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Harrassowitz Verlag |
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Elephantine XXI. Ausgrabungen in der Weststadt 1987?1992. Bauten und Stadtstruktur vom späten Neuen Reich bis in die Römerzeit. Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts (101). Krekeler, Achim. Unter Mitarbeit von Kuckertz, Josefine. 2023. 286 S. 20 Abb., 16 Tafeln, 6 Klapptafeln, 22 Pläne. 35 x 25 cm. EUR 148,00. ISBN: 978-3-447-11997-9 Harrassowitz Verlag
Elephantine XXI behandelt die Bauten und die Stadtstruktur der 1987–1992 von Achim Krekeler geleiteten Grabung des DAI Kairo. Das Grabungsgebiet besteht aus zusammenhängenden Stadtquartieren mit Bauten und Siedlungsschichten vom späten Neuen Reich bis in die Römerzeit. Der außergewöhnlich gute Erhaltungszustand ermöglichte Einblicke in die Stadtstruktur und in Details des täglichen Lebens in einer kontinuierlich bewohnten ägyptischen Stadt.
Die ausgegrabenen Stadtquartiere werden sieben zeitlich aufeinander folgenden Bauschichten zugewiesen. Die Höhenentwicklung und die baulichen Überlagerungen des Stadtgebietes werden anhand von Grundrissen, Geländeschnitten und Detailzeichnungen dokumentiert.
Das erfasste Wegenetz und die Parzellierung lassen verschiedene städtebauliche Muster und Nutzungen erkennen. Es werden öffentliche Bauten, Wirtschaftsbauten, Wohngebäude und Bauten, die dem Kultbetrieb dienten, beschrieben und zeichnerisch dargestellt.
Das Fundinventar wird in tabellarischer Form den Bauten bzw. dem baulichen Kontext zugeordnet. Durch diese „Inventarlisten“, die einen Blick in das Alltagsleben der Siedlung geben, gelingt eine funktionale Interpretation von Raum- bzw. Gebäudenutzungen im Wandel der Zeit.
Schrift- und Münzfunde sowie spektakuläre Einzelobjekte erlauben Rückschlüsse auf die gesellschaftliche Stellung der Bewohner.
Jede Bauschicht weist eigene Charakteristika auf, die in Abhängigkeit vom jeweiligen Herrschaftssystem die Gebäudetypologie und die sozialen Verhältnisse widerspiegeln. Die verwendeten Baumaterialien und die Entwicklung der Bautechnik werden durch außergewöhnlich gut erhaltene Baubefunde dokumentiert.
Obwohl das Grabungsgebiet nur einen kleinen Teil des Stadtgebietes ausmacht, gelingt eine „Momentaufnahme“ des städtischen Lebens.
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Wir machen Bücher. 450 Jahre Herzog August Bibliothek. Hole, Rößler. 84 S., 24 x 16 cm. 40 Abb.
ISBN: 978-3-447-12039-5 Harrassowitz Verlag
1572 wurde in Wolfenbüttel die erste Bibliothek gegründet. Im 17. Jahrhundert galt die Bibliotheca Augusta als eine der größten Büchersammlungen Europas. Heute sind ihre Bestände weltberühmt. Doch war diese Bibliothek nie nur Vorrat oder Museum alter Bücher und kostbarer Handschriften, sondern vor allem ein Ort, an dem Bücher ermöglicht und geschrieben wurden.
Anlässlich des 450. Jubiläums halten sechs Beiträge Rückschau, in welcher Weise die Herzog August Bibliothek in ihrer Geschichte Werke der Gelehrsamkeit, der Dichtung und der Bildenden Kunst befördert und beflügelt hat. Unzählige wissenschaftliche Abhandlungen, aber auch Zeitschriften und Bildbände, Kataloge, Editionen und Faksimiles, Romane und Künstlerbücher sind hier entstanden, so dass sich mit einigem Recht sagen lässt: Wir machen Bücher!
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Praktiken, Rituale, Performanz. Wolfenbütteler Arbeiten zur Barockforschung (56). Hrsg.: Hengerer, Mark. Der Körper in der Frühen Neuzeit. 2023. 408 S. 31 s/w-Abb. 24 x 16 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-11937-5 Harrassowitz Verlag
Vergesellschaftung in der Frühen Neuzeit verlief ganz wesentlich über das Arrangement und die semiotische Aufladung von menschlichen Körpern. Im Zentrum der letzten Tagung des Wolfenbütteler Barock-Arbeitskreises standen Körperpraktiken im gesamten Spektrum von eher instrumentellen Körpertechniken bis hin zu zeichenhaft-performativen Ritualen und Inszenierungen. In den Blick rückten so Fragen nach der Historizität von Körperpraktiken, nach dem Spannungsfeld von Normativität und Alltagshandeln, nach dem Wechselspiel von der nur scheinbaren Statik der Rituale und gesellschaftlicher Dynamik, nach dem Gegensatz von Stabilisierung und Legitimierung sozialer Ordnung sowie den Möglichkeiten von Ironisierung und Subversion.
Die Beiträge des aus der Tagung hervorgegangenen Bandes dokumentieren eine interdisziplinäre Sicht auf relevante Aspekte des Körpers im Barock und lassen sich vier inhaltlichen Sektionen zuordnen: den Körperpraktiken in den Feldern von Reli¬gion und Magie, den Körperpraktiken in den Feldern von Recht und Politik, den Körperpraktiken in Narrativen und Visualisierungen sowie den Körperpraktiken in den Bereichen inszenierter Performanz und Bühne.
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Late Antique Iranian World. Sasanian Studies: Late Antique Iranian World. Sasanidische Studien: Spätantike iranische Welt (2). Hrsg.: Daryaee, Touraij; Farridnejad, Shervin. Sasanian Studies 2 (2023). Englisch. 2023. 314 S. 201 ill., 25 tables. 24 x 17 cm. EUR 89,00. ISBN: 978-3-447-18287-4 Harrassowitz Verlag
Sasanian Studies: Late Antique Iranian World is a refereed journal that publishes papers on any aspect of the Sasanian Empire and ist neighboring late antiquity civilizations. The journal welcomes essays on archaeology, art history, epigraphy, history, numismatics, religion and any other disciplines which focuse on the Sasanian world. This annual publication focuses especially on recent discoveries in the field, historiographical studies, as well as editions and translations of texts and inscriptions. We aim to facilitate dialogue and contact among scholars of Sasanian Studies around the world. The journal will publish papers mainly in English, but also in German, French, Italian and may also consider Persian and Arabic. Sasanian Studies:
Late Antique Iranian World ist eine begutachtete Zeitschrift, die Beiträge zu allen Aspekten des Sassanidenreichs und seiner benachbarten spätantiken Zivilisationen veröffentlicht. Die Zeitschrift ist offen für Essays zu Archäologie, Kunstgeschichte, Epigraphik, Geschichte, Numismatik, Religion und allen anderen Disziplinen, die sich mit der sassanidischen Welt befassen. Die Zeitschrift erscheint jährlich und legt ihren Schwerpunkt insbesondere auf neueste Forschungsergebnisse, historiographische Studien sowie auf Editionen und Übersetzungen von Texten und Inschriften. Ihr Ziel ist es, den Dialog und Kontakt zwischen Wissenschaftlern auf der ganzen Welt zu fördern, die sich mit dem Sassanidenreich beschäftigen. Die Zeitschrift veröffentlicht vor allem Beiträge auf Englisch, aber auch auf Deutsch, Französisch oder Italienisch und kann auch persische und arabische Sprachen berücksichtigen.
From the contents (altogether 12 contributions): Nima Asefi, ?z?dmard in the Pahlavi Archive of Hastijan Iris Colditz, Landesrecht vs. lokales Recht? Fragen an das sasanidische Rechtsbuch Haz?r d?dest?n Götz König, Zur Bedeutung der Sternenlehre in den Rezensionen des Bundahišn und für deren historische Beurteilung Katarzyna Maksymiuk, The Titles of the (h)argbed, the art?št?r?n s?l?r and the sp?hbed in the Iranian and Non-Iranian Sources Daniel T. Potts, A Contribution to the Location of the Late Antique Settlements Known as R?w-Ardaš?r or R?šahr Robert Rollinger & Josef Wiesehöfer, Emperor Valerian and Ilu-bi’d? of Hamath. Persian Cruelty, and the Persistence of Ancient Near Eastern Traditions Dieter Weber, Cooking in 7th Century Iran
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Philippika (168). Kühne-Wespi, Carina. Ägyptische Ächtungsfiguren und Ächtungslisten im Wandel der Zeit. 2023. 464 S. 48 Abb., 93 Tabellen. 29,7 x 21 cm. EUR 138,00. ISBN: 978-3-447-11993-1 Harrassowitz Verlag
Spätestens seit der 6. Dynastie und bis in ptolemäisch-römische Zeit wurden im Alten Ägypten Rituale gegen Feinde durchgeführt. Zielpersonen waren alle als feindlich empfundenen Entitäten, von Rebellen in den eigenen Reihen über ausländische Herrscher bis hin zu Seth und Apophis, gefährlichen Tieren oder als Feinde stilisierten Krankheiten. Die Rituale konnten unterschiedliche Handlungen beinhalten – sie kennzeichnen sich aber durchweg dadurch, dass handgroße Figuren in der Gestalt gefesselter Gefangener verwendet wurden (Ächtungsfiguren), welche die Feinde während des Rituals physisch vertraten und mit deren Namen und weiteren Feindbegriffen beschriftet waren (Ächtungslisten).
Die Figuren und ihre Aufschriften bilden die Basis dieser Studie. Carina Kühne-Wespi untersucht erstmals alle bekannten Ächtungsfiguren und -listen als ein eigenständiges Phänomen. Die Materialität der Figuren, also ihre Herstellung, ihre Entwicklung und die zugrundeliegenden Gestaltungsprinzipien, werden dabei genauso behandelt wie die Ächtungslisten, ihr Inhalt, ihre Struktur und ihr Wandel. Dabei werden nicht nur die Befunde des Alten und Mittleren Reiches berücksichtigt, sondern auch jene des Neuen Reiches und der späteren Zeit. Diese weite Perspektive erlaubt es, auch die engen Bezüge zu den Fremdvölkerlisten aufzuzeigen und eine verbreitete Praxis der Herstellung von Ächtungsfiguren mittels Stempeln nachzuweisen, die bislang unerkannt geblieben war.
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Die Dekoration der Innenräume. Mit einem Beitrag von Eva Hofmann. Archäologische Veröffentlichungen des Deutschen Archäologischen Instituts (138). Heye, Heike. Die Gräber des Amenemhab und des Pehsucher. Theben Nr. 85 und 88. 2023. 416 S. 322 Abb., 4 Tabellen, 114 Tafeln. 35 x 25 cm. EUR 158,00. ISBN: 978-3-447-12041-8 Harrassowitz Verlag
Die Hügel des Vorgebirges auf der Westseite des Nils bei Luxor in Oberägypten beherbergen die Gräber von Beamten des pharaonischen Staates vom Alten Reich bis in die Spätzeit. Im Rahmen seines langjährigen Grabungsprojekts „Thebanische Beamtengräber“ lenkte das Deutsche Archäologische Institut Kairo das Augenmerk vor allem auf den als Sheikh Abd el-Qurna bekannten Nekropolenteil und die dort gelegenen Gräber aus der 18. Dynastie. Ziel des Projektes war es, die Darstellungen, Texte, Architektur und archäologischen Befunde von Bestattungsanlagen aus diesem Bereich zu dokumentieren und zu publizieren.
Mit den hier vorgestellten Gräbern Nr. 85 und 88 findet dieses Vorhaben seinen Abschluss. Der Band von Heike Heye behandelt die Dekoration der Innenräume beider Gräber, während die Architektur und die Geschichte der Anlagen sowie ihre Funde und Befunde noch folgen sollen.
Die beiden Grabbesitzer, Amenemhab und Pehsucher, waren Angehörige des Militärs zur Zeit der Könige Thutmosis III. und Amenophis II. Sie nahmen als Kommandanten der Bogentruppe bzw. als Bogenträger des Königs an Kriegszügen teil und vor allem Amenemhab berichtet in seiner Biografie von Erfolgen, Abenteuern und Auszeichnungen im Gefolge des königlichen Kriegsherrn, schildert aber in den bildlichen Szenen auch Erlebnisse anderer Art, wie z.B. seine gefährliche Konfrontation mit einer Hyäne. Im Anschluss an den aktiven Dienst wurden sie nacheinander mit der Versorgung und Rekrutierung des Heeres beauftragt.
Außer der gemeinsamen Branchenzugehörigkeit verbindet die Grabherren die Tatsache, dass ihre Frauen Ammen des jeweiligen königlichen Thronfolgers waren, eine bedeutende Aufgabe und Stellung, deren besonderer Status sich auch in der Dekoration der Gräber ausdrückt.
Dass beide Anlagen außerdem auffallende Ähnlichkeiten in der Architektur und Dekoration aufweisen, führte dazu, beide Gräber gemeinsam zu bearbeiten. Ziel war es, die Übereinstimmungen und Unterschiede genauer herauszuarbeiten, das zeitliche Verhältnis zu präzisieren, die Chance auf gegenseitige Ergänzung zu nutzen und die Vorgehensweise der Dekorationsübernahme im Detail zu verfolgen.
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Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts (78). Abteilung Kairo 78 ? 2022. Hrsg.: Raue, Dietrich; Bodenstein, Ralph. 2023. 196 S. 215 Abb., 5 Tabellen. 29,7 x 21 cm. EUR 128,00. ISBN: 978-3-447-11943-6 Harrassowitz Verlag
Seit 1930 bieten die jährlich erscheinenden Mitteilungen der Abteilung Kairo eine internationale Plattform für Beiträge zur Archäologie und Kulturgeschichte Ägyptens. Die Themen erstrecken sich dabei von der prädynastischen über die pharaonische und christliche bis hin zur islamischen Zeit. Neben dem Schwerpunkt Archäologie und der Veröffentlichung neuester Grabungsergebnisse internationaler Unternehmungen werden auch kultur- und kunstgeschichtliche Inhalte und aktuelle Fragestellungen diskutiert. Die hochwertige Publikation der aktuellen Forschungsergebnisse des DAI Kairo ist eine zentrale Aufgabe der Mitteilungen. So wird unter anderem in jeweils zwei- bis dreijährigem Abstand über die laufenden Ausgrabungen berichtet. Die Beiträge erscheinen in deutscher, englischer oder französischer Sprache, jeweils von einer englischen Zusammenfassung begleitet. Ihre Qualität wird durch ein Peer-Review-Verfahren gesichert. Illustriert werden sie durch zahlreiche Abbildungen, Pläne und Tafeln. |
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Sacred Architecture in Palestine from the Bronze Age to Medieval Times. Abhandlungen des Deutschen Palästina-Vereins (49). Hrsg.: Kamlah, Jens; Witte, Markus. Tempels, Synagogues, Churches, and Mosques. Deutsch; Englisch. 2023. 600 S. 164 Abb., 1 Karte, 4 Tabellen, 26 Tafeln. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-12121-7 Harrassowitz Verlag
The construction of sacred spaces has been shaped throughout millennia by the idea of a divine presence within the realm of human life. In the course of time, manifold and diverse architectural forms have been developed to express the idea of a divine presence at a particular place and to make it tangible there. Thus, religious architecture aims to enable a local and multi-dimensional encounter with the sacred.
This volume provides thirteen contributions on temples, synagogues, churches, and mosques from ancient Palestine. These papers show developments within the Southern Levant, from the Early Bronze Age to the Late Islamic periods, related to the construction, use, and abandonment of religious buildings. The main architectural forms of the buildings in the different epochs are highlighted, as well as the continuities and discontinuities of diachronic developments. Symbolic, ideological, and social conceptions of sacred buildings are considered, as well as their communicative, representative, and regional aspects.
Numerous plans, drawings, and photographs of the architectural remains and of individual elements (altars, benches, mosaics, columns) serve to illustrate the religious buildings discussed in this volume. A total of twenty-six color plates add to the volume’s illustrations.
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Studia Eblaitica 9 (2023). Studies on the Archaeology, History, and Philology of Ancient Syria. Studia Eblaitica (9). Hrsg.: Matthiae, Paolo. Englisch. 2023. 176 S. 14 Abb. 24 x 17 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-18263-8 Harrassowitz Verlag
The aim of this international journal is to contribute to developing the study of the interpretation and understanding of the ancient cultures of Syria, remaining as open as possible to the different methodologies and problems that characterize present-day research. Thanks to the generous policy of international collaboration pursued by the cultural authorities of the Syrian Arab Republic, the increase in archaeological research in Syria, particularly from the 1970s on, opened up a series of new perspectives on the study of ancient Syria. The discovery of the Royal Archives of Ebla was decisive in this renaissance, as well as the role that Ebla played in establishing the very foundations of cultural development in ancient Syria. This project originates at a time of serious crisis for Syria, whose plight does not even spare the country`s magnificent, thousand-year-old cultural heritage. It is also intended as the strongest of hopes for a not-too-distant future of peace, prosperity, harmony and justice for the whole of the Syrian people. From the contents (altogether 10 contributions): Paolo Matthiae & Nazir Awad & Davide Nadali & Houmam Saad & Frances Pinnock, Ebla, Ten Years After: An Assessment of the Damages Marina Pucci, Another Ruler in Bit Agusi? The cAin et-Tell Statue at the National Museum of Aleppo Pelio Fronzaroli, Betyls in the Ebla Texts Mattia Petrini, Contextualization and Semantics of Landscape in the Late Bronze Paintings of Qatna Alfonso Archi, Publication of the Archives of Ebla: A Report on the Work in Progress. |
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Das Rokoko in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek [Weimar]. Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen (70). Ilchmann, Achim. 2023. 326 S. 137 Abb., 7 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-12068-5 Harrassowitz Verlag
Von 1760 bis 1766 wurde das Grüne Schloss in Weimar – ein Renaissancebau aus dem Jahre 1565 – zu einer Rokoko-Bibliothek umgebaut. Es entstand eine künstlerische Einzelform, die das Rokoko im Allgemeinen in hervorragender Weise repräsentiert. Anhand konkreter Details wie goldfarbener Schlagmetallauflagen, Warmleim-Kreideanstrich, Korbbögen, hölzernen Repositorien, Büchern, Pilastern, Kartuschen und vielem mehr legt Achim Ilchmann dar, wie diese Einzelmomente das Ganze, nämlich das Rokoko, konstituieren und wie umgekehrt das Rokoko in den Einzelmomenten aufscheint.
Die maßgeblichen Architekten waren Johann George Schmiedt und dessen Nachfolger August Friedrich Straßburger. Schmiedts Invention war der in die quaderförmige Kubatur eingestellte Schmiedtsche Ovalzylinder, der als strukturierende geometrische Bewegungsform raumbestimmend ist. Straßburger verlängerte den Zylinder u?ber drei Geschosse hinweg. Damit haben beide Baumeister eine genuine ku?nstlerische Einzelform geschaffen, die in ein u?bergeordnetes architektonisches Rokoko-Konzept eingebunden ist.
Eine Besonderheit der Bibliothek ist ihre dem Rokoko adäquate Realisation mit ausschließlich kostengu?nstigen einfachen Materialien wie Weichholz, Kreidefarbe, Kupfer, Zink und Gips.
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Mit Beiträgen einer Tagung des Berliner Exzellenzclusters Topoi, 18.-19. Juni 2015. Kolloquien zur Vor- und Frühgeschichte (27). Hrsg.: Hofmann, Kerstin P. Antike Identitäten und moderne Identifikationen: Raum, Wissen und Repräsentation. Englisch; Deutsch. 2023. 234 S. 43 Abb., 7 Karten, 8 Tabellen. 29,7 x 21 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-12038-8 Harrassowitz Verlag
Welche Spuren hinterlassen vergangene Kulturen, Gemeinschaften und soziale Gruppen? Wer sind die historischen Akteure, die uns durch Texte, Bilder und Dinge überliefert werden? Wie stehen wir heute zu diesen in Beziehung? Die Suche nach Identitäten spielte für die Altertumswissenschaften von Beginn an eine große Rolle, auch wenn der Begriff der Identität sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts langsam als mehr oder minder reflektierter Terminus durchsetzte. Obwohl immer wieder der Nutzen des Identitätskonzeptes in Frage gestellt wird, bleiben Identitäten und ihre Erforschung dennoch ein zentrales und hochaktuelles Thema.
Die Beiträge in Antike Identitäten und moderne Identifikationen wollen klären, ob und wie dieses Konzept in den Altertumswissenschaften für konkrete Untersuchungen zu ‚übersetzen‘ ist und welche Implikationen damit einhergehen. Dabei beleuchten sie auch, welche Rolle die Altertumswissenschaften und ihre Praktiken bei modernen Identitätskonstituierungen einnehmen. Neben Theorien, Konzepten und Zugängen werden in diesem Band die Wechselspiele zwischen Identität und Wissen, Raum sowie Repräsentation inter- und transdisziplinär untersucht. Archäologisch-historische Perspektiven auf Identität werden daher ergänzt durch Beiträge aus der Philosophie, Ethnologie und Humangeographie. So werden nicht nur verschiedene mit Identitätskonstituierungen und der Identitätsforschung einhergehende Herausforderungen angesprochen, sondern auch mit Identitäts(re)konstruktionen verbundene Praktiken und Produkte untersucht. Das Spektrum reicht dabei von Ritualen und Narrativen über materielle Kultur sowie bildliche und textliche Darstellungen bis hin zu Raumbezügen, Verbreitungskarten und der Zirkulation von Wissen.
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Proceedings of the 12th International Congress on the Archaeology of the Ancient Near East. 06-09 April 2021, Bologna. Vol. 1: Environmental Archaeology. Hammering the Material World. Cognitive Archaeology. Modeling the Past. Networked Archaeology. Endangered Cultural Heritage. Hrsg.: Marchetti, Nicolò; Campeggi, Michael; Cavaliere, Francesca; D`Orazio, Claudia; Giacosa, Gabriele; Mariani, Eleonora. Englisch. 2023. 1044 S. 689 Abb., 43 tables. 24 x 17 cm. EUR 158,00. ISBN: 978-3-447-11873-6 Harrassowitz Verlag
The two volumes include 142 selected lectures presented at the “12th International Congress on the Archaeology of the Ancient Near East” (ICAANE) at the University of Bologna in April 2021. This congress takes place every other year and is the platform for all archaeologists worldwide to present the current results of their research in and on the Near East. The timeframe extends from the Neolithic through the Bronze and Iron ages down to the Achaemenid, Seleuco-Parthian and up to the Islamic period. The geographical frame spans the area from the eastern Mediterranean to Central Asia, and from the Black Sea to the Arabian peninsula. Researchers coming from 43 countries have summarized their latest discoveries mostly in English: the ICAANE proceedings give a state of the art-insight into current research methods and problems of Near Eastern Archaeology.
Volume 1, edited by N. Marchetti, M. Campeggi, F. Cavaliere, C. D`Orazio, G. Giacosa, E. Mariani, comprises 73 contributions related to the conference themes of Environmental Archaeology; Hammering the material world; Cognitive archaeology; Modeling the past; Networked archaeology; Endangered cultural heritage.
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the Seleucids (ca. 312-150 BCE). Classica et Orientalia (31). Hrsg.: Daryaee, Touraj; Rollinger, Robert; Canepa, Matthew P. Iran and the Transformation of Ancient Near Eastern History. Englisch. 2023. 338 S. 48 Abb., 9 maps, 1 table. 24 x 17 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-12056-2 Harrassowitz Verlag
The Seleucid Empire presided over one of the most pivotal and creative periods of Iranian history, a fact that has often been elided or misunderstood in both ancient and modern historiography. Iran and the Transformation of Ancient Near Eastern History examines the Seleucid Empire within the context of ancient Iranian history from an interdisciplinary standpoint and seeks to integrate it more fully into the history of Iranian empires. It brings together a wide variety of perspectives, including landscape archaeology, art history, cuneiform studies, as well as political, economic, maritime and religious history. This volume presents the contributions of the conference on the same topic organized by the editors of this volume, which took place on February 24th–25th 2020 at the University of California Irvine (Dr. Samuel M. Jordan Center for Iranian Studies), the third in the series of the „Payravi Conferences on Ancient Iranian History“. |
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Hellenistische Heiligtümer in Kampanien. Sakralarchitektur im Grenzgebiet zwischen Großgriechenland und Rom.Sonderschriften des Deutschen Archäologischen Instituts Rom (26). Wolf, Markus. Beitr.: Petrillo, Nicoletta; Averna, Andrea; Zuchtriegel, Gabriel. 2023. 232 S. 121 Abb., 3 Beilagen, 96 Tafeln. 35 x 25 cm. EUR 78,00. ISBN: 978-3-447-11940-5 Harrassowitz Verlag
Grundlage dieser Studie von Markus Wolf sind neue Bauaufnahmen an Hellenistischen Heiligtümern in Teanum, Capua, Cumae und Paestum, um so mit den Methoden der archäologischen Bauforschung zu neuen Rekonstruktionsvorschlägen und zu weiterführenden Gedanken der Trennung von Bauphasen und der zeitlichen und typologischen Einordnung der Bauten gelangen zu können. In einer übergreifenden Betrachtung werden auch alle anderen hellenistischen Sakralbauten in Kampanien einbezogen, um mit einem komparatistischen Ansatz unterschiedliche kulturelle Einflüsse auf die Architektur herauszuarbeiten, in einer Zeit, als sich Kampanien im Spannungsfeld verschiedener Bevölkerungsanteile und im Grenzgebiet zwischen Großgriechenland und Rom befand. Während einige hellenistische Heiligtümer Kampaniens noch vorwiegend großgriechische Merkmale zeigen, stehen andere mehr mit den lokalen Eliten der Samniten oder Lukaner in Verbindung, während mit fortschreitender Zeit immer stärker der Einfluss Roms deutlich wird. Charakteristisch für ihre Architektur ist so gerade die Mischung verschiedener Typen und Bauformen, die sowohl an manchen Altären als auch bei einigen großen und kleineren Tempelbauten nachweisbar ist. Ein kurzer Ausblick auf die weitere Entwicklung in römischer Zeit und drei Appendices namhafter Kollegen runden den umfassenden Band zum Hellenismus in Kampanien ab. |
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Der rote Faden. Künstlerbücher der Herzog August Bibliothek (2000-2020). Hrsg.: Burschel, Peter; Janke, Sarah; Serjogin, Alexandra. 2023. 78 S. 38 fb. Abb., 2 Klapptafeln. 240 x 17 cm. EUR 19,80. ISBN: 978-3-447-11938-2 Harrassowitz Verlag
Künstlerbücher stellen in der Herzog August Bibliothek seit den 1950er-Jahren einen besonderen Sammlungsschwerpunkt dar. Künstlerbücher – ein facettenreiches Genre: Sie erzählen Geschichten, appellieren, illustrieren, kontextualisieren; sie sind performativ, lebendig, spielerisch und doch auch kritisch, politisch, ja sogar abgründig. Sie sind El Nicán-Náuat von Eckhard Froeschlin, der das Werk eines nicaraguanischen Dichters ediert und illustriert; sie sind Jin-shin von Veronika Schäpers und weisen auf Missstände im Tokyoer Nahverkehr hin; sie sind A Threnody for the Dispossessed von Eric Ruin, der ein Klagelied Geflüchteter visualisiert; sie sind Käfig von Carola Willbrand und setzen ein Zeichen für weibliche Autorschaft.
Der rote Faden präsentiert in Text und Bild eine Auswahl der buchkünstlerischen Erwerbungen der Herzog August Bibliothek aus den Jahren 2000 – 2020. Mit zahlreichen Abbildungen und Hintergrundinformationen werden zwanzig Künstlerbücher von Buchkünstler*innen in den Blick genommen, die in ihren Themen, Materialien und Techniken ganz unterschiedlich sind und verdeutlichen, dass der rote Faden in der Ankaufspolitik aus vielen Strängen besteht, die aber durchaus miteinander verwoben sind. Mag die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Medium Buch noch so experimentell sein in Form, Farbe und Material, so verweisen die aktuellen Positionen doch auch auf den Altbestand der Herzog August Bibliothek und gewähren einen anderen Blick auf die historische Sammlung: Künstlerbücher fordern auf, die Perspektive zu wechseln, Dinge neu und wieder zu sehen, zu hinterfragen, zu begreifen und manchmal auch einfach nur zu staunen.
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Topography of the East Bank. Travaux de l?Institut des Cultures Méditerranéennes et Orientales de l`Académie Polonaise des Sciences (10). Iwaszczuk, Jadwiga. Sacred landscape of Thebes during the reign of Hatshepsut.Royal construction projects. Volume 3. Englisch. 2023. 314 S. 96 Abb., 8 tabels. 29,7 x 21 cm. EUR 75,00. ISBN: 978-3-447-11814-9 Harrassowitz Verlag
The publication is an attempt to reconstruct the ritual landscape and the interrelationship of sacred buildings in the area of Eastern Thebes during the reign of Queen Hatshepsut. It collects and analyses the sites of building activity of this period, their structure and functioning, as well as reconstructs the extent of changes introduced by the queen in this area. An important task of the publication is to correct misleading interpretations accrued in the literature. The results of the study indicate the great transformations introduced by the queen in Egypt. During her reign, the reconstruction of most of the sacred buildings began, finalised by her co-regent and successor, Thutmose III. During the reign of the queen, climatic hazards were recognised, and thanks to the measures taken, the destruction of the temples was avoided by their complete rebuilding in a durable material, i.e. sandstone. Building and ritual activity was very much influenced by the wealth of the state, it allowed cult activity to rise to previously unknown proportions. It was during Hatshepsut`s reign that the sacred landscape of Thebes was created, which survives to this day. The entire area of Thebes was linked together by economic, administrative and ritual relations. Hatshepsut introduced the great processional festivals of Thebes and created the infrastructure for celebrating them. |
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Topographical bibliography of the East Bank. Travaux de l?Institut des Cultures Méditerranéennes et Orientales de l?Académie Polonaise des Sciences (11). Iwaszczuk, Jadwiga. Sacred landscape of Thebes during the reign of Hatshepsut.Royal construction projects. Volume 4. Englisch. 2023. 318 S. 46 Abb. 29,7 x 21 cm. EUR 75,00. ISBN: 978-3-447-11815-6 Harrassowitz Verlag
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Bundle Volume 10 + 11. Travaux de l`Institut des Cultures Méditerranéennes et Orientales de l`Académie Polonaise des Sciences (10,11). Iwaszczuk, Jadwiga. Sacred landscape of Thebes during the reign of Hatshepsut.Royal construction projects. Volume 3 + 4. Englisch. 2023. 666 S. 29,7 x 21 cm. EUR 135,00. ISBN: 978-3-447-12101-9 Harrassowitz Verlag
The publication is an attempt to reconstruct the ritual landscape and the interrelationship of sacred buildings in the area of Eastern Thebes during the reign of Queen Hatshepsut. It collects and analyses the sites of building activity of this period, their structure and functioning, as well as reconstructs the extent of changes introduced by the queen in this area. An important task of the publication is to correct misleading interpretations accrued in the literature. The results of the study indicate the great transformations introduced by the queen in Egypt. During her reign, the reconstruction of most of the sacred buildings began, finalised by her co-regent and successor, Thutmose III. During the reign of the queen, climatic hazards were recognised, and thanks to the measures taken, the destruction of the temples was avoided by their complete rebuilding in a durable material, i.e. sandstone. Building and ritual activity was very much influenced by the wealth of the state, it allowed cult activity to rise to previously unknown proportions. It was during Hatshepsut`s reign that the sacred landscape of Thebes was created, which survives to this day. The entire area of Thebes was linked together by economic, administrative and ritual relations. Hatshepsut introduced the great processional festivals of Thebes and created the infrastructure for celebrating them. |
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Gutenberg-Jahrbuch 98 (2023). Jahrbuch der Gutenberg-Gesellschaft (98). Hrsg.: Lauer, Gerhard; Weichselbaumer, Nikolaus; Ajouri, Philip; Bangert, Julia. 2023. 256 S. 92 Abb., 1 Tabellle. 29,7 x 21 cm. EUR 98,00. ISBN: 978-3-447-12016-6 Harrassowitz Verlag
Das Gutenberg-Jahrbuch zeichnet sich als internationales buchwissenschaftliches Publikationsorgan durch seine große thematische Bandbreite aus. Die typographisch hochwertig gestalteten Bände mit ca. 300 Seiten beinhalten um die 25 Fachbeiträge in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache. Zentrales Anliegen des Gutenberg-Jahrbuchs ist die wissenschaftliche Erforschung von Leben und Werk Johannes Gutenbergs. Daneben wird eine weit gefächerte Palette an buchhistorischen, buchkünstlerischen, technischen und medientheoretischen Themen behandelt.
Aus dem Inhalt:
Louis A. Pitschmann, Johann Bämler and the Making of Küchenmeisterei. Paul Schweitzer-Martin, Zum Verhältnis von Papier und Buchdruck im Spätmittelalter. Muriel Collart, Daniel Droixhe, Alice Piette, „Je suis à la troisième édition de Bélisaire“. Une contrefaçon du Bélisaire de Marmontel par le Liégeois Jean-François Bassompierre. Daniele Guernelli, Bartolomeo Varnucci imprenditore del libro: ulteriori aggiornamenti. Jade Piaia, Relationships between the Hennies Brothers Letterpress Printing Shop and some German type foundries Falk Eisermann, Neue Publikationen zu/ir Inkunabelforschung. Marvin Heller, Hebrew printing in Novy Oleksiniec: A Rose in the desert: a Brief, Barely Remembered Hebrew Press. Hansjörg Rabenser, Buchhändler, verlegende Buchbinder und druckende Gesellen des 17. und 18. Jahrhunderts in Innsbruck. Quellenfunde und Fragmente
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Imprimatur 28 (2023). Ein Jahrbuch für Bücherfreunde. Imprimatur (28). Hrsg.: Hildebrand-Schat, Viola. 2023. 314 S. 130 Abb., 6 Tabellen. 24 x 17 cm. EUR 119,00. ISBN: 978-3-447-12017-3 Harrassowitz Verlag
Seit 1937 gibt die Gesellschaft der Bibliophilen das 1930 begründete Jahrbuch Imprimatur heraus. In den durchweg reich illustrierten Beiträgen werden in großer thematischer Spannweite alle Bereiche vorgestellt, die die vielfältigen bibliophilen Interessen von Sammler*innen, Bücherfreund*innen und Buchliebhaber*innen berühren. Historische Sammlungen, Fragen und Probleme ihrer Erhaltung und Restaurierung finden ebenso Berücksichtigung wie aktuelle Tendenzen der Buchgestaltung, der Buchillustration oder des Bucheinbandes. Geistesgeschichtliche, buch- und kunsthistorische Themen werden durch die Vorstellung von einzelnen Typografen und Sammlerpersönlichkeiten ergänzt. Imprimatur erscheint im zweijährigen Rhythmus und richtet sich gleichermaßen an Sammler, Buchhistoriker, Antiquare und Freunde der Buchkunst.
Band 28 (2023) setzt mit buchsammelnden Institutionen, Künstlerbüchern, Typografie und Formen des Lesens vier Schwerpunkte, an denen entwicklungsgeschichtliche Tendenzen aufgezeigt werden. Mit faksimilierten Seiten aus einem Künstlerbuch wird zudem die Bedeutung des Buchraums zur Sinnerschließung verdeutlicht.
Aus dem Inhalt (insgesamt 12 Beiträge):
Viola Hildebrand-Schat, Charms Kabinett – Verlag, Bibliothek und Installation. Ein Beispiel von Bibliophilie der zeitgenössischen russischen Kunst
Christoph B. Schulz, Les livres selon l`artiste Sonia Delaunay
Robbin Ami Silverberg, Just 30 words. Ein Buch stellt sich vor…
Silvia Werfel, Herrn Schumacher-Geblers Gespür für Schrift
Anneke de Vries, Sündigen gegen die Regeln der Typografie. H.N. Werkman und sein Turkenkalender 1942
Mike Rottmann, Der bürgerliche Bücherschrank
Heinz Bonfadelli, Lesen und politische Kultur
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