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Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft

 
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Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. Opus. Festschrift für Rainer Kahsnitz. Hrsg.: Deutscher Verein für Kunstwissenschaft. 2017. 300 S. zahlr. Abb. 27 x 21 cm. EUR 54,00. CHF 69,50 ISBN: 978-3-87157-245-6 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Der Band versammelt Forschungsbeiträge zu Ehren von Rainer Kahsnitz, dem langjährigen Vorsitzenden des Deutschen Vereins für Kunstgeschichte, Museumskurator und Universitätsprofessor, aus den verschiedenen Arbeitsgebieten des Jubilars. Beteiligt sind Schüler, namhafte Kollegen und Weggefährten: Wolfgang Augustyn, Clemens M. M. Bayer, Klaus Gereon Beuckers , Michael Brandt , Beate Braun-Niehr, Fabrizio Crivello, Thomas Eser, Matthias Exner, Werner Jacobsen, Theo Jülich, Frank M. Kammel, Holger Klein, Ulrich Kuder, Thomas Labusiak, Lothar Lambacher, Gerhard Lutz, Bernhard Maaz, Regine Marth, Ursula Mende, Christof Metzger, Klaus Niehr, Ursula Nilgen, Pawel Pencakowski, Jan Richter, Hartmut Scholz, Avinoam Shalem, Matthias Weniger, Harald Wolter-von dem Knesebeck und Andrea Worm.
Graphische Modelle von Zeit und Raum in Universalchroniken vor 1500. Worm, Andrea. Geschichte und Weltordnung. 2017. 650 S. 300 fb. Abb. 30 x 24 cm. Leinen mit Schutzumschlag. EUR 149,00. CHF 177,00. ISBN: 978-3-87157-243-2 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Visualisierungen abstrakter Konzepte sind in den letzten Jahren verstärkt ins Zentrum einer bildwissenschaftlich orientierten Kunstgeschichte getreten. Die vorliegende Untersuchung behandelt diagrammatische Modelle von Zeit und Geschichte in Universalchroniken, die als graphische Synopsen angelegt sind. Sie waren auf Rollen, in Codices und seit dem 15. Jahrhundert in gedruckten Büchern verbreitet und prägten die Darstellung historischer Verläufe bis in die Gegenwart. Diese konzeptionell innovativen und künstlerisch oft anspruchsvoll gestalteten Geschichtswerke werden hier erstmals umfassend vorgestellt.
Andrea Worm; Lehrtätigkeit in Augsburg, Köln, Basel, Cambridge und Graz; Stipendien u. a. in Florenz, Princeton und Jerusalem; Habilitation an der Karl-Franzens-Universität Graz (2015). Forschungsschwerpunkte: Bildkünste des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, insbesondere Buch- und Wissenskultur, ikonografische und bildwissenschaftliche Fragestellungen.
Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. Hrsg.: Deutscher Verein für Kunstwissenschaft. Deutsch. 2017. 260 S. 240 Abb. Gb. EUR 54,00. CHF 69,50. ISBN: 978-3-87157-242-5 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Aus dem Inhalt: D. Diemer: Der Reiter und Kindheit-Christi-Szenen für den Ostlettner. Neue Überlegungen zur Skulptur im Bamberger Dom. – D. Parello: Die Heilsgeschichte in Schichten. Überlegungen zur Entstehung der monumentalen Bildform in der Glasmalerei der Hochgotik. – H. Magirius: Das Epitaph des Dr. Georg von Komerstadt in der Kirche zu Reinersdorf (Kreis Meißen/Großenhain). – B. Söding: Das allegorische Bildnis eines Geistlichen. Ein unbekanntes Frühwerk von Christoph Daniel Schenck. – H. Börsch-Supan, Iris Berndt: Die Harzreise im Werk von Carl Blechen. Ein Beitrag zum Verständnis seines Spätwerks. – H. Fillitz: Beobachtungen zu den Skulpturenfragmenten von St. Pantaleon in Köln. – E. Börsch-Supan: Schinkels Idealplan zur Hamburger Börse. – Nachruf: H. W. Hubert: Nachruf auf Margaret Lisner.
Corpus Vitrearum medii Aevi Deutschland / Die mittelalterlichen Glasmalereien in Niedersachsen. (ohne Lüneburg und die Heideklöster). Kosina, Elena. Hrsg.: Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft; Scholz, Hartmut. 2017. 647 S. 489 s/w- und fb. Abb. im Text und 357 s/w-Abb. im Tafelteil. 32 x 24 cm. Gb. EUR 98,00. CHF 116,80 ISBN: 978-3-87157-244-9 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. Hrsg.: Deutscher Verein für Kunstwissenschaft. 2016. 200 S. zahl. Abb. 27 x 21 cm. Leinen. EUR 54,00. CHF 69,50 ISBN: 978-3-87157-239-5 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Die mittelalterlichen Glasmalereien in Regensburg und der Oberpfalz. Parello, Daniel. 2015. Gb. EUR 88,00. CHF 112,00 ISBN: 978-3-87157-240-1 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Erfassung und wissenschaftliche Bearbeitung sämtlicher in Frankfurt und der weiteren Umgebung erhaltenen und historisch überlieferten Glasmalereien im Rahmen des international koordinierten Gesamtwerks. Neben berühmten Standorten wie Eberbach und Gelnhausen sowie den umfänglichen Farbverglasungen in Frankfurt und Friedberg wird eine Reihe bislang unbeachteter Glasgemälde erschlossen, die zu einer neuen Beurteilung der mittelrheinischen Kunst beitragen.
Die Memoria der Herren von Lichtenberg in Neuweiler (Elsass). Adelphus-Teppiche, Hochgrab Ludwigs V. (+ 1471), Heiliges Grab (1478), Glasmalereien. Probst, Gisela. 2015 S. EUR 89,00. CHF 113,00 ISBN: 978-3-87157-241-8 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Vier heute verstreute Kunstwerke – entstanden um 1470 – 1490 in führenden Werkstätten der Straßburger Kunst – bildeten ein bisher unerkanntes Memorialensemble für das 1480 erlöschende Haus Lichtenberg. Die Autorin erschließt die Standorte sowie Kontext, Programm und Datierung der einzelnen Werke.
Ursprünglich schmückten die Werke den Chor und die benachbarte Grabkapelle der Lichtenberger in der Neuweiler Stiftskirche St. Adelphus. Die Bildfolge der Adelphus-Teppiche wurde um 1470 entworfen, wahrscheinlich von der Jost Haller-Werkstatt. Das Heilige Grab verbindet erstmals in der oberrheinischen Kunst das Osterbild der drei Frauen mit dem Pietà-Motiv; es stammt aus der Nachfolge Niklaus Gerhaerts wie auch das Hochgrab Ludwigs V. Ein Glasgemälde aus dem Umkreis Peter Hemmels von Andlau stellt porträthaft die zwei letzten Lichtenberger mit den Stammeltern Hanau-Lichtenberg als Pilger vor dem heiligen Jakobus dar.
Die mittelalterlichen Olifante. Elfenbeinobjekte in einem Zeitalter des ästhetischen Wandels Die Elfenbeinskulpturen - Band 8. Shalem, Avinoam. Mitwirkung (sonst.): Glaser, Maria; Hrsg.: Deutscher Verein für Kunstwissenschaft. 2013. 680 S. Text- und Katalogband: 504 S. 222 Abb und CD Klangbeispielen, 24 × 32 cm / Tafelband: 176 S. 350 Abb, 36 × 46 cm. Ln. EUR 250,00. CHF 313,00 ISBN: 978-3-87157-235-7 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Georg Pencz (um 1500–1550). Künstler zu Nürnberg. Dyballa, Katrin. Hrsg.: Deutschen Verein für Kunstwissenschaft. 2013. 672 S. 664 Abb,davon 70 fb.. 28 x 21 cm. Gb. EUR 99,00. CHF 124,00 ISBN: 978-3-87157-237-1 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Als einer der drei »Gottlosen Maler von Nürnberg« wurde Georg Pencz aufgrund von freigeistigen Ansichten 1521 aus der Reichsstadt verbannt. Doch ihm gelang nicht nur die Rückkehr, sondern er stieg nach dem Tod Albrecht Dürers zum führenden Künstler Nürnbergs auf. Monografie zu zentralen Fragen in Leben und OEuvre, die zudem einen Werkkatalog der Gemälde und erstmalig auch der Zeichnungen umfasst.
Corpus Vitrearum medii Aevi Deutschland / Die mittelalterlichen Glasmalereien in Nürnberg. Sebalder Stadtseite. 2013 Hrsg.: Scholz, Hartmut. 900 Abb., davon 250 farbig. 32 x 25 cm. Leinen. EUR 118,00. CHF 148,00 ISBN: 978-3-87157-236-4 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Außer den zentralen Farbfenstern der Pfarrkirche St. Sebald und der Frauenkirche werden die erhaltenen und überlieferten Glasmalereien ehemaliger Klöster der Augustiner, Benediktiner und Dominikaner, des Heilig-Geist-Spitals, der Landauer Allerheiligenkapelle sowie öffentlicher und privater Profanbauten behandelt, ein Gesamtbestand von über 600 Scheiben an neun Standorten.
Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. Band 65 (2011). Hrsg.: Deutscher Verein für Kunstwissenschaft. 2013. 27 x 21 cm. Leinen. EUR 44,00. CHF 58,90 ISBN: 978-3-87157-233-3 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Ruoss, Mylène; Giesicke, Barbara. Die Glasgemälde im Gotischen Haus zu Wörlitz. Hrsg.: Becksmann, Rüdiger. 2 Bände. 2012. 800 S., 1027 Abb., dav. 447 fb. 28 x 24 cm Gb. EUR 68,00 CHF 85,50 ISBN: 978-3-87157-215-9 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
In die Fenster des Gotischen Hauses im Park von Dessau-Wörlitz, einer Inkunabel der Neugotik, baute Fürst Franz von Anhalt-Dessau seine Glasgemäldesammlung ein. Der reich mit Vergleichsmaterial illustrierte Katalog erschließt diesen noch immer weitgehend unbekannten Glasmalereibestand des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit.
Er gelangte bereits vor 1800 vornehmlich aus der Schweiz und Süddeutschland, aber auch aus dem Westen und Norden Deutschlands, den Niederlanden und Frankreich nach Wörlitz. Es handelt sich um die älteste, größte und vielfältigste in situ erhaltene Glasgemäldesammlung ihrer Art auf dem Kontinent. Der Katalog erschließt nicht nur den ursprünglichen Kontext des meist ohne Provenienzangaben überkommenen Scheibenbestandes, sondern auch den durch den aufgeklärten Fürsten geschaffenen neuen Kontext. So vermittelt er Einblick in die Intentionen des gelehrten Sammlers und kunstvollen Arrangeurs. Der Textband liefert in einer reich bebilderten Einführung einen wichtigen Beitrag zur Sammlungsgeschichte, zur Mittelalterrezeption um 1800 sowie zur Kultur- und Ideengeschichte dieser Zeit. Außerdem veranschaulicht er in einer topografisch-chronologischen Übersicht die bei Bearbeitung des Scheibenbestandes gewonnenen Erkenntnisse.
Sibylle Badstübner-Gröger, Claudia Czok und Jutta von Simson. Johann Gottfried Schadow. Die Zeichnungen. Mit einem einführenden Essay von Werner Hofmann. Hrsg. Rüdiger Becksmann. 2006. 183 S., 120 z. T. fb. Abb., 25 x 32 cm, Gb. EUR 248,00 CHf 322,00 ISBN: 978-3-87157-190-9 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Erstmals wird das umfangreiche und vielseitige zeichnerische Werk eines Künstlers in einem Œuvrekatalog vorgelegt, den man bisher nur als Bildhauer und Begründer der Berliner Bildhauerschule kannte. Als leidenschaftlicher und hochtalentierter Zeichner interessierte sich Johann Gottfried Schadow (1764–1850) für die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Ereignisse seiner Zeit; nüchtern-sachlich oder satirisch kommentierte er sie mit Stift und Feder. Das Spektrum seiner Themen ist weit gefächert und umfasst Zeichnungen nach antiker Skulptur, Tier-, Akt- und Bewegungsstudien, Porträts seiner Zeitgenossen, Entwürfe zu Grab- und Denkmälern sowie Karikaturen. Vor allem aber beschäftigte sich Schadow mit der Physiognomie, dem Körperbau und Wachstum des Menschen vom Säugling bis zum Greis. Seine Ergebnisse veröffentlichte er 1834 und 1835 in den Mappenwerken »Polyklet« und »Nationalphysiognomien«.
In den etwa 2.200 nachweisbaren Zeichnungen wird ein Lebenswerk sichtbar, das die Zeit vom ausgehenden Rokoko über Klassizismus und Biedermeier auf einzigartige Weise widerspiegelt und sogar den Realismus eines Adolf Menzel vorwegzunehmen scheint.
Christine Kowalski. Die Augsburger Prunkkabinette mit Uhr von Heinrich Eichler d. Ä. (1637–1719) und seiner Werkstatt. (Neue Forschungen zur Deutschen Kunst, Band X). 2011. 208 S., 152 meist fb. Abb., 24 x 30 cm, Gb. EUR 68,00 CHF 98,00 ISBN: 978-3-87157-232-6 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Mit dieser auf reiches Quellenmaterial gestützten Grundlagenarbeit über die Augsburger Prunkkabinette mit Uhr wird ein exemplarischer Beitrag zu einer von der Kunstgeschichte bisher recht stiefmütterlich behandelten Werkgruppe der barocken Möbelkunst geleistet.
Erstmals stellt die Autorin eine Gruppe Augsburger Möbel vor, die zwischen 1685 und 1720 entstanden ist, und verfolgt deren Entwicklung vom Kabinettschrank zum preziösen Kunstwerk. Die Augsburger Silberkistler erregten mit diesen Arbeiten europaweit Aufsehen; ihre Arbeitsweise wurde vorbildhaft für die Produktion von Prunkmöbeln im 18. Jahrhundert. In einer umfassenden kunsthistorischen Untersuchung der Augsburger Prunkkabinette mit Uhr wird deren zeitliche Einordnung und Stellung innerhalb der Gruppe geklärt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in den naturwissenschaftlichen Analysen der verwendeten Materialien und Herstellungstechniken. Ausführlich geht die Autorin auch auf die einzelnen Funktionen sowie die umfangreichen Figuren- und Bildprogramme ein. Ein Kapitel ist der Identifizierung der Werkstatt des Heinrich Eichler d. Ä. (1637–1719) und der kooperierenden Künstler gewidmet. Eine Sichtung der Vorlagen, Zeichnungen und Kupferstiche rundet die Geschichte dieser Möbel ab, bevor Fragen des Auftragsablaufs und der Finanzierung erörtert werden. Die Käufer sowie die Standorte in ganz Europa schärfen schließlich den Blick für die herausragende Bedeutung dieser Prunkstücke.
Richter, Jan Friedrich. Hans Brüggemann. Mit einem vollständigen Werkkatalog. Reihe Hrsg.: Dtsch.er Verein für Kunstwissenschaft. 2011. 288 S. 2 Karten und 180 Abb., davon 1 fb.. 30 x 24 cm. Gb. EUR 79,00. CHF 106,00 ISBN: 978-3-87157-234-0 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Der Bordesholmer Altar im Schleswiger Dom ist der größte mittelalterliche Wandelaltar in Deutschland. Die Monographie stellt seinen Schöpfer Hans Brüggemann in einem umfassenden kunst- und zeithistorischen Kontext vor, der auf einem wissenschaftlichen Katalog der erhaltenen Werke beruht.
Der Bordesholmer Altar im Schleswiger Dom gehört aufgrund seiner Größe und außergewöhnlichen Qualität zu den bekanntesten Schnitzaltären des Mittelalters. Umso merkwürdiger wirkt das geringe Interesse der bisherigen Forschung an seinem Schöpfer Hans Brüggemann. Mit der Monographie wird das erhaltene Gesamtwerk erstmalig in Form eines wissenschaftlichen Kataloges publiziert. Der historische Kontext bindet das Werk in die großen politischen Veränderungen ein, denen Schleswig-Holstein kurz vor Einführung der Reformation ausgesetzt war. Brüggemann war mehr als ein herausragender Künstler. Sein unverwechselbarer Stil ist auch als Ausdruck der politischen Haltung seiner Auftraggeber zu verstehen. In deutlicher Abgrenzung zu Dänemark und Lübeck wurde hier ein Künstler ins Land geholt, der den repräsentativen Stiftungen des Hochadels ein völlig eigenständiges Gepräge zu geben vermochte. Mit der für Schleswig-Holstein typischen Kunst hatte dies allerdings nichts zu tun, viel jedoch mit den politischen Verhältnissen in der Region.
Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. Hrsg.: Deutscher Verein für Kunstwissenschaft. 2011. 200 S.27 x 21 cm. Gb. EUR 49,00. ISBN: 978-3-87157-231-9 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Daniel Parello. Die mittelalterlichen Glasmalereien in Marburg und Nordhessen. Corpus Vitrearum Medii Aevi Deutschland Band III. Hrsg.: Hartmut Scholz und Im Auftrag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. Marburg und Hessen, Band 3. 2008. 688 S., 1075 Abb., dav. 175 fb. 25 x 32 cm, Gb. EUR 128,00 CHF 177,00 ISBN: 978-3-87157-224-1 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Im Rahmen des internationalen Editionsprojektes wurden sämtliche Glasmalereien in Marburg und Nordhessen erschlossen. Im vorliegenden Band werden sie in ihrem Erhaltungszustand dokumentiert und vollständig abgebildet.
Der reich illustrierte Band behandelt über 800 Scheiben an 35 Standorten. Den künstlerischen Höhepunkt bildet die Farbverglasung der Elisabethkirche in Marburg mit ihren berühmten Glasmalereien aus spätromanischer und hochgotischer Zeit. Kaum minder bedeutend ist die Ornamentverglasung der Klosterkirche in Haina, die nach dem Altenberger Dom den größten Bestand ornamentaler Glasmalerei einer Ordenskirche in Deutschland bewahrt und einen exemplarischen Abriss über die Entwicklung dieser besonderen Gattung bietet. Daneben werden unbekanntere Beispiele wie das Achsenfenster des Frauenklosters in Altenberg an der Lahn oder die Chorverglasung der Limburger Wilhelmitenkirche gewürdigt sowie die Glasmalereien der Hersfelder Stadtkirche, die in ihrer Gesamtheit rekonstruiert werden konnten. Die Untersuchung erschließt ein weit gespanntes Netz künstlerischer Beziehungen zu den bedeutendsten Zentren in Niedersachsen, Westfalen und im Rheinland und lenkt damit den Blick auf die Mobilität von Künstlern und deren Produkten in einem vom Handel geprägten Land.
Zeitschrift des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft. 200 S. 27 x 21 cm. Leinen. EUR 44,00. CHF 68,90 ISBN: 978-3-87157-230-2 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Volk-Knüttel, Brigitte: Peter Candid (um 1548-1628). Gemälde Zeichnungen Druckgraphik. 2010. 472 S., 321 Abb. und 64 Farbtafeln 30 x 24 cm. Ln EUR 89,00 CHF 125,00 ISBN: 978-3-87157-229-6 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
Der Maler Peter Candid, ausgebildet in Florenz im Kreis um Vasari, gehört zu den Hauptmeistern der Kunst um 1600 in Deutschland. Die reich bebilderte Monografie mit ihrem ausführlichen Werkkatalog vermittelt ein umfassendes Bild vom vielfältigen Schaffen dieses Künstlers und gibt darüber hinaus Einblicke in die Kunst am Münchner Hof.
Peter Candid (Pieter de Witte, Pietro Candido) wurde in Brügge geboren, wuchs in Florenz auf, wurde im Kreis um Vasari ausgebildet und empfing an der Florentiner Kunstakademie entscheidende Impulse. Aus der Frühzeit in seiner Wahlheimat Italien sind vor allem drei Altarbilder hervorzuheben, die für Kirchen in Volterra entstanden. Überregionale Bedeutung als einer der für diese Zeit typischen internationalen Hofkünstler erlangte er aber erst, nachdem er 1586 aufgrund einer Empfehlung Giovanni Bolognas an den bayerischen Hof berufen worden war. Fortan war er in München für den Hof, aber auch für die Kirche tätig, schuf sowohl Altargemälde als auch Bilder für die Ausstattung von Schlossräumen, entwarf Kupferstiche, vorwiegend für Mitglieder der Stecherfamilie Sadeler, und lieferte die Kartons für einige eigens für den bayerischen Herzog in München gewirkte Wandteppichserien, die zu den bedeutendsten ihrer Zeit gehören.
Becksmann, Rüdiger: Die mittelalterlichen Glasmalereien in Freiburg im Breisgau. 2 Bde/Tle. Hrsg. v. Scholz, Hartmut 2010. 800 S., 1.200 Abb., davon 360 fb., drei Falttaf. 31 x 24 cm Ln EUR 138,00 ISBN: 978-3-87157-226-5 Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft
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