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Menschenalphabete

Wenn Buchstaben gesehen statt gelesen werden wollen, handelt es sich um Bildbuchstaben. Ihre typographische Ein- und Verkleidung kann bis in die Inkunabelzeit des späten Mittelalters zurückverfolgt werden. Vor allem in den Initialen wurden Textinhalte visualisiert und mit allerlei Figurativem verlebendigt. Der Slogan, der Mensch sei das Maß aller Dinge, gewann in der Renaissance an Bedeutung, und nicht zufällig wurden Anatomie und Typographie zu Leitwissenschaften.
In der vorliegenden Untersuchung von Jospeh Kiermeier-Debre (Literatur-Theater- und Kunstwissenschaftler) und Franz Vogel (Fotograf und Volkskundler) werden 100 anthropomorphe, auf Menschenfiguren basierende Alphabete und Bildwörter vorgestellt und kulturhistorisch interpretiert, von der gotischen Initiale über typografische Totentänze und erotische Eskapaden bis hin zu animierten Menschentypen des Internets.
24.1.2002
vdr
Kiermeier-Debre, Joseph /Vogel, Fritz F: Menschenalphabete. Nackte Models, Wilde Typen, Modische Charaktere. 10/2001. 144 S., 290 Abb., davon 100 farb. - 21 x 13 cm Gb DEM 29,80 [1] /EUR[D] 15,- /CHF 27,50 ISBN
ISBN 3-89445-285-4
 
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