnung auf das traditionelle Handwerk und darin, Ausbildungsstätte für eigenständige Bildhauerkunst und Forschungsstätte zur Erkundung der Ursachen und Auswirkungen des Steinzerfalls zu sein, eine höchst moderne Einrichtung – und ist dies geblieben. Seit 100 Jahren kommt sie ihrem Auftrag nach, den Regensburger Dom in seiner baulichen Substanz zu schützen und zu erhalten.
Zwei hochmittelalterliche Metallarbeiten und ihre Kontexte. Umfangreiche Fotodokumentation der Treibarbeiten und Emailmedaillons. Schätze aus dem Stift Kremsmünster (2). Nowacki, Lucie Dorothea; Vennebusch, Jochen Hermann. Das Flabellum und der Kreuzfuß aus dem Stift Kremsmünster. 2023. 80 S. 21 x 14 cm. EUR 7,50. CHF 7,80 ISBN: 978-3-7954-3738-1 Schnell & Steiner
In den Kunstsammlungen des Stifts Kremsmünster werden zwei hochmittelalterliche Metallarbeiten aufbewahrt, die nicht nur durch ihre qualitätvollen Kupfertreibarbeiten und Emailmedaillons, sondern auch durch die heute rätselhaft erscheinenden Bildprogramme bestechen: Während auf dem Kreuzfuß Begebenheiten aus dem Alten Testament gezeigt werden, die typologisch als Vorausdeutungen der Kreuzigung und Auferstehung Jesu zu interpretieren sind, werden auf dem scheibenförmigen Flabellum erneut die Auferstehung und zudem die Himmelfahrt im Rückgriff auf die frühchristliche Naturlehre des Physiologus theologisch kontextualisiert. Wenngleich es sich um nicht ursprünglich zusammengehörige Objekte und Fragmente handelt, so sind sie doch hochkarätige Zeugnisse zentraler künstlerischer Techniken des späten 12. Jahrhunderts, die auch unter stilistischen Aspekten eine eingehende Würdigung erfahren.
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | vor>
© 2003 Verlag Langewiesche [Impressum] [Nutzungsbedingungen]