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Karl Robert Langewiesche Verlag

 
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Die Erlöserkirche in Gerolstein. Ein Beispiel für das Kirchenbau-Programm Kaiser Wilhelms II. Krüger, Jürgen. 2013. 48 S. 102 fb. Abb. 25 x 17 cm. Pb. EUR 8,90. CHF 13,50 ISBN: 978-3-7845-0593-0 Langewiesche - Königstein
Die Erlöserkirche in der Vulkaneifel-Stadt Gerolstein ist hundert Jahre nach ihrer Einweihung ein wichtiges Zeugnis des Kirchenbau-Programms des letzten deutschen Kaisers, Wilhelm II. Bemerkenswert ist nicht nur die Architektur, sondern auch und vor allem die anspruchsvolle Ausstattung des Innenraums, die eine Erklärung verlangt.
Prof. Dr. Jürgen Krüger (Karlsruher Institut für Technologie, KIT) schildert Entstehung und Gestalt der Kirche vor dem Hintergrund des wilhelminischen Staatskirchen- und Kunst-Verständnisses.
Halberstadt: Dom, Liebfrauenkirche und Domplatz. Mit einem Beitrag von Adolf Siebrecht. Findeisen, Peter. 2013. 95 S. 177 meist fb. Abb., . 25 x 17 cm. Pb. EUR 7,90. CHF 11,90 ISBN: 978-3-7845-4607-0 Langewiesche - Königstein
Das Ensemble am Halberstädter `Domplatz' wird hier im Zusammenhang behandelt: der immense Domschatz und der berühmte Dom ebenso wie sein - für uns - unverzichtbares Gegenüber, die Reformkanoniker-Stiftskirche Unser lieben Frau, aber auch die wichtigsten der übrigen Gebäude, die dem Platz seinen unverwechselbaren Charakter geben.
Romanische Reform-Architektur wird durch die Liebfrauenkirche trotz sichtbarer Planänderungen in hervorragender Weise repräsentiert (11./12. Jh.). Die Skulpturen ihrer Chorschranken erinnern an St. Michael in Hildesheim, und auch unter dem Triumphkreuz werden auswärtige Erinnerungen wach. In dem Barbara-Kapellen-Anbau finden wir einen vollständigen gotischen Gewölbemalerei-Zyklus, und der Kreuzhof vermittelt ein romantisches Ambiente. Vom Liebfrauenstift aus sollte die seelsorgliche Durchdringung der Diözese betrieben werden.
Der auf karolingische - und damit auf ältere als die magdeburgischen - Ursprünge zurückgehende Dom sah sich wie die Diözese insgesamt seit ottonischer Zeit in Konkurrenz zu Magdeburg. Der Halberstädter Dom ist , wie er heute steht, einheitlicher in seiner französisch-hochgotischen Gestalt (Bauzeit im wesentlichen 1240-1491). Vor allem aber ist mehr von seinen Klausurbauten und seiner Ausstattung bewahrt, nicht zuletzt im Domschatz: der Hallen-Lettner, die eigentümlichen Querhaus-Emporen, Glasmalerei, Skulptur, Lesepult, Leuchter, Chorgestühl, Taufbecken, Sakramentsschrank, Triumphkreuzgruppe, Altaraufsätze, Altargerät, liturgische Bücher, Reliquiare, Textilien wie liturgische Gewänder und Altarbekleidungen, Wandteppiche u.v.a.m. Einzelne Stücke erinnern auch an geistliche Spiele wie das „Adams-Spiel", das hier im Mittelalter aufgeführt wurde.
Die profane Platzbebauung - darunter mehrere ehemalige Kuriengebäude - stellt der Band ebenfalls vor. Unter diesen sind der Petershof sowie das heutige Städtische Museum und das Haus des Dichters J.W.L. Gleim bekanntere Bauten. In großer Anstrengung kaum saniert, sind einige dieser Gebäude 1993 schon Opfer von Brandstiftern geworden...
In diesem Nachdruck 2012 der 4. Auflage 2009, die die Neueröffnung des Domschatzes 2008 berücksichtigt, wurden einige Bilder aktualisiert und weitere Bilder farbig ersetzt, die bisher nur schwarzweiß gezeigt wurden.
Der Große Carl Larsson-Kalender 2014. 2013. Illustriert von Larsson, Carl. Dtsch/Engl./Franz.;Schwedisch. 12 S. 12 Blatt Farbtafeln. 42 x 46 cm. Spiralbindung. EUR 19,80. CHF 29,90 ISBN: 978-3-7845-9813-0 Langewiesche - Königstein
Die Motive: Das Schachspiel – Der Freilichtmaler (in Schweden) – Nach dem Ball im Atelier – Papas Zimmer – Die Hütte (Lilla Hyttnäs) – Suzanne als Rote-Kreuz-Schwester – Lisbeth angelt – Die eine Hälfte des Ateliers – Lisbeth im Badezimmer – Die alte Mauer – Wandmalerei im Bergöö-Haus Hallsberg – Das Weihnachtsmahl.
Ein Denkmal wird "European Green Building" – Das Haus der Begegnung in Königstein im Taunus. Neue Begegnung. Hrsg.: Köster, Hans-Curt; Beitr.: Derix, Wilhelm; Grulich, Rudolf; Köster, Hans-Curt; Lange, Ralf; Meyer, Christoph; Saltenberger, Frank-Michael; Steffen, Arne; Stolte, Christian; Weiß, Christian. 2012. 72 S. 59 Abb., dav. 55 fb. Br. 21 x 28 cm. Pb. EUR 24,80. ISBN: 978-3-7845-6305-3 Langewiesche - Königstein
Für das Sanierungs-Konzept zu dem Mehrzweck-Großbau «Haus der Begegnung» – gebaut 1954/55 als Kongresshaus für «Kirche in Not» – erhielt die Stadt im Jahr 2009 den Nationalen „Green Building Award“ der Deutschen Energie-Agentur (dena) und für 2011 von der EU-Kommission in Brüssel den «European Green Building Award» in der Kategorie Sanierte Gebäude.
Die energetische Sanierung war aber nicht die einzige Herausforderung an die Architekten, Ingenieure und Baufirmen. Vielmehr galt es, auch den Belangen des Denkmalschutzes bei diesem geschichtsträchtigen Haus weitestmöglich zu entsprechen. Auch dies ist in wundervoller Weise gelungen.
Die gefältelte, farbintensive «Acella»-Decke und die 33 Meter breite Kunstverglasung des Großen Saals, beide entworfen von Jupp Jost, sind herausragende und für die Jahre 1954/55 typische Design-Leistungen unter der Leitung des Architekten Hans Busch.
Das Buch beschreibt Geschichte und Sanierung des 2004/06 abrissgefährdeten Baus, den ein Bürgerbegehren und ein einfallsreicher [mutigrer und kreativer] Bürgermeister retteten. 35 Neuaufnahmen des sanierten Hauses von dem Fotografen Thomas Ott begeistern für das Kulturdenkmal, und 15 historische Fotos sowie zwei Zeichnungen begleiten die Texte, unter anderem von bekannten Experten wie Wilhelm Derix (Taunusstein), Rudolf Grulich (Gießen), Ralf Lange (Hamburg) und Gerd Weiß, dem Präsidenten des Landesamts für Denkmalpflege Hessen.
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Schroeder, Michael. Ortenberg in Hessen. Ein Altstadt-Rundgang. 2012. 96 S. 86 meist fb. Abb., Stadtplan, Br. 22 x 12 cm. Pb. EUR 9,80 ISBN: 978-3-7845-1105-4 Langewiesche - Königstein
Ortenbergs Altstadt ist eine Perle unter den oberhessischen Fachwerkstädten. Die Hauptattraktionen: großenteils erhaltene Stadtmauer mit spätgotischem Obertor und „Diebesturm“, „Altes Rathaus“ (15.-18. Jh.), viele jüngst restaurierte Fachwerkbauten des 18. Jh., spätgotische Marienkirche u. a. mit guter Kopie des „Ortenberger Altars“ und „Kräuterhimmel”-Deckenmalerei; über allem auf dem „Spitzen Berg“ das kürzlich restaurierte Schloss der Fürsten zu Stolberg-Roßla (um 1800) mit Fernsicht über eine bezaubernde Landschaft. Am Hang eines erloschenen Basaltschlots des Vogelsberges baut sich die Stadt Ortenberg auf und nimmt den Besucher, der sich im Niddertal, von Südwesten her nähert, schon wegen ihrer malerischen Lage gefangen.
Der Ursprung der Stadt, die 1266 Stadtrechte innehatte, liegt in einer Burganlage auf einem steilen Bergsporn-Ausläufer über dem Südufer des Flüsschens Nidder. Burg und Stadt Ortenberg mit einer frühen Marienkirche entstanden um 1180 und bildeten eine Einheit zur geplanten Kontrolle der Nidder-Handelsstraßen. An die Bedeutung der Stadt erinnert der vom benachbarten Glauberg, der berühmten Siedlung der Kelten, nach Ortenberg verlegte Jahrmarkt zur Kirchweihe, der bis heute im weiten Umkreis berühmte „Kalte Markt“.
Klempert, Gabriele. Neckar, Odenwald und Bauland. Geschichte und Kultur im Neckar-Odenwald-Kreis. 208 S., 400 fb. Abb. 25 x 17 cm. Klappenbroschur, Glossar, Register und Landkarten. Langewiesche Verlag, Königstein 2012. EUR 24,80. ISBN: 978-3-7845-4870-8 Langewiesche - Königstein
Der Neckar-Odenwald-Kreis wurde 1973 aus historisch nicht unbedingt zusammengehörigen Landschaften zusammengefügt. Kelten und Römer prägten das Land, und über Jahrhunderte wechselnde Herren des geistlichen und weltlichen Adels gestalteten das kulturelle Leben der Region und ihre landschaftsprägenden Denkmale. Es wurde der Odenwald-Limes gebaut, Kirchen, Synagogen, Schulen und Rathäuser, Bürgerhäuser und Bauernhöfe. In diesem Buch werden über 500 Objekte der Kunst, Architektur und Geschichte gezeigt sowie technische Denkmale und zahlreiche Objekte der traditionellen Alltagskultur, verbunden mit Exkursen zur Wald-, Wiesen- und Mühlen-Wirtschaft. Dies Alles macht das vielfach noch unentdeckte Land zwischen Heidelberg und Würzburg spannend und interessant.
Seit einiger Zeit fehlt eine zusammenfassende Darstellung der wichtigsten Kulturdenkmäler des Kreises, auch eine "Denkmal-Topographie" hat der Landkreis noch nicht publizieren können – ein Grund mehr für Gabriele Klempert, ihr Projekt etwas großzügiger anzulegen. In jahrelanger Arbeit hat die Autorin ihr Material zusammengetragen und dabei von vielen Heimatforschern und anderen Informanten begeisterte Hilfe erfahren.
Gabriele Klempert durchstreift Kunst, Architektur und Geschichte dieses sympathischen, zuteilen aber anscheinend vergessenen Landstrichs mit großer Neugier. Dabei interessiert sie sich nicht nur für solche Monumente, die das Dehio-"Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler" aufführt. Vielmehr war sie auch fasziniert von der historischen Kulturlandschaft, alten Wasserbau-Techniken oder der "Wanderbahn". In einem Dorf entdeckte sie an einem Dorfplatz mit Linde eine nicht mehr genutzte Schweinetränke nebst Schweinewaage-Häuschen.
So entstand ein sehr persönliches Buch, das gut auch als Kulturführer dienen wird.
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Strieder, Peter: Dürer. Beitr.: Bruno Heimberg: Zur Maltechnik von Albrecht Dürer; Georg Josef Dietz: Zur Technik der Zeichnung, ihrer Aufgabe und Verwendung im Werk Dürers; Joseph Harnest (†): Dürer und die Perspektive; Anna Scherbaum: Aus Schriften Dürers und Aus Schriften über Dürer. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage betreut von Anna Schermaum. 400 S., 481 meist fb. Abb., 33 x 25 cm, Leinen mit Schuber. Langewiesche Verlag, Königstein 2012. EUR 68,00 CHF 89,00 ISBN: 978-3-7845-9142-1 Langewiesche - Königstein
Albrecht Dürer (1471-1528) ist eine der interessantesten Persönlichkeiten der europäischen Kunstgeschichte. Dem „frühen Dürer” widmet das Germanische Nationalmuseum Nürnberg vom 24. 5. bis 2. 9. 2012 eine große Ausstellung.
Das Striedersche Dürer-Buch bietet nach wie vor die reichhaltigste Auswahl aus Dürers Gesamtwerk. Strieders klassisches Konzept hat sich seit 1981 weltweit durchgesetzt: es erschienen zahlreiche Fremdsprachen-Ausgaben. Mit 480 Abbildungen, davon 184 in Farbe, wird die umfangreichste Auswahl aus Dürers Gesamtwerk in einem Band gezeigt. In knappen Bildkommentaren gibt Strieder Hintergrund-Informationen und Hinweise auf aktuelle wissenschaftliche Diskussionen. Der allgemeinverständliche Text berücksichtigt nahezu sämtliche Aspekte in Leben und Werk Albrecht Dürers: Leben und Persönlichkeit, historisches Umfeld, Begegnungen und Ausstrahlung, Alltag und Ideale, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft, Erfindungen und Theorien und vieles mehr.
Weitere Experten widmen sich Dürers technischen Innovationen und Begabungen: Dürers Maltechniken und Dürers Zeichentechniken. Joseph Harnest rekonstruierte mit eigenem zeichnerischen Nachvollzug Dürers Weg zur Perspektive, womit er manche Theorie widerlegte, und lieferte nebenbei eine Anleitung zum perspektivischen Zeichnen. Was Zeitgenossen und Nachwelt bis ins 21. Jahrhundert jeweils an Dürer besonders faszinierte, zeigt Anna Scherbaum in ihrer Auswahl aus Schriften über Dürer, der sie Texte des Meisters über sein Leben und seine Arbeit voranstellt. So erhält der Leser auch einen Eindruck vom sprachschöpferischen Genius Dürers. Für Wissenschaftler von praktischer Bedeutung ist auch (im Anhang des Buches) der nach Bildthemen geordnete ikonographische Index der gezeigten Werke, der zu jedem Bild die neueste und die Standard-Literatur mitteilt (240 Nachweise zusätzlich zu den über 220 im Literaturverzeichnis genannten Titeln).
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Kalden-Rosenfeld, IriS. Tilman Riemenschneider und seine Werkstatt. Mit einem Katalog der allgemein als Arbeiten Riemenschneiders und seiner Werkstatt akzeptierten Werke. Vorwort von Rosenfeld, Jörg. Die Blauen Bücher. 4. Auflage. 2011. 171 S. 287 Abb. , davon 55 fbig. 25 x 17 cm. Gb.EUR 14,80. ISBN: 978-3-7845-3225-7 Langewiesche - Königstein
Diese 4. Auflage wurde gegenüber der 3. Auflage um 3 Werke erweitert. Außerdem wurden die neuesten Entdeckungen und Erkenntnisse eingearbeitet. Der Band ist damit zurzeit die einzige lieferbare und aktuelle, wissenschaftlich fundierte Darstellung von Riemenschneiders Gesamtwerk.
Der Hauptteil beschreibt die wichtigsten Werke Ausführlich und mit zahlreichen Detailaufnahmen. Nach Vorstellung von dreien seiner wichtigsten Schüler folgt ein Katalog aller übereinstimmend als "gesichert" geltenden Werke des Meisters und seiner Werkstatt, von denen sich erstaunlich viele in Nordamerika befinden. Das Vorwort schildert die Geschichte der Riemenschneider-Verehrung und -Forschung.
Straehle, Gerhard. Der Naumburger Meister.. Von seinen Anfängen in Sachsen über Frankreich und Mainz nach Naumburg.. Die Blauen Bücher . 2011. 96 S. 70 Abb., davon 20 farb.. 24,5 x 17 cm. Br. EUR 12,80. ISBN: 978-3-7845-2961-5 Langewiesche - Königstein
Althaus, Karin. Konrad Witz. Ein Pionier der Malerei im 15. Jahrhundert. 64 S. 54 meist fb. Abb. 24 x 17 cm, Pb. Langewiesche, Königstein 2011. EUR 12,80 ISBN: 978-3-7845-1901-2 Langewiesche - Königstein
Eine Schaffenszeit von nur zehn Jahren (1434-1444) und ein Œuvre von wenig mehr als 20 Werken sind für Konrad Witz dokumentiert, und doch zählt er zu den wichtigsten und interessantesten Künstlern des Spätmittelalters.
Er gehört zur Generation jener Maler, die im 2. Viertel des 15. Jahrhunderts eine neue Bildsprache entwickelten und in bis dahin ungekannter Weise Aspekte der äußeren Wirklichkeit erfasste. So schuf Konrad Witz als erster europäischer Maler 1444 ein realistisches „Landschaftsporträt“.
Vieles von Konrad Witz’ Leben und Werk bleibt jedoch im Dunkeln. Man weiß kaum mehr, als dass er in Rottweil am Neckar geboren wurde, mutmaßlich um 1400, 1434 in die Basler Malerzunft aufgenommen wurde und eine Baslerin heiratete, 1443 ein stattliches Haus kaufte und bei seinem Tod um 1445 fünf noch minderjährige Kinder hinterließ.
Es darf angenommen werden, dass Basel ihn lockte, weil hier seit 1431 (bis 1437/48) das Basler Konzil tagte, weswegen sich zahlreiche Würdenträger und damit potentielle Auftraggeber dort aufhielten. Nachweislich beauftragte einer von ihnen, der Genfer Bischof François de Metz, Witz mit der Ausführung des Petrus-Altars für die Genfer Kathedrale, nachdem dieser in Basel mit dem „Heilsspiegel-Altar“ schon eines seiner Hauptwerke geschaffen hatte.
Erst ab 1901 wurden der Maler und sein Werk wieder entdeckt. Die Malerei der Klassischen Moderne, insbesondere der Kubismus, förderte auch die Wertschätzung der vorklassischen Kunst des Spätmittelalters und der Frührenaissance. So wurde zur selben Zeit wie Witz auch die altniederländische Malerei „wiederentdeckt“. Die Voluminosität und Kantigkeit der Witz’schen Figuren, die raffinierte Wiedergabe genau beobachteter räumlicher Phänomene, von Oberflächenreizen, Licht-, Schatten- und Spiegel-Effekten und seine mitunter kühne Farbwahl begeistern bis heute.
Erstmals seit über 40 Jahren wird in diesem Band das Gesamtwerk von Konrad Witz wieder monographisch vorgestellt. Die Autorin, die Kunsthistorikerin Dr. Karin Althaus, war (bis sie 2007 als Sammlungsleiterin des Lenbachhauses nach München ging) rund fünf Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunstmuseum Basel, das die meisten der Werke von Konrad Witz bewahrt. Die übrigen Konrad-Witz-Orte sind schnell aufgezählt: Berlin, Dijon, Genf, Glastonbury (Somerset), Neapel, Nürnberg, Straßburg und Wien.
Kaufungen in Hessen. Ein Rundgang. Erläuternder Text von Wroz, Winfried; Hrsg.: Gemeinde Kaufungen. 48 S. 73 fb. Abb., 2 Stadtpläne. 22 x 12 cm. Br. EUR 6,90 ISBN: 978-3-7845-0752-1 Langewiesche - Königstein
1011 erstmals urkundlich erwähnt, blickt das hessische Kaufungen, 10 km östlich von Kassel, im Jahr 2011 auf eine 1000-jährige Geschichte zurück.
Dies hängt zusammen damit, dass Kaiser Heinrich II. den Ort als Morgengabe seiner Gemahlin Kunigunde schenkte und hier eine Kaiserpfalz erbauen ließ, die Kunigunde ab 1017 in ein Benediktinerinnen-Stift umwandelte. 1025, ein Jahr nach Heinrichs II. Tod, trat sie selbst in das Kloster ein und lebte hier bis zu ihrem Tod 1033 (das Grabmal des Kaiserpaares im Bamberger Dom schuf Tilman Riemenschneider 1499-1513). Die Wirtschaftsgeschichte Kaufungens weist seit dem 16. Jahrhundert Kupfer- und Glasverarbeitung auf, später Braunkohle-Bergbau und Papierherstellung – heute existieren davon bedeutende industriegeschichtliche Museen. Zeugen des damaligen Wohlstands sind die alten Ortskerne, deren Baubestand zu über 80% aus zumeist liebevoll gepflegten Fachwerkbauten des 18. und 19. Jahrhunderts besteht. Das Bild Kaufungens wird heute geprägt von idyllischen Fachwerkwinkeln, alten Sandsteinbrücken, wieder entstandenen Dorfplätzen, modernen Wohnsiedlungen, Sehenswürdigkeiten wie der Stiftskirche – das bedeutendste spätottonische Bauwerk in Nordhessen –, dem Ritterschaftlichen Stift mit St. Georgskapelle, Regionalmuseum „Alte Schule“ mit MitmachHaus und Museumsgarten, Bergwerkmuseum Rossgang, Ziegeleimuseum Oberkaufungen und der landschaftlich reizvollen Umgebung des Lossetales. In Niederkaufungen besteht übrigens seit 1986 eine der größten in Selbstverwaltung betriebenen "Kommunen", über 70 Mitglieder betätigen sich in mehreren Wirtschaftszweigen auf ökologisch orientierter Grundlage. --
Dieser Band führt mit 73 Farbbildern in 48 Rundgang-Stationen zu den Hauptattraktionen in Ober- und Niederkaufungen.
Großmann-Hofmann, Beate / Köster, Hans-Curt. Königstein im Taunus - Geschichte und Kunst. Katalog einiger erhaltenswerter historischer Bauten. Die Blauen Bücher. 2., erweiterte u. aktualisierte Auflage 2010. 160 S. 526 meist fb. Abb., 24,4 x 17 cm. Gb. EUR 23,80 ISBN: 978-3-7845-0778-1 Langewiesche - Königstein
Die Mittel der hessischen Denkmalpflege sind ohnehin kümmerlich, und angesichts des geringen Interesses der Königsteiner Bevölkerung an ihren schützenswerten Bauwerken wäre es beinahe natürlich gewesen, dass noch mehr wichtige Zeugnisse der langen Stadtgeschichte Königsteins vernichtet worden wären. Seit wenigen Jahren aber hat - vor allem durch die Aktivitäten von Wolfgang Erdmann - das historische und denkmalpflegerische Interesse in Königstein zugenommen. Dem will dieses Blaue Buch Rechnung tragen.
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil bietet die Königsteiner Stadtarchivarin eine Geschichte Königsteins von der Vorgeschichte über Mittelalter, Renaissance, Barock bis um 1800 sowie zur Entwicklung der Kur- und Villenstadt bis zum Anfang des 21. Jh.. Dabei kommen auch die Stadtteile Falkenstein, Mammolshain und Schneidhain mit teilweise kaum bekannten Objekten zur Geltung.
Der über 700-jährigen Geschichte der Juden in Königstein ist ein eigenes Kapitel gewidmet, ganze 16 Seiten nur der Königsteiner Burg. Zwischengeschaltet sind Exkurse zu den Themen "Wald, Wasser, Wiesen und Wind", "Verkehr", "Unser Woogtal" sowie "Einige Beispiele für Erhaltung, Gefährdung und Abriss". Im zweiten Teil beschreibt der Verleger der Blauen Bücher, gebürtiger Königsteiner, rund 140 kulturgeschichtlich wichtige Objekte in knappster Form, aber bebildert. Hierbei kommt die rund 150jährige Bedeutung Königsteins als Villenvorort Frankfurts zur Geltung, vor allem durch die zahlreichen Bauten vom mittleren 19. bis zum frühen 20. Jahrhundert, die von bekannten auswärtigen - auch Berliner - Architekten geplant wurden.
Zahlreiche Erkenntnisse von Wolfgang Erdmann (+ 15.1.2003), z. T. aus dem Nachlass, flossen in die Darstellungen ein, z.B. zum mittelalterlichen Industriekanal Königsteins (dem «Höhenbach») zum Schneidhainer «Klappchristus», zur mittelalterlichen Schneidhainer Sakramentsnische, zur (inzwischen teil-zerstörten) «Schepp Trepp» in Formen des frühen 15. Jh.. Außerdem wird ein bisher kaum bekanntes Aquarell Ernst Ludwig Kirchners vorgestellt, das er 1916 von der Königsteiner Altstadt schuf.
Der Große Carl Larsson-Kalender 2012. Illustriert von Larsson, Carl. Dtsch/Engl.;Schwedisch;Franz. 12 S. 12 Blatt Farbtafeln, Deckblatt. 42 x 46 cm. Spbdg. EUR 19,80 ISBN: 978-3-7845-9811-6 Langewiesche - Königstein
Der Kleine Carl Larsson-Kalender 2012. Illustriert von Larsson, Carl. Dtsch/Engl. 12 S. 12 Blatt Farbtafeln, Deckblatt, rückseitig Notizkästchen-Kalendarium. 23 x 31 cm. Spbdg. EUR 9,80 ISBN: 978-3-7845-9801-7 Langewiesche - Königstein
Königstein im Taunus - Geschichte und Kunst. Mit einem Katalog einiger errhaltenswerter historischer Bauten. Text: Beate Großmann-Hofmann und Hans-Curt Köster. 2. aktual. Auflage 2010. 160 S., 520 Abb. dav. 470 fb. 25 x 17 cm, Gb. EUR 22,80 ISBN: 978-3-7845-7778-1 Langewiesche - Königstein
Der „Heilklimatische Kurort“ Königstein im Taunus, seit rund 150 Jahren Villenvorort Frankfurts, erhielt sein Stadtrecht im Jahr 1313 ironischer Weise wegen seiner damaligen Bedeutung als „Industriestandort“ mit mehreren Mühlen, Hammerwerken, Gerbereien etc.
Das Buch mit 524 Abbildungen, davon 437 in Farbe, stellt im ersten Teil die Geschichte Königsteins und seiner Stadtteile dar, verfasst von der Königsteiner Stadtarchivarin. Im zweiten Teil beschreibt der Verleger der Blauen Bücher, gebürtiger Königsteiner, über 140 Kulturdenkmale. Breiten Raum nimmt dabei die Burg- und Festungs-Ruine ein, deren älteste sichtbare Teile aus der 1. Hälfte des 12. Jahrhunderts stammen. Hierfür konnte er Einsicht nehmen in die Vorarbeiten zur Denkmal-Topographie des Hochtaunuskreises und sich auf Informationen mehrerer Königsteiner Experten stützen.
Diese Ausgabe berücksichtigt auch das Thema kulturhistorische Landschaftselemente.
Mehrseitige Exkurse widmen sich den Themen „Wald, Wasser, Wiesen und Wind“, „Zur Königsteiner Verkehrsgeschichte“, „Unser Woogtal“ sowie „Einige Beispiele für Erhaltung, Gefährdung und Abriss“. Eingestreute Artikel vertiefen besondere Aspekte der Königsteiner Geschichte.
Königstein im Taunus - Geschichte und Kunst. Mit einem Katalog einiger errhaltenswerter historischer Bauten. Text: Beate Großmann-Hofmann und Hans-Curt Köster. 2. aktual. Auflage 2010. 160 S., 520 Abb. dav. 470 fb. 25 x 17 cm, Pb. EUR 12,80 ISBN: 978-3-7845-0777-4 Langewiesche - Königstein
Krüger, Jürgen: Die Himmelfahrtskirche in Jerusalem. 2010. 48 S., ca. 60, meist fb. Abb. 24,5 x 17 cm. (Blauen Bücher ) Pb EUR 7,50 ISBN: 978-3-7845-0720-0 Langewiesche - Königstein
In Jerusalem sah der letzte deutsche Kaiser, Wilhelm II., das eigentliche Ziel seiner religiösen und kirchenpolitischen Vorstellungen. Nach seiner spektakulären Reise im Herbst 1898, die der Einweihung der Erlöserkirche in der Heiligen Stadt galt, förderte er zwei weitere große Kirchenbauten, die katholische Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion und eben die Himmelfahrtkirche.
Auf dem Ölberg wird seit Alters die Himmelfahrt Christi lokalisiert, waren im frühen Christentum und im Mittelalter entsprechende Gedenkkirchen entstanden, in deren Tradition der neue Kirchenbau sich stellte. Die Kirche wurde 1910 eingeweiht. Hier, in „seiner“ evangelischen Kirche, hatten Kaiserhaus und hoher Adel Gelegenheit zu einer großzügigen Selbstdarstellung. Apsismosaik, Glasmalerei und vor allem die prächtige bemalte Decke künden davon.
In dem Buch wird die Geschichte der Himmelfahrtkirche und der damit verbundenen Auguste-Victoria-Stiftung dargestellt und erstmals die gesamte Ausstattung der Kirche in hervorragenden Farbaufnahmen präsentiert. – Für das Buch wurden eigens neue Farbaufnahmen angefertigt, von dem Jerusalemer Fotografen Dinu Mendrea und vom Autor selbst. – Der Autor Prof. Dr. Jürgen Krüger lehrt Kunstgeschichte am Karlsruher Institut für Technologie K.I.T. und ist durch seine Forschungen zu Jerusalem und zu den wilhelminischen Kirchenbauten bereits vielen Lesern bekannt. In unserem Verlag erschien von ihm das Blaue Buch „Die Erlöserkirche in Bad Homburg v. d. H.“
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Krüger, Jürgen; Übersetzt von Horani, Dotothea; Abb. von Mendrea, Dinu; Abb. von Krüger, Jürgen; The Church of the Ascension on the Mount of Olives in Jerusalem; Englisch; 48 S.; 98 meist fb. Abb., 24 x 17 cm; Pb; EUR 7,50 ISBN: 978-3-7845-0721-7 Langewiesche - Königstein
Töpler, Winfried; Foto(s) von Hilbich, Markus; Zisterzienser-Abtei Neuzelle in der Niederlausitz; Deutsch; 64 S.; 76 Abb., davon 52 farb.; 24 x 17 cm; Pb.; EUR 5,00 ISBN: 978-3-7845-1025-5 Langewiesche - Königstein
Wohl immer hatte das 1268 vom Markgrafen von Meißen in der Niederlausitz gegründete Kloster politische Signalwirkungen auszuüben. Zwischenzeitlich in brandenburgischem Gebiet, lag es von 1370 bis 1635 in böhmischem Territorium und blieb so von der Reformation unberührt. Dann an Sachsen gekommen, durfte es dennoch katholisch bleiben und wurde alsbald mit gegenreformatorischem Elan in kirchenfürstlicher Manier ausgebaut. Ab 1803 preußisch, wurde das Kloster erst 1817 aufgehoben, die barock-eindrucksvolle Torkirche wurde evangelische, die glanzvolle Klosterkirche katholische Pfarrkirche. Ungebrochen, ja ab 1947 verstärkt, erhielt sich deren Funktion als Wallfahrtskirche wegen ihres mittelalterlichen Gnadenbildes für Katholiken aus Nah und Fern. Der missionierenden Belehrung diente die vollständig neue Ausstattung der Klosterkirche in den Jahren 1654-58 und 1720-41 nach einem einheitlichen Plan mit 12 Altären, edlem Mobiliar, reichem Stuckmarmor-, Skulpturen- und Fresken-Programm im Geist der Wessobrunner Schule. Die mittelalterliche Hallenkirche blieb dabei als Grundstruktur erhalten und wurde durch Anbauten für Hochaltar, Josephskapelle sowie eine neue Vorhalle ergänzt.
Von der Gesamtanlage des Klosters, die noch einige typisch barocke Sicht-Achsen und Durchblicke gewährt, sind zahlreiche Gebäude erhalten, wenn auch teilweise durch Umbau entstellt. Kreuzgang, Refektorium u.a. zeigen hochkomplizierte Gewölbelösungen und originelle Schlußsteine, Kapitelle sowie andere Einzelheiten.
Das Buch stellt Neuzelle als Gesamt-Organismus in seiner Geschichte vor, wobei neben den Zeugen der mittelalterlichen Vergangenheit die glanzvolle Barockzeit den Bildteil beherrscht.
Der Große Carl Larsson-Kalender 2011. Ill. v. Larsson, Carl. 2010. 26 S., 12 Farbtafeln und Deckblatt 42 x 46 cm. Spiralb EUR 19,80 ISBN: 978-3-7845-9810-9 Langewiesche - Königstein
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