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Die Alamannen

Raubeinige Horden oder friedliche Siedler?
Wer sind eigentlich die Alamannen? Gemeinhin kennt man sie als kriegerisches Volk, das den römischen Limes überrannte und sich im Südwesten Deutschlands niederließ. Aber dann gibt es noch die schwäbisch-alemannische Fasnet, einen Fußballclub Alemannia Aachen und die Franzosen und Spanier meinen Deutsche, wenn sie von den ‚alemandes‘ bzw. ‚alemannes‘ sprechen.
Als ein buntes Völkergemisch verschiedener germanischer Stämme wanderten die Alamannen in der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts in das Gebiet des heutigen Südwestdeutschland. Ihre Herkunft und ihr Alltag, aber auch ihre Auseinandersetzungen mit der zunächst römischen, dann fränkischen Kultur sind Thema dieses Bildbandes.

Lebendige Texte auf aktuellem Forschungsstand und großformatige Abbildungen zeichnen ein neues Bild der alamannischen Kultur. Alle Lebensbereiche wie Wohnen und Siedeln, Handwerk und Kunst, Glaube, Ernährung, Tracht und Gesellschaft werden eingehend beleuchtet. Dabei wird die Entwicklung der Alamannen von der Völkerwanderungszeit bis zu den Karolingern im Kontext der europäischen Geschichte dargestellt. Ein Ausblick ins hohe Mittelalter und die gegenwärtige Bedeutung des „Alemannischen“ runden den Band ab.

Spannend, lebendig und leicht verständlich stellt die Autorin Karin Krapp, Archäologin mit Schwerpunkt Mittelalter- und Neuzeitarchäologie dieses faszinierende Volk dar.

vdr
Krapp, Karin: Die Alamannen. Krieger - Siedler - frühe Christen. 2007. 160 S., 131 fb. Abb. u. Ktn 29 x 22 cm. Hl. Konrad 'Theiss, Stuttgart 2007. EUR 29,90
ISBN 978-3-8062-2044-5
 
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