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Orpheus in den Künsten

Orpheus – ein Mythos wie wenige. Vor allem zwei Menschheitsvorstellungen verbinden sich damit. Einmal der Gedanke von der wirklichkeitsverändernden Macht des Gesanges und der Dichtng, das Bild des Sängers und Poeten, dem die belebte und unbelebte Natur zu Diensten ist: die wilden Tiere, die Felsen, die Bäume und das Meer. Dann die Idee der absoluten Treue: der Liebende, der der toten Geliebten bis in die Unterwelt folgt und sie ins Leben zurückzuführen sucht. Der Orpheus-Mythos, einer der wirkungsmächstigsten Mythen der abendländischen Kulturgeschichte, hat nachweislich seit dem 6. Jh. v. Chr. in Literartur und Theologie, Philosophie und Psychologie, in den bildenden Künsten und in der Musik Deutungen und vielfältige Ausgestaltungen gefunden. Dies dokumentiert das vorliegende Buch, das als Begleitband zu einer Ausstellung erschienen ist, die in der Universitätsbibliothek Eichstätt im Sommer 2002 im Zusammenwirken mit dem Künstler E.A. Bauer veranstaltet wurde. Es enthält einen Katalog der ausgestellten Werke aus Musik und Literatur mit mehreren Textbeispielen von der Antike bis zu Rilke und Ivan Goll und eine Auswahl von 24 farbigen Illustrationen mit den dazugehörigen Versen Ovids aus dem Orpheus-Zyklus E.A. Bauers von 2001. Eingeleitet wird es mit sechs kurzen Aufsätzen zum Thema Orpheus in den verschiedenen Künsten, darunter ein Beitrag über E.A. Bauers Zyklus.
27.10.2002
vdr
Orpheus in den Künsten. Ill. v. Bauer, Ernst A. Hrsg. v. Littger, Klaus W. 2002. 128 S., 26 Abb.. (Schriften d. UB Eichstätt 55) Gb EUR[D] 25,-
ISBN 3-447-04610-4
 
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