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Swiridoff Verlag

 
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Menagerie. Tierschau aus der Sammlung Würth. Berger, John; Elsen-Schwedler, Beate; Polt, Gerhard; Weber, C. Sylvia. Hrsg.: Weber, C. Sylvia. 2013. 304 S. 32 x 24 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 59,50 ISBN: 978-3-89929-275-6 Swiridoff
Wir kommen auf den Hund, weinen dicke Krokodiltränen, schimpfen wie Rohrspatzen, sind arm wie Kirchenmäuse, Hasenfüße oder Wölfe im Schafspelz, das Ganze wahlweise Wieselflink oder im Schneckentempo. Über Jahrhunderte, davon zeugt der Reichtum unseres verbalen Bestiariums war es für Literatur und Kunst eine kreative Herausforderung, das rätselhafte Spiegelverhältnis zwischen Mensch und Tier, die Sonderstellung zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautheit und Fremdheit, zwischen frappanter Ähnlichkeit und markanter, undurchdringlicher Andersheit abzubilden, es zu beschreiben, auszuloten und spielerisch ins Phantastische zu steigern. So änderte sich unsere Vorstellung vom Wesen der Tiere von Epoche zu Epoche. Je deutlicher aber, unser auch wissenschaftlich angereichertes Wissen um unsere nahe Verwandtschaft zum Tier Kontur annimmt, desto größer ist auch die Skepsis gegenüber einer naturgegebenen Hierarchie der Arten und immer mehr Menschen finden in tierethischen Fragen ein Thema. Ist es da, fragt etwa der Französische Philosoph Jaques Derrida überhaupt noch richtig, vom Tier als im Generalsingular zu sprechen? Schließlich sei der Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse vermutlich in jeder Hinsicht geringer als der zwischen Grashüpfer und Wal.
Unsere Vorstellungen über Tiere sind also kräftig in Bewegung geraten und während wir uns in unserem Alltag zwischen Grillwurst und Gassigehen eingerichtet haben, zeigen Künstler uns Tiere aus ihren bisweilen höchst ungewöhnlichen Perspektiven. Was sie mit den Tieren zweifelsohne gemeinsam haben, ist ihre immense Vielfalt, ihr geradezu unerschöpflicher Reichtum an Formen und nicht selten auch eine erstaunliche Rätselhaftigkeit. Und so finden sich mythologische Figurationen, Fabel oder Märchengestalten wie Drachen, Sphinxen, Melusinen, Chimären oder Minotauren ebenso zur „TIERSCHAU“ ein, wie Kühe, Schafe, Pferde, Hunde, Katzen, Tiger oder Mäuse. Manche stehen „wie es sich gehört“ auf der Weide, andere proben den Aufstand, besetzten Computer, wie zum Beispiel Flanagans Hasendenker, lümmeln wie bei Ungerer Zigarre rauchend in Chefetagen oder haben sich ihres Reiters entledigt, wie Paladinos Cavallo. Gerade so, als solle damit das Wunschdenken des österreichischen Literaten Elias Canetti eingelöst werden, der dereinst sinnierte: "Das schönste Standbild des Menschen wäre ein Pferd, wenn es ihn abgeworfen hätte“. In der Tierschau der Kunsthalle Würth darf es das. Wir haben kreuz und quer durch die Kunstgeschichte die Sammlung Würth nach ihren Tieren durchsucht und daraus und mit einigen Leihgaben die Fauna unsere Ausstellung zusammengestellt. Und die verspricht mit rund 150 Werken ein Sehvergnügen für die ganze Familie zu werden. Nebenbei gibt es auch eine Menge über die Menschen zu erfahren. Denn hat der Mensch über das Tier in der Kunst, sei es durch Abgrenzung oder umgekehrt, die Hervorhebung von Gemeinsamkeiten, nicht stets versucht, sich selbst zu deuten?
A.E.I.O.U. Österreichische Aspekte in der Sammlung Würth. Schmied, Wieland; Zuckriegl, Margit. Hrsg.: Weber, C. Sylvia. 2013. 188 S. 32 x 24 cm. Engl Br. EUR 28,00. CHF 36,50 ISBN: 978-3-89929-272-5 Swiridoff
Kunst aus Österreich bildet einen besonderen Schwerpunkt innerhalb der Sammlung Würth. Was an diesen Werken in die Sammlung eingeflossen ist, gehört mit ihren vielfältigen, durchaus konträren Positionen zu den umfangreichsten Beständen österreichischer Kunst in einer Privatsammlung außerhalb Österreichs.
Das Museum Würth zeigt eine vielschichtige Auswahl dieses Bestands und beschäftigt sich somit 15 Jahre nach der Ausstellung Schöpferische Dichte erneut in einer großen Zusammenstellung mit der österreichischen Kunst vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Über 100 Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen von mehr als 70 Künstlern sind in ihr versammelt. Beginnend mit Gustav Klimt, Josef Engelhart und Eugen Jettel, führt die Ausstellung bis hin zu zeitgenössischen Positionen von Herbert Brandl, Berenice Darrer, Xenia Hausner, Manfred Hebenstreit oder auch Markus Redl. In diese Spannbreite reiht sich eine vielfältige österreichische Kunstproduktion des 20. Jahrhunderts ein. Exemplarisch wird diese nun durch den jüngst zusammengetragenen Bestand in der Sammlung Würth aufgezeigt.
Première. Die Sammlung Würth in Rorschach. Hrsg.: Weber, C. Sylvia. 2013. 152 S. 95 Abb. 32 x 24 cm. Br. EUR 24,80. CHF 28,00 ISBN: 978-3-89929-269-5 Swiridoff
Anlässlich der Eröffnung des Forum Würth Rorschach werden Höhepunkte der eigenen Sammlung auf rund 600 Quadratmetern spannende Kapitel der Kunstgeschichte illustrieren. Dabei fokussiert die Eröffnungsausstellung auf die wichtigsten Sammlungsschwerpunkte: die Klassische Moderne und die Kunst der Gegenwart. Die Schweizer Kunst der Sammlung erfährt dabei besondere Berücksichtigung. So wartet die Präsentation auf dem Gebiet der Abstraktion mit zentralen Skulpturen des Schweizers Max Bill und Bildern von Johannes Itten auf. Allerdings nicht, ohne diese Werke in einen internationalen Kontext von Barbara Hepworth bis Daniel Buren zu stellen.
Die Frühe und Klassische Moderne tritt darüber hinaus mit Werken von so bedeutenden Künstlern wie Max Liebermann, Edvard Munch, Pablo Picasso, Marc Chagall, Max Ernst, René Magritte oder Max Beckmann in Erscheinung. Und auch hier fügen sich die Werke der Schweizer Künstler oder derer, die einen bestimmten Bezug zur Eidgenossenschaft haben, in das Gesamtbild ein: von den Bergpanoramen Gottardo Segantinis, Ferdinand Hodlers oder Philipp Bauknechts bis zu Hermann Hesses sensiblen Aquarellen. Die Fortsetzung der Kunstgeschichte in der Gegenwart dokumentieren gewichtige Namen wie Bernhard Luginbühl, Jean Tinguely, Christo, Roy Lichtenstein, Georg Baselitz oder Anselm Kiefer.
Mit Beiträgen von Christoph Becker, Oliver Class, Annette Gigon, C. Sylvia Weber, Reinhold Würth
Vogel, Sabine B. Gunter Damisch. Teile vom Ganzen Sammlung Würth und Leihgaben. Hrsg.: Weber, C. Sylvia. 2013. 120 S. 28 x 23 cm. Gb. EUR 28,00. CHF 45,90 ISBN: 978-3-89929-264-0 Swiridoff
Gunter Damisch wurde mit seiner direkten und scheinbar energetisch aufgeladenen Bildsprache in den 1980er-Jahren in einem Atemzug mit Künstlern wie Siegfried Anzinger, Erwin Bohatsch oder Herbert Brandl als Protagonist der Jungen Wilden genannt. Er studierte von 1977 bis 1983 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Max Melcher und Arnulf Rainer Malerei und Grafik. Seit 1992 ist er selbst Professor für Grafik an der Akademie. Sein eigenes Werk hat sich unterdessen zu einem zwischen Skulptur, Grafik, Zeichnung und Malerei oszillierenden eigenen Kosmos entwickelt. Mit der Ausstellung Gunter Damisch. Teile vom Ganzen setzt das Museum Würth zudem die kontinuierliche Beschäftigung mit dem Sammlungsschwerpunkt »Österreichische Kunst« fort.
Burkhardt, Otto Paul. Gert Koch. Sammlung Würth und neue Arbeiten. Hrsg.: Weber, C. Sylvia; Elsen-Schwedler, Beate. 2013. 76 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 16,80. CHF 28,50 ISBN: 978-3-89929-261-9 Swiridoff
Die Ausstellung des Künstlers Gert Koch beleuchtet die jüngste Schaffensphase des gebürtigen Gomadingers, in der er das ebenso wandelbare wie solide Material Holz in meisterhaften Werken vom Holzschnitt bis zum Tabernakel verarbeitet.
Wichtige Inspirationsquellen seines Werkes sind theologische Fragen, doch mit seiner strengen und klaren Formensprache vermag er auch politischen und sozialen Themen wie etwa den Schrecken der Sklaverei oder der Auseinandersetzung mit den Schattenseiten der Gesellschaft einen ästhetischen Reiz abzuringen.
Vielfach absorbiert Koch Eindrücke und Geschichten seiner unmittelbaren Umgebung, etwa zu Umweltfragen, um sie dem Betrachter auf sinnlich ansprechende Weise zu vermitteln. Denn Ziel seiner Arbeit ist es, seine Mitmenschen für deren Umwelt zu sensibilisieren, ohne dabei moralisierend den Zeigefinger zu erheben. Und so schleicht sich selbst beim Blick in die Abgründe der menschlichen Natur auf leisen Sohlen stets die Hoffnung auf Erneuerung und Reinigung in seine Kunst ein. .
Klee, Sonja. Humor und Ironie in der Konkreten Kunst von Francois Morellet. 2012. 352 S. 22 x 15 cm. Gb. EUR 34,80. CHF 54,90 ISBN: 978-3-89929-247-3 Swiridoff
François Morellet (*1926) gilt als einer der international wichtigsten Vertreter der Konkreten Kunst. Erst 2011 ehrte ihn das Centre Pompidou – Musée national de art moderne in Paris mit einer großen Retrospektive.
Der französische Künstler verbindet sein abstraktes Werk auf originelle Weise mit den Eigenschaften von Humor und Ironie. Die Monografie, die als Dissertation an der Universität Bonn entstand, wirft einen genauen Blick auf diese Eigenheit seines Schaffens. Dabei entsteht ein differenziertes Bild des Komischen im Werk François Morellets.
Die Dissertation von Sonja Klee wurde am 18. Oktober 2012 mit dem Prix de la République Française ausgezeichnet
Kopp-Schmdt, Gabriele. Die Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen von Hans Holbein d.J. Ein neues Meisterwerk der Sammlung Würth in der Schwäbisch Haller Johanniterkirche. 2012. 34 S. 28,0 x 22,5 cm. Br. EUR 16,80. CHF 28,50 ISBN: 978-3-89929-237-4 Swiridoff
Vor knapp 500 Jahren schuf Hans Holbein der Jüngere (*1497 in Augsburg – 1532 London) in Basel sein Meisterwerk, die »Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen« (gen. »Darmstädter Madonna«).
Ihren Weltruhm verdankt die Tafel, die mit der Sixtinischen Madonna von Raphael verglichen wird, zu gleichen Teilen ihrer langen und komplexen Entstehungsgeschichte, der genialen und kühnen Bilderfindung ihres Schöpfers, sowie ihrem ungewöhnlich bewegtem späterem Schicksal. Mit dem Erwerb des Gemäldes durch den Unternehmer und Sammler Reinhold Würth bezieht die majestätische »Schutzmantelmadonna« nun ihre neue Heimstadt in der Schwäbisch Haller Johanniterhalle. Hier befindet sich neben anderen herausragenden Meisterwerken der frühen Neuzeit aus der Sammlung Würth, wie etwa von Lucas Cranach d. Ä., Tilmann Riemenschneider oder dem Meister von Meßkirch auch ein Werk Hans Holbeins d. Ä., des Vaters von Hans Holbein d. J. Das neue Madonnenbild bindet den Bestand der alten Meister nun schlüssig Neuzeit an. Zählt die »Schutzmantelmadonna« doch zu den berühmtesten, bedeutendsten und ohne Zweifel schönsten Altmeistergemälden der Welt und Ihr Schöpfer Hans Holbein d. J. zu den herausragenden Künstlern des 16. Jahrhunderts.
Als Dependance der Kunsthalle Würth bildet die für ihre geglückte Generalsanierung preisgekrönte Johanniterkirche, ein säkularisiertes Kirchengebäude aus dem 12. Jahrhundert, das ideale Umfeld für die bedeutende Sammlung Alter Meister in der Sammlung Würth.
Kunst. Jöckle, Clemens; Maier, Hans. Malerische Schöpfungen. Emil Wachter zum 90. Geburtstag Werke in der Sammlung Würth. Hrsg.: Weber, C. Sylvia. 2011. 196 S. 28 x 23 cm. Gb. EUR 38,00. CHF 59,90 ISBN: 978-3-89929-227-5 Swiridoff
Emil Wachter, geboren 1921, ist Maler, Grafiker, Bildhauer und Theologe. Von Anfang an wirkte er abseits der gängigen Maßstäbe des künstlerischen Zeitgeschehens und ist doch fest verwoben im kulturellen Erbe Europas. Er unterbrach sein Theologie- und Philosophiestudium und leistete un-freiwillig Kriegsdienst in Russland und Frankreich. Bereits 1943, noch als Soldat, begann er mit der Ölmalerei. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges widmete er sich an den Kunstakademien in München und Karlsruhe der Malerei und Bildhauerei, zuletzt studierte er bei Erich Heckel. Nach einer Professur an der Karlsruher Akademie entschied sich Wachter, freischaffend tätig zu sein. 1966 wurde er mit dem Hans-Thoma-Preis, Staatspreis des Landes Baden-Württemberg, ausge-zeichnet. Der Öffentlichkeit wurde er seit Mitte der 1950er-Jahre vor allem durch seine Kirchenausstattungen bekannt: die Bildprogramme in St. Oswald, Buchen/Odenwald, St. Kilian, Osterburken, St. Elisabeth, Landau, die Gestaltung der Autobahn-Kirche St. Christophorus in Baden-Baden, die Betongussreliefs der Adveniat-Krypta des Essener Münsters, die Fenster von St. Marien in Neuss oder die Deckenmalerei in St. Kilian in Ettlingen sind nur einige Beispiele.
Im Zentrum von Wachters Schaffen steht von Anbeginn der Mensch. Immer wieder rührt der Künstler an Grundfragen menschlicher Existenz und greift hierzu vor allem auf die Bibel zurück. Insbesondere in den Erzählungen des Alten Testaments findet er Aussagen, die gleichermaßen allgemeingültig wie aktuell zu lesen sind. Die Farben der Bilder, von stark leuchtend bis abgetönt, von heiter bis düster, haben auf den ersten Blick eher expressiven Charakter. Im Kern sind sie der Darstellung des Lichtes und damit – im Sinne Wachters – der Transzendenz verpflichtet.
Neben den eher metaphorischen Themen entstehen ganze Zyklen, die er den klassischen Diszipli-nen Landschaft, Stillleben und Porträt widmet. Rein quantitativ überwiegen die Stillleben. In ihnen entfaltet er seine gewagtesten Kompositionen: Bisweilen ordnet er disparate gegenständliche und farbige Akzente in ungewöhnlicher Rhythmik so weit voneinander entfernt an, dass dabei die gro-ßen Flächen des Grundes in Spannung geraten. In jüngster Zeit gesellen sich als Motivgruppe zahl-reiche »Vögel« hinzu, deren Welt vom Künstler auch stellvertretend für menschliches Gebaren gesehen wird.
Seit vielen Jahren ist Wachter ein Garant für dichte und vielschichtige malerische Kompositionen. Im Großen wie im Kleinen, im Komplexen wie im Einfachen thematisiert er das Walten des göttlichen Schöpfungsprinzips. In diesem Sinne erläuterte der Künstler 1995 in der Gründungsveranstaltung der Emil Wachter-Stiftung sein Kunstwollen: »Was von uns stammt – ein Glas, eine Flasche, der Teller, ein paar Tuben –, zusammen mit dem, was nicht von uns stammt – einem Ei, Apfel oder Kürbis –, ergibt in äußerster Konzentration ein Bild des Weltganzen.«
Brauner, Hans U. Kopfsteher und Kopffüßler. Beispiele moderner Kunst für unternehmerischen Paradigmenwechsel. Vorwort von Würth, Reinhold. 2011. 28 S. 7 Abb. 24 x 17 cm. Engl.Br. EUR 14,80. CHF 25,50 ISBN: 978-3-89929-226-8 Swiridoff
Dr. Hans U. Brauner, jahrzehntelanger hocherfolgreicher Vorstandsvorsitzender großer Industrieunternehmen, hat seine reiche Berufserfahrung in seinem Essay über Werke von Georg Baselitz und Horst Antes vernetzt mit der Bildenden Kunst zu tiefschürfender Analyse, wie Manager und Unternehmer am Beginn des neuen Jahrtausends im Umfeld der immer noch andauernden Finanzkrise für sich und ihre Unternehmen in Übereinstimmung mit unveränderlichen Grundwerten einen erfolgreichen Weg in die Zukunft suchen und finden.
Brauner zeigt meisterlich auf, wie kurzfristige Moden, aus Krisen geborene situative Zwänge und der bei jedem Entscheidungsträger nie endende Zwiespalt zwischen Kopf- und Bauch-Entscheidung am Ende nur beherrschbar sind, wenn fundamentale Rechtsfakten, die letztlich alle auf die alttestamentarischen jüdisch-christlichen 10 Gebote zurückgehen, befolgt werden.
So wie an vielen Stellen der Archäologie Kelten, Römer, Karolinger, Staufer und Christen ihre Kultstätten, Tempel, Burgen und Kirchen immer wieder an der gleichen Stelle aufgebaut haben, einfach wegen des geografischen Kraftpunkts, wegen der strategischen Lage oder auch der Schönheit der Aussicht, so macht Dr. Hans U. Brauner verständlich, dass finale Zerstörung entsteht, wenn man den Unternehmensbaum ausreißt und auf den Kopf stellt, nur um schneller an die Früchte heranzukommen – eine hilfreiche Warnung in unruhiger Zeit. (aus dem Vorwort von Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth)
Reinhardt, Brigitte. Walter Wörn. Arkadische Gegenwelten 1918-1963. Vorw.: Weber, Sylvia 2011. 64 S. 24 x 17 cm. Pb. EUR 16,80. CHF 28,50 ISBN: 978-3-89929-224-4 Swiridoff
1901 in Stuttgart geboren, studierte Walter Wörn von 1918 bis 1923 an der dortigen Akademie der Bildenden Künste, die zu dieser Zeit durch Adolf Hoelzel und Willi Baumeister Bekanntheit erlangt hatte. Nach seiner Ausbildung an der Akademie ging Wörn zwei Jahre auf Studienreisen bis in die südlichen Länder Europas, auf den Balkan und bis nach Nordafrika.
In den 1930ern gelang ihm der berufliche Durchbruch mit einer Ausstellung in der Stuttgarter Galerie Valentien, dieser wurde aber ab 1937 durch die restriktive Kunstpolitik der Nationalsozialisten unterbunden. Wörn rückte jedoch gleich nach 1945 in die erste Reihe der Stuttgarter Künstler auf und bekam einen Lehrauftrag an der Technischen Hochschule.
In seinem Atelier in Hochberg am Neckar fand er ab 1955 zu seinem endgültigen Stil. Hier entstand binnen acht Jahren der größte Teil seines etwa 2000 Arbeiten umfassenden Werks. „Lust zum Menschen“ wolle er machen, sagte Wörn selbst über seine Kunst. Ein positives, idealistisches Bild des Menschen blieb daher zeitlebens das zentrale Thema für ihn, auch nach den Gräueln der Weltkriege. Seine Figurenkompositionen zeigen Menschen beim sportlichen Spiel, Badende, Träumende, Menschen in der Sonne, in arkadischer Natur. Großflächige Bilder von greller Farbigkeit zeugen von der künstlerischen Vitalität Walter Wörns.
Die Cappella Palatina in Palermo. Geschichte, Kunst, Funktionen Forschungsergebnisse der Restaurierungen. Hrsg.: Dittelbach, Thomas; Stiftung Würth. Dtsch/Ital./Engl. 624 S. 28 x 22 cm. Gb. Swiridoff Verlag, Künzelsau 2011. EUR 98,00. CHF 150,00 ISBN: 978-3-89929-170-4 Swiridoff
In der Mitte des Mittelmeers, auf einem Kreuzungspunkt der Kulturen zwischen Orient und Okzident liegt Palermo. Dort, in der 1143 geweihten Cappella Palatina Rogers II. im Palazzo Reale verschmelzen arabische, byzantinische und normannische Einflüsse zu einem Kunstwerk.
Die prachtvollen Deckenmosaiken sowie die einzigartige künstlerische Ausgestaltung der Palastkapelle erstrahlen nach fünfjähriger Restaurierung, gefördert durch die Stiftung Würth, in neuem Glanz. Die Universität Palermo und die Universität Tübingen widmeten der Hofkapelle im Normannenpalast ein hochkarätiges wissenschaftliches Symposium. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen der Geschichte, Architektur und der Ikonographie der Cappella Palatina. Der vorliegende Band fasst die Ergebnisse dieser Arbeit zusammen.
Autoren des Bandes sind: Paolo Pastorello / Carla Tomasi, Giuseppe Ingui, Ruggero Longo, Francesca Manuela Anzelno, Dorotheé Sack, Vladimir Zoric, Slobodan Curcic, Thomas Dittelbach, Valentino Pace, Jonathan M. Bloom, Jeremy Johns, David Knipp, Wiliam Tronzo, Maria Andaloro, Beat Brenk, Gerhard Wolf
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Wuerz, Timo. Initiation · Genesis einer Ausstellung. Ein Ausstellungsprojekt mit Timo Wuerz und dem Studiengang Betriebswirtschaft und Kultur-, Freizeit-, Sportmanagement der Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau - Reinhold - Würth - Hochschule. 2011. 104 S. 24 x 24 cm. Gb. EUR 19,80. CHF 33,50 ISBN: 978-3-89929-194-0 Swiridoff
Cremer, Drumar. Aller Zauber liegt im Bild. Zeitgenössiche Kunst der Benediktinerabtei Maria Laach in der Sammlung Würth. Hrsg.: Weber, Sylvia. 2011. 256 S. 28 x 23 cm. Gb. EUR 35,00. CHF 54,90 ISBN: 978-3-89929-214-5 Swiridoff
"Magnaguagno, Guido; Spies, Werner. Niki de Saint Phalle · Spiel mit mir. Hrsg.: Weber, Sylvia. 2011. 232 S. 28 x 22 cm. Gb. EUR 35,00. " ISBN: 978-3-89929-211-4 Swiridoff
Detmman, Klaus. Horst Antes, Werkverzeichnis der Gemälde 1984 bis 1987, Band 6.Hrsg.: Studienstiftung Horst Antes. 2011. Deutsch. 226 S. 32 x 24 cm. Gb. EUR 69,00. CHF 108,00 ISBN: 978-3-89929-181-0 Swiridoff
Franzke, Andreas. Uwe Lindau - Blick in die Verschwörerbude. Hrsg.: Weber, Sylvia C.2011. 152 S. 28 x 23 cm. Gb. EUR 32,00. ISBN: 978-3-89929-205-3 Swiridoff
Elsen-Schwedler, Beate. Alex Katz, Painting. Alex Katz, Prints, Paintings, Cutouts. Hrsg.: Weber, C S. Englisch. 88 S. 30 x 24 cm. Br. EUR 24,80. CHF 41,90 ISBN: 978-3-89929-203-9 Swiridoff
Elsen-Schwedler, Beate. Alex Katz, Paintings. Alex Katz, Prints, Paintings, Cutouts. Hrsg.: Weber, Sylvia C. 88 S. 30 x 24 cm. Br. EUR 24,80. CHF 37,50 ISBN: 978-3-89929-197-1 Swiridoff
Winkler, András. Antal Sprok. Meine Welt aus Holz. Hrsg.: Weber, C S. 24 S. 24 x 16 cm. geheftet. EUR 9,80. CHF 18,50 ISBN: 978-3-89929-196-4 Swiridoff
Beckmann, Matthias. Einzug der Alten Meister. Hrsg.: Weber, C Sylvia. 48 S. 39 Abb. 21 x 14,8 cm. Pb. EUR 9,80. CHF 17,50 ISBN: 978-3-89929-152-0 Swiridoff
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