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Rezensionen

Karl Ernst und Gertrud Osthaus – Die GrĂŒnder des Folkwang-Museums und ihre Welt.
Karl Ernst (1874-1921) und Gertrud (1880-1975) Osthaus starteten am Ende des deutschen Kaiserreiches ein umtriebiges Leben in der damals von Industrieanlagen grauen Stadt Hagen. Als Spross eines vermögenden Elternhauses entschloss sich der junge Karl Ernst, ein Museum der Kunst zu grĂŒnden, in den ... [weiter]
 
Die Kunst nach dem Ende ihrer Autonomie
2002 traten die beiden KĂŒnstler Samuel Borkson und Arturo Sandoval erstmals öffentlich in Erscheinung: mit ihrem neuartigen Kunst-Label „FriendsWithYou“ und ihrem Projekt „Little Cloud“ gelang ihnen ein neuartiges, global unmittelbar ansprechendes Format, das weder ein reines autonomes ... [weiter]
 
Mary Warburg – PortrĂ€t einer KĂŒnstlerin
Mary Warburg, die 1897 Aby Warburg - den heute wohl berĂŒhmtesten deutschsprachigen Kunsthistoriker des vergangenen Jahrhunderts - heiratete, gehörte seit mehr als neun Jahrzehnten zu den "erfolgreich vergessenen" KĂŒnstlerinnen ihrer Zeit. Sie galt - sogar noch bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts ... [weiter]
 
AufbrĂŒche ins Ungewisse
Der Kunsthistoriker Wolfgang Knop hat 23 KĂŒnstler angesprochen, um ihre Erinnerungen an Krieg, Flucht und Vertreibung zu publizieren. Jetzt ist es ihm nach einem langwierigen Publikationsprozess seit 2000 gelungen, eine Auswahl von in Text und Bild eindrucksvollen, oft erschĂŒtternden Erinnerungen ... [weiter]
 
Afrikas Kampf um seine Kunst
Kaum eine Woche vergeht, in der kein Artikel im Feuilleton ĂŒber die Frage nach Restitutions- und RĂŒckgabegesuchen von Herkunftsgesellschaften aus ehemaligen europĂ€ischen Kolonien die Rede ist. LĂ€ngst wird der Diskurs um die Provenienz und Herkunft von Objekten offen und kontrovers diskutiert, ... [weiter]
 
sachen machen mit Tomas Schmit
Gibt es intellektuelle Comics? Zumindest gibt es nicht wenige Zeitgenossen, die mit Comics und / oder wechselweise mit Intellektuellen Probleme haben. Dass Bildergeschichten belehrend sein können, ist ihnen wohl ebenso suspekt, wie die Vorstellung, dass Kunst unterhaltsam sein könnte. Aber das ... [weiter]
 
Perspektivwechsel – Kunst nach 1945
Gott sei Dank ist die Zeit vorbei, dass die DDR-Kunst insgesamt als von der Regierung diktiert anzusehen sei. Viele spannende Kunstwerke zeigen – wenngleich auch hĂ€ufig nur beim genauen Hinsehen – durchaus kritische Stellungnahmen zum alltĂ€glichen Leben in der einstigen DDR. Die Kunst nach ... [weiter]
 
JAMES ENSOR
Die Kunsthalle Mannheim und den belgischen Maler und Grafiker James Ensor (1860–1949) verbindet eine lange Geschichte: 1928 zeigte Gustav Hartlaub, der damalige Direktor der Kunsthalle, in Mannheim eine der ersten Einzelausstellung des KĂŒnstlers in Deutschland. Vorausgegangen war der Erwerb von ... [weiter]
 
Erich Heckel – Werkverzeichnis der Druckgraphik
Das Verfassen eines kritischen Werkverzeichnisses gehört zu den Königsdisziplinen der kunstwissenschaftlichen Publizistik: Das Gesamtwerk eines KĂŒnstlers will ĂŒberblickt, erwĂ€hnte oder ggf. verschollene Werke wollen identifiziert werden, BezĂŒge der Werke untereinander möchten erkannt und ... [weiter]
 
Modigliani – Revolution des Primitivismus
Die Pandemie ist ĂŒberall – das sagt schon der Name selbst und auch die Museen und langvorbereitete Ausstellungen wurden unvermittelt von ihr getroffen. So auch die große Schau „Modigliani. Revolution des Primitivismus“ zum 100. Todestag des KĂŒnstlers, die 2020 hĂ€tte starten sollen. Doch ... [weiter]
 
Barlach revisited – Eine kritische Bestandsaufnahme.
Eigenartig genug: Gleich vier Barlach-„WallfahrtsstĂ€tten“ gibt es, und alle finden sich in der norddeutschen KĂŒstenregion: in Wedel/Holstein, Hamburg, Ratzeburg (alle drei in der BRD) und in GĂŒstrow (ex-DDR). Und diese vier Museen konkurrieren und kooperieren, und alle vier bemĂŒhen sich seit ... [weiter]
 
Kulturraub
Langsam wird der jahrzehntelange Kulturraub auch als „Raub“ wahrgenommen. Das wird Zeit! Und Gott sei Dank wurden die ersten geraubten Begin-Statuen an Nigeria zurĂŒckgegeben. Das ist nur ein Anfang. Schon vor 50 Jahren kĂ€mpfte Afrika um seine Kunst, die wĂ€hrend der Kolonialzeit ... [weiter]
 
GefĂŒhl, Bild und Form – Édouard Vuillard und die Ästhetik der mĂ©moire
GemĂ€lde des französischen Malers Édouard Vuillard (1868–1940) kamen schon im frĂŒhen 20. Jahrhundert in deutsche Museen. Dennoch ist der KĂŒnstler hier bis heute nicht so bekannt wie etwa sein Freund Pierre Bonnard oder gar Paul Gauguin aus der vorangehenden Generation. Das liegt sicherlich ... [weiter]
 
Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne
Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne Zur aktuellen Ausstellung in der Berlinischen Galerie mit rund 50 GemĂ€lden Ferdinand Hodlers ist ein herausragender Katalog erschienen. Den bestens reproduzierten, in großen Bildausschnitten prĂ€sentierten Werken Hodlers werden GemĂ€lde von bedeutenden ... [weiter]
 
Als Kunstgeschichte populÀr wurde
Eine Erfolgsgeschichte des Kunstbuchs Die Popularisierung der Bildenden Kunst ist eine große Erfolgsgeschichte. WĂ€hrend noch im 19. Jahrhundert die Kunstmuseen vor allem Orte fĂŒr Gelehrte waren, brachte das 20. Jahrhundert den allmĂ€hlichen Boom der Kunstmuseen und Kunstvermittlung und den ... [weiter]
 
GegenwartsÀsthetik
Am Anfang irritiert der merkwĂŒrdig abgegriffene Titel. "GegenwartsĂ€sthetik"? Echt jetzt? Noch eine? Und warum dann so kĂŒnstlich lakonisch? Wer es heute fertig bringt, in einer Darstellung einen eigenen Anspruch an die Erfassung eines Sachverhalts zu prozessieren, dabei auch eine gewissen Tiefe in ... [weiter]
 
Japan, meine Heimat – Japonismus in der schwedischen Malerei
Der Japonismus – der Einfluss der Kunst, Mode und Ästhetik Japans auf die westliche Welt – wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer Bewegung in Europa und Amerika. Schwedische KĂŒnstler kamen mit dem Japonismus zuerst und vor allem in Paris, in der KĂŒnstlerkolonie Grez-sur-Loing sowie in ... [weiter]
 
Rudolf Probst – Galerist 1890–1968
Rudolf Probst – eine vergessene Kunsthandelsgeschichte Die Kunsthandelsgeschichte, oder, neudeutsch: art market studies, ist lĂ€ngst zu einem wichtigen Teil aktueller Kunstgeschichtsschreibung geworden. Über wegweisende Galerien und KunsthĂ€ndler der Moderne, wie den Kunstsalon Cassirer, ... [weiter]
 
PROOF OF ART – A short history of NFTs
Am 11. MĂ€rz 2021 sorgte Beeple alias Mike Winkelmann bei dem Verkauf seiner Arbeit EVERYDAYS - THE FIRST 5000 DAYS fĂŒr einen Rekord: Mit 69 Millionen US Dollar wurde Beeple zum drittteuersten lebenden KĂŒnstler nach Jeff Koons und David Hockney. Beeple ist inzwischen lĂ€ngst in die neueste ... [weiter]
 
Kunsthistorikerinnen 1910 – 1980
Jede Fachwissenschaft beginnt zu gegebener Zeit, sich auf ihre eigene Geschichte zu besinnen und ihre eigene Geschichte zu schreiben. So hat sich auch die noch verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig junge Kunstgeschichte im Laufe des 20. Jahrhundert mit ihrer eigenen Entstehungs- und Wirkungsgeschichte ... [weiter]
 
„Kompromisslos modern“ – Jacoba van Heemskerck
In den 1980er und 1990er Jahren waren BĂŒcher wie „KĂ€the, Paula und der ganze Rest. Ein Nachschlagewerk“ oder „Die Spuren des Schiffs in den Wellen“ notwendig, um den vergessenen Anteil der Frauen an der Kunstgeschichte mĂŒhsam in Erinnerung zu rufen. Seither erweitert sich der Horizont von ... [weiter]
 
Industrie im Blick von Malerei und Fotografie
Kompendium zur Industrie-Malerei und -Fotografie Mit diesem Katalog-Buch zur aktuellen Ausstellung im Bucerius Kunst Forum in Hamburg (bis 26.9.2021) ist durch seine beispielhafte Auswahl herausragender GemÀlde und Fotografien und durch seine profunden Texte zu den einzelnen Zeitepochen bis zur ... [weiter]
 
documenta – Politik und Kunst
Die documenta in Kassel ist mit ihrem FĂŒnfjahresrhythmus zu einer Institution geworden, deren ungebrochener Erfolg gerade darauf beruht, sich immer wieder neu zu definieren. Ihre daher wechselhafte Geschichte wurde vor ĂŒber 20 Jahren erstmals von Harald Kimpel geschrieben und hat mit dem ... [weiter]
 
Bildanschauung Thomas Huber
Wenn es fĂŒr KĂŒnstler Thomas Huber in den frĂŒhen 80er Jahren nicht den sehr starken Wunsch gegeben hĂ€tte, der Ort des Bildes, seine Wahrheiten, Funktionen, Kontexte und Reden zu entdecken – der KĂŒnstler hĂ€tte seit dieser Zeit nie ein derartig umfangreiches Lebenswerk erfinden, inszenieren und ... [weiter]
 
Lore Bert – Spaziergang durch ein Leben
Das Werk von Lore Bert leuchtet. HĂ€ufig sind ihre feinen Papierarbeiten mit Licht farbig durchdrungen und erlauben dem Betrachter phantastische EindrĂŒcke. Aber auch ihre „lichtlosen“ Arbeiten, erzeugen wegen ihrer feinsten Bearbeitungen des eigentlich schlichten Materials höchst komplexe ... [weiter]
 
StĂŒrmische Zeiten – Eine KĂŒnstlerehe in Briefen
Der Maler Hans Purrmann ist heute vor allem als einer der wichtigsten Vermittler zwischen der französischen Kunst vor 1914 insbesondere aus dem Umkreis von Henri Matisse bekannt. FĂŒr viele deutsche KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler, die sich vor dem Ersten Weltkrieg nach Paris aufmachten, um die ganz ... [weiter]
 
Joseph Beuys – Intuition
Das kleine Multiple "Intuition" gehört bei den heutigen, etwas Àlteren Kunstfans und -sammlern zu den wahrscheinlich bekanntesten und sicher auch populÀrsten Werken von Joseph Beuys. Zu den ersten KÀufern dieser einfachen Holzkiste im Format 30 x 20 cm, die von Beuys zwischen 1968 und 1985 in ... [weiter]
 
Nora Schattauer – Werkverzeichnis
Nora Schattauers Werke sind filigran, geheimnisvoll und nichts fĂŒr laute GemĂŒter. Ihre Kunst erkundet die Natur, zerlegt sie quasi in minimale Bilder, eine fast atomare Zerlegung oder in kleinste Zellstrukturen. Ihr Lieblingsmaterial ist Papier auf das sie verschiedene chemische FlĂŒssigkeiten ... [weiter]
 
Verdammt und vernichtet
Bewegliche und unbewegliche KulturgĂŒter werden seit jeher als identitĂ€tsstiftend angesehen. Daher ĂŒberrascht es nicht, dass die gezielte Zerstörung und der Raub eben dieser GĂŒter bereits in frĂŒhester Zeit im Falle von kriegerischen Konflikten und Auseinandersetzungen von Beginn an eine Rolle ... [weiter]
 
Die Zukunft der Kunst
Kunstcode - im Maschinenraum der Gesellschaft Eine der inspirierendsten Kunst-Mythen handelt bekanntlich von Pygmalion, der eine lebensgroße Skulptur aus Elfenbein schnitzt, eine Frauenfigur, die sich irgendwann aus geformter Materie in einen lebendigen Menschen verwandelt, in den sich ihr ... [weiter]
 
Warburgs Schnecke
In diesem kleinen handlichen Buch, das dem Leser einen Leckerbissen an kunstgeschichtlichen Erkenntnissen bietet, vermisst man hier und da entsprechende Abbildungen der von Martin Warnke zitierten Kunstwerke, aber notfalls könnte man ja „googeln“. Aber auch ohne Abbildungen eröffnen sich mit ... [weiter]
 
Edith von Bonin
Eine Vergessene: Edith von Bonin Zur richtigen Zeit am richtigen Ort und mit den richtigen Leuten vernetzt und trotzdem in Vergessenheit geraten? Die KĂŒnstlerin Edith von Bonin ist ein Beispiel dafĂŒr, dass dies sehr wohl passieren kann. Von ihr noch nie gehört zu haben, ist also nicht weiter ... [weiter]
 
Indisches Buch – Rolf Gentz
„Indisches Buch“? Man denkt an das Taj Mahal, die Tempel von Khajuraho, das Gangesufer in Varanasi, an endlose SandwĂŒsten, schneebedeckte Berge, feucht-schwĂŒle WĂ€lder, an Rama und Sita, Mahatma Gandhi, an Rabindranath Tagore. Indien ist noch sehr viel mehr, lĂ€sst sich in seiner religiösen, ... [weiter]
 
JOSEPH BEUYS – Kunst, Kapital, Revolution.
FĂŒr Beuys war das Leben Kunst und die Kunst verhieß Leben. "Ich kenne kein weekend" war sein Motto "Man muss lebendig zu Asche verbrennen, nicht erst im Tod." So resĂŒmierte gerade Hanno Rauterberg in der ZEIT das KunstverstĂ€ndnis des KĂŒnstlers unter dem schönen Titel "Ein deutscher Heiland." ... [weiter]
 
Wand- und Raumgestaltungen von Ernst Ludwig Kirchner.
Der Expressionist und „BrĂŒcke“-MitbegrĂŒnder Ernst Ludwig Kirchner (1880 – 1938) gilt als einer der großen Maler der klassischen Moderne. Dass er als Architekt mit abgeschlossenem Studium“ auch „auf dem Gebiet der Raumgestaltung kĂŒnstlerisch tĂ€tig“ war, ist bisher weniger bekannt. ... [weiter]
 
Das Seelenpostbuch
Der eine ist heute der weltberĂŒhmte Bauhaus-KĂŒnstler, der andere bis heute ĂŒber sein Heimatland hinaus kaum bekannt. Oskar Schlemmer (1888–1943) und Otto Meyer (1885–1933) waren zwei Seelenverwandte. Sie lernten sich 1907 an der Stuttgarter Kunstakademie kennen und blieben bis zum frĂŒhen Tod ... [weiter]
 
Egon Schiele – Werkverzeichnis
Dieses Buch – mit seinen stattlichen mehr als fĂŒnf Kilo Gewicht und seinem monumentalen Format – ist ein Gedenkstein. War die erste Auflage noch als Monument fĂŒr den in Österreich bis dato vergessenen und unterschĂ€tzten Maler Egon Schiele (1890-1918) konzipiert, so ist die Neuauflage als ... [weiter]
 
UnbewĂ€ltigt? – Ästhetische Moderne und Nationalsozialismus
Wo steht sie, die Aufarbeitung der Kunst im Nationalsozialismus? Lange konzentriert auf den Kunstraub des NS-Regimes, erhielt das Kunstgeschehen im Dritten Reiches in seiner Gesamtheit bisher weniger Aufmerksamkeit. Eine Ausnahme war 1997 das Berliner Symposium ÜberbrĂŒckt: Ästhetische Moderne und ... [weiter]
 
Schriften zu Kunst und Film
Mit dem Namen GĂŒnther Anders verbindet sich seit langem die bedeutende, schon 1956 erschienene frĂŒhe medientheoretische Schrift „Die Antiquiertheit des Menschen“ – eine umfangreiche Untersuchung ĂŒber die Situation des Menschen in einer technischen Moderne in der die Angst vor einem ... [weiter]
 
Kunstvernichtung. Kunst in Zeiten der Bilder
„Das Bildwissen der westlichen Kultur liegt in ihrer Kunst“ – auch und gerade weil sich heute alle Parameter dieser Ausgangsthese der Autorin nicht bestreiten lassen, entstehen widersprĂŒchliche und Ă€ußerst spannende, alte und neue Fragen nach den (historischen Wirkungen von) Bildkulturen ... [weiter]
 
Folklore & Avantgarde
Bei aller Exaltiertheit der Avantgarden des 20. Jahrhunderts und der aus ihnen resultierenden „Kunstismen“ ziehen sich die Suche nach UrsprĂŒnglichkeit und die Sehnsucht nach Unmittelbarkeit wie ein roter Faden durch die Geschichte der Moderne. Ob Ernst Ludwig Kirchner, Heinrich Campendonk, ... [weiter]
 
Philatelie als Kulturwissenschaft
Trotz des Triumphs der Bildwissenschaft hat die Briefmarke – als Medium, Kunstwerk, ReprĂ€sentationsform, Propagandainstrument – in der Philologie noch immer keinen großen Stellenwert. Was wir alle dadurch verpassen verdeutlicht ein kleines Buch: „Philatelie als Kulturwissenschaft“. Die ... [weiter]
 
Avant-Garde as Method
Kunst-, Kunstgewerbe- und Architekturschulen sind in den letzten Jahren immer mehr als Gegenstand der Forschung entdeckt worden. Mittlerweile liegen in vielen Sprachen und Formaten Studien vor. Auf diese Weise wird die Vergleichbarkeit der Lehrmethoden und kĂŒnstlerischen Konzepte, der ... [weiter]
 
Varlin als Zeichner
Dieses Buch ist eine Mogelpackung. Da denkt man, man bekĂ€me eine Monographie ĂŒber einen außerhalb der Schweiz reichlich unbekannten KĂŒnstler und was hĂ€lt man in HĂ€nden? Eine EinfĂŒhrung in Zeichenmaterialien und ihre Geschichte. Ausgesprochen kenntnisreich und spannend erzĂ€hlt der Schweizer ... [weiter]
 
Marcel Duchamp und die Alten Meister
Kaum ein Lebenswerk eines KĂŒnstlers ist so radikal, grenzsprengend, autoreflexiv, ideensprĂŒhend, traditionsinteressiert und im besten Sinne kunstaufklĂ€rerisch verlaufen wie dasjenige Marcel Duchamps. Ganz Ă€hnlich wie im Fall von Joseph Beuys mĂŒssen sich heutige Kunstinteressierte durch ein ... [weiter]
 
László Moholy-Nagy – Briefe und Schriften
„Ich bitte Sie aber zu bedenken, was ein deutscher Philosoph folgendermaßen ausdrĂŒckte“, schrieb der niederlĂ€ndische KĂŒnstlerfreund und de Stijl-Propagandist Theo van Doesburg im Mai 1924 an den Bauhausmeister LĂĄszlĂł Moholy-Nagy: „Der eine Sache am meisten liebt, kritisiert sie am ... [weiter]
 
Lohengrin in Bildern
Abgedruckt findet sich hier Richard Wagners Libretto zu „Lohengrin“ in der Fassung von 1871, illustriert mit 52 bisher unveröffentlichten BĂŒhnen- und KostĂŒmentwĂŒrfen von Neo Rauch, Malerstar der Neuen Leipziger Schule, und seiner Frau Rosa Loy. Illustrationen fĂŒr die Bayreuther AuffĂŒhrung ... [weiter]
 
Spaghetti al pomodoro
Etwas Zauberhaftes umweht dieses Gericht, dass wohl nicht nur ein LĂ€cheln in die meisten Kindergesichter weltweit bringt, sondern auch fĂŒr die meisten Erwachsenen als Inbegriff der italienischen LebensqualitĂ€t gilt: Ein gutgefĂŒllter Teller Pasta mit Tomatensoße, wahlweise angerichtet mit ... [weiter]
 
Himmel auf Zeit - Anita RĂ©e
Anita RĂ©e (1885-1933), eine der faszinierendsten KĂŒnstlerinnen der Avantgarde, war eine Wandlerin zwischen den Welten: als protestantisch erzogene Hamburgerin mit sĂŒdamerikanischen und jĂŒdischen Wurzeln, als selbststĂ€ndige KĂŒnstlerin zwischen Tradition und Moderne und nicht zuletzt als ... [weiter]
 
Jan Svenungsson
Ein Holzschnitt, der aussieht wie ein Vierfarben-Offsetdruck, eine Radierung, die so prĂ€zise ist wie ein Stahlstich oder die Kombination von Siebdruck und Aquatinta, um zwei unterschiedliche Grauwerte zu erreichen – der schwedische KĂŒnstler Jan Svenungsson denkt die Drucktechniken gegen den ... [weiter]
 
Globale Vorherrschaft und Fortschrittsglaube
Kompakte, gut lesbare Überblickswerke ĂŒber bestimmte Themen sind seit jeher eine SpezialitĂ€t der Angelsachsen. Nirgendwo gibt es so gute EinfĂŒhrungen wie auf dem britischen Buchmarkt. Dass man diesem Vorbild in Deutschland nacheifert und Gelehrte aller Art sich neben kolossalen Fachstudien eben ... [weiter]
 
Rebel Artists – 15 Malerinnen, die es der Welt gezeigt haben
Das Buch "Rebel Artists" ist ein Fest der Freiheit. 15 Frauen eroberten sie sich mit der Kunst, ganz ohne Hochschulstudium aus eigener Kraft und KreativitĂ€t. Über 15 Frauen aus aller Welt, haben sich als KĂŒnstlerinnen Respekt verschafft. Sie mussten gegen Vorurteile und fĂŒr ihre Rechte kĂ€mpfen. ... [weiter]
 
Die MĂŒhlen der Zivilisation
In sieben Kapiteln widmet sich der in Yale lehrende Politologe James C. Scott der Thematik von Sesshaftwerdung und dem Entstehen der ersten Staatsgebilde mit dem Fokus auf dem Vorderen Orient. Dabei gelingt es ihm, viele der bisher herrschenden AnsĂ€tze zur Entstehung frĂŒher Staaten kritisch zu ... [weiter]
 
Jochen Hein – Reflexion
Das Meer blickt nicht zurĂŒck. Ein neues Buch von Jochen Hein Schon seit geraumer Zeit wird von einer „RĂŒckkehr der Landschaft“ in die Kunst gesprochen, von einem „retour Ă  la nature“. Dieses ZurĂŒck zur Natur wurde in den vergangenen Dekaden meist mit postmodernem, ironischem Gestus ... [weiter]
 
Zu wenig Parfum, zu viel PfĂŒtze – Hans Baluschek
Es sind nur wenige Schritte von diesem Schreibtisch zu seiner Ehrenwohnung (1929 bis 1933) mit Atelier im Turm der Berliner CeciliengĂ€rten. Doch ein innerlicher Abstand zu Baluscheks “(1870 – 1935) Sujets ist immer geblieben. Alle diese so Ă€hnlichen, oft leicht vorgebeugten Gestalten mit ... [weiter]
 
Salon
Ein Magazin ALS Kunst und nicht ÜBER Kunst. Vor fast 40 Jahren grĂŒndete Gerhard Theewen das Salon Magazin mit OriginalbeitrĂ€gen von jungen, teils schon bekannten und auch einigen berĂŒhmten KĂŒnstlern. Zwischen 1977 und 1982 erschienen elf Ausgaben, 1992 eine retrospektiv angelegte 12. Ausgabe ... [weiter]
 
Strichcode
Es gibt so viel Kunst, so viele KĂŒnstler. Sie alle zu entdecken und vor allen Dingen zu beurteilen, zu lieben oder sie gar zu kaufen, erfordert entweder viel Sachkenntnis, manchmal Arroganz aber vor allen Dingen Herz und gern auch Verstand. Der Verein fĂŒr Original-Radierung MĂŒnchen (er ist ... [weiter]
 
Otto Mueller – Catalogue raisonnĂ©
Es ist schon erstaunlich, dass zu einigen der wichtigsten KĂŒnstlern der Klassischen Moderne in Deutschland noch immer gĂŒltige Werkverzeichnisse fehlen, die dem Kunstmarkt Sicherheit ĂŒber AuthentizitĂ€t und Provenienz bieten: Bei den GemĂ€lden Ernst Ludwig Kirchners sind Handel und Sammler noch ... [weiter]
 
The Waste Land
Geboren im Jahr 1946 hat der DĂŒsseldorfer Konzept- und Aktions-KĂŒnstler Helmut Schweizer sowohl die Biographie seiner Eltern, die Folgen des Krieges als auch die Erfahrungen des „Waste Land“, des öden Landes, in seinem ganzen Leben zu verarbeiten gesucht. Seine Lehrzeit verbrachte er nicht ... [weiter]
 
Altar und Kirche
Im Unterschied zum antiken Altar, der „gerade nicht einzigartig, sondern plural“ ist, „da jedem Gott sein eigener Altar gebĂŒhrt“, ist der christliche Altar das „sakrale Zentrum eines jeden Kirchenraums“, „der privilegierte Ort des Gebets“. „Der Altar ist gleichsam der Ort des ... [weiter]
 
Bauhaus Dessau – Die Sammlung
Vom Bauhaus-JubilĂ€um des Jahres 2019 sind ungezĂ€hlte Neuerscheinungen geblieben, zahlreiche Erinnerungen an Ausstellungsbesuche und – vor allem – die zwei Museumsneubauten in Weimar und Dessau. Von denen ĂŒberzeugt die Dessauer Bauhaus-Schatzkammer nicht nur architektonisch, sondern vor allem ... [weiter]
 
WĂ€chtersbacher Steingut
Das Ausstellungsbuch lĂ€dt zu einer Zeitreise des WĂ€chtersbacher Steinguts bis zu den AnfĂ€ngen des 19. Jahrhunderts ein und dokumentiert die FrĂŒhgeschichte eines Werkes, das fast 180 Jahre lang das Gesamtbild einer ganzen Region prĂ€gte. Ein absolutes Muss fĂŒr alle Sammler und Liebhaber. ... [weiter]
 
Die Kunst der Demokratie
Höchst eindrucksvoll beschreibt Carsten Brosda die Bedeutung der Kultur in einer offenen Gesellschaft wie der unseren. Unter dem Titel „Die Kunst der Demokratie“ behandelt Brosda die ganze Bandbreite kulturellen Lebens, mit dem Ziel, die Kraft, die aus ihr hervorgeht und unser ... [weiter]
 
Helmut Schober – Vortex.
Eine Werkschau ĂŒber vierzig Jahre, Zeichnungen, GemĂ€lde. Und in all dieser Zeit immer im Fokus der Vortex, der Wasserwirbel. Hier zuerst im fotografierten Projekt Vortex der Siebziger Jahre, einer vierseitig geschlossenen Box in der sich von oben auf einen Wasserwirbel schauen lĂ€ĂŸt. Individuell ... [weiter]
 
Der Struwwelpeter – Zappel-Philipp, Paulinchen und Hanns Guck-in-die Luft
„Sieh einmal her, hier steht er. Pfui! der Struwwelpeter“. So steht er seit nun 175 Jahren auf der ersten Seite in diesem Buch. Auf einem Podest, als wĂ€re er ein Denkmal. Und ist doch eines weil, so sagt es dieser Ausstellungskatalog, das am lĂ€ngsten kontinuierlich verlegte Kinderbuch. ... [weiter]
 
Ada Nolde.– „Meine vielgeliebte“ Muse
Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau. Heute klingt dieser Spruch abgedroschen, doch er trifft auf Ada Nolde zu; Ehefrau des deutschen Expressionisten Emil Nolde. Ohne Ada und ihren unermĂŒdlichen Einsatz fĂŒr Noldes Kunst wĂ€re sein Erfolg nicht möglich gewesen. Ihre enorme ... [weiter]
 
Der erste Mensch
Da ist er, der Nachfolger von Jean-Claude Izzo. Da sind sie, die BĂŒcher fĂŒr alle jene, die nach dem Ende der „Marseille-Trilogie“ nach neuem, mediterranen Krimi-Stoff dĂŒrsten. Wie Izzo findet auch Xavier-Marie Bonnots Literatur ihren Ort in der Hafenstadt Marseille. Was Izzo sein Polizist ... [weiter]
 
Ernst Barlach – Die Hölzer
"Die Hölzer - Woodwork": ein kantiger, griffiger Titel fĂŒr das Begleitbuch zur Ausstellung im Flottbeker Ernst-Barlach-Haus, die anlĂ€sslich des 150. Geburtstags des KĂŒnstlers plastische, zeichnerische und druckgraphische Werke aus der hauseigenen Sammlung zeigt. Im Zentrum des Bandes stehen ... [weiter]
 
Dokumente unserer Zeit und die Sammlung der Dr. Christiane Hackerodt Stiftung
Mit dem Untertitel „Dokumente unserer Zeit“ werden die Werke der KĂŒnstler Reinhard Roy und Turi Simeti prĂ€sentiert, wĂ€hrend die Werke der Sammlung Hackerodt den Untertitel „Kontemplation und Meditation in der zeitgenössischen Kunst“ tragen. Eigentlich passen alle drei BĂŒcher zu diesem ... [weiter]
 
Period Rooms
Der Triumph der Period Rooms Zur Tragik des Kunstmuseums als Institution gehört, dass ihm die Aufgabe eingeschrieben ist, die Objekte seiner Begierde aus ihrem historischen Kontext zu entreißen: Ob Altartafel, Gewandfibel oder mittelalterliches Aquamanile, in den Museen stehen die Dinge zumeist ... [weiter]
 
Die Pflanzenwelt der gotischen Kathedralen
Mit diesem Buch erhĂ€lt der Leser ein fulminant bebildertes Werk ĂŒber die Pflanzendarstellungen gotischer Kathedralen. Wo es in diesen ehrwĂŒrdigen GebĂ€uden wĂ€chst, blĂŒht und manchmal geradezu wuchert, ist Ă€ußerst bemerkenswert, obwohl wir als Betrachter die Pflanzewelt sicher wahrnehmen, ... [weiter]
 
GLETSCHER
Das Buch beginnt mit atemberaubenden und wunderbar gedruckten Gebirgslandschaften des Wiener Aquarellisten Thomas Ender (1793–1875), der fĂŒr Erzherzog Johann von Österreich neben den ĂŒblichen Landschaftsveduten auch Bilder aus dem Hochgebirge nach Hause brachte, mit denen diese Regionen zum ... [weiter]
 
Christopher Lehmpfuhl – Zwischen Pathos und Pastos
Seine Bilder sind wuchtig. Er soll sĂ€mtlichst nur mit den HĂ€nden gemalt haben, der Durchgang durch den Pinsel wĂŒrde zu viel an Kraft einbĂŒĂŸen, so steht es im neu erschienenen Katalogband seiner Arbeiten. Dieser KĂŒnstler, geboren 1972, lebt in Berlin. Eine Stadt, die so kraftvoll ist wie ... [weiter]
 
Bauhaus Meister Moderne – Das Comeback
Dieses Katalogbuch dokumentiert und vertieft eine außergewöhnliche Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg Halle. Es wird verdeutlicht wie sich in diesem Museum die Kunstgeschichte des 20. Jahrhundert spiegelt. Die Ausstellung ist damit neben der Eröffnung des Bauhaus Museums in Dessau ein ... [weiter]
 
Johannes Holst – Maler der See
Dieses Buch des Marinemalers Johannes Holst (1880–1965) ist nun schon in vierter und wieder erweiterter Auflage meinem Großonkel „Onkel Hannes“ gewidmet. Seinen Heimatort Altenwerder, mitten in der Elbe, gibt es nicht mehr. Nur die Kirche grĂŒĂŸt noch die Autofahrer, wenn sie von SĂŒden ... [weiter]
 
Walter Gropius – „the formative years“
Wie konnte aus einem zunĂ€chst ziel- und planlosen Studienabbrecher, der sich in jungen Jahren in fragwĂŒrdigem AntiquitĂ€tenhandel versuchte und zeit seines Lebens nicht zeichnen konnte, schließlich der „Silberprinz“ der internationalen Architekturmoderne werden? Dieser Frage widmen sich im ... [weiter]
 
Ich will wissen, wieviel Blut von einem Kunstwerk tropft
„Ich will wissen, wieviel Blut von einem Kunstwerk tropft“ (S. 47). Wo nun hier beginnen? Wo aufhören? Gedankensplitter zu einer im Mai 2019 vorgetragenen, hier abgedruckten Melange aus fiktiven Pariser Kindheitserinnerungen an Restitutionsforderungen, realen frĂŒhen Pariser Museumstagen, ... [weiter]
 
Copy Right – Die VervielfĂ€ltigung von Kunst und Fotografie.
Ob digital im Internet oder gedruckt auf Papier, tĂ€glich bringen Menschen Abermillionen Bilder in Umlauf. Nicht alle diese Bilder stammen dabei ursprĂŒnglich aus der Hand jener, die sie verbreiten. Vielmehr machen heutige Reproduktionstechniken und die zunehmende Digitalisierung VervielfĂ€ltigung ... [weiter]
 
Emil Pirchan
Der österreichische Allround-KĂŒnstler Emil Pirchan (1884–1957) ist heute außerhalb seiner Heimat kaum mehr bekannt. Vielleicht liegt dies an der Vielfalt seiner Interessen und Talente, war er doch ĂŒber die Jahrzehnte eines reichen kreativen Lebens in immer neuen Gewichtungen als ... [weiter]
 
Landschaftsmalerei und Naturphilosophie
BĂŒcher zur Geschichte der Landschaftsmalerei haben – wie BĂŒcher zur Geschichte des Stilllebens – die Tendenz, als Coffee Table Book zu enden. Oder es gibt die lehrreichen Sammlungen zur Theorie dieser Gattungen, in denen der Leser etwas ĂŒber das SelbstverstĂ€ndnis der KĂŒnstler und ĂŒber die ... [weiter]
 
Lore Bert – Illumination
Lore Berts Illuminationen stehen in einem historischen, das heißt christlichen Raum, im Seitenschiff einer dem Heiligen Samuel gewidmeten Kirche, nahe dem Palazzo Grassi in Venedig. Der Heilige Samuel erhielt den Namen „der Erleuchtete“ und so ist es fĂŒr die 1936 in Gießen geborene ... [weiter]
 
Ich war hier.
Ich war hier. Ein gelungener, ĂŒberzeugender Buchtitel. Schließt er doch die mehr oder weniger kĂŒnstlerisch gestalteten zeitgenössischen Graffitis ebenso ein wie historische und die nun schon historisch gewordenen Graffitis im Berliner Reichstag, dem Bundestag. Dort sind wir mit diesem Buch ... [weiter]
 
BauhausmÀdels
In seiner eigenen Zeitschrift veröffentlichte das Bauhaus 1928 stolz die Statistik: Von 166 Studierenden kamen 37 aus dem Ausland und 45 waren Frauen. Auch bei aller Kritik aus heutiger Sicht, die darauf hinweist, dass viele der Studentinnen schließlich in die Weberei-Klasse komplimentiert wurden, ... [weiter]
 
ZukunftsrÀume
Konstruktivismus in Dresden. In zahllosen Gegenden Deutschlands hat das Bauhaus-JubilĂ€um einen Radar angeworfen, der das Erbe der ‚weißen Moderne’ in den Regionen sichtbar macht: Vom „Bauhaus im Westen“ – mit den Mies van der Rohe-Bauten in Krefeld als Höhepunkt – ĂŒber „Das ... [weiter]
 
Rosa Loy, Neo Rauch – Die Strickerin
Die Strickerin – Katalog zur Ausstellung der Grafikstiftung Neo Rauch in Aschersleben Neo Rauch, einer der Wegbereiter und wohl erfolgreichster Vertreter der „Neuen Leipziger Schule“ ist in Aschersleben, einer reizvollen Kleinstadt im Harzvorland, aufgewachsen. Mit der Initiierung der ... [weiter]
 
Ralph Fleck: Malerei – Painting – Pintura
Ralph Fleck entfĂŒhrt seine Betrachter in eine Welt voller Ereignisse, obwohl seine Malereien nur Details zeigen, oder eine KĂ€seecke, ein BĂŒcherregal, die Berge der Alpen, einen Tigerkopf oder ein FeldstĂŒck mit dem Titel „Jardin de Luxembourg“ aus dem Jahr 1999. Hier ist es nur der ... [weiter]
 
Norbert Schwontkowski – visuel poetry
Zum 70. Geburtstag des Malers Norbert Schwontkowski (1949-2013) erscheint eine WĂŒrdigung seiner Werke „Norbert Schwontkowski, visuel poetry. Eine Sammlung der Galerie „Beim Steinernen Kreuz“ in Bremen von Brigitte und Udo Seinsoth, denen er sein Leben lang treu blieb. Sie setzt bei den ... [weiter]
 
Selfies – Digitale Bildkulturen
Gesichter entwerfen Bilder Wenn heute nach Wolfgang Ullrich angenehm smarter Kurzdefinition ein Selfie machen heißt, ein Bild zu machen auf dem man sich selbst zum Bild macht – was bedeutet das eigentlich fĂŒr deren Produzenten? Das SELFIE ist keine neue Bildgattung, sondern eher ein Modus ... [weiter]
 
Die Wartenden – Zwölf Kurzgeschichten zu Bildern von Edward Hopper.
Edward Hopper. Mit seinen zeitlosen GemĂ€lden eingebunden in die Zeit der amerikanischen Great Depression (1930-41) und die des europĂ€ischen, französischen Existentialismus (1940-1960). Das ist auch Becketts Zeit, der 1949 sein „En attendent Godot“, Warten auf Godot, schreibt. Und gewartet ... [weiter]
 
Hannes Meyers neue Bauhauslehre
Wenn der Staat Kulturpolitik macht (Berliner Schloß, Europahymne, Neue Wache, Deutsches Historisches Museum, DenkmĂ€ler und Geschichtspolitik von Kohl bis Merkel) dann haben wir es 1) mit Instrumentalisierung und 2) mit Banalisierung zu tun. Es gibt in Herbert Marcuses Buch „Der eindimensionale ... [weiter]
 
Das junge Rheinland – „Zu schön, um wahr zu sein“
Zurzeit jagt ein JubilĂ€um das nĂ€chste: JĂ€hrte sich im November 2018 die GrĂŒndung der KĂŒnstlervereinigung „Novembergruppe“ zum hundertsten Mal, folgt in diesem Jahr das große JubilĂ€um der Bauhaus-GrĂŒndung im April, das bundesweit zelebriert wird. Auch im Rheinland kam es noch im ersten ... [weiter]
 
Aby Warburgs Kulturwissenschaft
Ein schmales fein gestaltetes Buch mit dem Titel ABY WARBURGS KULTURWISSENSCHAFT. Ein Blick in die AbgrĂŒnde der Bilder: Kurt W. Forster, der, wie der Klappentext mit Fug und zu Recht darstellt, als einer der „weltweit renommiertesten Kunsthistoriker“ gilt, hat mit diesem Buch nicht einfach nur ... [weiter]
 
Angeli Janhsen – Was tun?
„Proposition: Make a salad“. Angeli Janhsens inspirierende Arbeit zu kĂŒnstlerischen Handlungsanweisungen Es gibt einzelne wissenschaftliche BĂŒcher auf die die Kunstwelt sofort nach ihrem Erscheinen mit großem Zuspruch reagiert hat. Oskar BĂ€tschmanns „AusstellungskĂŒnstler“, Wolfgang ... [weiter]
 
Moderne am Main 1919-1933.
Was das „Bauhaus“ gern gemacht, wenn es gekonnt hĂ€tte – nĂ€mlich die Lehre direkt mit der industriellen Fertigung zu verknĂŒpfen, um so Entwurf und Personen, Kunst(gewerbe) und Wirtschaft zu einem sozialpolitisch wirkungsvollen „Netzwerk“ zu verknĂŒpfen – das hat es anderswo wirklich ... [weiter]
 
die abstrakten. Schlemmer und Bohner. Das Triadische Ballett
„Schlemmers Figurenballett ist –weil abstrakt- unerklĂ€rbar“ (Seite 55). Da sind sie wieder, die Zwanziger Jahre und ihre Visionen. Vom Neuen und vom maschinenĂ€hnlichen Menschen, vom Roboter, der erstmals 1920/21 in der deutschen Sprache auftaucht. Nach einer TeilauffĂŒhrung 1916 in ... [weiter]
 
Berlin – Industrie und Technik in der Malerei von 1847 bis 1929
Unter dem etwas irrefĂŒhrenden Titel „Berlin - Industrie und Technik in der Malerei von 1847 bis 1929“ bietet dieses Buch einen reizvollen kunstgeschichtlichen Gang durch das Berliner Großstadtleben. Welch eine Vielfalt an kĂŒnstlerischem Ausdruck: Das Buch zeigt eindrucksvolle GemĂ€lde ... [weiter]
 
bauhaus zeitschrift 1926 – 1931
100 Jahre nach der Bauhaus-GrĂŒndung wird mit der Zeitschrift „bauhaus“ ein bedeutsames Zeugnis der Moderne wieder fĂŒr jeden Leser zugĂ€nglich. Der Einblick in diese Faksimiles, die Gestaltung, die Typographie und die zahlreichen BeitrĂ€ge, ja sogar die Anzeigen lassen beim BlĂ€ttern und Lesen ... [weiter]
 
BeitrÀge zur Kunst der Moderne
Herzlichst Kandinsky. Vor hundert Jahren löste die GrĂŒndung der Weimarer Republik die Monarchie in Deutschland ab. Auch fĂŒr die Kunst- und Kulturgeschichte im heutigen Niedersachsen bedeutete das Datum einen Durchbruch in die Moderne. Aus diesem Anlass versammeln die „Niederdeutschen ... [weiter]
 
Berliner Kunstmatronage
„Kunstmatronage“ – die Autorin des Bandes rĂ€umt ein, dass es sich bei dem Titel um einen Neologismus handelt; dies jedoch nicht aufgrund modischer ‚Gendersprache’, sondern um eine kunstsoziologische LĂŒcke zu schließen: WĂ€hrend die Kunstgeschichte spĂ€testens seit den 1980er Jahren ... [weiter]
 
Die brennende Kathedrale
Ein RĂŒckblick in eine Zeit in der, anders als heute, kĂŒnstlerischer, architektonischer Ausdruck nicht mehr primĂ€r als gemeinsames europĂ€isches kĂŒnstlerisches Erbe verstanden werden konnte. So wie nach der Beschießung der gotischen Kathedrale von Reims durch deutsche Truppen seit Anfang ... [weiter]
 
Alexander Kanoldt
Das VerglĂŒhen des expressionistischen Farb- und Formfurors und das Entstehen des Verismus und der Neuen Sachlichkeit im Laufe der ersten HĂ€lfte der 1920er Jahre gehören zu den interessantesten PhĂ€nomenen der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. „Es entsteht eine neue AtmosphĂ€re, reiner und ... [weiter]
 
Freiheit – Die Kunst der Novembergruppe
100 Jahre ist die GrĂŒndung der ersten deutschen Demokratie nun her. Zeitgleich mit dem Experiment der Weimarer Republik wurde im November 1918 in Berlin auch die Novembergruppe geboren. In diesem lockeren Zusammenschluss von Kulturakteuren verbanden sich unterschiedlichste Schaffensbereiche ... [weiter]
 
Wir machen nach Halle – Marguerite. Friedlaender und Gerhard Marcks
Gerhard Marcks und Marguerite Friedlaender – WĂŒrdigung von Bauhaus-Kritikern in Halle. Den zahlreichen Veranstaltungen und PrĂ€sentationen zum 100jĂ€hrigen Bauhaus-JubilĂ€um wird mit der aktuellen Ausstellung der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale) eine höchst interessante Facette ... [weiter]
 
Kopf frei fĂŒr den kreativen Flow
Wer zu viel im Kopf hat, hat einfach keinen Platz, um seiner KreativitĂ€t freien Raum zu lassen. FĂŒr diese Spezies Mensch, d.h. alle Kreativschaffenden und Do-it-Yourselfer, die ihre Leistung und KreativitĂ€t steigern möchten ist dieser Ratgeber gedacht. Raus aus der Kreativflaute und ... [weiter]
 
Mit einem Mann möcht ich nicht tauschen
Mit „Kunst“ hat dieses Buch recht wenig zu tun, auch wenn die Protagonistin in einem Haushalt aufwuchs, in dem die große Kunst zuhause war. Sowohl die Sprache als auch die Geisteshaltung der Autorin lĂ€sst den Leser in eine scheinbar heile Welt des 20. Jahrhunderts eintauchen. In eine Zeit von ... [weiter]
 
Bauhaus - Bald ist Geburtstag
Dieser Band erklĂ€rt leicht verstĂ€ndlich alle wichtigen Merkmale und Formen einer Stilbewegung, die in der ganzen Welt höchste Aufmerksamkeit fand. KĂŒnstler wie Lyonel Feininger, Paul Klee oder Wassily Kandinsky und viele andere prĂ€gten am Bauhaus eine neue Avantgarde. Über Paul Klees „Ad ... [weiter]
 
Claude Monet – Auf den Spuren des Lichts
Dunkel und Hell, Licht und Schatten, dunkle Palette und helle Farben - das sind die GegensĂ€tze, aus der Efas und Salva Rubios Graphic Novel ĂŒber Claude Monet (14.11.1840 Paris - 5.12.1926 Giverny, getauft als Oscar Claude Monet) besteht. Den gealterten "Vater des Impressionismus" lernen wir hier ... [weiter]
 
Martin Kasper – VERTIGO
Raumbilder! Eine Garage, die Metro, eine Eingangspassage, ein Korridor, alles RĂ€ume, die uns vertraut scheinen. Aber es sind in diesen RĂ€umen keine Menschen, wir sind allein. Wir hören keinen Laut, wir riechen in ihnen nichts, aber „sehen“ lĂ€sst sich viel. Abgesehen von der umwerfenden ... [weiter]
 
Hannah Höchs Adressbuch
Seit zwanzig Jahren gibt es auf dem Buchmarkt ein neues Genre: Die Edition persönlicher AdressbĂŒcher von prominenten Musikern, Autoren, KĂŒnstlern und Schauspielern. Die Ergebnisse sind zugegebenermaßen ein VergnĂŒgen: Wer wĂŒrde nicht gerne im Adressbuch von Marlene Dietrich, Walter Benjamin ... [weiter]
 
Die Berliner Secession
Die Berliner Secession war 1898 die dritte GrĂŒndung dieser Art, nachdem 1892 die MĂŒnchener Secession und 1897 die Wiener an den Start gegangen waren. Gemeinsam war ihnen die Idee, dass fortschriftliche KĂŒnstler sich ein eigenes Forum fĂŒr ihre Ausstellungen schaffen und sich von den großen ... [weiter]
 
Magritte
Der BĂŒroangestellte Charles Singulier (Karl Sonderbar) erwartet eine offizielle Beförderung, vor Aufregung wird er ein wenig ĂŒbermĂŒtig und erwirbt auf dem Flohmarkt eine schwarze Melone - die es allerdings in sich hat. Einst gehörte sie nĂ€mlich dem KĂŒnstler RenĂ© Magritte (1898-1967)! Als er ... [weiter]
 
Catherine Meurisse – Die Leichtigkeit
Die Zeichnerin Catherine Meurisse kommt am 7. Januar 2015 zu spĂ€t zur Redaktionssitzung der Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Dort wird sie von zwei Kollegen davor gewarnt, das BĂŒro zu betreten. SchĂŒsse sind zu hören. Elf ihrer Kollegen sterben unter dem Kugelhagel zweier islamistischer ... [weiter]
 
Skizzenbuchgeschichte[n]
Das Zeichnen und Schreiben in SkizzenbĂŒchern ist seit Jahrhunderten und bis heute ein wesentlicher Bestandteil kĂŒnstlerischer Praxis. Der Gesamtbestand von mehr als 250 SkizzenbĂŒchern vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, von Malern, Zeichnern, Bildhauern, Architekten wie auch ... [weiter]
 
Die vergessene Bildersprache christlicher Kunst
Die vergessene Bildersprache christlicher Kunst Margarethe und Heinrichs Schmidts Nachschlagewerk zur christlichen Bildersprache erschien erstmals 1981; seitdem wurde es stĂ€ndig ĂŒberarbeitet und erweitert. Nun erscheint die zweite Paperbackauflage, ein handliches und reich bebildertes ... [weiter]
 
Ein kurzes intensives Fest - Paula Modersohn-Becker
Sie ist jung, ehrgeizig und mutig. Paula Modersohn-Becker (1876-1907) kĂ€mpft fĂŒr ihre Kunst. Auch wenn sie viel Kritik aushalten muss bleibt sie sich treu. Die Farbe ist ihr Ding, obwohl sie sich zunĂ€chst dem Zeichnen widmet und sowohl in Worpswede als auch in Paris zahlreiche Experimente ... [weiter]
 
Baut BrĂŒcken statt Mauern – George Finley
„Baut BrĂŒcken statt Mauern“, lautet die Aufforderung von George Finley, die er seit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11.9.2001 immer wieder malerisch einsetzt. Zahllose weiße StrichmĂ€nnchen aus Zweikomponentenkleber vor meist dunkelrotem oder tiefblauem Hintergrund auf die Leinwand ... [weiter]
 
Schau mir in die Augen, DĂŒrer!
VielfĂ€ltig, reich und bunt bebildert, gelungen aufgemacht, lesefreundlich gegliedert, kurz: ein wunderschönes Buch fĂŒr Jung und Alt, das mit einem griffigen Titel in die Welt der Alten Meister einfĂŒhren will. Vor allem bei mythologischen und christlichen Motiven scheint große Ratlosigkeit zu ... [weiter]
 
The Printed Image – The Flowering of Japan’s Woodblock Printing Culture
Das Museum fĂŒr Ostasiatische Kunst in Köln, das 1913 als erstes Spezialmuseum dieser Art in Europa eröffnet wurde, verfĂŒgt ĂŒber einen reichen und besonders qualitĂ€tsvollen Bestand an japanischen Farbholzschnitten. Das umfangreiche Sammlungskonvolut geht vor allem auf die Stiftung Adolf ... [weiter]
 
Oskar & Darja. Schlemmers Muse
Eine ErzĂ€hlung von Sabine Appel nach Aufzeichnungen von Alexei Jekimowski: Oskar & Darja. Schlemmers Muse, Hirmer: MĂŒnchen 2017, 88 Seiten, 9 Abbildungen, 14 x 20,5 cm, gebunden, ISBN: 978-3-7774-2939-7, 17,90 € [D], 18,40 € [A], 22,90 SFR [CH] „Nach ihrem Erlebnis in der Einsamkeit von ... [weiter]
 
Die Stadlers
Selbst wem der Bildhauer Toni Stadler (1888–1982) noch ein Begriff sein sollte, wird sich verwundert die Augen reiben angesichts der Behauptung, dass es auch noch einen Anton von Stadler (1850–1917) gegeben haben soll. Es handelt sich um Vater und Sohn. Aus Österreich zugewandert, wurde ... [weiter]
 
Jean-Michel Basquiat
Jean-Michel Basquiat (1960-1988) war ein wilder junger KĂŒnstler, der sich bis zu seinem frĂŒhen Tod mit 28 Jahren mit gesellschaftspolitischen Fragen von der Geschichte der UnterdrĂŒckung der Schwarzen bis zum Anarchokapitalismus in Bereichen der Musik, Anatomie, Comics, Wirtschaft und ... [weiter]
 
Work Flow
Nora Schattauers Kunst birgt etwas Geheimnisvolles. Sie stellt einen Prozess dar, der bereits stattgefunden hat und sich fĂŒr den Betrachter erst erschließt, wenn man dessen Ursprung kennt oder, besser ausgedrĂŒckt, das Motiv und die Handlung der KĂŒnstlerin dem Betrachter bekannt werden, was in ... [weiter]
 
Verborgene SchÀtze aus Wien
Die GemĂ€ldegalerie der 1692 gegrĂŒndeten Wiener Akademie der bildenden KĂŒnste Wien gehört zu den großen Sammlungen Alter Meister. ZunĂ€chst waren es ausschließlich die Aufnahmewerke der Akademiemitglieder des 18. Jahrhunderts und die jĂ€hrlich prĂ€mierten PreisstĂŒcke der Kunststudenten aus ... [weiter]
 
Jerry Zeniuk – How to Paint
Der radikale Maler und die Kunstgeschichte Der New Yorker Maler Jerry Zeniuk, als Sohn ukrainischer FlĂŒchtlinge in Deutschland geboren, ist seit Jahrzehnten seinem Geburtsland als Akademieprofessor wieder verbunden und nach seiner Emeritierung auch weiterhin am Ort seiner letzten Lehrstelle, in ... [weiter]
 
Erich Heckel – Das neue Werkverzeichnis
Werkverzeichnisse bilden gewissermaßen die Königsdisziplin der positivistischen Kunstwissenschaft. Sie haben den Anspruch, das Gesamtwerk eines KĂŒnstlers darzustellen und sind dadurch Ausgangspunkt fĂŒr alle folgenden werkmonografischen Betrachtungen. Als wichtiges Hilfsmittel fĂŒr den Kunstmarkt ... [weiter]
 
Geschichten im Konflikt. Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst
Bilderbuch des LĂ€cherlichen und des Neuanfangs Mit der Eröffnung des „Hauses der deutschen Kunst“ in MĂŒnchen im Jahr 1937 ließ die nationalsozialistische Kunstpolitik ihr Flaggschiff zu Wasser. Die alljĂ€hrlich bis 1944 ausgerichteten „Großen deutschen Kunstausstellungen“ waren als ... [weiter]
 
Kunst durch Kredit
Die SchĂ€tze der Museen erzĂ€hlen im Idealfall jeweils zwei Geschichten: eine ĂŒber die Entstehung und den ursprĂŒnglichen Gebrauch der Artefakte und eine ĂŒber den Weg des einzelnen Objekts in die jeweilige Sammlung. Mit dieser zweiten ErzĂ€hlebene und den damit einhergehenden zeitgeschichtlichen, ... [weiter]
 
Fritz Ascher - Leben ist GlĂŒhn
Entdeckung eines verfemten Berliner Expressionisten. Dass der expressionistische Maler Fritz Ascher von New York aus der Vergessenheit geholt werden muss, zeigt wie wenig grĂŒndlich deutsche Kunstgeschichte arbeitet. Die nach Fritz Ascher benannte Society for Persecuted, Ostracized und Banned Art ... [weiter]
 
Die Liebe zur Malerei
Wie kann man heute angemessen den eigentĂŒmlich spekulativen Wert und besonders den erweiterten Status von Malerei darstellen und dabei, wenn auch eher metaphorisch, eine „Liebe zur Malerei“ zum Ausdruck bringen? Isabel Graw zĂ€hlt zur MitbegrĂŒnderin der Zeitschrift TEXTE ZUR KUNST, die sich ... [weiter]
 
revonnaH – Kunst der Avantgarde
Das Ananym „Revonnah“ – von hinten nach vorn gelesen, enttarnt sich die niedersĂ€chsische Landeshauptstadt – gibt einer Ausstellung des Sprengel-Museums ĂŒber die „Kunst der Avantgarde in Hannover 1912 – 1933“ (noch bis 7. Januar 2018) ihren Titel. Nun erwartet der Leser des ... [weiter]
 
Van Goghs Reise durch Europa
Vincent van Gogh (1853 – 1890) lebte in einer spannenden Zeit: Mit dem umfangreichen und revolutionĂ€ren Ausbau der Eisenbahn in Europa verĂ€nderte sich die Welt rapide und grundlegend. Van Gogh, ein moderner und aufgeschlossener Mann, war mittendrin! Der große van Gogh Atlas wandelt ... [weiter]
 
Landschaft zwischen Impressionismus und Expressionismus
Dieses Katalogbuch spiegelt in herausragender Weise die aktuelle Ausstellung des Berliner Bröhan Museums: die großformatigen Landschafts- und Naturbilder von Walter Leistikow und Karl Hagemeister werden ĂŒber zwei Seiten abgebildet. Die Stimmungslandschaften Leistikows und die ungewöhnlichen ... [weiter]
 
Magdalena M. Moeller und das BrĂŒcke-Museum Berlin
Im September 2017 ist Prof. Dr. Magdalena M. Moeller nach fast 30 Jahren als Direktorin aus dem BrĂŒcke-Museum verabschiedet worden. AnlĂ€sslich ihres Ausscheidens hat die Journalistin Bernadette Schoog nun eine „etwas andere Art von Biografie“ (S. 11) veröffentlicht. In der im Klinkhardt & ... [weiter]
 
Bruno Munari – Munari Maschinen
Wolke 7 und Wolke 9 sind schon besetzt, Bruno Munari lĂ€dt auf Wolke 8 ein. Durch Kubismus, Futurismus, Surrealismus, Konstruktivismus hindurch schweben wir wohin auch immer, wir wissen es nicht, noch nicht. Doch falsch, wir sind bereits gelandet, Punktlandung in der Phantasie. Rechts grĂŒĂŸt uns ... [weiter]
 
Schütteln Sie den Vasari 
 Kunsthistorische Profile
Unter KunsthistorikerInnen genießt Martin Warnke seit langem einen – schon fast auffĂ€lligen – Sonderstatus. Sein Name steht nicht wie bei anderen seines Faches fĂŒr ein bestimmtes Forschungsprogramm oder etwa fĂŒr eine eigene Methode. Kultstatus genießt dagegen sein 1985 erschienenes Buch ... [weiter]
 
Stilkritik einer neuen Bekenntniskultur
Werbestrategen, Kunsttheoretiker, Philosophen, PolitikerInnen (vorzugsweise die Mitglieder von Grundwertekommissionen oder ganz aktuell besonders Mitglieder der AfD), Manager aber nicht zuletzt auch KĂŒnstler wie etwa das Berliner Zentrum fĂŒr Politische Schönheit, Kommunikationsforscher – alle ... [weiter]
 
Sprung in den Raum – Skulpturen bei Alfred Flechtheim
Bildeten Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt das Dreigestirn des Impressionismus, findet dieser Vergleich sein kunsthĂ€ndlerisches Pendant in Paul Cassirer, Herwarth Walden und Alfred Flechtheim (1878-1937). Mit sicherem GespĂŒr entdeckte und förderte der Kunstsammler und -hĂ€ndler, ... [weiter]
 
Handbuch Sprache in der Kunstkommunikation
Schon der Titel dieses in der Reihe „HandbĂŒcher Sprachwissen“ erschienen Bandes verrĂ€t etwas vom seriösen und streng wissenschaftlichen Anspruch dieser umfangreichen und mit Sicherheit „verdienstvollen“ Darstellung. Untergliedert in die sieben Kernbereiche (Sprache in der Bildenden Kunst, ... [weiter]
 
Was ist zeitgenössische Kunst oder Wozu Kunstgeschichte?
So wie Pflanzen ihre tĂ€gliche Dosis Licht fĂŒr ihre Photosynthese brauchen, so benötigen BesucherInnen ihren regelmĂ€ĂŸigen Gang ins Museum um sich zu bilden, sich Ă€hnlich innovativ wie die Werke zu fĂŒhlen oder einfach um neugierig und weltoffen zu bleiben. Mit etwas Übertreibung könnte man ... [weiter]
 
Kuss. Von Rodin bis Bob Dylan
Mit der Entdeckung des Individuums im 18. Jahrhundert verbergen sich in der französischen Literatur intime, sexuelle AktivitÀten nicht mehr lÀnger hinter Symbolen und Allegorien und erscheinen nun im Buch gerne situationsspezifisch graphisch illustriert. Wiederum in Frankreich, so zeigen es ... [weiter]
 
Anja Putensen – Die Heide
Die LĂŒneburger Heide, diese so besondere Landschaft vor den Toren Hamburgs, Bremens und Hannovers, ist ein beliebtes Fotomotiv fĂŒr abertausende von Besuchern, die vor allem im Sommer den Landstrich bevölkern. Wer die Heide kennt, weiß aber, dass sie zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis ist – nicht ... [weiter]
 
Vera Röhm – Opus ErgĂ€nzungen
StĂŒcke aus Plexiglas in der Natur bilden in den 1970er Jahren die AnfĂ€nge von Vera Röhms „ErgĂ€nzungen“, denen sie bis heute treu geblieben ist. Übrigens wurde das Plexiglas 1901 von ihrem Namensvetter Otto Röhm erfunden. Je nach Lichteinfall und Blickwinkel verwandelt sich das Plexiglas in ... [weiter]
 
KĂ€the Kollwitz und Berlin
Der 150. Geburtstag der Grafikerin und Bildhauerin KĂ€the Kollwitz am 8. Juli 2017 war Anlass einer umfangreichen Ausstellung der kommunalen Galerie Parterre Berlin in unmittelbarer NĂ€he ihres ehemaligen Wohnortes – sie lebte und arbeitete 52 Jahre in derselben Wohnung im Stadtteil Prenzlauer ... [weiter]
 
KĂ€the Kollwitz und ihre Freunde
KĂ€the Kollwitz (1867 – 1945) liebte Kinder, liebte das Leben, liebte ihre Freunde und die Kunst und doch blieb die Grande Dame der „entarteten“ Kunst viele Jahre im Schatten der Wahrnehmung. Als der Langewiesche Verlag nach Jahren seines eher „rechts“ gerichteten populĂ€ren Buchprogramms ... [weiter]
 
HyÀnenpause
Es wird mir kalt beim Betrachten der eisigen Gebirgslandschaften von Herbert Brandl. Die Berge ragen spitz und steil in den Himmel, ohne einen Baum oder einen Strauch. Keine grĂŒne Wiese ist zu sehen, Brandls Berge liegen im Schnee in unendlicher KĂŒhle. Auch seine spitzen Eiskristalle spiegeln ... [weiter]
 
Wenn ich ein Buch wÀre...
In einer portugiesischen Buchhandlung aufgeschlagen, erwies sich der Bucheinband mit dem schnauzbĂ€rtigen SĂŒdlĂ€ndergesicht als ErzĂ€hlung um einen einfachen Hirten. Der, hochdekoriert, als Soldat der portugiesischen Truppen 1917/18 in Flandern gegen die Deutschen kĂ€mpfte. Autor des Buches war ... [weiter]
 
Vor aller Augen – Studien zu Kunst, Bild und Politik
Den Tipp fĂŒr dieses wunderbare Buch erhielt ich aufgrund eines Interviews mit Michael Diers im Deutschland Radio. Auch in dieser höchst interessanten Unterhaltungssendung zitierte Diers Walter Benjamin sinngemĂ€ĂŸ: »Geschichte zerfĂ€llt in Bilder, nicht in Geschichten« Wenn Walter Benjamin mit ... [weiter]
 
Das geht ins Auge – Geschichten der Karikatur
Eine Geschichte der Karikatur in Einzelbildern – etwas gleichzeitig Lehrreicheres und AmĂŒsanteres kann man sich kaum vorstellen. Andreas Platthaus schreibt diese Geschichte in 51 Kapiteln. Er beginnt bei den frĂŒhesten ĂŒberlieferten Zeugnissen, bei denen man sich sicher sein kann, dass sie ... [weiter]
 
Tattoos in der Kunst – Kunst, die unter die Haut geht.
Die VergĂ€nglichkeit ist schon eingebaut, wenn man sich die junge Haut mit Tattoos verschönert. Am 24. April 2017 begann eine Tattoo-Messe in Frankfurt. Dort trafen sich wilde Kerle und mutige Frauen, die sich gern schmerzhaft ihren Körper „verschönern“ lassen. Seit den 1970er Jahren spielt ... [weiter]
 
„Warhafftig und wunderbarlich Monster“ – Von gestrandeten Walen.
Heute können wir auf Whalewatching-Touren lebendige Wale in ihrer natĂŒrlichen Umgebung sehen; die modernen toten Wale prĂ€sentieren ihr Skelett in strahlendem Led-Licht, hervorragend museumspĂ€dagogisch aufbereitet. Das besondere, seltene Erlebnis der Beobachtung einer Strandung eines großen ... [weiter]
 
Arne Quinze – ChaosLife
Lieber Arne Quinze, nein, Parlamentarier und Beamte werden an Ihrer grandiosen Installation „The Sequence“ , die Sie 2008 in BrĂŒssel gezeigt haben, mit Sicherheit nicht vorbei gegangen sein, wie Sie dies in Ihrem Katalog-Bildband vermuten. Wie ein von der Abendsonne verzauberter Baum ragen ... [weiter]
 
«Verheißung und ErfĂŒllung zugleich» – Kunstsalon Paul Cassirer.
Einzig im deutschsprachigen Buchmarkt und einzigartig in der Geschichte des deutschen Kunsthandels steht die gewaltige und unvergleichlich detaillierte Dokumentation zur Galerie Paul Cassirer da, die der Schweizer Nimbus-Verlag seit 2011 herausgibt. Nach den ersten beiden BĂ€nden zu den ... [weiter]
 
Barbara Quandt – Tell me what is Art
Leben und Leiden einer Berliner KĂŒnstlerin: Barbara Quandts Autobiografie Mit dieser Autobiografie hat Barbara Quandt ein wichtiges Buch zur Gegenwartskunst vorgelegt. Hier wird nachvollziehbar wie sich Leben und Leiden der KĂŒnstlerin in ihren Werken spiegelt. Barbara Quandt kommt nicht wie ihr ... [weiter]
 
Im Licht - Im Bild – Bernhard C. Striebel.
Manchmal sind es farbige, lichtdurchlĂ€ssige Folien, die einen tristen farblosen Raum zum Leuchten bringen und den Betrachter zum TrĂ€umen anregen, manchmal erhellen nackte Neonröhren weiße WĂ€nde mit dem Bekenntnis „zwischen weißem Licht und weißer Wand“, was einen geheimnisvollen Lichtraum ... [weiter]
 
Was ist ein Bild?. – Ein KunstgesprĂ€ch im Atelier Friedrich mit Herrn Goethe.
„Zu Friedrich. Dessen wunderbare Landschaften. Ein Nebelkirchhof, ein offenes Meer“, notiert Johann Wolfgang Goethe am 18. September 1810 nach seinem Besuch in Caspar David Friedrichs Atelier in Dresden. Mehr erfahren wir nicht von der Begegnung zwischen diesen beiden Meistern ihres Fachs. Wie ... [weiter]
 
Sascha Schneider – Ein KĂŒnstler des deutschen Symbolismus
Sascha Schneider (1870–1927) war eine der schillerndsten und vielgestaltigsten KĂŒnstlerpersönlichkeiten der Dresdner Jahrhundertwende. Er trat als Maler monumentaler, symbolistischer Bildschöpfungen, als meisterhafter Zeichner, als Graphiker, Bildhauer, Professor an der ... [weiter]
 
Wasser, Wind und Wolken.
"Wasser ist die wichtigste Grundlage allen Lebens," es ist aber auch ein Element des Todes, denn "das Gewaltige und Unbezwingbare" ist ihm "ebenso eigen wie das zart Erneuernde und das Leben spendende." Eng mit dem Wasser verbunden sind die PhÀnomene des Windes und der Wolken "in ihrem scheinbar ... [weiter]
 
Bauhaus-VortrÀge
Das Bauhaus war seit seiner GrĂŒndung 1919 in Weimar nicht nur eine (von mehreren!) impulsgebenden deutschen Kunsthochschulen, die das von der Lebensreform und vom Deutschen Werkbund aufgestellte kulturpolitische und pĂ€dagogische Programm umzusetzen suchten. Das Bauhaus war auch eine Schule, die ... [weiter]
 
BMW Art Guide
Ein SammlungsfĂŒhrer alleine fĂŒr kaufwillige Kunstsammler? Mitnichten, wird doch auch der nur mĂ€ĂŸig an zeitgenössischer Kunst Interessierte hier zu kĂŒnstlerischen Entdeckungsreisen angeregt. Womit wir die Szene ausgetretener Museumspfade verlassen und uns in das verĂ€stelte Gezweig der ... [weiter]
 
Cantastorie
UnwillkĂŒrlich denkt man beim ersten Betrachten dieses Bildbandes an die bunten, vielgestaltigen textlosen BilderbĂŒcher, die kleine und große "Leser" zum ErzĂ€hlen und zum Phantasieren anregen. Cantastorie heißen in Italien die BĂ€nkelsĂ€nger und ihre gesungenen Geschichten, die aus der ... [weiter]
 
Wege zur Weihnacht – Entdeckungen in Deutschlands Denkmalen
Von LĂŒtetsburg in Ostfriesland und Eutin in Schleswig-Holstein bis nach Salem am Bodensee oder Amerang nicht weit vom Chiemsee, von Aachen bis nach Dresden zeigt Sonja Lucas aus allen BundeslĂ€ndern KunstschĂ€tze rund um das Thema von Christi Geburt, traditionell gestaltete Krippen und ... [weiter]
 
Hitlers KunsthĂ€ndler – Hildebrand Gurlitt
Die Welt war zu Recht empört, als man 2013 erfuhr, welche SchĂ€tze der einsame und merkwĂŒrdig verschlossene Mann Cornelius Gurlitt in seiner MĂŒnchner Wohnung versteckt hielt und in seinem völlig verwahrlosten Salzburger Haus verborgen hatte. Kostbare und vielfach als verschollen geglaubte ... [weiter]
 
Katzenkunst
Mit diesem Buch öffnet sich ein unsichtbarer Vorhang in einem Katzentheater. Auf dessen wenig bekannter BĂŒhne werden KatzensprĂŒnge durch die Kunst- und Filmgeschichte angeboten. Mit Katzen statt Menschen, auf Aquarellen zu bekannten GemĂ€lden und Filmszenen. Es treten auf: Der Schöpfergott ... [weiter]
 
Blindheit in der Kunst
Nicht nur KĂŒnstler wie Rembrandt, Goya oder Picasso "beschĂ€ftigten sich mit dem Thema Blindheit. Die europĂ€ische Kunst- und Kulturgeschichte kennt "eine Vielzahl möglicher Darstellungsformen von Blindheit", und ihre Bedeutungen sind nicht minder vielfĂ€ltig, Blindheit in der Kunst ist sowohl ... [weiter]
 
Pioniere des Comic – Eine andere Avantgarde.
Pioniere des Comic Comics hatten lange den Geschmack des Billigen, wenn ihnen nicht gar – wie in Deutschland – angedichtet wurde, die Jugend zu verderben. In den USA, wo sie seit 120 Jahren ein fester Bestandteil der Tageszeitungen sind, ging man da von jeher entspannter damit um und ... [weiter]
 
Ernst Ludwig Kirchner in den Kunstsammlungen Chemnitz
Dank großzĂŒgiger Leihgaben und Schenkungen aus Privatbesitz sowie der Stiftung Dr. Alfred Gunzenhauser sind die Kunstsammlungen Chemnitz im Besitz zahlreicher Werke des bedeutenden Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner (1880 – 1938). Das Besondere an der Chemnitzer Sammlung ist, dass ihre 76 ... [weiter]
 
Der Schah in der Schachtel.
Ein kleines Thema – fĂŒrwahr: eine Sammlung von knapp ĂŒber 80 fotografischen Visitenkarten aus dem Nachlaß des Botanikers Carl Haussknecht, entstanden und versammelt in den spĂ€ten 1860er Jahren. Ein kleines Thema, aber doch eines, das der Autor Matthias GrĂŒndig mit viel Sinn, ja mit Liebe fĂŒr ... [weiter]
 
Frank Auerbach
Ein Mann, der sich, wie es heißt, alle paar Wochen sechzehn FĂŒnf-Liter-Kanister Ölfarbe ins Atelier in Camden Town im Norden Londons liefern lĂ€sst, und das bis heute, seit ĂŒber 60 Jahren: Was hat er daraus geschaffen? Frank Auerbach gilt neben Francis Bacon und Lucian Freud als einer der ... [weiter]
 
Constant – New Babylon
Constantijn Niewenhuis (1920-2005), der sich als KĂŒnstler Constant nannte, gehört als MitgrĂŒnder der Gruppe „Cobra“ zu den SchlĂŒsselfiguren der Neoavantgarde, die sich bewusst auf die Strömungen der 1920er Jahre bezogen, sie weiterfĂŒhrten und fĂŒr die Kunst nach 1945 fruchtbar machten. ... [weiter]
 
Französische Kunst-Keramik 1860-1920 – Ein Handbuch
Wer meint, Nachschlagewerke mĂŒĂŸten stets in nĂŒchterner Leidenschaftslosigkeit daherkommen, der wird mit Horst MakusÂŽ opus magnum, erschienen im TĂŒbinger Ernst Wasmuth Verlag, schlagend (um nicht, angesichts des gewichtigen Folianten, gleich zu sagen „erschlagend“) eines Besseren belehrt. ... [weiter]
 
Eternauta – Der-durch-die-Ewigkeit-Reisende
Es gibt wahrscheinlich wenige LĂ€nder der Erde, in denen ein Comic zur Nationalliteratur zĂ€hlt – Argentinien ist eines davon. „Eternauta“, zu deutsche etwa: „Der-durch-die-Ewigkeit-Reisende“, heißt das 1957-1959 in Fortsetzungen publizierte Epos, das diesen Status erlangte. Es liegt, ... [weiter]
 
Wo sie lebten – KĂŒnstler von der Renaissance bis heute
Wo sie lebten – ein anregender FĂŒhrer zu wichtigen KĂŒnstlern in Deutschland Dieser handliche FĂŒhrer zu den Lebensorten ausgewĂ€hlter KĂŒnstler von der Renaissance bis heute zeichnet sich durch seine Auswahl, durch den anregenden Schreibstil und durch die beeindruckende Rechercheleistung der ... [weiter]
 
Das Neue Frankfurt. Ein Plaidoyer fĂŒr den sozialen Wohnungsbau
Das kleine BĂ€ndchen „Das neue Frankfurt“ von Christian Welzbacher liest sich wie ein Krimi. Auch angesichts der heutigen Wohnungsnot von bezahlbarem Wohnraum ist dieses Buch eine wahre Fundgrube fĂŒr die Architektenschaft und Kommunalpolitiker. Das Stadtentwicklungsprogramm fĂŒr das „Neue ... [weiter]
 
Von der Unbegreiflichkeit Gottes – Atelier Goldstein in der Marienkirche Aulhausen
Die Marienkirche Aulhausen bei RĂŒdesheim am Rhein erfuhr 2010–2015 eine herausragende Neugestaltung. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Zisterzienserinnenkirche wurde baulich saniert und von behinderten KĂŒnstlern des Frankfurter Goldstein Ateliers in Zusammenarbeit mit dem Sankt Vincenzstift ... [weiter]
 
Azra Akơamija – Mosque Manifesto
Ein kleines Buch-Kunstwerk ist dieser Band, ein Buch-Objekt, schön gestaltet und feinsinnig durchkomponiert. Aber es ist auch ein politisches Objekt – und ein politisches Buch. Azra AkĆĄamijas Moscheenmanifest ist das PlĂ€doyer fĂŒr eine Auseinandersetzung mit dem Islam, ein PlĂ€doyer, das sich ... [weiter]
 
Paradise Lost
Paradiese gibt es. In den Katalogen der Reiseindustrie. Traumurlaub zu Traumpreisen auf Traumschiffen in TraumlĂ€nder. Die Gegenwelt findet sich hier, in Marcin Owczareks beiden Traumreisen „Paradise Lost“ (2015) und, umfangreicher, „The City of Illusion“ (2013). Computerkomponierten ... [weiter]
 
Franz Marc - Skizzenbuch aus dem Felde
Überraschend klein liegt das BĂŒchlein in der Hand. Man kann es wirklich in die Jacken-, wenn nicht sogar in die Hosentasche stecken. Ebenso ĂŒberraschend klein sind die mit dichten Bildern bedeckten Seiten. Das „Skizzenbuch aus dem Felde“ wie es spĂ€ter – vielleicht von der Witwe des ... [weiter]
 
Goethe-Bilder
Wo anfangen in diesem Buch der 1500 Goethe-Bilder, wo aufhören? Bei all dem was hier durcheinander zu wirbeln scheint, bedeutend, bekannt, unbekannt, kĂŒnstlerisch gestaltet, kurios oder kitschig? Goethe nach 1890 und dann fast 100 Jahre Goethe allĂŒberall und weltweit. Hier in der gedoppelten ... [weiter]
 
Schlösser fĂŒr den Staatsgast
Da sind sie wieder, die beiden deutschen Staaten. ZurĂŒck aus ihrer Geschichte in unserer wiedervereinigten Gegenwart. In zwei RĂŒckblenden auf die StaatsgĂ€ste der Berliner "Herren in Pankoff" (so Konrad Adenauer) und die der Herren in Bonn am Rhein. Im Zentrum die Schlösser Schönhausen in ... [weiter]
 
Das Kunstmuseum – Über verĂ€nderte Museumslandschaften
So widersprĂŒchlich der Untertitel von Grasskamps neuestem Buch klingt, so widersprĂŒchlich positioniert sich das Museum in der modernen Gesellschaft. Das Museum ist zum Wirtschaftsfaktor geworden, es geht um Kaufen und Verkaufen, um bejubelten Gewinn und gefĂŒrchtete Verluste, um Quoten, ... [weiter]
 
...und sehen wie das Gras wÀchst...
Man meint, man wisse es, wie das Gras wĂ€chst. Ob im Garten von Schloss Bellevue oder im Hinterhof eines Berliner Altbaus, ob eingezĂ€unt und privat oder im Stadtpark, fĂŒr jeden zu betreten. Doch man kennt es eben nicht, man verweilt meist nur vorrĂŒbergehend im oder auf dem Gras, man betrachtet ... [weiter]
 
Manets neue Kleider – Kleiderfragen
Mit „Kleidern“, wie der Buchtitel vermittelt, hat die vorliegende Studie „Manets neue Kleider“ nur am Rand zu tun. Dieter Eisentraut versucht vielmehr den Diskurs der Bearbeitungen Édouard Manets (1832–1883) aufzunehmen, d.h. die Geschichte seiner GemĂ€lde in Bildern nachzuzeichnen und ... [weiter]
 
Elvira Bach – Von mir aus
Wild – Erotisch – Exotisch
Die ehemals „Junge Wilde“ Elvira Bach feiert 2016 ihren 65. Geburtstag. Dies ist der Anlass fĂŒr den Wienand Verlag, in einem Prachtband einen retrospektiven Blick auf das Werk einer KĂŒnstlerin zu werfen, die einem ihrer Hauptmotive, der Frau mit ... [weiter]
 
Der Deutsche Pavillon – La Biennale di Venezia
LeseeindrĂŒcke.
Der fĂŒr die Biennale von 1938 neoklassizistisch gebaute Deutsche Pavillon, Ausstellungsthema "Die Wiedergeburt der deutschen Kunst", war jahrzehntelang ein Dauerbrenner: Abriß, Neubau, Umbau? Aber auch seine Sanierung nach 1990 scheint nicht endgĂŒltig, ist doch die hier in ... [weiter]
 
Siegerkunst – Neuer Adel, teure Lust
Erkenntnislust und Kunstkonsum
Auf die Frage, welcher Typus von Kunst heute das Handeln von wenigen reichen Sammlern bestimmt, findet Wolfgang Ullrich eine kaum erstaunliche und leicht nachvollziehbare Antwort: es sei – selbstredend – „Siegerkunst“, die anders als die in ihren ... [weiter]
 
Im Hotel RĂ©gina. Alberto Giacometti vor Henri Matisse
Man hört förmlich den Bleistift in der abgedunkelten Stille eines sĂŒdfranzösischen Zimmers ĂŒber das Papier kratzen. Man spĂŒrt die Anspannung, mit der das Modell seinen Beobachter skeptisch beĂ€ugt. Es ist gewohnt, selbst zu beobachten, seine Umgebung und den Körper seines GegenĂŒbers mit ... [weiter]
 
Ostereier zwischen Kult und Kunst
Dieser österliche Katalog einer Ausstellung im Winckelmann-Museum aus dem FrĂŒhjahr 2014 zeigt 236 kunstvoll verzierte Eier, ausgewĂ€hlt aus mehr als 3500 Ostereiern des Liechtensteiner Sammlers Adulf Peter Goop. Die Tradition regionaler GebrĂ€uche und die Herstellung und Bedeutung dieser ... [weiter]
 
Gert Schiff – Von FĂŒssli zu Picasso
Der Kunsthistoriker Gert Schiff (1926-1990) ist heute ein Geheimtipp. Der Fachwelt ein wenig bekannt ist er durch seine bahnbrechenden Arbeiten zum Werk des bis in die 1950er Jahre scheinbar belanglosen Sturm-und-Drang-Malers Johann Heinrich FĂŒssli (1741-1825). Angeregt durch Werner Hofmann begann ... [weiter]
 
Ein Buch fĂŒr Gerhard Theewen
Vor 55 Jahren begann Gerhard Theewen Fußballbildchen zu sammeln, wobei ihn besonders die „fliegenden“ Menschen im Tor interessierten, was ihm wiederum einige Jahre spĂ€ter die Liebe zum Rock n Roll bescherte. Die Liebe zur Kunst ergriff ihn dann als SchĂŒler, als er in der ersten Kölner ... [weiter]
 
Zeitenwende – Von der Berliner Secession zur Novembergruppe
Dieses Katalogbuch dokumentiert opulent eine herausragende Ausstellung des Berliner Bröhan Museums (vom 19.11.2015 - 03.04.2016). Ausstellung und Katalog zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie nicht die immer gleichen KĂŒnstler und Sujets der Berliner Secession prĂ€sentieren, sondern dass ... [weiter]
 
K. H. Hödicke – Berlin Potsdamer Platz
Gekocht wurde hier schon lange nicht mehr. Übergroß wirkten die Herde in der wie alle anderen wandoffenen Etage des „Haus Vaterland“ mit den gelĂ€nderlos intakten TreppenaufgĂ€ngen. 1975 surrealer SolitĂ€r im Niemandsland der Brache am Potsdamer Platz zwischen Ost und West, kaum verstanden ... [weiter]
 
August Macke – Ein Farbenroman
August Macke. Welch ein kurzes intensives Leben! Der Roman erzĂ€hlt die Jugend des KĂŒnstlers, seine Freundschaft mit Hans Thuar, die romantische junge und intensive Liebe zu Elisabeth, deren Eltern dem jungen Maler nicht sonderlich gewogen waren, nur ihr Bruder Walter schĂ€tzte August Macke als ... [weiter]
 
Shangri-La – Das Museum hinter der BrĂŒcke
Es ist ein merkwĂŒrdiges Museum. Die Ausstellung, deren Name Shangri-La einem Roman ĂŒber ein fiktives Kloster im Himalaya entnommen ist, findet unter fast freiem Himmel statt und erstreckt sich in einsamer HĂŒgellandschaft Italiens am Ufer des von Heilwasserquellen gespeisten FlĂŒsschens Rio ... [weiter]
 
Tutti Frutti – BĂ€ume und FrĂŒchte des Mittelmeerraums in Kunst und Geschichte
2012 wurden der Verlegerin des vor allem durch exzellente KunstbĂŒcher bekannt gewordenen Parthas Verlages, Gabriela Wachter, Aufzeichnungen und Illustrationen zur Geschichte des Obstbaus im Mittelmeerraum zur VerfĂŒgung gestellt, die der Historiker Lorenzo Ceccarelli ĂŒber viel Jahre ... [weiter]
 
Raubkunst und der gestohlene Klimt
Die wahre Geschichte! Mitten im Ersten Weltkrieg wird Maria Altmann in Wien in eine wohlhabende jĂŒdische Familie hineingeboren. Ihre Tante, Adele Bloch-Bauer, ist gebildet, kunstsinnig, avantgardistisch und mehr als beglĂŒckt, als ihr Mann bei dem berĂŒhmten Maler Gustav Klimt ein PortrĂ€t von ... [weiter]
 
Gottfried Honegger - Das Sehen lernen
„Kreativ sein ist ein Spiel, um Neues, Besseres zu schaffen“, schreibt der KĂŒnstler Gottfried Honegger in seinem Vorwort zu diesem kleinen anregenden Buch. "Viseur" ist der Name eines Kreativspiels, das Gottfried Honegger 1993 fĂŒr den â€șEspace de l Art concretâ€č im Schloss von Mouans-Sartoux ... [weiter]
 
Die Tochter des Malers - Ida Chagall
Die Tochter des Malers ist nicht das Kind eines unbekannten HeimatkĂŒnstlers, es ist Ida, die Tochter des berĂŒhmten KĂŒnstlers Marc Chagall. Heißgeliebt von ihrer Mutter Bella und ihrem Vater, wird sie liebevoll behĂŒtet und immer wieder gemalt. Die Verbindung zu ihren Eltern ist so eng, dass sie ... [weiter]
 
Die Malweiber von Paris
Die Malweiber von Paris Dieser Katalog zur aktuellen Ausstellung im Edwin Scharff Museum Neu-Ulm (bis zum 24. Januar 2016) beleuchtet ein weniger bekanntes Kapitel der Kunstgeschichte. Die Ausbildung bekannter und weniger bekannter deutscher KĂŒnstlerinnen in der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ... [weiter]
 
Emmy Hennings Dada
Die deutsche KĂŒnstlerin Emmy Hennings (1885–1948) war eine zentrale GrĂŒndungsfigur der ZĂŒrcher Dada-Bewegung und eine schillernde Persönlichkeit: Sie trat u. a. als Dichterin, Kabarettistin und TĂ€nzerin auf. Von ihr gibt es keine, oder nur ganz wenige Zeugnisse zur bildenden Kunst, aber sie ... [weiter]
 
Das schmutzige GeschÀft mit der Antike
Wer den Niedergang des Journalismus in Deutschland beklagt sollte sich den Namen GĂŒnther Wessel merken. Er ist nicht vertraglich an ein Medium gebunden, sondern arbeitet als Freiberufler in erster Linie fĂŒr den Hörfunk. Er geht den Themen nach, die ihn interessieren und folgt seinem ... [weiter]
 
Der explizite Betrachter.
Der Betrachter, der heute Situationen, Ideen und Settings begegnet, die im Kunstkontext Relevanz erzeugen, ist heute eine Figur, die von KĂŒnstlern und Kunstvermittlern gleichermaßen angesprochen und fĂŒr spezielle Zwecke eingesetzt wird: ob als Besucher oder als Kunde, als Sammler oder als ... [weiter]
 
Paul Klee
AnlĂ€sslich der diesjĂ€hrigen, gigantischen Ausstellung "Wassily Kandinsky und Paul Klee" im Zentrum Paul Klee, Bern, und dem Kunstbau der StĂ€dtischen Galerie Lenbachhaus, MĂŒnchen, legt Christian RĂŒmelin, Leiter der Grafischen Sammlung des MusĂ©e d art et d histoire in Genf, eine 2. ... [weiter]
 
Schlimme Finger – Eine Kriminalgeschichte der KĂŒnste
Verbrechen und Kunst, Entgrenzung und KreativitĂ€t - sind dies nur scheinbare Gegenpole? Oder bedingen sie sich gegenseitig? Was das Autorenduo Rolf-Bernhard Essig und Gudrun Schury in sechzehn biographischen Abrissen zum Thema verbrecherische Schriftsteller, Musiker und bildende KĂŒnstler ... [weiter]
 
WAS BLEIBT – Konzepte fĂŒr den Umgang mit KĂŒnstlernachlĂ€ssen
PrĂ€gnant „was bleibt“ hieß ein Symposium, das der KĂŒnstlerbund Baden-WĂŒrttemberg 2014 in der Staatlichen Hochschule fĂŒr Gestaltung in Karlsruhe abhielt. Der Titel "was bleibt" ist ein selbstbewusstes Statement, schließlich ist er nicht als Frage formuliert. Die vorliegende Publikation ... [weiter]
 
Realismus in der bildenden Kunst - Europa und Nordamerika
Diese Kunstgeschichte des Realismus von seinen UrsprĂŒngen bis heute ist bereits 2013 im GebrĂŒder Mann Verlag erschienen. Aber da Arbeiten dieser Art hoffentlich eine lange Lebensdauer haben, stellen wir es auch zwei Jahre spĂ€ter gern vor. Ausgehend von der »bataille rĂ©aliste« im Paris der ... [weiter]
 
Alfred Ahner - "VorlĂ€ufig muß ich leben bleiben".
Der thĂŒringische Maler und Zeichner Alfred Ahner (1890–1973) war ein unbestechlicher Chronist in Bild und Wort, der vier verschiedene Gesellschaftssysteme sowie zwei Weltkriege miterlebte. Seine sehr persönlichen Beschreibungen der politischen und sozialen Wirklichkeiten vor allem in Weimar ... [weiter]
 
Paula Modersohn-Becker. Vorreiterin der Moderne
Eine neue, kleine, aber feine Reihe von KĂŒnstlerbiografien widmet sich zwei bedeutenden KĂŒnstlern der Klassischen Moderne und der Gegenwart. Kurz, kompakt und gut verstĂ€ndlich werden Persönlichkeit und Werk der KĂŒnstler in lebendigen Texten so vorgestellt, dass selbst komplizierte ... [weiter]
 
Johannes Holst - Maler der See
Wenn ich als Kind die Bilder meines Großonkels und Malers Johannes Holst betrachtete, spĂŒrte ich stets eine große Sehnsucht nach rauer See, stĂŒrmischen Winden und großer Freiheit, die fĂŒr mich gleich hinter dem Hamburg-Altonaer Hafen begann, wo die Elbe groß und breit wird und behĂ€big ... [weiter]
 
Die beste aller Welten
Ein Reise- und Abenteuerroman der anspruchsvolleren Art. Schickt doch Voltaire (1694-1778) in „Candide“ (Paris/Genf 1759) seinen Protagonisten aus Westfalen, im Kopf die Liebe zu Kunigunde vorzĂŒglich aber die zu Leibnizens Philosophie von dieser als der besten aller Welten, auf Irrfahrten und ... [weiter]
 
Lexikon der Pflanzensymbolik
Der Autor Clemens Zerling hat sich sowohl der Pflanzen- als auch der Tiersymbolik angenommen. Warum ist der Granatapfel ein Sinnbild fĂŒr Erotik? Wie wurde die Akelei zur Pflanze des Lobpreises göttlicher Herrlichkeit? Was hat der Haselstrauch mit SpiritualitĂ€t, Magie und Zauber zu tun? Clemens ... [weiter]
 
Geschichtsbilder - Deutsche Geschichte im Spiegel der Kunst.
Geschichtsbild und Methode des Autors widerspiegeln das politisierte WissenschaftsverstĂ€ndnis der sechziger/siebziger Jahre. In einer Gesellschaft, hier bis heute als sozial und politisch antagonistisch verstanden, kommt KĂŒnstlern und Kunst nur eine Funktion zu, die, ... [weiter]
 
Die Schönheit ist eine Linie
Schlangenlinien In seinem nachgelassenen Werk lĂ€dt uns der Exdirektor der Hamburger Kunsthalle Werner Hofmann (1928-2013) ein, mit ihm zusammen in schlangenhafter Wendigkeit der S-Linie nachzuspĂŒren, der "Linie, die alles kann": Eine echte Abenteuerreise, die in der Steinzeit beginnt, sich bei ... [weiter]
 
Hans Christiansen – Die Retrospektive
So ansprechend aufwĂ€ndig das Buch gestaltet ist, so hochtrabend selbstbelobigend preisen die Herausgeber ihr Werk als (im Untertitel): „Die Retrospektive“ – als hĂ€tte es nicht 1985 den inzwischen vergriffenen großen Band mit vollstĂ€ndigem Oeuvrekatalog und Werkanalyse von Margret ... [weiter]
 
Der aus dem Wasser kam – 75 Years of Marvel Comics
Comics haben Kultstatus erreicht. Und das treibt bisweilen absurde BlĂŒten: Denn das, was frĂŒher in dĂŒnnen Heften fĂŒr ein paar Groschen am Kiosk zu haben war – die Comics von „Marvel“ etwa –, dieses Kulturgut kommt jetzt zu Museumsehren und wird Thema ĂŒbergewichtiger Coffee Table Books. ... [weiter]
 
Eine Geschichte der Berliner Museen
Erster GesamtĂŒberblick zur Museumsgeschichte Berlins Die beiden Autoren dieses gewichtigen, gut illustrierten Werkes gelingt es, ihre Faszination dem Leser zu vermitteln. Seit 2004 erforschten von Gaertringen die vielfĂ€ltige Museumslandschaft Berlins in Vergangenheit und Gegenwart. Sie haben ... [weiter]
 
Kunst und Psyche – Bilder als Spiegel der Seele.
Verborgene Botschaften will der Autor und berĂŒhmte Psychotherapeut Tilmann Moser in vielen Kunstwerken entdeckt haben. Das ist nicht neu, schon die Kunstwerke der Sammlung Prinzhorn und art brut oder C.G. Jungs Werk „Der Mensch und seine Symbole“ haben die Psychoanalyse zur Interpretation von ... [weiter]
 
Giovanni Segantini. Im Dialog mit Symbolismus und Futurismus, Ferdinand Hodler und Joseph Beuys
Segantinis Schaffen zĂ€hlte lange Zeit nicht gerade zu den Wegbereitern der modernen Kunst, was sich aber in jĂŒngster Zeit nicht mehr halten lĂ€sst. Der Divisionist und Symbolist Giovanni Segantini wird heute zu den Vollendern der großen Landschaftstradition gezĂ€hlt und gilt als Wegbereiter der ... [weiter]
 
GĂŒnter Figal – Simplicity
Sich Zeit zu nehmen, ein Geschehen oder gar ein Ding genau anzuschauen, darĂŒber zu sinnen, welche Bedeutung es haben könnte, ist eine seltene Tugend in unserer hektischen Zeit. Der Philosoph GĂŒnter Figal empfiehlt in seinem kleinen BĂŒchlein die EinĂŒbung solcher Zeitnahme, eine Kontemplation, ... [weiter]
 
August Macke und Franz Marc - Eine KĂŒnstlerfreundschaft
Dieses Katalogbuch dokumentiert ein zentrales Ausstellungsereignis in diesem Herbst und Winter: erstmals wird umfassend das Werk August Mackes und Franz Marc mit ihren gegenseitigen BezĂŒgen gezeigt (Kunstmuseum Bonn noch bis zum 4.1.2015 in der StĂ€dtischen Galerie im Lenbachhaus und im Kunstbau ... [weiter]
 
André Malraux und das imaginÀre Museum
Ein ansprechend gemachtes, schön und streng layoutetes, wunderbar bebildertes, hochwertig produziertes Buch – das ist der erste Eindruck, den der Band „AndrĂ© Malraux und das imaginĂ€re Museum“ hinterlĂ€sst. Schade, dass der Text dem nicht standhalten kann. Denn Walter Grasskamps Versuch, ... [weiter]
 
Ernst Ludwig Kirchner – Peter Schlemihls wundersame Geschichte
Als Ernst Ludwig Kirchner im SpĂ€therbst 1915 sieben Graphiken nach Motiven der ErzĂ€hlung „Peter Schlemihl“ anfertigte, war er körperlich und intellektuell zerrĂŒttet. Der Kriegsdienst hatte den KĂŒnstler regelrecht auf den Hund gebracht. Er fĂŒhlte sich deplatziert, entwĂŒrdigt, seiner ... [weiter]
 
Expedition ins GlĂŒck 1900–1914
Zwischen 1900 und 1914, vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, brummte die Welt vor Erneuerung, die Zeit war gesĂ€ttigt mit GlĂŒcksgefĂŒhlen und Euphorie, aber auch mit Sorge, Verunsicherung und Angst vor zu viel Neuem. Dieser Epoche entspringt die Avantgarde in der Kunst, das Aufbrechen der ... [weiter]
 
Heiner Altmeppen – Landschaften in Bewegung,
Eine aktuelle Ausstellung des Museums Zitadelle JĂŒlich und diese Neuerscheinung des Seemann Verlags machen auf einen herausragenden Vertretern des Realismus in der zeitgenössischen Kunst aufmerksam: Heiner Altmeppen (geb. 1951). Schon das Titelbild zeigt die prĂ€gnanten Motivgruppen Heiner ... [weiter]
 
Auf der Spur des Papiers – Eine LiebeserklĂ€rung
Gerade in Zeiten des Ebooks und der immer mehr voranschreitenden digitalisierten Welt steigt auch das BedĂŒrfnis nach der Entschleunigung und RĂŒckbesinnung auf die alten Medien. Der französische Schriftsteller und Ökonom Erik Orsenna hat sich wahrhaftig auf eine Weltreise gemacht um dem Geheimnis ... [weiter]
 
Philipp Bauknecht – Davoser Bergwelten im Expressionismus.
Die Ausstellung "Davoser Bergwelten" im Museum WĂŒrth in KĂŒnzelsau (bis 2. November 2014, danach im Kirchner-Museum, Davos) holt einen KĂŒnstler aus der Vergessenheit, der von seiner kunsthistorischen Bedeutung her an die Seite eines Max Beckmann und Ernst-Ludwig Kirchner zu stellen ist: den ... [weiter]
 
Sehnsucht Brasilien - Fritz Steisslinger auf Brasilienreise
Wenn es jetzt wieder um die Fußball-WM geht, richtet sich der Blick vieler Fans auch nach Brasilien. Von diesem wunderschönen großen Land hat sich auch der Stuttgarter Maler Fritz Steisslinger (1891 - 1957), Mitglied der Stuttgarter Sezession begeistern lassen, nicht zuletzt durch seine zwar ... [weiter]
 
Kunst und Dorf. Interventionen in kunstfremden RĂ€umen
Kunst und Dorf. Interventionen in kunstfremden RĂ€umen lautet der Untertitel, wobei verstĂ€ndlicherweise unterschlagen wird, dass auch manche Köpfe der Dorfbewohner und Politiker der aktuellen Kunst zunĂ€chst fremd gegenĂŒberstehen. Auch wenn Kunst meist in StĂ€dten stattfindet, allerdings auch ... [weiter]
 
Entenhausen – Die ganze Wahrheit
Ach, wie war das damals schön, die Geschichten von Donald Duck, Tick, Trick und Track zu lesen und sich vorzustellen, Entenhausen und Onkel Dagobert gĂ€be es wirklich. Die Welt in Entenhausen war total ungerecht, aber Spaß hat sie trotzdem gemacht und es gab so viele gemeine Figuren. Heute ... [weiter]
 
Da Vinci bei den Simpsons – Wie aus Kunst Kult wird.
Eines der beliebtesten Simpsons-Devotionalien ist das „Homer da Vinci“-T-Shirt. Lieferbar in vielen Farben, zeigt es Homer als „vitruvianischen Menschen“, als „homo vitruvianus“ – in der Form jener berĂŒhmten Zeichnung von Leonardo da Vinci, mit welcher dieser der alten ... [weiter]
 
Die Blauen BĂŒcher – Eine nationale Architekturbiographie?
Heinrich Himmler veröffentlichte im Januar 1941 in der SS-Zeitung „Das schwarze Corps“ einen kurzen Text mit dem Titel „Deutsche Burgen im Osten“. Darin erklĂ€rt er, dass sich der deutsche Anspruch auf eine Annektion polnischer, urkainischer und russischer Territorien durch den Blick in die ... [weiter]
 
Kunst anziehen – Der Akt verpackt
Der Akt ĂŒbt auf KĂŒnstler und Betrachter aller Epochen und Gattungen seit jeher große Anziehungskraft aus – auch auf Peter Gaymann, einem der erfolgreichsten Cartoonisten Deutschlands. JĂŒngst erschien sein Buch „Kunst mit HĂŒhneraugen“. Hier betrachtet Peter Gaymann die Kunst durch die ... [weiter]
 
FĂŒhrer und Duce – Politische Machtinszenierungen
In dem ambitionierten Forschungsvorhaben die visuellen Strategien bei der politischen Machtinszenierungen des italienischen Faschismus und des Nationalsozialismus in Deutschland anhand einer vergleichenden Studie zu erörtern, die erstmals den Bestand an populÀren Zeitschriften in den Focus stellt, ... [weiter]
 
Theodor Heuss und die Kunst
Kein Buch der Überraschungen. Aber LektĂŒre die zeigt, welches kulturelle, kĂŒnstlerische Identifikationspotential die Zeit zwischen 1900 und 1920 der jungen Bundesrepublik nach 1949 bot. Und welche GegensĂ€tze sich ergaben, als ein von diesen Jahren geprĂ€gter BundesprĂ€sident Theodor Heuss ... [weiter]
 
Die verlorenen Welten des Zdenek Burian
Zdenek Burian (1905–1981), einem der wohl wichtigsten und bekanntesten Illustratoren populĂ€rwissenschaftlicher und wissenschaftlicher Werke, die sich mit der frĂŒhen Menschheitsgeschichte und der FrĂŒhzeit der Lebewesen auf der Erde beschĂ€ftigen, ist nun ein Band in der Reihe „Naturkunden“ ... [weiter]
 
Kunstsalon Cassirer - «Den Sinnen ein magischer Rausch»
Hildebrand Gurlitt, Alfred Flechtheim, Herwarth Walden – nie zuvor gab es eine grĂ¶ĂŸere Aufmerksamkeit fĂŒr die Geschichte des Kunsthandels in den Feuilletons als in jĂŒngster Zeit. Ob veranlasst durch den „Schwabinger Kunstfund“, durch drĂ€ngende Restitutionsdebatten oder durch Wolfgang ... [weiter]
 
Wo immer vom Sehen die Rede ist da ist ein Blinder nicht fern
Die Blindheit der Gesellschaft. Niklas Luhmann hat einen Band mit diesem Titel natĂŒrlich so nie geschrieben. Aber nach allem, was man bisher von diesem Autor(system) lesen konnte, wĂ€re dieses Buch eine realistische Option gewesen. Die kollektive Erfahrung der Blindheit ist gerade Gesellschaften ... [weiter]
 
Kindheit – Eine Erfindung des 19. Jahrhunderts.
Eine tolle Sache: Da besitzt ein kleines Museum eine große Reihe von KinderportrĂ€ts, schwingt sich auf, dazu eine Ausstellung zu machen und entwickelt einen kunst- und kulturhistorischen Rundumschlag mit angegliedertem Katalog. MustergĂŒltig und vorbildhaft ist das, was in Baden-Baden mit dem ... [weiter]
 
Kunst hassen - Eine enttÀuschte Liebe
Niemand traut sich mehr, die Frage zu stellen, was gute Kunst ausmacht. Die Philosophin und Journalistin Nicole Zepter zeigt mit lustvoller Polemik, dass die Ablehnung von Kunst heutzutage ein Tabu ist, und sie nennt die GrĂŒnde, warum das System so festgefahren ist. „Kunst hassen“ geht direkt ... [weiter]
 
Kulturmacht ohne Kompass – Deutsche auswĂ€rtige Kulturbeziehungen im 20. Jahrhundert
Von Zeit zu Zeit muss es Autoren geben, die wagen, die vorliegende Forschung zu einem bestimmten Thema zu revidieren und zum großen Ganzen zu bĂŒndeln. Nichts anderes hat der in Amerika lebende Germanist Frank Trommler mit der deutschen Kulturpolitik seit 1871 getan: Ein Mammutunternehmen. Was im ... [weiter]
 
Stuttgarter Damenklasse – KĂŒnstlerinnen auf dem Weg in die Moderne
Der Schriftsteller und Philosoph Karl Heinrich Heydenreich (1764-1801) fragt in seinem Werk "Maximen fĂŒr das gesellige Leben und den Umgang mit Menschen": "Wenn Frauen fĂŒr ... Wissenschaften und KĂŒnste ... Genie besitzen, darf man dieses Genie seinem Fluge ĂŒberlassen ...?" Mit nonchalanter ... [weiter]
 
KunstfÀlschung und Provenienzforschung
Manches Auktionshaus scheint es in Hinblick auf den Erlös zu versĂ€umen, ein Werk ausfĂŒhrlich zu begutachten und seinen Sorgfaltspflichten nachzukommen. Seit einigen Jahren hat die KriminalitĂ€t im Bereich von KunstfĂ€lschungen deutlich zugenommen. Der große Kölner KunstfĂ€lscher-Prozess der ... [weiter]
 
Herbert Bayer - Werbegraphik 1928-1938
Sex ist normalerweise keine Kategorie, die in kunsthistorischen Abhandlungen eine Rolle spielt. In diesem Falle ist es anders. Bei Herbert Bayer werden die Partner getauscht, dass es nur so knattert. Getauscht werden aber auch die kĂŒnstlerischen Ideen. Und am Ende: die Heimat. Offenbar, so ... [weiter]
 
Kunst selbst sehen - Ein Fragenbuch
Die Kunsthistorikerin Angeli Janhsen hat mit „Kunst selbst sehen“ einen Fragenkatalog zusammengestellt, der anregen soll, sich seinen eigenen Weg zur Kunst zu suchen, ohne sich durch institutionelle Vermittlungsangebote wie Audioguides, Saaltexte, FĂŒhrungen oder Kataloge bevormunden zu lassen. ... [weiter]
 
Skandalkunst. Zensiert. Verboten GeÀchtet.
Wenn das so Große, Ideale plötzlich klein erscheint und schrumpft, werden Aggressionen wach. Wie bei dem diesen Bucheinband zierenden Papst Johannes Paul II., schlafend, in die Kniekehlen getroffen zusammengekauert wie ein Schutz suchendes, zur Strecke gebrachtes Tier. Nicht herrschender Tröster, ... [weiter]
 
An die Kunst glauben
Wer sich mit Kunst beschĂ€ftigt, besonders wenn es den Marktwert oder die Vermarktung von Kunst geht, dem ist dieses Taschenbuch aus dem Wagenbach-Verlag außerordentlich hilfreich. „An die Kunst glauben“ ist eine Haltung, die nur schwer zu deuten ist und fĂŒr viele Liebhaber religiöse ZĂŒge ... [weiter]
 
Astrid Brandt - inwendig auswÀrts
Astrid Brandt, geboren 1963 in Bremen, ist eine Altmeisterin des prĂ€zisen und unbestechlichen Blicks sowie des gespitzten Bleistifts, mit dem die Gabriele-MĂŒnter- (2007) und Paula-Modersohn-Becker-PreistrĂ€gerin (2012) punktgenaue Zeichnungen aufs Papier bringt. Der Katalog zu ihrer bisher 22. ... [weiter]
 
Das Museum Brandhorst
Dieser schmale Band ist nicht nur ein Who is Who und ein What is What der zeitgenössischen Kunst, sondern vor allem eine buchgewordene Einladung, den Besuch der ehrwĂŒrdigen SchmuckstĂŒcke der MĂŒnchener Kunstmuseen mit dem eines neuen, auf privater Basis entstandenen abzurunden. Das im Mai 2009 ... [weiter]
 
Gerhard Richter und die Geschichte Deutschlands
Das Werk Gerhard Richters ist nicht verstĂ€ndlich, wenn man es nicht vor dem Hintergrund der Biographie des KĂŒnstlers und damit vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts sieht. Das Buch verzeichnet alle diesbezĂŒglichen Hinweise und ist damit eine unentbehrliche Grundlage ... [weiter]
 
Manege frei! - Die Kulturgeschichte des Zirkus
Kulturgeschichte – das ist, immer noch, die erfolgreichste Form der Geschichtsschreibung auf dem Sachbuchmarkt, die immer neue Höhepunkte, immer neue Peinlichkeiten hervorbringt. Ich erinnere mich noch gut an eine Party, auf der der Gastgeber die „Kulturgeschichte der Scheiße“ geschenkt ... [weiter]
 
Paul Schatz – Architektur und UmstĂŒlpung
Studien zum organisch-dynamischen Raumbewusstsein. Paul Schatz (1898 – 1979), in Konstanz geboren studierte er zunĂ€chst Mathematik, Maschinenbau, Philosophie und Astronomie, war aber auch Maler und Bildhauer, Techniker und Erfinder und insbesondere: Anthroposoph. Aus dieser unkonventionellen ... [weiter]
 
Das Interview – Formen und Foren des KĂŒnstlergesprĂ€chs
Nicht immer haben Interviewer so viel zu sagen, wie jene Personen, die von ihnen interviewt werden. Insofern ist fĂŒr den Band „Das Interview“ zunĂ€chst zu konstatieren: eine Überdosis Obrist. In drei BeitrĂ€gen (von insgesamt 14) kommt der gute Mann zu Wort – und er erzĂ€hlt uns jedes Mal ... [weiter]
 
Hans Thoma – Lieblingsmaler des deutschen Volkes
Der KĂŒnstler Hans Thoma (1839-1924) galt um 1900 und dann in breiten Kreisen bis in den NS-Dunst als „Lieblingsmaler des deutschen Volkes“. Nach fast 25 Jahren (Freiburg 1989: „Hans Thoma Lebensbilder“) gibt es die erste Hans-Thoma-Museums-Ausstellung jetzt (3.7.-29.9.2013) im Frankfurter ... [weiter]
 
Faces - Eine Geschichte des Gesichts
Zehn Jahre lang sammelte der bedeutende Kunsthistoriker Hans Belting Material, um seine phĂ€nomenale "Geschichte des Gesichts" zu schreiben. Doch muss gewarnt werden: Um eine echte Geschichte handelt es sich nicht. Bei der WĂŒrdigung des einfallsreichen Spiels mit dem Gesicht, das der Mensch seit ... [weiter]
 
Kunst im Korridor - Private Galerien in der DDR zwischen Autonomie und IllegalitÀt
„Mein 34. Geburtstag fĂ€llt in eine bedrohte Zeit. Der Frieden war noch nie so bedroht wie heute. Ich habe keinerlei BedĂŒrfnis zu feiern und meine Angst durch eine aufgesetzte Fröhlichkeit zu ĂŒberspielen. Im Gegenteil, ich will gerade an diesem Tage meinem tiefen inneren VerantwortungsgefĂŒhl ... [weiter]
 
Ferdinand Hodler
Ferdinand Hodler (1853–1918) kam aus sozial schwierigen VerhĂ€ltnissen und wurde einer der berĂŒhmtesten KĂŒnstler seiner Zeit. Mit vierzehn Jahren Vollwaise, bestimmte das Erlebnis des Todes sein ganzes Werk. Hodler, dessen Lebensmotto »Cerchez la femme!«, (sucht die Frau!). gewesen sein soll, ... [weiter]
 
Der zweite Aufbruch in die Moderne - Walter MĂŒller-Wulckow und das Landesmuseum Oldenburg
Walter MĂŒller-Wulckow (1886 – 1964) ist als Herausgeber der vier blauen BĂŒcher „Bauten der Arbeit“, „Bauten des Verkehrs“ und „Bauten der Gemeinschaft“ sowie des Bandes „Die deutsche Wohnung der Gegenwart“ bis heute im Bewußtsein der Architekturhistoriker der Moderne verankert. ... [weiter]
 
Eklektizismus und eklektische Verfahren in der Kunst
"Wenn ihr die schonen Gestalten nachbilden wollt, fĂŒgt ihr, da es nicht leicht ist, einen Menschen zu finden, an dem alles untadelig ist, von vielen das zusammen, was an jedem das Schönste ist, und erreicht so, dass die Körper vollkommen erscheinen?" hatte Sokrates den griechischen Maler ... [weiter]
 
Eine Geschichte der Kunst von Albrecht DĂŒrer bis Ai Weiwei.
Der Kunstkritiker Hanno Rauterberg (DIE ZEIT) unternimmt einen einzigartigen Gang durch die Geschichte der Kunst und stellt deren Protagonisten ins Zentrum: die KĂŒnstler. Seit Albrecht DĂŒrer vor 500 Jahren mit einem ungeheuren, bislang nicht dagewesenen Selbstbewusstsein ins Rampenlicht trat, ist ... [weiter]
 
Egon Friedell - Der geniale Dilettant - Karl Reichhold - Vasenmalerei
Egon Friedell, der "Shakespeare der Geschichtsschreibung", war weder Kunsthistoriker noch Kulturhistoriker, dass er aber ein Meister des unvoreingenommenen Auges war, zeigt sich daran, wie er in seiner Kulturgeschichte Griechenlands ĂŒber die rotfigurigen Vasen vom Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. ... [weiter]
 
Formen des Zeigens - Der Ausstellungsgestalter Klaus-JĂŒrgen Sembach
Die Gestaltung von Ausstellungen wurde erst in den 1950er Jahren professionalisiert, das Berufsbild des Ausstellungsarchitekten kristallisierte sich erst in den spĂ€ten 1970er Jahren heraus. Klaus-JĂŒrgen Sembach (geb. 1933) war zunĂ€chst als Kurator der Neuen Sammlung in MĂŒnchen tĂ€tig und begann ... [weiter]
 
aus der zeit
Aus der Zeit. Aus der Zeit gefallen? Potsdam/Berlin, Glienicker BrĂŒcke, Villa Schöningen, Presserundgang. Peter Iden schildert (im Katalog ausfĂŒhrlich) das zeitgenössische Umfeld zu einigen der hier prĂ€sentierten beispielhaften 34 Objekte des deutschen Informel (1950-1965) aus der Sammlung ... [weiter]
 
Kunst aus BĂŒchern
Ausrangierte BĂŒcher gehören nicht in die Tonne. Auch FlohmĂ€rkte sind nur begrenzt belastbar. Doch es gibt Hoffnung. Wenn ein Krimi so miserabel ist, dass man ihn nicht einmal weiterverschenken möchte, dann macht man daraus Kunst! Jason Thompson, BegrĂŒnder der Rag & Bone Buchbinderei in ... [weiter]
 
Megacool - Jugend und Kunst
Wie tickt die Jugend? Dieses RĂ€tsel zu lösen, könnte sich der Ausstellungskatalog „Megacool 4.0 – Jugend und Kunst“ als nĂŒtzlich erweisen. Das Wiener KĂŒnstlerhaus hat es sich zur Aufgabe gemacht, Aspekte heutiger Kunst besonders jungen KĂŒnstlern in Zusammenarbeit mit den ... [weiter]
 
Balkan Memories
“Writing Art History from a national point of view” lautet der schlichte Titel eines Aufsatzes im hier angezeigten Band. Die Autorin, Renata Novak Klemencic von der UniversitĂ€t Ljubljana, referiert, wie die italienische und die kroatische (jugoslawische) Kunstgeschichte im Verlauf des 20. ... [weiter]
 
Krieg und Frieden im globalen Dorf
Als „Scharlatan“, so heißt es im Klappentext der vorliegenden Publikation, hĂ€tten Kritiker den kanadischen Medienwissenschaftler Marshall McLuhan (1911-1980) bezeichnet. Liest man „Krieg und Frieden im globalen Dorf“, so versteht man, warum. McLuhan nahm die Thesen seines 1964 entstandenen ... [weiter]
 
Großstadtbild und nordische Moderne
Mitte des 19. Jahrhunderts entstand mit Paris die erste Großstadt und wurde bald zur Hauptstadt des 19. Jahrhunderts. Nachdem Baron Haussmann die großzĂŒgigen Boulevards nach Abriss der engen Armenviertel geschaffen hatte, schaute alle Welt nach Paris, dem Zentrum des urbanen Lebens. Dort traf ... [weiter]
 
BEUYS - in der befremdlichen Welt
Ein Jahr vor seinem Tod 1986 formulierte Joseph Beuys in einer öffentlichen Diskussion: „ 
..Es ist ĂŒberhaupt zu sagen, dass vieles rĂ€tselhaft ist. Also dass man sich in die Bilder, Formen und gestalten hineinbegeben muss. Die liegen ja ĂŒberall vor, diese RĂ€tsel. Wer weiß denn, was ein ... [weiter]
 
Der TĂ€nzer auf den Wellen
Rudolf Charles von Ripper (1905-1960) hat eine solche FĂŒlle von Möglichkeiten in sein Leben gepresst, dass er als bildender KĂŒnstler - fast möchte man sagen zwangslĂ€ufig - in Vergessenheit geriet. Nacheinander war der altadelige Baron aus SiebenbĂŒrgen Aussteiger, kritischer Graphiker, ... [weiter]
 
Frohe Festtage und ein friedliches und erfolgreiches Neues Jahr
Das wĂŒnschen wir allen Lesern und bedanken uns herzlich bei unseren Rezensenten und Verlagen, die uns auch in diesem Jahr interessante Buchbesprechungen möglich machten und wir Ihnen 5.000 neue BĂŒcher rund um die Kunst prĂ€sentieren konnten. Bleiben Sie uns auch im neuen Jahr gewogen Mit den ... [weiter]
 
Blumen
Es gibt Leute, die mögen keine Blumen im Haus, wenigstens keine Schnittblumen, weil man sie dem Erdboden entrissen habe, was bei genauerer Betrachtung nicht gilt, denn bei diesen Wunderwerken unseres Schöpfers bleiben die Wurzeln, bzw. Zwiebeln im Boden, wo sie allerdings hÀufig Opfer ... [weiter]
 
Hugo Suter – Skulpturen aus der Spitzbodenkarrette
Eine Spitzbodenkarrette ist die schweizerische Variante einer Schubkarre. Sie hat im Gegensatz zu den deutschen Karren einen spitzen Boden, was rein geometrisch eine besondere Herausforderung darstellt. Eine solche Spitzbodenkarrette stand, halb gefĂŒllt mit ausgehĂ€rtetem Mörtel zunĂ€chst völlig ... [weiter]
 
Annette Merkenthaler. Immer wieder aufs Neue - am Strom
Die Arbeiten von Annette Merkenthaler sind mehr als eine Ortsbeschreibung. Der Strom ist Metapher fĂŒr das Leben selbst, die vergehende Zeit, Geschichten und Bilder, die der Strom mit sich fĂŒhrt. Knappe ErlĂ€uterungen und AuszĂŒge von GesprĂ€chen mit KĂŒnstlerkollegen ĂŒber die Landschaft und ihre ... [weiter]
 
Malende Dichter
Die Tatsache, dass fĂŒr viele Dichter und Schriftstellerinnen der tĂ€gliche Griff zu Pinsel, Farbe und Leinwand ĂŒberlebensnotwendig war, ist wenig bekannt und das, obwohl die Anzahl derer, die malten ungewöhnlich hoch ist, darunter sind die klingendsten Namen der Weltliteratur. Der amerikanische ... [weiter]
 
AtmosphĂ€ren. Duftkerzen fĂŒr das eigene Denken
Bilder, die eine eigene Form von Lebendigkeit vermitteln, Texte, die von der Inspiration ihrer Autoren miterzĂ€hlen, GegenstĂ€nde, deren Design im KĂ€ufer an wohlige GefĂŒhle appellieren, Theorien, in denen ein aktuelles Denken zeitgleich auch das LebensgefĂŒhl eines Moments oder eines Lebens zum ... [weiter]
 
Der Flug der Biene Maja
467 Seiten Biene Maja. Das ĂŒber zwei Millionen Mal verkaufte Buch (1912), der kaum bekannte Stummfilm (1926), unveröffentlichte DrehbĂŒcher (1941, 1952), Hörfassungen (1960-2003), die populĂ€re Zeichentrickfilm-Serie (1976-1980). Auf inhaltlich-medienspezifische Ähnlichkeiten und Unterschiede ... [weiter]
 
Bildzweifel
Das Ă€hnlich gemachte Andere. Vom Risiko des „Bilderzweifels“ Wir leben mit Bildern und verstehen die Welt immer mehr durch Bilder – gerade auch und besonders dann, wenn wir die Welt, in der wir leben nicht mehr verstehen. Wenn „schreiben heißt, sein Herz waschen“ (Fritz J. Raddatz), ... [weiter]
 
Roland von Bohr - Vom "Geheimbildhauer"
BerĂŒhrend, um das Buch in einem Worte zu beschreiben. Unromantisch, unverkrampft, geradezu lakonisch stellt uns der inzwischen 87-jĂ€hrige Architekt Peter von Bohr den Menschen und das Kunstwirken seines Vaters Roland vor – der zwischen 1899 und 1982 die drei Kaiserreiche Österreich, Rußland, ... [weiter]
 
Kultur digital
Der Siegeszug der digitalen Medien hat nicht nur die westliche Gesellschaft bereits geprÀgt, sondern ist dabei, die Welt insgesamt zu erobern. Musik ist dank Download-Plattformen omniprÀsent, die QualitÀt heimischer Breitbildmonitore ist brillant und das E-Book revolutioniert nicht zuletzt unsere ... [weiter]
 
Der schwedische Impressionist Anders Zorn
Der Maler, Grafiker und Bildhauer Anders Zorn (1860–1920) ist einer der bedeutendsten KĂŒnstler Schwedens, den es in Deutschland wiederzuentdecken gilt. In einer Ausstellung im LĂŒbecker Museum Behnhaus DrĂ€gerhaus, die im April 2012 zu Ende ging, wird der KĂŒnstler bewusst als „der“ ... [weiter]
 
Gustav Metzger – Years without Art.
Gustav Metzger wurde 1926 in NĂŒrnberg geboren und entkam dem Holocaust 1939 durch das Refugee Children Movement nach England. Nach Kriegsende begann er Kunst zu studieren und engagierte sich schon Mitte der 1950er Jahre gegen den Atomkrieg. Ein KĂŒnstler wie Gustav Metzger, der 2008 KĂŒnstler und ... [weiter]
 
Verklingend und ewig
Die Herzog August Bibliothek bewahrt eine der bedeutendsten Musiksammlungen Norddeutschlands. Wie aber stellt man Musik, eine Klangkunst aus, deren Wesen sich erst entfaltet, wenn man sie hört, nicht jedoch, wenn man sie sieht, oder wie sie aufgeschrieben wurde? Aufgeschrieben oder gedruckt in ... [weiter]
 
RĂ€ume zwischen Bildern
Kunsthistoriker sind so etwas wie idealtypische Beobachter 2. Ordnung (Niklas Luhmann). Sie beobachten, wie ihre Objekte – Bilder – entstehen, indem sie mit Reihen anderer Bilder verglichen, mit Mustern zwischen Ă€hnlichen Strukturen abgeglichen und zwischen unterschiedlichen rĂ€umlichen und ... [weiter]
 
Bert Papenfuß - Antonio Saura - Die Mauer
Irgendwo auf Pjotr Kropotkin („Der Anarchismus“) sitzt und zwischen Alfred Jary („König Ubu“) und Ernst Jandl („Laut und Luise“) schreibt Bert Papenfuß, bis 1990 Underground-Arbeiter fĂŒr Sprache und Musik im Prenzlauer Berg der DDR. Schreibt sich in seinen Wortdschungel hinein oder ... [weiter]
 
Kulturelle Infrastruktur
Kulturpolitische Diskussionen werden dann besonders vehement gefĂŒhrt, wenn es um die Schließung oder den Neubau von Kunst- und Kultureinrichtungen geht. Diese Institutionen bilden das Fundament unserer reichhaltigen Kulturlandschaft und ihr Erhalt stellt gleichzeitig eine der zentralen ... [weiter]
 
Etel Adnan. Jahreszeiten
»Jahreszeiten« ist ein Gang mit der Sonne in vier Etappen, eine Suche nach dem, was hinter dem wechselnden Wetter der Geschichte, der politischen Entscheidungen, der Katastrophen und des eigenen Ichs verborgen bleibt: »Sein ist ein Vorgang, nach dem wir suchen, wÀhrend er sich ereignet.« lautet ... [weiter]
 
Der Sturm. Zentrum der Avantgarde.
„Der Sturm“, jenes von Herwarth Walden seit 1910 geleitete Doppelprojekt aus Zeitschrift und Galerie, war eine Mischung aus Institution, Marktplatz und Unternehmen, ohne die die Klassische Moderne in ihrer durchschlagenden Wirkung nicht zu verstehen ist. Wunderbar daher, dass das Wuppertaler Von ... [weiter]
 
Ernst Scheidegger: Alberto Giacometti – Spuren einer Freundschaft
Fotograf, Filmemacher, Designer, Grafiker, Bildredakteur, Maler, Verleger, Galerist – kaum ein Medium, das dem Schweizer Ernst Scheidegger fremd, kaum einen Weg, den er nicht beschritten hat. Der 1923 in Rorschach geborene Scheidegger besuchte die ZĂŒrcher Kunstgewerbeschule, dann die Fachklasse ... [weiter]
 
Handbuch der Kulturwissenschaften
Die Kulturwissenschaften stehen heute "in einer dynamischen Beziehung" zu den gegenwĂ€rtigen, sich bestĂ€ndig wandelnden, "vielfĂ€ltigen Formen kulturellen Lebens, die sie rekonstruieren, verstehen und erklĂ€ren". Sie gewinnen mehr und mehr Bedeutung "fĂŒr die Prozesse der kulturellen Deutung und ... [weiter]
 
Helden Afrikas – Ein neuer Blick auf die Kunst
Vom Kiesel zur HerrscherbĂŒste Afrikanische Helden-Bildnisse, ein Katalog. Noch bis Anfang Juni 2012 zeigt das Museum Rietberg in ZĂŒrich afrikanische Helden. Genauer gesagt, eine Ausstellung zur Afrikanischen Kunst, zu legendĂ€ren FĂŒhrern und Ikonen. Begleitend zur sehr gelungenen wie ... [weiter]
 
Geschichte der Welt in 100 Objekten
Die Geschichte dieser so umfangreichen wie preiswerten Beck-Publikation ist so spannend wie das Buch selbst: Eine Geschichte der Welt sollte erzÀhlt werden (im wahrsten Sinne des Wortes), und zwar im BBC-Radio 4. Gegenstand (ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes) sollte eine Anzahl von Dingen bzw. ... [weiter]
 
Konrad Zuse - Erfinder, Unternehmer, Philosoph und KĂŒnstler
Die Feiern zu seinem 100. Geburtstag 2010 sind vorbei, Nachwirkungen jedoch absehbar: auf der Kassseler „documenta 13“ (ab 6. Juni 2012), werden auch die wenig bekannten grafisch-malerischen Werke des Computer-Pioniers Konrad Zuse (1910 – 1995) zu sehen sein. Vielleicht ist das auch diesem ... [weiter]
 
Die Welt der Muslime
Zwei BĂŒcher, ein Thema – und nichts als Unterschiede. ZunĂ€chst Peter Heines unterhaltsame EinfĂŒhrung in die „Kulturgeschichte des Islam“ mit dem Titel „MĂ€rchen, Miniaturen, Minarette“, die den riesigen Horizont der Zeit von ca. 600 bis heute abdeckt und sich in knappen Kapiteln den ... [weiter]
 
Blockbuster – Besichtigung eines Ausstellungsformats.
Weniger kunst-wissenschaftlich als journalistisch verstanden, findet sich hier eine erste Zusammenfassung, RĂŒckblick und Momentaufnahme, der Diskussionen um Blockbuster- Kunstausstellungen in Deutschland. Zwar ĂŒbersichtlich strukturiert, jedoch nicht ohne prĂ€gende inhaltliche Doppelungen und ... [weiter]
 
Maschen der Kunst
Ob in der Industrie-, im Handels- oder im Dienstleistungsgewerbe, immer ruft der Markt angeblich nach etwas Neuem, nach etwas Besonderem. Und wenn dem Erfinder nichts wirklich Neues einfĂ€llt, bedient er sich zur Vermarktung seiner Produkte bestimmter „Maschen“. In der Kunst ist das nicht ... [weiter]
 
EuropÀische Mosaikkunst vom Mittelalter bis 1900
Meisterwerke aus dem Vatikan und aus europĂ€ischen Museen. Kulturhistorisch verstanden könnte der Titel dieser Überlinger Ausstellung auch „Vom Vatikan ins Wohnzimmer oder: die Ankunft des Mosaiks im bĂŒrgerlichen Alltag“ lauten - einer Ausstellung, die uns in einem erstmaligen Überblick ... [weiter]
 
Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst – Alfred Flechtheim
Eine wunderbare Idee, der Biografie des KunsthĂ€ndlers Alfred Flechtheim (1878-1937) – ja, der mit der Nase! – eine vollgepackte CDrom beizulegen, einmal mit ausgelagerten Tabellen sĂ€mtlicher Flechtheim-Kataloge, dann aber mit einem Heft des von Flechtheim herausgegebenen „Querschnitts“ – ... [weiter]
 
Mia Unverzagt – Es geht nicht nur ums Ganze
Der Buchtitel "Es geht nicht nur ums Ganze" ist in leicht gewandelter Form einer Schrift Herbert Marcuses entliehen, die Ende der 1960er Jahre die Sozial- und Kulturwissenschaften intensiv beschÀftigte. Seine kritische Betrachtung der Gesellschaft bezieht sich auf die Gesamtheit der Individuen, ... [weiter]
 
Loriot. Ach was!.
"Die wirkliche Komik kann nur aus einer ernsten Quelle kommen: aus der Wirklichkeit." Loriot Mit diesem Buch wird das Lebenswerk Vicco v. BĂŒlows gewĂŒrdigt, der wie kein Anderer den intelligenten, feinsinnigen und minimalistischen Humor in Deutschlands Wohnzimmern hat heimisch werden lassen. Neben ... [weiter]
 
Joan HernĂĄndez Pijuan - Farben der Erde
Die erodierten, kahlen LehmhĂŒgel der Crete Senesi sĂŒdlich von Siena in und mit ihren Nuancen von Braun-, Ocker- und leichten Rottönungen hat er nicht gekannt. Und doch scheint er sie ein Jahr vor seinem Tod, 2004, gemalt zu haben, in Folques nahe Barcelona in seiner der Crete („die Lehme“) so ... [weiter]
 
Kunst auf dem Campus - Kunst am Bau der UniversitÀt Heidelberg
Dieses Buch war lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig. Nun ist es da, rechtzeitig zum 625. JubilĂ€um der UniversitĂ€t Heidelberg: eine PrĂ€sentation nahezu aller Kunstwerke auf dem Heidelberger UnigelĂ€nde - sowohl im Freien stehende Skulpturen und Objekte als auch eine stolze Reihe von Rauminstallationen und ... [weiter]
 
Ursus Wehrli - Die Kunst, aufzurÀumen
Haben Sie sich schon einmal daran gemacht, eine Schale Pommes „aufzurĂ€umen“? Genau 53 wahrscheinlich wĂ€hrend des AufrĂ€umens abgekĂŒhlte ölige Kartoffelteilchen hat Wehrli aus seinem PappschĂ€lchen befreit plus einen Klecks Ketschup und hĂŒbsch in FĂŒnfergrĂŒppchen geordnet. Ebenso ... [weiter]
 
Berauschendes Nachleben und wilde Bildkombinatorik
George Didi-Huberman liest Aby Warburg und Georges Batailles Die Kunstwissenschaft nannte man frĂŒher gerne Kunstgeschichte, obwohl das ihr Gegenstand ist. Man verbindet mit ihr, die Zuordnung namenloser Werke zu einer bestimmten KĂŒnstlerpersönlichkeit oder die BeschĂ€ftigung mit der ... [weiter]
 
Wie kommt die Ordnung in die Kunst?
»Als ich kĂŒrzlich durch Zufall kurz hintereinander die renommierten Sammlungen der Tate Modern, des Centre Pompidou und des Museum of Modern Art besuchte, kam ich mir unwillkĂŒrlich vor wie bei einem Zoobesuch. So wie man dort die Elefanten traditionell neben dem Nashorn findet, worauf man sich zu ... [weiter]
 
Goethe-Handbuch zur Kunst
Sieh’, das Gute ist so nah – nur leider: es ist auch so teuer. 130 Euro fĂŒr ein Goethe-Handbuch, das in keinem Haushalt fehlen darf
viele Menschen werden mit der Anschaffung warten mĂŒssen, bis Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Und das muss traurig stimmen. Denn die Herausgeber ... [weiter]
 
Anja Niedringhaus
„Wenn ich es nicht fotografiere, wird es nicht bekannt.“ Sie gilt als eine der wichtigsten Kriegsfotografinnen weltweit: Anja Niedringhaus, die PulitzerpreistrĂ€gern von 2005. Ihre Bilder sind ĂŒberall prĂ€sent, erscheinen in vielen Tageszeitungen und Magazinen – bestimmen unser Bild der ... [weiter]
 
Das stille Örtchen
Das stille Örtchen steht im Rampenlicht. In Schloss Artstetten in Österreich erfreut sich die Ausstellung „Jedermanns Thron - Wohin selbst der Kaiser zu Fuß ging!“ nach Auskunft der Veranstalter so großer Publikumserfolge, dass sie ins Jahr 2011 verlĂ€ngert wurde. Das Hofmobiliendepot in ... [weiter]
 
Das Gespenst des Kapitals
Philosophie als Bestseller – seit „Sophies Welt“ haben dies nur die wenigsten Autoren geschafft. Glaubt man der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“, so ist dies unlĂ€ngst dem an der Berliner Humboldt-UniversitĂ€t lehrenden Literaturwissenschaftler Joseph Vogl mit seinem BĂŒchlein „Das ... [weiter]
 
Kunst im Kreis der „Weißen Rose“
Ob Sophie Scholl die legendĂ€re Ausstellung „Entartete Kunst“ in MĂŒnchen gesehen hat, konnte bis heute nicht endgĂŒltig geklĂ€rt werden. Aber die Tatsache, dass die moderne Kunst im Kreis der „Weißen Rose“ eine bedeutende Rolle gespielt hat, ist spĂ€testens jetzt nicht mehr zu ĂŒbersehen, ... [weiter]
 
Schrankenlose Freiheit fĂŒr Hannah Höch
Ohne Zweifel, die KĂŒnstlerin Hannah Höch ist eine der herausragenden KĂŒnstlerinnen des beginnenden 10. Jahrhunderts. Als Dada-KĂŒnstlerin war ihre „schrankenlose Freiheit“ jedoch nicht gar so schrankenlos, wie der Titel der Biographie verspricht. Schon frĂŒh löst sich Hannah Höch (1889 ... [weiter]
 
Der doppelte Kirchner
Dass KĂŒnstler hier und da die RĂŒckseiten ihrer LeinwĂ€nde bemalten, ist nicht neu. Doch bei so berĂŒhmten KĂŒnstlern wie Ernst Ludwig Kirchner, dessen frĂŒhe GemĂ€lde bei KunsthĂ€ndlern besonders hoch im Kurs stehen sind sie ein Kuriosum, ein Kirchner als Wendebild, genial. War der Preis eines ... [weiter]
 
Lore Bert - Falt-Feld-Forschungen
Der neue Bildband von Lore Bert widmet sich den filigranen Falt-Feld-Arbeiten der KĂŒnstlerin, die seit etwa einem Jahrzehnt entstehen. Die anfangs noch mit Watte-Quadraten gefĂŒllten Transparente haben sich von ihrem Innenleben getrennt und sind noch transparenter geworden. Es sind hauchdĂŒnne, ... [weiter]
 
Mangelnde Gewinnerzielungsabsicht - Uta Zaumseil & Peter Mell
Ein Buch ist etwas zum Lesen, ein Ausstellungskatalog dokumentiert eine Ausstellung und ein KĂŒnstlerbuch ist etwas ganz anderes. Uta Zaumseil, Holzschneiderin, und Peter Mell, Maler, leben und arbeiten seit vielen Jahren gemeinsam, ohne dass ein gemeinsames Werk entstanden wĂ€re. Zwei SĂ€tze – ... [weiter]
 
Buchverschluss und Buchbeschlag
Bevor Johannes Gutenberg um 1450 den Buchdruck mit beweglichen Lettern erfand, wurden BĂŒcher in den Scriptorien der Klöster von Mönchen abgeschrieben, gebunden und mit VerschlĂŒssen und BeschlĂ€gen versehen. Die Schreiber, Buchmaler, Silberschmiede und anderen Kunsthandwerker verstanden ihre ... [weiter]
 
Der Maler Franz Radziwill in der Zeit des Nationalsozialismus
Ein magischer Realist und seine Verstrickungen. „Radziwill steht seit einigen Jahren im Mittelpunkt einer sehr lebhaften Diskussion. Vermutlich wird das öffentliche Urteil zwischen radikaler Ablehnung und ĂŒberschwĂ€nglicher Verehrung solange hin und her schwanken, bis die vielen und nichts ... [weiter]
 
Christoph Schlingensief: Deutscher Pavillon 2011
Eine Form der Einmischung. Christoph Schlingensiefs großes, komplexes Werk ist jetzt im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig zu sehen – kuratiert von MMK-Direktorin Susanne Gaensheimer. Zur Ausstellung ist ein Katalogbuch erschienen, das den vor kurzem verstorbenen KĂŒnstler ... [weiter]
 
100 Jahre Deutsche Akademie Rom - Villa Massimo
„Wie (die Kieselsteine) aneinander gerieben werden, 
, wie sie von Schuhsohlen oder Autoreifen traktiert und verschoben werden, so sprechen sie 
, im unaufhörlichen Gewisper der KĂŒnstler, der Verwalter, der GĂ€ste: Habt ihr schon gehört? Wer kommt da? Allein? Oder mit wem ?“ (F.C. ... [weiter]
 
Piotr Iwicki - Lost Spaces
FĂŒr Piotr Iwicki sind Digitalkamera und Computer die Grundhilfsmittel und darĂŒber hinaus alles, was die modernen Computerprogramme zur VerfĂŒgung stellen, um seine Vorhaben zum Ziel zu fĂŒhren. Unter seiner Hand entsteht in der Serie „lost spaces“ ein Online-Universum scheinbar sich ... [weiter]
 
Die schönsten Katzen in der Kunst
Geheimnisvolle Wesen, sanfte Hausgenossen, launische Begleiter – seit Jahrtausenden weichen Katzen nicht von der Seite des Menschen. Ihr noch kaum gezĂ€hmtes Eigenleben, ihre nĂ€chtliche Jagdlust und ihr leises Verhalten haben von jeher KĂŒnstler und Schriftsteller fasziniert und inspiriert. Und ... [weiter]
 
Karl Schnaase. NiederlÀndische Briefe zur Kunstgeschichte
Die 1834 erstmalig erschienenen NiederlÀndischen Briefe Karl Schnaases (1798-1875) gehören zu den wegweisenden Werken der deutschsprachigen Kunstgeschichtsschreibung vor der Institutionalisierung des Faches und seiner Verankerung als akademische Disziplin. Schnaase gab seinem umfangreichen, 539 ... [weiter]
 
Alfred Kubin. Die andere Seite.
Anzunehmen, dass es sich bei Alfred Kubins (10.4.1877-20.8.1959) 1908 geschriebenen, einzigen Roman um eine fröhliche Ferien- oder Liebesgeschichte handelt, wĂ€re grundlegend falsch. Spricht doch der Titel schon davon, dass sich der Zeichner und Lithograph dĂŒsterer, geheimnisvoller, auch ... [weiter]
 
Skulpturenausstellung im Garten der Villa Schöningen in Potsdam
Ein Ausstellungskatalog zur ersten Skulpturenausstellung im Garten der 2009 von Angela Merkel eingeweihten Villa Schöningen in Potsdam, wo zwischen Mai 2010 und MĂ€rz 2011 dreizehn KĂŒnstler aus Deutschland, Österreich, DĂ€nemark und Großbritannien augewĂ€hlte Werke zeigten. Vorwort von Max ... [weiter]
 
WĂŒste
NĂ€chte ohne Maß, unter einem Regen von Sternen... Texte von Albert Camus, Antoine de Saint-ExupĂ©ry, Ingeborg Bachmann, aus dem Buch der BĂŒcher oder Stefan Andres: 
Dann der alte Mann!... Dazu Bilder von Bernd Zimmer, die WĂŒste. Mal in tiefem Rot, mal schmutzig blau oder im krachenden ... [weiter]
 
Werkverzeichnisse von KĂŒnstlern im Überblick
Werkverzeichnisse oder Catalogues RaisonnĂ©s, die eine lĂŒckenlose Erfassung und Abbildung der Werke eines KĂŒnstlers bieten, sind unentbehrliche Hilfsmittel fĂŒr ein Fachpublikum und Sammler von Kunstwerken und es gibt sie fĂŒr alle Kunstgattungen. Was es bislang im Bereich der bildenden KĂŒnste ... [weiter]
 
Kunst interessiert keine Sau
Kunst interessiert keine Sau. Könnte man meinen, stimmt aber nicht. Der modernen Kunst und ihren KĂŒnstlern eilt bei Kulturbanausen der Ruf voraus, sie wĂŒrden nur ein dummes Spiel mit dem Betrachter treiben. Dumm sind die zwanzig KĂŒnstler keineswegs, die in diesem Buch vorgestellt werden, ein ... [weiter]
 
Marcel Proust und die KĂŒnste
EntrĂ©e Der Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) entwarf, neben Sachtexten zur Kunst, mit seinem literarischen Bucherstling „Les plaisirs et les jours“ (1896) („Freuden und Tage“) beginnend, eine Reihe literarischer Werke mit KunstbezĂŒgen. Aus dem Proustschen Werkmassiv ragt ... [weiter]
 
Marcel Proust und die GemÀlde aus der Verlorenen Zeit
I: EntrĂ©e Die Vielfalt der KĂŒnste hat wohl in kaum einem Werk der französischen Literatur eine so ergiebige Resonanz erfahren wie in dem aus sieben Teilen bestehenden Romanzyklus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ des Schriftstellers Marcel Proust (1871-1922). Dieses Werk ... [weiter]
 
Nives Widauer - Minor Catastrophies
Die Schweizer KĂŒnstlerin Nives Widauer als einen verspielten Menschen zu bezeichnen ist ebenso gerechtfertig wie die Aussage, sie habe einen ironischen Blick auf die Gesellschaft, der sich in ihrem Falle in der Kunst ausdrĂŒckt. Das oft zitierte 'felix austria', das glĂŒckliche Österreich, wird in ... [weiter]
 
Studien zum technischen Bild
Im Verlag Akademie erscheint die verdienstvolle Reihe „Bildwelten des Wissens“, die sich der Erforschung von Bildern in technisch-wissenschaftlichen ZusammenhĂ€ngen widmet. AnknĂŒpfend an die „Bildwelten des Wissens“ legten Horst Bredekamp, Birgit Schneider und Vera DĂŒnkel 2008 ein ... [weiter]
 
Ins Bild geschlichen - Die Promi-Galerie
„Ins Bild geschlichen“ haben sich sechzig Prominente des öffentlichen Lebens aus Politik, Unterhaltung, Sport, Adel und Kirche und dabei die Kunst, man könnte sagen missbraucht, es sei denn, man hat ein Herz fĂŒr Satire und Komik. Den Kunst-Promi-Spott haben der Cartoonist Reinhold Löffler ... [weiter]
 
Um 12.00 bin ich da!
„Um 12.00 bin ich da“ ist die Alternative zu: „Ich bin dann mal weg“. Wir sind viel zu oft „weg“, meinte die KĂŒnstlerin Gabi Erne und nahm diese Erkenntnis zum Anlass, im Marburger Stadtteil Weidenhausen ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, an dem alle Bewohner „da“ waren. Die Zeit ... [weiter]
 
Niki de Saint Phalle - Mythen · MÀrchen · TrÀume
Niki de Saint Phalle gehört zweifellos zu den wichtigsten KĂŒnstlerinnen des Jahrhunderts und hat sich als eigenstĂ€ndige und starke Persönlichkeit in der von MĂ€nnern dominierten Kunstwelt durchgesetzt. Wie kaum zuvor hat sie dem Femininen, der urwĂŒchsigen Kraft der Weiblichkeit, insbesondere ... [weiter]
 
Paul Schatz: Technik und Gestaltung
Es ist fĂŒr einen Naturwissenschaftler ausgesprochen ungewöhnlich, sich kĂŒnstlerisch mit Fragen der Technik zu beschĂ€ftigen. Genau aber dies tat Paul Schatz (1898-1979), der Entdecker der lautlos-rhythmischen UmstĂŒlpung des WĂŒrfels, aus der ihm mit dem Oloid die Entwicklung einer neuen ... [weiter]
 
Otl Aicher - First monograph on German graphic designer and educator
Etwas Autonomes, auf sich Gestelltes haftet dieser Persönlichkeit als Grundzug an. Verweigerung war die Voraussetzung hierzu: Verweigerung des Hitlergrußes, des Abiturs, der Offizierslaufbahn, des Studienabschlusses. Verweigerung aber auch der Inanspruchnahme staatlicher UnterstĂŒtzung fĂŒr seine ... [weiter]
 
Bilder der Philosophie
In den letzten Jahren ist die Bedeutung des Bildlichen in der Philosophie, aber auch in anderen Wissenschaften, zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit gerĂŒckt. Auch die 2009 bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft erschienene Publikation „Bilder der Philosophie“ des emeritierten ... [weiter]
 
Gesamtkunstwerk Expressionismus
Gleich zu Beginn eine Richtigstellung: der im 19. Jahrhundert im Umkreis Richard Wagners entstandene Begriff „Gesamtkunstwerk“ ist im Hinblick auf den Expressionismus allenfalls eingeschrĂ€nkt brauchbar. NatĂŒrlich: das Manifest, mit dem das Staatliche Bauhaus Weimar 1919 seine Arbeit aufnahm, ... [weiter]
 
Zur Nachahmung empfohlen
"Zur Nachahmung empfohlen!" will dazu ermuntern, die kulturelle und Ă€sthetische Dimension der Nachhaltigkeit mehr in das Bewusstsein der Sinne zu rĂŒcken. Die Publikation will deutlich machen, dass Nachhaltigkeit nicht ohne die KĂŒnste und Wissenschaften auskommt: Von ihnen ist das Denken in ... [weiter]
 
Peter Dreher – Blumen.Bearbeitet.
Es sind Blumen, wie man sie ĂŒblicherweise in BlumenlĂ€den erwirbt. Doch die Blumen von Peter Dreher sind fragiler. Mit Bleistift auf das Papier gehaucht, als wĂŒrden sie beim zweiten Hinsehen vergehen oder in die LĂŒfte schweben. Darum sieht man zweimal, dreimal, immer wieder hin, um sie ... [weiter]
 
Thomas Nolden - Landschaft mit Schafen.
Wer „Shaun das Schaf“ aus der Kinderserie „Die Sendung mit der Maus“ kennt, wird die Schafe in der Serie „Landschaft mit Schafen des Malers Thomas Nolden zunĂ€chst, aber auch nur zunĂ€chst, fĂŒr sehr stumm halten. Wie Schafe eben, die auf der Wiese stehen und fressen. Der Maler betrachtet ... [weiter]
 
Food for Thought - Essen in der Kunst
Wer zum Weihnachtsfest gern Kalorien spart, aber dennoch nicht auf GenĂŒsse exquisiter Kochkunst verzichten möchte, der ist gut bedient mit dem Buch „FOOD for Thought“ - Gedanken ĂŒber das kreative Universum von Ferran AdriĂ , die Avantgarde-KĂŒche und ihre Beziehung zur Welt der Kunst. ... [weiter]
 
Geschichte der Bildenden Kunst in Deutschland
„Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland“ lautet der Titel eines monumentalen Buchzyklus, den der MĂŒnchner Prestel-Verlag innerhalb der letzten Dekade mit einem Team fĂŒhrender Kunstwissenschaftler erarbeitet hat. Acht BĂ€nde – jeder in gehobener Ausstattung und mit einem schönen Preis ... [weiter]
 
MĂŒtter, die im Bilde sind
Der Titel ist doppeldeutig und nicht jeder erinnert sich seiner Mutter, dass diese auf der Höhe ihrer Zeit gewesen sei. Und doch tragen die meisten Menschen stets das Bild ihrer Mutter ein Leben lang mit sich. Viele KĂŒnstler haben ihre MĂŒtter gemalt, je nach Zeitgeist erhaben in sich selbst ... [weiter]
 
Kunst und Religion
Auch wenn die Vorweihnachtszeit hier und da eher konsumorientierte als religiöse GefĂŒhle hervorruft und die zuhauf gezeigten Bilder des Christkindes höchstens noch die Kinder in freudige Erwartung versetzen, stellt sich vielleicht doch hier und da die Frage, in welchem VerhĂ€ltnis Kunst und ... [weiter]
 
Von Bildern und Menschen
Der Kunsthistoriker Willibald SauerlÀnder hat zeit seines Lebens viele alte und neue Meister "besucht" und sich von ihren Arbeiten in Bann ziehen lassen. Von diesem Bann kommt man nicht los, auch als Emeritus nicht, und das ist auch gut so. Nur so ist es möglich, ganz befreit von akademischen ... [weiter]
 
"Wer aus mir trinkt, wird ein Reh" - Cornelia Schleime
"Wenn ich mir meine Bilder erklÀren kann, interessieren sie mich schon nicht mehr". Die Welt der Cornelia Schleime. Vor einigen Tagen gab der Kerber-Verlag in Berlin eine BuchprÀsentation mit der Schöpferin eines Kunstwerkes, denn als solches muss das geschmeidige wie kostbare Buch begriffen ... [weiter]
 
Heinrich wer? Heinrich Kley. Leben und Werk
Er war einmal als einer der brillantesten Zeichner der Zeit um 1900 bekannt, vergleichbar vielleicht nur mit Max Slevogt, aber heute ist Heinrich Kley (1863–1945) weitgehend in Vergessenheit geraten. Nur einmal durften seine Zeichnungen wieder eine tragende Rolle spielen. Als vor drei Jahren mit ... [weiter]
 
Strenge Anmut, raue Schönheit.
Eifel und Ardennen im Blick der KĂŒnstler Schon vor 200 Jahren zog es sie hinaus, die jungen Maler der Kunstakademie DĂŒsseldorf. Die Landschaft von Eifel und Ardennen entdeckten sie als Sujet – das, was bisher eher nicht als bildwĂŒrdig galt. Die raue Schönheit einer Landschaft, die nur ... [weiter]
 
Tatort Kunst
Wenn in einem Museum die Nachricht durch die Abteilungen geht, ein ausgestelltes Exponat sei falsch, ist dies fĂŒr alle Beteiligten ein denkbar schwarzer Tag. Heißt dies doch nicht nur, betrogen worden zu sein, sondern vor allem, die eigene Fachkompetenz schmerzhaft in Frage stellen zu mĂŒssen, ... [weiter]
 
Intervention Kultur
Die Situation von Kunst und Kultur in Deutschland ist widersprĂŒchlich: Scheint einerseits die öffentliche Kulturfinanzierung und mit ihr der Ruf Deutschlands als Kulturstaat in Gefahr, gilt Kultur andererseits als Rettungsanker fĂŒr postindustrielle Regionen, als Tourismusmagnet, als potenter ... [weiter]
 
Ernst Ludwig Kirchner. Der gesamte Briefwechsel
Ernst Ludwig Kirchner eilt der Ruf voraus, als Mensch schwierig gewesen zu sein und als KĂŒnstler den Anspruch eines opinion leader fĂŒr sich in Anspruch genommen zu haben, besonders was die PrioritĂ€ten der Stilfindung der „KĂŒnstlergruppe BrĂŒcke“ angeht. Der manische Drang, sich selbst ... [weiter]
 
Handbuch Buchwissenschaft
Dem Buch war der Schriftsteller Marcel Proust (1871-1922) seit seinen Kindertagen in besonders enger Weise verbunden und so spielen BĂŒcher in vielen seiner Werke eine große Rolle. Aber auch andere Autoren widmeten sich in ihren Werken immer wieder BĂŒchern und es erscheinen jedes Jahr auch ... [weiter]
 
Lexikon zur zeitgenössischen Kunst von Com&Com - Eine Anmaßung
In ihrem Vorwort schreiben die Autoren und KĂŒnstler Johannes M. Hedinger und Marcus Gosselt, ihr „Lexikon zur zeitgenössischen Kunst von Com&Com“ sei eine Anmaßung. Das zu beurteilen sei dem Leser ĂŒberlassen. Wenigstens haben die Autoren ĂŒber zweihundert Begriffsartikel unterschiedlicher ... [weiter]
 
Karl Schmidt-Rottluff - KĂŒnstlerpostkarten
Die photographierte Stadt- und Landschaftsvedute geht um 1870 als Ansichtskarte auf Reisen. Im Jahrzehnt der Erfindung des Veloziped und des Telephons eigentlich nicht verwunderlich. Die Ansichtskarte wird in Oldenburg erfunden. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kommunikation seit Erfindung der ... [weiter]
 
Gerhard Wendland - Frei war er, Richtungen zu Àndern
Ein Katalogbuch ĂŒber den KĂŒnstler Gerhard Wendland In diesem Jahr jĂ€hrt sich der Geburtstag des 1910 in Hannover geborenen und 1986 in NĂŒrnberg verstorbenen KĂŒnstlers Gerhard Wendland. Anlass, ein Werk wiederzuentdecken, das in großen Teilen als Druckgrafik auf uns gekommen ist. Wendland ... [weiter]
 
KĂŒnstler im Mittelalter
In den „Herzergiessungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ zeichnete Wilhelm Heinrich Wackenroder 1797 das Bild vom namenlosen und bescheidenen KĂŒnstler des Mittelalters. Dieses Bild herrsche, so Anton Legner in seiner Untersuchung „Der artifex“ in der Kunstrezeption bis heute vor und ... [weiter]
 
Kunstwerke als Serie
Serienschaltung Nach einer Idee von Ingeborg Quaas entstand in den Kunstsammlungen Jena eine Ausstellung zur legendĂ€ren Ostberliner Prenzlauer Berg Kreativ-Szene der Jahre 1979 bis 1989 mit dem Titel „Poesie des Untergrunds“, die deren Geschichte anhand von Dokumenten und Artefakten vom 13. ... [weiter]
 
Bildteppiche von Ernst Ludwig Kirchner und Lise Gujer
Lise Gujer hat den Expressionismus dauerhaft und glaubhaft ins Kunstgewerbe ĂŒberfĂŒhrt, ohne dass er „kunstgewerblich“ wurde. Mit ihren Umsetzungen der Bildideen Ernst Ludwig Kirchners auf einem zweischĂ€ftigen Flachwebstuhl sind ihr Bildteppiche gelungen, die Kirchners Zeichnungen kongenial in ... [weiter]
 
Unsichtbare Ambivalenz
Er hat es vermutlich nie darauf angelegt, ein prominenter Autor zu werden; seine BĂŒcher sind (noch) keine Bestseller; er tritt nicht wortgewaltig in den Medien auf. Sein Eintrag bei wikipedia umfasst nur ein Minimum an Basisinformationen. Wer den eigenartig unsichtbaren Autor Walter Grasskamp ... [weiter]
 
Die WiderstĂ€ndigen. Zeugen der Weißen Rose
Die WiderstĂ€ndigen. Zeugen der Weißen Rose. Dieser Film ist ein Dokument, und die hier zu Wort kommenden Zeitzeugen sind wahrhaft Zeugen eines Jahrhundertereignisses: Der Kreis der „Weißen Rose“. Die MĂŒnchner Dokumentar-Filmemacherin Katrin Seybold gelingt es, zahlreiche ĂŒberlebende ... [weiter]
 
Bianca Schikorr - Familienalbum
Ohne den dazugehörigen Raum sind PortrĂ€tcollagen von Bianca Schikorr, Jahrgang 1972, nicht denkbar. Dabei bezieht sich der ihre PortrĂ€ts umgebende Raum sowohl auf die Persönlichkeit der dargestellten Personen als auch auf die funktionale Situation. Die meist der KĂŒnstlerin in Auftrag gegebenen ... [weiter]
 
So schlich das Untier ĂŒber das Gras - Walton Ford
„Wilden GerĂŒchten zufolge steckten hinter den mörderischen Angriffen nicht Wölfe, sondern Werwölfe, jene Kreaturen – halb Mensch, halb Wolf-, die schon seit Menschengedenken durch volkstĂŒmliche Überlieferungen geistern. (
) Aufgebrachte Dorfbewohner haben Fremde attackiert und sind ... [weiter]
 
Ausgebleichtes - Abgerissenes
Ein neuer Bildband von Bernd Nothen. Bernd Nothen, der 1939 in Köln geborene, seit 1970 in Freiburg lebende KĂŒnstler, hat seinen neuen Bildband „Verlorene Botschaften – Lost Messages“ genannt. Und verlorene Botschaften, das sind sie alle, die Werke Nothens. In ganz praktischen Sinne auch: ... [weiter]
 
Formulierte Fiktionen
Formulierte Fiktionen – Texte zur Kunst „Zeitgenössisch arbeiten heißt, seine eigenen Beobachtungen zu testen. Beobachtungen verĂ€ndern MaßstĂ€be. MaßstĂ€be setzen Grenzen, die Kommunikation verhindern und provozieren“ lautet das Votum von Michael Kröger. Die hier von Michael ... [weiter]
 
Bild und Politik als Bildpolitik
Auf den Spuren der Visual Culture Studies, die sich mit Visualisierungen gesellschaftlicher VerhĂ€ltnisse befassen, wandelt eine Publikation von Barbara Segelken mit dem Titel „Bilder des Staates – Kammer, Kasten und Tafel als Visualisierungen staatlicher ZusammenhĂ€nge“. Es handelt sich um ... [weiter]
 
August Macke ganz Privat
Wie wĂ€re es, wenn alles dieses nicht da wĂ€re? - Eine ergreifende August Macke - Ausstellung aus privaten Leihgaben und der dazu gehörige Katalog. „August VonderFarbe“ ist in einer feinen Ausstellung nebst Katalog wieder auferstanden, blutvoll und prall. Franz Marc diente dem beleibten und ... [weiter]
 
Irdische Paradiese
"Wir wollten Werke, die wir lieben": Nach „persönlichen Vorliegen, Interessen und Kenntnissen“ sammelte das aus Budapest stammende, im 2. Weltkrieg in die USA ĂŒbergesiedelte Ehepaar Alexander und Elisabeth Kasser moderne und zeitgenössische Kunst und grĂŒndete 1969 die Kasser Art Poundation ... [weiter]
 
Papier in Design, Kunst, Architektur und Industrie
Entfaltung Ein altes Material, Papier, gelangt in letzter Zeit zu neuer WertschĂ€tzung in Kunst, Design, Architektur, Film und Industrie. Das hat viele GrĂŒnde, nicht zuletzt ökologische, da Papier aus nachwachsendem Rohstoff erzeugt wird. Gleich mehrere Autoren bemĂŒhen sich die ... [weiter]
 
Geschichte der KĂŒnste
Kompakte Kunstgeschichte An kunstgeschichtlichen Übersichtsdarstellungen mangelt es nicht und so ist es verwunderlich, dass Michael Guery mit „Geschichte der KĂŒnste“ noch eine schrieb. Neu ist in dieser Publikation, dass sie Architektur, Malerei, Skulptur, Literatur, Theater, Musik, Tanz, ... [weiter]
 
Vom Essen im Stillleben
Leckeres Experimentierfeld: Augenschmaus. Vom Essen im Stillleben Die Kunst des Stilllebens ist eine schöne Angelegenheit. Schön anzusehen. Doch noch schöner wÀre es doch, das, was wir auf ... [weiter]
 
Fritz Kahn - Man Machine
Das BedĂŒrfnis, das zunĂ€chst naturgegebene VerhĂ€ltnis von Menschen und Welt mittels der Technik gestaltend zu verĂ€ndern ist alt und findet sich im Ikaros-Motiv schon in der griechischen Antike. Die Idee einer scheinbaren ErklĂ€rung des Menschen als RĂ€derwerk, als eine Maschine, greift sich dann ... [weiter]
 
„Skandal: Kunst!“
Ein schwarzer Umschlag mit farblich auffĂ€lliger, aber schlicht gehaltener Schrift, die besagt: „Skandal: Kunst! Schockierend – packend - visionĂ€r“ Der provozierende Titel verfehlt seine Wirkung nicht und auch die Mischung aus der einfachen, aber leuchtenden Schrift verleitet dazu, das Buch ... [weiter]
 
annus mirabilis 1989
Zwanzig Jahre Mauerfall – Grund, im Jahre 2009 zu dieser Thematik zahlreiche BĂŒcher zu publizieren und mit verschiedenen Veranstaltungen wie beispielsweise die JubilĂ€umsfeier am Brandenburger Tor oder auch das Lichterfest in Leipzig an die Ereignisse vom Oktober und November 1989 zu erinnern. Es ... [weiter]
 
Kreuzgang von Visuellem und Narrativem
Die am Englischen Seminar der UniversitĂ€t ZĂŒrich lehrende Professorin Elisabeth Bronfen ist prĂ€destiniert, Multi- und IntermedialitĂ€t zu analysieren und mit diesem Forschungsfeld, wie ihre Studien zeigen, vertraut. Sie hat mit der vorliegenden Arbeit „Crossmappings“ eine erkenntnisstiftende ... [weiter]
 
Rosa Schapire und die Expressionisten
Rosa Schapire hatte innerhalb der „BrĂŒcke“-Forschung immer einen Platz als Monographin der Schmidt-Rottluff-Graphik und als EmpfĂ€ngerin der zahlenmĂ€ĂŸig meisten KĂŒnstler-Postkarten der „BrĂŒcke“-Maler. Seit Gerhard Wieteks monographischem Aufsatz von 1964 („dabei hat er sie gar nicht ... [weiter]
 
Die abstrakte Malerei in der Schweiz
Tachismus, lyrische Abstraktion, abstrakter Expressionismus, Action Painting, Informel, Color Field Painting, MatiĂ©risme: All diese Begriffe bezeichnen die expressive Richtung der neuen abstrakten Malerei der Nachkriegszeit. Die Schweiz bildete eine wichtige Drehscheibe fĂŒr diese ... [weiter]
 
“Nie wieder keine Ahnung!“ - Kunst fĂŒr Einsteiger
Kunstmuseen gleichen trotz vieler museumspĂ€dagogischer Angebote immer noch hoch gerĂŒsteten Trutzburgen der Bildungselite, in die sich schlichte GemĂŒter, Einsteiger oder Menschen aus so genannten „bildungsfernen“ Schichten kaum hinein wagen. UnzĂ€hlige, zuweilen ĂŒbergroße Bilder, stumm ... [weiter]
 
Bauhaus - heftig umstritten und vielfach geehrt
Das Geburtstagsjahr ist fast vorbei und die BĂŒcher zum Bauhaus-JubilĂ€um in reichem Maß vorhanden. Wir haben zwei ausgesucht. Das eine Buch ist ein prĂ€chtiger Bildband, quasi als „Rundumschlag“, das andere klein und handlich und weniger zum „Gucken“ als vielmehr zum „Lesen“ ĂŒber das ... [weiter]
 
Ai Weiwei - So Sorry
“KreativitĂ€t ist die FĂ€higkeit, die Vergangenheit abzulehnen, den Status Quo zu verĂ€ndern und nach neuen Potenzialen zu suchen.“ Ai Weiwei Außer der jĂŒngst erschienenen, hier vorgestellten KĂŒnstlermonographie, die leider viele BeitrĂ€ge nur in englischer Sprache wiedergibt, sind in den ... [weiter]
 
Christliche Symbole
„Wie erkenne ich?“ lautet schlicht die Reihe der BĂŒcher, die der Belser Verlag seit vielen Jahren jungen als auch Ă€lteren Lesern zum Einstieg in ein Thema zur Kunst anbietet. Im handlichen Format, in neuem Design und mit praktischem Schutzumschlag, der auch mal einen Knuff vertrĂ€gt, liegt ... [weiter]
 
Alfred Kubin ein Klassiker
Alfred Kubin ist ein Klassiker der Kunst des 20. Jahrhunderts. Doch Monographien zu seinem Werk sind bei weitem nicht so dicht gesĂ€t wie bei anderen dieser Klassiker. Das vorliegende Buch erschien als Katalog zur ersten monographischen Ausstellung Kubins in den USA im Privatmuseum „Neue ... [weiter]
 
Modell Bauhaus
An Jahrestagen boomt der BĂŒchermarkt. Das ist auch in diesem Jahr so, wenn das Bauhaus Geburtstag feiert. Dabei war das Bauhaus von Anfang an umstritten. Innere Auseinandersetzungen und Ă€ußere Anfeindungen gab es in allen Jahren seiner Weimarer, Dessauer und Berliner Existenz von 1919 bis 1933. ... [weiter]
 
Streetart in Marburg
Die meisten Graffiti an WĂ€nden öffentlicher oder privater GebĂ€ude sind ein Ärgernis und zudem eine behördlich zu verfolgende SachbeschĂ€digung. Meist sind das mehr oder weniger hĂ€ssliche Bemalungen ohne konkrete Inhalte. Anders jedoch jene Graffitis, die gemeinhin und freundlicher als ... [weiter]
 
Die Große Unschuld
AnlĂ€sslich einer Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld erschien 2009 der Katalog „1968. Die Große Unschuld“. Der Katalog beschreibt eine der interessantesten politischen Bewegungen Deutschlands, die auch, oder besonders in der Kunst einen nachhaltigen Ausdruck fand. In 20 Kapiteln und auf ... [weiter]
 
Max Beckmann. Der Maler seiner Zeit
In mehr als einer Hinsicht bildet Max Beckmann eine Ausnahme in der Malerei des 20. Jahrhunderts und unter den KĂŒnstlerpersönlichkeiten seiner Zeit: Schon relativ frĂŒh fand er seine eigene kĂŒnstlerische Sprache; konsequent entschied er sich fĂŒr das GegenstĂ€ndliche; so gut wie kein anderer ... [weiter]
 
KalkĂŒl und Form in den KĂŒnsten
Als retrospektiver Beitrag zur Erforschung der kĂŒnstlerischen Moderne ist eine Ausstellung angelegt, die die geistige Seite als Forschungsfeld der KĂŒnste prĂ€sentiert. Unter dem Titel „Notation. KalkĂŒl und Form in den KĂŒnsten“ war die Ausstellung im Sommer 2009 in der Berliner Akademie der ... [weiter]
 
GemÀldesammlung des StÀdtischen Museums Braunschweig
Im MĂ€rz 2007 wurde das Projekt des StĂ€dtischen Museums Braunschweig „Die Geschichte der GemĂ€ldesammlung des StĂ€dtischen Museums Braunschweig als Beispiel einer bĂŒrgerlichen GemĂ€ldesammlung" von der Stiftung Niedersachsen in ihrem Förderungsprogramm „Kultur und Wissenschaft - zur Forschung ... [weiter]
 
Sarah Khan. Globalisierende KunstmÀrkte.
Global dringt Kunst aus SchwellenlĂ€ndern derzeit auf die BĂŒhnen international abgehaltener Messen und Biennalen, fĂŒr die das Etikett „Ethnokunst“ schon lange nicht mehr gilt. Sie ist in Konkurrenz zur so genannten „Westkunst“ getreten. Die industrielle Entwicklung ihrer ProduktionslĂ€nder ... [weiter]
 
KulturbĂŒro - Überleben im Kulturbetrieb.
Ein kleines BĂŒro mit großer Wirkung. 10 Jahre ist es her, als man in ZĂŒrich das erste „KulturbĂŒro“ einrichtete. Eigentlich passen die Begriffe „Kultur“ und „BĂŒro“ kaum zusammen, denn bĂŒrokratisch geht hier gar nichts zu. Im ZĂŒricher KulturbĂŒro können alle KĂŒnstler, auch solche, ... [weiter]
 
Das ABC des Bildes
Wie kaum ein zweites PhÀnomen in Kunst und Gesellschaft, bedarf das Bild einer grundsÀtzlichen KlÀrung in einer allgemein verstÀndlichen Darstellung, weil der Umgang mit Bildern und die Nutzung von Bildmedien eines Fundaments bedarf, was unter Bild historisch, theoretisch und praktisch zu ... [weiter]
 
Verlorene Bilder verlorene Leben
Im grĂ¶ĂŸten Kunstraum aller Zeiten enteignete das Naziregime etwa 600 000 Kunstwerke aus jĂŒdischem Besitz. Sie wurden gestohlen, beschlagnahmt, eingezogen, zwangsverkauft oder versteigert. Seit 1945 bemĂŒhen sich GeschĂ€digte und Erben meist mit mĂ€ĂŸigem Erfolg um die RĂŒckgabe ihrer ... [weiter]
 
LĂŒpertz, Richter, Schreiter - Glasmalereiprojekte
LĂŒpertz, Richter, Schreiter sind nur drei Namen berĂŒhmter KĂŒnstler, die mit den Glasstudios Derix in Taunusstein bei Wiesbaden KĂŒnstlerfenster der ganz besonderen Art geschaffen haben. In diesem Buch stellt der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Holger BrĂŒlls einige wenige Beispiele ... [weiter]
 
Zeichnen im Konjunktiv bei Tomas Schmit
Fluxlist Zu den Pionieren der Fluxus-Bewegung in den frĂŒhen 1960er Jahren gehörte der KĂŒnstler Tomas Schmit (1943-2006), der „nie als Student eine Kunstakademie oder etwas vergleichbares besucht hat.“ Beteiligt an fast allen internationalen Fluxusfestivals, organisierte er auch das ... [weiter]
 
Neuauflage des Thieme-Becker-Vollmer
Als bedeutendste biographische Lexika bildender KĂŒnstler sahen Generationen von Kunstsammlern, Galeristen, KunsthĂ€ndlern und Studenten der Kunstgeschichte den „Thieme-Becker“ und den „Vollmer“ an, wie sie auch kurz genannt wurden. Zusammen bringen es beide Lexika auf mehr als 25 000 ... [weiter]
 
RaussmĂŒller und Ryman
Der Ausstellungsmacher und sein KĂŒnstler. Unter Eingeweihten ist es ein Allgemeinplatz, dass KĂŒnstler und Ausstellungsmacher stets ein tiefes VerstĂ€ndnis fĂŒreinander aufzubringen haben. Doch dĂŒrfte dies fĂŒr manchen Laien nicht immer erkennbar sein, besonders dann nicht, wenn es sich um ... [weiter]
 
Berliner Lektionen zum Kult des KĂŒnstlers
Als mythische Figur des ‚Abendlandes‘ verehrt, wird der KĂŒnstler in immer neue Formen, als Prometheus, Prophet, Genie oder Übermensch gepresst. Legenden des KĂŒnstlers gibt es also genug, die Kritik dieser kultisch verehrten Figur begann mit den Avantgarde-Bewegungen des 20. Jahrhunderts und ... [weiter]
 
Lines, Grids, Stains, Words
Nicht nur entlang der Linie: Doppelausstellung zur Minimal Art Dort, wo das Allerwenigste als das Allermeiste gilt, beginnt die ZustĂ€ndigkeit der Minimal Art. Deren formale Mittel, so auch der englische Titel „Lines, Grids, Stains, Words“ (Linien, Raster, Flecken, Wörter) rĂŒckt eine ... [weiter]
 
Unsterblich! Der Kult des KĂŒnstlers
In einer Welt, die sich zunehmend globalisiert und einer Gesellschaft, deren SelbstverstĂ€ndnis von Krisen geschĂŒttelt wird, kommt dem KĂŒnstler als auserwĂ€hltem Individuum eine ganz besondere Stellung zu. Denn dieser lebt und wirkt, allen Weltereignissen zum Trotz in seiner eigenen kĂŒnstlerisch ... [weiter]
 
Der Tod beim Maskenball
Meisterwerke aus der Sammlung „Mensch und Tod“ in einem neuen Buch Albrecht DĂŒrer, Hans Holbein, Hans Sebald Beham, Alfred Kubin oder Alfred Rethel – sie alle sind KĂŒnstler, die sich dem Themenkomplex von Narrentum und Tod gewidmet haben. Ein Topos, der sich durch die Geschichte der Kunst ... [weiter]
 
Das unklassische Bild. Von Tizian bis Constable und Turner
Werner Busch (geb. 1944), Professor fĂŒr Kunstgeschichte an der FU Berlin, legt nach vielbeachteten Arbeiten ĂŒber Caspar David Friedrich und Adolph Menzel nun eine Bearbeitung des sogenannten unklassischen Bildes vor. Dass der Autor in großen Schritten die Epochen durchmisst, zeigt der Untertitel: ... [weiter]
 
Kunst und Natur - Kunst auf Seide
Seit einigen Jahren ist eine Renaissance des Themas Kunst und Natur zu beobachten. Von den Schönheiten der Natur ist allenthalben ebenso die Rede wie davon, dass Schönheit, so in der neuesten Veröffentlichung des Evolutionsbiologen Josef H. Reichholf „ Der Ursprung der Schönheit“, klare ... [weiter]
 
Alle Bilder fĂŒhren nach Rom. Eine kurze Geschichte des Sehens
Stefan Ritter, der in MĂŒnchen Klassische ArchĂ€ologie lehrt und das dortige Museum fĂŒr AbgĂŒsse Klassischer Bildwerke leitet, hat die römische Kunst beim Wort genommen: Mal mehr, mal weniger treffsicher vergleicht er ausgewĂ€hlte Beispiele römischer Kunst mit zeitgenössischen Bildwerken, das ... [weiter]
 
signa visibila
Angesichts der vielfachen VerschrĂ€nkungen von Bild und Text ist es erstaunlich, dass bislang ein Lexikon zu den signa visibila, anschaubaren Zeichen, zu denen Symbole gehören, fehlte. Diese LĂŒcke schließt ein von den Augsburger Literaturwissenschaftlern GĂŒnter Butzer und Joachim Jacob in ... [weiter]
 
Jan Voss
Der gebĂŒrtige Hamburger, Jan Voss (*1936), der 1960 nach Paris ging, ist in Frankreich, anders als in Deutschland, ein bekannter KĂŒnstler. Hierzulande wird sein Werk vor allem durch die Galerien Nothelfer (Berlin) und BoisserĂ©e (Köln) vertreten. Mehrere französische Museen packten, anlĂ€sslich ... [weiter]
 
Kling, Klang, Gloria fĂŒr „Die bunte Welt“ des illustrierten Kinderbuchs
In jahrelangen Recherchen und Forschungen trug der UniversitĂ€tsprofessor Dr. Friedrich C. Heller Verstreutes zum illustrierten Kinderbuch zusammen. 2008 legte er in einem voluminösen „Handbuch zum kĂŒnstlerisch illustrierten Kinderbuch in Wien 1890-1938“ seinen Ertrag vor. Diese Forschungen ... [weiter]
 
Von A bis Z. Die Schönen und die Biester
Zwei der renommiertesten Illustratoren Deutschlands finden sich zu einem launigen Dialog ĂŒber ihr Metier zusammen. Mit Worten und Bildern antworten Norman Junge und Nikolaus Heidelbach von A bis Z auf Fragen nach ihrer Inspiration, dem Fluch des Niedlichen und den Wundern am Zeichentisch. Dabei ... [weiter]
 
Erlebnisraum Erde – Helmut Dirnaichners KĂŒnstlerbĂŒcher
Es gibt KĂŒnstler, deren Bedeutung in einem umgekehrten VerhĂ€ltnis zur allgemeinen Bekanntheit steht. Ein solcher ist Helmut Dirnaichner (*1942), der u.a. bei GĂŒnter Fruhtrunk studierte und seit vielen Jahren in MĂŒnchen, Mailand und Apulien arbeitet. Gelegenheit, dem Werk Dirnaichners zu begegnen ... [weiter]
 
Ende gut – alles gut im Handbuch Fin de Siùcle
Die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert steht im Zeichen einer eigentĂŒmlichen VerschrĂ€nkung von Ende und Anfang. Philosophen und KĂŒnstler betrachteten diese Zeit als „DecadĂ©nce“, Optimisten, GlĂŒcksritter und Finanzbarone genossen sie als „Belle Epoque“ und Pessimisten betrauerten sie als ... [weiter]
 
Familientag
„Familientag“ nennt sich diese aufschlussreiche EinfĂŒhrung von Dieter Möhrmann, die einen Familienbesuch im Museum vorbereiten hilft. Der Autor trĂ€gt auf ĂŒber 400 Seiten 110 GemĂ€ldeanalysen vor, die als Beispiel dienen, wie Eltern und Kinder einen anregenden Besuch im Museum organisieren ... [weiter]
 
Sammelleidenschaft der klassischen Moderne
Sammlungs- und Sammler-Geschichte haben seit einiger Zeit Konjunktur, zumal wenn die Sammelleidenschaft der klassischen Moderne galt. Hier geht es um zwei Charaktere: Der eine ist ein renommierter Lungenarzt in Montreux und zieht sich am Ende seines Lebens in eine Mönchsklause in Vicenza zurĂŒck, ... [weiter]
 
Auf großer Fahrt
In Reiseprospekten dĂŒrfte diese Schiffspartie nicht angeboten werden, die der KĂŒnstler Frank Bölter ganz ohne jeden Komfort entlang kulturtrĂ€chtiger Wasserstraßen im FrĂŒhjahr 2006 unternahm. Von Citeaux bis nach Gravenhorst, ĂŒber 600 Seemeilen in einem Riesenpapierschiffchen aus Tetra Pak ... [weiter]
 
Kleine jĂŒdische Geschichte
Dies ist weniger ein Beitrag zur jĂŒdischen Historie, als vielmehr die Geschichte der Juden und ihrer fotografisch in 91 meist farbigen Abbildungen sich ĂŒber fĂŒnf Kontinente erstreckenden KulturdenkmĂ€ler vom Vorderen Orient bis nach Amerika. Michael Brenner ist Professor fĂŒr JĂŒdische ... [weiter]
 
Hundert Jahre „BrĂŒcke“
Die Fakten sind bekannt. Das Terrain wurde durch die Forschungen Gerhard Wieteks lĂ€ngst sondiert: 1907 kamen die „BrĂŒcke“-Maler Heckel und Schmidt-Rottluff nach Dangast, 1908 stellten sie im GebĂ€ude des Oldenburger Kunstvereins, dem Augusteum, auf eigene Initiative, aber nur mit Duldung des ... [weiter]
 
Neue Abstraktion – Zum Werk von Frances Scholz
In der großen zweiteiligen Ausstellung „abstract art now“ mit den Sektionen „strictly geometrical“ und „floating forms“ des Wilhelm-Hack-Museums von 2006 fehlte die Malerei der in Washington DC 1962 geborenen KĂŒnstlerin Frances Scholz, vielleicht auch deshalb, weil ihre Kunst sich ... [weiter]
 
Der große KulturfĂŒhrer
Das ZEIT-Feuilleton ist seit nunmehr 60 Jahren dafĂŒr bekannt, kein Gebiet der Kultur, von der Malerei ĂŒber Konzert, vom Schauspiel bis hin zum Design, KulturdenkmĂ€lern und Fotografie, um nur einige Beispiele zu nennen, die von den renommierten ZEIT-Autoren unberĂŒhrt gelassen zu haben. In ... [weiter]
 
Sechs MĂ€rchen der BrĂŒder Grimm
Wirklich berĂŒhmt wurden die MĂ€rchen der GebrĂŒder Grimm eigentlich erst nachdem sie 1823, illustriert von dem Karikaturisten George Cruikshank veröffentlicht wurden. Danach versuchten sich noch zahlreiche weitere Illustratoren daran, den Grimmschen MĂ€rchen den passenden Rahmen zu verleihen, um ... [weiter]
 
Sammlerleidenschaft
Sammlungs- und Sammler-Geschichte haben seit einiger Zeit Konjunktur, zumal wenn die Sammelleidenschaft der klassischen Moderne galt. Hier geht es um zwei Charaktere: Der eine ist ein renommierter Lungenarzt in Montreux und zieht sich am Ende seines Lebens in eine Mönchsklause in Vicenza zurĂŒck, ... [weiter]
 
Momentaufnahme einer Generation
Die Jugend von heute: Ein Buch ĂŒber ZĂŒrcher Club-GĂ€nger Was heißt es, heute jung zu sein? „XOXO. Momentaufnahme einer Generation“ erzĂ€hlt davon: ein PortrĂ€tbuch ĂŒber Jugendliche in ZĂŒrich, das von Freundschaft und Illusionslosigkeit berichtet. Was heißt es, heute jung zu sein? ... [weiter]
 
Sternstunden
Sternstunden der Kunst haben seit dem Mittelalter große Meister wie Stefan Lochner, Sandro Botticelli oder Peter Paul Rubens ebenso geschaffen wie berĂŒhmte Steinmetze oder Bildschnitzer Skulpturen und AltĂ€re. Wunderschöne Werke mehrheitlich aus Deutschland, aber auch aus anderen europĂ€ischen ... [weiter]
 
"Und ich mischte die Farben und vergaß die Welt...".
Von Goethe bis Grass, von Franz Kafka bis Mark Twain, zum Teil völlig unbekannte GemĂ€lde und Zeichnungen berĂŒhmter Dichter zeigen in diesem schönen Bildband wie nah sich Dichtung und bildende Kunst sind. Â»Ăœberhaupt können die Dichter nicht genug von den Musikern und Malern lernen«, ... [weiter]
 
Bilder des Wissens
Seit einigen Jahren versuchen, auf unterschiedliche Weise, die Kunstwissenschaftler Hans Belting und Horst Bredekamp die Frage nach dem Bild aus der BeschrĂ€nkung auf die Kunstgeschichte zu befreien und in eine Bildwissenschaft zu ĂŒberfĂŒhren. WĂ€hrend Belting eine anthropologische Bildwissenschaft ... [weiter]
 
Handbuch Literaturwissenschaft
InterdisziplinĂ€res Handbuch. Mit der Notwendigkeit einer Selbstvergewisserung des Fachs Literaturwissenschaft begrĂŒndet der Literaturwissenschaftler Thomas Anz sein Projekt, sowohl einen Überblick als auch eine umfassende PrĂ€sentation der Literaturwissenschaft, vorzulegen. In einem ... [weiter]
 
Die Kunst des Alterns
JosĂ© Cura und die Neue Gesellschaft fĂŒr Bildende Kunst widmen sich dem Alter
Es gibt erstaunliche Doppelbegabungen in der Welt der Kunst und Kultur, doch, um es kurz zu machen, der argentinische Star-Tenor JosĂ© Cura gehört nicht unbedingt dazu. Sein erster Fotoband „EspontĂĄneas – ... [weiter]
 
Der Fall Arno Breker
„Arno Breker – zur Diskussion gestellt“ lautete der Titel der Ausstellung, die im Sommer 2006 in Schwerin gezeigt wurde und die in der Tat fĂŒr viele Diskussionen sorgte. Das scheint recht nachhaltig gewirkt zu haben, denn in November 2007 erschien ein kleiner Band in der Edition des ... [weiter]
 
Voyeurismus in der Kunst
Das Buch erscheint Ă€ußerlich zurĂŒckgenommen: Ein Augenpaar blickt durch die ansonsten geschlossenen Lamellen einer Jalousie. Die Pupillen sind direkt auf den Betrachter gerichtet. Was sich auf den ersten Blick dermaßen zugeknöpft prĂ€sentiert, erscheint im Innern von keineswegs puristischem ... [weiter]
 
GlĂŒckliche Tage? - Kinder in der Schweizer Kunst
Das Fragezeichen im Titel verrĂ€t Zweifel am vielgepriesenen, nicht zuletzt „im tĂ€glichen Sauerregen der Werbung“ vorgefĂŒhrten GlĂŒck der Kindheit. Denn das vereinfachte, sĂŒĂŸliche Bild von Kindern „als heilig-unschuldige Boten einer besseren Welt, als Seelenwellness fĂŒr das gestresste ... [weiter]
 
Bildhauer und Maler Werner J. Korsmeier
Dieser Bildband entstand aus Anlass einer Retrospektive, welche die Stadt MĂŒnster fĂŒr den Bildhauer und Maler Werner J. Korsmeier veranstaltete. Zu den ausgestellten Skulpturen und GemĂ€lden werden in diesem Buch aus dem ĂŒberaus reichen und vielseitigen Schaffen des KĂŒnstlers zahlreiche ... [weiter]
 
Ideen zur Kunstgeschichte
BewĂ€hrte Tradition. - Die >Ideen zur Kunstgeschichte< Gottfried Richters gehören – im Jahre 1937 erstmals und dann in mehrfacher Auflage erschienen – zu den frĂŒhen Versuchen einer durch die Anthroposophie Rudolf Steiners erweiterten Wissenschaft, die Geschichte der Kunst, ja die ... [weiter]
 
Botschaft der Steine
Wer von uns hat nicht als Kind MĂŒnzen oder BlĂ€tter unter Papier gelegt und ihre Reliefs mit einem Bleistift abgerieben, ohne zu wissen, dass diese graphische Technik, das Übertragen von OberflĂ€chenstrukturen (Holzmaserungen u.a.) auf Papier oder Gewebe im Durchreibeverfahren mit Hilfe von ... [weiter]
 
Medium und Material. Zur Kunst der Moderne und der Gegenwart
Die in diesem Band versammelten AufsĂ€tze der Kunsthistorikerin Anne Hoormann (1956-2003) spĂŒren den Ausdrucksmöglichkeiten der Kunst in der Moderne und der Gegenwart nach. Sie setzen dabei an der elementaren Frage nach dem „Womit“ der Kunst an: Mit welchen Medien arbeitet die Kunst, mit ... [weiter]
 
Moriz Melzer. Streben nach reiner Kunst
Man könnte denken, in der Kunst des 20. Jahrhunderts gĂ€be es nichts mehr zu entdecken. Wohl kein Abschnitt der Kunstgeschichte ist durch Ausstellungen und Wissenschaft so gut erforscht und publiziert wie dieser. Hier also einen KĂŒnstler noch entdecken zu wollen ist entweder vermessen oder wahres ... [weiter]
 
Subversion und Malerei am laufenden Meter
In vielen Veranstaltungen wird dieses Jahr an die internationalen Massenproteste von 1968 erinnert und auch wissenschaftlichen Tagungen nehmen sich dieses Themas an. Gelegentlich wird dabei auch auf die Gruppe der Internationalen Situationisten (SI) hingewiesen, die mit den Studentenprotesten, ... [weiter]
 
Hubertus Lehner
Fast hĂ€tte er seinen 100. Geburtstag noch erlebt, der Maler und Grafiker Hubertus Lehner, dem diese kleine Monographie gewidmet ist. Lehner studierte in Breslau bei Otto Mueller und in Berlin bei Erich Heckel. Annette Brown stellt den KĂŒnstler und seine Werke dem Leser ausfĂŒhrlich, ... [weiter]
 
30 Jahre Jonas Verlag - Herzlichen GlĂŒckwunsch
Die Gabe, zufĂ€llig glĂŒckliche und unerwartete Entdeckungen zu machen. Das ist das Schöne an dem Jonas Verlag: Er ist immer fĂŒr eine Überraschung gut. Genauso wie der Titel des hĂŒbschen kleinen JubilĂ€umsbĂ€ndchens „Serendipity“ oder noch gemeiner „SerendipitĂ€t“. Bei jedem ... [weiter]
 
Kunstgeschichte nach 1945. KontinuitÀt und Neubeginn in Deutschland
Eine erfreuliche Entwicklung ist festzustellen: Niemand mehr hat die Absicht, den genaueren Blick auf die VĂ€ter und GroßvĂ€ter, MĂŒtter und GroßmĂŒtter als „Nestbeschmutzung“ zu diffamieren. Bis dahin war es ein langer Weg. Anlass unserer Feststellung ist ein Tagungsband mit den ... [weiter]
 
Kunst und Kunstgeschichte im Nationalsozialismus
In den letzten Jahren wurde verstĂ€rkt die Rolle von KĂŒnstlern und Geisteswissenschaftlern Im Zeitraum von 1933 bis 1945 öffentlich diskutiert. Meist stand dabei das Verhalten von einzelnen Personen im Vordergrund, erinnert sei nur an die Rothfels-Debatte bei den Historikern, bei den Germanisten ... [weiter]
 
(K)ein Konflikt: Kunst, Kultur und Ökonomie
Die öffentliche finanzielle Förderung von Kunst und Kultur ist rĂŒcklĂ€ufig und Verantwortlichen in öffentlich geförderten Kulturinstitutionen fehlen gelegentlich sogar die Mittel fĂŒr bauliche Erhaltungsmaßnahmen, ErnĂŒchterung trat im Kultursektor, insbesondere aber bei Museumsdirektoren, ... [weiter]
 
Inventur
Inventur ist eine Bestandsaufnahme. Und im Vorwort zu diesem Buch wird diese als „Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Radierung in Deutschland“ benannt. Das vorliegende Buch ist gleichzeitig ein Katalog zweier Ausstellungsprojekte: im Kunstverein Reutlingen und im Graphikmuseum Pablo Picasso ... [weiter]
 
Weltgeschichte der Kunst
Die Autoren Hugh Honour und John Fleming haben einen Klassiker geschaffen, der nicht weniger bietet als die Gesamtdarstellung der Weltkunst von den AnfÀngen bis zur Gegenwart. Die QualitÀt und souverÀne Kennerschaft ihrer Texte und die ungewöhnlich reiche Bebilderung machen das Buch zu dem ... [weiter]
 
Blinky Palermo in zwei Ausstellungen
Die Lebensgeschichte des KĂŒnstlers Blinky Palermo (1943-1977) hat alles, was es zur Legendenbildung braucht. Er lebte intensiv und starb frĂŒh auf der Malediveninsel Kurumba und wechselte zwei Mal den Namen. Geboren als Peter Schwarze wurde er dann adoptiert und hieß Peter Heisterkamp ehe er sich ... [weiter]
 
Kunstmaschinen – Maschinenkunst
Technik als Medium der Kunst Die Kultur- und Kunstgeschichte ist reich an kunstvollen Automatenkonstruktionen. Darunter befinden sich einige, die, von KĂŒnstlern gebaut, selbststĂ€ndig Kunstwerke und Objekte produzieren oder kĂŒnstlerische TĂ€tigkeiten des Menschen imitieren. Das Interesse an ... [weiter]
 
Manon - Eine Person
Ewige Maskerade: Ein Buch ĂŒber die Schweizer KĂŒnstlerin Manon Happening, Performance, Installationen und Fotografie – so ganz konnte und wollte sich die Schweizer KĂŒnstlerin Manon nie entscheiden. Im Jahr 1974, nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in St. Gallen, trat die 1946 als Rosmarie ... [weiter]
 
Imi Knoebel. Werke von 1966 bis 2006.
Mit einem ungewöhnlichen Ausstellungskonzept ehrte das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen 2007 Imi Knoebel (*1940), einen der bedeutendsten deutschen KĂŒnstler seiner Generation. Nicht der Kurator Dirk Martin allein wĂ€hlte Werke fĂŒr die Ausstellung aus, nein, ausgestellt wurden die Werke, die ... [weiter]
 
Elmar Hillebrand. Capriccios in Architektur.
Die „Capriccios in Architektur“ haben nichts mit modernen Architekturen zu tun oder solchen, die in ihrer Entwurfszeit als neu galten. Dennoch sind Elmar Hillebrands Werke im weitesten Sinne Architekturen und bezeichnen damit durchaus „Neubauten“, wenn auch von vorgefundenen Bauwerken, ... [weiter]
 
Bilanz und Ziele europÀischer Kulturpolitik
Kulturpolitisch wirkt die EU seit Ende der 1980er-Jahre auch durch Kulturförderprogramme wie „Kaleidoskop“ oder Kulturaktionen wie die „Kulturhauptstadt“. Letztere dĂŒrfte am bekanntesten sein, kaum allerdings das seit MĂ€rz 2008 gestartete Projekt „The European Year of intercultural ... [weiter]
 
Perspektive als symbolische Form
Hans Belting stellt sein neues Buch unter den von Erwin Panofsky gewĂ€hlten Begriff der „Perspektive als symbolische Form“. Anders als Panofsky geht er aber nicht von der sich verĂ€ndernden Auffassung des RĂ€umlichen in Bild und Architektur aus. Es geht ihm vorrangig um die VerĂ€nderungen des ... [weiter]
 
Stereotype von Juden und Anderen
Regen Besucherzustrom verzeichnet derzeit das JĂŒdische Museum Berlin mit seiner reich mit Bildern, Objekten und Fotografien dokumentierten Ausstellung "Typisch! Klischees von Juden und Anderen." Die Ethnie umfasst Stereotype, antisemitische und philosemitische. Antisemitische wie dem des ... [weiter]
 
Shandyismus – Die Abschweifung als Kunstausstellung
Der Schriftsteller Laurence Sterne (1713-1768) schrieb mit dem Roman „Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman“ eines der wirkungsmĂ€chtigsten Werke der Weltliteratur, von dem 1759 die AuftaktbĂ€nde, des auf neun BĂ€nde konzipierten Werkes, erschienen. Im deutschsprachigen Raum ... [weiter]
 
„... beide liebten wir Blau, Marc - Pferde, ich Reiter.
Bereits runde fĂŒnfzig wird die Reihe der rororo-Monographien, zu der man bekanntlich greift, wenn man sich umfassend ĂŒber eine Person der Kulturgeschichte informieren will. Seit neun Jahren schon schwelgen die KĂŒnstler-Monographien der Reihe in Farben - darunter z.B. Paula Modersohn-Becker von ... [weiter]
 
ErfahrungsrÀume
Ein Katalogbuch ĂŒber Dani Karavan. Portbou, die kleine spanische Stadt in den PyrenĂ€en, ist als touristischer Ort wenig wichtig – als Ort der Erinnerung jedoch von besonderer Bedeutung. Walter Benjamin nahm sich hier das Leben, um seiner Auslieferung nach Deutschland zu entgehen. 1940, nach ... [weiter]
 
Das universitÀre Schaufenster
Das anzuzeigende Buch ist dem Motto verpflichtet: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Darauf verweist bereits der Untertitel der von Dieter Speck verfassten Publikation ‚Uniseum Freiburg. Ein Bildbegleitbuch’. So verzichtet der Band auf tiefer gehende Essays oder einen ausfĂŒhrlichen Abriss ... [weiter]
 
Das individuelle Prinzip war die Parole
Temperamentvolle Malerei in leuchtenden Farben und im großen Format, heitere Freilichtszenen, Aktdarstellungen und reprĂ€sentative PortrĂ€ts junger Frauen sind die charakteristischen Themen der MĂŒnchner KĂŒnstlergruppe „Die Scholle“ (1899-1911). Ihre helle Farbpalette und ihr flĂ€chiger ... [weiter]
 
Innere Sicherheit
„Einbunkern“ sagen die Leute, wenn sie etwas aufbewahren wollen, das fĂŒr sie einen besonderen Wert hat. In Kriegszeiten ist es das nackte Leben, in Friedenszeiten sind das materielle SchĂ€tze. Etwas um die Ecke gedacht lautet der Titel eines Buches aus dem Jonas Verlag: „Innere Sicherheit ... [weiter]
 
Roman ĂŒber die Liebe und die Kunst
Die Geschichte zweier junger Menschen, die sich in Florenz begegnen, der Roman einer glĂŒcklichen Liebe — und zu allem eine unterhaltsame EinfĂŒhrung in die Geschichte der Kunst. Es ist ein Schock fĂŒr die 17-jĂ€hrige Frida, als sie von ihrer Augenkrankheit erfĂ€hrt. Was, wenn sie blind wird? Die ... [weiter]
 
Und das ist Kunst?!
Die Kunst der Gegenwart feiert erstaunliche Triumphe: Die Museen sind besser besucht als die Kinos, vielerorts werden neue Galerien, Kunsthallen, Biennalen gegrĂŒndet und auf den Auktionen jagt ein Millionenrekord den nĂ€chsten. Doch auch die Ratlosigkeit wĂ€chst: Was ist heute noch QualitĂ€t? Wie ... [weiter]
 
Entdeckung der Abstraktion
Die Geschichte der Abstraktion ist eine typische Entwicklungs- und Erfolggeschichte der modernen Kunst am Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Weg vom Gegenstand zum rein aus Farben und Formen komponierten Bild wurde von KĂŒnstlern wie Robert Delaunay, Wassily Kandinsky, Frantisek Kupka, Kasimir ... [weiter]
 
Sternstunden - Wir wĂŒnschen eine frohe Weihnacht
Noch ist es Zeit fĂŒr dieses Buch. Sternstunden. Kulturgeschichte(n) zur Weihnachtszeit. Sternstunden der Kunst haben die großen Meister wie Lochner, Botticelli oder Rubens ebenso geschaffen wie die vielen Steinmetze, Maler oder Bildschnitzer des Mittelalters. Doch welche Ideen und Symbole ... [weiter]
 
Mutanten der Erwachsenenwelt - Achim Lippoths „Pictures“
Kinder sind kein alltĂ€gliches Thema in der Foto-Kunst. Im Gegenteil, kaum bild wĂŒrdig scheinen sie: In Galerien, Kunstvereinen und Museen begegnet man ihnen eher selten. Einer, der seit Jahren schon, immer wieder Kinder als Protagonisten seiner Fotografie inszeniert ist der Kölner Fotograf Achim ... [weiter]
 
Unser Heim - Carl Larsson und Astrid Lindgren und was das Leben schön macht.
Die Zeiten fĂŒr ein intensiveren Familienleben oder ein geselliges Miteinander unter Freunden stehen gut. Viele Menschen lassen sich in der Verwirklichung dieses Traumes gern von dem Maler Carl Larsson (1853-1919) inspirieren, der in seinen BĂŒchern besonders die heiteren Seiten schwedischer ... [weiter]
 
Kunst mit Leben: Ein neues Katalogbuch ĂŒber Otto Herbert Hajek
„Die Durchdringung des Lebens mit Kunst“, das war einer jener LeitsĂ€tze des Stuttgarter KĂŒnstlers Otto Herbert Hajek. 1927 in NovĂ© Hutě im heutigen Tschechien als Otto Herberta Hajeka geboren, trat Hajek in einer Zeit als KĂŒnstler ins Rampenlicht, als es genau darum ging: Kunst mit ... [weiter]
 
BlĂŒtenschmuck nicht nur zur Weihnachtszeit
Blumen und BlĂŒten sind ein durchgĂ€ngiges und immer wiederkehrendes Sujet der Kunstgeschichte und aufs Engste mit der Menschheitsgeschichte verbunden. Von der Malerei ĂŒber Skulptur, Medienkunst und Fotografie bis zur zeitgenössischen Schmuckkunst beleuchtet dieses Buch, das anlĂ€sslich einer ... [weiter]
 
Von Schweinen und Menschen
Schweine sind weder erhaben noch geheimnisvoll, weder verfĂŒhrerisch noch bedeutend. Was fasziniert also an einem so profanen und alltĂ€glichen Thema, um es zum Objekt einer Kunstausstellung zu machen? Dabei sprechen schon die Zahlen fĂŒr sich: Sie sind unter uns - etwa 3,8 Millionen Schweine ... [weiter]
 
Zum 100. Todestag von Paula Modersohn-Becker
Am 20. November 2007 jĂ€hrte sich der 100-jĂ€hrige Todestag der eigenwilligen Malerin Paula Modersohn-Becker. Des öfteren dem Expressionismus zugeordnet, passt jedoch ihre Malerei der einfachen, grossen Formen in kein Schema. ”Kunst ist doch das Allerschönste”, soll die KĂŒnstlerin ĂŒber ... [weiter]
 
Gedankenraum: Nora Schattauers KĂŒnstlerbĂŒcher
Nora Schattauer ist eine KĂŒnstlerin, welche die Malerei an ihre Grenzen treibt: Schon ihre kĂŒnstlerischen Techniken sind ungewöhnlich: Da gibt es etwa Arbeiten, bei denen in Wasser gelöste Mineralsalze, Silberpulver oder Ammoniak mit einer Pipette auf Papier oder Leinwand aufgetragen werden - um ... [weiter]
 
Exchange Values. Bilder unsichtbarer Leben
Nummern: A320129, D510182, S0600231, 
 insgesamt zwanzig, zwanzig Bananenkisten, zwanzig Leben. „Exchange Values – Images of Invisible Lives“ ein Projekt, dass das Wesen der sozialen Skulptur in seiner weiblichen Form offenbart. Gelebt und gestaltet von der KĂŒnstlerin Shelley Sacks reist ... [weiter]
 
Der Ideenverwirklicher: GĂŒnther Ueckers „Bibliophile BĂŒcher und Werke“
Er ist ein Schwergewicht der deutschen Kunst – und so verhĂ€lt es sich auch mit diesem Buch: Mit dem „Verzeichnis der bibliophilen BĂŒcher und Werke“ aus den Jahren 1960 bis 2005 hat der Mainzer „Chorus-Verlag fĂŒr Kunst und Wissenschaft“ eine verlegerische Großtat begangen. Ein Werk in ... [weiter]
 
Allegorie auf das Leben: „Unfall. PortrĂ€t eines automobilen Moments“
Um das Fazit gleich an den Anfang zu stellen: „Unfall. PortrĂ€t eines automobilen Moments“ ist ein Buch, das man kaum mehr aus der Hand legen mag. Warum? Weil aus ihm ein freier Geist spricht, der selten geworden ist. Clemens Niedenthal, der Autor des kleinen, im Marburger Jonas Verlag ... [weiter]
 
Hannah Höch - Die Grande Dame des Dadaismus
Kurt Switters empfahl fĂŒr den Besuch eines Hannah-Höch-Museums – einem bis heute unerfĂŒllten Wunschtraum – einen „saturnroten FĂŒhrer“ und der Philosoph Salomo Friedlaender fĂŒhlte angesichts der darin gezeigten Werke „sieben blaue Blumen“ in seinem Herzen aufgehen. Aber auch der nun ... [weiter]
 
Nationalsozialistische Geschichtsbilder in historischen FestzĂŒgen
Stefan Schweizer analysiert vier historische FestzĂŒge, die zwischen 1933 und 1939 jeweils anlĂ€ĂŸlich des »Tags der Deutschen Kunst« von der NSDAP-Gauleitung in MĂŒnchen veranstaltet wurden. Ihre festliche AuffĂŒhrung war ein Akt der StaatsreprĂ€sentation, der unmittelbar auf den anwesenden ... [weiter]
 
Das verkehrte Bild
Eine der Bodenhaftung entglittene Kunst- und Wunderkammer Ausgegangen ist Peter Springer von der ebenso simplen wie naheliegenden Frage „Why do poeple turn pictures?“ Ausgelöst worden war sie durch Recherchen fĂŒr ein ganz anderes Thema am Institute for Advanced Study in Princeton. ... [weiter]
 
Eros
Es erscheint ein Paradox: Die Dichtung im emphatischen Sinne simuliert in der und durch die letztlich nicht hintergehbare „Teilhabe am Seienden“ die „Teilhabe am Sein“, sucht mithin Platons Verdikt gegen die Dichtung mit Platon selbst zu widerlegen. Entscheidend ist in diesem fĂŒr die ... [weiter]
 
Mister Security
Lukasz Chrobock und Christoph Faulhaber, zwei Hamburger KĂŒnstler, sind „Mister Security“. Ihr Motto: „To serve and to observe“. Was machen diese beiden jungen MĂ€nner? Sie machen das, was viele machen, heutzutage. Sie stehen vor Banken, Ministerien, Konsulaten oder anderen hot spots dieser ... [weiter]
 
KĂŒnstlergruppen in Europa seit 1900
Bis auf einige KĂŒnstlergruppen, darunter "Die BrĂŒcke", steht die Erforschung des PhĂ€nomens KĂŒnstlergruppe am Anfang. Vermehrt traten sie seit 1900 auf. Ohne institutionelle ZusammenhĂ€nge erforschte der Privatgelehrte Christoph Wilhelmi in nahezu zwanzigjĂ€hriger Kleinarbeit das Netzwerk ... [weiter]
 
Die Kunst des Bauhaus
Wie erkenne ich? Die Kunst des Bauhaus. Ein neuer Band zur Kunst des Bauhaus ist in der Reihe „Wie erkenne ich? beim Belser Verlag erschienen. Wie in den vorherigen BĂ€nden wird auf etwas ĂŒber 100 Seiten versucht, einen Einstieg in ausgewĂ€hlte Themen der Kunstgeschichte zu finden. Die farbige ... [weiter]
 
Das echte Bild - Bildfragen als Glaubensfragen
Die Religionsgeschichte lebt von „falschen“ Bildern. Die frĂŒhe Gemeinde, als eine Gemeinschaft der Eingeweihten, bedurfte keiner Abbilder Christi, diese wĂ€ren eher verrĂ€terisch geworden. Und als Christusbilder dann verehrungswĂŒrdig wurden, stellten sie fĂŒr das spĂ€tantike ... [weiter]
 
Bildlexikon der Kunst - Themen und Personen der Literatur
Die intermedialen Beziehungen von Malerei und Dichtung sind vielfĂ€ltig. Einer möglichen Form, der kĂŒnstlerischen Darstellung literarischer Themen und Personen, sind die Autoren Francesca Pellegrino und Federico Poletti in einem neuen Buch nachgegangen. Chronologisch strukturiert betrachten sie ... [weiter]
 
Henri Matisse
"Im Grunde", so Pablo Picasso, "gibt es nur einen: Matisse". Als Picasso dies ĂŒber seinen Kollegen sagte, gehörte die anfĂ€ngliche RivalitĂ€t und Herabsetzung, die Picasso im Kreise seiner AnhĂ€nger anfangs betrieb, der Vergangenheit an. Auf die Anerkennung der meisten seiner Kollegen wartete ... [weiter]
 
Europa verlassen – KĂŒnstlerreisen am Beginn des 20. Jahrhunderts
Alles bisher Gehörte fĂŒr einen Moment wegschieben zu können, um so eine neue Sichtweise zu gewinnen – das bewirkt das Textbuch „Europa verlassen. KĂŒnstlerreisen am Beginn des 20. Jahrhunderts“ von Christoph Otterbeck. Es liest sich, obgleich eine Dissertation, angenehm und ist von der ... [weiter]
 
Mit dem Auge malen. Die Sehweise der KĂŒnstler
“Das Material unserer Kunst steckt in dem, was unsere Augen den-ken.“ Dieser Ausspruch CĂ©zannes ist nicht nur Schlusswort, sondern umfasst das Thema der vorliegenden Studie eines französischen Facharztes fĂŒr Augenheilkunde und kompetenten Kunstliebhabers. Den Mediziner Lanthony interessieren ... [weiter]
 
Sound Art
Das Motto der Kunstform Sound Art könnte "ExpĂ©riences Musicales" heißen, so der Titel einer Schallplatte von Jean Dubuffet. In dieser Kunstform verbinden sich verschiedene kĂŒnstlerische Disziplinen wie bildende Kunst, Literatur, Film und Musik neu, wobei ein Klangwerk im Zentrum steht. Diese ... [weiter]
 
Picasso – Gedichte
Was bei Pablo Picasso im Original nur Tagebuchaufzeichnungen waren; hat nun die Deutsche Verlags-Anstalt MĂŒnchen aus einem Korpus von Afrika 350 Gedichte heraus aus dem Französischen und Spanischen ins Deutsche bringen lassen. Die Übersetzungen und linearen Transkriptionen von Holger Fock können ... [weiter]
 
Ernst Ludwig Kirchner - Expressionismus aus den Bergen
Ernst Ludwig Kirchner lĂ€sst sich 1918 in Davos nieder, wo er in der ersten HĂ€lfte der 1920er Jahre von verschiedenen jĂŒngeren KĂŒnstlern aufgesucht wird. Die Auseinandersetzung mit dem bedeutenden Expressionisten in den Bergen ist prĂ€gend fĂŒr den Deutschen Philipp Bauknecht, den HollĂ€nder Jan ... [weiter]
 
Guernica: - Eine Bilder-Biographie
„Guernica“ von Pablo Picasso ist das vielleicht bekannteste Kunstwerk des 20. Jahrhunderts. Am 1. Mai 1937 begann der KĂŒnstler, an „Guernica“ zu arbeiten - als direkte Reaktion auf das dreistĂŒndige Bombardement des baskischen StĂ€dtchens Gernika durch deutsche und italienische ... [weiter]
 
Black Paris - Paris Noir: Kunst und Geschichte einer schwarzen Diaspora
Paris, das ist, wie der Volksmund sagt, die Stadt der Liebe und der Lichter. Der Ort, an dem sich die europÀische Kultur- und Kunstgeschichte, vor allem die des 20. Jahrhunderts, in einer kaum vergleichbaren Art und Weise zur Essenz verdichtet. Doch Paris ist schon lange mehr als eine europÀische ... [weiter]
 
Fliegende KĂŒhe und andere Kometen
Humor, Komik, AbsurditĂ€t und Groteske haben in der zeitgenössischen bildenden Kunst einen festen Platz. DafĂŒr stehen Arbeiten von Bernhard Johannes Blume, Michael Sailstorfer oder Erwin Wurm. Gepflegt wird dieses Genre auch von den Galerien der Stadt Esslingen, der Villa 'Merkel/BahnwĂ€rter' ... [weiter]
 
Klassizismus bis frĂŒhe Moderne
Zersplitterte Moderne: Zeichnerische Positionen des 19. Jahrhunderts. „Klassizismus bis frĂŒhe Moderne“ - so schlicht wie der Titel dieses vom Kunstmuseum Basel anlĂ€sslich einer Ausstellung ... [weiter]
 
Die Kunst der Amischen. Quilts aus der Sammlung Schlumberger
Diamonds and Bars. Abstraktion und Farbe. Mit diesen Schlagworten lassen sich die entscheidenden Charakteristika der amischen Quilts benennen, vor denen man sich immer wieder an moderne Malerei erinnert fĂŒhlt, etwa an Josef Albers, Barnett Newman oder Frank Stella. Diamonds and Bars – ... [weiter]
 
Das so genannte Schöne
Denn das Schöne liegt so nah. Kurzweilige Betrachtungen zur Ästhetik Was ist schön? Kaum eine Frage hat seit der Antike so viele, kontroverse Theorien hervorgebracht. Den weitreichendsten Einfluss auf die bĂŒrgerliche Ästhetik sicherte sich jedoch Kant. Mit seiner Definition vom ... [weiter]
 
Kontingenz und Inspiration - Die Faszination der Kunst
Wer jemals in seinem Leben von den Zumutungen der Systemtheorie Niklas Luhmanns gekostet hat und sich von den paradiesischen FrĂŒchten des Baumes der Erkenntnis und von der grauen Theorie sozialer Systeme ernĂ€hrte, der begreift wĂ€hrend der LektĂŒre von Dominik Paß "Bewusstsein und Ästhetik", ... [weiter]
 
Bild-Anthropologie. EntwĂŒrfe fĂŒr eine Bildwissenschaft
Die philosophische Anthropologie untersucht die körperlich-geistige Doppelnatur des Menschen. Von ihr ausgehend kreiert Hans Belting den Begriff einer Bild-Anthropologie, die das Körperbild als Menschenbild zum Gegenstand nimmt. Belting stellt seine Bild-Anthropologie erklĂ€rtermaßen ins ... [weiter]
 
Abstract art now : Floating forms
Welche Positionen werden in der abstrakten Kunst der Gegenwart vertreten, fragte sich das Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen und setzte, ausgespart bleibt die reine gestische Malerei, zu einer zweiteiligen Ausstellung an. Der erste Teil (23.5.-16.7.2006), unter dem sprechenden Titel "floating ... [weiter]
 
Krieg im Mittelalter
In diesem Jahr wurde kein Heereszug unternommen.« Den frĂ€nkischen Reichsannalen war es wichtig, fĂŒr das Jahr 792 dieses ungewöhnliche Faktum festzuhalten. Denn das Mittelalter war eine Zeit stĂ€ndiger Kriege und HeereszĂŒge. Doch welche GrĂ¶ĂŸenordnung diese FeldzĂŒge hatten, wie stark die Heere ... [weiter]
 
Piktogramme - Die Einsamkeit der Zeichen
Die Zeichen der Zeit stehen auf Bildzeichen. Das Kunstmuseum Stuttgart beschÀftigt sich in einer Ausstellung (4.11.2006-25.2.2007) mit der Verwendung dieser Bildsprache in der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwartskunst. Dazu liegt ein schöner Katalog vor, der die Ausstellung dokumentiert ... [weiter]
 
Der Traum von Italien
Seit Albrecht DĂŒrer zog es KĂŒnstler aus den LĂ€ndern nördlich der Alpen jahrhundertelang nach Italien, in das “Land der Hoffnung und Verheißung, die Landschaft ihrer TrĂ€ume.“ Sie wollten die Antike studieren und ihre eigene Malkunst vervollkommnen, suchten, unter dem nachhaltigen Einfluss ... [weiter]
 
Manhattan und die Erfindung der Gegenwartskunst
New York New York Wie entsteht ein Mythos? Eine Geschichte muss nur oft genug erzĂ€hlt werden. Dass New York in den 1940er und 50er Jahren zum Zentrum zeitgenössischer Kunstproduktion wurde, diese Geschichte fĂŒllt mittlerweile ganze Regale. Der New Yorker Kunstkritiker Jed Perl fĂŒgt dem jetzt ... [weiter]
 
Gustav Kluge. Nach der Schrift
Nach der Schrift: Gustav Kluge in einem neuen Katalogbuch Gustav Kluge, geboren 1947 in Wittenberge, ist ein KĂŒnstler, der da hin sieht, wo es weh tut. Seine hĂ€ufig vielfigurigen Kompositionen ... [weiter]
 
Daniel Spoerri, Meret Oppenheim und mehr.
Daniel Spoerri wurde 1930 in RumÀnien, genauer in Galati geboren, wuchs in der Schweiz auf und lebt heute in Italien. 1960 entstehen seine ersten 'Eat art', seine so genannten Fallenbilder. Bilder, bei denen RestbestÀnde einer Situation, z. B. ein Tisch mit benutztem Geschirr und Essensresten auf ... [weiter]
 
GĂ€rten - RĂŒckzugs-(t)rĂ€ume.
KĂŒnstler sind gar nicht so anders als andere Menschen. Auch sie lieben Ordnung, benötigen RĂŒckzugs-(t)rĂ€ume, sehnen sich nach dem GlĂŒck im Kleinen, nach Erholung und Regeneration. Deshalb waren einige der berĂŒhmtesten KĂŒnstler auch passionierte GĂ€rtner, wie man jetzt im Katalog zur ... [weiter]
 
Mona Lisa
Wenn die Mona Lisa kunsthistorisch aufgearbeitet wird, ist das fĂŒr wissbegierige Liebhaber des Bildes natĂŒrlich interessant. Fraglich ist, ob es ebenso reizt, das Bild als Untersuchungsobjekt neuester labortechnischer und computergestĂŒtzter Analysen kennenzulernen. Die Antwort nach der LektĂŒre ... [weiter]
 
Fritz Winter zum 100. Geburtstag
Fritz Winter (1905-1977) war ein KĂŒnstler, dessen Lebenswerk seine Wirkung in der Gegenwart fortwĂ€hrend weiter entfaltet. Die anlĂ€sslich seines 100. Geburtstages in drei Museen parallel in Hamm, Ahlen und auf Schloß Cappenberg gezeigte Retrospektive gab nicht nur einen exzellenten Überblick ... [weiter]
 
Tempel der Kunst. Die Entstehung des öffentlichen Museums in Deutschland 1701-1815
Bei dem Zabern-Titel zur „Entstehung des öffentlichen Museums in Deutschland 1701 - 1815“ handelt es sich um ein Seminar-Projekt, das von Lehrenden und Lernenden des Instituts fĂŒr Geschichte und Kunstgeschichte sowie dem Frankreichzentrum der Technischen UniversitĂ€t Berlin gemeinsam ... [weiter]
 
Walter Benjamins Archive
EntrĂ©e Die Arbeiten des Philosophen Walter Benjamin (1892-1940) sind ein kĂŒhner Entwurf der Geschichte, der Kunst, des Denkens, der Sprache, der Architektur, des Mythos, der Kindheit, der Technik, ja, der modernen Gesellschaft. FĂŒr all diese Arbeiten sammelte er unentwegt Material und fertigte ... [weiter]
 
Geschichte der Landschaftsmalerei
Vergils phantasieanregende Naturbeschreibungen in "Georgica", hatten eine enorme Wirkung auf die nachfolgende Kunst, mehr als die wenigen Beispiele antiker Landschaftsmalerei, so Nils BĂŒttner in seiner jetzt vorgelegten Geschichte der Landschaftsmalerei. Die Gattung ist relativ gut erforscht, an ... [weiter]
 
Strictly geometrical
"Don Juan oder die Liebe zur Geometrie", eine Komödie, wird, ohne den Autor Max Frisch und dessen Protagonisten, im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen vom 30.7. bis 24.9.2006 als zweiter Teil eines Ausstellungsprojekts zur abstrakten Kunst der Gegenwart, der erste Teil war organoidem Bildvokabular ... [weiter]
 
Souvenir - Die Erinnerung in Dingen
Innovativ geht es zu in den Kulturwissenschaften. Vor einigen Jahren wurde der "iconic turn" propagiert, alsbald von Karl Schlögels "spatial turn" erweitert und nun noch ein "material turn", der kommt aus den amerikanischen Kulturwissenschaften und soll zu einer Forschungsrichtung der "material ... [weiter]
 
Harald Duwe. Werke aus fĂŒnf Jahrzehnten
Der Maler Harald Duwe (1926—1984) zĂ€hlt zu den profiliertesten deutschen Realisten der Nachkriegszeit. Seine PortrĂ€ts werden von einer psychologisch einfĂŒhlsamen Beobachtung getragen. Landschaften bestechen durch ihre malerischen Valeurs. Großformatige Figurenbilder bezeugen eine unverhohlen ... [weiter]
 
Hans Bellmer - Der Körper als Kampfzone
Der Körper als Kampfzone: Ein neues Katalogbuch ĂŒber Hans Bellmer „Ein Balkon in der Nacht. Ein Mann schĂ€rft sein Rasiermesser in der NĂ€he eines Balkons. Der Mann betrachtet durch die Fensterscheibe den Himmel und sieht ... Eine leichte Wolke, die sich dem vollen Mond nĂ€hert. Dann der Kopf ... [weiter]
 
Zur Diskussion gestellt: Der Bildhauer Arno Breker
Die Ausstellung nennt sich vorsichtig „Zur Diskussion gestellt - Der Bildhauer Arno Breker“. Diese Ausstellung ĂŒber das Schaffen Arno Brekers als des bekanntesten Nazi-Bildhauers hat fĂŒr viel ZĂŒndstoff gesorgt und fand zahlreiche Gegner wie BefĂŒrworter. Lehnten die einen sie bereits ab, ohne ... [weiter]
 
Der Maler Hermann Krupp. Malerei - Plastik - Kunst am Bau
Die erste ausfĂŒhrliche WerkĂŒbersicht mit 251 Abbildungen, 73 in Farbe, ĂŒber das kĂŒnstlerische Schaffen des 1926 in Hofheim am Taunus geborenen Malers Hermann Krupp beginnt mit einem farbigen Abbildungsteil seiner allerneusten Dialog-Serie. Daran schließt sich die eigentliche WerkĂŒbersicht an, ... [weiter]
 
Malerei und Skulptur. BrĂŒcke-Museum Berlin
Ein heller, bungalow-Ă€hnlicher Bau unter hohen Kiefern am Ende einer ruhigen Strasse: die Lage des 1967 eröffneten BrĂŒcke-Museums in Zehlendorf am Rand des GrĂŒnewalds könnte nicht reizvoller sein. Einzigartig jedoch ist seine Kunstsammlung, die ausschließlich Werke der “BrĂŒcke“-KĂŒnstler ... [weiter]
 
Curt Glaser. Kunsthistoriker Kunstkritiker Sammler. Eine deutsch-jĂŒdische Biographie
Der Arzt, Kunsthistoriker, Museumsmann, Kunstkritiker und Sammler Curt Glaser (1879-1943) ist einer der vergessenen Protagonisten des Kunstbetriebs vor 1933. Er war in den 1920er Jahren als Publizist und Direktor der Berliner Kunstbibliothek – heute eine Institution der Stiftung Preußischer ... [weiter]
 
Bild und Erkenntnis. Formen und Funktionen des Bildes in Wissenschaft und Technik
Die Natur-, Technik- und Lebenswissenschaft arbeitet heute mehr denn je mit Bildern. Der Unterschied zum Bild in der Kunst ist einerseits fundamental, hat das Bild dort einen autonomen Status, andererseits betonen die Herausgeber des vorliegenden Bandes "Bild und Erkenntnis" seien Bilder, wie in der ... [weiter]
 
Der irritierte Blick. Kunstrezeption und Aufmerksamkeit
Uneindeutige, instabile und unplausible visuelle PhĂ€nomene werden als beunruhigende „Wahrnehmungsstörungen“ oder visuelle „RĂ€tsel“ empfunden und irritieren als solche. Im Kontext kĂŒnstlerischer Wirkungsstrategien rĂŒckt die „visuelle Irritation“ nun ins Blickfeld ... [weiter]
 
Barock als Aufgabe
Die Forschung zum Werk des österreichischen Barockbaumeisters Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656-1723) galt - nicht zuletzt aufgrund der umfassenden Darstellungen Hans Sedlmayrs und Hans Aurenhammers - als eine der am grĂŒndlichsten analysierten Gebiete innerhalb der österreichischen ... [weiter]
 
Bilderlust und LesefrĂŒchte
Man mag es kaum fassen, bei der Vielzahl kunsthistorischer Forschung, auch ĂŒber das eigene Fach, wurde bislang in einem Bereich wenig ĂŒber ein zentrales Feld kunstwissenschaftlichen Publizierens, wie Text und Bild im Kunstbuch einander zugeordnet sind, wenig geforscht. Hier setzt vorliegende ... [weiter]
 
Die Baroness und das Guggenheim. Hilla von Rebay - Eine deutsche KĂŒnstlerin in New York
Hilla von Rebay? Eine deutsche KĂŒnstlerin in New York? Die 1890 in Straßburg – als Tochter eines preussischen Generals – geborene, 1927 in die USA ausgewanderte KĂŒnstlerin, Kunstsammlerin, Förderin der gegenstandslosen Kunst im und nach dem 2. Weltkrieg und MitbegrĂŒnderin des ... [weiter]
 
Verbotene Bilder
Ein Buch schlĂ€gt eine Welt auf, die immer existiert hat, aber nicht existieren durfte. KopfschĂŒttelnd, Augen reibend liest man ĂŒber „verbotene Bilder“, sieht man sie sich auf guten Abbildungen an. Eine traditionsreiche Kulturleistung legt dieser schöne Band dem Leser ans Herz und erhellt sie ... [weiter]
 
Mythos Herakles - arbeiten mit herakles
Der Religionswissenschaftler und -philosoph Klaus Heinrich (geb. 1927) legt mit dem 9. Band seiner Dahlemer Vorlesungen die des Wintersemesters 1975/1976 ĂŒber Herakles vor. Arbeiten mit herakles, nicht etwa arbeiten des herakles, lautet der Titel: ein Wortspiel, das zwar die 12 Arbeiten bzw. den ... [weiter]
 
Buchkunst und Kunstgeschichte im 20. Jahrhundert
Meist am Rand von Feuilletons großer Zeitungen und Zeitschriften kommt Buchkunst dann und wann, eher selten, vor. Nur wenige Buchhandlungen pflegen eine Sparte von Handpres-sendrucken, in denen hĂ€ufig Buchkunst zu bewundern ist. In einigen Galerien kann man auch fĂŒndig werden. Im Gegensatz dazu ... [weiter]
 
Selten eindeutig: Marcus Mrass untersucht „Gesten und GebĂ€rden“
Marcus Mrass’ nun als Buch veröffentlichte Dissertation „Gesten und GebĂ€rden“ versteht sich als eine „Begriffsbestimmung und Begriffsverwendung im Hinblick auf kunsthistorische Untersuchungen“: eine Untersuchung von immenser Bedeutung, wenn man sich vor Augen hĂ€lt, dass es doch seit ... [weiter]
 
Rirkrit Tiravanija's Soccer Half-Time Cookery-Book. Kochbuch fĂŒr die Halbzeit Pause
Der thailĂ€ndische KĂŒnstler Rirkrit Tiravanija, der 2004 den Hugo Boss Prize des Guggenheim Museums New York gewann, beschĂ€ftigt sich in seiner Kunst immer wieder mit Kochen und Essen. PĂŒnktlich zur WM 2006 hat er ein »Kochbuch fĂŒr die Halbzeitpause« kreiert, das 16 Rezepte enthĂ€lt: fĂŒr ... [weiter]
 
Das grosse RasenstĂŒck
Die WM-Stadt NĂŒrnberg zeigt zur Fußball-Weltmeisterschaft Kunst im öffentlichen Raum. Auf der »Laufmeile« zwischen Hauptbahnhof und Burg reihen sich spektakulĂ€re wie auch nachdenkliche, leisere Arbeiten, die ungewöhnliche Kontrastbilder zur gemĂŒtlichen Mittelalterkulisse der Stadt setzen. ... [weiter]
 
Schönheit der Chance - positionen + tendenzen
Noch ein Band zu Kunst und Fußball. Nein, eigentlich kann man es nicht mehr hören: Fußball und Kunst, Kunst und Fußball – eine im WM-Jahr etwas ĂŒberstrapazierte Kombination. Dutzende von Ausstellungen und BĂŒchern zum Thema haben uns ein wenig mĂŒde gemacht. Doch lohnt es sich dennoch in ... [weiter]
 
Matthias Weischer. Simultan
Selten befragt man bei einer Publikation als erstes das Impressum nach dem Grafikdesigner. In diesen Fall schon und stĂ¶ĂŸt dabei auf den Namen Markus Dreßer. Wahrlich kein Unbekannter in diesem Metier, erhielt er doch, so wirbt der Verlag Hatje Cantz, 2004 die Auszeichnung das ,Schönste Buch aus ... [weiter]
 
Erhart KĂ€stner — Julius Bissier
"Aufstand der Dinge" war einer der schönsten Buchtitel der alten Bundesrepublik, sein Autor, der Direktor der Herzog August Bibliothek in WolfenbĂŒttel, ist jedoch kaum noch bekannt. Er heißt Erhart KĂ€stner und stand dieser Institution von 1950 bis 1968 vor. KĂ€stner, 1904 geboren, starb 1974 im ... [weiter]
 
Ästhetische Grundbegriffe
Die Herausgeber des Lexikons "Ästhetische Grundbegriffe" (ÄGB) dĂŒrfen sich, ebenso wie der Verlag Metzler, bei dem das Werk erschien, zurĂŒcklehnen, der siebente und letzte Band ist erschienen und alles ging gut, nicht selbstverstĂ€ndlich bei der langen Vorgeschichte, die in die Zeit des ... [weiter]
 
Bernhard Heiliger 1915-1995
Kosmos eines Bildhauers: Monographie und Werkverzeichnis Bernhard Heiliger Der 1915 in Stettin geborene Bernhard Heiliger ist einer der bedeutendsten deutschen Bildhauer der Nachkriegszeit. Vor zehn Jahren verstarb Heiliger in Berlin – seitdem kĂŒmmert sich eine Stiftung um das Andenken des ... [weiter]
 
KĂŒnstlerbrĂŒder von den DĂŒrers zu den Duchamps
Eine Ausstellung im Haus der Kunst in MĂŒnchen (2006) will Großes, dem Geheimnis auf die Spur kommen, welche Faktoren die Kunst von KĂŒnstlern prĂ€gen, deren Geschwister ebenfalls KĂŒnstler waren oder sind. Da bietet sich, heute modern, die Genetik an, schließlich wurde bei Geschwistern im ... [weiter]
 
Die Macht der Karten
Schon die Kleinsten kennen sie, die Landkarte, allerdings, wie bei Alan A. Milnes 'Pu der BĂ€r' oder Janoschs 'Panama' als Darstellung eines fiktiven Raums. Davon ist in zwei Neuerscheinungen zum Thema nicht die Rede, sondern von realen RĂ€umen. Sie mĂŒssen auf ein zweidimensionales Format gebracht ... [weiter]
 
SchÀtze der russischen Metall-Ikonenkunst aus einem Jahrtausend
Die BestĂ€nde einer privaten, inzwischen recht bekannt gewordenen Sammlung russischer Ikonen aus Metall bieten ĂŒberreiche Materialien fĂŒr das hier angezeigte Buch. Es ist die bereits dritte Publikation des Verfassers, der mit Titeln wie "In Formsand gegossener Glaube" (1979) und "HeiligtĂŒmer aus ... [weiter]
 
Dazwischen - Die Vermittlung von Kunst
Zeitgenössische Kunst lebt von Spannungen, die vermittelt werden wollen. Gleichzeitig begreifen KĂŒnstler ihre Arbeit selbst bereits als Mediation. Zu dem komplexen Begriff der Vermittlung in der Kunst von der Romantik bis heute beziehen namhafte internationale Autoren Stellung wie Harald Szeemann, ... [weiter]
 
Mediale Emotionen. Zur Lenkung von GefĂŒhlen durch Bild und Sound.
GefĂŒhle werden zentral durch Medien und Kunst beeinflusst, dies scheint immer schon klar gewesen zu sein. Neu ist die Erkenntnis, dass Bildmedien und Emotionen eine Geschichte eng verknĂŒpfter Wechselwirkung besitzen, die sich nunmehr interdisziplinĂ€r erzĂ€hlen und analysieren lĂ€sst. In den ... [weiter]
 
Carlfriedrich Claus
Bild und Wort sind in Kunst und Literatur vielfach verschwistert und wie Geschwister es gelegentlich tun, kĂ€mpfen sie auch manchmal um die Rangfolge. Auch in Kunst, Literatur und Philosophie wird ĂŒber das VerhĂ€ltnis von Text und Bild philosophiert, bisweilen auch polemisiert. Der PalĂ€ontologe ... [weiter]
 
Fernando Botero
Leben, das aus der Form geraten ist: Ein neues Botero-Buch bei Swiridoff. Fernando Botero, 1932 im kolumbianischen Medellin geboren, gilt als weltzugewandter KĂŒnstler. Auf den ersten Blick wirkt die Opulenz und Sinnenfreude seiner wie aufgeblasenen Menschenfiguren sympathisch und heiter, doch ... [weiter]
 
Klassiker der Kunstphilosophie
Von der Kunsttheorie der griechischen Antike bis zu der französischen Kunstphilosophie im 20. Jahrhundert stellen die Klassiker der Kunstphilosophie Leben, Werk und Wirkung der großen Kunstphilosophen und -theoretiker dar. Ausgewiesene Experten bieten mit diesen PortrĂ€ts einen vorzĂŒglichen ... [weiter]
 
Geschichte der Landkarte
Schon die Kleinsten kennen sie, die Landkarte, allerdings, wie bei Alan A. Milnes 'Pu der BĂ€r' oder Janoschs 'Panama' als Darstellung eines fiktiven Raums. Davon ist in zwei Neuerscheinungen zum Thema nicht die Rede, sondern von realen RĂ€umen. Sie mĂŒssen auf ein zweidimensionales Format gebracht ... [weiter]
 
So viel Energie
KĂ€the Kollwitz schuf ihre berĂŒhmte »Pietà« erst mit 70 Jahren, Georgia O'Keeffe malt fast 80-jĂ€hrig ihr grĂ¶ĂŸtes GemĂ€lde und Louise Bourgeois ist bereits 88 Jahre alt, als ihre gigantische Installation »Maman« in der Londoner Tate Modern fĂŒr Furore sorgt. »So viel Energie« ist eine ... [weiter]
 
Piet Mondrian. Eine Retrospektive
Pieter Cornelis Mondrians (1872-1944) SpĂ€twerk, sein Spiel mit FlĂ€chen und den drei Grundfarben, ist ungemein populĂ€r als Verkaufsstrategie, als ideale Verpackung von alltĂ€glichen Artikeln, so als Markenzeichen einer Haarpflegeserie. Es trifft Mondrian, wie andere KĂŒnstler auch, deren Kunst als ... [weiter]
 
Art Works
Art Works erkundet die Themen und Trends in der zeitgenössischen Kunst. Jeder Band ist eine Kunstausstellung in Buchform: In einer Folge von „RĂ€umen“ erfahren wir, wie KĂŒnstler mit den unterschiedlichsten Mitteln die Kernfragen unserer Zeit reflektieren. Unter dem Begriff "Ort" zeigt dieser ... [weiter]
 
Die Alte Nationalgalerie Berlin
Wer den Louvre, das Rijksmuseum in Amsterdam oder die National Gallery in London schon mit dem Museumsleitfaden, den Scala Publishers aus England und der Beck-Verlag aus Deutschland gemeinsam herausgeben, aufgesucht hat, wird jetzt glĂŒcklich zu dem Band zur Alten Nationalgalerie Berlin greifen. Die ... [weiter]
 
Kunstförderung in Deutschland
Auf der Expo 2002 in Biel in der Schweiz widmete sich Ben Vautier in einem Werk dem viel diskutierten Thema Kunst und Geld und brachte Tafeln an wie "this is money", "I hate the money, I love" und "J'ai envie d'argent". Um Geld und Kunst dreht sich ein neues Handbuch fĂŒr Bildende KĂŒnstler, ... [weiter]
 
Bolognas neue Kunstbuchmesse: Artelibro
Zum zweiten Mal fand vom 22. bis 26. September in Bologna die Artelibro statt (www.artelibro.it). Die auf eine Initiative der Associazone Italiana Editori zurĂŒckgehende Veranstaltung, die dem Fehlen eines vergleichbaren Forums im Programm des Turiner Salone del Libro Abhilfe schaffen soll, konnte ... [weiter]
 
Pepperminta
Das Buch, das kein Buch ist, empfÀngt den Besitzer zwar als Pralinenschachtel verkleidet, ist aber dennoch ein Buch, denn man kann darin lesen, es in einer Buchhandlung kaufen, und es hat auch eine richtige ISBN und es kostet 37 Euro. Wenn der Leser diese Buch-Pralinenschachtel öffnet, entfaltet ... [weiter]
 
Klaus Fußmann. Metaphern der Flora
Blumen faszinieren den Maler Klaus Fußmann. Blumen und GĂ€rten sind neben den vielfĂ€ltigen Landschaften Deutschlands und der Welt seine bevorzugten Motive. Durch seine rege AusstellungstĂ€tigkeit und mit einer Reihe von BildbĂ€nden ist der KĂŒnstler bekannt geworden. Nicht zuletzt schĂ€tzen ihn ... [weiter]
 
Ornament in Europa - Symbol, Emblem, Allegorie
Viele Werke der bildenden Kunst und Literatur frĂŒherer Epochen sind ohne Kenntnis ihrer symbolischen und allegorischen Bedeutung nicht zu verstehen. Schon in der Antike formte man dafĂŒr Ausdruckssysteme, die im Mittelalter dann fortlaufend variiert und weiterentwickelt wurden. In der FrĂŒhen ... [weiter]
 
Der neue BildungswĂŒrfel
FĂŒnf CD’s fĂŒr die Bildung bietet der „Neue BildungswĂŒrfel“ des Verlages Directmedia und leistet damit einen interessanten Beitrag zur Auffrischung der allseits beklagten BildungslĂŒcken. Neben einer Basisbibliothek, die die wichtigsten Werke von ĂŒber 50 großen Deutschen Autoren im ... [weiter]
 
Die Kunst der Gegenwart und Walter Benjamin
Von Walter Benjamin (1892-1940) ist bekannt, daß er sich hĂ€ufig zu Kunstfragen Ă€ußerte. Er tat dies mehrfach in theoretischen Schriften, etwa dem Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“, als Rezensent zu BĂŒchern ĂŒber die KĂŒnste, so zu Bloßfeldts ... [weiter]
 
Museum der Unerhörten Dinge
„Es gibt vielleicht zwei Arten von BĂŒchern“, schrieb Walter Benjamin 1940 ĂŒber ein Buch, Le regard, des spĂ€teren Direktors der MusĂ©es de France Georges Salles. Benjamin unter-schied in seinem Artikel BĂŒcher die zeigen von jenen die schenken. „Derjenige“, so Benjamin weiter, „der Ihnen ... [weiter]
 
Zeitschichten im Limburger Dom
Die Ausstellung „Kunst und Kult - Zeitschichten im Limburger Dom“ gibt einen Überblick ĂŒber die großen VerĂ€nderungen, denen die Ausstattung insbesondere von Chor und Vierung des Limburger Domes mit den sich wandelnden liturgischen und Ă€sthetischen Vorstellungen unterworfen war. Ihre ... [weiter]
 
Distanz und Aneignung
Das noch junge Deutsche Forum fĂŒr Kunstgeschichte in Paris hat sich die Erforschung der Kunst Frankreichs und Deutschlands und vor allem des kĂŒnstlerischen Austausch zwischen diesen beiden LĂ€ndern verschrieben. In der Reihe „Passagen“ sind bereits einige BĂ€nde erschienen, die mit den hier ... [weiter]
 
Die Sprache des Papiers
„GĂ€be es unsere Kultur und die heutige Wissenschaft obne Papier?“ Fast eine rhetorische Frage im Vorwort eines Buches, das mit jeder Seite den Beweis dafĂŒr liefert, dass Papier „eine der vier grĂ¶ĂŸten Erfindungen ist, die zur Förderung der Weltkulturen beigetragen hat.“ Denn Papier ist ... [weiter]
 
Licht und Farbe in der Russischen Avantgarde
Der umfangreiche Katalog zum gleichnamigen Ausstellungsprojekt in Berlin, Wien und Thessaloniki bietet eine FĂŒlle an Hintergrundmaterialien und Abbildungen aller gezeigten Kunstwerke. Die zehn Sektionen der wichtigen Ausstellung - angefangen bei dem Thema 'Schwarz' ĂŒber 'Farbvorstellungen' oder ... [weiter]
 
ART WORKS
Mit einer neuen Reihe „Art Works“ prĂ€sentiert nun auch der Hildesheimer Gerstenberg Verlag seinen Lesern Werke zur zeitgenössischen Kunst. Dabei nimmt sich Art Works nicht einzelner KĂŒnstler an, sondern gruppiert Objekte und Installationen nach Themen und Trends, die sich dem Leser in einer ... [weiter]
 
GĂŒnther Uecker: Wasser Venezia
Wer einmal erlebt hat, wie sich in Venedig das Vertikale der Architektur mit der Waagerechten des Wassers in immer neuen Beziehungen im Tageslicht spielerisch mischt, der wird verstehen, warum KĂŒnstler sich in besonderer Weise vom Ambiente der Lagunenstadt angezogen fĂŒhlen können. Denn das Spiel ... [weiter]
 
Die utopische Stadt und andere Projekte
Utopie des Alltags: Ilya und Emilia Kabakovs fiktive Architektur. Die Sehnsucht nach der utopischen Stadt ist in Architektur und Kunst seit Anfang des 20. Jahrhunderts ungebrochen. Architektur als Traum, das ist auch das Thema der beiden KĂŒnstler Ilya und Emilia Kabakov, deren Werk jetzt ein ... [weiter]
 
Aldi-Multiple
Warum eigentlich nicht, wenn es doch der Bildung dient? FĂŒr je 12,99 EUR konnte man im Dezember 2003 'beim Aldi' zwischen Spaghetti und Tomatenmark ausgesprochen anspruchsvolle Kunstobjekte als Weihnachtsgeschenke erwerben. FĂŒnf KĂŒnstler: Norbert Cames, Georg SchĂ€del, Felix Droese, Carola Steege ... [weiter]
 
Das Doppelleben des Vermeer
Joannis Reynierszoon Vermeer (1632-1675), genannt Vermeer van Delft, gilt als einer der bekanntesten Maler des 17. Jahrhunderts. GegenwĂ€rtig zĂ€hlt man etwa dreißig authentische GemĂ€lde. 1947 löste der Maler und KunstfĂ€lscher Han van Meegeren (1889-1947) einen Skandal aus. Dieser trug dazu bei, ... [weiter]
 
Nezaket Ekici
Der vorliegende Katalog dokumentiert ein umfangreiches und vielfĂ€ltiges Werk, das sich aus Performances, Installationen, Fotografie und Video sowie dokumentarischem Material zusammensetzt. Die in Berlin lebende KĂŒnstlerin Nezaket Ekici erhielt in diesem Jahr fĂŒr ihre Installationen und ... [weiter]
 
Willi Sitte. Farben und Folgen
Willi Sitte, geboren 1921, einer der gelobtesten und gescholtensten deutschen Maler der Gegenwart, gibt in diesem Buch Auskunft ĂŒber ein bewegtes Leben. Der beschwerliche Weg vom Musterzeichner in einer böhmischen Teppichfabrik ĂŒber die „Hallesche KĂŒnstlerbrigade“ und andere Kreise von ... [weiter]
 
Wehrli, Ursus: Noch mehr Kunst aufrÀumen
Dass KĂŒnstler sich zuweilen extravagant gebĂ€rden, ist eine Binsenweisheit, aber dass KĂŒnstler „Kunst aufrĂ€umen“, wie dies Ursus (oder auch Urs) Wehrli gern betreibt, ist ungewöhnlich und erhebt den Verdacht - wenigstens aus deutscher Sicht -, dass hier Ungemach im Gange ist. Das AufrĂ€umen ... [weiter]
 
Hans Hartung
Das zu seinem hundertsten Geburtstag erschienene Buch zur Ausstellung im Kölner Ludwig Museum (Köln 2004) bietet neue Einblicke in das Werk Hans Hartungs (1904-1989) und kontrastiert frĂŒhe kleinformatige Papierarbeiten der 1920er Jahre mit spĂ€ten monumentalen Bildern, die er im letzten Jahrzehnt ... [weiter]
 
Die Schatzsucher von Venedig
In ihrem Roman aus den zwanziger Jahren „Die Schatzsucher von Venedig“ lĂ€sst die deutsch-jĂŒdische Autorin Ruth Landshoff-Yorck weniger die Stadt Venedig vor dem Auge des Lesers entstehen als viel mehr ein Partygeschehen in der Lagungenstadt, wie es auch im Berlin der 20er Jahre hĂ€tte ... [weiter]
 
Gerhard Marcks. Das plastische Werk
Ein ƒuvre-Verzeichnis fĂŒr den spĂ€ten Gerhard Marcks? Manchem wird er allenfalls noch als Leiter der Bauhaus-Töpferei bekannt sein oder als Schöpfer von Mahnmalen der Nachkriegszeit. Im Oktober ... [weiter]
 
Das evangelische AbendmahlsgerÀt in Deutschland
Nach den großen Werken des gelehrten Jesuiten Joseph Braun, aus den Jahren 1924 bzw. 1932, hat das christliche AltargerĂ€t bei Kunsthistorikern weit weniger Aufmerksamkeit gefunden, als es mit materieller Opulenz, in gestalterischer Vielfalt und mit tiefen kultischen SinnbezĂŒgen wohl verdiente. ... [weiter]
 
EinfĂŒhrung in die Kunstwissenschaft
Die Kunstwissenschaft hat in den letzten Jahren ihre Theorie- und Praxisfelder kontinuierlich erweitert. Die vorliegende EinfĂŒhrung stellt die GegenstĂ€nde, methodischen AnsĂ€tze und Berufsfelder des Faches vor. Um deren Reichweite und Bedeutung zu demonstrieren, beziehen sich die Autoren auf ein ... [weiter]
 
Thomas Theodor Heines Briefe
Sein Monogramm - TTH - kenne in Deutschland jedes Kind, schrieb der Maler Lovis Corinth 1906 ĂŒber Thomas Theodor Heine. Heine (1867-1948) war seit der GrĂŒndung des "Simplicissimus" durch den MĂŒnchner Verleger Albert Langen 1896 der wichtigste politische Zeichner dieser Satirezeitschrift, und er ... [weiter]
 
Sonja Braas. Forces
"Nature is a language, can't you read?" Nein, das haben wir (leider) verlernt. Sonja Braas ist eine Fotoromantikerin. Zumindest auf den ersten Blick. Das Cover ihres neuen Katalogbuchs kann einem richtig Angst machen. Da rumpelt dem Betrachter ein Eisblock entgegen, besser: wohl die Spitze des ... [weiter]
 
Kinderspiele
Von Paul Klee weiß man, daß er Puppen, Masken und andere Figuren fĂŒr seinen Sohn Felix modellierte, die ein oder andere NebenbeschĂ€ftigung von KĂŒnstlern auf dem Gebiet der Herstellung von Kinderspielzeug ist nur Insidern bekannt. Gleich zwei Kataloge, vom Stadtmuseum Hofheim am Taunus und der ... [weiter]
 
Leni Hoffmann
Die Welt ist nicht schön, zumindest nicht die Welt bundesrepublikanischer StĂ€dte, nicht der Asphalt, nicht die BaulĂŒcken, ParkplĂ€tze und Brachlandschaften weiter draußen. Aber Leni Hoffmann macht alles ein bißchen bunter. Vor allem mit Knet arbeitet die 1962 in Bad Pyrmont geborene, heute in ... [weiter]
 
Metzlers Kunsthistoriker-Lexikon
Wer sich ĂŒber deutschsprachige Kunsthistoriker und ihr Werk informieren wc' ‚ hatte es bisher nicht leicht. Sicher: Es gab Udo 'Kultermanns "Geschichte der Kunstgeschichte", und Heinrich DilIy hatte ĂŒber "Deutsche Kunsthistoriker 1933 - 1945" geforscht, aber ein Lexikon der prominenten und ... [weiter]
 
Auf einem anderen Blatt: Dichter als Maler
Der Katalog "Dichter als Maler" begleitete eine Ausstellung im ZĂŒricher Literaturmuseum Strauhof 2002. Der Katalog zeigt Bildnerisches von achtzig Autoren und Autorinnen aus fĂŒnfzehn europĂ€ischen Nationen der letzten zwei Jahrhunderte. Es wird nicht versucht, die vielen FĂ€lle, in denen Dichter ... [weiter]
 
Joseph Beuys. "Beethovens KĂŒche"
Die Bedeutung von "Beethovens KĂŒche" fĂŒr das kĂŒnstlerische Schaffen von Joseph Beuys Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre ergibt sich aus den zahlreichen formalen wie inhaltlichen Aspekten und BezĂŒgen, die sich in dieser temporĂ€ren Arbeit bĂŒndeln und die zugleich charakteristische ... [weiter]
 
Graphische Kunst
Die Zeitschrift Graphische Kunst wurde 1973 von Curt Visel gegrĂŒndet und hat sich zum Ziel gesetzt, die klassische Druckgraphik zu fördern. Sie erscheint in bibliophiler Ausstattung und ohne Anzeigen mit BeitrĂ€gen zu graphischen KĂŒnstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. In jedem Heft wird meist ... [weiter]
 
Rudolf Berliner
Die BĂŒcher und AufsĂ€tze des Kunsthistorikers Rudolf Berliner (1886 - 1967) dĂŒrfen mit zum wichtigsten gehören, was zur christlichen Kunst des Mittelalters ĂŒberhaupt publiziert worden ist. Zugleich sind sie nahezu unbekannt, allenfalls Experten darf man zu den Bewunderern Berliners zĂ€hlen. Das ... [weiter]
 
PortrÀt - Ikone - Kunst
Bilder gehören neben Sprache zu den Àltesten Formen menschlicher Kultur. Wie jedoch Bilder verstanden wurden und werden unterscheidet sich je nach Kultur, Epoche und Kontext erheblich. Die daraus resultierenden Bildparadigmen können untersucht und systematisch sowie historisch beschrieben werden. ... [weiter]
 
Wörterbuch der christlichen Ikonographie
Eingeweihte wußten schon immer die QualitĂ€t mancher SachbĂŒcher aus der ehemaligen DDR zu schĂ€tzen. Das galt nicht nur fĂŒr viele Naturwissenschaften, sondern auch fĂŒr kunsthistorische Themen, auch wenn man mit dem Nachdruck vergriffener Auflagen sich nicht sehr beeilte. Nun ist erstmals neu ... [weiter]
 
James Joyce als Inspirationsquelle fĂŒr Joseph Beuys
Je mehr das Wort zurĂŒckblickt desto geheimnisvoller erblickt es uns: BEUYS. Doch Beuys wĂ€re nicht Beuys wenn sich der KĂŒnstler nicht schon sehr frĂŒh mit einem Geisteshelden beschĂ€ftigt hĂ€tte, der Ă€hnlich wie Rudolf Steiner, zu einer Art geistigen Tranformationsmaschine wurde: JOYCE. Unter ... [weiter]
 
Das Cover von Sgt. Pepper
Sgt.Pepper`s Lonely Hearts Club Band, die 1967 erschienene Langspielplatte der Beatles, zÀhlt zu den erfolgreichsten Schallplatten der Musikgeschichte - nicht zuletzt wegen des Covers, das als ebenso innovativ und originell wahrgenommen wurde wie die Musik und das gesamte Konzept des Pop-Albums. ... [weiter]
 
Anmut und Askese. FrĂŒhe Skulpturen aus Indien
Eine kleine, aber feine Ausstellung bot das Museum fĂŒr Indische Kunst in Berlin im Herbst 2003 mit Werken der friihen und vorklassischen Bildhauerkunst Indiens aus den Museen von Neu Delhi, Mathura und Lucknow. Gezeigt wurden 40 Skulpturen, Reliefs und Architekturelemente, Bildnisse und Statuen von ... [weiter]
 
Der Klang der Dinge. Paul Klee - ein Leben
Paul Klee (1879-1940) ist einer der populĂ€rsten KĂŒnstler der Moderne, seine Bilder gehören zu den am hĂ€ufigsten reproduzierten Werken und seine Ausstellungen sind immer wieder Publikumsmagnete. Nun ist eine neue Biographie zu diesem KĂŒnstler erschienen, worin der Autor die Faszination dieses ... [weiter]
 
Vasari, Giorgio: Kunsttheorie und Kunstgeschichte
Giorgio Vasari, 1511-1574, aus Arezzo in der Toskana, war ein Universalgenie. Er war nicht nur Maler und Architekt, z. B. der Baumeister der Uffizien, er war auch Berater der Medici, er war Kunstsammler und Historiker. Sein Hauptwerk sind die Lebensbeschreibungen (Le Vite) der berĂŒhmtesten ... [weiter]
 
Thomas Kohl. "Über die Ebene hin"
"Den 20. ging Lenz durchs Gebirg. Die Gipfel und hohen BergflĂ€chen im Schnee, die TĂ€ler hinunter graues Gestein, grĂŒne FlĂ€chen, Felsen und Tannen." So beginnt, wie wir in der Schule gelernt haben, das vielleicht dramatischste und subjektivste StĂŒck Literatur, welches das frĂŒhe 19. Jahrhundert ... [weiter]
 
Portraits
Es sind Bilder kleiner oder junger MĂ€dchen, Bilder von Frauen wĂ€hrend der Schwangerschaft. Es sind Fotos und GemĂ€lde, GemĂ€lde aus der Zeit um 1900 und Fotos aus der jĂŒngsten Vergangenheit. Der Herausgeber und Leiter des Bremer Paula-Modersohn-Becker Museums, Rainer Stamm, hat es gewagt, zwei ... [weiter]
 
Die BeschÀmung der Philister. Wie die Kunst sich der Kritik entledigte.
Texte zeitgenössischer Kunstkritik lesen sich oft wie groteske Produkte entfesselter Prosa. Hemmungslos werden SchwĂ€lle rhetorischen Unfugs ĂŒber den Leser ausgeschĂŒttet. Statt einer kritischen Analyse oder einer sachlichen Beschreibung eines Werks liefert die Kunstkritik oft poetisch ... [weiter]
 
Pulsschlag
Herz und Kreislauf nehmen im Werk von Joseph Beuys eine zentrale Stelle ein. Joseph Beuys, der eigentlich hatte Arzt werden wollen, war wie kein zweiter KĂŒnstler nach 1945, interessiert, naturwissenschaftliche und Ă€sthetische Modelle zusammen zu fĂŒhren. In der glĂŒcklichen Metapher des ... [weiter]
 
40 Jahre Fluxus und die Folgen
Was ist Fluxus? Auf diese Frage kann kaum jemand Antwort geben, auch eingeschworene Fluxisten nicht. Wo Fluxus ist, ist einfacher zu beantworten: Immer wieder in Wiesbaden. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden wurde auch im SpÀtsommer des Jahres 2002 zum Zentrum der internationalen ... [weiter]
 
GemÀlde 19. und 20. Jahrhundert Augustinermuseum Freiburg
Mit dem Bestandskatalog „Gemalde des 19. und 20. Jahrhunderts“ legt das Augustinermuseum Freiburg ein Werk vor, das die herausragende Bedeutung seiner Sammlung badischer - vor allem sĂŒdbadischer - Malerei eindrucksvoll belegt. Schon 1836 als Teil der "AltertĂŒmer-Sammlung" erwĂ€hnt, umfaßt sie ... [weiter]
 
Luc Tuymans
Zur großen diesjĂ€hrigen Ausstellungstournee von Luc Tuymans, die im Kunstverein Hannover startete und ĂŒber die Pinakothek der Moderne in MĂŒnchen in den Kunstverein St. Gallen wandert, ist bei Hatje Cantz ein handliches Buch mit knapp 120 gebundenen Seiten in dezentem Hellblau erschienen. Nach ... [weiter]
 
Lexikon Kunstwissenschaft
Die Kunstgeschichte ist Teil der Bildwissenschaft, die innerhalb einer Bildanthropologie verankert und mittels rezeptionsĂ€sthetischer Fragen zum Sprechen gebracht wird. Derartig verkĂŒrzt könnte man die derzeitigen Tendenzen beschreiben, die die frĂŒhere Disziplin Kunstgeschichte seit einigen ... [weiter]
 
Kunst, Medien, PĂ€dagogik
„Sense & cyber“ – dieses ehrgeizige Modellprojekt erprobt die Integration neuer Medien-Technologie in die Praxis von Kunstschulen – seine Ergebnisse sind jedoch fĂŒr den Kunstunterrricht generell von grĂ¶ĂŸtem Interesse. An verschiedenen Orten mit individuellen AnsĂ€tzen unter ... [weiter]
 
»Emil Schumacher - Unveröffentlichte Gouachen und Ölbilder 1989-1999
Ausstellung vom 4. April bis 5. September 2004 im Museum Schloss Moyland. Bisher kaum gesehene Arbeiten aus dem letzten Lebensjahrzehnt Emil Schumachers (1912 – 1999) zeigt diese Ausstellung erstmalig im Rheinland. Insgesamt 50 Gouachen und einige Ölbilder geben Einblick in das SpĂ€twerk einer ... [weiter]
 
Belser KunstfÀcher. Meisterwerke 19. Jahrhundert
Nicht Buch und nicht Gesellschaftsspiel, dieser KunstfÀcher bietet von beidem etwas: lexikalisch knappe Informationen auf spielerische Weise vermittelt. Die ersten Exemplare dieser "völlig neu konzipierten" Medien-Reihe stellt die "bekanntesten Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung ... [weiter]
 
Die großen Kathedralen. Gotische Baukunst in Europa.
Mit Interesse werden Leser und Leserinnen zur vorliegenden Publikation ĂŒber fĂŒnfzehn europĂ€ische Kathedralen der Gotik greifen, lĂ€sst der Titel doch eine leicht lesbare Darstellung vermuten, die zugleich tief in die Kathedralbaukunst Europas einfĂŒhrt. Eine solche hinfĂŒhrende Beschreibung des ... [weiter]
 
GĂŒnther Förg (prĂ€sentiert) Karl von Pidoll: Aus der Werkstatt eines KĂŒnstlers
In dieser von Gerhard Theewen herausgegebenen neuen Edition bekommt der Begriff „KĂŒnstlerbuch“ eine neue Dimension. Der fĂŒr die Edition Ex Libris eingeladene KĂŒnstler wĂ€hlt ein fĂŒr seine Arbeit, sein KunstverstĂ€ndnis, bedeutendes Buch aus, das er unter seinem Namen als Reprint ... [weiter]
 
Kunstgeschichte. Eine EinfĂŒhrung
„Die Untersuchung der Funktion (von Kunst, M.K.) wird dort besonders schwierig, wo nicht nach der Funktion eines bestimmten Werks, sondern nach der Kunst als Funktion des Werks – oder nach der Ă€sthetischen Funktion von Kunst – gefragt wird.“ Diese Fragestellung Hans Beltings, 1985 erstmals ... [weiter]
 
Große RenĂ© Acht-Retrospektive im Museum Schloss Moyland
“keiner Schule sich verschreiben“ Große RenĂ© Acht-Retrospektive im Museum Schloss Moyland RenĂ© Acht (1920 - 1998) — Werke aus sechs Jahrzehnten (14. MĂ€rz — 6. Juni 2004) Ausstellungshalle Schloß Moyland In Fachkreisen dĂŒrfte die erstmals alle Gattungen und Werkphasen umfassende ... [weiter]
 
Körper-Szenarien
Das Bild und der Körper sind zu zentralen Chiffren der zeitgenössischen Kultur geworden. FĂŒr diesen Zusammenhang bilden die experimentellen Strukturen der Medienkunst eine eigenstĂ€ndige Diskursebene aus. Unter BerĂŒcksichtigung der zeitrĂ€umlich orientierten Körperkonstruktionen der Minimal- ... [weiter]
 
DĂ©jĂ  vu. in Literatur und bildender Kunst
Das Déjà-vu gehört zu den Grundfiguren der Moderne. Erlebnisse von Wiederholung und Verdopplung irritieren und faszinieren in ihrer Kultur der Distanz. Ausgehend von der Genese des Déjà-vu-Begriffs in der Psychologie des spÀten 19. Jahrhunderts blicken die BeitrÀge auf die lange Tradition des ... [weiter]
 
Max Liebermann. Poesie des einfachen Lebens. - Ausstellung noch bis Ende Februar
Zusammen mit Lovis Corinth und Max Slevogt bildet er das Dreigestirn des deutschen Impressionismus, gilt als dessen Hauptvertreter: der Maler Max Liebermann (1847-1935), Sohn einer alteingesessenen jĂŒdischen Fabrikantenfamilie in Berlin. Aber Liebermann war kein Impressionist im französischen ... [weiter]
 
Sehenlernen im Museum
In diesem Buch wird eine Vielzahl von Anstrengungen unternommen, um eine möglichst wirkungsvolle Inszenierung von AusstellungsstĂŒcken zu erreichen, denn die Schau aufs auratische Objekt hat trotz anderer, zuweilen beliebterer, weil leichter konsumierbarer Kulturtechniken bis heute nichts an seiner ... [weiter]
 
KĂŒnstlerinnen
Isabelle Graw (Jahrgang 1962), Redakteurin und schließlich Herausgeberin der "Texte zur Kunst", ist schon seit den 1990 als wortgewandte Kunsttheoretikerin aufgefallen. Nun als Professorin fĂŒr Kunsttheorie an der StĂ€delschule Frankfurt hat sie das Ergebnis langjĂ€hriger Forschungsarbeit unter dem ... [weiter]
 
Sakrale Bauten entziffern
In Kirchen sind in besonderer Weise Kunst, Architektur- und Baugeschichte. aber auch die verschiedenen Zeugnisse von Glaubenspraxis miteinander verknĂŒpft. Ähnlich komplex und vielschichtig sind auch die Motive der Kirchenbesucherinnen und -besucher, die immer wieder sakrale RĂ€ume aufsuchen. Viele ... [weiter]
 
Die Moderne und ihre Sammler
"Die gegenwĂ€rtige Malerei, ich meine damit die französische Malerei von Manet bis Maurice Denis und van Gogh, ist fĂŒr mich eines der Dinge, die mir das Leben ĂŒberhaupt verschönen", schreibt Hugo von Hofmannsthal 1905 an Maximilian Harden und umreißt damit eine affirmative Haltung zur ... [weiter]
 
Weltreisen - Klaus Fussmann
"Meine Malerei gleicht meinem flĂŒchtigen Blick; ich male schnell. Denn nur im provisorischen Arbeiten erschließt sich mir die fliehende Zeit...WĂŒrde ich Details addieren, wĂ€re das FlĂŒchtige der Erscheinung verloren und was ich eigentlich zeigen wollte, wĂŒrde mir im lĂ€ngeren Malprozess ... [weiter]
 
Mensch und Arbeit
Dieses Buch stellt die Eckhardt G. Grohmann Collection an der Milwaukee School of Engineering vor. Die Sammlung besteht aus mehr als 400 GemÀlden und Bronzen zum Thema von Arbeit und Industrie. Sie umfasst eine Zeitspanne von 400 Jahren und bietet eine breite Einsicht in die Geschichte von Arbeit, ... [weiter]
 
Robert Filliou - Genie ohne Talent
Robert Filliou, der die Verbindung von Poesie und Kunst als die wichtigste Errungenschaft der Moderne bezeichnet, lĂ€sst sich kaum auf ein bestimmtes kĂŒnstlerisches Medium beschrĂ€nken. Der Autor von TheaterstĂŒcken und Aktionsgedichten begann in den sechziger Jahren bildnerisch zu arbeiten und war ... [weiter]
 
Mit dem RĂŒcken zur Kunst
Zwei BĂŒcher der kleinen Kulturwissenschaftlichen Bibliothek warten ihrer Leserschaft. Wo FĂŒhrungskrĂ€fte sich noch vor zwanzig Jahren in gediegenem Mobilar und mit ebenso gediegenen ÖlgemĂ€lden abbilden ließen, stehen sie heute vor moderner Kunst. Moderne Kunst im Umfeld von Geld und Macht: ... [weiter]
 
CrĂšme de la cream?
CrĂšme de la cream ? - 10 Kuratoren finden 100 KĂŒnstler Jede Form einer Ă€ußeren PrĂ€sentation - wie etwa eine Kunst-Ausstellung – beruht auf einem Effekt, der durch die Auswahl ihrer Elemente bewirkt wird. In einer Bilder-Welt, die zunehmend aus Ă€hnlicher werdenden Informationen, Kontexten ... [weiter]
 
Jan Peter Thorbecke - Ausstellung 16.11.2003 - 21.3.2004
Graphische Arbeiten 1985 — 2003. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von etwa 80 Arbeiten aus dem in der Mitte der 80er Jahre einsetzenden, reichen druckgraphischen ƒuvre Jan Peter Thorbeckes, der in BrĂŒssel lebt. Technisch gesehen bilden Kaltnadelradierung, WeichgrundĂ€tzung und Holzschnitt ... [weiter]
 
Lore Bert - Ausstellung vom 17.12.03 - 27. 3. 2004
Lore Bert. Architettura Veneziana. Zur Wiedereröffnung des Gran Teatro La Fenice, die mit einer Konzertreihe in der Woche vom 14. - 21. Dezemher 2003 mit internationalem Publikum gefeiert wird, prÀsentiert die direkt neben dem Theater liegende Galerie Dorothea van der Koelen die neuesten ... [weiter]
 
Menashe Kadishman
Der israelische KĂŒnstler Menashe Kadishman Auf dem Katalog zu der Ausstellung „Moledet Motherland“ ist Menashe Kadishman mit einem Esel vor der alten Stadtmauer in Jerusalem zu sehen. Ein sympathisches Tier, das der KĂŒnstler offenbar ins Herz geschlossen hat. Er umarmt den Esel und schaut ... [weiter]
 
Grundlagen der modernen Kunst
In dieser historisch-morphologischen Untersuchung werden die Prinzipien dargelegt, aus denen die moderne Kunst ihren formalen und gedanklichen „Spielraum bezieht. Die Problematik der Gegenwartskunst erfĂ€hrt ihre Erhellung aus Wurzeln, die in das Mittelalter, die Renaissance und den Manierismus ... [weiter]
 
René Magritte
“Meine Bilder sind in meinen Augen gĂŒltig, wenn die GegenstĂ€nde, die sie darstellen, Interpretationen durch Symbole oder andere ErklĂ€rungen widerstehen.“ RenĂ© Magritte (1898 -1967), der belgische Meister des Surrealismus, fixiert kĂŒhl, distanziert und systematisch die reale Welt, betrachtet ... [weiter]
 
Nietzsches Italien
Mit seinem Buch "Nietzsches Italien. StĂ€dte, GĂ€rten und PalĂ€ste" nimmt der renommierte Berliner Kunsthistoriker Tilmann Buddensieg die Italienerfahrungen des Philosophen Friedrich Nietzsche in den Blick. Damit entdeckt Buddensieg ein Thema, von dem man gemeinhin glaubte, es existiere ĂŒberhaupt ... [weiter]
 
Sternstunden der Kunst
Mit 25 Meisterwerken vom Alten Ägypten bis zur Gegenwart fĂŒhrt Susanne Partsch kundig und unterhaltsam durch die Kunstgeschichte. Die ausgewĂ€hlten GemĂ€lde, Skulpturen undBauten sind den meisten bereits vertraut, jedoch sind nicht jedem die faszinierenden Geschichten bekannt, die sich um diese ... [weiter]
 
Konkrete Kunst in Europa nach 1945
Über drei Jahrzehnte hinweg haben der Privatmann Peter C. Ruppert und seine Frau Rosemarie eine Kunstsammlung aufgebaut, die mit rund 245 Werken die Entwicklung und Ausbreitung der konkreten Kunst von 1945 bis heute im gesamten europĂ€ischen Raum anschaulich dokumentiert. Innerhalb der Kunst hat ... [weiter]
 
Die Zukunft des Kunstmarktes
Thesen zu "Sinn und Wegen des Managements fĂŒr Kunst“ in einer Essaysammlung zusammen zu tragen, heißt auch hinlĂ€nglich bekannte Standpunkt zu reproduzieren. Zielen aber solche Betrachtungen auf "Die Zukunft des Kunstmarktes“, steht zu vermuten, dass sogar eine Schar bekannter ... [weiter]
 
Abraham David Christian. Alb.
Abraham David Christians Zeichnungszyklus ist eine Wiederbegegnung mit der schwĂ€bischen Alb, einer ihm lange bekannten Landschaft. Doch: keine GemĂŒtlichkeit oder Behaglichkeit, keine SentimentalitĂ€t, die das Vertraute, die Heimat gegen das Fremde ausspielt. Ein hoher Klang, der die nĂ€chste NĂ€he ... [weiter]
 
Abraham David Christian. Die Sprache des Menschen
"Die Sprache des Menschen / The Language of Man" prĂ€sentiert fragil wirkende Papierarbeiten Abraham David Christians, die in ihrer formalen Geschlossenheit als "Zeichen im Raum" verstanden werden können, als Sprache, die keiner Worte bedarf. Der KĂŒnstler verwendet Papier, um seine leichten ... [weiter]
 
MARS. Kunst und Krieg
Nach zwei Weltkriegen im 20. Jahrhundert haben wir uns in Europa fĂŒr Jahrzehnte der Illusion eines Friedens hingegeben. Sigmund Freud schrieb 1932 in einem Brief an Albert Einstein: „Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg“. Doch haben wir uns heute – nachdem ... [weiter]
 
Kunst-Raum-Strasse
In Wiesbaden hat es die Moderne schwer. Wenn Sie sich zeigt, dann meistens hinter dicken Mauern des Historismus wie im Museum an der Wilhelmstraße – oder in der GrĂŒndervilla des Nassauischen Kunstvereins. Dort, wo sie öffentlich ist, fĂ€llt sie in der BĂŒrgerstadt mehr auf als ĂŒblich: Sie ... [weiter]
 
Raum. Kunst. Skulptur
In Wiesbaden hat es die Moderne schwer. Wenn Sie sich zeigt, dann meistens hinter dicken Mauern des Historismus wie im Museum an der Wilhelmstraße – oder in der GrĂŒndervilla des Nassauischen Kunstvereins. Dort, wo sie öffentlich ist, fĂ€llt sie in der BĂŒrgerstadt mehr auf als ĂŒblich: Sie ... [weiter]
 
Das System Klaus Beyer
Eine unfreiwillige Kunstform: Kerzenzieher, Filmemacher, Komponist und Poet - UniversalkĂŒnstler sind heute selten geworden. Klaus Beyer, der geniale Dilettant aus Berlin darf indes zu ihnen gerechnet werden. Und sein Verleger Martin Schmitz stapelt nicht gerade tief: "Seine Fans nennen ihn ... [weiter]
 
Elisabeth Coester
Elisabeth Wynhoff: Elisabeth Coester - Eine KĂŒnstlerin des religiösen Expressionismus. 191 S., 140 Abb., dav. 16 fb., Br., EUR 18,40; Gb., EUR 23,50 Vom 10. August 2003 - 2. November 2003 Die Ausstellung zeigt Werke von Elisabeth Coester (1900-1941) aus dem Bestand des Museums Schloss Moyland. ... [weiter]
 
Gigantensturz
Dass ein mythologisches Bildsujet instrumentalisiert wurde, um innerhalb seines historisch-politischen Kontexts ĂŒber die UnverrĂŒckbarkeit bestimmter geordneter VerhĂ€ltnisse zu reflektieren, ist die zentrale These von Andreas W. Vetters Dissertation "Gigantensturz-Darstellungen in der ... [weiter]
 
Krieg und Kunst
Die Welt brennt an allen Ecken. Radikale Erhebungen nationaler und kultureller Minderheiten, fundamentalistische Ausschreitungen der vermeintlich RechtglĂ€ubigen gegen die angeblich Verblendeten und „Menschheitserlöser" wie George W. Bush lassen jede globale Ordnung aus den Fugen geraten. Krieg ... [weiter]
 
Rudolf Kurz
Der im schwÀbisch-hohenlohischen Grenzbereich in Ellwangen und Stimpfach lebende und arbeitende Bildhauer und Maler stellt in diesem Buch sein facettenreiches Werk vor, das von der Kunst im öffentlichen und kirchlichen Raum bis hin zum freien Kunstschaffen reicht. Sein von Konsequenz geprÀgtes ... [weiter]
 
Rik van Iersel
Seit mehr als zwanzig Jahren hat sich die englische Rockband The Fall in einem Ton eingeschlossen, den sie bis zum Stillstand wiederholt. Dunkel klingt dieser Ton, grollend und splitternd. Ein Bass, ein Schlagzeug und eine E-Gitarre erschaffen ihn gemeinsam, das Schlagzeug rumpelt eintönig, Bass ... [weiter]
 
Emil Nolde im Dialog
Die mit dieser Publikation belegte AnnĂ€herung an das Werk Emil Noldes konzentriert sich ausschließlich auf die spannungsreichen und wechselvollen Jahre 1905 - 1913 und widmet sich damit dem bisher weniger untersuchten Bereich der Nolde-Forschung. In keiner Phase seines Lebens pflegte Nolde derart ... [weiter]
 
Gottfried Honegger
Gottfried Honegger, geboren 1917 in ZĂŒrich, war ab 1938 als Werbegrafiker tĂ€tig, den Durchbruch zur freien Kunst brachte 1958 ein dreijĂ€hriger Aufenthalt in New York. Seit 1960 lebt und arbeitet er in Paris, heute auch in Cannes, CĂŽte d' Azur. 1989 fand die erste Ausstellung in Mainz statt. ... [weiter]
 
Die RaritÀtenkammer des Mark Dion
Mit diesem Reprint aus der Bibliothek des amerikanischen KĂŒnstlers Mark Dion startet die Edition Exlibris. Den Interessen und Forschungen des KĂŒnstlers entsprechend wurde das 1704 verfasste anonym erschienene Buch ĂŒber Kunst- und RaritĂ€tenkammern neu aufgelegt und steht damit sowohl dem ... [weiter]
 
Anatomie als Kunst
Die Kunst der anatomischen Wachsbildnerei zĂ€hlt zu den aufregendsten Themen sowohl der Geschichte der Medizin als auch der europĂ€ischen Kunstgeschichte. Denn das anatomisch detailgenaue Modell aus Wachs - eines Körpers oder seiner Glieder - suggeriert die Überwindung des Todes und verleiht der ... [weiter]
 
Wolfgang Bier
Der Bildhauer Wolfgang Bier (1943 - 1998) wÀhlte das Material Eisen zu seinem bevorzugten Werkstoff. Mit diesem sperrigen, harten und widerstÀndigen Element setzte er sich wieder und wieder auseinander. Geschmiedete Eisenteile kombinierte er oft mit Alteisen wie Maschinenteilen, metallischen ... [weiter]
 
Der Kunstbetrieb, die Ausstellung, das Kombinieren
Der heutige Kunst- und Medienbetrieb produziert heute zunehmend GrenzĂŒberschreitungen und Paradoxien auf unterschiedlichsten Ebenen: Kunsthistoriker entwickeln sich zu ErzĂ€hlern und/oder Feuilletonisten, KĂŒnstler kuratieren eigene und fremde Ausstellungen, Kuratoren schreiben ĂŒber die ... [weiter]
 
Vertraulicher Bericht ĂŒber den Verkauf eine Kommode und andere Kunstgeschichten
Der landlĂ€ufigen Meinung, dass die BeschĂ€ftigung mit schönen, geistreichen Dingen die damit verbundene Arbeit adele oder gar auf das Treiben der damit BeschĂ€ftigten abfĂ€rbe, begegnet Wolfgang Kemp mit seinem Buch "Vertraulicher Bericht ĂŒber den Verkauf einer Kommode und andere ... [weiter]
 
Erfundene Kunst
Es gibt BĂŒcher und Projekte, die hĂ€tte man - gemeinsam mit Freunden und bei einigen Flaschen Wein - am liebsten selbst ersonnen; so etwa die "EnzyklopĂ€die der unexakten Wissenschaften", die der französische Schriftsteller Raymond Queneau zusammenstellte und schließlich in seinem Roman "Die ... [weiter]
 
Mit Haut und Haaren
Auf knapp 160 Seiten schildert Marina Schneede unter dem Titel "Mit Haut und Haaren. Der Körper in der zeitgenössischen Kunst" ein zentrales Bildmotiv der bildenden Kunst seit den 60er Jahren. Viele BĂŒcher und Ausstellungen widmeten sich in den letzten Jahren der Aufarbeitung dieses Themas, nun ... [weiter]
 
Körperproduktionen
Der Gencode des Menschen ist entschlĂŒsselt und die Konstruktion des "Homo sapiens perfectus" wird verkĂŒndet. Doch die Generierung der Körper beginnt nicht erst im Genlabor. Ebenso wie die gentechnische wird auch die digitale Revolution proklamiert. Steht wirklich ein Paradigmenwechsel an? Werden ... [weiter]
 
Theo - Eine Retrospektive
Ausstellung vom 9. Februar bis 27. April im Schloss Moyland. Theo wurde 1918 in Stolberg bei Aachen geboren und lebte von 1977 bis zu seinem Tode nahezu unbemerkt in einem Pflegeheim in Weeze am Niederrhein. Erst zu Beginn der 80er Jahre wurde Robert KĂŒppers, der damals ein Praktikum auf der ... [weiter]
 
Wolfgang Schulte (1911-1936)
Erstmals wird in diesem Ausstellungkatalog das zeichnerische Werk Wolfgang Schultes in der Öffentlichkeit vorgestellt. Wolfgang Schulte, 1911 in Köln geboren, stammte aus einer Familie, die vom Gedankengut der Sozialdemokratie und der Freidenker geprĂ€gt war. Ab 1933 war die Familie von der ... [weiter]
 
Emanuel Raab. Nachtland
Nachts sind alle Katzen grau: Das nĂ€chtliche Dunkel verschleiert die Wahrnehmung der Welt. FĂŒr die Fotografie gilt dies in besonderem Maße, denn sie lebt vom Licht. Wie die Nacht den Blick auf die Dinge verĂ€ndert, wie sie die Stadtlandschaft in ein unheimliches Licht taucht - das ist das Thema ... [weiter]
 
Kunst als Sendung
Ohne hier gleich schon in eine Eloge ausschweifen zu wollen - die LektĂŒre von Dieter Daniels Kunst als Sendung gehört mit Abstand zu den lesenswertesten Abhandlungen, die sich der komplexen Thematik der Wechselbeziehungen zwischen Medien, Kunst und Medienkunst widmet.weiter]
 
Kunst am Computer
Welche Möglichkeiten und Grenzen eröffnet der Computer als gestalterisches Werkzeug? Was charakterisiert das digitale Bild? Diese und andere Fragen erörtert Karin Guminski in der breit angelegten Studie, in der das digitale-statische Bild von den AnfĂ€ngen in den fĂŒnfziger Jahren bis zur ... [weiter]
 
Fake - oder die Kunst der FĂ€lschung
Dass ein Ă€sthetisch erzeugtes LĂŒgen - oder eleganter formuliert: ein Entzug von als sicher geglaubten Wahrheiten - heute in Kunst und Literatur nach wie vor Karriere macht, hat uns jĂŒngst Umberto Eco mit seinem Roman Baudolino wieder einmal mehr verdeutlicht. Eine Ă€hnliche Strategie ist auch im ... [weiter]
 
Kunst nach Metern
Die GemĂ€ldegalerie im Taschenformat Die Geschichte der Malerei der vergangenen 2000 Jahre zeigt der KunstZollstock in 58 ausgewĂ€hlten Mini-Bildchen. Von den römischen Grabbildnissen und Mosaiken ĂŒber die islamische, chinesische und Maya-Kunst, ĂŒber die Renaissance bis in die Moderne ziehen ... [weiter]
 
Shopping - Konsumenten-KĂŒnstler
KĂŒnstler inszenieren heute nicht nur Kunst, sondern akzentuieren buchstĂ€blich deren Warencharakter: sie unterlaufen heute vielfach den Werkbegriff, indem sie etwa auf heimtĂŒckische Weise die ihnen zugewiesene AusstellungsflĂ€che fĂŒr die Dauer der Ausstellung weiter vermieten, sie parodieren die ... [weiter]
 
Kara Walker
Das Buch erschien anlĂ€ĂŸlich der Ausstellung - For the Benefit of all the Races of Mankind (mos specially the Master one, Boss) An Exhibition of Artifacts, Remnants and Effluvia. EXCAVATED from the Black Heart of a Negress-, die in diesem Sommer in Hannover stattfand. Kara Walker verwandelt ... [weiter]
 
Sophie Taeuber-Arp
Sophie Taeuber-Arp (1889-1943) ist eine der bedeutendsten Figuren der Schweizer Kunstgeschichte. In ihrem Schaffen nehmen Arbeiten auf Papier einen zentralen Platz ein. Erstmalig werden in diesem Katalogbuch, das im Zusammenhang mit einer PrÀsentation des Kunstmuseum Solothurn entstand, ihre ... [weiter]
 
Orpheus in den KĂŒnsten
Orpheus – ein Mythos wie wenige. Vor allem zwei Menschheitsvorstellungen verbinden sich damit. Einmal der Gedanke von der wirklichkeitsverĂ€ndernden Macht des Gesanges und der Dichtng, das Bild des SĂ€ngers und Poeten, dem die belebte und unbelebte Natur zu Diensten ist: die wilden Tiere, die ... [weiter]
 
Giorgio Morandi: GemÀlde - Aquarelle - Zeichnungen - Druckgraphik
Das "stille", auf wenige Motive konzentrierte Werk des Italieners Giorgio Morandi (1890-1964) paßt in keine der zeitgenössischen Kunstrichtungen. Dennoch oder gerade deshalb fasziniert die "malerische VirtuositĂ€t" (W. Hofmann) seiner Stilleben, "die", so Karl Ruhrberg, "in zurĂŒckhaltender ... [weiter]
 
Bildlabor
In den letzten Jahren haben Pflanzenphotos wieder Konjunktur: Erich Haeckel, Karl Bloßfeldt, Albert Renger-Patzsch, soeben wurden auch Paul Wolffs "Formen des Lebens" wieder aufgelegt, Makro-Aufnahmen von Pflanzenteilen, auch der Sammelband "Flora Photographica" (s. unsere Titelliste) fĂŒgt sich in ... [weiter]
 
Farbe, Felder, Philosophie
Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir haben es hier mit einem ganz besonderen Buch ĂŒber zeitgenössische Kunst zu tun. Ein Buch, das sich still und leise, und dadurch nur um so deutlicher, aus der riesigen FĂŒlle all dessen, was Jahr fĂŒr Jahr ĂŒber Kunst geschrieben wird, heraushebt. Ein Buch, das ... [weiter]
 
Wasserfarben
Von sich selbst sagt GĂŒnter Grass, er sei "als bildender KĂŒnstler "gelernter", als Schreiber hingegen "ungelernter" KĂŒnstler. Weil er schon im "zwölften Lebensjahr Gereimtes und Ungereimtes zu schreiben und zugleich bewußt nach der Natur zu zeichnen begann, zudem mit Plastilin oder Knetmasse... ... [weiter]
 
FĂŒr Jean Christophe Ammann
Festschriften sind manchmal mehr als schön gestaltete Texte. Der opulente Band "FĂŒr Jean Christoph Amman" ist ein solches Beispiel. Auf 376 Seiten prĂ€sentieren zahlreiche namhafte AutorInnen - KĂŒnstler, Kunstvermittler, Kunsthistoriker und andere im Kunstbetrieb Arbeitende (u.a. Bazon Brock, ... [weiter]
 
Burgundische Tapisserien
Welche Bedeutung Tapisserien in der Zeit des Mittelalters sowie der frĂŒhen Neuzeit als Teil reprĂ€sentativer und standesgemĂ€ĂŸer Ausstattung eines FĂŒrsten oder reichen Höflings besaßen, das lĂ€sst sich aufgrund der ZeitlĂ€ufte oftmals nur mehr schwer rekonstruieren. In Burgund, das sich ... [weiter]
 
Preußen - Eine europĂ€ische Geschichte
Insgesamt zwölf Titel zum Thema Preußen sind im Henschel Verlag 2001 anlĂ€sslich des so genannten "Preußenjahr[es]" - der 300-Jahr-Feier des Jahrestages der Selbstkrönung des KurfĂŒrsten Friedrich III. in Königsberg zum König (Friedrich I.) erschienen. Darunter Werke zur Geschichte der Bildung ... [weiter]
 
Netzkunstwörterbuch
Odysseen im Netzraum "Das Wort Aufschreibesysteme ...kann auch das Netzwerk von Techniken und Instituionen bezeichnen, die einer gegebenen Kultur die Entnahme, Speicherung und Verarbeitung relevanter Daten erlauben. Nun sind zwar alle Bibliotheken Aufschreibesysteme, aber nicht alle ... [weiter]
 
Buchobjekte
UngefĂ€hr 99 % ihrer Lebensdauer verbringen BĂŒcher geschlossen und ungenutzt im Regal. RĂŒcken an RĂŒcken stehen sie da, die LehrbĂŒcher, Neuerscheinungen, SammelbĂ€nde, EnzyklopĂ€dien, Werkausgaben, Biographien. Meist zieht der Zug der BĂŒcher ungelesen an seinen Adressaten vorbei. Und ruht das ... [weiter]
 
Keti Kabanadze
"Die Entwicklung der Kunst ist eine Debatte in Bildern ĂŒber Bilder" (Werner Meyer). Die in den letzten Jahren entstandenen Arbeiten der 1962 in Georgien geborenen Foto- und VideokĂŒnstlerin Keti Kapanadze sind solche Bilder ĂŒber Bilder, anhand derer Rollenmuster und Rollenklischees entlarvt, ... [weiter]
 
Tamara de Lempicka
FĂŒr Wolfgang Joop ist die Malerin Tamara de Lempicka (1898-1980) die erste Pop-Artistin der Kunstgeschichte. Eine "Ikone der Art Deco" - "Femme fatale der 20er Jahre" - "Malerin der lasziven, weiblichen Grazie", die Namen der Zeitgenossen und Nachgeborenen fĂŒr die exzentrische Polin bezeugen die ... [weiter]
 
Marcel Duchamp
Kaum einem KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts ist es gelungen, eine derart imponierende Geschichte des (spĂ€ten) Nachruhms in die Welt zu setzen wie Marcel Duchamp. In der Zeit, in der Duchamp starb (1968), setzte auch seine bis heute ungebrochene Re-Aktualisierung ein. Heute ist das ready-made immer ... [weiter]
 
Florentiner Refektorien. Form, Funktion und die Programme ihrer Fresken
In der BlĂŒtezeit der Florentiner Klöster im 14. und 15. Jahrhundert wurden die Refektorien, die cenacoli, mit reichen Freskenprogrammen ausgestattet. Die Wandmalereien in den SpeisesĂ€len zeigen eine Vielfalt an Themen, unter denen das Abendmahl wegen seiner sakramentalen Bedeutung herausragt. Um ... [weiter]
 
P.A. Böckstiegel
Im "Allgemeinen Lexikon der bildenden KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts" von H. Vollmer ist er vertreten, doch meistens sucht man den Namen Peter Böckstiegel in der Literatur vergebens. Der Maler, Graphiker und Bildhauer (1889-1951) wird der "zweiten Generation" des deutschen Expressionismus ... [weiter]
 
Joseph Beuys. Geordnetes Chaos oder chaotische Ordnung?
Mit dem Werk von Joseph Beuys in Kontakt zu treten o h n e dabei Distanzen zu verlieren, ist eine Aufgabe, zu der jeder Betrachter immer wieder neu aufgerufen ist. Mit Beuys zu denken ist eine Sache – Beuys® Werke als Bild gewordene geistige Ordnungsprozesse wahrzunehmen setzt Operationen voraus, ... [weiter]
 
Paul Klee
- Anzeige - Paul Klee (1879 - 1940) Gehört zu den bedeutendsten KĂŒnstlern des 20. Jahrhunderts. Im Jahr der Eröffnung des Bauhauses setzt Klee die Thematik der Tier-Bilder fort. Beeindruckend ist hier die Leichtigkeit und die Transparenz des GemĂ€ldes, die durch die Aquarellfarben und die ... [weiter]
 
Marianne Werefkin. Aus dem Schatten ins rechte Licht gerĂŒckt
Die 1860 im russischen Tula geborene Aristokratin Marianne Werefkin galt als kraft- und temperamentvolle Persönlichkeit, der es durch Weltgewandtheit und Offenherzigkeit gelang, zeit ihres Lebens Menschen um sich zu versammeln. Von ihrem malerischen Werk hat die Kunstgeschichte bis vor wenigen ... [weiter]
 
Parallel gelesen - EinfĂŒhrungen in den Surrealismus und die pop art
Über kaum ein Gebiet hat sich die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts so sehr verbreitet wie den Surrealismus und die pop art. Die in Reihe kunstbasics bei Hatje-Cantz erschienen BĂ€nde komprimieren nun weniger den aktuellen Forschungsstand als dass sie interessierte "AnfĂ€nger" kenntnisreich ... [weiter]
 
Philologie des Auges
"Die folgende Untersuchung versteht (...) Literatur als Teil einer historischen Mediengeschichte, die notwendig auch andere Bereiche, wie etwa die Photographiegeschichte einschließt . (....) (es) geht weder um die Photographie, noch um eine zu erstellende Theorie der Photographie, sondern vielmehr ... [weiter]
 
Verwandlung
Die Werkschau mit dem lyrischen Titel "Verwandlungen" umfasst Skulpturen, Metallarbeiten und Zellstroffreliefs aus den vergangenen zehn Jahren. Gertrude Reum hat ausgehend vom Natureindruck in ihrem ... [weiter]
 
Wozu Kunst? Die Fage nach ihrer Funktion
Je unĂŒbersichtlicher unsere Gegenwart wird, desto mehr wollen wir wissen: wozu Kunst? Welchen Selbstzweck hat das Medium "Kunst" in einer Zeit, die selbst durch zunehmende Ästhetisierung geprĂ€gt ... [weiter]
 
David Hockney. Geheimes Wissen
David Hockney, 1937 in England geboren, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen KĂŒnstler und zĂ€hlt zu den Pionieren der Pop Art. Durch seine Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der Kamera gilt Hockney heute auch als Erneuerer der Fotokunst. Neben GemĂ€lden schuf der KĂŒnstler eine ... [weiter]
 
Robert Wilson. Theater als Erfahrung
Das Theater des Robert Wilson ist eine komplexe und faszinierende Erfahrung. Es ist eine Kunst, die Elemente aus sehr unterschiedlichen Kunstformen vereint: Theater, Architektur, Design, Malerei, Tanz, Musik und Kino. Robert Wilson hat ein eigenes Universum konstruiert, das dem Publikum neue ... [weiter]
 
Richter zeichnen
Alexander Roobs setzt sich in dieser neuen Publikation noch einmal zeichnerisch mit dem Auszug aus dem Stammheim-Zyklus' Gerhard Richters von 1977 auseinander, in dem Richter – zehn Jahre nach den Stammheim-Ereignissen – mit seinen Bildern das Ende der "Roten Armee-Fraktion" thematisierte. Die ... [weiter]
 
Menschenalphabete
Wenn Buchstaben gesehen statt gelesen werden wollen, handelt es sich um Bildbuchstaben. Ihre typographische Ein- und Verkleidung kann bis in die Inkunabelzeit des spĂ€ten Mittelalters zurĂŒckverfolgt werden. Vor allem in den Initialen wurden Textinhalte visualisiert und mit allerlei Figurativem ... [weiter]
 
Gerhard Schack. Definitorium
MOBILMACHUNG ist kein anderer Ausdruck fĂŒr "Autoproduktion", sondern das Gegenteil von "EntrĂŒstung". Schon Goethe hat in seinen "Maximen und Reflexionen" den Verdacht geĂ€ußert, dass unsere Begriffe und Theorien in Wahrheit nichts anderes seien als "Übereilungen des Ă€ngstlichen Verstandes, ... [weiter]
 
Dankeföhn
Dieter Thomas Kuhn, abgekĂŒrzt: DTK, 1993-1999, von Thomas Kuhn und Philipp Feldtkeller ist eine 1992 erfundene Kunstfigur zum Zwecke der BĂŒhnendarbietungen von Schlagermusik der 70er Jahre des. 20. Jahrhunderts. Alle Elemente der Kunstfigur, Musik, BĂŒhnendesign, Choreographie, Maske, Texte, ... [weiter]
 
Alles Kunst. Wie arbeitet der Mensch im neuen Jahrtausend
In diesem Buch entwerfen international bekannte und renommierte KĂŒnstler-, Wissenschaftler und Publizisten aus den unterschiedlichen Blickwinkeln ihrer eigenen TĂ€tigkeit Bilder der Arbeit - und der Kunst - fĂŒr die Gegenwart und Zukunft. Von der soziologischen Durchdringung des gesellschaftlichen ... [weiter]
 
Bildsprache und intuitives Verstehen.
Michael Brötje, akademisch ausgebildeter Kunsthistoriker mit stark kunsttheoretischen Ambitionen bringt nicht nur ein subjektives Unbehagen an der neueren Debatte um die Theorie und Ästhetik des Bildes zum Ausdruck indem er ausfĂŒhrt: „Eine phĂ€nomenologisch relevante Erhellung der spezifischen ... [weiter]
 
minimal - concept. Zeichenhafte Sprachen im Raum
Im FrĂŒhjahr 1999 wurde in der Berliner Akademie der KĂŒnste anlĂ€ĂŸlich einer Ausstellung mit Zeichnungen aus der New Yorker Sammlung Werner Kramarskys ein Symposion ĂŒber aktuelle Probleme der Zeichnung in der Kunst seit den sechziger Jahren abgehalten. Unter dem Titel „Minimal – concept. ... [weiter]
 
Wahrnehmung der Natur. Natur der Wahrnehmung
Dass die Wahrnehmung der Natur nicht nur die Natur der Wahrnehmung reflektiert, sondern darĂŒber hinaus in dieser Wechselbeziehung auch eine weitverzweigte Geschichte der Ästhetisierung von visuellen Informationen und WissensbestĂ€nden zum Vorschein kommt, belegen die hier vorgelegten Studien zur ... [weiter]
 
Magische Götterwelten. Werke aus dem Museum fĂŒr Indische Kunst, Berlin.
Im Oktober 2000 ist das Museum fĂŒr Indische Kunst in Berlin-Dahlem nach zweieinhalbjĂ€hriger Umgestaltung seiner RĂ€ume und PrĂ€sentationsmöglichkeiten wiedereröffnet worden – Anlaß genug zur Herausgabe eines völlig neu erarbeiteten und gestalteten Kataloges, der zu einem ebenso ansehnlichen ... [weiter]
 
Christian Hinrich - Ein Malerleben auf Sylt
Es gibt im 20. Jahrhundert KĂŒnstler, die von einem Motiv besessen und beim breiten Publikum fast nur fĂŒr dieses eine Motiv bekannt sind - Alberto Giacometti fĂŒr seine minimalisierend-kernigen Figuren, Marino Marini fĂŒr seine Pferde oder Amadeo Modigliani fĂŒr seine Frauenakte (um nur Klassiker ... [weiter]
 
Handbuch der Pastellmalerei
KĂŒnstlerische Experimentierfreude und Erfindungsgabe haben auch vor dem traditionellen Umgang, dem klassischen Zeichnen und Malen, mit Pastellfarben nicht Halt gemacht und zu einer ĂŒberraschend vielseitigen Verwendung dieses Malmediums und zu einem verwirrend großen Angebot an Materialien und ... [weiter]
 
Die Kunst des rÀumlichen Zeichnens
Ist auch die schöpferische Phantasie nicht lehrbar, denn "die Begabung liegt in der Wiege bei", so lassen sich doch die kĂŒnstlerischen Grundlehren des perspektivisch richtigen Zeichnens, "Voraussetzungen, Grundlagen und methodische VorgĂ€nge," vermitteln. Weil "Kunst, bevor sie abhebt, erst einmal ... [weiter]
 
Hans Belting, Bild-Anthropologie. Körper-Bild-Medium
Im Juni schrieb Jean Christophe Amman in der FAZ in seinem PlĂ€doyer fĂŒr die Verteidung des Menschenbildes in der neueren Malerei: „Weil sich die Neugier und der Wissensdrang der Menschen nicht eingrenzen lassen, ist es so wichtig, den anthropologischen Konstanten Gehör zu verschaffen...". Zu ... [weiter]
 
Kunst und Gehirn - Das Organ der Kunst ist nicht das Auge, sondern das Gehirn.
"Das Organ der Kunst ist nicht das Auge, sondern das Gehirn. HĂ€lt man sich konsequent an diese Aussage, so wĂ€ren fĂŒnfhundert Jahre Kunstgeschichte neu zu schreiben...." Zum GlĂŒck unterlĂ€ĂŸt es der Autor dieser Zeilen, Detlef B. Linke, Autor des Bandes "Kunst und Gehirn" eine Kunstgeschichte zu ... [weiter]
 
Sich selbst ĂŒberraschen - Gerhard Richters Florenz
Im Jahre 1966 notiert der 34jĂ€hrige Gerhard Richter: "Ich verfolge keine Absichten, kein System, keine Richtung; ich habe kein Programm, keinen Stil, kein Anliegen" Der KĂŒnstler ist sich seither diesem Lebensziel treu geblieben: immer noch und immer wieder neu ĂŒberrascht Richter sich und sein ... [weiter]
 
BilderBuch. Die Sammlung WĂŒrth.
Vorliegendes BilderBuch bietet in 18 Kurzkapiteln ZugĂ€nge zu 97 ausgewĂ€hlten Bildern der heute an die 6000 Werke umfassenden Kunstsammlung WĂŒrth. Das schmale, jedoch opulent ausgestattete BĂ€ndchen erschien zur Eröffnung der Kunsthalle WĂŒrth in SchwĂ€bisch Hall und richtet sich an ein Publikum ... [weiter]
 
Romanik am Rhein
In diesem prachtvoll ausgestatteten Band stellt Dethard von Winterfeld zusammen mit dem Fotografen Joachim Fest die wichtigsten romanischen Kirchen am Rhein vor. Als Kenner der Epoche schildert er allgemeine Entwicklungen und die spezifischen Charakteristika der Bauten zwischen Bodensee und den ... [weiter]
 
Goethezeit. Über die Entstehung des bĂŒrgerlichen KunstverstĂ€ndnisses
Goethe war sich bewußt, daß mit ihm ein Kunstzeitalter zuendegehe und Heine hat ihm sogar attestiert, daß es "das" Kunstzeitalter sei, das mit dem Tod des Olympiers beendet werde. Der große alte Mann der deutsch-schwedischen Architektur- und Kunstgeschichte, Erik Forssman, legt mit seinem Buch ... [weiter]
 
Imagination und Wirklichkeit - Zum VerhĂ€ltnis von mentalen und realen Bildern in der Kunst der frĂŒhen Neuzeit in Italien
Auf knapp zweihundert Seiten möchten sich die Herausgeber Klaus KrĂŒger und Alessandro Nova dem schwer faßbaren Thema "Imagination und Wirklichkeit" annĂ€hern. Sie fassen damit die ĂŒberarbeiteten VortrĂ€ge einer im Sommer 1997 unter gleichem Titel vom Kunsthistorischen Institut der J. W. ... [weiter]
 
Spielregeln der Kunst - Spielregeln im Elfenbeinturm
Spielregeln der Kunst - der Titel dieser Aufsatzsammlung von 11 Autoren unterschiedlicher couleur zu Aspekten der Gegenwartskunst und des gegenwÀrtigen Kunstbetriebs ist ebenso offen wie ebensowenig ... [weiter]
 
Das Material der Kunst - Wie entsteht aus Material Sinn?
Seit lĂ€ngerer Zeit war ein Überblick ĂŒber die Verwendung verschiedener Materialien in der modernen Kunst ĂŒberfĂ€llig - die Kunst der Moderne ist auch eine Kunst der PrĂ€sentation von Materialien. Monika Wagner, Professorin fĂŒr Kunstgeschichte an der UniversitĂ€t Hamburg und ausgewiesene ... [weiter]
 
Die Bibliothek ungelesener BĂŒcher in fĂŒnfzehn Portraits
Der Wiener KĂŒnstler Julius Deutschbauer hat hunderte GeprĂ€che gefĂŒhrt. Sein Thema ist das Buch, allerdings jenes Buch, das man noch nicht gelesen hat. Dabei reicht die Bandbreite von Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" ĂŒber Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" bis hin zu ... [weiter]
 
Licht und Schatten - Zwei Überblicke zur Geschichte der Kunst und der Malerei
Wer einen Überblick ĂŒber die Geschichte der Kunst von den frĂŒhen Hochkulturn bis zur EXPO in Hannover im Jahre 2000 sucht, ist das Reclam Kunst-Handbuch auf den ersten Blick eine Fundgrube. Ein sinnvolles Layout, eine klare farbliche Gliederung und ein durchgehendes Schema der Text-Bildbeziehung ... [weiter]
 
Ex Bibliotheca Regia Berolinensi - Schöne und seltene BĂŒcher aus der Abteilung Historische Drucke
Das im vergangenen Jahr im Dr. Ludwig Reichert Verlag Wiesbaden erschienene buchhistorische Werk enthĂ€lt einen ganz hervorragend gestalteten Überblick ĂŒber die wichtigsten Zimelien aus der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz. Der bibliophile Band im farbigen "Initialen-Schuber" ... [weiter]
 
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein als Sammler
In vielen Museen beginnt man sich seit einiger Zeit den eigenen Sammlungen zu widmen, die in der Hektik des Ausstellungswesens hÀufig in den Hintergrund gedrÀngt werden. So auch im Oldenburger Landesmuseum, erstmals wird nun ein in Oldenburg lange vernachlÀssigter Bereich der Sammlungsgeschichte ... [weiter]
 
Ostereier-Malerei aus Mardorf und Erfurtshausen
Das Ei als Symbol und Kultgegenstand hat eine lange Geschichte und die Tradition der christlichen OsterbrĂ€uche viele Wurzeln. Die Ostereier aus dem katholischen nordhessischen Mardorf und Erfurtshausen, inmitten des evangelischen Marburger Raums, werden nicht nur, wie in vielen Gegenden ĂŒblich, ... [weiter]
 
Paul Klee trifft Beuys
Die Zeichnungen, Wasserfarben-BlĂ€tter, Collagen und Assemblagen von Joseph Beuys aus den 40er bis 60er Jahre weisen komplexe BezĂŒge zum Werk von Paul Klee auf. Der Titel des Bildes "Ein Fetzen Gemeinschaft" von Klee steht synonym fĂŒr die Nachbarschaft der KĂŒnstler. Gemeinsam sind ihnen der ... [weiter]
 
Hispania Antiqua - Christliche DenkmĂ€ler des frĂŒhen Mittelalters
Der neueste Band der wichtigen Reihe "Hispania Antiqua" hat es in sich. Das 581seitige Standardwerk zur christlichen Architektur und Kunst zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert in Spanien setzt MaßstĂ€be. Wer sich fĂŒr Spaniens kulturelle Vergangenheit interessiert, der wird an diesem umfassenden ... [weiter]
 
Material im Prozess - Kristallisierte ÜbergĂ€nge
"Material im Prozess" - der Titel des Sammelbandes, hervorgegangen aus zwei Tagungen eines Berlin der Graduiertenkollegs, verrÀt Anspruch und ist zugleich Programm. Im Mittelpunkt der 19 AufsÀtze aus unterschiedlichsten geistewissenschaftlichen Disziplinen und interdisziplinÀren ... [weiter]
 
Grenzen menschlichen Daseins
Es sind meist Menschen, Familienmitglieder wie von einem fremden Stern, die der KĂŒnstler Michael Kalmbach, geb. 1962, ins Leben ruft. Sie sind uns vertraut und fremd zugleich und könnten Illustrationen fĂŒr KinderbĂŒcher abgeben, wĂ€re da nicht auch immer etwas Skurriles, Fremdes, BrĂŒchiges ... [weiter]
 
Wetterleuchten
Claes Oldenburg schrieb 1961: "Ich bin fĂŒr eine Kunst, die politisch-erotisch-mystisch ist, die etwas anderes tut, als im Museum auf ihrem Arsch zu sitzen". KĂŒnstler-Manifeste sind keine braven Begleittexte fĂŒr KatalogkĂ€ufer. Ihre Verfasser sind Menschen, die anders leben als die fiesen Spießer ... [weiter]
 
Johan Lorbeer - verlebendigte Farbe
Ist die VerschrĂ€nkung traditioneller kĂŒnstlerischer Gattungen in der Moderne oft genug belegt worden, so mag dies fĂŒr die Performance als darstellender Kunstform weniger augenfĂ€llig werden. Selbst wenn sich KĂŒnstler malerisch und fotografisch sowie in Installationen und Performances betĂ€tigen, ... [weiter]
 
BesÀnftigung durch Belustigung
Damals schon ein gestandenes Mannsbild, sah man 1672 den sĂ€chsischen Kurprinzen Johann Georg III. in zartem Frauenkleid mit BlĂŒmchenmuster und kurzen Ärmeln als Semiramis durch Dresden reiten. Solche und Ă€hnliche Maskeraden beschreibt die Marburger Dissertation von Claudia Schnitzer und zeigt ... [weiter]
 
Bettina Dannhauer
Auf den ersten Blick wirkt das KĂŒnstlerbuch wie ein wildes Sammelsurium verschiedenster Fotografien aus lĂ€ngst vergangenen Zeiten. Erst bei nĂ€herem Hinsehen erschließt sich dem Betrachter allmĂ€hlich das gesamte Bild der kĂŒnstlerischen Illustration: Dannhauer collagiert auf eigenwillige Art ... [weiter]
 
Alfred Kubin
Kubin selbst nannte seinen einzigen Roman "Die andere Seite": ‘Eine Weltanschauung’, gespeist aus indischem Buddhismus, Salomo FriedlĂ€nders "Myona"schen Pendeltheorien, Weltuntergangsvisionen des Fin de SiĂšcke, sowie prĂ€genden Bilderinnerungen zwischen Brueghel und Rops (die Illustrationen ... [weiter]
 
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