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Lukas Verlag

 
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Mittelalterliche Kirchen im westlichen Fläming und Vorfläming. Friske, Matthias. 2016. E-Book. 232 S. 180 Abb. 24 x 16 cm. Pb. EUR 20,00. CHF 22,00 ISBN: 978-3-86732-729-9 Lukas
Alice Lex-Nerlinger 1893–1975. Fotomonteurin und Malerin. Hrsg.: Beckers, Marion; Das Verborgene Museum; Beitr.: Epp Buller, Rachel. 2016. Engl.; Dtsch. 192 S. 150 Abb. 28 x 23 cm. Gb. EUR 30,00. ISBN: 978-3-86732-245-4 Lukas
Alice Lex-Nerlinger gehörte mit Hannah Höch, Lea und Hans Grundig, John Heartfield und ihrem Ehemann Oskar Nerlinger zur künstlerisch-politischen Avantgarde der Weimarer Republik. Berühmt geworden ist sie mit ihrem Bild »§ 218« aus dem Jahr 1931, einer lästerlichen Provokation gegen das damalige Abtreibungsverbot. Für die Geschichte des Feminismus wie für die Malerei der Klassischen Moderne ist es ein Glücksfall, dass dieses Werk – anders als viele andere ihrer Arbeiten aus jenen Jahren – erhalten geblieben ist.
Als junge Studentin u.a. bei Emil Orlik an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin war sie schockiert von den Erlebnissen des Ersten Weltkriegs. Aber auch aufgrund der in den Jahren danach durch Automatisierung, Heimarbeit, Streiks und Aussperrungen massiv verschärften sozialen Gegensätze ziehen sich durch Alice Lex’ gesamtes Werk sozialkritische Themen. Unter dem Einfluss des »Sturm«-Kreises um Herwarth Walden und vor allem der politisch engagierten Künstler und Künstlerinnen, die sich 1928 in der »Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands« (»ASSO«) zusammengefunden haben, eignete sie sich leidenschaftlich die modernen, reproduzierbaren Kunsttechniken Fotografie, Montage und Fotogramm sowie die Spritztechnik an.
Zensur und Arbeitsverbot während des Nationalsozialismus trieben Alice Lex künstlerisch in die »Innere Emigration«, was sie jedoch nicht davon abhielt, im Untergrund politisch gegen das Regime vorzugehen. Nach dem Krieg arbeitete sie in der DDR überwiegend an offiziellen Porträtaufträgen. Sie war sich schon bald darüber im Klaren, dass ihre gesellschaftspolitischen Visionen auch hier nicht einfach zu realisieren waren. Mit Blick auf die sozialen Folgen der Globalisierung haben Alice Lex’ gesellschaftskritische Themen nichts an Aktualität und Brisanz verloren, ebenso wenig ihre scharfe Ablehnung des Krieges. Das Bild »Feldgrau schafft Dividende« ist heute genauso aktuell wie Anfang der 1930er Jahre.
Heino Schmieden. Leben und Werk des Architekten und Baumeisters 1835 – 1913. Peters, Oleg. 2016. E-Book. 594 S. 900 z. T. fb. Abb. 30 x 24 cm. Gb. EUR 56,00. CHF 60,00 ISBN: 978-3-86732-737-4 Lukas
Das Werk Heino Schmiedens (1835 – 1913) ist für die Architekturgeschichte in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts von großer Bedeutung, weil in seinen Projekten exemplarisch die Vielschichtigkeit dieser Epoche sichtbar wird. Noch heute prägen seine Bauten – durchweg bedeutende Kulturdenkmäler – das städtische Antlitz Berlins. Sein Schaffen umfasst aber auch zahlreiche qualitätvolle Kultur-, Wohn- und Geschäftsbauten sowie insbesondere viele Krankenhäuser in ganz Deutschland, der Schweiz, in Polen, Tschechien, Russland, Griechenland und Argentinien. Der hier erstmals publizierte Katalog von Schmiedens Bauten und Entwürfen umfasst 194 Arbeiten.
Oleg Peters fundamentaler Band über den zu Unrecht eher wenig bekannten Architekten steht selbstbewusst neben der im Lukas Verlag erschie­nenen Mono­graphie Arnold Körtes über Martin Gropius, mit dem ihn eine von 1866 bis 1880 bestehende Entwurfsgemeinschaft verband. Peters macht deutlich, dass der Geheime Baurat Dr. Ing. hc. Johann Heino Schmieden, der jahrzehntelang als Mitglied sowohl der Akademie des Bauwesens als auch der Akademie der Künste wirkte, keineswegs im Schatten Gropius` stand, sondern nach dessen Tod in den folgenden dreiunddreißig Berufsjahren mit den neuen Atelierpartnern Viktor von Weltzien, Rudolph Speer, Julius Boethke und Heinrich Schmieden ebenfalls erfolgreich war.
Der Sternenhimmel. Gestirne und astrale Phänomene in der Kunst des 19. Jahrhunderts. Moos, Vanessa. 2015. 235 S. 24 x 16 cm. EUR 24,00. CHF 33,00 ISBN: 978-3-86732-745-9 Lukas
Schlüteriana III. Studies in the Art, Life, and Milieu of Andreas Schlüter. Kandt, Kevin E. Engl. 2015. 816 S. 660 z. T. fb. Abb. 24 x 16 cm. Gb. EUR 48,00. CHF 52,00 ISBN: 978-3-86732-747-3 Lukas
Künstlerinnen der Moderne. Magda Langenstraß-Uhlig und ihre Zeit. Hrsg.: Potsdam Museum. 2015. 160 S. 118 Abb. 28 x 24 cm. Pb. EUR 25,00. ISBN: 978-3-86732-227-0 Lukas
Magda Langenstraß-Uhligs (1888–1965) Leben und Wirken als Malerin, Grafikerin und Zeichnerin ist untrennbar mit der Durchsetzung der modernen Kunst im frühen 20. Jahrhundert verbunden. Als eine der ersten Frauen in Deutschland absolvierte sie ein Kunststudium an der Großherzoglich Sächsischen Hochschule für bildende Künste in Weimar. Sie stellte gemeinsam mit Kurt Schwitters in Herwarth Waldens Galerie »Der Sturm« aus, studierte in den 1920er Jahren am Bauhaus in Weimar und Dessau und war Mitglied der Berliner Künstlervereinigung »Die Abstrakten« / »Die Zeitgemäßen«.
Langenstraß-Uhligs OEuvre vereint die Einflüsse dieser bedeutenden Stationen der künstlerischen Moderne mit ihrer zeitgenössischen Interpretation der klassischen Genres Porträt-, Landschafts- und Stilllebenmalerei sowie dem Schritt in die Abstraktion. Ihr Werk entfaltet eine große Bandbreite an Themen, Stilen und Techniken, die der Katalog in wissenschaftlichen Texten und über 100 Abbildungen aufzeigt. Thematische und inhaltliche Parallelen stellen Verbindungen zu Zeitgenossinnen wie Lou Albert-Lazard, Sella Hasse, Jacoba van Heemskerck, Hannah Höch, Käthe Kollwitz, Alice Lex-Nerlinger, Jeanne Mammen und Julie Wolfthorn her; sie vervollständigen das Bild von den »Künstlerinnen der Moderne«. Sechs thematische Sektionen – u. a. »Das Bild vom Krieg«, »Tanz und Vergnügen«, »Mensch und Maschine« und »Die Magie des Porträts« – bilden hierfür den Rahmen. Die Beiträge gehen den Fragen nach, wie die Künstlerinnen ihre Ausbildung erstritten, obwohl sie zum Studium an den Akademien in der Regel nicht zugelassen wurden, wie sie Netzwerke knüpften und nutzten, wie sie sich im Bild ihrer selbst vergewisserten und wie sie als Künstlerinnen die Arbeits- und Lebensbedingungen des frühen 20. Jahrhunderts in ihrem Leben und ihrer Kunst meisterten.
Pegasus 16. Berliner Beiträge zum Nachleben der Antike. Hrsg.: Bredekamp, Horst; Nesselrath, Arnold. Dtsch; engl; franz. E-Book. 2015. 370 S. 200 Abb. EUR 24,00. CHF 37,00 ISBN: 978-3-86732-754-1 Lukas
Der Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance ist eine interdisziplinäre Forschungsdatenbank. Erfasst werden die in der Renaissance bekannten antiken Monumente mit den zugehörigen bildlichen und schriftlichen Renaissancedokumenten. Er richtet sich an alle am Nachleben der Antike interessierten Fachdisziplinen. Ein internationaler Beirat, dem neben der Humboldt-Universität zu Berlin das Warburg Institute London, die Bibliotheca Hertziana Rom, das Warburg Haus Hamburg, das Getty Research Institute Los Angeles sowie die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften angehören, begleitet die wissenschaftliche Tätigkeit. Einmal im Jahr erscheint das mehrsprachige Periodikum des Census – der PEGASUS. Er versteht sich als Diskussionsforum für alle mit antiken Traditionen befassten Disziplinen. Anders als die Datenbank setzt er keine zeitlichen Begrenzungen, sondern öffnet den Blick auf alle nachantiken Epochen. So zeigt sich im PEGASUS die Präsenz der antiken Bilderwelt, wie sie uns – gefiltert durch den Blick früherer Epochen – auch heute noch gegenwärtig ist.
Stadt-Bild / Kunst-Raum. Entwürfe der Stadt in Werken von Potsdamer und Ost-Berliner Künstlerinnen und Künstlern 1949 –1990. 2015. Hrsg.: Potsdam-Museum. 192 S. 130 fb. Abb. 28 x 24 cm. Pb. EUR 25,00. CHF 35,50 ISBN: 978-3-86732-202-7 Lukas
Der Begleitband zur Ausstellung "Stadt-Bild / Kunst-Raum" des Potsdam Museums widmet sich dem Thema Stadt als Bildmotiv und Genre sowie als Kunst- und Lebensraum in den vier Jahrzehnten der DDR. Da Stadtbilder meist auch Spiegelbild politischer und gesellschaftlicher Veränderungen sind, liegt der Fokus der Ausstellung und des Katalogs auf dem besonderen Spannungsverhältnis zwischen künstlerischem Gestaltungswillen, Demokratieerwartung, historischer Tradition, der Dynamik urbanen Lebens und den politischen Ansprüchen und Vorgaben des SED-Regimes. Im Sinne einer kritischen Neusichtung der Kunst in der DDR fernab vom deutsch-deutschen Bilderstreit soll mit der Ausstellung und dem Katalog Eigensinniges und Originelles zum Thema Stadt sichtbar gemacht werden. Die Möglichkeit der Selbstbestimmung und der freien Meinungsäußerung war für viele Künstlerinnen und Künstler sinngebend und existentiell – dies wird im besonderen Maße in Stadtlandschaften thematisiert und in den fachwissenschaftlichen Katalogbeiträgen von Kunst- und Zeithistorikern reflektiert.
Die Bettelorden in den beiden Lausitzen. Geschichte – Architektur – Kunst. 2015. Hrsg.: Gehrmann, Annegret; Schumann, Dirk; Winzeler, Marius. 350 S. zahlr. auch fb. Abb. 24 x 16 cm. Pb. EUR 36,00. CHF 47,90 ISBN: 978-3-86732-216-4 Lukas
In der Bettelordensforschung spielten die beiden Lausitzen bisher eine untergeordnete Rolle. Für die Niederlausitz könnte aufgrund der wenigen Klostergründungen sogar der Eindruck entstehen, dass die Bettelorden hier kaum wirksam wurden, obwohl es sich beim Cottbusser Franziskanerkloster und beim Luckauer Dominikanerkloster um bedeutende Stiftungen des regionalen Adels bzw. der Stadtherrschaft handelte. Im Raum des Oberlausitzer Städtebundes siedelten sich bevorzugt franziskanische Bettelkonvente an. Hier waren es vor allem die Städte selbst, die ein Interesse an der Anwesenheit des Ordens besaßen und nicht zuletzt auch von der Präsenz der ordenseigenen Bildungseinrichtungen profitierten.
Im weiteren Verlauf des Spätmittelalters waren die Klöster der Bettelorden Institutionen einer Reformbewegung und standen daher oft auch in enger Beziehung zur Reformation. Anhand der Lausitzer Beispiele lassen sich exemplarisch Entwicklungen des geistlichen Wandels, aber auch der Bewahrung von Traditionen aufzeigen; mit Blick auf den nachreformatorischen Umgang mit diesen Einrichtungen ergeben sich wesentliche Aufschlüsse zu Fragen des Kirchenregiments, der städtischen Sozialpolitik und Seelsorge. In Cottbus, Kamenz und Löbau dienten die ehemaligen Franziskanerkirchen nach der Reformation als sorbische bzw. wendische Gotteshäuser, in einigen Fällen wurden Teile der Klosteranlagen als städtische Bildungseinrichtungen weiterbetrieben oder in Fürsorgeeinrichtungen umgewandelt.
Anhand der Bettelorden lässt sich die geistige Transformation eines ganzen Zeitalters an der Schwelle zwischen Mittelalter und früher Neuzeit wie in einem Brennglas verfolgen. Dabei sind es neben den schriftlichen Überlieferungen vor allem die erhaltenen Bauten und Kunstwerke, welche die bedeutende Rolle der Konvente und ihrer Nachfolgeeinrichtungen veranschaulichen.
Bilder außer Plan. Kunst aus der DDR und das kollektive Gedächtnis. 2015. Heidel, Marlene. 271 S. 50 teils fb. Abb. 24 x 16 cm. Pb. EUR 30,00. CHF 40,90 ISBN: 978-3-86732-218-8 Lukas
Kunst aus der DDR wurde über zwei Dekaden meist nur als zeithistorisches und kulturpolitisches Dokument einer problematischen staatssozialistischen Vergangenheit diskutiert und erforscht. Marlene Heidels kulturwissenschaftliche Untersuchung nimmt dagegen Werke dieser Provenienz als künstlerische Zeugnisse ernst und verbindet sie mit gegenwärtigen ästhetischen Bildwelten.
Im Kunstarchiv Beeskow lagert ein weltweit einzigartiger Bestand von Kunst aus der DDR. Die von der Autorin beschriebene Geschichte dieses Sammlungsortes mit ihren Brüchen und Verzweigungen gibt Aufschluss über den öffentlichen sowie akademischen Diskurs seit 1989. Zugleich belegt sie mit zahlreichen Beispielen die Lebendigkeit und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Archivs und schlägt eine Alternative zur einseitigen Historisierung der darin aufbewahrten Werke vor.
Dazu entwickelt sie eine eigenständige theoretische Perspektive, die Zugang zur ästhetischen Funktion und zum sozial-historischen Kontext dieses kulturellen Erbes bietet und die Reproduktion politischer Spaltungen meidet. Schließlich werden vier Werke aus dem Kunstarchiv Beeskow exemplarisch als ästhetische Formen und gesellschaftliche Wissens- und Informationsspeicher analysiert. Die untersuchten Gemälde sind nicht nur "Bilder außer Plan", weil sie sich am Rande des kollektiven Gedächtnisses befinden, sondern auch und vor allem, weil sich ihre künstlerische Struktur sowohl einstigen als auch heutigen Indienstnahmen entzieht.
Joseph Mattersberger. Ein klassizistischer Bildhauer im Dienste der Grafen von Einsiedel und der sächsische Eisenkunstguss um 1800. Hrsg.: Vogel, Gerd-Helge. 2015. 247 S. zahlr. auch fb. Abb. 24 x 16 cm. Pb. EUR 20,00. CHF 28,90 ISBN: 978-3-86732-225-6 Lukas
Nach seiner Schulung in Salzburg, Passau und Mailand kam 1784 der aus Osttirol stammende klassizistische Bildhauer Joseph Mattersberger (1755–1825) nach Sachsen, wo er im Konferenzminister und Unternehmer Detlev Carl Graf von Einsiedel (1737–1810) einen potenten Förderer fand. In dessen Diensten führte er für das gräfliche Hüttenwerk in Lauchhammer gemeinsam mit Thaddäus Ignatius Wiskotschill (1753–1795) die Technologie des Eisenkunstgusses von Hohlfiguren zur Produktionsreife ein und schuf zahlreiche realistische Porträtbüsten. Mattersbergers Wirken blieb freilich keineswegs auf Sachsen beschränkt, sondern betraf unter anderem auch die Lombardei, Russland, Österreich und Schlesien.
Der Begleitband einer auf Schloss Wolkenburg veranstalteten ersten Personalausstellung Joseph Mattersbergers enthält die in Vorbereitung seines 260. Geburtstages auf dem 2. Internationalen Wolkenburger Symposium zur Kunst gehaltenen Vorträge. Sie vermitteln einen fundierten Einblick sowohl in das Leben und Schaffen des Künstlers als auch in die lokalgeschichtlichen Hintergründe seines Wirkens vornehmlich in Sachsen und Schlesien. Darüber hinaus wird Mattersbergers Beitrag für die Entwicklung der Bildhauerausbildung ebenso beleuchtet wie die Distribution und der "Gebrauch" der antikisierenden realistischen Eisenkunstgussplastik in Parks und öffentlichen Räumen um 1800.
Pegasus 17. Berliner Beiträge zum Nachleben der Antike. 2015. Hrsg.: Bredekamp, Horst; Nesselrath, Arnold. 150 S. zahlr. Abb. 24 x 16 cm. Pb. EUR 20,00. CHF 28,90 ISBN: 978-3-86732-220-1 Lukas
Einmal im Jahr erscheint das mehrsprachige Periodikum des "Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance" – der PEGASUS. Er versteht sich als Diskussionsforum für alle mit antiken Traditionen befassten Disziplinen. Anders als die Datenbank setzt er keine zeitlichen Begrenzungen, sondern öffnet den Blick auf alle nachantiken Epochen. So zeigt sich im PEGASUS die Präsenz der antiken Bilderwelt, wie sie uns – gefiltert durch den Blick früherer Epochen – auch heute noch gegenwärtig ist.
Orangeriekultur in Sachsen. Die Tradition der Pflanzenkultivierung. Hrsg.: Arbeitskreis Orangerien in Deutschland e. V. (GF476), Band: 12. 2015. 176 S. 150 meist fb. Abb. 24 x 17 cm. Pb. EUR 19,80. CHF 28,50 ISBN: 978-3-86732-224-9 Lukas
In der sächsischen Residenzstadt Dresden erlebte die Orangeriekultur im 17. und 18. Jahrhundert eine besondere Blüte. Vor allem August der Starke (1670, reg. 1694–1733) begründete einzigartige und wertvolle Sammlungen von Orangeriepflanzen. Gleichwohl entfaltet der Dresdner Zwinger vorwiegend als künstlerisches Einzeldenkmal und Museumsstätte seine Anziehungskraft. Erst in jüngerer Zeit hat er als Orangeriegebäude Beachtung erfahren; in den nächsten Jahren sollen in ihn auch die Zitruspflanzen erneut Einzug halten.
Eine reiche Orangeriekultur entfaltete sich in Sachsen jedoch auch außerhalb der Residenzstadt Dresden. Heute sind es vor allem die Gärten von Großsedlitz und Pillnitz, in denen umfangreiche und auch sehr alte Zitruspflanzenbestände kultiviert werden. Ausgehend von dem großen Erfahrungsschatz der Großsedlitzer Orangeriegärtner thematisierte die Tagung die Traditionen und praktischen Fragen der Orangeriekultur, beispielsweise der Überwinterung, des Schnitts und der Vermehrung. Diese Fragen bewegen auch die Orangeriegärtner aus Potsdam, Ansbach und Wien-Schönbrunn, wo gleichfalls alte Zitrusbestände gepflegt werden.
Der Pappel-Friedhof in Prenzlauer Berg [Berlin]. Eine kleine Berliner Stadt-Geschichte. Baumann, Christiane. 2015. 86 S. zahlr. Abb. 24 x 16 cm. Pb. EUR 10,00. CHF 14,90 ISBN: 978-3-86732-226-3 Lukas
In der Pappelallee in Berlin - Prenzlauer Berg gibt es mit dem Friedhofspark der Freireligiösen Gemeinde nicht nur ein Stück Grün in der Stadt zu entdecken, sondern Spuren einer langen Geschichte. Von den meisten der hier seit 1848 Beerdigten kennen wir nur die Namen, von einigen aber wissen wir mehr. Bei näherem Hinschauen werden Querverbindungen und Bezüge sichtbar, die weit über Berlin hinausreichen: zu Personen und Debatten aus Religion, Kultur und Politik im deutschsprachigen Raum des 19. Jahrhunderts.
Die Gemeinde der Berliner Freireligiösen, 1845 im Vorfeld der Revolution entstanden, wandelte sich früh von einer deutsch-katholischen zu einer freien Gemeinde für Dissidenten und Abtrünnige beider christlichen Kirchen und des Judentums. Religionskritik, Gemeinschaftssinn und Bildungsdrang sind seit je wichtige Säulen ihres Selbstverständnisses und Wirkens. Anfangs noch gutbürgerlich geprägt, waren nach 1848 vor allem Handwerksmeister, Ladenbesitzer und Kleinbürger aktiv; zunehmend traten auch einfache Arbeiter mit ihren Familien bei. Zu Zeiten des Sozialistengesetzes fanden Lassalleaner und die Anhänger der jungen Sozialdemokratie hier ihre Ersatzkirche – zeitgleich zum Bau der Arbeiterquartiere im nahen Umfeld des Friedhofs. Legendär ist der enorme Bildungshunger der Freireligiösen. Das Pathos, mit dem dieser Wissensdrang einherging, mag heute seltsam anmuten. Der Impuls dahinter jedoch ist ein urdemokratischer, dessen Vorgeschichte unsere eigene ist.
Pflanzen, Blüten, Früchte. Botanische Illustrationen in Kunst und Wissenschaft. Hrsg.: Vogel, Gerd-Helge. 2014. 160 S. teils fb. Abb. EUR 20,00. CHF 31,00 ISBN: 978-3-86732-767-1 Lukas
Orangeriekultur in Rheinland-Pfalz. Hrsg.: Arbeitskreis Orangerien in Dtsch.land e.V. 2014. 160 S. z.T. fb. Abb. EUR 16,00. CHF 25,00 ISBN: 978-3-86732-768-8 Lukas
Das Burger Landrecht und sein rechtshistorisches Umfeld. Zur Geschichte der Landrechte und ihrer Symbolik im Mittelalter von Rügen bis Niederösterreich. Hrsg.: Pötschke, Dieter; Hrsg.: Lingelbach, Gerhard; Hrsg.: Feicke, Bernd. Harz Forschungen. Forschungen und Quellen zur Geschichte des Harzgebietes (30). 2014. 256 S. 35 z. T. fb. Abb. EUR 20,00. 31,00 ISBN: 978-3-86732-776-3 Lukas
brennzeiten. Die Keramikwerkstatt Wilfriede Maaß 1980–1989–1998. Ein Zentrum des künstlerischen Offgrounds in Ost-Berlin. Hrsg.: Gericke, Henryk; Quaas, Ingeborg. 2014. 120 S. 27 x 19 cm. Gb. EUR 20,00. CHF 28,90 ISBN: 978-3-86732-195-2 Lukas
Das Haus Großer Markt 15 in Perleberg und die Frühgeschichte des Großen Marktes. Hoffmann-Axthelm, Dieter. 2014. 63 S. 15 x 21 cm. Geh. EUR 7,00. CHF 10,50 ISBN: 978-3-86732-194-5 Lukas
Die Nieder- und Oberlausitz – Konturen einer Integrationslandschaft, Bd. II: Frühe Neuzeit. Hrsg.: Heimann, Heinz-Dieter; Hrsg.: Neitmann, Klaus; Hrsg.: Tresp, Uwe. Studien zur brandenburgischen und vergleichenden Landesgeschichte (12). 2014. 272 S. zahlr. auch fb. Abb. 24 x 16 cm. Gb. EUR 36,00. CHF 47,90 ISBN: 978-3-86732-161-7 Lukas
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